GVL GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Maischatz seit 17.7.2024 | Prokura |
Folkert Schmidt seit 26.11.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rekular GmbHLauingen (Donau)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Verwertung und Behandlung von Elektro- und Elektronikschrott aller Art, die Entsorgung und Verwertung von Abfällen aller Art und die damit verbundenen Tätigkeiten, die Verarbeitung von Elektro- und Elektronikkomponenten sowie Vertrieb und Wartung von Rückgewinnungs- und Aufbereitungsanlagen für Elektro- und Elektronikschrott bzw. -komponenten. Mit einer Gesamtverwertungskapazität in Höhe von ca. 50.000 t p.a. an Kühl- und Kältegeräten zählt die Gesellschaft mit den Standorten Baumholder, Wangerland und Lauingen zu den führenden Kühlschrankverwertern in Deutschland. Unsere Kunden für die Eingangsmengen sind hauptsächlich Hersteller, Entsorger und Systempartner in Europa. Unsere Abnehmer von Fraktionen sind weitestgehend größere Unternehmen in Europa. Forschung und Entwicklung Optimierung und Weiterentwicklung der bestehenden Anlagen und Prozesse erfolgen durch die Zusammenarbeit von technischer Unternehmensleitung und dem operativen technischem Personal vor Ort. Hierbei fließen einerseits Impulse aus den branchenspezifischen Veröffentlichungen und dem Austausch mit Lieferanten und Kunden sowie andererseits den in den eigenen Anlagen gemachten Erfahrungen ein. Auf diese Weise werden sowohl grundlegende Neuerungen als auch ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess erreicht. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wie im Herbst prognostiziert, dürfte die Wirtschaftstätigkeit in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 % geschrumpft sein. Der private Konsum litt unter einem Kaufkraftverlust. Hohe Bau- undKreditkosten sowie Arbeitskräftemangel und hohe Energiepreise drückten die Investitionen im Baugewerbe und in energieintensiven Sektoren. Die Stimmungsindikatoren sind weiterhin schwach, wobei einige Indikatoren im Januar den niedrigsten Stand seit der COVID-19-Krise erreichten, was auf ein gedämpftes Wirtschaftswachstum im ersten Halbjahr 2024 hindeutet. Das Investitionswachstum dürfte im Vergleich zu den Werten vor der Pandemie niedrig bleiben. belastet durch die schlechte Anlegerstimmung zu Beginn des Jahres. Der Arbeitskräftemangel stellt weiterhin einen Engpass für die Wirtschaftstätigkeit dar. Auch eine handelsbedingte Erholung ist unwahrscheinlich, da Exporte und Importe in beiden Prognosejahren in etwa im gleichen Tempo wachsen werden. Auch strengere fiskalpolitische Rahmenbedingungen dürften sich dämpfend auf die kurzfristigen Wachstumsaussichten auswirken. Positiv zu vermerken ist, dass sich die Marktfinanzierungsbedingungen moderat entspannt haben und eine weitere Entspannung über den Bankkreditkanal erwartet wird. Darüber hinaus dürften die Realeinkommen von einem robusten Arbeitsmarkt und steigenden Reallöhnen profitieren, die den privaten Konsum über den Prognosezeitraum hinweg stützen dürften. Insgesamt wird prognostiziert, dass das reale BIP im Jahr 2024 um 0,3 % und im Jahr 2025 um 1,2 % steigen wird. Für 2024 bedeutet dies eine Abwärtskorrektur gegenüber den in der Herbstprognose prognostizierten 0,8 %, während die Prognose für 2025 unverändert bleibt. Die HVPI-Inflation verlangsamte sich von ihrem Höchststand von 11,6 % im Oktober 2022 auf 6,0 % im Gesamtjahr 2023 und auf 3,1 % im Januar 2024. