J & T Staffing DE GmbHLiquidiert

72764 Reutlingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 739717
Vorher
impegio Personalmanagement GmbH
Eingetragen
21.12.2011
Branche
Vermittlung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von ArbeitskräftenSonstige Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
Die gewerbliche Zurverfügungstellung (Überlassung) von Arbeitskräften, die Personalberatung, die Personalvermittlung sowie damit im Zusammenhang stehende Dienstleistungen, ferner der Betrieb einer Werbeagentur.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Konzern- und Jahresabschlüsse

impegio Personalmanagement GmbH

Reutlingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

impegio Personalmanagement GmbH, Reutlingen

1. Allgemeine Angaben

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Der Fokus der Geschäftstätigkeit der impegio Personalmanagement GmbH (im Nachfolgenden "impegio" genannt) liegt auf der Erbringung von Personaldienstleistungen aller Art sowie der Personalberatung und dem Projektmanagement.

Zu den Geschäftsfeldern des Unternehmens gehört nicht nur die klassische Arbeitnehmerüberlassung im engeren Sinne (Zeitarbeit), sondern - ergänzend dazu - das komplette Projektmanagement bei Kunden mit höherem Flexibilitätsbedarf in unterschiedlichen Qualifikationssegmenten. Die Personalberatung und Vermittlung wurde um die berufliche Karriereberatung bei Nachwuchsathleten erweitert.

Im Rahmen der Personalbeschaffung bieten wir unseren Kunden neben der grundlegenden Dienstleistung, die modulare Auslagerung von Teil- oder Komplettprozessen in der Mitarbeiterrekrutierung (RPO, Recruitment Process Outsourcing). Die von unseren internationalen Recruitern begleitete Personalgewinnung im europäischen Ausland erweitert die Möglichkeiten, passendes Personal zu gewinnen. Der Einsatz von digitalen Recruiting-Instrumenten findet entlang der definierten Prozesse in Teilbereichen gezielt statt und ergänzt somit die gesamte Personalbeschaffung.

Zu den Kunden der impegio zählen zahlreiche namhafte Industrieunternehmen aus unterschiedlichen Branchen und Regionen Deutschlands. Der Branchenschwerpunkt liegt dabei im Bereich Metall/Elektro und hier insbesondere im Anlagen- und Maschinenbau, dem Fahrzeugbau und der Kunststoffindustrie.

Gegenstand der unternehmensinternen Entwicklungsarbeit ist weiterhin die im Jahr 2017 begonnene Reorganisation der Vertriebs- und Rekrutierungsprozesse mit dem Ziel, diese neu zu organisieren und die Arbeitsinhalte auf die zukünftigen Anforderungen hin auszurichten. Diese Maßnahme sehen wir als notwendige Vorstufe zur Prozessdigitalisierung.

2. Konjunkturelle und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Vergleich zum vorangegangenen Jahr ist die Wirtschaft in Deutschland weitergewachsen und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel um 1,5 % (www.destatis.de, vom 18.02.2019) höher aus als im Vorjahr. Das kräftige Wirtschaftswachstum des Vorjahres konnte somit nicht gehalten werden. In den beiden Vorjahren 2017 und 2016 betrug das Wirtschaftswachstum noch jeweils 2,2 %. Positive Wachstumsimpulse kamen 2018 vor allem aus dem Inland. Demnach konnte sich die deutsche Wirtschaft in einem konkurrierenden Marktumfeld behaupten und insbesondere von der starken Binnennachfrage profitieren, die vor allem aus dem Beschäftigungsrekord und gesteigerten Löhnen resultierte. Eine weitere Stütze des soliden Wachstums waren die Exporte, die weiterhin (im Vergleich zum Vorjahr) anstiegen.

Die Stimmungslage der deutschen Wirtschaft gleicht im Jahr 2018 trotz dem im Vorjahresvergleich gesunkenem Wirtschaftswachstum der Stimmungslage aus 2017. So lag der Wert des ifo Geschäftsklimaindex im Jahresdurchschnitt mit 103,0 nur 0,2 Punkte unter dem Jahresdurchschnitt von 2017. Der maximale Stand von 105,2 wurde im Januar 2018 erreicht und hat sich dann schrittweise rückläufig entwickelt. Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft in 2018 wird von einer im Grundsatz positiven konjunkturellen Entwicklung der Weltwirtschaft begleitet.

Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt setzte sich im Jahr 2018 weiter fort. Im November 2018 waren 44,8 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Dies stellt ein neues Rekordhoch dar und folglich den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung. Die Zahl der Erwerbstätigen lag nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2018 um 562.000 Personen oder 1,3 % über dem Vorjahresvergleichswert. Der seit über einem Jahrzehnt anhaltende Anstieg der Erwerbstätigkeit setzte sich somit auch im Jahr 2018 fort. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung haben im Jahr 2018 im Durchschnitt weiter abgenommen. Im Jahresdurchschnitt 2018 waren in Deutschland 2.340.000 Personen arbeitslos gemeldet, 192.800 oder 7,6 % weniger als 2017. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote, auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen, belief sich 2018 auf 5,2 %.

Branchenentwicklung und rechtliche Rahmenbedingungen

In den vergangenen Jahren haben Unternehmen das Instrument der Zeitarbeit schätzen gelernt, da es ihnen die Möglichkeit gibt, flexibel auf eine volatile Arbeitsnachfrage reagieren zu können und die Zeitarbeit darüber hinaus einen zeit- und ressourcensparenden Rekrutierungsweg für sie darstellt. Diese Entwicklung hat die Akzeptanz und Wertschätzung der Zeitarbeit erhöht. Mitarbeiter nutzen die Zeitarbeit zur individuellen Karriereentwicklung.

Die Anzahl der Beschäftigten im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung ist im Jahr 2018 nur marginal gestiegen. Die Entwicklung des Wirtschaftswachstums war zwar grundsätzlich günstig für den Bereich Zeitarbeit, jedoch hatte die weiter sinkende Arbeitslosigkeit Einfluss auf deren Entwicklung in 2018. Im Jahr 2018 verzeichneten die führenden Zeitarbeits- und Personaldienstleistungsunternehmen die schwächste Entwicklung seit dem Jahr 2012. Die nachlassende Konjunktur im zweiten Halbjahr 2018 wurde durch den stärkeren Jahresbeginn jedoch noch ausgeglichen. Gemäß den veröffentlichten Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) belief sich die Anzahl an Zeitarbeitnehmern im Durchschnitt des ersten Halbjahres 2018 auf 935.511 Personen und lag somit auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (erstes Halbjahr 2017: 933.045 Personen). Für die ersten 10 Monate des Jahres 2018 weist die BA abnehmende Trendwerte aus, im Vergleich zu den ersten 10 Monaten des Jahres 2017.

Im November 2016 einigten sich die Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ), bestehend aus den Verbänden BAP und iGZ, sowie die DGB-Tarifgemeinschaft auf einen neuen Tarifabschluss für den Mantel- und Entgeltrahmentarifertrag sowie für die Entgelttarifverträge in der Zeitarbeit. Das neue Tarifwerk hat eine Laufzeit bis Ende 2019. Dabei wurde unter anderem eine dreistufige Erhöhung der Tariflöhne zum 1. März 2017, zum 1. April 2018 und zum 1. Oktober 2019 vereinbart.

Am 25. November 2016 hat der Bundesrat die neue AÜG-Reform verabschiedet. Diese trat am 1. April 2017 in Kraft. Dabei sieht das Gesetz zwei wesentliche Änderungen vor: die Einführung einer Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten und Equal Pay nach neun Monaten Überlassungsdauer. Grundsätzlich sieht die Regelung für die Höchstüberlassungsdauer vor, dass ein Zeitarbeitnehmer für die Dauer von 18 Monaten an denselben Kunden überlassen werden darf. Die vor dem Inkrafttreten angefallenen Überlassungszeiten wurden nicht betrachtet, so dass der Stichtag für den Beginn der Frist der 1. April 2017 war und die Regelung damit frühestens am 30. September 2018 griff. Die zweite wesentliche Änderung betrifft den Grundsatz der gesetzlich tarifübergreifenden Verankerung von gleicher Bezahlung. Danach greift das sogenannte Equal Pay nach neun Monaten, wenn ein Zeitarbeitstarifvertrag angewendet wird und der Zeitarbeitnehmer ununterbrochen an denselben Kunden überlassen wird. Vor dem Inkrafttreten des Gesetzes angefallene Einsatzzeiten werden nicht gezählt. Stichtag für den Beginn des Fristenlaufs war der 1. April 2017, somit fand Equal Pay erstmalig am 31. Dezember 2017 Anwendung.

