Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 13756
Vorher
Triton III AcquiCo 11 GmbHCOMPO Beteiligung GmbH
Eingetragen
3.6.2011
Branche
Großhandel mit Blumen und PflanzenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion, die Verarbeitung und der Vertrieb sowie der Handel mit Produkten zur Pflege von Pflanzen in Haus und Garten.

Historie

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Management

NameRolle
Stefanie Bielevelt
seit 10.4.2026
Geschäftsführer
Andrea Strein
seit 15.1.2026
Prokura
Geschäftsführer
Mario Bildat
seit 8.8.2023
Prokura
Peter Bali
seit 21.1.2022
Prokura
Werner Dagge
seit 14.5.2020
Prokura
Michael Düsener
seit 21.2.2019
Prokura
Stephan Engster
seit 2.6.2016
Geschäftsführer
Roland Walther
seit 6.6.2014
Prokura
Prokura
Lars Wagner
seit 6.6.2014
Prokura
Holger Otto Vox
seit 6.6.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Flora (Lux) HoldCo S.à r.l.LUX
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
COMPO Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

COMPO GmbH

Münster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
1. Bilanz zum 31. Dezember 2018
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
3. Anhang für das Geschäftsjahr 2018
Anlagenspiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Lagebericht

A. Grundlagen des Konzernes

I. Unternehmensprofil

Die COMPO GmbH (im Folgenden kurz: COMPO) ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der COMPO Holding GmbH (im Folgenden kurz: COMPO Holding). Die COMPO wird in den Konzernabschluss der Kingenta Investco GmbH mit Sitz in Münster einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr.

II. Organisationsstruktur

COMPO ist einer der führenden Anbieter im Bereich biologischer und chemischer Produkte für den Endverbraucher im Haus- und Gartenbereich. Sie verfügt über Produktionsstätten in Deutschland und Österreich. Die Gesellschaft produziert bzw. vertreibt Blumenerde, Rasen- und Gartendünger, Rasensamen sowie Produkte für Pflanzenschutz und Pflanzenpflege für den Innen- und Außengartenbereich.

Die Produkte werden als eigene Marken und Handelsmarkenprodukte angeboten. Das Markenportfolio der COMPO beinhaltet neben der Hauptmarke COMPO weitere internationale Marken, bei denen den nationalen Besonderheiten der Nachfrage und der Vertriebskanäle Rechnung getragen wird. Dazu zählen beispielsweise die Marken Algoflash, Gesal und VOROX. Der Vertrieb nahezu aller Produkte erfolgt von der COMPO selbst, durch verbundene Vertriebsgesellschaften oder durch exklusiv gebundene Distributoren.

Die Struktur der COMPO ist darauf ausgerichtet, dass alle Unternehmensbereiche ihren Beitrag leisten, die Position als ein international agierender Markenanbieter im Haus- und Gartenbereich auszubauen. Die COMPO wird über eine Matrixorganisation abgebildet mit den Produktionswerken auf der einen und den Vertriebsgesellschaften auf der anderen Seite. Die Lieferwerke sind auf Produktlinien und Geschäftsfelder spezialisiert.

III. Unternehmensstrategie

Unsere Unternehmensstrategie verfolgt das Ziel, die heutige Marktposition der COMPO als Anbieter von Premiumprodukten für den Haus- und Gartenbedarf weiter auszubauen. Gemeinsam mit unserer Muttergesellschaft in China, der Kingenta Eco-logical Engineering Group Co. Ltd., konzentrieren wir uns darauf, unser Kerngeschäft im Haus- und Gartenbereich in Europa weiter zu stärken und langfristig Geschäftsfelder in den Wachstumsregionen Asien und NAFTA aufzubauen.

Um langfristig auch im Heimatmarkt unserer chinesischen Muttergesellschaft Fuß zu fassen, wurde im Geschäftsjahr 2016 eine Tochtergesellschaft in China gegründet, die in 2018 bereits Umsatzerlöse erzielen konnte.

Die nachfolgenden strategischen Stoßrichtungen leiten mindestens in den nächsten drei Jahren das unternehmerische Handeln der COMPO:

Intensivierung bestehender Kundenbeziehungen
  Die COMPO verfügt über eine heterogene Kundenstruktur innerhalb der Branche für Haus- und Gartenprodukte. Der Fokus unseres derzeitigen Geschäftsfeldes bildet Europa. Durch nachhaltige Maßnahmen binden wir bestehende Kunden langfristig an unser Unternehmen. Die Basis hierfür ist unser innovatives und umfassendes Produktportfolio in Kombination mit einer über die Jahre gewachsenen vertrauensvollen Zusammenarbeit. Unsere internationalen Großkunden profitieren genau wie unsere mittelständischen Kunden von der traditionell sehr engen Beziehung der jeweiligen Key Account Manager und der professionellen Beratung vor Ort.
Vergrößerung des Marktanteils
  Unsere strategische Ausrichtung zielt auf den Ausbau unseres Marktanteils in den etablierten Märkten und einer verstärkten Präsenz in den Wachstumsmärkten ab. Mit unserem umfassenden Produktportfolio sowie als Logistikpartner positionieren wir uns als Lösungsanbieter für unsere Kunden. Durch unseren hohen Internationalisierungsgrad können wir regionale Marktschwankungen gut kompensieren. In den etablierten Märkten liegen die Potenziale insbesondere in den Wachstumszweigen "Bio" bzw. Pflanzenschutz sowie auf Vertriebsstrukturen im Internet.
Steigerung der Ertragskraft und nachhaltiger Einsatz des Kapitals
  Durch den nachhaltigen und effizienten Einsatz unseres Kapitals, die Fokussierung auf unser Kerngeschäft sowie durch das weitere Zusammenwachsen mit der Kingenta Ecological Engineering Group Co. Ltd. streben wir eine dauerhafte Steigerung unserer Ertragskraft an. Wir konzentrieren uns auf die weitere Optimierung unserer Produktions- und Vertriebsprozesse. Wir werden unsere Werke modernisieren, weiter digitalisieren und gezielt zukunftsweisende Produkte entwickeln.
Integration in den Kingenta Konzern
  Ein wesentlicher Bestandteil unserer Strategie ist das Zusammenwachsen mit der Kingenta Ecological Engineering Group Co. Ltd. Die intensive Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Entwicklung ermöglicht uns die Realisierung von Effizienzvorteilen und beschleunigt den Innovationsprozess.

IV. Steuerung der COMPO GmbH

Die Geschäftsführung der COMPO steuert das Geschäft mittels einer fest definierten Organisations- und Führungsstruktur, sowie operativen Zielen, deren Erreichung durch festgelegte Kennzahlen überwacht wird. Mithilfe unseres unternehmensinternen Controlling- und Steuerungssystems sowie unseres regelmäßigen Berichtswesens überwachen und steuern wir die Zielerreichung der Kennzahlen und den effizienten Einsatz unseres Kapitals. Zu den bedeutsamsten steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren der COMPO zählen:

die Umsatzerlöse;
das Jahresergebnis.

V. Forschung und Entwicklung

Die Forschung und Entwicklung hat im Rahmen der Neuausrichtung des COMPO Geschäfts nach der Akquisition durch die Kingenta Investco GmbH an Bedeutung gewonnen. Neben der Ausweitung der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten wurden auch die dazugehörigen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen am Hauptstandort in Münster neu aufgebaut.

