Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Carlisle TyrFil GmbH
Bünnerhelfstraße 19, 44379 Dortmund, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
James Ryan Armstrong seit 6.3.2024 | Geschäftsführer |
Martin Rösler seit 22.9.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Carlisle Global II Limited | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Carlisle TyrFil GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des UnternehmensDas Unternehmen Carlisle TyrFil GmbH (CTF) ist ein Anbieter von Pannenschutzsystemen für industrielle Luftbereifung auf Kunststoffbasis. Typische Maschinen, bei denen der Pannenschutz eingesetzt wird, sind Arbeitsbühnen, Containerstapler, Teleskopstapler, Radlader, Hafenkräne, Untertage-Fahrzeuge und viele andere mehr. CTF liefert ebenso die für die Verarbeitung der Pannenschutzsysteme erforderlichen Pumpen und bietet darüber hinaus ein umfassendes und qualitativ hochwertiges Produkt- und Service-Portfolio inklusive Schulungen, Pumpenersatzteilservice wie auch Pumpenreparaturservice. CTF verfügt in Dortmund über ein modernes Werk zur Herstellung von Polyurethan-Kunststoffen, weiterhin betreibt CTF hier ebenso eigene Forschung und Entwicklung. CTF war Tochter der Accella Polyurethane Systems LLC, Delaware/USA, und wurde zum 30. November 2022 an die Carlisle Holdings GmbH, Hamburg, verkauft. Diese gehört ebenfalls zur Carlisle Construction Materials LLC, Carlisle/USA, ein Unternehmen, welches der Carlisle Companies Inc., Scottsdale/USA, angeschlossen ist. Am 4./6./9. Januar 2023 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag ab dem 1. Januar 2023 vereinbart. CTF liefert Produkte weltweit insbesondere nach Europa, Asien, Australien, Afrika und Südamerika. Mit Erfahrung, die auf das Jahr 1971 zurückreicht, konnte CTF eine wichtige und führende Position im Markt für Reifenpannenschutz einnehmen. CTF vertreibt zahlreiche Produkte im Wesentlichen unter den eingetragenen Warenzeichen TyrFil, ReSeal, Zeus, Triofill, Liquifill und Bullet Liner. Typische Einsatzfelder für den Reifenpannenschutz gibt es in der Erdbewegung, im Straßenbau, im Bereich der Logistik, im Hafenumschlag und in der Rohstoffgewinnung (Minenwirtschaft). Viele Erstausrüster greifen auf die Produkte von CTF zurück. Das seit vielen Jahren bei CTF etablierte Qualitäts- und Umwelt-Managementsystem nach den ISO-Normen 9001 und 14001 wird durch den TÜV Rheinland regelmäßig überprüft. 2. Forschung und EntwicklungCTF tätigt Forschung und Entwicklung zur technischen und qualitativen Weiterentwicklung der vorhandenen Produkte. Der Aufwand betrug im Jahr 2023 ca. 16 TEUR. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDas preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. 1 Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Milliarden Euro lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) 3,3 % über dem Vorjahresniveau und damit erstmals im dreistelligen Milliardenbereich, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die unterschiedliche Entwicklung von realen und nominalen Werten ist auf die zu Beginn des Jahres deutlich gestiegenen Baupreise zurückzuführen. 2 Das weltweite BIP-Wachstum wird für das vergangene Jahr 2023 auf rund 3,3 Prozent geschätzt. Im laufenden Jahr 2024 wird sich das globale Wachstum laut Prognosen leicht verändern und geschätzt rund 3,2 Prozent betragen. Für das Jahr 2025 wird ein Wachstum von rund 3,2 Prozent prognostiziert. In Schwellen- und Entwicklungsländern ist das Wachstum stärker und beträgt im laufenden Jahr 2024 laut Prognosen rund 4,2 Prozent. 3 Wettbewerb geht in nennenswerter Größe von einem global agierenden Unternehmen mit Hauptsitz in den USA aus.
