Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 24788
Vorher
Weber Holding, Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
30.10.1989
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von Elektromotoren und Generatoren
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von elektrotechnischen Erzeugnissen aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Harald Kownatzky
seit 18.7.2012
Prokura
Johannes Thomé
seit 5.1.2012
Geschäftsführer
Michael Lehr
seit 26.1.2011
Geschäftsführer
Thomas Münch
seit 30.3.2010
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

EFEN GmbH

Eltville

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011

1. Allgemeines

Die Alleineigentümerin der EFEN GmbH ist die WEBER AG, Emmenbrücke/ Schweiz.

Die WEBER AG wiederum ist Teil der weltweit agierenden HAGER-Gruppe mit Sitz in Blieskastel. Die EFEN-Gruppe zeichnet innerhalb der Hager Gruppe für die Business-Area Sicherungen und sicherungsbehaftete Geräte verantwortlich. Die EFEN-Gruppe wurde in 2010 aus der Weber- EFEN-Gruppe herausgelöst und als eigenständige Geschäftseinheit etabliert, während die Weber-Gruppe in die jeweiligen Hager Gesellschaften in den einzelnen Ländern integriert wurde. Im Zuge der Auflösung der Weber-Gruppe wurde die EFEN GmbH auf die Weber Holding GmbH verschmolzen.

Grundlegende Zielsetzung der Gruppe ist im Sinne der Gesellschafter ein gesundes, organisches Wachstum und parallel dazu die Marktführerschaft durch neue Innovationen zu realisieren. Dies geschieht bei EFEN an 7 Standorten in 5 Ländern plus einem Produktions-Joint-Venture in Ungarn.

Das Leistungsprogramm der Gesellschaft umfasst die Produktion und den Vertrieb von NH-Sicherungslasttrennern, NH-Sicherungs-Lastschaltleisten, NH-Sicherungsleisten, Lasttrennschaltern, Lastumschaltern, Stromwandlern sowie Stromverteilerkomponenten für Telekommunikation.

Zusätzlich werden Niederspannungs-Hochleistungs-Sicherungen (NH), Hochspannungssicherungen (HH) und Niederspannungsableiter vertrieben, die im verbundenen Produktions Joint-Venture hergestellt werden. In Polen wurde das Produktangebot um Leistungsschalter ergänzt.

Der rechtliche Hauptstandort ist Eltville mit den Funktionen Entwicklung, Vertrieb, Supply-Chain, Materialwirtschaft, Controlling und IT.

2. Rahmenbedingungen

Die Erholung der deutschen Wirtschaft hat für die EFEN-Gruppe dazu geführt, dass das bereits hohe Niveau von 2010 in 2011 übertroffen werden konnte.

Für 2012 rechnet EFEN weiter mit einer sehr positiven Umsatzentwicklung - wenn auch mit abgeschwächter Dynamik - getrieben und gestützt durch die Innovations- und Vertriebsstärke der deutschen Muttergesellschaft und des deutschen Binnenmarktes, wobei die Auslandsmärkte auf deutlich niedrigerem absoluten Niveau teilweise beeindruckende Wachstumsraten hervorbringen werden.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

3.1 Umsatz- und Rohertragsentwicklung

Das Jahr 2011 war überschattetet mit dem Thema Staatsschuldenkrise in Euroraum, trotz dieser Stimmung konnte EFEN GmbH die Marktposition stärken und wachsen.

Der Gesamtumsatz liegt um 10,5% über dem Vorjahr. Ursächlich für das positive Gesamtwachstum sind die gestiegenen Umsätze im Binnen- und im Exportmarkt. Diese Tendenz zeigt sich auch bei den Innenumsätzen, wobei ein großer Teil dieses Wachstums wie im Vorjahr durch die Integration der Weber-Gruppe in die Hager-Gesellschaften verursacht wurde.

