REMAX AUTOHANDELS GmbH
Volbehrstraße 11D, 90491 Nürnberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hongzhi Tan seit 19.3.2013 | Geschäftsführer |
Katrin Rieger seit 14.4.2008 | Prokura |
Maik Sperlich seit 30.4.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Haik Spetich | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
REMAX AUTOHANDELS GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023REMAX AUTOHANDELS GmbH, NürnbergAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023REMAX AUTOHANDELS GmbH, Nürnberg
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023REMAX AUTOHANDELS GmbH, Nürnberg1. Vorbemerkungen Die REMAX AUTOHANDELS GmbH hat ihren Sitz in Nürnberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 12265 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Hierbei hat die Gesellschaft die neuen Schwellenwerte, die mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung des DWD-Gesetzes sowie zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften angehoben wurden, freiwillig für das Geschäftsjahr 2023 bereits angewandt. Für den vorliegenden Jahresabschluss sind somit die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 2 HGB anzuwenden. Die Gliederungen von Bilanz (§ 266 HGB) und Gewinn und Verlustrechnung (§ 275 HGB) sind unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind, soweit nachfolgend nicht abweichend vermerkt, unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von netto € 800,00 (Vj. € 800,00) wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgten grundsätzlich zeitanteilig. Im Jahr der Anschaffung oder Herstellung wurde die Abschreibung nur zeitanteilig für den Monat der Anschaffung oder Herstellung und die folgenden Monate angesetzt. Die Bewertung der Handelswaren erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Soweit erforderlich, wurden Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus einer verminderten Verwertbarkeit ergeben, in erforderlichem Umfang vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die Einstellung von Einzelwertberichtigungen war nicht erforderlich; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Liquide Mittel wurden zum Nominalbetrag angesetzt bzw. umgerechnet und mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Anzahlungen, soweit diese der Umsatzsteuer unterliegen, wurden mit dem Nettobetrag ausgewiesen. Die erhaltenen Anzahlungen werden entsprechend dem Wahlrecht des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Bei den im Vorratsvermögen ausgewiesenen Vermögensgegenständen wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von T€ 69 vorgenommen. Sie werden entsprechend § 275 Abs. 2 Nr. 7 Buchstabe b) HGB ausgewiesen. 5. Sonstige Angaben Mitarbeiterzahlen Im Geschäftsjahr 2023 wurden bei der REMAX AUTOHANDELS GmbH im Jahresdurchschnitt 12 Arbeitnehmer (ohne Arbeitnehmer in Elternzeit) beschäftigt (§ 267 Abs. 5 HGB).
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 152 aus den jährlichen Zahlungsverpflichtungen für die Geschäftsräume in Nürnberg sowie für die Mieten von Lager und Stellplätzen. Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 Herr Maik Sperlich, Kaufmann, und Herr Hongzhi Tan, Kaufmann, bestellt. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 2.988.008,86 auf neue Rechnung vorzutragen.