1 Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 %
niedriger als im Vorjahr - Statistisches Bundesamt
(destatis.de)
2. GeschäftsverlaufDer Geschäftsverlauf des Unternehmens im Jahr 2023 verbesserte sich in Bezug auf die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz, EBIT 4 und Rohertragsmarge 5 im Vergleich zum Vorjahr. Umsatz und Rohertrag lagen über dem Vorjahresniveau, die Rohertragsmarge erhöhte sich ebenfalls. Im Vergleich zum Vorjahr wurde mit Umsatzerlösen von 28.334 TEUR eine Umsatzerhöhung in Höhe von 1.843 TEUR erzielt, was einer Erhöhung um 7,0 % zum Vorjahr entspricht. Im Vergleich zur Prognose von 29.000 TEUR für das Jahr 2023 verfehlten wir unser Ziel um 666 TEUR. Das EBIT in Höhe von 5.296 TEUR war höher als im Jahr 2022 i.H. von 4.194 TEUR und liegt aufgrund der unterproportionalen Entwicklung des Materialaufwands im Verhältnis zum Umsatz über der Prognose von 3.700 TEUR. Der Rohertrag lag im Jahr 2023 bei 10.077 TEUR und lag damit über dem Rohertrag des Vorjahres von 8.650 TEUR. Die Rohertragsmarge stieg von 32,7 % im Vorjahr um 2,9 %-Punkte auf 35,6%. Im Vergleich zur Prognose für 2023 von 30% übertrafen wir die Rohertragsmarge um 5,6%-Punkte. Die Entwicklung der Rohertragsmarge wurde maßgeblich durch die Entwicklung der Rohstoffpreise beeinflusst.
4 Ertrag vor Zinsergebnis und Ertragssteuern
3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslagea) Ertragslage Die Ertragslage befand sich 2023 wie im Vorjahr weiterhin im auskömmlichen Bereich. Die wesentlichen Umsätze wurden, ähnlich wie im Vorjahr, im europäischen Markt erzielt, gefolgt von Afrika und Asien. Die Erlöse der zehn umsatzstärksten Kunden sind um 1.783 TEUR auf 15.177 TEUR gestiegen und haben einen Anteil von 54 % am Gesamtumsatz. Bei Kunden mit hohem und mittlerem Bestellvolumen war insgesamt eine Umsatzerhöhung von 1.543 TEUR zu verzeichnen. Die Umsätze von Kunden mit geringem Bestellvolumen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 578 TEUR erhöht. Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen, aktvierte Eigenleistungen, sonstige betriebliche Erträge) stieg vom Vorjahreswert von 27.085 TEUR um 915 TEUR auf 28.001 TEUR. Der Betriebsaufwand entwickelte sich ungleich zur Betriebsleistung und verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr (22.892 TEUR) absolut um 188 TEUR auf 22.704 TEUR. Hierin enthalten ist ein Personalaufwand von 1.768 TEUR. Dieser liegt 7,4 % über dem Vorjahr von 1.647 TEUR. Der Mehraufwand von 121 TEUR resultiert im Wesentlichen aus Lohn- und Gehaltsanpassungen und der daraus korrespondierenden Erhöhung der Sozialabgaben. Der Materialaufwand sank aufgrund gesunkener Rohstoffkosten im Vergleich zum Vorjahr von 17.816 TEUR auf 17.637 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 2.797 TEUR und damit um 162 TEUR unter dem Vorjahr von 2.959 TEUR. Verantwortlich für den Rückgang war unter anderem die Reduzierung der Inanspruchnahme von Fremdpersonal in Höhe von 112 TEUR. Die Instandhaltungskosten für Produktionsanlagen und Gebäude sind um 68 TEUR gesunken. Die Ausgangsfrachten reduzierten sich um 154 TEUR. Dagegen sind die Aufwendungen für Wechselkursdifferenzen um 147 TEUR gestiegen. Ebenso haben sich die Aufwendungen für Versicherungen um 33 TEUR und EDV-Lizenzkosten um 59 TEUR erhöht. Die sonstigen betrieblichen Erträge aus Währungsumrechnung