Der Rohertrag (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung abzgl. Materialaufwand) zeigt im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um T€ +766 auf T€ 18.401. Die Rohertragsspanne sinkt um 2%-Punkte im Vergleich zum Vorjahr auf einen Anteil an der Gesamtleistung von 48%.

3.2 Geschäftsergebnis

3.2.1 Ergebnis vor Steuern

Das Ergebnis vor Steuern hat sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 4.110 auf T€ 3.905 rückläufig entwickelt.

Dabei ist das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um T€ 157 auf T€ 3.905 gesunken.

Die Personalaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 365 gestiegen.

Die planmäßigen Abschreibungen haben sich um T€ 146 auf T€ 1.842 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insgesamt um T€ 1.054 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Hier waren die Kostenentwicklung im Bereich Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen sowie höhere Aufwendungen für Gewährleistungen ausschlaggebend.

3.2.2 Jahresabschluss

Der Jahresüberschuss verringert sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 527 auf T€ 3.587. Der Net-Cashflow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen auf Anlagevermögen) ist entsprechend

von T€ 5.810 auf T€ 5.429 gesunken.

3.3 Finanzstruktur

Die Bilanzsumme stieg im Geschäftsjahr 2011 auf T€ 25.525. Das Eigenkapital erhöhte sich auf T€ 20.356. Der Erhöhung auf Grund des Jahresergebnisses stand eine Dividendenauszahlung in Höhe von T€ 500 an die Weber AG / Schweiz entgegen.

Die Eigenkapitalquote stieg auf 80%, die Eigenkapitalrentabilität (Ergebnis vor Steuer zum Eigenkapital) liegt bei 19%.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken auf T€ 304 (Vorjahr: T€ 2.096) bedingt durch den Sondereffekt des Anteilkaufs (50%) der Firma Fusetech in Ungarn im Vorjahr.

Die Vorräte liegen um T€ 247 unter dem Vorjahreswert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen zum Vorjahr, so dass deren Anteil am Umlaufvermögen im Geschäftsjahr um 2%-Punkte auf 16% gestiegen ist. Auch die Forderungen an verbundenen Unternehmen sind um 6%-Punkte gestiegen. Der Anteil am Umlaufvermögen beträgt 34%.

Im Ergebnis stieg der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme um 1%-Punkte auf 53%.

Insgesamt zeigt die Gegenüberstellung der Vermögensposten und ihrer Finanzierung nach der Fristigkeit eine Überdeckung im langfristigen Bereich. Die Fristenkongruenz zwischen Mittelbindung und Finanzierungsart ist zu Gunsten der langfristigen Mittelbereitstellung.

3.4 Investitionen

Für das Jahr 2011 liegt das bilanzierte Investitionsvolumen im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen mit T€ 1.901 über dem Vorjahresniveau. Investitionsschwerpunkte waren Maschinen und Werkzeuge am Standort Uebigau.

4. Produktion

Das Leistungsprogramm der Gesellschaft umfasst die Produktion und den Vertrieb von NH-Sicherungslasttrennern, NH-Sicherungs-Lastschaltleisten, NH-Sicherungsleisten, Lasttrennschaltern, Lastumschaltern, Stromwandlern sowie Stromverteilerkomponenten für die Telekommunikation.

Die Schwerpunkte in der Produktion lagen im Geschäftsjahr 2011 hauptsächlich bei der Fortsetzung des Lean Management und der damit verbundenen Kostenreduktion. In der Thermoplastverarbeitung ist das in 2010 ausgebaute Kanban-Lagersystem nochmals erweitert worden und unterstützt die Leistungsfähigkeit von Spritzerei und Endmontage erheblich. Aufgrund des Kanban-Systems hat sich die Verfügbarkeit der Kunststoffteile für die Endmontage deutlich verbessert.