Im Geschäftsjahr wurden insgesamt 0,6 Mio. € (Vorjahr 0,9 Mio. €) für die Forschung und Entwicklung ausgegeben. Im Wesentlichen verfolgt die COMPO mit ihren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten folgende Ziele:

Bereitstellung von noch besseren Produkten für den Haus- und Gartenbedarf
Verbesserung bestehender Produkte
Entwicklung neuer Produkte, die den geänderten Erwartungen der Kunden und neuen gesetzlichen Anforderungen entsprechen

Die Forschung und Entwicklung umfasst alle Produktbereiche Erden- und Rindenprodukte, Dünger, Pflanzenschutzmittel und Biozide.

Im Bereich der Erden- und Rindenprodukte liegt ein Forschungsschwerpunkt darin, die von uns angestrebten und von der Kundenseite geforderten Nachhaltigkeitskriterien zu erfüllen. Die Entwicklung und Forcierung von Düngern, die der EG Ökoverordnung entsprechen, ist ein Entwicklungsschwerpunkt. Wir erwarten im Jahr 2019 die Zulassung weiterer biologischer Pflanzenschutzmittel als anwendungsfertige Formulierungen und als Konzentrate. Auch im Bereich der Biozide befinden sich weitere neue Produkte im Zulassungsprozess.

B. Wirtschaftsbericht

I. Makroökonomisches Umfeld 2018

Gemäß dem Jahreswirtschaftsbericht befindet sich die deutsche Wirtschaft weiter auf Wachstumskurs. Mit der Ausweitung der gesamtwirtschaftlichen Leistung im laufenden Jahr nimmt das Bruttoinlandsprodukt bereits das zehnte Jahr in Folge zu. Die solide binnenwirtschaftliche Entwicklung bleibt hierfür eine wichtige Basis. Die Beschäftigung, die Einkommen und damit die Konsummöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger nehmen ebenso weiter spürbar zu wie die Investitionen der Unternehmen. Allerdings hat der Gegenwind vornehmlich aus dem außenwirtschaftlichen Umfeld zugenommen. Auch wird die weitere Ausweitung der Produktionsmöglichkeiten schwieriger. Insgesamt dürfte sich die konjunkturelle Grunddynamik gegenüber dem Vorjahr merklich verlangsamen.

Mit einem Zuwachs von 1,5 Prozent ist die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr in etwa so schnell gewachsen wie im Durchschnitt des Zeitraums ab dem Jahr 2012, aber deutlich langsamer als in den wachstumsstarken Jahren 2016 und 2017 mit je 2,2 %.

Im Euroraum verlangsamte sich das Wachstum im letzten Jahr. Alle größeren Staaten verzeichneten ein geringeres Expansionstempo als im Jahr zuvor. Die konjunkturelle Dynamik dürfte im laufenden Jahr nochmals leicht an Fahrt verlieren. Dennoch setzt sich der Beschäftigungsaufbau fort. Die Arbeitslosigkeit ist im vergangenen Jahr nochmals zurückgegangen und liegt auf dem niedrigsten Stand seit der Finanzkrise. Auch die Kapazitätsauslastung in der Industrie hat das Vorkrisenniveau fast erreicht. Zu den Risiken des Wachstums im Euroraum gehören weiterhin der Brexit mit seinen Konsequenzen sowie die teilweise weniger nachhaltigen Haushaltspolitiken.

II. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wie im Jahresbericht des Industrieverband Garten aufgeführt sollte laut Februar-Prognosen der Gartenmarkt 2018 um 0,3 Prozent auf rund 18,4 Mrd. Euro wachsen. Was dann folgte, war ein schlechter Start ins Frühjahr, ein zu heißer und zu trockener Sommer und Herbst. Vor diesem Hintergrund dürfte der Gartenmarkt mit einem Plus von 0,7 Prozent mehr als zufrieden sein. Mit einem Umsatz von rund 18,5 Mrd. Euro ist der Gartenmarkt gegenüber dem Vorjahr um rund 130 Mio. Euro gewachsen und bestätigt trotz rückläufiger Zahlen derjenigen, die ihre Freizeit mit Arbeiten im Garten" verbringen, erneut seine anhaltende Stabilität.

Bei den Bau- und Heimwerkermärkten zählen die Gartensortimente bereits seit Jahren zu den Wachstumstreibern. In diesem Jahr haben die besonderen Witterungsbedingungen dazu geführt, dass die Betreiber überdurchschnittlich hohe Umsatzzuwächse bei Gartenmöbeln, Gartenausstattung, Gartengeräten sowie bei Be- und Entwässerungssortimenten für sich verbuchen konnten.

Insgesamt hat sich weiterhin der Trend bestätigt, dass der Verbraucher zu Do-it-your-self Maßnahmen neigt. Infolgedessen blieben die allgemeinen Handelsbedingungen an wichtigen Märkten sowie die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Geschäftseinheiten der COMPO im Wesentlichen unverändert. Hauptaugenmerk der geschäftlichen Entwicklung bilden weiterhin die Kernmärkte Deutschland und Frankreich.

III. Geschäftsverlauf der COMPO GmbH

Die Umsatzerlöse und Ergebnisse des COMPO Geschäftes werden hauptsächlich von allgemeinen ökonomischen Entwicklungen, Wetterbedingungen und teilweise regulatorischen Beschränkungen ("Produktregistrierungsvorschriften") beeinflusst. Wechselkursbewegungen sind von geringerer Bedeutung, da Umsatzerlöse und Kosten hauptsächlich in Euro ausgewiesen werden.

Das Geschäftsfeld der COMPO ist ganzjährig durch eine hohe Abhängigkeit von der Gartensaison in Europa geprägt, die gewöhnlich im Februar beginnt und ihren Höhepunkt von März bis Mai erreicht. Wie in den Vorjahren generierte das Unternehmen folglich 70% bis 80% der gesamten Umsatzerlöse innerhalb des ersten und zweiten Quartals des Kalenderjahres. Der genaue Geschäftsverlauf für 2018 wird in den nachfolgenden Punkten genauer beschrieben.

IV. Ertragssituation der COMPO GmbH

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die COMPO Umsatzerlöse in Höhe von 179,2 Mio. € (Vorjahr 170,9 Mio. €) erwirtschaften. Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse lagen die Umsatzerlöse leicht über dem erwarteten Niveau von 171,3 Mio. €. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus den Umsatzzuwächsen im Bereich Pflanzenschutz.

Wie in der nachstehenden Tabelle aufgeführt, verteilten sich die Umsätze dabei schwerpunktmäßig auf die Regionen in Deutschland, Österreich und Frankreich wobei Deutschland mit einem Anteil von 63,0 % (Vorjahr 64,4 %) den mit Abstand größten Anteil hält. Hauptertragsquelle war das Geschäft mit Blumenerden.