betragen 43 TEUR, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen aus Vorjahren 200 TEUR. Die Gesamtsumme der sonstigen betrieblichen Erträge beträgt 286 TEUR. Im Vergleich zum Vorjahr von 620 TEUR ergibt sich eine Reduzierung um 53,9 % resultierend aus dem Wegfall von Schadensersatzleistungen und der Reduzierung der periodenfremden Erträge. Das Jahresergebnis - erstmalig - vor Gewinnabführung beträgt 5.520 TEUR, dies entspricht 19,5 % der Umsatzerlöse (Vorjahr - noch Jahresüberschuss - 10,8 %). b) Finanzlage Das Eigenkapital beträgt aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages zum 31. Dezember 2023 unverändert 8.338 TEUR. Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 53,7% (Vj.: 83,9%). Die Reduzierung der Quote resultiert aus dem erstmals für dieses Geschäftsjahr abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag. Mit einem Bankguthaben von 25 TEUR, einer Forderung gegenüber dem konzernweiten Cash-Pool von 7.173 TEUR sowie Verbindlichkeiten von 6.716 TEUR inklusive dem Anteil der Gewinnabführung kann die Liquidität weiterhin als gesichert angesehen werden. Der in Anlehnung an den Deutschen Rechnungslegungsstandard DRS 21 ermittelte Cashflow aus operativer Tätigkeit beträgt 6.582 TEUR (Vj.: +4.592 TEUR). Der Cashflow aus Investitionen beträgt -354 TEUR (Vj.: -805 TEUR) und der Cashflow aus Finanzierung beträgt 0,0 TEUR (Vj.: -15.000 TEUR). Die Abweichung im Cashflow aus operativer Tätigkeit zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, der Abnahme der Vorräte und der Zunahme der Forderungen. Die Abweichung im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit resultiert aus der im Vorjahr erfolgten Dividendenzahlung an die Gesellschafterin. Der Finanzmittelfonds setzt sich zusammen aus Guthaben bei Kreditinstituten i.H. von 25 TEUR sowie aus Forderungen gegen den Cash-Pool Führer i.H. von 7.173 TEUR. Das Working Capital beträgt 7.274 TEUR, unter Berücksichtigung von Vorräten, Forderungen, sonstigen Vermögensgegenständen, und Bankguthaben, abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten. Im Vergleich hierzu betrug das Working Capital des Vorjahres 7.089 TEUR.
c) Vermögenslage Die Bilanzsumme der CTF erhöhte sich zum 31. Dezember 2023 um 5.596 TEUR auf 15.537 TEUR im Vergleich zu 9.940 TEUR im Vorjahr. Die langfristigen Aktiva haben sich von 1.662 TEUR um 138 TEUR auf 1.524 TEUR reduziert. Im Wesentlichen bestanden die langfristigen Anlagengegenstände aus technischen Anlagen und Maschinen im Wert von 703 TEUR und EDV-Software im Wert von 348 TEUR. Das Sachanlagevermögen im Bereich der Grundstücke und Gebäude betrug nur 227 TEUR. Somit verbleiben noch Sachanlagen in Form von anderen technischen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Anlagen im Bau im Wert von 246 TEUR. Die Vorräte beziffern sich auf 2.004 TEUR und haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 755 TEUR reduziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden auf einen Wert von 4.729 TEUR im Vergleich zu 3.989 TEUR im Vorjahr gesteigert. Temporär angepasste Zahlungsziele und ein striktes Mahnwesen haben auch im Jahr 2023 dazu beigetragen, keine signifikanten Ausfallrisiken entstehen zu lassen. Die Steigerung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 6.121 TEUR resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme des Cash Pools. Die Rückstellungen sind von 452 TEUR im Vorjahr auf 468 TEUR in 2023 gestiegen. Hierin enthalten sind die Anpassung von Urlaubsentgelt, eine Anpassung von Prüfungs- und Beratungskosten sowie die Anpassung von Kundenboni. Insgesamt erhöhten sich die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 5.565 TEUR auf 6.716 TEUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich von 271 TEUR auf 871 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich im Wesentlichen aufgrund der Ergebnisabführung in Höhe von 5.520 TEUR um 4.975 TEUR. Lieferantenverbindlichkeiten wurden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen. Langfristige Darlehensverbindlichkeiten bestanden zum Stichtag nicht. III. Chancen- und Risikobericht1. ChancenDer im Jahr 2019 eingeführte Geschäftsbereich "Bullet Liner" steigerte sich in 2023 leicht um 5 % im Vergleich zu 2022. In Zukunft erwarten wir für den Geschäftsbereich "Bullet Liner" stabile Umsätze. Für den Geschäftsbereich Reifenpannenschutz blicken wir aufgrund unserer langjährigen Erfahrung, unserem breiten Kundenstamm und dem Produktmix positiv in die Zukunft. 2. RisikenDas Risikomanagement wird hauptsächlich vom Mutterkonzern vorgegeben und beinhaltet diverse Richtlinien sowohl im Hinblick auf wirtschaftliche als auch auf persönliche Verhaltensweisen. Durch Schulungen und Mailings werden Richtlinien erklärt und deren Einhaltung überwacht. Zusätzlich ist das Risikomanagement Teil des Integrierten Management Systems (IMS) der Gesellschaft. Hier werden diverse Vorgaben zum Umgang mit Warenbestellungen, Eingangsrechnungen, Zahlungen, Ansprechpartnern, Verantwortlichen etc. gemacht. Das IMS wird jährlich durch ein externes Audit überprüft. Es wird ebenso jährlich im Rahmen des Management-Reviews von der Geschäftsleitung eine Risikoabwägung durchgeführt. Diese Risiko-Bewertung berücksichtigt Eintrittswahrscheinlichkeiten von Einfluss-Faktoren und die Bedeutung der Faktoren für das Unternehmen. Als Ergebnis wird eine Risikoprioritätszahl (RPZ) gebildet und bei überhöhten Risiko-Werten sind geeignete Maßnahmen zur Risiko-Reduzierung festzulegen. Die Risiko-Betrachtung umfasst alle Bereiche des Unternehmens von der Beschaffung bis zum Customer- und After-Sales-Service und bezieht auch externe Einflussgrößen wie konjunkturelle und politische Entwicklungen mit ein. Im Rahmen eines Management-Reviews wird mindestens einmal jährlich die Anfälligkeit des Unternehmens auf Veränderungen der relevanten ökonomischen, gesellschaftlichen, politischen und ökologischen Einflussfaktoren geprüft und durch Erstellung einer Risikomatrix abgebildet und bewertet. Die Bewertung beinhaltet die Einschätzung der Risiken über Bestimmung von Auftretenswahrscheinlichkeit, Bedeutung des Risikos für den Unternehmenserfolg und die Entdeckungswahrscheinlichkeit, woraus sich eine Risikokennziffer abbilden lässt. Bei Erreichen einer Risikokennziffer größer 50, müssen Gegenmaßnahmen getroffen werden. Für das Jahr 2023 ergab die im Rahmen des Management-Reviews durchgeführte Risikoanalyse keinen Anlass zur Sorge, da kein Risiko als "hoch" eingestuft werden musste. Die Gesellschaft unterliegt auf der Beschaffungsseite Risiken aus Rohstoffpreisschwankungen. Das Unternehmen bezieht die Rohstoffe regelmäßig bei langfristig etablierten und zuverlässigen Lieferanten, ohne dass es allerdings