Der kontinuierliche Einsatz von elektrisch betriebenen Spritzmaschinen im Rahmen der Ersatzbeschaffung unterstützt im erheblichen Umfang die Reduzierung der Rüst- und Zykluszeiten sowie die Ziele zur Energieeinsparung. Reduzierungen von Ausschuss- und Nacharbeitszeiten führten zu weiteren Optimierungen und zu einer außergewöhnlich guten Maschinenverfügbarkeit und Teileausbringung.

Im Logistikbereich wurde der Bau des neuen Be- und Entladebereiches abgeschlossen. Die modernen Laderampen bilden die Voraussetzung, das stetig wachsende Transportvolumen kundenorientiert zu bewältigen, den gestiegenen Bedarf an Fläche stets zu bedienen und das Werk auf die zukünftig wachsenden Aufgaben im Rahmen der Strategie 2015 vorzubereiten.

5. Beschaffung

Der Materialeinsatz stieg um T€ 2.311 auf T€ 20.262. Der relative Anteil des Materialaufwandes stieg von 50,4% auf 52,4% der Gesamtleistung.

Die Versorgung der Produktion mit Material in einwandfreier Qualität zum richtigen Zeitpunkt war der Schwerpunkt der Einkaufsaktivitäten. Die Verknappung der Rohstoffe und Halbteile stellte den Einkauf vor große Herausforderungen. Speziell die Situation im Kunststoffbereich war problematisch. Dennoch konnte die Versorgung zu jeder Zeit sichergestellt werden.

6. Mitarbeiter

Bei der EFEN GmbH arbeiteten im abgelaufenen Geschäftsjahr 143 (Vj. 137) Mitarbeiter (einschließlich Auszubildenden).

7. Forschung und Entwicklung

Der Entwicklungsaufwand lag im Jahr 2011 bei T€ 2.164 (Vorjahr: T€ 1.869) und beträgt 5,6% von der Gesamtleistung. Die Schwerpunkte der Neuentwicklungen betrafen vor allem E3-Sicherungslastschaltleisten und NH-Sicherungen sowie dem Ausbau des EFEN-Angebotes bei den Produkten für den Bereich regenerative Energiegewinnung.

Des Weiteren wurden die Aktivitäten im Sicherungs-Jointventure ausgebaut und gemeinsam mit dem EFEN JV-Partner neue Produkte entwickelt.

8. Risiko- und Qualitätsmanagement

8.1 Risiken

Zielsetzung des Risikomanagementsystems ist die vorausschauende Beurteilung aller Risiken im Hinblick auf die übergeordneten Unternehmensziele Marktanteil und Marge. Dabei werden jene Risiken antizipiert, welche die strategischen und operativen Maßnahmen beeinträchtigen können. Hierzu zählt vor allem der konzernweit einheitliche Planungs- und Berichterstattungsprozess der Hager-Gruppe.

Operativen Risiken begegnet EFEN durch

Systematische Schulungen

Weiterentwicklung der Produktionsverfahren und -technologien

Regelmäßige Wartung der EFEN-Anlagen

Externe Risiken

Die allgemeinen Risiken eines internationalen Marktumfeldes ergeben sich aus Konjunkturschwankungen und dem Wettbewerb. Durch ein umfassendes Vertriebscontrolling und intensives Kundenmanagement minimiert EFEN diese Risiken.

IT-Risiken

Die Steuerung der EFEN GmbH ist abhängig von einer Informationstechnologie. Die Optimierung und Aufrechterhaltung der IT-Systeme wird durch den Einsatz qualifizierten internen und externen Personals sowie durch diverse technologische Sicherungsmaßnahmen gewährleistet.

Die Einhaltung und zielsetzungsgerechte Anwendung dieser Systeme wird durch die Konzernvorgaben, das EFEN - Management - Handbuch und durch die Krisen - Management - Handbücher (Eltville und Uebigau), sowie daraus abgeleiteten Arbeitsanweisungen sichergestellt.

Gegenüber eintretenden Schadensfällen ist EFEN in einem wirtschaftlich sinnvollen Umfang im Konzernverbund versichert.

