Ovico Trading UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Haack seit 19.8.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
PureFert Holding AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PureFert Deutschland GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtDarstellung des Geschäftsverlaufs 1.1 GeschäftsfeldDie PureFert-Gruppe ist ein global tätiger Anbieter von Mineraldüngern, Futtermitteln und Rohstoffen. Zu den Kunden zählen Unternehmen aus der Industrie und Agrarwirtschaft. Der Fokus liegt auf langfristigen Geschäftsbeziehungen, Sicherstellung stabiler Lieferketten durch langfristige Abnahme- und Logistikverträge, sowie der Bereitstellung von Infrastruktur und Finanzierungsmodellen. PureFert Deutschland GmbH ist verantwortlich für europäische Absatzmärkte. 1.2 MarktumfeldDas Geschäftsjahr 2023 war erneut von einer Vielzahl globaler Herausforderungen geprägt. Fortdauernde und neu entstehende geopolitische Konflikte, wie der anhaltende Krieg in der Ukraine und der im vierten Quartal 2023 eskalierte Gaza-Konflikt, beeinträchtigten die politische und wirtschaftliche Stabilität weltweit. Hinzu kamen Extremwetterereignisse infolge des Klimawandels, die erhebliche Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion und dessen Erträge hatten.Zusätzlich belasteten hohe Inflationsraten, kontinuierlich steigende Zinssätze und anhaltend hohe Energiekosten die globalen Märkte, insbesondere die Agrar- und Energiesektoren. Diese Faktoren trugen maßgeblich zu einer Rezession in Deutschland sowie einigen weiteren EU-Ländern bei, was sich auch auf die Kaufkraft, Investitions- und Risikobereitschaft unserer Kunden auswirkte. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen konnte sich die PureFert-Gruppe dank einer soliden Unternehmensstrategie und langfristiger Kundenbeziehungen resilient positionieren und weiterhin einen stabilen Beitrag zur Versorgungssicherheit der Industrie und Landwirtschaft leisten. 1.3 Umsatzentwicklung / InvestitionenIm Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz auf 300 Mio. € zurückgegangen (Vergleich Vorjahr 2022: 345 Mio. €). Dieser Rückgang ist insbesondere auf niedrigere Preise für Mineraldünger und Futtermittel, sowie der unter 1.2 beschriebenen, verringerten Kauf- und Risikobereitschaft der Kunden zurückzuführen. Die europäischen Absatzmärkte bildeten aufgrund der in 1.2 geschilderten Ereignisse ein schwieriges Marktumfeld, was auch zu erhöhten Warenverkäufen durch die Gruppe in anderen, ertragreicheren Absatzmärkten außerhalb der EU führte. 1.4 Personal und OrganisationZum Ende des Geschäftsjahres 2023 beschäftigte das Unternehmen 7 Mitarbeiter (im Vj.: 7). 2. Lage der Gesellschaft 2.1 ErtragslageIm Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von 2.735 TEUR erwirtschaftet (2022: Jahresfehlbetrag von -1.498 TEUR). Die Ertragslage des Unternehmens für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis 31.12.2023 lässt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammenfassen:
2.2 Vermögens- und FinanzlageZum 31.12.2023 lässt sich die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammenfassen:
Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 konnte der Vorratsbestand zum 31.12.2023 durch Verkauf von Waren reduziert werden. Der Rückgang der Umsatzerlöse spiegelt sich im Vergleich zum Vorjahr in einem niedrigeren Forderungsbestand zum Ende des Geschäftsjahres. Die flüssigen Mittel verringern sich zum 31.12.2023 von 18,9 Mio. € € auf 11,8 Mio. €. Auf der Passivseite der Bilanz fallen insbesondere die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen niedriger aus, die im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen resultieren. Zum 31.12.2023 wird eine Bilanzsumme von 45.994 TEUR (im Vj.: 104.410 TEUR) ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 8,6 % (im Vj.: 1,2 %). Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über eine ausreichende Liquidität. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. 3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Die anhaltende geopolitische Unsicherheit und die negative Wirtschaftslage in der EU haben weiterhin erhebliche Auswirkungen auf die Agrarwirtschaft sowie die Sektoren Dünge- und Lebensmittelproduktion, Handel und Logistik. Zusätzlich stellen die Auswirkungen des Klimawandels, insbesondere extreme Wetterbedingungen, die etablierten Strukturen und Abläufe vor weitere Herausforderungen und Einschränkungen. Die Agrarwirtschaft sieht sich neben den negativen Wettereinflüssen auch weiterhin mit volatilen Märkten konfrontiert. Der erhöhte Kapitalbedarf aufgrund der Zinswende und die nach wie vor hohen Betriebskosten belasten die Branche zusätzlich. Weiter sehen sich viele europäische Marktteilnehmer durch Überregulierung in Ihren Handlungsräumen beschränkt. Diese Rahmenbedingungen schärfen die Unsicherheiten in der Entscheidungsfindung und führen zu einer eingeschränkten Handlungs-, Risiko- und Kaufbereitschaft bei den Akteuren. Diese Einflüsse werden zu einem anspruchsvollen und schwierigen Wirtschaftsjahr 2024 beitragen. 4. Chancen und RisikenDie Finanz- und Risikomanagementziele und -methoden sind der Größe und Struktur, sowie dem wirtschaftlichen Umfeld des Unternehmens angepasst, konservativ ausgerichtet und dienen der Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeder Art. Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung liegen im Anstieg der EU-Importe für Mineraldünger aufgrund von Preissteigerungen auf den Energiemärkten und der damit einhergehenden, rückläufigen - teilweise kompletten Einstellung - der Produktion von Mineraldüngern durch zahlreiche Hersteller in Europa. Finanzwirtschaftliche Risiken betreffen: Das Liquiditätsrisiko wird durch die laufende Überwachung des "working capital" und des "cash flows" kontrolliert. Des Weiteren ist das Vermögen der Unternehmensgruppe durch fristenkongruentes Fremd- und Eigenkapital finanziert. Ein potenzielles Kreditrisiko besteht auf Grund von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird laufend überwacht. Das funktionierende Projektcontrolling und ein nachhaltiges Forderungsmanagement werden weiterhin auf dem hohen und erfolgreichen Niveau durchgeführt. Die Aufwands- und Ertragspositionen sowie die Zahlungsströme aus operativer Tätigkeit sind weitestgehend unabhängig von Veränderungen der Kapitalmarktzinsen ( Zinsrisiko). Es bestehen keine signifikanten vom Marktzins abhängigen Bilanzposten mit Ausnahme der flüssigen Mittel. Es bestehen keine Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten. 5. Prognosebericht Der Bedarf für Import-Düngemittel in Europa wird aufgrund der anhaltend hohen Energiepreise und einhergehender Reduzierung lokaler Produktionen weiter erhöht sein. Dadurch erwartet das Unternehmen eine im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibende Entwicklung des Umsatzes und ein positives Ergebnis für das Geschäftsjahr 2024. Diese Erwartungen an das neue Geschäftsjahr sind gekennzeichnet durch anhaltend hohe Importmengen von Mineraldünger und Futtermitteln. Durch eine Anpassung der internationalen Warenströme an die in Europa veränderte Produktionslage wird ein erhöhter Wettbewerb im Vergleich zum Vorjahr erwartet, was zu einer Anpassung der Verkaufspreise an die neue Wettbewerbssituation führen kann.