Länder (in €) 01.01.2018 - 31.12.2018 01.01.2017 - 31.12.2017
Deutschland 112.845.708 110.116.952
Frankreich 14.510.558 14.214.954
Österreich 14.052.885 14.411.289
Spanien 8.962.921 8.954.703
Übrige 7.847.853 4.651.368
Belgien 7.747.172 5.066.958
Schweiz 5.899.873 6.050.549
Italien 3.535.314 4.018.827
Polen 2.676.096 2.473.112
Ungarn 1.072.328 980.471
  179.150.708 170.939.183

Tabelle 1: regionale Verteilung der Umsatzerlöse

Die Produktgruppe "Blumenerde" hat mit 44,5 % (Vorjahr 43,9 %) den größten Anteil am Gesamtumsatz der COMPO ausgemacht. Der immer wichtiger werdende Bereich Pflanzenschutz ist mit 25,6 % (Vorjahr 19,5 %) die drittwichtigste Produktgruppe.

Produkte (in €) 01.01.2018 - 31 12 2018 01.01.2017 - 31.12.2017
Blumenerde 79.702.509 75.015.137
Pflanzenschutz 45.808.326 33.384.780
Dünger 33.827.916 45.520.257
Rasensamen 9.367.124 8.354.557
Sonstige 3816804 1.580.322
Dienstleistungen 3.797.777 2.959.744
Expert Segment 2.830.252 4.124.385
  179.150.708 170.939.183

Tabelle 2: Verteilung der Umsatzerlöse nach Produktgruppen

Die Ertragslage der COMPO GmbH entwickelte sich wie folgt: Das operative Ergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) betrug 4,2 Mio. € (Vorjahr 8,8 Mio. €) und der Jahresüberschuss belief sich auf 2,4 Mio. € (Vorjahr 6,8 Mio. €). Der Jahresüberschuss liegt damit unterhalb der Erwartungen der Vorjahres Prognose.

Das Geschäftsjahr 2018 hat für uns witterungsbedingt eine herausfordernde Saison dargestellt, was dazu führte, dass im Vergleich zum Vorjahr ein um 0,6 Mio. € geringeres operatives Ergebnis erwirtschaftet werden konnte. Die bis in den März anhaltende Forstperiode und der sich dann anschließende lange, sehr heiße und trockene Sommer führte zu einer Verschiebung im Produktmix und einer Kostensteigerung im Bereich der Transportkosten, da in kürzer Zeit mehr Produkte von unseren Kunden geordert wurden. Dass dennoch eine Umsatzsteigerung und ein auf Plan liegendes Jahresergebnis erzielt werden konnte, lag im Wesentlichen daran, dass bereits in den Vorjahren mit ergebnisverbessernden Maßnahmen gestartet wurde.

So haben sich zum Beispiel Prozessverbesserungen bei der Produktneueinführung und im Bereich des Bestandsmanagements positiv auf die Ergebnissituation ausgewirkt. Ferner wurde durch ein weiteres gezieltes In-Sourcing von Kernkompetenzen die derzeitige Kostensituation verbessert. Hervorzuheben ist, dass die Verbesserungen in den genannten Bereichen vorgenommen werden, ohne dass sich hierdurch die Marktperformance verschlechtert hat. Diese Entwicklung wird anhand der verbesserten Materialaufwandsquote von 62,1 % zu im Vorjahr 64,7 % deutlich.

Die Bestandserhöhung in Höhe von 3,5 Mio. € resultiert aus dem frühen Produktionsstart und einer neuen Kostenschlüsselung für die zu aktivierenden Teile der allgemeinen Verwaltungskosten. Der Effekt aus der Kostenschlüsseländerung beläuft sich auf 1,0 Mio. €.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Mio. € geringer ausgefallen. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf einen Verkauf eines nicht betriebsnotwendigen Grundstücks im letzten Jahr zurückzuführen, bei dem ein Ertrag von 2,2 Mio.€ erzielt werden konnte. Darüber hinaus ist die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 1,6 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Mio. € geringer ausgefallen. Gegenläufig wirken sich in 2018 Erträge aus der Zuschreibung von Beteiligungen in Höhe von 0,7 Mio. € (Vorjahr 0 Mio. €) aus. Die Zuschreibungen wurden vorgenommen, weil die Gründe für in Vorperioden vorgenommenen Wertberichtungen entfallen sind.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 m€ angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Ausgangsfrachten in Höhe von 26,6 Mio. € (Vorjahr 24,0 Mio. €), Werbekosten in Höhe von 5,2 Mio. € (Vorjahr 4,4 Mio. €), Druckkosten in Höhe von 1,3 Mio. € (Vorjahr 0,8 Mio. €), Wartung und Reparaturleistungen in Höhe von 0,9 Mio. € (Vorjahr 0,5 Mio. €) sowie Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 0,3 Mio. € (Vorjahr 0,01 Mio €). Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind wie im Vorjahr nicht enthalten. Die Erhöhung der Transportkosten resultiert aus witterungsbedingten Verschiebungen der Lieferungen sowie ungeplanter Zwischenlagerungen.

Die Erhöhung der Marketing- und Druckkosten ist auf den im Geschäftsjahr vorgenommenen Marken-Relaunch zurückzuführen.

Die Erträge aus der Ergebnisabführung betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 1.754 T€ (Vorjahr 5.697 T€). Die Erträge sind um 3.943 T€ geringer ausgefallen, da sich das Ergebnis der park GmbH aufgrund der gestiegenen Preisentwicklung bei der Beschaffung von Rohstoffen schlechter als im Vorjahr entwickelt hat.

Das Netto-Finanzergebnis mit - 1,3 Mio. € (Vorjahr - 1,3 Mio. €) spiegelt die Effekte des gesamten Geschäftsjahres wider. So ist die zweite Jahreshälfte insbesondere das letzte Quartal aufgrund der Vorproduktion bzw. aufgrund der vorbereitenden Aktivitäten traditionell durch einen Finanzierungsbedarf gekennzeichnet, der entsprechende Zinsaufwendungen nach sich zieht.

V. Finanzlage der COMPO GmbH

Die Finanzlage der COMPO hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

Der Cash Flow aus der betrieblichen Tätigkeit (vor Steuern) betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr -10,7 Mio. € (Vorjahr: 13,8 Mio. €). Dass der operative Cash Flow negativ ausgefallen ist, ist im Wesentlichen auf den in diesem Jahr vorgezogenen Produktionsstart zurückzuführen. Insgesamt deckt sich die Entwicklung der Kapitalflussrechnung mit dem Finanzierungsbedarf der COMPO in dieser Saison.
Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit ist im Wesentlichen durch den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen beeinflusst. So wurden im Berichtszeitraum Investitionen in Höhe von 1,2 Mio. € (Vorjahr 1,8 Mio. €) für technische Anlagen und Maschinen sowie geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau getätigt. Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände betrugen im Berichtsjahr 1,4 Mio. € (Vorjahr 0,6 Mio. €).
Der positive Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 11,7 Mio. € (Vorjahr -17,5 Mio. €).

Aus der Veränderung der Cash Flows resultiert zum 31. Dezember 2018 eine Verminderung der liquiden Mittel um 1,3 Mio. € (Vorjahr: 3,7 Mio. €) auf 0,1 Mio. €.

Die COMPO finanziert sich hauptsächlich durch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie durch verzinsliche Geldmarktkredite. Das langfristige Darlehen in Höhe von 73,2 Mio. €, das von der Kingenta Investco GmbH im Jahre 2016 gewährt wurde, wird bis auf Weiteres auch über die bisherige Laufzeit von drei Jahren weiter gewährt werden.