8.2 Qualität

Die Geschäftsführung bestimmt in Übereinstimmung mit den betreffenden Anforderungen aus den Regelwerken, den geltenden Normen, den Kundenanforderungen und anderen Führungsunterlagen die Qualitäts- und Umwelt, Arbeits- und Gesundheitspolitik.

EFEN-Qualität bedeutet dabei nicht nur die Erfüllung technischer Anforderungen, sondern auch anderer Erwartungen der EFEN-Kunden wie z.B. Liefertreue, Preiswürdigkeit und partnerschaftliche Zusammenarbeit, um so langfristig EFEN-Kunden zufrieden zu stellen, denn nur zufriedene Kunden sichern langfristig Wachstum und Bestand der EFEN-Gruppe und damit die Arbeitsplätze.

Es ist für EFEN selbstverständlich, dass die Produkte und Prozesse mindestens den gesetzlichen Bestimmungen in Bezug auf Sicherheit und Umwelt- und Gesundheitsschutz gerecht werden. Die umwelt- und ressourcenschonende Fertigung ist ebenso ein Teil des EFEN-Verständnisses für Umweltschutz, wie die Einbeziehung der Lieferanten, Kunden und Dienstleistungsunternehmen in die Verbesserung des Umweltschutzes.

9. Umwelschutz

Die Durchführung von Umweltschutzaufgaben im Unternehmen erfordert neben einschlägiger Qualifikation auch ein besonderes Maß an Verantwortung. Der betriebliche Umweltschutz wird daher vom Management getragen und ist in das bestehende Management-System integriert.

Schon seit einigen Jahren ist EFEN Mitglied in der NH/HH-Recycling e.V., einem Verein der deutschen Sicherungshersteller. Die wertvollen Rohstoffe, wie Kupfer, werden zum Rohstofflieferanten zur Aufbereitung zurückgeschickt und anschließend der Wiederverwertung zugeführt. Mit der Weiterentwicklung und Angleichung dieses Systems an die DIN EN 14001 "Umweltmanagement" hat sich EFEN gerne der Validierung nach diesen neuen Standards unterworfen.

10. Beteiligungen

EFEN-Polska ist mit einem Vertriebs- und einem Produktionsstandort im polnischen Markt vertreten und koordiniert die Vertriebsaktivitäten für die EFEN-Gruppe in den Ländern Nord-Ost-Europas. EFEN-Polska zeigte im Jahr 2011 eine rückläufige Umsatzentwicklung zum VJ mit -18%. Diese kommt aus der Verlagerung der Weber-Promes-Produkte an Hager Polen.

EFEN-Hungária spürte einen deutlichen Druck zu 2010 und sank der Außenumsatz um -4%.

EFEN-China konnte sich im Umfeld der turbulenten Wirtschaftskrise behaupten, jedoch spürt das zurückhaltende Investitionsverhalten der Windenergie-Brache. Dementsprechend sank der Umsatz um -3%.

Die EFEN Slovakia sro zeigt im Jahr 2011 eine steigende Umsatzentwicklung.

Das Joint-Venture Fusetech Kft, Ungarn konnte im ersten Jahr der EFEN Zugehörigkeit einen Außenumsatz von T€ 6.753 erzielen.

11. Fazit

Die Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation in 2011 führt zu einer dynamischen Umsatzentwicklung im Export und auch im Binnenmarkt. Durch das positive Umfeld und neue Produkte konnte EFEN Deutschland seine Position ausbauen.

Die Geschäftsführung dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre hervorragenden Leistungen im Jahr 2011.

12. Ausblick

Die EFEN GmbH befindet sich in 2012 in einem positiven Umfeld und wird das Wachstum in 2012 fortsetzen, jedoch mit nur einstelligem Umsatzwachstum.

Durch weitere neue Produktentwicklungen und neue strategische Partnerschaften und die Übernahme der Business-Area-Funktion innerhalb der Hager-Gruppe soll die Zielsetzung des Wachstums abgesichert werden.