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf den Rückgang der Großhandelspreise für Energie und die Einführung von Energiefördermaßnahmen zurückzuführen. Die HVPI-Inflation wird den Prognosen zufolge 2024 2,8 % und 2025 2,4 % erreichen. Dies entspricht weitgehend der Herbstprognose. Es wird erwartet, dass die Inflation in beiden Jahren hauptsächlich vom Dienstleistungssektor getragen wird, wo das Lohnwachstum die Inflation vorübergehend hoch hält, wie in der Herbstprognose 2023 erwartet. Im Gegensatz dazu dürfte der Energiepreisanstieg in Zukunft nur geringfügig zur Inflation beitragen. Quelle: 19.02.24, 12:56 Wirtschaftsprognose für Deutschland - Europäische Kommission Branchenbezogene Rahmenbedingungen Bei der Verwertung von Elektro- und Elektronikaltgeräten hält der Druck auf die Preise auch zum Jahresbeginn an. Insbesondere bei Kühlgeräten sowie Bildschirmen verteuerte sich die Entsorgung aufgrund von Kostensteigerungen in den Bereichen Logistik, Energie und Perso nal. Hinzu kommen Probleme im Kunststoffabsatz. Bezogen auf einzelne Sammelgruppen sehen die meisten Gesprächspartner das Aufkommen bei Kühlgeräten weiterhin auf gutem Niveau stabil. Auf der Erlösseite ergibt sich aktuell ein gemischtes Bild. So wird die Situation beim Kunststoffabsatz durchweg als sehr schwierig beschrieben. Die Konditionen hätten sich weiter verschlechtert und die Kunststoffverarbeiter die Abnahme stark eingeschränkt, hieß es wiederholt. Deutlich besser stellt sich die Lage im Metallbereich dar. Die Preise für Stahlschrott und Altmetalle wie Kupfer und Aluminium bewegten sich zum Jahresanfang auf stabilem Niveau oder stiegen sogar weiter an. Den stabilen Erlösen bei Metallen stehen aber nicht nur die Probleme im Kunststoffabsatz gegenüber, sondern auch eine Reihe gestiegener Aufwendungen. So berichten Anlagenbetreiber von höheren Kosten für Logistik, Energie und Personal oder auch durch die C02-Abgabe. Erneut spürbar erhöht haben sich die Verwertungskosten in der Sammelgruppe 1. Für die Annahme von Kühlgeräten rufen die Verwerter mittlerweile Behandlungspreise zwischen 225 und 265 € je Tonne auf. Ursächlich dafür sind die oben genannten Kostensteigerungen sowie die Probleme im Absatz von Altkunststoffen. Aus Sicht mancher Anlagenbetreiber konnten die notwendigen Preisanpassungen bisher noch nicht vollständig durchgesetzt werden, Quelle: EUWID RECYCLING UND ENTSORGUNG 6.2024 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Gesellschaft spezialisiert sich weiter auf das Recyceln von Kühlgeräten. Der Marktanteil in Deutschland liegt unverändert bei ca. 30 %, wobei die verarbeiteten Mengen voraussichtlich deutschlandweit leicht sinken werden. Die Gesamtmenge an Kühl- und Kältegeräten in Deutschland über das System beträgt im abgelaufenen Jahr ca. 3,1 Millionen, davon verarbeitete Rekular ca. 0,9 Millionen Kühlgeräte in eigenen Anlagen. Alle wichtigen Herstellerkontrakte konnten verlängert werden, wobei die Vergütungen an die gestiegenen Kosten angepasst werden konnten. Die erzielten Preise für Outputfraktionen haben sich auf ein gleichbleibendes Niveau eingependelt. die sich wegen den vereinbarten Indexierungen für Rückvergütungen in annähernd gleich hohen Kosteneinsparungen im Materialaufwand widerspiegeln. Die zum 01. Januar 2023 erfolgten Erhöhungen der Abrechnungsbeträge für Behandlung und Transport konnten die in diesen beiden Bereichen aufgetretenen hohen Kostensteigerungen auffangen. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Rekular GmbH steuert ihre operative Geschäftstätigkeit insbesondere anhand der verwerteten Kühl- und Kältegeräte (eigene Anlagen, ohne Verwertung über Subunternehmer), den Umsatzerlösen sowie dem EBIT. Die Eingangstonnagen lagen geringfügig unter dem erwarteten, saisonal bedingt niedrigen Umfang. EBIT und Gewinn lagen aufgrund der dadurch geringeren Umsätze und gestiegenen Kosten deutlich unter den Erwartungen. Aufgrund der Umstellung des Geschäftsjahres auf das Kalenderjahr sind die Zahlen miteinander nicht vergleichbar, da die Vorjahreszahlen 12 Monate und die Berichtszahlen nur 4 Monate der Geschäftstätigkeit abbilden.
Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 12.296 T€ (Vorjahr 12.540T€). Die Aktivseite ist im Wesentlichen durch die Sachanlagen (6.243 T€; Vorjahr 5.408 T€), deren starke Zunahme vor allem durch Investitionen in Anlagen im Bau sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (3.901 T€; Vorjahr 4.809 T€), die wegen vorgezogener Zahlungen von Großkunden zum Jahresende stark gesunden sind, geprägt. Die Vorräte nahmen wegen gestiegener Preise und erhöhter Bevorratung von beschaffungskritischen Ersatzteilen und Werkzeugen von 1.316 T€ auf 1.635 T€ zu. Die Investitionen in das Sachvermögen betrugen 1.123 T€. Die wesentlichen Investitionen beziehen sich auf Optimierungsmaßnahmen in der Produktion der drei Betriebe sowie auf den Aufbau einer Batterierecyclinganlage, die unter Anlagen im Bau ausgewiesen wird. Finanzlage Das Eigenkapital liegt zum Stichtag nach Abführung des vorläufigen Jahresüberschusses (212 T€) wie im Vorjahr bei 5.934 T€. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 48,3 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen 278 T€ (Vorjahr 494T€) und stammen aus nicht vorab ausgezahlten Gewinnen laut Gewinnabführungsvertrag. Zur Finanzierung der Gesellschaft dienen der positive Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit des Unternehmens sowie eine Kreditlinie in Höhe von 4.000 T€. Die Bankverbindlichkeiten betragen zum Stichtag 312 T€ (Vorjahr Guthaben 379 T€). Aufgrund der hohen Investitionen und der Ergebnisabführungen konnte der operative Cashflow die Mittelabflüsse nicht decken, weshalb die bereitgestellte Kreditlinie erstmalig in Anspruch genommen werden musste. Die Rückstellungen nahmen von 2.978 T€ auf 3.030 T€ zu, Hauptgrund hierfür waren vor allem noch ausstehende Eingangsrechnungen für Stromverbrauch sowie für noch zu erbringende Behandlungskosten. Ertragslage Die Umsatzerlöse aus Verwertungs- und Fraktionserlösen, sowie den Erlösen aus dem Handel mit Fraktionen betrugen im Geschäftsjahr 13.150 T€ und sind gegenüber dem Vorjahr (41.944 T€) um 28.794 T€ gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 37 T€ (Vorjahr 179 T€) und bestehen vor allem aus Kfz-Sachbezug und einer Versicherungsentschädigung. Die Materialaufwendungen sind wegen geringer Zeitverzögerungen der oben geschilderten Indexierung von Umsatz und Materialrückvergütung leicht überproportional im Vergleich zu den Umsatzerlösen von 30.590 T€ auf 9.899 T€ gesunken. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr von 4.638T€ auf 1.304 T€ gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 1.545 T€ und haben sich im Vorjahresvergleich um 3.093 T€ verringert. Die relativen Kostensteigerungen wurden vor allem durch höhere Reparatur- und Instandhaltungskosten sowie sowie stark gestiegenen Versicherungsbeiträgen verursacht. Der auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abzuführende Gewinn betrug 212 T€. Der im Vorjahr ausgewiesene Jahresüberschuss betrug 0 T€. Mitarbeiter Der Mitarbeiterstand ist von 87 Mitarbeitern zum 31.08.2023 auf 80 Mitarbeiter zum 31.12.2023 zurückgegangen. Fortbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter wurden im Wesentlichen im Zusammenhang mit den Vorgaben aus der Entsorgungsfachbetriebsverordnung, der ADR, betrieblichen Erfordernissen und gezielt auf persönliche Weiterentwicklung durchgeführt. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und der Lage des Unternehmens Die Geschäftsführung beurteilt die Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr vom 01.09 bis zum 31.12.2023 als gut. Die Gesellschaft konnte in einem schwierigen und von Konsolidierungen geprägten Marktumfeld ihren Marktanteil im wichtigsten Segment (Recycling von Kühlschränken) weiter behaupten. Die positive Ertragslage der Gesellschaft führte im Geschäftsjahr zu einer stabilen Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 von 48,3 %. Das Unternehmen rechnet für das Geschäftsjahr 2024 mit einem trotz entsprechender Erhöhung der Verkaufspreise leicht niedrigeren Umsatz bei geringerem Gewinn, verursacht durch eine spürbare Kaufzurückhaltung bei Neugeräten aufgrund der weiterhin schlechten gesamtwirtschaftlichen Lage Deutschlands sowie einer starken Erhöhung der Löhne und Gehälter ab 01.01.2024. Der erwartete Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist positiv. III. Chancen-, Risiko und Prognosebericht Die Risikoeinschätzung erfolgt fortlaufend durch die Geschäftsführung. Eine Bewertung der Risiken in Euro erfolgt für Steuerungszwecke nicht. Die nachstehend genannten Chancen und Risiken sind zu thematischen Einheiten zusammengefasst und ihre Relevanz für die Geschäftslage wie folgt eingeschätzt. Eintrittswahrscheinlichkeit: sehr unwahrscheinlich, unwahrscheinlich, möglich, wahrscheinlich, sehr wahrscheinlich Monetäre Auswirkung: sehr gering, gering, moderat, erheblich, wesentlich Als Maßstab dient der geplante Jahresgewinn 2024 in Höhe von 1.046 T€. Marktchancen Der Markt für Kühlschrankrecycling ist relativ stabil und konjunkturunabhängig, da die Ersatzbeschaffungen für defekte Geräte einen großen Teil der Mengen ausmachen. Trotz Rückgang und entgegen den ursprünglichen Erwartungen lagen die im Jahr 2023 verarbeiteten Mengen auf einem sehr hohen Niveau. Die wichtigsten Gründe hierfür waren die zeitlich begrenzte Übernahme von Mengen konkurrierender Unternehmen, deren Anlagen erneuert werden mussten sowie kürzere Intervalle für Ersatzbeschaffungen von Kühlschränken, die durch die lange anhaltende Periode mit hohen sommerlichen Temperaturen notwendig wurden. Zudem hat die Anzahl der Retailer weiter zugenommen, die über das Internet agieren und die alte Kühlgeräte bei Auslieferung Ihrer Neugeräte mit zurücknehmen. Früher produzierte Kühlgeräte hatten eine Nutzungsdauer von deutlich über zehn Jahren. Die in den letzten Jahren produzierten Geräte müssen bereits nach sieben bis achten Jahren ersetzt werden. Die ersten Geräte dieser neuen Generation sind bereits im Rücklauf. Durch die kürzeren Beschaffungsintervalle wird die Menge der angelieferten Altgeräte tendenziell steigen. Durch den starken Bevölkerungszuwachs der letzten Jahre hat die Anzahl der Haushalte deutlich zugenommen. Da bei jeder Haushaltsneugründung mindestens ein, oftmals auch mehrere Kühlgeräte neu angeschafft wurden, wird die Anzahl der zukünftig zu verwertenden Geräte konstant bleiben.. Da die Anlagen ganz allgemein für die Verarbeitung von Wärmeüberträgern geeignet sind, können in Zukunft auch die zukünftigen Mengen an Klimageräten verarbeitet werden und zur Auslastung der Anlagen beitragen. Die drei Betriebsstätten befinden sich an strategisch günstigen Standorten mit guter Erreichbarkeit und kurzen Wegen für die Kunden, was die Wahrscheinlichkeit des Aufbaus neuer konkurrierender Anlagen gering hält. Das Anfang 2020 in Wangerland in geringem Umfang wieder aufgenommene Recycling von Elektrogeräten wurde auch im abgelaufenen Geschäftsjahr auf gleichem Niveau gehalten. Dies trug zu einer Diversifizierung und geringeren Stückkosten bei. Seit Herbst 2022 ist eine Linie für Lithium Ionen Autobatterien in Betrieb, um diese auf Wiederverwendbarkeit zu testen. Weiterhin werden dort die nicht wieder verwendbaren Batterien für das Recycling vorbereitet. Die behördliche Genehmigung für größere Mengen liegt mittlerweile vor. Es wurden Preiserhöhungen ab 01.01.2024 bei einem Großteil der Kunden erzielt, die zu einem stabilen Rohertrag je Tonne Kühlgeräte führen. Bei einem Großteil der Kunden konnten Vertragsverlängerungen von einem bis zu zwei Jahren vereinbart werden. Die Erlöse für die rückgewonnenen Rohstoffe werden mittels einer Indexierungsvereinbarung an die Hersteller rückvergütet. Aus diesem Grund stellen sinkenden Rohstoffpreise kein nennenswertes Risiko für Rekular dar. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für die Prognosen ist wahrscheinlich, die monetäre Auswirkung erheblich. Chancen der betrieblichen Tätigkeit Die betrieblichen Abläufe werden weiterhin optimiert, indem Arbeitsschritte zusammengefasst und vereinfacht werden und durch Investitionen in Anlagen, Maschinen und Datenverarbeitung die Effektivität erhöht sowie die Durchlaufzeiten verringert werden. Die Datenerfassung und -Verwertung in den Produktionsstätten wird kontinuierlich mit besonderem Schwerpunkt auf Energie- und Umweltaspekte ausgebaut und standardisiert. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für die Prognosen ist wahrscheinlich, die monetäre Auswirkung moderat. Chancen in der Organisation Nach dem Wechsel der IT von dem ehemaligen schwedischen Mutterkonzern zu einem lokalen Dienstleister werden durch die weitere Optimierung und Automatisierung von Prozessen in Auftragswesen, Produktion und Verwaltung unter Nutzung integrierter IT-Lösungen der Auftragszyklus beschleunigt, Fehlerquellen zunehmend reduziert, neue oder schnellere Auswertungen und Arbeitshilfen ermöglicht und die Arbeitssicherheit über das bereits hohe Maß hinaus erhöht. Zum 01.01.2025 ist die Einführung von Business Central geplant, was sowohl zu Verbesserungen in der Verarbeitung und Auswertung der Daten als auch Effizienzsteigerungen führen wird. Beginnend mit dem Wechsel zu Business Central werden schrittweise die Möglichkeiten der neuen cloudbasierten Technologien für die Vereinfachung und Straffung von Arbeitsabläufen genutzt und das sich bietende neue Rationalisierungspotential genutzt. Die Mitarbeiter werden kontinuierlich in allen relevanten Bereichen, wie zum Beispiel der Bedienung neuer Maschinen oder Arbeitssicherheit, geschult. Das bereits vorhandene Controlling wird entsprechend den Anforderungen des Unternehmens ausgebaut. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für die Prognosen ist wahrscheinlich, die monetäre Auswirkung moderat. Marktrisiken Der Bau von neuen Anlagen durch Konkurrenten könnte zu einer Einbuße an Marktanteilen und Margen führen. Durch die hohen Investitionen, den damit verbundenen Fremdkapitalzinsen und den damit nur geringen erzielbaren Gewinnen ist dieses Risiko als gering einzuschätzen. In den folgenden Jahren könnte es wegen der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland zu einer verminderten Anzahl von Ersatzbeschaffungen kommen. Durch den Abbau von Leiharbeitnehmern und die Reduzierung anderer variabler Kosten kann dieser Effekt teilweise aufgefangen werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit hierfür ist unwahrscheinlich und die monetären Auswirkungen sind moderat. Risiken bei Beschaffung und Absatz Die auf einem immer noch hohen Stand befindliche Inflationsrate in Verbindung mit weiterhin bestehenden Problemen und Zeitverzögerungen bei Neu- und Ersatzbeschaffungen sowohl von Produktionsgütern als auch von Gegenständen des privaten Gebrauchs werden vermutlich zu einer leichten Abnahme der Verkäufe von Kühlgeräten führen. Da der deutsche Markt in diesem Bereich weitgehend gesättigt ist, besteht ein Großteil der zu verwertenden Kühlgeräte aus dem Tausch von Neugeräten gegen nicht mehr funktionsfähige Altgeräte. Somit korreliert die zur Verwertung in unsere Anlagen eingehende Menge mit den Verkäufen von Neugeräten. Die Abnahme des Neugeräteabsatzes führt demnach auch zu einer Abnahme von Anlieferungen in unsere Betriebsstätten. Diese Effekte werden allerdings durch eine verkürzte Lebensdauer der Geräte und eine einwanderungsbedingte Zunahme der Haushalte aufgefangen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit hierfür ist möglich und die monetären Auswirkungen sind gering. Der Mangel an Berufskraftfahrern kann zu erhöhten Transportkosten und Verzögerungen von Lieferungen führen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit hierfür ist möglich und die monetären Auswirkungen sind ge-ring. Um die Abhängigkeit von Veränderungen der Rohstoffpreise zu reduzieren, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr für die Verträge mit den Kunden eine Preisindexierung auf Eisen, Kupfer, Aluminium und Kunststoff weitergeführt. So konnte das Geschäft entkoppelt von den Schwankungen an Rohstoffmärkten geführt werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit hierfür ist möglich und die monetären Auswirkungen sind ge-ring. In den vergangenen Jahren hatte das Unternehmen deutliche Schwierigkeiten bei der Beschaffung und Bindung von Personal im produktiven Bereich. Das Verhalten und die Maßnahmen des Unternehmens während der Corona-Krise und die Auszahlung der abgabenfreien Inflationsausgleichsprämie für alle Mitarbeiter haben zu einer spürbar höheren Attraktivität für Arbeitnehmer geführt. Um die Gewinnung neuer Mitarbeiter im produktiven Bereich zu fördern werden die Mindesteinkommen deutlich angehoben. Zudem erfolgt ab Januar 2024 eine für alle geltende hohe pauschale Erhöhung der monatlichen Bruttobezüge. Die Eintrittswahrscheinlichkeit hierfür ist möglich und die monetären Auswirkungen sind moderat. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für das Risiko Beschaffung und Absatz ist möglich und die monetären Auswirkungen sind gering. Risiken der betrieblichen Tätigkeit Durch die anhaltend hohe Auslastung konnten nur die dringendsten Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden. Zudem laufen die Anlagen in Baumholder und Lauingen im 3-Schichtbetrieb, was zu überproportionaler Abnutzung führt. Der Zeitraum für die Beschaffung von neuen Maschinen und Ersatzteilen beträgt weiterhin oftmals mehrere Wochen und Monate. Parallel dazu sind die Kosten hierfür immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Für die Kosten der verschobenen Instandhaltungen und Reparaturen wurden Rückstellungen gebildet. Die Wahrscheinlichkeit für diese Risiken wird als hoch eingeschätzt. In der Betriebsstätte Lauingen erfolgt zum im Herbst 2024 ein größerer Umbau der mechanischen Verarbeitungsanlage. Der hierdurch entstehende Anlagenstillstand wird drei bis 4 Wochen dauern. Die in dieser Zeit nicht verwertbaren Kühlgeräte werden durch Umsteuerung in die Betriebsstätte Baumholder und die Fremdvergabe der Verwertung abgearbeitet. Dies führt zu höheren Kosten, die erst im Folgejahr 2025 durch die höhere Anlageneffizienz in Lauingen wieder aufgefangen werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für die höheren Kosten ist sehr wahrscheinlich und die monetären Auswirkungen sind erheblich. Organisationsrisiken Nach dem zum 01.03.2022 erfolgten Wechsel der Gesellschafter konnte das Unternehmen die IT-Dienste von Stena Schweden noch für längstens weitere 12 Monate nutzen. Der Käufer hat in Zusammenarbeit mit dem Management einen in Standortnähe zu der Verwaltung in Lauingen befindlichen Dienstleister ausgewählt, der zügig alle bislang von Stena erfüllten Aufgaben übernommen hat. Die neue IT-Infrastruktur ist cloudbasiert. Es bestehet die Gefahr von Verzögerungen durch langsame Internetverbindungen und Datenverlust in den Cloudservern. Für Anfang 2025 ist ein Wechsel auf Business Central, die Nachfolgesoftware des bislang verwendeten Navision, geplant. Die hierzu notwendigen Maßnahmen und veränderten Routinen können anfänglich zu höheren Bearbeitungszeiten sowie unvorhergesehenem Customizingbedarf führen. Der Wechsel zu Business Central wurde seit Monaten durch umfangreiche Pflichtenhefte und Klärung der Anforderungen vorbereitet. Zudem erfolgt der Wechsel erst nach umfassenden Praxistests in einem hierfür eingerichteten Testsystem und die in der Cloud gespeicherten Daten werden zeitnah auf einem weiteren Server gesichert. Die Eintrittswahrscheinlichkeit hierfür ist unwahrscheinlich und die monetären Auswirkungen