Um das operative Geschäft zu finanzieren, kann die COMPO GmbH kurzfristige Darlehen gegenüber Kreditinstituten in Anspruch nehmen. Der Kreditrahmen, der entweder voll, teilweise oder nur nach Bedarf gezogen werden kann, beträgt wie im Vorjahr 21,5 Mio. € und wurde bis auf weiteres eingeräumt.

Alles in allem kann die Finanzausstattung der COMPO als solide bezeichnet werden. Die COMPO verfügt über ausreichend Liquidität, um das Saisongeschäft zu finanzieren. Finanzielle Risiken sind bzw. ein potenzieller Liquiditätsbedarf ist für die nächsten Jahre aus heutiger Sicht nicht absehbar.

VI. Vermögenslage der COMPO GmbH

Zum 31.12.2018 betrug die Bilanzsumme der COMPO 184,9 Mio. € und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um 19,7 Mio. € erhöht. Zum 31.12.2018 wird ein Anlagevermögen in Höhe 90,2 Mio. € (Vorjahr 90,1 Mio. €) in der Bilanz ausgewiesen. Neben den Finanzanlagen stellen die Sachanlagen den Hauptanteil des Anlagevermögen dar. In den immateriellen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Kundenbeziehungen in Höhe von 5,2 Mio. € (Vorjahr 5,8 Mio. €) enthalten.

Das Umlaufvermögen weist saisonbedingt mit 94,5 Mio. € einen hohen Wert auf und ist darüber hinaus um 19,6 Mio. € gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Das Vorratsvermögen trägt mit einem Wert von 42,3 Mio. € (Vorjahr 36,2 Mio. €) hierzu bei. Der Anstieg ist auf die in diesem Jahr frühere Vorproduktion zurückzuführen. Die Forderungen gegenüber Dritten zeigen mit 10,6 Mio. € (Vorjahr 8,2 Mio. €) aufgrund der Nebensaison einen niedrigen Wert.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr um 12,3 Mio. € auf 38.8 Mio. € gestiegen. Hauptgrund hierfür ist der im Vergleich zum Vorjahr früherer Produktions- und Belieferungsstart der Gruppengesellschaften.

Die Tatsache, dass das Geschäft der COMPO in der zweiten Jahreshälfte einen hohen Finanzbedarf benötigt, zeigt sich ebenfalls in den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten aus Cash Pooling gegenüber verbundenen Unternehmen, die zum Bilanzstichtag einen Wert von 46,6 Mio. € (Vorjahr 33,9 Mio. €) aufweisen.

Neben den Finanzverbindlichkeiten sind in der Bilanz der COMPO Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 21,3 Mio. € (Vorjahr 15,6 Mio. €) enthalten. Die Höhe der Verbindlichkeiten aus laufenden Liefer- und Leistungsbeziehungen ist saisonbedingt als gewöhnlich zu bezeichnen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten resultiert aus der früheren Produktionsphase und ist spiegelbildlich zum Anstieg der Bestände zu sehen.

Die kurzfristigen Rückstellungen weisen zum Bilanzstichtag einen Wert von 12,9 Mio. € aus (Vorjahr 12,3 Mio. €). Hierin enthalten sind im Wesentlichen Rückstellungen für Kundenboni 8,8 Mio. € (Vorjahr 9,0 Mio. €) und Personalverpflichtungen 2,0 Mio. € (Vorjahr 3,0 Mio. €).

Insgesamt kann die Vermögenslage als stabil bezeichnet werden, was sich an dem hohen Anteil des Anlagevermögens in Höhe von 48,8 % zeigt. Dass im Vergleich zum Vorjahr die Anlagenquote um 5,7 % niedriger ausgefallen ist, ist auf die frühe Produktionsphase zurückzuführen, die ein im Vergleich zum Vorjahr höheren Vorratswert zur Folge hat. Positiv ist ebenfalls zu erwähnen, dass die Eigenkapitalquote mit 4,8 % im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 % leicht angestiegen ist.

VII. Gesamtaussage der Geschäftsführung zum Geschäftsjahr 2018

Die COMPO hat das Geschäftsjahr 2018 trotz schwierigsten Witterungseinflüssen leicht über den Erwartungen abgeschlossen. Unter den schwierigen Rahmenbedingungen ist dies ein zufriedenstellendes Ergebnis.

Zu dieser Entwicklung haben insbesondere die Umsatzerlöse, die Reduktion der Materialaufwandsquote, die Auflösung von Wertberichtigungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Bestandsveränderung beigetragen.

Mit der weiteren Konzentration auf unser Kerngeschäft im Haus- und Gartenbereich in Europa haben wir die Weichen für die Zukunft gestellt. Hierzu gehören Maßnahmen, die eine weitere intensive Vertriebs- und Servicestruktur zu unseren Kunden sicherstellt und die eine weitere Optimierung unserer Produktionskapazitäten ermöglicht. Die regionale Expansion nach China hat mit der Gründung COMPO China den ersten kleineren Umsätzen im Consumer Geschäft einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht.

Durch das weitere Zusammenwachsen mit der Kingenta Ecological Engineering Group Co. Ltd. und unsere weiterhin kundenfokussierte Ausrichtung sind wir für die vor uns liegenden Herausforderungen gut aufgestellt.

C. Risiko- und Chancenbericht

I. Chancenbericht

Chancen werden innerhalb unseres Chancen- und Risikomanagementsystems systematisch identifiziert, analysiert und gesteuert. Wir beobachten permanent unsere Märkte und können so sich bietende gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Chancen frühzeitig identifizieren. Unsere Chancen erläutern wir in der Reihenfolge der Bedeutung.

Unternehmerische Chancen bieten sich der COMPO durch eine stetige Weiterentwicklung des Produktportfolios und der hohen Qualität unserer Produkte. Hier sind wir konsequent in der Forschung und Entwicklung aktiv. Hieraus ergibt sich die Chance, unsere Position als führender Markenanbieter von Produkten für den Haus- und Gartenbedarf zu stärken und auszubauen. Im Rahmen des fortschreitenden wirtschaftlichen Zusammenwachsens mit der Kingenta Ecological Engineering Group Co. Ltd. konzentrieren wir uns durch eine Neuausrichtung der Vertriebs- und Servicestruktur auf die Heimatmärkte in Europa sowie dem Ausbau des Marktes in China.
Leistungswirtschaftliche Chancen ergeben sich durch die permanente Optimierung unserer Prozesse in den Bereichen Produktion, Technologie, Qualität und Logistik. Weitere Chancen ergeben sich durch den aktiven Einbezug unserer Lieferanten in den Wertschöpfungsprozess, mit dem Ziel, deren Liefertreue zu stärken.
Gesamtwirtschaftliche Chancen eröffnen sich für die COMPO durch die umfassende Bearbeitung etablierter Marktregionen und neuer Wachstumsmärkte.
Branchenspezifische Chancen nutzen wir mit unserem breit aufgestelltem Produktportfolio und unserem hohen kundenspezifischen Vertriebsansatz. Das Produktportfolio wird zudem stetig weiterentwickelt. Der Fokus liegt bei der Produktentwicklung sowohl auf dem Trend "BIO" als auch auf kundenindividuelle geforderte Vertriebsmöglichkeiten im Internet.

