Fahrwerk Timmer GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Gregor Siedlaczek seit 2.10.2025 | Prokura |
Torsten Timmer seit 2.4.2008 | Geschäftsführer |
Johannes Timmer seit 26.7.2006 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Timmer GmbHLingen (Ems)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023I. Allgemeines Das Familienunternehmen Autohaus Timmer GmbH spannt ein Netz von Autohäusern in Lingen, Meppen, Nordhorn, Rheine und Gronau. Im September 2023 wurde die Verschmelzung der Autohaus Timmer GmbH, Borken, mit dieser Gesellschaft vollzogen, so dass auch der Betrieb in Borken nun ein Bestandteil dieser Gesellschaft ist. Zum 1. Juni 2023 wurde im Rahmen eines asset deals eine Betriebsstätte in Gronau übernommen, um unser regionales Service-Netz für den Vertrieb von Gebrauchtwagen zu verstärken. Im Kfz-Handel werden insbesondere Neufahrzeuge der Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Skoda, Seat und Cupra verkauft. Außerdem bietet die Gesellschaft als EU-Vermittler Neuwagen die Marke Audi an. Zusätzlich haben wir in 2023 Händlerverträge für die beiden Elektromarken eGo und Cenntro unterzeichnet. Neben dem Neuwagengeschäft werden auch gebrauchte PKW und Nutzfahrzeuge gehandelt. Als Servicepartner der Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, SKODA, SEAT, Cupra und Audi führen wir alle gängigen Serviceleistungen nach zertifizierter Herstellerqualität durch. Im September 2023 hat die Autohaus Timmer GmbH die Assets der Timmer Service GmbH übernommen und betreibt zukünftig mit den Mitarbeitern in Lingen an der Schillerstraße einen Karosserie- und Lackbetrieb mit dem Herstellerstatus einer Servicefactory. Als offizieller Vertriebspartner für Elektromobilität gestalten wir den automobilen Wandel in der Region hin zur emissionsfreien Mobilität aktiv mit. Zusätzlich wird die Vermittlung von Finanzdienstleistungen wie Versicherungen, Kredite und Leasing im Zusammenhang mit dem Neuwagen- und Gebrauchtwagengeschäft erbracht. Die administrativen Tätigkeiten werden stellvertretend am Stammsitz in Lingen abgewickelt. Hier finden die betriebsübergreifenden Verwaltungstätigkeiten, IT-, Personal- und Marketingunterstützungen statt. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023. II. Wirtschaftsbericht Interne Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung wird neben der Entwicklung des Absatzes/ Umsatzes, der Rohmarge sowie der Eigenkapitalquote die Mitarbeitersituation, insbesondere die Entwicklung der Ausbildungsquote, herangezogen. Beim Absatz wird die Stückzahl der verkauften Fahrzeuge, im After-Sales-Sektor die Anzahl der verkauften Stunden betrachtet. Die sich hieraus ergebenen Erträge bilden die Grundlage für die Umsatzbetrachtung. Geschäftsverlauf und Geschäftsentwicklung Neuwagen Lt. Kraftfahrtbundesamt lag der PKW-Gesamtmarkt für Neuwagen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 7,3 % über dem Vorjahreswert. Die Gesamtzahl an Neuzulassungen stieg von ca. 2,65 Mio. auf rund 2,84 Mio. Fahrzeuge. Der Marktanteil der von uns vertretenen Fabrikate entwickelte sich für das Kalenderjahr 2023 wie folgt:
Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag die Autohaus Timmer GmbH bei den Auslieferungen von Neu- und Vorführwagen 29,63 % über dem Vorjahresniveau. Gebrauchtwagen Die Besitzumschreibungen blieben mit ca. 6,03 Mio. Personenkraftwagen gegenüber 2022 im Bundesgebiet oberhalb des Vorjahresniveau. Das Autohaus Timmer konnte die Gebrauchtwagenerlöse um 100,85 % gegenüber dem Vorjahr auch durch Streckengeschäfte ausbauen. Service Die Branchenerlöse stiegen im Teile- und Zubehörsegment um 12,8 % und im Werkstattservice um 13 % gegenüber dem Vorjahr. Das Autohaus Timmer hat seine Dienstleistungen rund um das Kfz in den Bereichen Service und Teileverkauf konsequent weiter ausgebaut und konnte die Kundenzufriedenheit steigern. Der Umsatz im After-Sales Bereich konnte um 91,21 % gesteigert werden, wobei der Teiledienst eine höhere Steigerung als der Kundendienst generieren konnte. Lage des Unternehmens Ertragslage Die Entwicklung der Ertragslage ist deutlich beeinflusst durch die vollzogene Verschmelzung der Autohaus Timmer GmbH, Borken, auf diese Gesellschaft. Die Umsatzerlöse der Autohaus Timmer GmbH sind im Geschäftsjahr um € 36,6 Mio. auf € 95,5 Mio. gestiegen. Ursächlich hierfür ist vor allem der Effekt aus der Verschmelzung. Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwendungen) stieg absolut um € 8,4 Mio. auf € 20,7 Mio.. Die Rohertragsquote liegt bei 21,7 % (Vj.: 20,9 %) und konnte somit leicht gesteigert werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge berücksichtigen einen einmaligen Veräußerungsgewinn aus Anlagenabgängen (135 T€) und einmalige Versicherungsleistungen aus Brandschäden (150 T€). Die Personalaufwendungen in Bezug zu den Umsatzerlösen machen im Geschäftsjahr relativ 10,77 % (Vj.: 10,95 %) aus. Die Abschreibungsquote in Bezug auf die Umsatzerlöse beläuft sich im Geschäftsjahr auf 1,16 % und im Vorjahr auf 1,3 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich relativ zu den Gesamterlösen auf 5,6 % zu 6,0 % im Vorjahr. Die gestiegenen Zinsaufwendungen beruhen im Wesentlichen auf einem gestiegenen Referenzzinssatz (Euribor) im Geschäftsjahr. Die positive Prognose für den Berichtszeitraum spiegelt sich in der IST-Situation wieder. Das Gesamtergebnis mit TEUR 2.980 Gewinn (+ TEUR 1.850 zum Vj.) übertraf das Vorjahr. Vermögens- und Finanzlage Die Verschmelzung der Autohaus Timmer GmbH, Borken, auf diese Gesellschaft hat einen deutlichen Einfluss auf die Vermögens- und Finanzlage. Der Vorratsbestand verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um TEUR 6.189. Auch der Forderungsbestand erhöhte sich, was unter anderem auf den gestiegenen Umsatz zurückzuführen ist, und stieg um TEUR 1.838 im Vergleich zum Vorjahr. Die Bilanzsumme erhöhte sich somit um 66,78 % auf TEUR 23.242. Das Verhältnis Anlage- zu Umlaufvermögen hat sich zum Vorjahr zu Lasten des Umlaufvermögens erhöht. Das Anlagevermögen entspricht nun 23,42 %, das Umlaufvermögen 76,58 % (inklusive Rechnungsabgrenzungsposten) der Bilanzsumme. Die Finanzierung des Unternehmens erfolgt im Wesentlichen durch eigene Mittel und durch Bankverbindlichkeiten (16,80 % der Bilanzsumme) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (13,57 % der Bilanzsumme). Unser Finanzwesen ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Neben den operativen Ergebnissen ist der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen und Zunahme der Rückstellungen) auf 5.438 T€ (Vorjahr: 1.998 T€) gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist von 37,63 % auf 52,25 % gestiegen und liegt damit weit über dem Branchenschnitt. Das angestrebte Ziel, die Eigenkapitalquote zu optimieren, wird auch weiterhin verfolgt. Die Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten bestanden hauptsächlich gegenüber den Fahrzeugherstellern. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen gegenüber dem Vorjahr um rund TEUR 839. Dies resultiert in erster Linie aus der Erhöhung der Umsatzsteuerzahllast. Die Autohaus Timmer GmbH beteiligt sich traditionell aktiv an der betrieblichen Ausbildung junger Menschen im gewerblichen und kaufmännischen Bereich. Im Geschäftsjahr 2022/2023 waren insgesamt 45 Auszubildende in den einzelnen Abteilungen beschäftigt. Dies entspricht einer Ausbildungsquote von 28,13 %, was deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerungsinstrumente des Unternehmens ergeben sich aus den nachfolgenden finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren:
Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsverlaufs Der operative Umsatz und das Eigenkapital stiegen stark an. Das Volumen im Fahrzeugbereich konnte trotz der teilweise noch vorhandenen Lieferkettenprobleme der Hersteller und des Nachfragerückgangs durch Inflation und steigender Zinsen gesteigert werden. Im After-Sales Bereich konnte eine sehr gute Umsatzsteigerung verzeichnet werden. III. Chancen- und Risikobericht Für das abgelaufene Geschäftsjahr und auch für das kommende Geschäftsjahr sehen wir Risiken vor allem im veränderten Kundenverhalten durch geopolitische Krisen wie in der Ukraine oder im Nahen Osten. Die stark gestiegene Inflation und den damit verbundenen gestiegenen Zinskosten. Lieferketten unserer Lieferanten sehen wir immer noch bzgl. der Liefertreue im Neuwagenhandel als problematisch an. Die Auslieferungen an Kunden werden somit teilweise immer noch nur zeitversetzt erfolgen können. Die Führungsstruktur haben wir angepasst. Jeweils ein Verkaufs- und Serviceleiter kümmern sich mit zunehmenden Erfolg um die Prozesse und die Performance im Vertrieb und Aftersales. Im Neuwagenvertrieb gehen wir von einer besseren Marktbearbeitung im Gewerbekundengeschäft aus, die wir aus dem Betrieb in Borken über alle Standorte steuern. Der Verkaufsleiter speziell für die Gewerbekunden wird weiterhin sein Team aufbauen und diese zielgerichtet steuern. Unsere beiden neuen Elektromarken eGo und Cenntro haben es durch den Wegfall der Bafa-Prämien in 2023 schwer. Zwischenzeitlich hat eGo Insolvenz anmelden müssen. Unser Risiko sehen wir hier in der späteren Vermarktung von zwei Vorführwagen. Vom ZDK wird für 2024 von den Automobilherstellern wieder eine negative Entwicklung des Automarktes von 2,65 Mio. Zulassungen aufgrund einer entsprechenden gesamtwirtschaftlichen Prognose und des branchenweiten geringen Auftragseingangs in 2023 vorhergesagt, inwieweit jedoch der Marktanteil der vertretenen Marken hiervon trotzdem gewinnen kann, ist noch nicht zu sagen. Außerdem sind die aktuellen Krisen in der Lage wirtschaftliche Folgen zu erzeugen, die Stand heute nicht genau zu definieren sind. Die aktuelle Inflationsrate lag 2023 bei 5,9 %. Ebenso wirken die höheren Zinsen auch in das Jahr 2024. Die gestiegenen Energie- und Kraftstoffkosten werden die Nachfrage auch bremsen. Darüber hinaus bleiben die bekannten Risikobereiche bestehen, die durch die Verkehrswende auf uns zukommt. Mögliche Preis- und Vermarktungsrisiken ergeben sich insbesondere im Gebrauchtwagensegment (aktuelle Bestände und künftige Leasingrückläufer), daher wurde der Bestand an Gebrauchtwagen bereits nach unten angepasst, um das Risiko zu minimieren. Bei der Vermarktung besteht nur eine teilweise kompensatorische Beteiligung der Hersteller an den Risiken (bspw. durch Zuschüsse). Die angebotenen Modelle zur Restwertabsicherung wurden zur Risikominimierung, wenn möglich in Anspruch genommen. Die Gebrauchtwagenpreise werden laufend den Marktgegebenheiten angepasst. Dabei werden Schwerverkäuflichkeiten und sinkende Marktpreise im Vorratsvermögen durch ausreichende Wertberichtigungen berücksichtigt. Aufgrund der ausgeprägten Finanzierung mit variabel verzinslichen Fremdmitteln, besteht ein grundsätzliches Zinsrisiko. In unseren Autohäusern investieren wir auch im Jahr 2024 in die Elektromobilität. Es werden weitere Mitarbeiter geschult. Hierbei sind unsere Betriebe in Lingen und Borken "Vorreiter". Neben der Analyse der bestehenden Risiken haben die jeweiligen Geschäftsführer und der Prokurist die Aufgabe, auch zukünftig mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Gleichzeitig besteht die Anforderung, Marktchancen zu erkennen und wahrzunehmen. Gesamtaussage zur Risiko- und Chancenlage Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Elemente ergeben. Gegenwärtig und auch für das kommende Geschäftsjahr sind keine existenzgefährdenden Einflüsse erkennbar. IV. Prognosebericht Es sind keine wesentlichen Änderungen der Geschäftspolitik geplant. Grundsätzlich verfolgt die Autohaus Timmer GmbH auch weiterhin mittelfristig eine Politik des Wachstums und der Eigenkapitalorientierung. Ziel der Aktivitäten ist weiterhin das Wachsen im Gebrauchtwagen-, Gewerbekunden- und Aftersales-Geschäft. Es wird von der Geschäftsleitung eine jährliche Planung verabschiedet und in monatlichen Gesprächen mit den Ergebnisverantwortlichen analysiert. Die eingerichtete IT ermöglicht ein umfangreiches und detailliertes Berichtswesen. Hierbei wird u. a. auf Tools der Hersteller zurückgegriffen. So werden Abweichungen vom geplanten Geschäftsverlauf umgehend aufgezeigt und ermöglichen zeitnahe Korrekturen. Die Planungsprämissen sind für die kommenden Jahre insgesamt als verhalten optimistisch zu bezeichnen und für die einzelnen Marken zu differenzieren. Durch das Bekenntnis des VW-Konzerns zu der Elektromobilität ergeben sich definitiv auch neue Chancen, auch wenn bereits im August 2023 die Bafa-Prämien für Gewerbekunden ausgelaufen sind. Das Wirtschaftswachstum in 2023 beträgt lt. ifo-Institut für die deutsche Wirtschaft -0,2 Prozent. Für das Jahr 2024 wird dann von dem ifo-Institut (lt. Sommerprognose 2024) ein Anstieg um 0,4 Prozent vorausgesagt. Die deutsche Wirtschaft arbeitet sich langsam aus der Krise. Wir werden auch 2024 unsere Abläufe weiter digitalisieren, wo es Sinn macht. Ein neues Dokumenten- Management-System mit Archiv ist ein Projekt davon. Gleichzeitig war Kostendisziplin angesagt. Unser (analoges und digitales) Gebrauchtwagengeschäft sowie der Service mit dem Kundenkontakt vor Ort haben im Jahr 2023 gut funktioniert, was auch ein Fingerzeig für unsere zukünftigen Aktivitäten sein wird. Auch bleibt die Frage offen, ob die individuelle Mobilität durch einen eigenen PKW in Abrede zu stellen sein wird, wie oftmals propagiert. Weitere Streckengeschäfte sind wegen der verbesserten Lieferfähigkeit von Neuwagen im europäischen Ausland nicht geplant. 2024 wird wohl unter Vorbehalt der Kriegsentwicklung in Europa 2,65 Millionen Neuzulassungen sowie 6,2 Millionen Besitzumschreibungen lt. dem ZDK erwarten lassen. Auch wird die Werkstattauslastung voraussichtlich weiter stabil auf hohem Niveau. In der Hersteller-Handel-Beziehung werden Agenturvertrieb von E-Autos einen Schwerpunkt darstellen, aber auch die weitere Netzentwicklung. Unsere Entwicklung im Geschäftsjahr 2023/2024 schätzen wir aufgrund der getroffenen Maßnahmen leicht positiv ein. Der operative Umsatz, der Jahresüberschuss und die Eigenkapitalquote werden moderat steigen. Außerdem werden wir in 2024 die Unternehmensstruktur zu einer Holdingstruktur umwandeln unter der auch die Autohaus Timmer GmbH dann tätig sein wird. Weitere Sondereinflüsse, außer die Konflikte zwischen Russland und der Ukraine, im nahen Osten und den bevorstehenden Wahlen in den USA, sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vorhersehbar. Die Ausbildungsquote soll im kommenden Geschäftsjahr auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Sie basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können daher von den vorgenannten Aussagen abweichen.