sind moderat. Externe Risiken Die Verarbeitung von Kühl- und Elektrogeräten ist energieintensiv. Entsprechend wirken sich die stark gestiegenen Energiekosten auf das Unternehmensergebnis aus. Die Stromkosten von zwei Standorten waren bis Ende 2023 fixiert und wurden noch vor Jahreswechsel für weitere 3 Jahre zu relativ hohen Strompreisen fixiert, die aber dennoch unter den ursprünglich geplanten Preisen liegen Für den dritten Standort wurde keine feste Preisbindung vereinbart, sondern nur der quartalsweise Kauf von Kontingenten. Diese Kontingente können zu deutlich geringeren Kosten als geplant eingekauft werden, weshalb die Stromkosten für alle drei Anlagen in Summe unter den geplanten Kosten liegen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit hierfür ist sehr wahrscheinlich und die monetären Auswirkungen sind erheblich. Die Verschärfung umweltrechtlicher Vorgaben kann zu spürbaren Kostenerhöhungen führen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit hierfür ist möglich und die monetären Auswirkungen sind moderat. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Finanzierung des Unternehmens ist durch eine genehmigte Kreditlinie in Höhe von 4 Mio. € und einem operativ positiven Cash Flow gewährleistet. Eine Verschlechterung der Ertragssituation und hohe Investitionen können den Kapitalbedarf über das geplante Limit steigen lassen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit hierfür ist möglich und die monetären Auswirkungen sind moderat. Das Unternehmen hat seine Forderungen gegen Ausfälle versichert. Die Kreditlimits der Kunden werden laufend verfolgt und gegebenenfalls angepasst. Das Risiko wird deshalb als gering eingeschätzt. Bestandsgefährdende Risiken liegen nicht vor und werden auch nicht erwartet. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für die finanzwirtschaftlichen Risiken ist möglich und die monetären Auswirkungen sind moderat. Prognoseberichterstattung Die negativen gesamtwirtschaftlichen Prognosen sowie die Konflikte in der Ukraine und Israel werden auch auf das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2024 aufgrund der Verunsicherung vieler Marktteilnehmer negative Einflüsse haben. Insgesamt ist die Rekular GmbH am Markt gut positioniert und geht von einem gleichbleibenden Marktanteil aus. Für 2024 wird wegen den Umbautätigkeiten in der Betriebsstätte Lauingen eine Abnahme der verwerteten Kühl- und Kältegeräte, Umsatzerlöse und EBIT im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet. Bis Ende 2024 erfolgt keine Änderung der Geschäftspolitik. IV. Nachtragsbericht Änderung des Geschäftsjahres Per Gesellschafterbeschluss vom 25.09.2023 wurde die Änderung des Geschäftsjahrs auf 01. Januar bis 31. Dezember jeden Jahres beschlossen, erstmals zum 01. Januar 2024, was zu einem Rumpfgeschäftsjahr vom 01. September 2023 bis 31. Dezember 2023 geführt hat.
Lauingen, den 15. März 2024 gez. Folkert Schmidt, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Bei der Gesellschaft handelt es sich zum Bilanzstichtag um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Mit Gesellschafterbeschluss vom 19. Oktober 2023 wurde die Änderung des Geschäftsjahres vom 01. September bis 31.August auf 01. Januar bis 31. Dezember beschlossen und am 03. November 2023 im Handelsregister eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss betrifft das Rumpfgeschäftsjahr vom 01.September 2023 bis 31. Dezember 2023. Aufgrund der Umstellung des Geschäftsjahres auf das Kalenderjahr sind die Zahlen miteinander nicht vergleichbar, da die Vorjahreszahlen 12 Monate und die Berichtszahlen nur 4 Monate der Geschäftstätigkeit abbilden. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname: Rekular GmbH Firmensitz: Wittislinger Str. 7 89415 Lauingen Registergericht: Amtsgericht Augsburg Register-Nr.: HRB 34182 II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung.