Die Top 10 Unternehmen der Branche erzielten einen Umsatz von Mrd. € 8,2 in 2017. Dies entspricht einem Marktanteil von rund 23,8 % in Deutschland. Nach Einschätzung der Lünendonk & Hossenfelder GmbH (Lünendonk-Studie im Juni 2018) stieg das Marktvolumen in 2017, bezogen auf den Umsatz, um etwa 7,1 % auf Mrd. € 34,5, wobei der Umsatz der Top 10 durchschnittlich um 7,0 % anstieg.

Auf Grund von rückläufigen Mitarbeiterzahlen lässt sich das Umsatzwachstum hauptsächlich auf Tarifanpassungen und übertarifliche Reallohnsteigerungen zurückführen. Die Teilnehmer der Lünendonk-Studie verzeichnen jedoch einen Mitarbeiterrückgang um 5,0 %. Die Lünendonk & Hossenfelder GmbH berechnet das Marktvolumen für das Jahr 2018 auf 34,3 Milliarden € und damit um 0,6 % bzw. 200 Millionen € niedriger als im Jahr 2017 (34,5 Mrd. €). Für das Jahr 2019 wird ein Umsatzwachstum von 4,7 % prognostiziert.

Der Markt für Zeitarbeit in Deutschland ist weiterhin stark frequentiert. Die Anzahl der Unternehmen, deren Betriebszweck ausschließlich oder schwerpunktmäßig auf Arbeitnehmerüberlassung ausgerichtet ist, ist nach veröffentlichten Zahlen der BA zum 30. Juni 2018 mit 11.700 Betrieben leicht gestiegen (Vorjahr: 11.500 Betrieb). Der überwiegende Teil der Unternehmen ist im gewerblichen Umfeld tätig.

1.3 Darstellung des Geschäftsverlaufs

Der Fokus lag im Jahr 2018 weiterhin auf der selektiven Kundengewinnung sowie dem gezielten Auf- und Ausbau unserer Bestands-, Groß- und Projektkunden. Der Personalgewinnungsprozess wurde insgesamt analysiert und nach Erkenntnislage effizient verändert und neu aufgesetzt. Die gezielte Positionierung im Markt wurde anhand laufender Bestandsbewertung und Kategorisierungskriterien bewertet und fortgeführt. Das Jahr 2018 war für impegio trotz der intensiven Weiterentwicklungsmaßnahmen aller zukunftsrelevanten Bereiche ein sehr erfolgreiches Jahr. Mit einer Umsatzsteigerung von 15,9 % konnte der positive Geschäftsverlauf, fortgeführt und weiter ausgebaut werden.

impegio war im Geschäftsjahr 2018 mit 11 Niederlassungen und 2 projektbezogenen Service Standorten im gesamten Bundesgebiet präsent. Neben den operativen Einheiten, werden die gesamten Fachbereiche über die impegio Service Zentrale in Reutlingen gesteuert und koordiniert. Mit dieser zentralen Zusammenführung aller administrativen, organisatorischen sowie rechtlichen Arbeitsinhalte werden die Niederlassungen entlastet und auf die Erbringung der Service- und Beratungsleistung fokussiert. Die Lohn- und Finanzbuchhaltung wird ebenfalls von Reutlingen aus gesteuert und überwacht.

Die durchschnittliche Zahl der internen Mitarbeiter betrug 59, davon wurden 45 in Vollzeit und 14 in Teilzeit beschäftigt. Der Durchschnitt der externen Beschäftigten belief sich auf 937 (Vorjahr 898). Zur Jahresspitze wurden 1.155 externe Mitarbeiter beschäftigt.

Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

Die Unternehmensentwicklung resultiert aus der weitergeführten organischen Wachstumsstrategie. Mit diesen Maßnahmen haben wir eine solide Grundlage für das Jahr 2019 geschaffen. Im Rahmen der gezielten Neukundengewinnung konnte die Bestandsbasis um 33,49 % auf 861 (Vorjahr: 645) Kunden ausgebaut werden.

2. Lage

2.1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse belaufen sich im Geschäftsjahr 2018 auf 30.759 TEUR (Vorjahr: 26.542 TEUR), dies bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 4.217 TEUR oder 15,9 %. Der Jahresüberschuss ist von 628 TEUR auf 662 TEUR um 5,4 % gestiegen. Aufgrund der Insolvenz eines Kunden wurde die Ertragslage um 512 TEUR belastet.

2.2. Vermögens- und Finanzlage

Die Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens entwickelte sich im Jahr 2018 weiterhin positiv. Die Bilanzsumme verzeichnet einen Rückgang von 5.989 TEUR im Jahr 2017 auf 5.397 TEUR im Jahr 2018.