II. Risikobericht

Das Risikomanagement in der COMPO hat zum Ziel, potenzielle Risiken in einem frühen Stadium zu erkennen und angemessene Gegenmaßnahmen zu implementieren. Wenn Risiken erkannt werden, werden sie zeitnah kommuniziert, systematisch analysiert und kontinuierlich überwacht. Identifizierte Risiken werden unter Zugrundelegung verschiedener Messgrößen sowie von Parametern für ihre Wahrscheinlichkeit und den potenziellen Schaden, den sie anrichten können, bewertet. Für jedes Risiko sind Kontrollinstrumente und - soweit es möglich ist- Gegenmaßnahmen festgelegt.

Unser Risikomanagementsystem beinhaltet auch ein rechnungslegungsbezogenes Kontrollsystem. Um die Geschäftsentwicklung zu bewerten, erstellen wir eine mittelfristige Planung mit einem Zeithorizont von drei Jahren, die einen monatlich aufgegliederten Plan für das jeweils nächste Jahr enthält. Auf Basis der aktuellen Geschäftszahlen wird regelmäßig für das nächste Geschäftsjahr eine detaillierte Prognose entwickelt. Die Verkaufsplanung und die Überwachung der Einhaltung von Zielvorgaben werden auf der Grundlage einer rollierenden Monatsprognose durchgeführt. Unsere Risiken erläutern wir in der Reihenfolge der Bedeutung.

Gesamtwirtschaftliche Risiken ergeben sich für die COMPO insbesondere aus der konjunkturellen Entwicklung und den bestehenden Unsicherheiten in den Märkten. Eine sich abzeichnende Zinswende in Deutschland oder im Euroraum als Folge einer erhöhten Inflation kann hier negative Einflüsse auf die konjunkturelle Entwicklung haben. In Europa bestehen erkennbare Risiken durch die mangelnde Umsetzung notwendiger Strukturreformen in mehreren Euroländern wie zum Beispiel Italien. Die mittelfristigen Risiken für die Finanzstabilität nehmen auf Grund der momentanen Ausrichtung der Geldpolitik auch in Europa erkennbar zu. Die Auswirkungen des geplanten Austritts Großbritanniens aus der europäischen Union sind aktuell nicht absehbar.
Absatzbezogene Risiken resultieren daraus, dass unsere Produkte auf dem europäischen Markt einem anhaltenden und intensiven Wettbewerb ausgesetzt sind. Diesen Risiken begegnen wir mit unserer qualitativ hochwertigen Produktpalette und durch die Fokussierung auf neue Produktfelder und Vertriebsstrategien, sowie durch Kosteneinsparungen, verbesserte Fertigungs- und Beschaffungsprozesse und optimierte Produktneueinführungen.
Finanzielle Risiken kontrollieren wir durch präventive Liquiditätsbeurteilungen und ein angemessenes Forderungsmanagement. Nahezu sämtliche Kundenforderungen sind durch eine Warenkreditversicherung abgesichert. Überfällige Forderungen werden laufend überwacht und sind Gegenstand regelmäßiger Meetings des Managements, in denen - soweit notwendig - ein Maßnahmenplan abgeleitet wird. Die COMPO nutzt außerdem öffentlich verfügbare Kreditinformationen zu bestehenden Kunden.
In Bezug auf die Rohstofflieferung entstehen Risiken insbesondere aus allgemeinen Engpässen am Markt oder aus dem Ausfall einzelner Lieferanten. Um dieses Risikopotenzial zu verringern, hat die COMPO in relevanten Bereichen eine Mehrlieferantenstrategie entwickelt. Im Rahmen dieser Strategie vereinbaren wir mit Lieferanten mehrjährige Rahmenverträge, die wesentliche Lieferbedingungen wie etwa Menge und Preis festlegen.

III. Gesamtaussage der Geschäftsführung zur Chancen- und Risikosituation

Die Geschäftsführung stuft die bestehenden Risiken als beherrschbar ein. Die Geschäftsführung begegnet der Risikoentwicklung durch eine stets aktuelle Begleitung der Geschäftsentwicklung und regelmäßig abgehaltener Statussitzungen. Insbesondere durch die zukünftige noch engere Zusammenarbeit mit unserer Konzernmuttergesellschaft ist der Ausblick für die nächsten Jahre aus heutiger Sicht als sehr positiv zu bewerten.

D. Prognosebericht

I. Künftige Rahmenbedingungen

Auch 2019 ist die deutsche Wirtschaft weiterhin auf Wachstumskurs. Damit hält der Aufschwung seit nunmehr zehn Jahren ununterbrochen an. Für das laufende Jahr erwartet die Bundesregierung einen Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandprodukts um 1,0 Prozent. Der Aufschwung am Arbeitsmarkt auch weiterhin hält an.

Der Euroraum, Deutschlands wichtigster Absatzmarkt, steht darüber hinaus erst am Anfang der zyklischen Erholung. Zudem befindet sich die deutsche Wirtschaft nur in einer leichten Überauslastung, sodass kein abrupter Abbruch des konjunkturellen Aufschwungs zu befürchten ist.

Insgesamt bleibt die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland aufwärtsgerichtet, sie ist aber in unruhigeres Fahrwasser geraten. Die Risiken vornehmlich aus dem außenwirtschaftlichen Umfeld haben sich erhöht. Dies ist ein Grund dafür, dass sich das Wachstumstempo 2019 im Vergleich zum Vorjahr reduziert.

Aufgrund des stabilen Wachstums im Euroraum und in Kombination mit dem Fokus auf identifizierte Schlüsselsortimente und Konzentration auf profitables Wachstum dürften sich weitere positive Impulse für die COMPO ergeben.

II. Künftige Entwicklung der COMPO GmbH

Der Industrieverband Garten e.V. erwartet, dass die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen positiv auf das Marktsegment wirkt, in dem die Kingenta Investco Gruppe tätig ist. Das Hauptaugenmerk der geschäftlichen Entwicklung werden dabei weiterhin die Kernmärkte Deutschland und Frankreich haben.

Darüber hinaus wird vertriebsseitig ein verstärkter Fokus auf das E-Commerce-Geschäft gelegt. Der hohen Bedeutung dieses Geschäftsfeldes wurde auch organisatorisch durch die Besetzung einer europaweiten Funktion Rechnung getragen.

Ferner werden durch die geplante Marktpenetration in China zusätzliche Wachstumsimpulse in 2019 erwartet. Bei den Produktgruppen liegt das Hauptaugenmerk weiterhin auf den Bereichen Blumenerden und Düngemittel, die gut in die Saison 2019 gestartet sind. Ferner werden wir weiterhin verstärkt im Bereich der Rasensamen und Pflanzenschutzprodukte auftreten, da u. a. aufgrund von Produktinnovationen hohe Wachstumspotenziale zu erwarten sind.

III. Gesamtaussage der Geschäftsführung zur zukünftigen Geschäftsentwicklung für das Geschäftsjahr 2019

Für das Geschäftsjahr rechnen wir damit, dass das Marktumfeld für unsere Produkte für den Heim- und Gartenbedarf herausfordernd bleibt. Die COMPO ist in das Jahr 2019 sowohl umsatzseitig als auch ergebnistechnisch positiv gestartet. Auf der Produktionsseite werden durchschnittlich stabile Kosten für Rohstoffe und Energie und steigende Kosten für den Transport erwartet. Im Hinblick auf das regulatorische Umfeld ist mittelfristig mit strengeren Vorschriften in Bezug auf Pflanzenschutzmittel sowie die Rückverfolgbarkeit von Inhaltsstoffen zu rechnen.