Bei den Finanzanlagen werden die Ausleihungen zum Nennwert angesetzt. Bei den Vorräten wurden die Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bestände der fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten nach der retrograden Methode bewertet, hierbei wurden Verkaufspreise um Abschläge vermindert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen bewertet. Die Flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Betrag bilanziert, der Aufwand für einen bestimmten Zeitraum in Folgeperioden darstellt. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um sonstige Zuzahlungen gem. § 272 Abs 2 Nr. 4 HGB. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen sowie Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung, die innerhalb von 3 Monaten nach Ende des Geschäftsjahrs nachgeholt werden, und sind nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen bewertet worden. Langfristige Rückstellungen werden mit dem von der Bundesbank veröffentlichten Durchschnittszinssätzen abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Langfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bzw. mit dem niedrigeren (Forderungen) oder höheren (Verbindlichkeiten) Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden neben den unrealisierten Verlusten auch unrealisierte Gewinne aus der Stichtagskursbewertung berücksichtigt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen und aufgrund etwaiger steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die zum Bilanzstichtag bestehenden aktiven Steuerlatenzen wurden unter Zugrundelegung eines Steuersatzes von ca. 27 % bewertet. Die Aktivierung der latenten Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts, passive Steuerlatenzen bestehen nicht. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagespiegel. Bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen handelt es sich um Ausleihungen an Gesellschafter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Zum 31. Dezember 2023 bestand ein Eigenkapital in Höhe von T€ 5.934 (Vorjahr: T€ 5.934).
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 2.774 (Vorjahr T€ 2.752) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen bzw. zu erstellende Gutschriften für Materialaufwendungen mit T€ 490 (Vorjahr T€ 459), Rückstellungen für Rückbau mit T€ 350 (Vorjahr T€ 350), Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung mit T€ 537 (Vorjahr T€ 517), Rückstellungen für die externe Entsorgung von bereits an Kunden abgerechneter Lagerbestände T€ 254 (Vorjahr T€ 261), Aufwand für ausstehende Stromabrechnungen T€ 264 (Vorjahr T€ 193), sowie Resturlaub T€ 79 (Vorjahr T€ 96). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel.
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Ergebnisabführung nach Verrechnung von unterjährig gewährten Ausschüttungen. Sicherheiten zu den Verbindlichkeiten Die unter Nr. 1 aufgeführten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Sicherungsübereignung von Forderungen (Globalzession) und Recyclingmaterialien gesichert. Damit beläuft sich der Gesamtbetrag der durch Sicherungsübereignung gesicherten Verbindlichkeiten auf TEUR 313. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Gliederung der Umsätze Die erwirtschafteten Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen die Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie den Solidaritätszuschlag für das Rumpfgeschäftsjahr 01.09.2023-31.12.2023. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Form von Leasing- und Mietverträgen sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB in Höhe von T€ 1.499, davon fällig innerhalb der nächsten 12 Monate: T€ 1.157 in 2 - 5 Jahren T€ 342. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen T€ 360 gegenüber verbundenen Unternehmen. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Während des Jahres waren neben dem Geschäftsführer durchschnittlich 67 (Vorjahr 65) gewerbliche Arbeitnehmer und 23 (Vorjahr 22) Angestellte beschäftigt. Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Folkert Schmidt (Leiter Vertrieb und Technik), Moormerland, Deutschland, zuständig in allen Belangen der Gesellschaft. Von der Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Konzernabschluss Der Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen, in den der Abschluss einbezogen wird, wird von der Quantum Luxembourg Investment Sarl nach IFRS-Standards erstellt, geprüft und in Luxemburg offengelegt. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Wir verweisen auf die Angaben im Lagebericht. Unterschrift der Geschäftsführung
Lauingen, den 15. März 2024 gez. Folkert Schmidt, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Lauingen, den 15. März 2024 gez. Folkert Schmidt, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 15.03.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen geprüften Jahresabschluss. Im Rahmen der Veröffentlichung werden Erleichterungen in Anspruch genommen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rekular GmbH, Lauingen (Donau) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rekular GmbH, Lauingen (Donau), - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.09.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rekular GmbH, Lauingen (Donau), für das Geschäftsjahr vom 01.09.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.09.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, den 15.03.2024 fitas
audit GmbH
gez. Flade, Wirtschaftsprüfer gez. Kunz, Wirtschaftsprüfer |
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