Nürnberg, den 9. August 2024 REMAX AUTOHANDELS GmbH Maik Sperlich, Geschäftsführer Hongzhi Tan, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023REMAX AUTOHANDELS GmbH, NürnbergI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Der Unternehmensgegenstand der REMAX AUTOHANDELS GmbH (kurz "REMAX"), ist der Import und Export, der Groß- und Einzelhandel, der An- und Verkauf von Kraftfahrzeugen und Wirtschaftsgütern aller Art, wobei wir uns schon immer vor allem auf den Autohandel konzentrierten. Bei all unserem Tun sind Exzellenz, Ethik, Freiheit und Verantwortung die vier Eckpfeiler unserer Unternehmensphilosophie. Nach dieser Devise lebt und arbeitet REMAX seit über 30 Jahren und exportiert Fahrzeuge deutscher und europäischer Premium-Hersteller in die ganze Welt. Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir diese Philosophie weiterhin forcieren. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Lt. Statistischem Bundesamt kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. In den Jahren 2021 und 2022 war der Automobilmarkt durch die Corona-Pandemie und den russischen Angriff auf die Ukraine immensen Produktionsschwierigkeiten ausgesetzt. Die Automobilindustrie hat sich auch 2023 noch nicht vollständig davon erholt, dennoch hat sich die Lage entspannt, was sich auch in kürzeren Lieferzeiten widerspiegelte. 2023 konnten die Hersteller wieder mehr neue Pkw an die Kunden ausliefern als im vorangegangenen Jahr. Der Zuwachs an Neuzulassungen 2023 betrug etwa 7 %. 2. Geschäftsverlauf Im Berichtsjahr war eine Umsatzerhöhung in Höhe von T€ 8.577 (7,1 %) auf T€ 129.978 zu verzeichnen. Der Wareneinsatz stieg jedoch von T€ 110.772 um 10.566 T€ (9,5 %) auf T€ 121.338 stärker an. Der Rohertrag verringerte sich daher im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.989 (18,7 %) auf nunmehr T€ 8.640 (Vj. T€ 10.629). Die Nachfrage nach deutschen und europäischen Premium Auto Brands hielt trotz schwieriger Rahmenbedingungen aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Situation an. Zusammen mit unserem engagierten Mitarbeiterteam sind wir bislang vergleichsweise gut durch die Krisenzeiten navigiert, die auch das Geschäftsjahr noch beeinflusst haben, wenngleich nicht mehr so stark wie die Vorjahre. Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschafteten wir einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.988 (Vj. T€ 3.975), der zwar um 24,8 % unter dem des Vorjahres liegt, sich aber weiterhin auf einem hohen Niveau befindet. 3. Lage des Unternehmens a. Ertragslage Im Berichtsjahr sind die Umsatzerlöse um T€ 8.577 (7,1%) gestiegen. Da jedoch der Materialaufwand mit T€ 10.566 (9,5%) stärker angestiegen ist, hat sich in Folge der Rohertrag im Berichtsjahr um T€ 1.989 (18,7%) verringert. Er beträgt am Stichtag T€ 8.640 (Vj. T€ 10.629). Die Personalkosten verringerten sich um T€ 384 (11,7 %). Bei im Durchschnitt zwei Mitarbeitern weniger als im Vorjahr, ist der Rückgang unter anderem auch auf die variablen Vergütungskomponenten zurückzuführen. Die Abschreibungen auf die Sachanlagen erhöhten sich um T€ 43 auf T€ 113 im Berichtsjahr, aufgrund von Investitionen in die Erneuerung der Geschäftsausstattung. Die Abschreibungen auf das Umlaufvermögen sind um T€ 147 niedriger als im Vorjahr (T€ 216) ausgewiesen. Sie belaufen sich am Stichtag auf T€ 69. Mit T€ 1.457 haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 139 (Vj. T€ 1.318) erhöht. Aufgrund der Erhöhung der Aufträge haben sich auch die Werbe- und Reisekosten um T€ 184 erhöht, während die Kosten der Warenabgabe trotz der erzielten Umsatzsteigerung um T€ 74 reduziert werden konnten. Aufgrund der Kostenerhöhungen im Material- und Werbe-/Reisekostenbereich wurde trotz der Umsatzerhöhung im laufenden Jahr ein niedrigeres Betriebsergebnis laut Gewinn- und Verlustrechnung (T€ 4.274) erzielt, welches um T€ 1.614 (27,4 %) unter dem des Vorjahres (T€ 5.888) liegt. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses in Höhe von T€ 146 (Vj. T€ -15) sowie der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von T€ 1.426 (Vj. T€ 1.896) und sonstiger Steuern ergibt sich im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.988, welcher um T€ 987 (24,8 %) unter dem des Vorjahres (T€ 3.975) liegt. b. Finanzlage Unsere Finanzlage kann als sehr stabil bezeichnet werden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Bis Ende Juni 2024 waren die am Bilanzstichtag bestehenden Kundenforderungen und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen vollständig ausgeglichen. Unser Bestand an Liquiden Mitteln beträgt am Stichtag T€ 14.044 (Vj. T€ 3.623). Der Deckungsgrad II beläuft sich am Bilanzstichtag auf T€ 21.720 (Vj. T€ 18.929); er erhöhte sich um T€ 2.791. Die Liquidität 3. Grades beträgt zum Stichtag T€ 21.720 (Vj. T€ 18.927), sie erhöhte sich um T€ 2.793. Dies steht v. a. im Zusammenhang mit der im Berichtsjahr stichtagsbezogenen, deutlichen Verringerung des Vorratsvermögens sowie der insbesondere hieraus resultierenden Erhöhung der liquiden Mittel. Zur Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen. Im Berichtsjahr wurden keine mittel- oder langfristigen Darlehen aufgenommen. Investitionen wurden vorrangig aus eigenen Mitteln finanziert. Am Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. c. Vermögenslage Das langfristig gebundene Vermögen (Anlagevermögen) beläuft sich auf 2,2 % (Vj. 1,5 %) des Gesamtvermögens. Im laufenden Geschäftsjahr sind Investitionen im Bereich Sachanlagevermögen i. H. v. T€ 367 getätigt worden, davon im Wesentlichen in den Fuhrpark. Den Anschaffungen standen Anlagenabgänge mit einem Buchwert i. H. v. T€ 54 und Abschreibungen i. H. v. T€ 113 gegenüber. Das kurzfristig gebundene Vermögen beträgt 36,5 % (Vj. 82,0 %) der Bilanzsumme. Allerdings ergeben sich bei den einzelnen Posten des Umlaufvermögens teilweise deutliche Veränderungen zu denen des Vorjahres. So haben sich die Vorräte um T€ 8.638 (57,5 %) verringert. Dies betrifft vor allem die Fahrzeugbestände (T€ 8.861) und die geleisteten Anzahlungen (T€ 313). Auch haben sich die aktivisch abgesetzten erhaltenen Anzahlungen um T€ 536 verringert. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ergibt sich insgesamt ebenfalls eine Minderung um T€ 1.028 (34,0 %), wobei die Reduzierung in erster Linie auf einem deutlich niedrigeren Forderungsbestand im Berichtsjahr beruht. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich deutlich erhöht. Sie haben sich zum Stichtag um T€ 10.421 auf T€ 14.044 erhöht (Vj. T€ 3.623). Das Eigenkapital beläuft sich auf 96,8 % der Bilanzsumme (Vj. 87,5 %). Die Erhöhung der Eigenkapitalquote ist trotz des unter dem des Vorjahres liegenden Jahresergebnisses insbesondere dem Abbau von Rückstellungen und Verbindlichkeiten geschuldet. Einen wesentlichen Anteil an der Erhaltung unserer vorteilhaften Kapitalstruktur hat die bisherige Konsolidierungspolitik, aufgrund derer erwirtschaftete Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen werden sollen. Das Fremdkapital beträgt 3,1 % (Vj. 12,5 %) der Bilanzsumme. Es beläuft sich im Berichtsjahr auf insgesamt T€ 722 (Vj. T€ 2.758) und ist mit T€ 32 dem langfristigen Bereich und mit T€ 690 dem kurzfristigen Fremdkapital zuzuordnen. Unter Berücksichtigung der geschilderten Veränderungen in den Bilanzposten hat sich die Bilanzsumme im Berichtsjahr um T€ 953 bzw. 4,3 % auf T€ 22.925 (Vj. T€ 21.972) erhöht. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die für das Unternehmen bedeutsamsten finanziellen Steuerungsinstrumente sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Über diese hinaus verwendet REMAX weitere Leistungsindikatoren wie den Gewinn vor Ertragsteuern. Dieser wird beispielsweise für die Berechnung erfolgsabhängiger Entgelte von Mitarbeitern herangezogen. Als einen wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikator sehen wir die Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte REMAX durchschnittlich 12 Mitarbeiter (Vj. 14), davon 7 Angestellte, 2 Teilzeitkräfte und 3 Aushilfskräfte. So können wir der Zufriedenheit unserer Kunden, als weiterem bedeutsamen nichtfinanziellen Leistungsindikator, auch künftig bestmöglich entsprechen und diese gezielt weiter fördern. 