Sommer Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Dieter Maisel seit 4.1.2024 | Geschäftsführer |
Gerhard Lerzer seit 4.1.2024 | Prokura |
Rainer Schmidmeier seit 5.6.2013 | Prokura |
Barbara Sommer seit 27.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ratioplast GmbHSchwabachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Amtsgericht Nürnberg, HRB 4578Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang zum Jahresabschluss 31.12.2023I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Schwabach. Die Gesellschaft wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter der Registernummer HRB 4578 geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und der Sondervorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Für steuerliche Zwecke wird eine gesonderte Steuerbilanz aufgestellt. Ansatz- oder Bewertungsunterschiede zum handelsrechtlichen Jahresabschluss, die zu einem Ansatz passiver latenter Steuern i.S.d. § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB führen, ergaben sich für das Geschäftsjahr 2023 nicht. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und hat größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rückstellungen, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Rückstellungen sowie die Schulden sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Aktiva Anlagevermögen Selbst geschaffene Immaterielle Vermögensgegenstände waren im Anlagevermögen nicht zu verzeichnen. Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Die erwartete betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurde grundsätzlich mit 3 bzw. 5 Jahren angenommen. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden linear vorgenommen. Die Abschreibungszeiträume basieren auf der jeweils voraussichtlichen Nutzungsdauer. Diese wurde entsprechend der finanzamtlichen AfA-Tabellen unter Hinzuziehung der betrieblichen Erfahrungswerte geschätzt. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die unterjährig erworben wurden, werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 Euro werden im Jahr des Zugangs abgeschrieben. Von der steuerlich nach § 6 Abs. 2 EStG zulässigen Bewertungsfreiheit von Wirtschaftsgütern bis 800,00 Euro wurde aus Gründen der Bewertungsstetigkeit auch handelsrechtlich weiterhin in vollem Umfang Gebrauch gemacht und im Jahr des Zugangs abgeschrieben. Die steuerlichen Vorschriften zum steuerlichen Sammelposten i. S. d. § 6 Abs. 2a EStG werden außerhalb der Handelsbilanz vollzogen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt, sofern erforderlich werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Umlaufvermögen Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB zuzüglich der nach Abschnitt 6.3 EStR einzubeziehenden Aufwendungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden grundsätzlich durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Zinsverluste und Mahnkosten sowie dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen waren am Abschlussstichtag nicht vorhanden. Soweit solche während des Geschäftsjahres entstehen, werden sie zum Stichtagskurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung oder Bezahlung verbucht. Wertpapiere sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert. Ein in Fremdwährung geführtes Bankguthaben wurde entsprechend § 256a HGB zum Stichtagskurs am 31.12.2023 umgerechnet. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten wird zum Nennwert angesetzt. Passiva Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Erfüllungsbeträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Beträgt ihre Restlaufzeit mehr als ein Jahr, werden die Rückstellungen mit einem der jeweiligen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten bestanden am Abschlussstichtag i. H. v. 890,43 EUR. Sofern solche während des Geschäftsjahres entstehen, werden diese zum Kurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung oder Bezahlung verbucht. Die Regelungen des § 256a HGB werden beachtet. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist in einem gesonderten Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang beigefügt ist. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten ggf. mit dem zum Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen bestehen ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis betragen 25 TEUR (Vj. 0 TEUR). Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 1.461 TEUR (Vj. 1.461 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Wertpapiere Die Wertpapiere des Umlaufvermögens bestehen aus Aktien, Aktienfonds und Rentenwerten. Ein Depotauszug zum 31.12.2023 liegt vor. Abschreibungen nach § 253 Abs. 4 HGB wurden im Umfang von 45 TEUR (Vj. 51 TEUR) vorgenommen. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen zeitliche Abgrenzungen von Ausgaben, die erst Aufwand im neuen Geschäftsjahr darstellen. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 25.564,59 EUR und ist in Höhe von 12.782,29 EUR eingezahlt. Rückstellungen Die Rückstellungen gliedern sich wie folgt: sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 153 TEUR (Vj. 157 TEUR) beinhalten die voraussichtlichen Erfüllungsbeträge für:
Mit Ausnahme der Rückstellung für Archivierungskosten betragen die Restlaufzeiten weniger als ein Jahr, sodass die voraussichtlichen Erfüllungsbeträge nicht nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abzuzinsen waren. Der Abzinsungsbetrag für die Rückstellung der Archivierungskosten beträgt 0,3 TEUR (Vj. 0,2 TEUR). Verbindlichkeiten Besicherungen für die Verbindlichkeiten bestehen nicht. Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verpflichtungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 8.464,82 (Vj. 30 TEUR). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt im Geschäftsjahr 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahre beträgt im Geschäftsjahr 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Außergewöhnliche Erträge i.S.d § 285 Nr. 31 HGB sowie periodenfremde Erträge i.S.d. § 285 Nr. 32 sind im Geschäftsjahr nicht angefallen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Außergewöhnliche Aufwendungen i.S.d § 285 Nr. 31 sowie Periodenfremde Aufwendungen i.S. d. § 285 Nr. 32 sind im Geschäftsjahr nicht angefallen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i. H. von 59 TEUR (Vj. 29 TEUR) enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen Erträge aus Stundungszinsen und der Verzinsung der Verrechnungskonten gegenüber Gesellschaftern. V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat Betriebsgrundstücke und Betriebsgebäude angemietet. Die jährlichen Mietverpflichtungen hieraus betragen in 2023: 371 TEUR (Vj. 369 TEUR). Die Mietverhältnisse haben eine unbestimmte Dauer und sind von beiden Seiten mit gesetzlicher Kündigungsfrist kündbar. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft i. S. d. § 285 Nr. 3a HGB betragen: Aus Leasingverträgen:
Belegschaft Die Gesellschaft beschäftigte nach der Berechnungsmethode gem. § 267 Abs. 5 HGB im Jahresdurchschnitt 99 (Vj. 109) Mitarbeiter. Davon waren 19 Arbeitnehmer (Vj. 19) als Angestellte im kaufmännischen und technischen Bereich sowie 80 Arbeitnehmer (Vj. 90) als gewerbliche/technische Mitarbeiter beschäftigt. Mitglieder der Geschäftsführung Die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023 oblag:
Frau Barbara Sommer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Ab 1.1.2024 neu zur Geschäftsführung hinzugetreten ist Herr Michael Maisel. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 394.232,51 EUR ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Schwabach, den 10. Juli 2024 ratioplast GmbH Geschäftsführung: gez. Barbara Sommer gez. Michael Maisel Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht 2023A. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS 1. Entwicklung der Branche und Bezug zu unserem Unternehmen Unsere Gesellschaft ist Hersteller und Systemlieferant für Markierstifte. Unser Sortiment deckt den kompletten Anwendungsbereich in Büro, Lager, Fabrik, Industrie, Hobby und Kosmetik ab. Im Bereich Bürobedarf erlauben unsere unterschiedlichen Modelle mit ihren verschiedenen Strichstärken ein müheloses Kennzeichnen, Hervorheben und Moderieren. Spezialmarker und Stifte für technische Anwendungen in der Industrie ermöglichen ein anwenderfreundliches, exaktes und zeitsparendes Dosieren fast aller Flüssigkeiten durch genau abgestimmte Systeme. Mit brillanten, leuchtintensiven Farben können im Bereich Hobby verschiedene Untergründe wie Papier, Stoff, Stein, Glas, Ton, Metall oder Porzellan kinderleicht kreativ und dauerhaft bemalt werden. Formstabile Spitzen garantieren gleichmäßige Strichbreiten. Wir produzieren formschöne Auftragsstifte für den Bereich dekorative Kosmetik und Pflege. Die kosmetischen Vorschriften werden hierbei genauestens beachtet. Unsere patentierte Technik in allen Produktionsbereichen ist in der Lage, die in uns gesetzten Ansprüche unserer Kunden zu erfüllen. Unsere Gesellschaft ist auf Grund ihres Hauptabsatzmarktes Deutschlands primär in die inländische Konjunkturentwicklung eingebunden, kann sich aber aufgrund eines gesamten Exportanteils von rd. 15 % der weltwirtschaftlichen Entwicklung nicht entziehen. Entsprechend der Berechnungen des IWF wuchs die Weltwirtschaft im Jahr 2023 zwar um rd. 3,2 %. Hieran hatten die Schwellen- und Entwicklungsländer jedoch einen Anteil von rd. 4,3 %, während sich das Wachstum der Industrieländer lediglich auf 1,6 % belief (Quelle: www.imf.org; "World Economic Outlook April 2024; Tabelle Seite 10). Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war auch im Jahr 2023 noch geprägt von den gesamtwirtschaftlichen Verwerfungen durch den Ukraine-Krieg sowie den daraus resultierenden Folgen eines Anstiegs der Energiepreise und Unsicherheiten in der Material- und Energieversorgung sowie deutlich steigender Inflation - und folglich steigender Beschaffungspreise und Lohnkosten. All dies hatte in Deutschland Auswirkungen für das Bruttoinlandsprodukt des Jahres 2023, welches daher preisbereinigt um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr zurückging. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung in Deutschland verlief hierbei in den einzelnen Sektoren jedoch sehr unterschiedlich (Quelle sämtlicher Daten: Destatis Pressemitteilung Nr. 019/24, abrufbar unter www.destatis.de). So ging die Wirtschaftsleistung des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) im Jahr 2023 um rd. -2,0 % zurück, wobei der in dieser Kategorie ebenfalls enthaltende Teilsektor "Verarbeitendes Gewerbe", welcher fast 85 % des "Produzierendes Gewerbe" ausmacht, mit einem preisbereinigten Rückgang von lediglich -0,4 % zu kämpfen hatte. Positive Impulse für das Bruttoinlandsprodukt kamen vor allem aus dem Dienstleistungssektor u.a. mit den Bereichen "Information und Kommunikation" mit Wachstumsraten von rd. +2,6 % sowie dem Bereich "Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit" mit rd. +1,0 % preisbereinigtem Wachstum. Auch der private Konsum nahm im Jahr 2023 um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entferne sich damit vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 um rd. -1,5 %. Unser spezieller Markt - der für PBS-Markenprodukte (Papier, Büro, Schreibwaren) - verzeichnete nach Zahlen des Marktforschungsinstituts IFH Köln für das Jahr 2023 im Inland ein leichtes Umsatzplus von rd. 1,6 % (Quelle: Pressemeldung vom 29.01.2024 HBS Handelsverband Büro und Schreibkultur; abrufbar unter www.pbs-business.de/news/hande). Nach der Erhebung des IFH Köln ist dieses Umsatzplus des Jahres 2023 jedoch ausschließlich auf einen inflationsbedingten Preisanstieg bei den PBS-Artikeln um rd. 11,2 % zurückzuführen. Für einzelne Sparten der Gesamtbranche zeigen sich hier aber sehr heterogene Entwicklungen, da