langfristige Lieferverträge gibt. Um notwendigenfalls kurzfristig auf Preisschwankungen im Beschaffungsmarkt reagieren zu können, werden zunehmend auf Kundenseite Indexvereinbarungen getroffen, die die Möglichkeit bieten, bei Rohstoffpreissteigerungen den Absatzpreis automatisch anzupassen, ansonsten werden Preiserhöhungen auf der Rohstoffseite kundenindividuell im Verkaufspreis abgebildet, um die Margen konstant zu halten. Unsere Kunden werden regelmäßig auf ausreichende Bonität geprüft, um Ausfälle zu vermeiden. Durch Fremdwährungszahlungsströme ist das Unternehmen Wechselkursrisiken ausgesetzt. Die Fremdwährungsschwankungen werden monatlich ermittelt und entsprechend bilanziert. Durch Aufnahme in den konzernweiten Cash Pool wird dieses Risiko seit 2020 sehr deutlich minimiert. Außer Devisenkassa-Geschäften werden keine Finanzinstrumente eingesetzt. Ukraine Krieg Der russische Angriffskrieg verursacht eine Störung der weltweiten Liefer- und Wertschöpfungsketten. Die Frachtkosten liegen weiterhin auf einem hohen Niveau und es mangelt nach wie vor an Container-Stauplätzen beim Seetransport. Die anhaltend hohen Energiepreisesind eine weitere Auswirkung, die in Bezug auf Ausmaß oder Dauer nicht vorhersehbar ist. CTF hat die Suche nach Rohstoff-Substituten intensiviert, die Möglichkeit, dass es zu Lieferengpässen bei Rohstoffen kommen kann, die zu einem zeitweisen Produktionsstopp führen könnten, ist jedoch weiterhin zu berücksichtigen. Insgesamt ergab die Prüfung der gegenwärtigen Risiken jedoch keine erkennbaren Einflussfaktoren, die die Betriebsfähigkeit des Werks und den Fortbestand des Unternehmens grundlegend gefährden könnten. IV. PrognoseberichtDie Umsatzsteigerungen aus dem Jahr 2023 setzten sich in 2024 aus heutiger Sicht nicht fort. Die aktuellen Umsätze liegen per November 2024 bei 24 Mio. EUR ca. 6% unter dem Vorjahr. Der Umsatz in Europa zeigt sich sehr stabil (+1,9 Mio. EUR). Die Märkte in Afrika (-2.8 Mio. EUR) und Asien (-0,9 Mio. EUR) können das Vorjahresniveau nicht halten. Das nach wie vor schwache Wirtschaftswachstum in Deutschland und in der Europäischen Union gibt durchaus Anlass zur Sorge. Da rund die Hälfte der Umsätze in Drittländern erzielt wird, wird erwartet, dass sich die aktuelle Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr 2025 leicht abschwächt. Weiterhin sehen wir ein großes Risikopotenzial im Ukraine-Krieg sowie bei den Nahost Konflikten. Die Auswirkungen hieraus bergen ein potenzielles Risiko sowohl im Hinblick auf die Entwicklung der Rohstoff-, Energie- und Frachtkosten, als auch im Hinblick auf die Stabilität der Liefer- und Wertschöpfungsketten. CTF hat 2024 die Suche nach Substitutions-Rohstoffen und die Erforschung von neuen Produktionsmöglichkeiten intensiviert. Hierdurch soll sowohl möglichen Produktionsausfällen durch Rohstoffknappheit entgegengewirkt werden als auch eine Verbesserung des Produktportfolios durch innovative Technologien erreicht werden. Insgesamt planen wir, im laufenden Jahr 2024 Umsatzerlöse i.H. von ca. 25.200 TEUR zu erzielen. Die Rohertragsmarge für 2024 bleibt stabil. Das Ergebnis wird voraussichtlich bei rund 4,5 Mio. EUR liegen, was eine leichte Reduzierung im Vergleich zum Ergebnis 2023 in Höhe von ca. 5,5 Mio. EUR bedeutet. Aufgrund der Umwandlung in eine Organschaft in 2023 sind keine Ertragsteuern abzuführen.