Lingen, im August 2024 Johannes Timmer Torsten Timmer Bilanz zum 30. September 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss I. Allgemeine Angaben Die Autohaus Timmer GmbH hat ihren Sitz in Lingen (Ems) mit Betriebsstätten in Meppen, Rheine, Nordhorn, Borken und ab dem 1. Juni 2023 in Gronau (Westf.) und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Osnabrück unter der Nummer HRB 100461. Zum 1. Oktober 2022 wurde die Autohaus Timmer GmbH, Borken, auf die Autohaus Timmer GmbH, Lingen, als übernehmenden Rechtsträger, verschmolzen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 1. September 2023. Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften Mit Wirkung zum 1. Oktober 2022 wurde die Autohaus Timmer GmbH, Borken, auf die Autohaus Timmer, Lingen, verschmolzen. Die Vergleichszahlen des Vorjahres weichen daher teilweise deutlich von denen des aktuellen Geschäftsjahres ab. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Der bei dem Erwerb eines operativer Geschäftsbetriebs eines Neu- und Gebrauchtfahrzeughandel mit Kfz-Service Betrieb in Gronau (Westf.) entstandene und aktivierte Geschäfts- und Firmenwert wird planmäßig über den Zeitraum vom 15 Jahre abgeschrieben. Die Nutzungsdauer von 15 Jahren orientiert sich an den langjährigen Kundenbeziehungen. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände planmäßig linear abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 250,00 € wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Bei einem Wert von über 250,00 € bis 1.000,00 € werden diese linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zu ihrem Nennwert angesetzt. Mögliche Zahlungsausfälle wurden durch Wertberichtigungen in ausreichender Höhe berücksichtigt. Die Wertansätze für das übrige Umlaufvermögen erfolgten zum Nennwert unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Beträgen angesetzt. Die Rückstellungen werden zum Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostenverhältnisse bilanziert. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Als Passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023 ergibt sich aus dem beigefügten Anlagespiegel. II. Eigenkapital Bei den Gewinnrücklagen handelt es sich um andere Gewinnrücklagen. III. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:
IV. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von insgesamt 2.900 T€ sind durch Sicherungsübereignung des Kraftfahrzeuglagers sowie Forderungsabtretungen gesichert. V. sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus langfristigen Mietverträgen bestehen jährliche Verpflichtungen in Höhe von 1.144 T€. Zudem bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von insgesamt 323 T€. Die Leasingfinanzierung bietet den Vorteil, die Leasinggegenstände laufend zu erneuern, ohne das Marktrisiko der Verwertung tragen zu müssen. C. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Versicherungsleistungen infolge eines Brandschadens in Höhe von 150 T€ sowie Erträge aus dem Verkauf von Finanzanlagen in Höhe von 135 T€. Die Abschreibungen auf Sachanlagen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund dauernder Wertminderungen im Anlagevermögen in Höhe von 45 T€. D. sonstige Angaben I. Angaben zu den Arbeitnehmern Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr 2022/2023:
Die Zahl der Aushilfen wurde in der Weise ermittelt, dass drei Aushilfen einer Vollzeitkraft entsprechen. II. Angaben zu den Organen der Gesellschaft Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird verzichtet, da § 286 Abs. 4 HGB erfüllt ist. Die Mitglieder des Beirats sind:
Auf die Angabe der Bezüge wird verzichtet, da § 286 Abs. 4 HGB erfüllt ist. III. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beträgt 25 T€. IV. Vorschlag für die Verwendung des ErgebnissesDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 2.979.828,03 € auf neue Rechnung vorzutragen. V. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind nicht eingetreten.
Lingen (Ems), im August 2024 Johannes Timmer Torsten Timmer Anlagenspiegel 2022/2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus Timmer GmbH, Lingen (Ems) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Timmer GmbH, Lingen (Ems) - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Timmer GmbH, Lingen (Ems), für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lingen (Ems), 16. September 2024 GEHRING
& KOLLEGEN GMBH
C. Kellersmann, Wirtschaftsprüfer T. Merswolken, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 18.09.2024 |
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