Das Finanzmanagement ist unverändert darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten jeglicher Art stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich durch den gestiegenen Jahresüberschuss positiv verändert.

Das Forderungsmanagement, in der Kombination Warenkreditversicherung und Factoring, hat wie in den Vorjahren dazu geführt, dass die Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen wurden und bis auf die in 2.1. genannte Kundeninsolvenz, keine wesentlichen Forderungsausfälle zu verzeichnen waren.

Die übrigen (sonstigen) Verbindlichkeiten betrafen im Wesentlichen solche aus Lohn- und Gehaltsverpflichtungen mit den üblichen gesetzlichen Nebenverpflichtungen. Die Verbindlichkeiten wurden und werden stets fristgerecht durch die Gesellschaft beziehungsweise durch Lastschriftverfahren beglichen.

Aufgrund des genannten Forderungsmanagements war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Lieferantenverbindlichkeiten werden, soweit möglich, unter Skonto-Inanspruchnahmen beglichen. Es bestehen derzeit keine Beschränkungen, die die Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen könnten.

2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen EBIT sowie Umsatz pro extern beschäftigten Mitarbeiter herangezogen.

Die Steigerung des EBIT basiert auf mehreren Faktoren. Der Umsatz je Mitarbeiter konnte im Jahr 2018 um 8,22 % auf 41,45 TEUR gesteigert werden (Vorjahr: 38,30 TEUR). Mit dieser Umsatzsteigerung sowie einer aktiven Steuerung der Produktivitätsfaktoren, konnte eine Verbesserung der Deckungsbeiträge und des EBIT erreicht werden. Weitere Effekte konnten durch die verbesserte Leistungseffizienz der Organisation erzielt werden, die ebenfalls positiv zum Ergebnis beigetragen hat.

Angabe zur Frauenquote (§ 289a HGB)

impegio hat sich keine Vorgaben zur Frauenquote in Führungspositionen gesetzt, denn generell wählen wir unsere Mitarbeiter auf der Grundlage von Kompetenz und Engagement aus. Dies geschieht unabhängig vom Geschlecht unserer Kolleginnen und Kollegen. Zum Bilanzstichtag hatten wir 45 Frauen und 20 Männer beschäftigt, dies entspricht einer Frauenquote von 69,23 % (Vorjahr 63,40 %).

3. Ausblick und Prognose der zukünftigen Entwicklung

Die Geschäftsaktivitäten des Jahres 2019 stehen weiterhin im Zusammenhang mit dem Ausbau der Marktanteile unserer Bestandsniederlassungen, Neugründung von Niederlassungen und Projektstandorten sowie dem gezielten Zukauf von geeigneten Unternehmen.

Die Entwicklung von impegio ist in hohem Maße von der konjunkturellen und gesetzlichen Entwicklung in Deutschland abhängig. Die Zeitarbeit ist generell ein Vorreiter der Konjunktur.

Das Expansionstempo der deutschen Volkswirtschaft hat zu Beginn 2019 merklich nachgelassen. Produktionsprobleme in der Automotive- sowie in der Chemieindustrie waren hierfür mitverantwortlich.

Vor diesem Hintergrund revidierte der Sachverständigenrat seine Wachstumsprognose für das Jahr 2019 nach unten und erwartet für die Jahre 2019 und 2020 jahresdurchschnittliche Zuwachsraten des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,5 % und 0,9 %. Die niedrige Prognose für das Jahr 2019 wird dabei stark durch das schwache letzte Quartal des Jahres 2018 und den damit verbundenen geringen statistischen Überhängen beeinflusst. Bereinigt um den positiven Kalendereffekt, aufgrund der außergewöhnlich hohen Anzahl an Arbeitstagen, beträgt die Zuwachsrate im Jahr 2020 voraussichtlich nur 0,5 %. Ein wichtiger Grund dafür ist eine länderübergreifende Schwäche der Industrie. Sie dürfte zum Teil auf einen zyklischen Abschwung zurückzuführen sein, der mit einem Rückgang der Investitionen der Unternehmen einhergeht. Die Überauslastung der deutschen Wirtschaft geht somit zurück und die Produktion nähert sich ihrem Potenzial von oben an. Für die weitere Entwicklung ist entscheidend, inwiefern der bislang noch solide Arbeitsmarkt und die Binnennachfrage von dieser Entwicklung erfasst werden.