Zudem ist es geplant, auch zukünftig in aussichtsreiche Märkte wie Osteuropa und Mittel-Ost im HAGER-Verbund zu expandieren. Gerade in Süd-Amerika wird ein deutliches Umsatzwachstum erwartet.

Insgesamt wird auch für das Geschäftsjahr 2012 ein positives Ergebnis erwartet.

Von einer ähnlichen Entwicklung wird auch bei den Tochtergesellschaften ausgegangen. Umsatzzuwächse werden in den Gesellschaften in Slowakei und China erwartet. In China wird dies mit einer entsprechenden positiven Ertragsentwicklung gesehen, während die Ertragserwartung in der Slowakei eher stagnieren wird. In Ungarn wird der Umsatz stagnieren, der sich auch mit einer geringeren positiven Ertragslage entsprechend auswirkt.

Der Ausbau als Business-Area für Sicherungskomponenten im HAGER-Konzern wird weiter fortgesetzt.

13. Nachtragsbericht

Vorgängen von besonderer Bedeutung im Sinne von § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.

 

Eltville, den 19.04.2012

EFEN GmbH

Michael Lehr

Johannes Thomé

Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 11.622.240,81 11.573.749,55
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 325.452,00 467.108,00
II. Sachanlagen 7.124.973,71 6.934.826,45
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.165.933,71 1.927.514,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.538.227,00 3.819.280,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.398.313,00 1.144.855,67
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.500,00 43.175,33
III. Finanzanlagen 4.171.815,10 4.171.815,10
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.143.788,19 3.679.711,14
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 464.077,05
3. Beteiligungen 28.026,91 28.026,91
B. Umlaufvermögen 13.479.068,87 12.527.460,84
I. Vorräte 5.005.996,40 5.253.222,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.523.967,50 6.241.513,68
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.596.887,63 3.531.787,38
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 48.127,80 43.164,04
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 949.104,97 1.032.724,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 424.064,63 4.994,97
Bilanzsumme, Summe Aktiva 25.525.374,31 24.106.205,36

Passiva

   
  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 20.355.816,42 17.269.126,84
I. Gezeichnetes Kapital 4.512.000,00 4.512.000,00
II. Kapitalrücklage 4.442.401,00 4.442.401,00
III. Bilanzgewinn 11.401.415,42 8.314.725,84
B. Rückstellungen 3.747.372,07 3.226.634,63
C. Verbindlichkeiten 1.422.185,82 3.610.443,89
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 375.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 304.123,80 2.096.218,22
Bilanzsumme, Summe Passiva 25.525.374,31 24.106.205,36

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1. Rohergebnis 18.752.699,51 17.882.925,63
2. Personalaufwand 6.641.692,03 6.276.945,89
a) Löhne und Gehälter 5.478.217,37 5.146.848,35
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.163.474,66 1.130.097,54
davon für Altersversorgung 73.056,55 41.416,85
3. Abschreibungen 1.842.032,82 1.696.459,09
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.842.032,82 1.696.459,09
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.792.209,50 5.737.874,87
davon aus Währungsumrechnung 9,15 0,00
5. Erträge aus Beteiligungen 523.951,19 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen 523.951,19 0,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.707,43 29.950,32
davon aus verbundenen Unternehmen 5.119,01 21.147,93
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 104.580,19 139.987,79
davon aus Rückstellungen 97.201,42 106.624,99
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.904.843,59 4.061.608,31
9. Außerordentliche Erträge 0,00 48.864,23
10. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 782,00
11. Außerordentliches Ergebnis 0,00 48.082,23
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag (Ertrag (-)) 307.538,97 -14.825,43
13. Sonstige Steuern 10.615,04 10.985,00
14. Jahresüberschuss 3.586.689,58 4.113.530,97

