Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 34273
Vorher
Schröder Kunststofftechnik GmbH
Eingetragen
21.8.1997
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Beteiligung an und die Verwaltung (Übernahme der Geschäftsführung) von Gesellschaften, die sich mit der Herstellung und dem Vertrieb von Kunststoffteilen aller Art und Werkzeugen für die Kunststoffverarbeitung befassen. Ferner die Beratung, Planung, Konstruktion und Herstellung von Einrichtungen und Werkzeugen für die Kunststoffverarbeitung, Optimierung von Kunststoffteilen, Entwicklung von Prototypen, Handel mit Kunststoffteilen und Produktion von technischen Kunststoffteilen aus Duro- und Thermoplasten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dag Edvard Hagby
seit 9.8.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
EGB group GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
EGB group GmbH
Germany
1.500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EBG schroeder GmbH (vormals: Schröder Kunststofftechnik GmbH)

Kierspe

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020

Bilanz zum 31. Dezember 2020

AKTIVA

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.089.688,97 2.279.859,97
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.145,00 20.064,00
II. Sachanlagen 2.080.893,97 2.259.145,97
III. Finanzanlagen 650,00 650,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 619.329,94 697.371,62
I. Vorräte 140.472,13 346.637,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 459.328,19 259.783,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 19.529,62 90.950,33
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 46.768,16 77.605,82
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 41.997,63 41.213,75
E. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 1.553.984,77 2.076.450,49
4.351.769,47 5.172.501,65

PASSIVA

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. EIGENKAPITAL 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Kapitalrücklage 1.200.000,00 1.200.000,00
III. Gewinnrücklagen 288.487,83 288.487,83
IV. Verlustvortrag -5.064.938,32 -5.430.097,66
V. Jahresüberschuss 522.465,72 365.159,34
VI. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.553.984,77 2.076.450,49
B. RÜCKSTELLUNGEN 559.769,70 587.370,83
C. VERBINDLICHKEITEN 3.791.999,77 4.585.130,82
4.351.769,47 5.172.501,65

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist in das Handelsregister des Amtsgerichtes Iserlohn unter der Nummer HRB 3537 eingetragen. Sitz des Unternehmens ist Kierspe.

Die Gesellschaft unterliegt den Rechtsfolgen einer kleinen Gesellschaft.

Um ein zutreffendes Bild der Vermögenslage zu zeigen wurden im Berichtsjahr folgende Ausweisänderungen vorgenommen:

Umgliederung der in dem Posten "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" enthaltenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in den Posten "Forderungen gegen verbundene Unternehmen".

Umgliederung der in dem Posten "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen" enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in den Posten "Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen".

Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst.

II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

1. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

Die Abschreibungen werden planmäßig auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren linear pro rata temporis verrechnet.

2. Sachanlagen

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. aktivierungspflichtigen Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungen auf Gebäude und Außenanlagen werden planmäßig auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 9 bis 50 Jahren linear verrechnet.

Die Abschreibungen auf bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden planmäßig auf die voraussichtliche Nutzungsdauer (zwischen 3 und 18 Jahren) linear verrechnet.

3. Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wertansatz zum Bilanzstichtag geboten ist.

Erzeugnisse werden zu aktivierungspflichtigen Herstellungskosten angesetzt, die zum Teil retrograd durch Abschläge von den Verkaufspreisen ermittelt werden. Bestandsrisiken aus der Lagerdauer und aus geminderter Verwertbarkeit wird durch Abschreibungen in angemessenem Umfang Rechnung getragen.

Im Bau befindliche, weiterzuberechnende Werkzeuge werden zu kalkulierten Herstellungskosten bewertet.

Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden offen von den Vorräten abgesetzt.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung erfolgt zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die nicht an verbundene Unternehmen bestehen, wird für das latente Ausfall-, Zins- und Kostenrisiko eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % des Forderungsbestandes in Abzug gebracht.

5. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Disagien wurden in den aktiven Rechnungsangrenzungsposten aufgenommen und über eine Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben.

6. Latente Steuern

Die Gesellschaft übt das Wahlrecht gem. § 274a Nr. 5 HGB nicht aus. Die Bewertung der Latenzen erfolgt mit einem Steuersatz von 31,23 %. Insoweit besteht gemäß § 268 Abs. 8 S. 2 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 42.

7. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellung wird versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Project Unit Credit Methode) unter Berücksichtigung einer Rentensteigerung von 1 % ermittelt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung beläuft sich zum 31. Dezember 2020 auf 2,34 % bzw. 2,30 %.

Pensionsrückstellungen Berichtsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB 43 45
Unterdeckung gem. Art. 67 Abs. 1 HGB 13 16
sonstige betriebliche Aufwendungen
- Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB 3

III. Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses

1. Angaben zur Bilanz

a) Forderungen

In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind TEUR 88 (Vorjahr TEUR 76) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 107 (Vorjahr TEUR 0) gegenüber Gesellschaftern enthalten.

b) Rechnungsabgrenzungsposten

Enthalten ist ein Disagio von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 20).

c) Pensionsrückstellungen

Die Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB betragen TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 3).

d) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 3.756.530,66 (Vorjahr: EUR 4.401.509,4) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 35.469,11 (Vorjahr: EUR 183.621,41) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und bis zu fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen von Maschinen, durch Raumsicherungsübertragung der Waren sowie Abtretung von Forderungen gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 162) aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 760 (Vorjahr: TEUR 3.362) gegenüber Gesellschaftern.