Während die Industrieschwäche in Deutschland besonders stark ausgeprägt ist, trübt sich die Konjunktur weltweit ebenfalls ein. Dies reduziert hierzulande die Impulse aus dem Außenhandel, der durch die anhaltende Unsicherheit, insbesondere aufgrund der Handelskonflikte mit den USA und des Brexits, belastet wird. Im Euro-Raum dürfte das BIP in den Jahren 2019 und 2020 nur noch um 1,2 % beziehungsweise 1,1 % zunehmen. (Jahresgutachten 2019/20 - Sachverständigenrat)

Wachstumsimpulse werden in 2019 vom privaten Verbrauch und dem Staatskonsum ausgehen. Der private Konsum profitiert dabei von der rekordhohen Beschäftigung, den anhaltenden Reallohnzuwächsen sowie dem niedrigen Zinsniveau. Leicht dämpfend dürfte der gestiegene Ölpreis wirken. Die Wohnungsbautätigkeit wird in 2019 weiter expandieren, aber voraussichtlich nicht mehr so stark wie im Vorjahr.

Der Staatskonsum wird in 2019 durch Investitionen für Verkehrsinfrastruktur, Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen, durch erhöhte Leistungen für Gesundheit und Pflege sowie Personalaufwendungen spürbar zunehmen.

Nach unserer Einschätzung wird die Einstellungsbereitschaft deutscher Unternehmen qualifikationsabhängig weiterhin auf hohem Niveau liegen. impegio hat vielseitige Personalgewinnungsstrategien entwickelt und realisiert, die national als auch international die gewünschten Ergebnisse erbracht haben. Mit dieser Personalbeschaffungskompetenz werden wir uns weiterhin als leistungsfähiger Partner bei Kundenunternehmen positionieren und etablieren. Dennoch rechnen wir für das Jahr 2019, aufgrund der o. g. wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, mit geringeren Umsatzerlösen und einem niedrigeren Ergebnis als im Vorjahr.

3 Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e, V. (DIW Berlin) - Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2018 v. 27.09.2018

4 Quelle: Presseinformation des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung v. 25.10.2018

4. Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung

4.1. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen verwendeten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die langfristige Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Beim Management der Finanzpositionen verfolgte die Gesellschaft eine konservative Risikopolitik.

Ausfallrisiken bei den Forderungen wurden durch Forderungsversicherungen und Factoring weitestgehend reduziert. Von unseren Kunden werden wir als fachkundiger und vertrauenswürdiger Partner betrachtet.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar waren, wurden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

4.2. Sonstige Risiken

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die Hochkonjunktur der deutschen Wirtschaft mit realen Wachstumsraten von über 2 % ist im zweiten Halbjahr 2018 vorläufig zu einem Ende gekommen. Temporäre Sonderfaktoren hatten daran einen Anteil. Von gesamtwirtschaftlicher Bedeutung waren vor allem Produktionsprobleme in der Automobilwirtschaft und negative Effekte des Niedrigwassers im Rhein. Daneben ist jedoch eine Verlangsamung der wirtschaftlichen Grunddynamik zu beobachten. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung wird durch den unsicheren Ausgang der Brexit-Verhandlungen, ungelösten Handelskonflikten zwischen den Vereinigten Staaten, Europa und China sowie der Gefahr einer stärker als erwarteten Wachstumsabschwächung in China beeinflusst.

Branchenrisiken

Für die Zeitarbeitsbranche insgesamt sehen wir die wesentliche Herausforderung für 2019 und 2020 weiterhin in den Konsequenzen aus den Regularien der AÜG-Reform 2017. Dabei sind die regulatorischen Markttreiber im Rückgang der Leiharbeitnehmerzahl zu suchen, welche sich auf Grund der Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten definieren.

Gerade die Höchstüberlassungsdauer stellt Kunden und Leiharbeitnehmer bei längerfristigen Projekten vor Herausforderungen. Durch die Höchstüberlassungsdauer verlieren Unternehmen damit im laufenden Betrieb eingearbeitete Mitarbeiter. Eine Übernahme der Mitarbeiter ist nicht in jedem Fall möglich.

Ein weiteres mögliches Wachstumshemmnis ist im Rekrutierungsengpass zu sehen, der im Wesentlichen auf die Faktoren Fachkräftemangel und die zunehmende Verbesserung des Arbeitsmarktes zurückzuführen ist. Der Ausschluss von Zeitarbeit im Fachkräfteeinwanderungsgesetz trägt nicht zur Entspannung des Fachkräftemangels bei. Die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter ist damit ein kritischer Erfolgsfaktor im Markt und macht sich bemerkbar durch eine geringere Anzahl von interessanten Bewerbern. Offene Stellen werden nicht oder spät besetzt, Aufträge müssen aufgrund fehlenden Personals abgelehnt werden und es gibt eine erhöhte Fluktuation durch starken Wettbewerb um Fachkräfte.