Durch ein straffes Kostenmanagement und die Umsetzung bestimmter leistungsfördernder Maßnahmen sollte sich das zugrunde liegende operative Ergebnis der COMPO kontinuierlich verbessern.

Insgesamt erwarten wir in 2019 ein im Vergleich zu 2018 gleichbleibendes Umsatzniveau. Es wird ebenfalls wieder mit einem positiven Jahresergebnis im unteren einstelligen Millionenbereich gerechnet.

 

Münster, den 28. Mai 2019

COMPO GmbH, Münster

S. Engster

F. Zhang

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018 31.12.2017
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 6.374.835,00 7.135.628,46
2. Geleistete Anzahlungen 935.438,79 0,00
  7.310.273,79 7.135.628,46
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.282.688,91 17.204.968,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.240.811,00 3.516.930,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 759.009,00 861.509,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 907.076,59 609.940,03
  21.189.585,50 22.193.347,94
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.197.794,89 8.492.794,89
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 52.518.848,63 52.255.323,55
  61.716.643,52 60.748.118,44
  90.216.502,81 90.077.094,84
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 16.884.848,25 16.226.391,31
2. Unfertige Erzeugnisse 1.784.427,23 2.204.648,92
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 23.590.856,07 17.748.603,68
  42.260.131,55 36.179.643,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.583.322,83 8.153.587,39
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 38.672.710,79 26.351.166,19
3. Forderungen gegen Gesellschafter 24.604,32 23.653,34
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.773.696,95 2.738.083,08
  52.054.334,89 37.266.490,00
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 145.572,40 1.466.536,02
  94.460.038,84 74.912.669,93
C. Rechnungsabgrenzunsposten 234.675,14 197.469,88
  184.911.216,79 165.187.234,65

Passiva

   
  31.12.2018 31.12.2017
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 20.479.273,03 20.479.273,03
III. Verlustvortrag -13.911.660,04 -20.704.856,18
IV. Jahresüberschuss 2.410.198,93 6.793.196,14
  9.002.811,92 6.592.612,99
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 12.904.405,00 12.305.944,00
2. Steuerrückstellungen 849.841,64 942.046,90
3. Sonstige Rückstellungen 12.979.653,46 13.982.933,58
  26.733.900,10 27.230.924,48
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 126.135,30
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 21.275.707,81 15.563.567,06
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 124.910.451,31 112.536.013,15
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.988.345,65 3.137.981,67
(davon aus Steuern € 408.018,98; Vorjahr € 356.269,08    
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 127.430,25; Vorjahr € 3.270,84)    
  149.174.504,77 131.363.697,18
  184.911.216,79 165.187.234,65

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018

2018 2017
1. Umsatzerlöse 179.150.708,11 170.939.182,81
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen und fertigen Erzeugnisssen 3.469.469,09 -19.419,65
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.098.369,52 8.172.227,35
(davon aus der Währungsumrechnung € 144.466,46; Vorjahr € 108.631,04)    
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 77.888.155,32 83.156.779,66
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 33.416.545,70 27.452.454,58
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 19.360.271,56 19.610.520,08
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 6.309.015,29 4.933.296,17
(davon für Altersversorgung € 2.584.862,27; Vorjahr € 1.365.402,35)    
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.288.715,71 3.305.414,44
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 42.998.791,94 37.556.702,36
(davon aus der Währungsumrechnung € 90.541,94; Vorjahr € 212.582,83)    
8. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 1.754.214,64 5.696.622,84
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 510.820,10 536.788,25
(davon aus verbundenen Unternehmen € 510.673,10; Vorjahr € 525.207,25)    
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 1.320,16
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.795.342,34 1.834.128,01
(davon an verbundene Unternehmen € 1.136.874,43; Vorjahr € 1.236.862,93)    
(davon aus der Aufzinsung € 463.201,00; Vorjahr € 479.297,00)    
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 410.505,21 573.595,41
13. Ergebnis nach Steuern 2.516.238,39 6.901.190,73
14. Sonstige Steuern 106.039,46 107.994,59
15. Jahresüberschuss 2.410.198,93 6.793.196,14

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018

I. Allgemeine Hinweise

Die COMPO GmbH mit Sitz in Münster ist beim Handelsregister B des Amtsgerichts Münster unter der Nummer HRB 13756 eingetragen.

Die COMPO GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Bilanz ist nach den Vorschriften des § 266 HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren weitesgehend unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich.

Im Berichtsjahr wurden folgende Abweichungen von in Vorperioden angewandten Darstellungs-, Bilanzierungs- und/oder Bewertungsmethoden vorgenommen:

Die Gesellschaft hat ihren Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 erstmalig unter Anwendung der neuen Heubeck Richttafeln 2018 G für die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen aufgestellt. Aus der Umstellung auf die neuen Heubeck Richttafeln 2018 G ergeben sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 Bewertungsänderungen, die in Höhe von T€ 132 im Personalaufwand erfasst sind.

Darüber hinaus wurde der Anteil der Verwaltungskosten, der für die Herstellung der Vorräte notwendig ist, den aktuellen Gegebenheiten angepasst.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die erwartete Nutzungsdauer von 5 bis 13 Jahren linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzliche außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen enthalten neben den Einzel kosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dies durch die Herstellung veranlasst ist.

Die Abschreibungssätze richten sich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Diese beträgt überwiegend für Bauten 14 bis 33 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen 10 bis 20 Jahre, für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen.

Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sind die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung weggefallen, erfolgt eine entsprechende Zuschreibung.

Finanzanlagen

Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw., bei dauernder Wertminderung, zum niedrigen beizulegenden Werten angesetzt.

Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei Anzeichen von dauernder Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, angemessene Teile der Verwaltungskosten sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den auf den Zeitraum der Herstellung entfallen.

Der ergebnissverbessernde Effekt, der sich aus der Anpassung des Verrechnungsschlüssel für Verwaltungsksoten an den Herstellungskosten ergibt, beträgt im Geschäftsjahr 1.001 T€. Wären die unfertigen und fertigen Erzeugnisse nach den Umla-geanteilen der Vorjahre bewertet worden hätten diese 24.375 T€ betragen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte nicht sicherungsübereignet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken wird durch angemessene Abschläge Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, sofern sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) ermittelt. Der Effekt durch die Änderung der Heubeck Richtafeln in 2018 beträgt 132.154,00 €. Die Abzinsung der Rückstellung erfolgt gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) nach der Vereinfachungsregel mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Zum 31. Dezember 2018 wurden die Pensionsrückstellungen unter Zugrundelegung des von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre von 3,21 % (Vorjahr 3,68 %) diskontiert. Der Unterschiedsbetrag zwischen der bilanzierten Pensionsrückstellung und der Bewertung mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre von 2,32 % (Vorjahr 2,80 %) beläuft sich auf T€ 1.430 (Vorjahr 1.327 T€) und unterliegt gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB einer Ausschüttungssperre. Für erwartete Renten- und Einkommenssteigerungen wurde ein Trend von 1,80 % (Vorjahr 1,80 %) bzw. 2,20 % (Vorjahr 2,20 %) zugrunde gelegt.