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 32) aus Steuern und in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 2) im Rahmen der sozialen Sicherheit und enthielten im Vorjahr TEUR 9 gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

IV. Sonstige Angaben

1. Mutterunternehmen

Die EBG group GmbH mit Sitz in Lünen stellt den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen auf.

2. Haftungsverhältnisse

Zum 31. Dezember 2020 besteht eine "harte" Patronatserklärung seitens des Mutterunternehmens bzgl. aller Verpflichtungen des Tochterunternehmens.

Es ist davon auszugehen, dass das Mutterunternehmen die Verpflichtungen bei einer möglichen Inanspruchnahme erfüllen kann, da es über eine gute Eigenkapitalquote und ausreichende stille Reserven in den Beteiligungen verfügt.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB

Es bestehen zum 31. Dezember 2020 Zahlungsverpflichtungen von insgesamt TEUR 1.453 (davon TEUR 18 an verbundene Unternehmen) die sich auf die Jahre 2021 bis 2025 wie folgt verteilen:

TEUR
2021 598
2022 427
2023 257
2024 151
> 2025 20
1.453

4. Beschäftigte

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt (ohne Auszubildende):

2020 Vorjahr
Arbeiter 40 41
Angestellte 19 26
59 67

V. Bestandsgefährdung

Die Gesellschaft ist bestandsgefährdet.

Zum Bilanzstichtag besteht eine bilanzielle Überschuldung von TEUR 1.554.

Die künftige Ertrags- und Finanzlage ist von der Erreichung der Umsatz- und Ergebnisziele abhängig. Die Unternehmensplanung für die Geschäftsjahre 2021 bis 2024 zeigt eine ausreichende Unternehmensfinanzierung über den laufenden Cashflow, über Kreditlinien und Gesellschafterbeiträge sowie unter Berücksichtigung des Factorings. Sollten die im Maßnahmenplan wie unten im Chancenbericht dargestellt erarbeiteten Potentiale nicht vollumfänglich zu heben sein und die Ergebnisse sowie die folgenden Mittelzuflüsse hinter den geplanten zurückbleiben, sind möglicherweise weitere Kapitalmaßnahmen notwendig. Weiterhin ist zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit die Aufrechterhaltung des bestehenden Finanzierungsrahmens inklusive Factoring erforderlich.

Seitens des Mutterunternehmens besteht eine "harte" Patronatserklärung. Diese ist zeitlich bis zum 31. Dezember 2022 begrenzt.

Strategie und Entwicklungschancen

Die Ansiedlung von EBG schroeder, mitten in einem regionalen Zentrum für alle Themen rund um die Kunststofftechnik, ist ein sehr guter und vorteilhafter Standort für Vertrieb, Projektierung, und Werkzeugtechnik/-bau. Darüber hinaus bestehen erhebliche Synergien im Bereich der Produktion und des Know-how aus dem Firmenverbund der EBG group.

EBG schroeder verfügt über hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Kombination von Projektierung und Kundenpflege vom Standort Kierspe aus mit der Möglichkeit, die Produktion je nach Komplexität, Kapazität und Logistik entweder in Kierspe oder beim tschechischen Gruppenunternehmen in Ostrava durchzuführen, kommt sehr gut an und die Betreuung des inländischen Kundenstamms durch deutschsprachige Ansprechpartner seitens EBG schroeder - mit möglicher Fertigung in Tschechien - wird als sehr positiv empfunden. Technologisch ist die plastic division der EBG group mit EBG schroeder und EBG plastics solide aufgestellt. Wir gehören zu den führenden Kunststoffspritzereien, die physikalische Schäumverfahren (MuCell und Cellmuold) in Großserie erfolgreich einsetzen. Darüber hinaus bringen uns die sog. Hybridtechnik (Kunststoffumspritzung von Metallteilen) und auch die Mehrkomponententechnik sowie die Möglichkeit der Kombination mehrerer Verfahren klare Wettbewerbsvorteile. Durch einen leistungsstarken Computertomographen (CT) für das Mess- und Qualitätswesen und die Nutzung des entsprechend fachlich versierten Personals in Tschechien, differenzieren wir uns deutlich von unseren Wettbewerbern. Neben der Kunststofftechnik etablieren wir gegenwärtig Montage- und Systemkompetenzen, die dank des Wachstums der Unternehmen der EBG group, verstärkt benötigt werden.

Der Eintritt der in der Planung dargestellten Sachverhalte und Geschäftsentwicklungen ist nach Auffassung der Geschäftsführung überwiegend wahrscheinlich, so dass unter Going-Concern-Aspekten bilanziert wurde.

 

Kierspe, den 10. August 2021

gez. Dag Hagby, Geschäftsführer

gez. Marcel Terletzki, Geschäftsführer

Datum der Feststellung: 20. August 2021

Nachrichten & Medien

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