Dortmund, 20. Dezember 2024 Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang zum Jahresabschluss 20231. AllgemeinesDie Carlisle TyrFil GmbH (nachfolgend Carlisle TyrFil) hat ihren Sitz in Dortmund und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Dortmund, HRB 26750. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Carlisle TyrFil ist im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den Erleichterungen des HGB für mittelgroße Gesellschaften wurde Gebrauch gemacht. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Mit der Carlisle Holding GmbH ist mit Wirkung vom 1. Januar 2023 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen worden. 2. Grundsätze zur Bilanzierung und BewertungDie immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, bewertet. Vermögensgegenstände bis zu einem Netto-Anschaffungswert von EUR 250 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit einem Netto-Anschaffungswert zwischen EUR 250 und EUR 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer. Den immateriellen Vermögensgegenständen liegt eine planmäßige Nutzungsdauer zwischen 3 und 4 Jahren zugrunde, bei den übrigen Sachanlagen wird eine planmäßige Nutzungsdauer zwischen 1 und 25 Jahren unterstellt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden gemäß § 240 Abs. 4 und § 256 HGB zu einem gewogenen Durchschnittswert bewertet bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungseinzelkosten zuzüglich angemessener Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Waren werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Risiken bei Forderungen werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bewertet worden. Bei den aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden geleistete und erhaltene Vorauszahlungen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für zukünftige Zeiträume darstellen, zeitanteilig abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert und ist voll einbezahlt. In den Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken sowie der Höhe und/oder dem Grunde nach ungewissen Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Tageskurs eingebucht und grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. 3. Erläuterungen und Anmerkungen zum JahresabschlussZUR BILANZAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel am Ende dieses Anhangs ersichtlich. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen wie im Vorjahr unter einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 4,5 (Vj.: TEUR 3,5) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 7.173 (Vj.: TEUR 1.052). Hiervon entfallen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 0 (Vj.: TEUR 3) und auf Forderungen aus dem konzerninternen Liquiditätsausgleich (Cash-Pool) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 7.173 (Vj.: TEUR 1.049). Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen für Gewährleistungen erhöhen sich auf TEUR 142 (Vj.: TEUR 131). Aus vertraglich vereinbarten Jahresmengenrabatten und anderen Entgeltminderungen ergibt sich ein Rückstellungsbetrag von TEUR 32 (Vj.: TEUR 24). Für Personal und personalnahe Aufwendungen wurden Rückstellungen i. H. von TEUR 113 (Vj.: TEUR 81) gebildet. Die übrigen sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen: Abschluss- und Prüfungskosten, Kosten für Steuerberatung sowie ausstehende Lieferantenrechnungen. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis 1 Jahr. Zum Abschlussstichtag bestehen keine Besicherungen für Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Geschäftsjahresende TEUR 5.636 (Vj.: TEUR 661) und resultieren aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 116 (Vj.: TEUR 661) sowie aus der Ergebnisabführung von TEUR 5.520 (Vj.: TEUR 0). Auf die Gesellschafterin entfallen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.520 (Vj.: TEUR 0). 4. Sonstige AngabenArbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt 2023, methodisch errechnet nach § 267 Abs. 5 HGB, beschäftigte das Unternehmen ohne Auszubildende und ohne Geschäftsführung:
Mitglieder der Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr und bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses waren: 1. Herr Martin Rösler, Dortmund, Operations Director 2. Herr Ian Rodney Reid, London (GB), Director Finance and Tax, Carlisle CCM (bis 28. Oktober 2024) 3. Frau Kelly Paige Kamienski, Phoenix AZ (USA), Vice President and Controller Accounting, Carlisle CTF (bis 4. Januar 2024) 4. Herr James Ryan Armstrong, Phoenix AZ (USA), Managing Director, Carlisle CTF (ab 4. Januar 2024) Bezüglich der Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung macht die Gesellschaft unter Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB i.V.m. § 285 S. 1 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB keine Angaben, da nur Herr Rösler Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Carlisle Inc., Scottsdale, AZ/USA, einbezogen. Diese Gesellschaft erstellt den Konzernabschluss für den zugleich kleinsten als auch den größten Konsolidierungskreis. Der Konzernabschluss wird im elektronischen SEC-Register (www.sec.gov) offengelegt. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. ErgebnisverwendungsvorschlagAufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages entfällt der Jahresüberschuss.
Dortmund, 20. Dezember 2024 Carlisle TyrFil GmbH Geschäftsführung Martin Rösler James Ryan Armstrong Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Carlisle TyrFil GmbH, Dortmund Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Carlisle TyrFil, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Carlisle TyrFil, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 20. Dezember 2024 Deloitte
GmbH
Michael Kritzer, Wirtschaftsprüfer Jens Werner, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 20. Dezember 2024. |
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