z.B. der Teilbereich Schreibgeräte von Januar bis September 2023 umsatzmäßig nur um rd. 0,5 % zulegen konnte, während der Gesamtumsatz der PBS-Markenartikel in diesem Zeitraum ebenfalls um rd. 1,6 % zunahm (Quelle: Pressemitteilung vom 09.11.2023 zur PBS- Herbstkonferenz 2023 auf Schloss Velen; abrufbar unter www.pbs-markenindustrie.de). Mengenmäßig war - entsprechend der Zahlen der GFK in Nürnberg - dagegen ein Rückgang von - 5,2 % zu verzeichnen (Quelle: PBS-Pressemitteilung vom 09.11.2023). Dem gesamtwirtschaftlichen Trend und dem Branchentrend konnte unser Unternehmen im Jahr 2023 nicht folgen und verzeichnete daher einen deutlichen Umsatzrückgang. Hinsichtlich des für unser Unternehmen relevanten Rohstoffmarktes (Thermoplastische Kunststoffgranulate) ergaben sich am Beschaffungsmarkt in Deutschland für das abgelaufene Jahr 2023 eine leichte Reduzierung der Beschaffungspreise, so dass der PLASTIXX ST-Index von anfänglich rd. 2.950 Punkten zu Beginn des Jahres 2023 um rd. 12,8 % auf rd. 2.575 Punkte zum Ende des Jahres 2023 hin sank. Unser Unternehmen konnte vom rückläufigen Preistrend profitieren; die Materialeinsatzquote hat sich um rd. 2 %-Punkte gegenüber 2022 verbessert. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Unsere Gesellschaft erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 einen nachfragebedingten Umsatzrückgang von rd. 8 % und konnte somit die Vorjahresprognose, in der noch mit einem Zurückfallen des Umsatzes nur auf das Niveau des Geschäftsjahres 2020 gerechnet wurde, nicht erreichen. Von unseren Produkten lieferten wir rd. 85 % an innerdeutsche Abnehmer (Vj. rd. 83 %), rd. 11 % (Vj. rd. 13 %) gingen an Abnehmer im EU-Raum und rd. 4 % unserer Umsätze (Vj. rd. 4 %) waren Lieferungen in Gebiete außerhalb der EU (Drittlandslieferungen). Während bei den Umsatzerlösen in Deutschland im Vergleich zum Jahr 2022 ein Rückgang von rd. 6 % (Vj. Rückgang rd. 17 %) zu verzeichnen war, betrug der Rückgang im EU-Raum rd. 21 % (Vj. Rückgang rd. 9 %) sowie der Rückgang in Drittlandsgebiete rd. 7 % (Vj. Steigerung rd. 3 %). Die Umsatz- und Auftragsentwicklung des Jahres 2023 entsprach daher nicht unseren prognostizierten Erwartungen für das Jahr 2023. 3. Produktion Produktionsschwerpunkt unserer Gesellschaft ist die Herstellung von Markierstiften auf hohem Qualitätsniveau. Darüber hinaus bietet die Firma ratioplast GmbH den Kunden umfangreiche Service-Leistungen an. Sie umfassen u. a. nach Kundenwunsch individuelle Ausführungen im Design und Dekor sowie Verpackung und Konfektionierung. Wir unterstützen unsere Abnehmer auch professionell in allen Bereichen bis zum fertigen Produkt. Ausgerüstet mit allen gängigen Maschinen zur Metallbearbeitung setzen wir vor Ort die Wünsche und Ideen unserer Kunden um und lassen unser Knowhow einfließen. So stellen wir sicher, dass eine perfekte Grundlage für die Produktion geschaffen wird. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. Investitionen zur Arbeitserleichterung und zur Verbesserung von Arbeitsabläufen schaffen unseren Mitarbeitern Freiräume, halten unsere Produktionskosten marktgerecht und unseren Qualitätsanspruch hoch. Dem Ziel, höchste Qualitätsstandards zu realisieren, dienen auch die permanenten Zertifizierungsverfahren externer Institute. Wir fertigen nach GMP. Unseren Strom decken wir zu 100 % durch erneuerbare Energien im Zukauf und durch eigene Photovoltaikanlagen. Kartonagen verwenden wir aus FSC-zertifizierten Materialien und Siegelhauben für Blisterverpackungen bieten wir unseren Kunden aus R-PET mit 95 % Rezyklat an. 4. Beschaffung Die Unternehmen unserer Branche sehen sich seit Jahren zunehmend bedrängt durch hohe Rohstoff- und Energiekosten. Durch verstärkte Rationalisierungsmaßnahmen und Ressourceneinsparung versuchten wir, diesem Trend gegenzusteuern. Insgesamt verringerte sich die Materialaufwandsquote - im Verhältnis zur Gesamtleistung - im Geschäftsjahr 2023 um rd. 2 % gegenüber dem Vorjahreswert. 