Die Zeitarbeitsbranche unterliegt in Deutschland zahlreichen gesetzlichen Normen und Bestimmungen, wie z.B. dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. Die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und die Anwendung der tariflichen Vereinbarungen werden durch ein internes und externes Qualitätsmanagement geprüft. Regelmäßig durchgeführte Mitarbeiterschulungen sorgen, im Rahmen des Arbeits- und Tarifrechts, des Arbeits- und Sozialversicherungsrechts sowie Steuergesetzänderungen, zusätzlich für eine bedeutende Minimierung des Risikos in diesem Bereich. Neben den institutionell durchgeführten Prüfungen, wie z.B. von der Bundesagentur für Arbeit oder der Deutsche Rentenversicherung Bund, führen wir regelmäßige interne Revisionen zu diesem Themenkreis durch.

Risikomanagement

impegio verfügt über ein Risikomanagementsystem, das der Ausrichtung des Unternehmens gerecht wird. Das Risikomanagementsystem ist Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses. Damit soll sichergestellt werden, dass wesentliche Risiken frühzeitig erkannt und gezielte Maßnahmen zur Gegensteuerung rechtzeitig initiiert werden.

Wie bereits in 4.1 ausgeführt, werden Forderungsausfallrisiken durch Forderungsversicherungen und Factoring weitestgehend reduziert.

4.3. Chancenbericht

Die gezielte Kundenansprache über Kompetenz- und Servicethemen haben impegio zum glaubhaften und nachhaltigen Partner unserer Kunden gemacht. Es hat sich bestätigt, dass sich durch die Gesetzesänderungen ein erhöhter Beratungsbedarf ergeben hat. impegio wird die Kundenunternehmen weiterhin beratend begleiten, um die benötigte Flexibilität auch zukünftig verständlich, gesetztes- und tarifkonform gestalten zu können.

Der gezielte Einsatz von digitalen Recruiting-Instrumenten mit unmittelbarer Auswertung aller dazugehörigen Bewegungsdaten, wird unsere Recruiting-Effizienz und -Intelligenz in Zukunft überdurchschnittlich entwickeln. Die in diesem Zusammenhang zur Verfügung stehenden Datenmengen zu spezifischen Beschaffungsmärkten lassen gezielt wirksame Maßnahmen ableiten und verlässlich realisieren.

Ein weiterer Fokus liegt in der Prüfung der Organisationsform. Wir sind überzeugt davon, dass die zukünftige Organisationsform auf Grund der technisch und digitalen Gestaltungs- und Steuerungsmöglichkeiten neue effiziente Gestaltungsvariationen zulassen wird.

Die fachliche Ausbildung der Nachwuchs- und Führungskräfte der Gesellschaft sowie die individuelle Förderung aller Mitarbeiter, im Rahmen eines zielgerichteten Qualifizierungsprogramms, steht dabei weiterhin im Vordergrund. Neben dem Ausbau der Kompetenzfelder, steht dabei vor allem die agile Art und Weise der Zusammenarbeit in Teams im Vordergrund. Wir bereiten eine stärkengetragene Funktionsaufteilung in allen relevanten Bereichen vor. Damit wollen wir sicherstellen, dass all unsere Kunden und externen Mitarbeitern die bestmögliche Beratungs- und Betreuungsleistung zugutekommt. Wir sind davon überzeugt, dass sich impegio mit diesem Schritt in den Bereichen der Leistungseffizienz und der Mitarbeiterzufriedenheit hervortun wird und somit qualitativ stärker wachsen wird als der branchenspezifische Durchschnitt.

5. Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität der impegio Personalmanagement GmbH betrachten wir uns als gut gerüstet für die Bewältigung aller Herausforderungen in Form von Risiken oder auch Chancen.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht vorhanden beziehungsweise von uns nicht erkennbar.