Für die Fluktuationswahrscheinlichkeit wird der Heubeck-Standard verwendet. Mit der Gesamtbetriebsvereinbarung zur Neuordnung und Vereinheitlichung der betrieblichen Altersvorsorge vom 28. März 2013 wurde eine neue Altersvorsorgevereinbarung abgeschlossen. Die Mitarbeiter erhalten ab dem 1. Oktober 2012 eine durch eine rückgedeckte Unterstützungskasse beitragsorientierte Leistungszusage.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem, von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen, ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, soweit ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Rückstellungen für Dienstjubiläen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Zukünftig erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen werden berücksichtigt. Die Abzinsung der Rückstellung erfolgt mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Dieser beträgt 2,32 % (Vorjahr 2,80 %). Der Berechnung wurde eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,20 % (Vorjahr 2,20 %) zugrunde gelegt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Latente Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus folgenden temporären Differenzen bzw. steuerlichen Verlustvorträgen:

a) abweichenden Wertansätzen der Pensionsrückstellungen und anderen Rückstellungen (Sonstige Rückstellungen),
b) Unterschieden bei der Währungsumrechnung (Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) sowie
c) körperschaft- und gewerbesteuerliche Verlustvorträgen, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist.

Bei der Berechnung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 30,99 % verwendet. Dieser entspricht dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen.

Die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung werden nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden miteinander verrechnet. Es wird von dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf eine Aktivierung eines Aktivüberhangs verzichtet.

Hätte man vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch gemacht, wären aktive Steuerlatenzen in Höhe von 4.915,52 TEUR in der Bilanz ausgewiesen worden. Der Überhang der aktiven Steuerlatenzen setzt sich dabei wie folgt zusammen:

in TEUR
aktive Steuer- latenz passive Steuerlatz
Immaterielle Vermögensgegenstände: 492,4  
Grundstücke: 522,2  
Technische Anlagen: 6,5  
Forderungen gegenüber verb. Unternehmen: 122,8  
Rückstellung für Pensionen: 1.089,4  
Sonstige langfristige Rückstelllungen: 158,8  
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten:   0,05
sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten: 4,0  
Steuerforderungen aus Verlustvorträgen: 2.519,4  
Summe 4.915,8 0,05

Währungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bruttobuchwerte und der Abschreibungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Gesellschaft Ort Land Anteil am EK EK 31.12.18 Ergebnis 31.12.18
T€ T€
COMPO Verwaltungsgesellschaft mbH Münster Deutschland 100% -9 -2
park GmbH Recklinghausen Deutschland 100% 63 732
Torf-und Humuswerk Uchte GmbH* Uchte Deutschland 100% 1.607 97
Torf-und Humuswerk Gnarrenburg GmbH* Gnarrenburg Deutschland 100% 5.230 381
terrasan Haus + Gartenbedarf GmbH* Münster Deutschland 100% 64 438
Humobakt GmbH* Rain am Lech Deutschland 100% 5.130 100
terrasan Erdenwerk GmbH Wien Österreich 100% 111 26
terrasan CZ s.r.o. Prag Tschechien 100% -420 -15
SIA Saldus Melioracija Luitrinu pagasts Lettland 100% 600 118
terrasan Hungaria Kereskedelmi Kft. Budapest Ungarn 100% 302 -85
terrasan Schweiz GmbH Zürich Schweiz 100% 18 0
COMPO Investment Company Ltd. Hong Kong China 100% -44 42
COMPO China Ltd. Weng' an China 100% 4.151 2.933

*Ergebnis vor Ergebnisabführung nach HGB

Die Werte beziehen sich auf die für Zweck des Konzernabschlusses der Kingenta Investco GmbH aufgestellten Konzernberichtspakete nach IFRS.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtlich Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus:

31.12.2018 31.12.2017
T€ T€
Konzerninternen Finanzverkehr 22.924 13.928
Liefer- und Leistungsverkehr 13.994 6.731
Ergebnisabführung 1.754 5.692
  38.672 26.351

Daneben bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin COMPO Holding GmbH, Münster, in Höhe von T€ 25 (Vorjahr T€ 24), welche sämtlich aus konzerninterm Finanzverkehr resultieren.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde im Wesentlichen für gezahlte Support- und Wartungsverträge gebildet.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert 25 T€.

Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von 2.200 T€ (Vorjahr 3.142 T€) resultieren im Wesentlichen aus noch nicht ausgezahlten Bonusansprüchen in Höhe von 1.128 T€ (Vorjahr 1.376 T€), Rückstellungen für noch nicht gezahlte Abfindungs- und Freistellungsansprüche in Höhe von 39 T€ (Vorjahr 397 T€), sowie für rückständigen Urlaub in Höhe von 502 T€ (Vorjahr 818 T€). Die Jubiläumsrückstellung beträgt zum 31. Dezember 2018 439 T€ (Vorjahr 428 T€).

Die Verpflichtungen aus Verkaufsgeschäften in Höhe von 8.835 T€ (Vorjahr 9.006 T€) betreffen Kundenansprüche aus Bonusvereinbarungen. Die Verpflichtungen aus Einkaufsgeschäften in Höhe von 204 T€ (Vorjahr 261 T€) betreffen ausstehende Rechnungen für Investitionen.

Die übrigen sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1.482 T€ (Vorjahr 1.313 T€) resultieren hauptsächlich aus Aufwendungen im Zusammenhang mit Vertragsstrafen/ Reklamationen und Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind sämtlich unbesichert und haben folgende Restlaufzeiten:

Restlaufzeit
In T€ bis 1 Jahr mehr als 1 Jahre davon mehr als 5 Jahre Gesamt
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
(Vorjahr) 126 0 0 126
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 21.276 0 0 21.276
(Vorjahr) 15.564 0 0 15.564
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 51.690 73.220 0 124.910
(Vorjahr) 39.386 73.150 0 112.536
Sonstige Verbindlichkeiten 2.980 8 0 2.988
(Vorjahr) 2.932 206 0 3.138
  75.946 73.228 0 149.174
  58.008 73.356 0 131.364

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus:

31.12.2018 31.12.2017
T€ T€
Saldo aus konzerninternen Geldanlagen/-aufnahme (Cash Pool) 46.643 33.899
Forderungen/Verbindlichkeiten aus Liefer- und Leistungsverkehr 5.047 5.417
Forderungen/ Verbindlichkeiten aus Darlehen 73.220 73.220
  124.910 112.536

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

Länder (in €) 01.01.2018 31.12.2018 01.01.2017 31.12.2017
Deutschland 112.845.708 110.116.952
Frankreich 14.510.558 14.214.954
Österreich 14.052.885 14.411.289
Spanien 8.962.921 8.954.703
Übrige 7.847.853 4.651.368
Belgien 7.747.172 5.066.958
Schweiz 5.899.873 6.050.549
Italien 3.535.314 4.018.827
Polen 2.676.096 2.473.112
Ungarn 1.072.328 980.471
  179.150.708 170.939.183
Produkte (in €) 01.01.2018 - 31.12.2018 01.01.2017 - 31.12.2017
Blumenerde 79.702.509 75.015.137
Pflanzenschutz 45.808.326 33.384.780
Dünger 33.827.916 45.520.257
Rasensamen 9.367.124 8.354.557
Sonstige 3.816.804 1.580.322
Dienstleistungen 3.797.777 2.959.744
Expert Segment 2.830.252 4.124.385
  179.150.708 170.939.183