Ergebnisverwendung

  1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
14. Jahresüberschuss 3.586.689,58 4.113.530,97
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.314.725,84  
16. Verlustvortrag aus dem Vorjahr   1.048.361,83
17. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00 5.749.556,70
18. Ausschüttung 500.000,00 500.000,00
19. Bilanzgewinn 11.401.415,42 8.314.725,84

Anhang FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der EFEN GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Der Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung liegen die gesetzlichen Gliederungsschemata gem. § 266 Abs. 2 und 3 bzw. § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) zu Grunde.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Alle Beträge verstehen sich in Euro (€), soweit nichts anderes vermerkt ist.

II. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von € 112.554,04 auch Forderungen gegen Gesellschafter und in Höhe von € 1.279.747,99 auch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind in Höhe von € 16.877,80 auch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von € 9.556,21 auch Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und in Höhe von € 304.123,80 auch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

III. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Erhaltene Zuschüsse werden mit den Anschaffungskosten der betreffenden Anlagengegenstände verrechnet.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten angemessene Teile der Fertigungs- und Materalgemeinkosten. Darüber hinaus wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der nach § 37 KStG zu aktivierende Körperschaftsteuer-Erstattungsanspruch wurde zum Barwert, unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 5 %, bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Absatz 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Des Weiteren beinhalten die Rückstellungen die das Geschäftsjahr sowie das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz gem. § 253 Absatz 2 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Darstellung und Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagengitter) und Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagengitter (Anlage I/4) zu entnehmen.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus der Spalte "Zugang" bei den Abschreibungen innerhalb des Anlagengitters ersichtlich.

2. Angaben zu den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 11.088,40 (Vorjahr: € 11.569,40). Hierbei handelt es sich in Höhe von € 6.990,00 (Vorjahr: € 6.756,00) um Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen, die erst nach dem Stichtag rechtlich entstehen.

Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3. Aktive latente Steuern

Von dem Wahlrecht gemäß § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB, einen Aktiv-Posten für latente Steuerentlastungen zu bilden, wurde kein Gebrauch gemacht.

4. Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde ein modifiziertes Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 5,14 %
erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen 2,00 %
Fluktuation 2,30 %
zu Grunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Heubeck  

5. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Erfüllungsbetrag der Schulden 1.327.078,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 55.592,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 55.592,00
verrechnete Aufwendungen 64.077,00
verrechnete Erträge 2.091,58

6. Angabe zu Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

7. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 1.793,9 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

- Mietverträge T€ 739,6

- Abnahmeverpflichtung Produktionsstunden T€ 1.054,3

8. Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 132,5 enthalten, die im Posten "Sonstige betriebliche Erträge" erfasst sind. Es handelt sich hierbei i.H.v. T€ 81,6 um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und i.H.v. T€ 50,9 um Kostenerstattungen für das Vorjahr.

9. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern für das lfd. Geschäftsjahr betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

10. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 11.401.415,42 auf neue Rechnung vorzutragen.

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Namen der Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Herr Markus Hettig, Market Area (bis 31.12.2011),

Herr René Schnabel, Administration (bis 31.12.2011),

Herr Michael Lehr, Business Area (ab 01.01.2011),

Herr Johannes Thomé, Market Area und Administration (ab 01.01.2012).

2. Vergütungen der Geschäftsführer

Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird die Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB in Anspruch genommen.

3. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag
Forderungen 186.404,04
Verbindlichkeiten 9.556,21

4. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital
%
Eigenkapital 31.12.2011
Ergebnis 2011
1. Weber Deutschland GmbH, Blieskastel 100,00 -4.727.906,83 -77.423,64
2. Smart-Vill Megoldás Kft., Kaposvár (Ungarn) 100,00 1.109.045,39 39.375,86
3. EFEN Sp.z.o.o., Siemianowice Slaskie (Polen) 100,00 2.282.176,89 311.440,39
4. Dongguan EFEN Electrical Products Co. Ltd., GuangDong (China) 100,00 2.262.719,40 872.043,68
5. EFEN Slovakia s.r.o., Bratislava (Slowakei) 99,21 664.748,71 189.350,92
6. FUSETECH Kft., Kaposvár (Ungarn) 50,00 1.255.849,00 -1.080.549,00
7. Switchgear Systems Ltd., Rugby/Warwickshire (Großbritannien) *) 26,00 53.158,31 8.375,50