 

Reutlingen, den 10.01.2020

impegio Personalmanagement GmbH

gez. Mario Grimm, Geschäftsführer

gez. Thorsten Rüßel, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 99.471,01 151.918,01
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 45.779,01 94.286,01
1. Geschäfts- oder Firmenwert 37.321,00 84.840,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 8.458,01 9.446,01
II. Sachanlagen 53.592,00 57.532,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53.592,00 57.532,00
III. Finanzanlagen 100,00 100,00
B. Umlaufvermögen 5.278.785,84 5.836.172,92
I. Vorräte 55.790,00 58.970,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.158.306,58 3.854.727,33
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 77.142,41 334.241,94
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.081.164,17 3.520.485,39
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.064.689,26 1.922.475,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.683,33 504,90
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.396.940,18 5.988.595,83

Passiva

   
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 998.708,27 616.250,29
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Bilanzgewinn 898.708,27 516.250,29
B. Rückstellungen 1.717.851,12 1.962.647,00
C. Verbindlichkeiten 2.680.380,79 3.409.698,54
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.221,55 8.314,05
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 280.000,00 1.000.000,00
3. übrige Verbindlichkeiten 2.393.159,24 2.401.384,49
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.396.940,18 5.988.595,83

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 31.406.289,33 26.815.142,98
2. Personalaufwand 27.039.901,90 23.889.961,35
a) Löhne und Gehälter 22.131.048,46 19.580.577,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.908.853,44 4.309.384,15
davon für Altersversorgung 15.566,24 14.827,94
3. Abschreibungen 926.022,97 55.693,59
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 65.997,57 55.693,59
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 860.025,40 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.453.497,30 1.949.506,40
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3,00 3,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.940,35 2.917,07
davon aus verbundenen Unternehmen 2.900,47 2.366,39
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18.594,31 13.527,65
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 306.603,23 276.154,30
9. Ergebnis nach Steuern 665.612,97 633.219,76
10. sonstige Steuern 3.154,99 5.513,19
11. Jahresüberschuss 662.457,98 627.706,57

Ergebnisverwendung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
11. Jahresüberschuss 662.457,98 627.706,57
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 516.250,29 888.543,72
13. Ausschüttung 280.000,00 1.000.000,00
14. Bilanzgewinn 898.708,27 516.250,29

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

für die impegio Personalmanagement GmbH, Reutlingen

I Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Sitz der Gesellschaft ist in Reutlingen. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HR B 739717 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf.

Die Bilanz wird gemäß den Gliederungsvorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß den Gliederungsvorschriften des § 275 HGB aufgestellt.

Die größenabhängigen Erleichterungen für den Anhang für mittelgroße Kapitalgesellschaften werden in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

II Rechnungslegungsgrundsätze

Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Ansatzvorschriften und die Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften sind beachtet.

Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Bilanzstichtag einzeln bewertet.

Alle Risiken und Verluste, die bis zum Bilanzstichtag entstanden und bis zum Tag der Aufstellung bekanntgeworden sind, sind berücksichtigt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, sind die Anschaffungs- oder die Herstellungskosten um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen vermindert.

Der Abschreibungsplan entspricht der voraussichtlichen Nutzungsdauer des Vermögensgegenstandes.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben. Der Schätzung der Nutzungsdauer lag die voraussichtliche Kundenbindungsdauer zu Grunde.

Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen für entgeltlich erworbenen immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 15 Jahre. Für das Sachanlagevermögen beträgt die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 2 bis 15 Jahre.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr als Abgang behandelt.

Ohne Rücksicht darauf, ob ihre Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Einbeziehung von Anschaffungsnebenkosten und unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips zum Nennwert angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Vom Wahlrecht der Aktivierung aktiver latenter Steuern gem. § 274 I HGB wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

III Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 77 (i.Vj: T€ 334) und entfallen in Höhe von T€ 77 (i.Vj: T€ 334) auf Forderungen aus einem Kontokorrentvertrag. Der vereinbarte Zinssatz beträgt 1%.

Es wurden Verträge zur Übertragung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit eine Finanzierungsgesellschaft abgeschlossen. Zum 31.12.2018 wurde ein Forderungsbetrag von T€ 694 (i.Vj: T€ 571) abgetreten.

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Darlehensgewährung in Höhe von T€ 28 (i. Vj: T€ 89) mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr enthalten.

Die Verbindlichkeiten teilen sich in folgende Restlaufzeiten auf:

Stand 31.12.2018
Euro
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
Euro
Restlaufzeit über 1 Jahr
Euro
davon über 5 Jahre
Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.221,55 7.221,55 0,00 0,00
(Vorjahr) (8.314,05) (8.314,05) (0,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 340.957,59 340.957,59 0,00 0,00
(Vorjahr) (84.119,96) (84.119,96) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 280.000,00 280.000,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.000.000,00) (1.000.000,00) (0,00) (0,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.052.201,65 2.051.201,65 0,00 0,00
(Vorjahr) (2.317.264,53) (2.317.264,53) (0,00) (0,00)

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 280 basieren auf Gewinnausschüttungen an die Gesellschafterin.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten T€ 567 (Vj: T€ 932) aus Steuern und T€ 0 (Vj: T€ 0) im Rahmen der sozialen Sicherheit.