5. Investitionen Das Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände von rd. 9 TEUR durchgeführt sowie Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von rd. 420 TEUR vorgenommen und Investitionen in das Finanzanlagevermögen von rd. 25 TEUR getätigt. Diesen Investitionen stehen Gesamtabschreibungen des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von rd. 499 TEUR gegenüber, wovon rd. 6 TEUR auf Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände entfielen und die Abschreibungen auf Sachanlagevermögen rd. 492 TEUR betrugen sowie rd. 1 TEUR Abschreibungen auf Finanzanlagen vorgenommen wurden. Die Höhe der Investitionen in das Sachanlagevermögen des Jahres 2023 belief sich somit auf rd. 85 % der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde vor allem in entgeltlich erworbene Lizenzen, in technische Anlagen und Maschinen, in andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie in Anzahlungen auf Maschinen und Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Die technische Kapazität des Unternehmens ist durch die in den Vorjahren und im laufenden Jahr vorgenommenen Investitionen ausreichend gesichert. Bei der vorhandenen technischen Kapazität handelt es sich ausschließlich um Vermögensgegenstände im Bereich technischer Anlagen und Maschinen, anderer Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die vom Unternehmen genutzten Immobilien sind im Rahmen einer Betriebsaufspaltung von einem Besitzunternehmen gepachtet. Die Gesamtinvestitionen in Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände lagen im Geschäftsjahr 2023 um rd. 109 TEUR über den entsprechenden Investitionen des Vorjahres. Im Finanzanlagevermögen verringerten sich die Investitionen dagegen um rd. 78 TEUR unter den entsprechenden Investitionen des Jahres 2022. Die Investitionen des Jahres 2023 verteilten sich zu rd. 2 % auf entgeltlich erworbene Lizenzen, zu rd. 72 % auf technische Anlagen und Maschinen, zu rd. 8 % auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, zu rd. 12 % auf Anzahlungen und Anlagen im Bau und zu rd. 6 % auf Finanzanlagen. 6. Finanzierungsmaßnahmen Die Finanzierung der Investitionen des Geschäftsjahres 2023 erfolgte komplett im Rahmen der Innenfinanzierung aus vorhandenen Finanzmitteln und der Selbstfinanzierung aus Abschreibungen. Fremdkapitalaufnahmen waren für die Investitionen des Geschäftsjahres nicht erforderlich. 7. Personal- und Sozialbereich Am 31.12.2023 belief sich die Zahl unserer tätigen Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung und Auszubildende) auf 100 (Vj. 102). Damit waren zu diesem Zeitpunkt insgesamt 2 Mitarbeiter weniger beschäftigt als zum gleichen Stichtag des Vorjahres. Im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 2023 lag die Anzahl der Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung und Auszubildende) mit 99 Mitarbeitern um 10 Mitarbeiter bzw. rd. 9 % unter dem entsprechenden Vorjahresniveau von 109 Mitarbeitern. Der Personalaufwand sank im Geschäftsjahr um rd. 4 %; Kurzarbeit wurde im Geschäftsjahr 2023 bis zum Monat April teilweise in Anspruch genommen. Die Ausbildung junger Mitarbeiter war auch im Geschäftsjahr ein sozialpolitischer Schwerpunkt unserer Unternehmensphilosophie, zugleich aber auch Teil der Sicherung eines qualifizierten Mitarbeiter-Nachwuchses. Darüber hinaus setzen wir uns ein für die Lebensqualität am Arbeitsplatz, für die Kommunikation zwischen den Abteilungen, für die Stärkung der Gesundheitskompetenz unserer Mitarbeiter und für deren Freude bei der Arbeit. Auch das Thema Arbeitssicherheit hat in unserem Unternehmen zudem einen hohen Stellenwert. B. DARSTELLUNG DER LAGE 1. Vermögenslage Das gesamte Anlagevermögen hat sich nach Berücksichtigung von Zugängen und Abgängen und unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr um rd. 43 TEUR vermindert. Die vorhandene technische Kapazität unseres Unternehmens wurde im Geschäftsjahr 2023 nicht voll ausgeschöpft, so dass weitere Umsatzsteigerungen mit der vorhandenen technischen Kapazität bewerkstelligt werden könnten. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens (Anlagenintensität) von rd. 21 % (Vj. rd. 21 %) gekennzeichnet. Der Bestand an Vorräten hat sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich vermindert. Er betrug rd. 3.424 TEUR (Vorjahr: rd. 3.432 TEUR) und erreichte damit einen Anteil am Gesamtvermögen von rd. 24 % (Vorjahr rd. 24 %). Die durchschnittliche Lagerreichweite hat sich beim Fertigerzeugnislager von 65 Tagen im Jahre 2022 auf 71 Tage im Geschäftsjahr 2023 erhöht. Gleichzeitig stieg die Reichweite des Lagers für verkaufsfertig konfektionierte Waren von 50 Tagen im Vorjahr auf 54 Tage im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023. Der Bestand an Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 6 TEUR auf nunmehr rd. 170 TEUR erhöht. Der Bestand an Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen hat mit einem Anteil am Gesamtvermögen in Höhe von rd. 16 % im Vergleich zum Vorjahr (rd. 14 %) zugenommen. Die Beanspruchung des Kundenzieles hat sich im Jahr 2023 dennoch um 3 Tage vermindert. Es betrug im Geschäftsjahr rd. 5 Tage (Vj. rd. 8 Tage). Die Beanspruchung des Lieferantenziels hat im Geschäftsjahr 2023 ebenfalls abgenommen auf nunmehr rd. 9 Tage (Vj. 11 Tage). Das Eigenkapital betrug rd. 13.793 TEUR (Vj. rd. 13.398 TEUR). Es erreichte rd. 98 % der Bilanzsumme (Vj. rd. 92 %). Das Gesamtvermögen ist daher fast ausschließlich langfristig finanziert. Bezogen auf das Anlagevermögen ergibt sich damit eine langfristige Finanzierung von mehr als 100 %. Die Regeln der bindungsadäquaten Finanzierung sind somit in vollem Umfange eingehalten. 2. Finanzlage Der betriebliche Cashflow als Ergebnis des Jahresüberschusses zuzüglich der Abschreibungen verminderte sich im Geschäftsjahr um rd. 175 TEUR und erreichte im Geschäftsjahr 2023 rd. 939 TEUR (Vj. rd. 1.114 TEUR). Die Finanzlage des Unternehmens gewährleistete zu jeder Zeit die pünktliche Erfüllung fälliger Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 556 TEUR auf rd. 125 TEUR vermindert. Lieferantenskonti wurden in vollem Umfange in Anspruch genommen. Mit der geordneten Finanz- und Liquiditätsstruktur sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. 3. Ertragslage Das Ergebnis vor Ertragssteuern hat sich um rd. 335 TEUR auf rd. 574 TEUR (Vj. rd. 909 TEUR) vermindert. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der betrieblichen Gesamtleistung um rd. 10 % bei gleichzeitig um rd. 2 %-Punkte verbesserter Materialaufwands- und um rd. 2 %-Punkte gestiegener Personalaufwandsquote - jeweils im Verhältnis zur Gesamtleistung. Unter Berücksichtigung der ertragsabhängigen Steuern von rd. 180 TEUR (Vj. rd. 283 TEUR) beläuft sich der Jahresüberschuss im Jahr 2023 auf rd. 394 TEUR (Vj. rd. 626 TEUR). Er wird dem Gewinnvortrag hinzugerechnet. Die Vorjahreserwartungen für das Jahresergebnis 2023 wurden erfüllt. Insgesamt hat nach Ansicht der Geschäftsleitung die ratioplast GmbH das Geschäftsjahr 2023 noch befriedigend abgeschlossen. 4. Kapitallage Die Kapitallage der Gesellschaft ist durch ausreichende Eigenkapitalausstattung und Liquidität in hohem Maße gesichert. C. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG / CHANCEN UND RISIKEN / RISIKOBERICHTERSTATTUNG Der IWF erwartet gemäß seiner Prognose zur Entwicklung der Weltwirtschaft vom April 2024 für das Gesamtjahr 2024 eine Steigerung der weltweiten Wirtschaftsleistung von rd. + 3,2 % (abrufbar im Internet unter www.imf.org; World Economic Outlook April 2024, dort Seite 10). Für Deutschland prognostizierte der IWF jedoch lediglich ein Wachstum der Wirtschaftsleistung von rd. 0,2 %. Der Verband der PBS-Markenindustrie verwies anlässlich seiner Frühjahrs-Konferenz 2024 in Offenburg auf Erhebungen der GFK in Nürnberg, die für den Beginn des Jahres 2024 im Bereich der PBS-Markenindustrie