*) Angaben lt. Jahresabschluss zum 31.12.2009

5. Konzernzugehörigkeit

Die EFEN GmbH wird in den Konzernabschluss der Hager SE, Blieskastel, einbezogen.

Die Hager SE, Blieskastel, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und gleichzeitig größten Konzernkreis auf.

Der Konzernabschluss wird beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

6. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 50
Angestellte 89
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 139

 

Eltville, den 29.02.2012

EFEN GmbH

Michael Lehr

Johannes Tomé

Geschäftsführer

ANLAGENGITTER FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011

Bezeichnung Anschaffungs / Herstellungskosten
  Anfangsstand Zugang Umbuchung U Abgang Umbuchung U End- stand
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.069.771,36 50.877,96   1.738,00   2.118.911,32
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.210.480,81 273.581,62   0,00   2.511.410,73
    27.348,30 U      
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.747.276,24 904.880,58   376.805,04   11.275.351,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.571.678,81 649.426,92   436.629,70   3.800.303,06
    15.827,03 U      
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 43.175,33 22.500,00   0,00   22.500,00
        43.175,33 U  
  16.572.611,19 1.850.389,12   813.434,74   17.609.565,57
    43.175,33 U 43.175,33 U  
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.280.382,72 464.077,05   0,00   4.744.459,77
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 464.077,05 0,00   464.077,05   0,00
3. Beteiligungen 28.026,91 0,00   0,00   28.026,91
  4.772.486,68 464.077,05   464.077,05   4.772.486,68
Gesamt I. - III. 23.414.869,23 2.365.344,13   1.279.249,79   24.500.963,57
    43.175,33 U 43.175,33 U  
Bezeichnung Abschreibungen
  Anfangsstand Zugang Abgang End- stand
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.602.663,36 192.533,96 1.738,00 1.793.459,32
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 282.966,10 62.510,92 0,00 345.477,02
         
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.927.995,50 1.185.934,32 376.805,04 7.737.124,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.426.823,14 401.053,62 425.886,70 2.401.990,06
         
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
         
  9.637.784,74 1.649.498,86 802.691,74 10.484.591,86
         
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 600.671,58 0,00 0,00 600.671,58
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  600.671,58 0,00 0,00 600.671,58
Gesamt I. - III. 11.841.119,68 1.842.032,82 804.429,74 12.878.722,76
         
Bezeichnung Buchwerte
  Stand 31.12.2011 Stand 31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 325.452,00 467.108,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.165.933,71 1.927.514,71
     
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.538.227,00 3.819.280,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.398.313,00 1.144.855,67
     
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.500,00 43.175,33
     
  7.124.973,71 6.934.826,45
     
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.143.788,19 3.679.711,14
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 464.077,05
3. Beteiligungen 28.026,91 28.026,91
  4.171.815,10 4.171.815,10
Gesamt I. - III. 11.622.240,81 11.573.749,55
     

sonstige Berichtsbestandteile

ANGABEN GEM. § 328 ABS. 1 HGB

Der Jahresabschluss zum 31.12.2011 der EFEN GmbH wurde in der Gesellschafterversammlung vom 22.08.2012 in der vorliegenden Fassung festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2011 und dem Lagebericht der EFEN GmbH haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der EFEN GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Dillingen, den 20.04.2012

W+ST WIRTSCHAFTSPRÜFUNG AG & CO. KG
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

Gerhard Pfefferle, Wirtschaftsprüfer

Alexander Withum, Wirtschaftsprüfer

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