IV Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außerordentliche Erträge in Höhe von TEuro 337,2 aus Versicherungsentschädigungen enthalten. Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens betreffen außerordentliche Abschreibungen auf Kundenorderungen.

V Sonstige Pflichtangaben

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Durch den Abschluss einer Warenkreditversicherung und den Forderungsverkauf (echtes Factoring) an eine Factoringgesellschaft wird das Risiko von Forderungsverlusten grundsätzlich abgetreten. Dadurch stehen der Gesellschaft liquide Mittel zeitnah zur Verfügung. Risiken bestehen in den Kosten für das Factoring. Zum 31.12.2018 wurde ein Forderungsbetrag in Höhe von T€ 694 (Vj: T€ 571) abgetreten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Abschlussstichtag bestehen neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

Die Gesellschaft hat diverse Leasingverträge für Maschinen, Kraftfahrzeuge, Software sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Die Leasinggeschäfte führen zu einer Verbesserung der Liquiditätssituation und zur Verbesserung der Eigenkapitalquote. Weitere Vorteile bestehen in der kurzen Vertragsbindung, da die Maschinen bei technischem Fortschritt leicht ausgetauscht werden können. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie den höheren Refinanzierungskosten.

Mietverträge für Immobilien: Die Mietaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr T€ 182. Die Verträge haben Laufzeiten zwischen 3 Monaten und 3 Jahren und 4 Monaten.

Mietverträge für betriebliche Fahrzeuge: Die Mietaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr T€ 170. Die Verträge haben Restlaufzeiten von maximal 3 Monaten.

Leasingverträge für betriebliche Fahrzeuge: Die Leasingaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr T€ 94. Die Verträge haben Laufzeiten von 30 Monaten.

Die zukünftige Verpflichtung aller Leasingverträge und Mietverträge beläuft sich auf T€ 417.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 937 externe Mitarbeiter und 59 interne Mitarbeiter beschäftigt. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch

Herrn Marco Rubulotta

Herrn Mario Grimm

Herrn Thorsten Rüßel

VI Sonstiges

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 516 (Vj: TEUR 889) enthalten.

Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen.

Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

 

Reutlingen, den 10.01.2020

impegio Personalmanagement GmbH

gez. Mario Grimm, Geschäftsführer

gez. Thorsten Rüßel, Geschäftsführer

Anlagespiegel für das Geschäftsjahr 2018

impegio Personalmanagement GmbH

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.497,48 0,00 0,00 78.497,48
2. Geschäfts- und Firmenwert 106.050,85 0,00 35.078,38 70.972,47
  184.548,33 0,00 35.078,38 149.469,95
II. Sachanlagen        
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 262.049,70 51.232,95 5.000,00 308.282,65
III. Finanzanlagen        
1. Genossenschaftsanteile 100,00 0,00 0,00 100,00
Summe Anlagevermögen 446.698,03 51.232,95 40.078,38 457.852,60
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.051,47 988,00 0,00 70.039,47
2. Geschäfts- und Firmenwert 21.210,85 12.440,62 0,00 33.651,47
  90.262,32 13.428,62 0,00 103.690,94
II. Sachanlagen        
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 204.517,70 52.568,95 2.396,00 254.690,65
III. Finanzanlagen        
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 294.780,02 65.997,57 2.396,00 358.381,59
Buchwerte
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.458,01 9.446,01
2. Geschäfts- und Firmenwert 37.321,00 84.840,00
  45.779,01 94.286,01
II. Sachanlagen    
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53.592,00 57.532,00
III. Finanzanlagen    
1. Genossenschaftsanteile 100,00 100,00
Summe Anlagevermögen 99.471,01 151.918,01

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

45. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 10. Januar 2020 den nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die impegio Personalmanagement GmbH, Reutlingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der impegio Personalmanagement GmbH, Reutlingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der impegio Personalmanagement GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschafte geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und

· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Reutlingen, den 10. Januar 2020

RWT Reutlinger Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Jürgen Strauß, Wirtschaftsprüfer

Marc Weiß, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

47 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.