Hamburg, 19. Dezember 2024 Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der PureFert Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264ff HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die betreffende Gesellschaft ist nach den gemäß § 267 HGB umschriebenen Schwellenwerten eine große Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt entsprechend den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Zur Identifikation der Gesellschaft sind laut Registergericht folgende Angaben vermerkt:
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 bis 3 HGB bilanziert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag angesetzt. Der Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Waren wird die FIFO-Methode zugrunde gelegt. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten auf der Basis des jeweiligen Fertigungsstandes und gesondert je Typ unter Berücksichtigung der Kostenbestandteile, die auch für die fertigen Erzeugnisse zugrunde gelegt werden. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennbetrag oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus verminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit dieser Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen betreffen für das Geschäfts- und die Vorjahre noch nicht veranlagte Steuern. Die Sonstigen Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt wurde. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum Entstehungskurs oder zum niedrigeren bzw. höheren Devisenkassa-Mittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Vorräte Aufgrund des niedrigeren Marktpreises wurden die Vorräte zum 31.12.2023 um insgesamt TEUR 328 (im Vj.: TEUR 8.049) abgewertet (Niederstwertprinzip). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen beträgt bis zu einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden im Wesentlichen die Umsatzsteuerforderungen i.H.v. insgesamt EUR 4.058.520,64 (Vj.: EUR 11.065.060,41) erfasst. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Rückstellungen für Personalkosten i.H.v. EUR 335.000,00 (Vj. EUR 525.000,00), Rückstellungen für Urlaub i.H.v. EUR 38.163,41 (Vj. EUR 25.782,82), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen i.H.v. EUR 1.150.400,75 (Vj. EUR 1.053.861,80), Rückstellungen für Abschluss und Prüfung i.H.v. EUR 25.200,00 (Vj. EUR 22.500,00) sowie für Aufbewahrungspflichten i.H.v. EUR 3.300,00 (Vj. TEUR 3.300,00). Die sonstigen Rückstellungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Angaben zu Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber den verbundenen Unternehmen i.H.v. insgesamt EUR 38.500.462,39 (Vj. EUR 98.901.781,34) bestehen i.H.v. € 0,00 (Vj. TEUR 1) gegenüber der Gesellschafterin. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen neben den Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer EUR 154.787,39 (Vj. EUR 107.812,47), Lohn- und Kirchensteuer EUR 31.464,15 (Vj. EUR 26.933,12) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 4.519,32 (Vj. EUR 12.441,62). Die kurzfristigen passiven latenten Steuern berechnen sich wie folgt:
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten aus sonstigen Haftungsverhältnissen gemäß § 251 HGB. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse i.H.v. TEUR 299.554 (Vorjahr: TEUR 344.811) verteilen sich auf die Produktgruppen wie folgt:
723585816 723585816SRRothermundt, StefanBitte 2023 ergänzen! Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen Währungsgewinne i.H.v. insgesamt EUR 2.329.329,33 (Vj. EUR 2.233.519,82). Diese beziehen sich auf realisierte Erträge aus Währungsumrechnung i.H.v. EUR 2.036.926,04 und unrealisierte Währungskursgewinne i.H.v. EUR 292.403,29. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Spenden an gemeinnützige Vereine in Höhe von EUR 7.500,00 (Vorjahr: EUR 5.000,00) enthalten. Aus der Währungsumrechnung haben sich im Geschäftsjahr Aufwendungen i.H.v. EUR 2.151.170,21 (Vj. EUR 1.261.082,47) ergeben. Davon betreffen EUR 1.521.868,68 (Vj. EUR 1.261.082,47) unrealisierte Währungsverluste. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige Angaben Während des Geschäftsjahres 2023 waren durchschnittlich 7 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) im Unternehmen beschäftigt.
Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen insbesondere aus Miet- und Leasingverträge, die sich wie folgt zusammenfassen lassen:
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. 100% der Geschäftsanteile an der Gesellschaft werden von der PureFert Limited, Zypern, gehalten. Oberstes Mutterunternehmen ist die PureFert Holding Limited, Zypern, die auch den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen erstellt. Der Konzernabschluss wird am Sitz des Mutterunternehmens offengelegt. Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 25 (im Vj.: TEUR 25). Die Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft oblag für das Geschäftsjahr 2023 Herrn Sebastian Haack, Hamburg. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. sonstige Berichtsbestandteile
Hamburg, 19. Dezember 2024 Sebastian Haack, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 20.05.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PureFert Deutschland GmbH, Hamburg. Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PureFert Deutschland GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PureFert Deutschland GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 10. Februar 2025 Arnold
Hanseatische Treuhand GmbH
Oliver Arnold, Wirtschaftsprüfer |
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