auf ein Umsatzplus von rd. 1,1 % - bei gesunkenen Absatzzahlen von rd. 2,2 % - verweist (Quelle: Pressemitteilung vom 21.06.2024, abrufbar unter: https://www.pbs-business.de/news/monitor/19-06-2024-impulse-zum-themenschwerpunkt-kuenstliche-intelligenz/). Der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland mit gedämpfter Erwartung zur wirtschaftlichen Entwicklung für das Jahr 2024 kann sich auch unser Unternehmen nicht entziehen. Unser Unternehmen hat zwar im Zeitraum Januar bis Mai 2024 ein Umsatzplus von rd. 11 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu verzeichnen. Dennoch gehen wir hinsichtlich unserer Umsatzentwicklung für das Gesamtjahr 2024 nicht von einer signifikanten Trendabweichung zu unserer PBS-Branche aus, die - entsprechend der Erhebungen der GFK - ein Umsatzplus von rd. 1,1 % für 2024 erwartet. Die bisherigen Unternehmensziele einer nachhaltigen Ressourcennutzungen werden z.B. durch Erweiterungsinvestitionen in unsere eigene erneuerbare Energieerzeugung weiter vorangetrieben. Es sind zusätzliche Vertriebsaktivitäten in neue Kunden vorgesehen sowie ein Ausbau der Service- und Beratungsleistungen für bestehende Kunden angestrebt. Unser Unternehmen wird daher auch weiterhin in der Lage sein, sämtlichen Qualitätsanforderungen unserer Kunden nachzukommen. Verfahrensoptimierungen werden uns zusätzliche Möglichkeiten bieten, Rationalisierungen und Kostenoptimierungen zu realisieren. Unser Unternehmen rechnet für das Gesamtjahr 2024 mit einem leichten Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr 2023. Der Jahresüberschuss des Jahres 2024 wird aufgrund erwarteter Kostensteigerungen leicht unterhalb des Jahresergebnisses 2023 prognostiziert - sich somit noch deutlich im positiven Bereich bewegen. Wir sehen nach derzeitigem Kenntnisstand unter sorgfältiger Abschätzung unseres unternehmensweiten Risikoprofils trotz gedämpfter gesamtwirtschaftlicher Entwicklung in Deutschland keine Anzeichen für bestandsgefährdende Risiken oder erhebliche negative Effekte auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens innerhalb der nächsten Jahre. Die Geschäftsführung beurteilt daher die weitere Entwicklung des Unternehmens weiterhin insgesamt positiv. D. BERICHTERSTATTUNG NACH § 289 Abs. 2 HGB Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in unserem Unternehmen sind der technischen Leitung unterstellt. Im Rahmen der Produktentwicklung gilt unser Grundsatz: "Vorsprung durch Kreativität". Mit modernster Technik und einem hohen Maß an Kreativität konzipiert ein erfahrenes Entwicklerteam die exakt auf die Anforderungen des Kunden zugeschnittene Lösung. Darüber hinaus erfolgt eine ständige Weiterentwicklung und qualitative Verbesserung unserer Produkte. Neuentwicklungen von Produkten und Forschungsvorhaben sind in der Erprobungsphase. Durch eine ständige intensive Forschungs- und Entwicklungstätigkeit wird die stabile Ausrichtung unseres Geschäftsfeldes weiterhin vorangebracht. Unsere motivierten, gut ausgebildeten Mitarbeiter werden uns bei der Realisierung unserer Unternehmensziele unterstützen.
Schwabach, 10. Juli 2024 gez. Die Geschäftsführung In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die Größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ratioplast GmbH, Schwabach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ratioplast GmbH, Schwabach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ratioplast GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 23. Juli 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
gez. Jürgen Engel, Wirtschaftsprüfer gez. Yvonne Schneider-Klodner, Wirtschaftsprüferin" Amtsgericht Nürnberg, HRB 4578Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 28.11.2024 festgestellt. Beschluss über die Verwendung des JahresergebnissesDer Jahresüberschuss in Höhe von € 394.232,51 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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