5. Gesamtaussage Die Lage des Unternehmens ist maßgeblich geprägt durch unser operatives Geschäft. Zusammenfassend beurteilen wir die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage weiterhin als positiv. Zwar konnten die gestiegenen Umsatzerlöse die Kostensteigerungen, v.a. im Materialbereich, nicht vollständig kompensieren, so dass sich das Jahresergebnis im Vorjahresvergleich um T€ 987 verringert hat, aber sich mit T€ 2.988 weiterhin auf einem sehr hohen Niveau bewegt. Die im Vorjahr getroffene Prognose konnte hinsichtlich der Umsatzentwicklung übertroffen werden. Das Jahresergebnis betreffend hat sich aufgrund der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation unser Ziel nicht ganz erreichen lassen. Bei unseren Mitarbeitern stellen wir eine hohe Motivation und Leistungsfähigkeit fest. Die Zufriedenheit unserer Kunden als wesentlicher Gradmesser unseres wirtschaftlichen Erfolgs ist weiterhin unverändert hoch. Insgesamt beurteilen wir die wirtschaftliche Lage des Unternehmens weiterhin als sehr gut. III. Prognosebericht Für die kommenden Jahre halten wir an der in der Vergangenheit bewährten Strategie und den Erfahrungen aus den letzten Jahren fest und konzentrieren uns auf den exzellenten Service für unsere bestehenden globalen Kunden. Zudem unternehmen wir weiterhin Anstrengungen, unsere Fixkosten auf ein bestmögliches Minimum zu reduzieren. Unser Portfolio erweitern wir derzeit um zusätzliche Marken bzw. Modelle. Die deutliche Reduzierung der staatlichen Förderung von E-Autos bzw. der Wegfall der Umweltprämien für Plug-In Hybride seit Januar 2023 hat für einen deutlichen Rückgang der Verkaufszahlen in diesem Bereich gesorgt und eine Erholung ist nicht in Sicht. In der deutschen Automobilindustrie wird nicht mit einer deutlichen Verbesserung der Geschäftslage gerechnet. Der Auftragsstau, welcher seit 2021 aufgrund von Lieferkettenproblemen bestand, ist fast abgebaut. Der Auftragsbestand reicht für 5,6 Monate durchschnittlich. Dies sind zwar zwei Monate weniger als im Jahr 2022, jedoch ein Monat länger als im langfristigen Durchschnitt. Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) geht nach einem Anstieg des deutschen Pkw-Marktes in 2023 von einem "schwierigen Autojahr 2024" aus. Es wird mit einem Rückgang der Elektrozulassungen gerechnet, welcher sich durch die Streichung des Umweltbonus begründet. Im ersten Halbjahr 2024 unterlag der Geschäftsklimaindex der Automobilbranche laut ifo Institut diversen Schwankungen. Aktuell betrug der Geschäftsklimaindex im Juli 2024 -18,3. Auch wenn die derzeitige Lage, insbesondere auch durch immer noch hohe Energiepreise, den anhaltenden Ukraine-Krieg und den schwelenden Nahost-Konflikt, am weltweiten Automobilmarkt nicht unproblematisch ist und voller Herausforderungen steckt, meistern wir die aktuelle Situation sehr gut. Aufgrund unserer hohen Flexibilität konnten wir uns schnell den Veränderungen anpassen und sind optimistisch, gestärkt aus dieser Situation heraus zu gehen. Aufgrund unseres exklusiven Kundenstammes und der weiterhin bestehenden globalen Nachfrage nach europäischen Premium Autos blicken wir zuversichtlich in die Zukunft. Unsere Prognose für die Zukunft ist grundsätzlich positiv. Die aktuellen Herausforderungen, insbesondere auch die Energiekrise und Verwerfungen im globalen Wirtschaftsverkehr, die Problematik des russisch-ukrainischen Kriegs und des schwelenden Nahost-Konflikts sowie die Veränderungen an den Automärkten werden über kurz oder lang gelöst werden. Im Anschluss entstehen viele neue Chancen und Möglichkeiten, welche wir, wie auch schon im Geschäftsjahr 2023 gezeigt, weiter nutzen werden, um wieder an frühere Umsätze anknüpfen zu können. Hierzu sind wir weiter dabei, neue lukrative Zielmärkte zu erkunden. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir jedoch zunächst einen deutlichen Rückgang im Hinblick auf Umsatz und Gewinn, gehen aber weiterhin von einem positiven Ergebnis aus, das über dem Niveau der Jahre vor Corona-Pandemie und Ukraine-Konflikt liegen wird. Die Entwicklung unserer wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren prognostizieren wir merkbar unter dem Niveau des Berichtsjahres, wobei für uns die wirtschaftlichen Auswirkungen der sich teilweise überlappenden Krisen nicht abschließend prognostiziert werden können. Hinsichtlich unseres Business Modells sind wir optimistisch und werden weiterhin solide voranschreiten, Bestehendes festigen und versuchen, unsere Qualität weiter zu steigern. Wir werden auch in Zukunft weiterhin das machen, was wir am besten können: Innovativ sein, die Qualität, Ethik, Freiheit und Verantwortung unseres Unternehmens steigern und uns auf neue Herausforderungen und Chancen freuen! IV. Risiko- und Chancenbericht Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft ist im Wesentlichen informell ausgestaltet. In regelmäßigen Intervallen werden seitens der Geschäftsführung die relevanten Risiken analysiert, bewertet und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen ergriffen. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Informations- und Kenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. Auf der Beschaffungsseite besteht aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen nach wie vor das Risiko, dass es zu wirtschaftlichen Beeinträchtigungen in Form von temporären Lieferengpässen bzw. Lieferverzögerungen kommen kann. Für unser Unternehmen sehen wir absatzseitig keine speziellen Risiken. Wir sind solide aufgestellt und können uns hier auf unseren weltweiten und langjährigen Kundenstamm sowie unsere langjährigen Geschäftspartner verlassen. Unternehmerische Herausforderungen wird es immer geben, aber diese werden wir meistern und vorrangig als Chance zur Veränderung sehen. Auch wenn die Rekordinflationsraten aktuell überwunden scheinen, können die gestiegenen Energie- und Personalkosten sowie steigende Zinsniveau unser Geschäft grundsätzlich beeinträchtigen. Das Kaufverhalten unserer Kunden im Bereich unserer Premium Brands dürfte jedoch nicht so stark davon betroffen sein, wie dies ggf. in anderen Konsumbereichen der Fall ist. Die Liquiditätslage ist gut. Es sind im Berichtsjahr keine finanziellen Engpässe aufgetreten und auch in nächster Zukunft nicht zu erwarten. Aufgrund unserer sehr guten Eigenkapitalausstattung sind wir von dem sukzessiv steigenden Zinsniveau nicht betroffen. Zu den im Unternehmen verwendeten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem verfügt die Gesellschaft über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken sowie über erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen. Mittel oder langfristige Darlehen wurden im Berichtsjahr nicht aufgenommen. Am Bilanzstichtag valutierten keine Bankschulden. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch unsere über 30-jährige Erfahrung und Zuverlässigkeit begegnen. Dadurch, dass wir vermehrt auf Wunschorders von Kunden bzw. mit sofort verfügbarer Ware von Herstellern arbeiten, sind wir flexibler und können uns schnell den Veränderungen am Markt anpassen. Besondere oder nicht kalkulierbare Risiken werden bewusst nur minimal eingegangen. Große Chancen sehen wir weiterhin unverändert im weltweiten OnlineHandel, da durch die zunehmende Digitalisierung kleinere Märkte und Zielgruppen erreicht werden können, nachdem der asiatische Markt im Vergleich zur früheren großen Nachfrage aktuell weiter eher rückläufig ist.
Nürnberg, den 9. August 2024 REMAX AUTOHANDELS GmbH REMAX AUTOHANDELS GmbH Maik Sperlich, Geschäftsführer Hongzhi Tan, Geschäftsführer Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die REMAX AUTOHANDELS GmbH, Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der REMAX AUTOHANDELS GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der REMAX AUTOHANDELS GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 9. August 2024 MUNKERT
& PARTNER Audit GmbH
ppa. Dorn, vereidigte Buchprüferin Dr. Geiger, Wirtschaftsprüfer SONSTIGE ANGABEN Datum der Feststellung Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte in der Gesellschafterversammlung am 26. August 2024. |
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