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 1.618 T€ (Vorjahr 2.869 T€). Deneben bestehen außergewöhnliche Erträge aus Zuschreibung von Beteiligungen 705 T€ (Vorjahr 0 T€), die aus dem Wegfall der Gründe für in Vorperioden vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen resultieren.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Ausgangsfrachten 26.573 T€ (Vorjahr 23.980 T€), Werbekosten 5.213 T€ (Vorjahr 4.354 T€), Druckkosten 1.317 T€ (Vorjahr 781 T€), IT-Dienstleistungen 1.546 T€ (Vorjahr 1.671 T€), Wartung und Reparaturleistungen 943 T€ (Vorjahr 496 T€) und Versicherungsprämien 664 (Vorjahr 1.048 T€). Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind wie im Vorjahr nicht enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen mit 302 T€ das abgelaufene Geschäftsjahr 2018. Periodenfremder Aufwand aus Steuern für die Vorjahre beträgt 108 T€.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen 31.12.2018
T€
Bestellobligo aus erteilten Aufträgen 7.226
Verpflichtungen aus langfristigen Miet-, Leasing und Serviceverträgen 638
- fällig im Folgejahr 497
- fällig im 2. bis 5. Jahr 7
  1.142

Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 S.1 Nr. 3a HGB n. F. handelt es sich mit 1.142 T€ um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Der Vorteil dieser Miet- oder Leasinggeschäfte besteht insbesondere in der geringeren Kapitalbindung. Zudem muss im Falle der Beendigung der Verträge das Verwertungsrisiko nicht getragen werden. Risiken bestehen in der langfristigen Bindung an die jeweiligen Vertragspartner. Ferner besteht ggf. zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeiten das Risiko, dass keine Einigung über die Verlängerung der Verträge erzielt werden kann. Anzeichen für das bestehen konkreter Risiken sind jedoch zurzeit nicht gegeben.

Haftungsverhältnisse

Zur Absicherung von Avalen (z.B. zur Absicherung von Renaturierungsverpflichtungen auf Ebene der Tochtergesellschaften Torf- und Humuswerk Uchte GmbH in Höhe von 1.007 T€ (Vorjahr 908 T€) bzw. Torf- Humuswerk Gnarrenburg GmbH in Höhe von 894 T€ (Vorjahr 933 T€)) wird die Kreditlinie der Commerzbank belastet. Weitere Haftungsverhältnisse existierten zum Abschlussstichtag nicht. Dadurch, dass bereits auf Ebene der Tochtergesellschaften Rückstellungen für Renaturierung in ausreichender Höhe gebildet wurden, ist derzeit nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen.

Ausschüttungsgesperrte Beträge nach §§ 253 Abs. 6, 268 Abs. 8 HGB n.F.

Der im Geschäftsjahr nach § 253 Abs. 6 HGB erfasste Unterschiedsbetrag in Höhe von 1.429 T€ unterliegt der Ausschüttungssperre.

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

01.01.2018 31.12.2018 01.10.2017 - 31.12.2017
Gewerbliche Arbeitnehmer 155 155
Angestellte 211 202
  366 357

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundenen Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen umfassen den Finanz- sowie den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Sämtliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt.

Mitglieder der Geschäftsführung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren folgende Personen zu Geschäftsführern bestellt:

Stephan Engster - Dipl. Betriebswirt, Chief Executive Officer
Fan Zhang - Dipl. Kaufmann, Chief Finance Officer

Da nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten, wird gemäß 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet.

Konzernverhältnisse

Eine gesetzliche Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts für den Teilkonzern der COMPO GmbH besteht nach § 291 HGB nicht, da die COMPO GmbH und ihre Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Kingenta Investco GmbH, Münster, einbezogen werden und kein Antrag von Minderheitsgesellschaftern zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach § 291 Abs. 3 Nr. 2 HGB vorliegt sowie die weiteren Voraussetzungen des § 291 Abs. 2 Nr. 2 und Nr. 3 sowie Nr. 4 erfüllt sind. Die Kingenta Investco GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis an Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Kingenta Investco GmbH, Münster, wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und im elektronischen Bundesanzeiger bekanntgemacht. Der befreiende Konzernschluss wird nach den von der EU übernommenen IAS/IFRS aufgestellt. Der Konzernabschluss der Kingenta Investco GmbH wird zudem in den Konzernabschluss der Kingenta Ecological Engineering Group Co., Ltd., Linyi (China), einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers wird nicht angegeben, da es in den Angaben im Konzernabschluss der Kingenta Investco GmbH, Münster, enthalten ist.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 2.410 T€ auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Münster, den 28. Mai 2019

COMPO GmbH, Münster

S. Engster

F. Zhang

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2018

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
1.1.2018 Zugang Abgang Umbuchungen 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 10.775.451,60 490.995,16 0,00 0,00 11.266.446,76
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 935.438,79 0,00 0,00 935.438,79
  10.775.451,60 1.426.433,95 0,00 0,00 12.201.885,55
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 27.297.260,11 108.715,82 19.442,70 0,00 27.386.533,23
2. Technische Anlagen und Maschinen 19.896.267,19 322.141,01 832.065,04 206.508,66 19.592.851,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.447.838,72 225.470,00 226.418,87 20.568,70 3.467.458,55
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 609.940,03 524.213,92 0,00 -227.077,36 907.076,59
  51.251.306,05 1.180.540,75 1.077.926,61 0,00 51.353.920,19
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.809.143,05 0,00 0,00 0,00 9.809.143,05
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 52.255.323,55 263.525,08 0,00 0,00 52.518.848,63
  62.064.466,60 263.525,08 0,00 0,00 62.327.991,68
  124.091.224,25 2.870.499,78 1.077.926,61 0,00 125.883.797,42
Abschreibungen
1.1.2018 Zugang Zuschreibungen Abgang 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 3.639.823,14 1.251.788,62 0,00 0,00 4.891.611,76
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  3.639.823,14 1.251.788,62 0,00 0,00 4.891.611,76
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.092.291,20 1.030.995,82 0,00 19.442,70 11.103.844,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.379.337,19 658.107,57 0,00 685.403,94 16.352.040,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.586.329,72 347.823,70 0,00 225.703,87 2.708.449,55
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  29.057.958,11 2.036.927,09   930.550,51 30.164.334,69
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.316.348,16 0,00 705.000,00 0,00 611.348,16
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.316.348,16 0,00 705.000,00 0,00 611.348,16
  34.014.129,41 3.288.715,71 705.000,00 930.550,51 36.372.294,61
Restbuchwerte
31.12.2018 31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 6.374.835,00 7.135.628,46
2. Geleistete Anzahlungen 935.438,79 0,00
  7.310.273,79 7.135.628,46
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.282.688,91 17.204.968,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.240.811,00 3.516.930,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 759.009,00 861.509,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 907.076,59 609.940,03
  21.189.585,50 22.193.347,94
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.197.794,89 8.492.794,89
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 52.518.848,63 52.255.323,55
  61.716.643,52 60.748.118,44
  90.216.502,81 90.077.094,84

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die COMPO GmbH, Münster

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der COMPO GmbH, Münster, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der COMPO GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 28. Mai 2019

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ppa. Ting Bracht
Wirtschaftsprüferin

ppa. Mirsad Grizovic
Wirtschaftsprüfer

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