Essity Operations Witzenhausen GmbH

Kasseler Landstraße 21, 37213 Witzenhausen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Eschwege HRB 2660
Vorher
SCA Hygiene Products GmbH Witzenhausen
Eingetragen
14.9.2007
Branche
Herstellung von Haushalts-, Hygiene- und Toilettenartikeln aus Zellstoff, Papier und PappeHerstellung von Vliesstoff und nicht-konfektionierten Erzeugnissen darausHerstellung von Körperpflegemitteln und Duftstoffen
Gegenstand
Beschaffung, Herstellung, Veredelung, Verarbeitung, Vertrieb, Handel, Transport und Vermittlung von Hygienepapieren und sonstigen Erzeugnissen der Chemie, der Gesundheits- und Körperpflege, deren Vor-, Zwischen-, Neben- und Abfallprodukten sowie von ähnlichen Produkten wie Holz, Zellstoff und Zellstoffwaren, Papier und Papierwaren, Kunststoffe, Vliesstoffe, Verpackungsmittel, sowie Produkten für einmaligen und/oder Kurzzeitgebrauch im privaten und institutionellen Bereich sowie zugehörige Geräte, Maschinen und Produktionsmittel.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Mario Liesen
seit 2.12.2025
Geschäftsführer
Prokura
Nancy Oprei
seit 8.3.2024
Geschäftsführer
Raphaela Sieben
seit 4.12.2023
Prokura
Yves Lagarde
seit 6.3.2017
Prokura
Harald König
seit 27.2.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Essity PLD Holding B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

SCA Hygiene Products GmbH Witzenhausen

Witzenhausen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

Im Zuge der Anwendung der Neuregelungen des DRS 20 wurde im Geschäftsjahr die Gliederung des Lageberichtes geändert, um die Klarheit und Übersichtlichkeit zu verbessern.

I. Grundlagen

1. Geschäftsmodell

Die SCA Hygiene Products GmbH Witzenhausen ist über die SCA Hygiene Products GmbH Neuss als 100%-iger Mutter in den schwedischen SCA-Konzern eingebunden.

Mit der Muttergesellschaft SCA Hygiene Products GmbH Neuss besteht seit dem 7. September 2007 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Ebenso besteht eine gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft mit der SCA Hygiene Products GmbH Neuss als Organträgerin sowie bis zum 30. November 2013 eine umsatzsteuerliche Organschaft. Seit dem 1. Dezember 2013 besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der SCA GmbH, München.

Die Gesellschaft produziert in der Hygienesparte der SCA im Wesentlichen Toilettenpapiere für Handelsmarkenkunden, welche über die SCA-Landesvertriebsgesellschaften in verschiedenen Märkten abgesetzt werden. Die Fertigwaren werden gemäß SCA-Verrechnungspreisregelung ausschließlich an andere SCA-Gesellschaften mit einem Aufschlag von 10% auf die Vollkosten verkauft.

Infolge des Erwerbs der europäischen Tissueaktivitäten von Georgia-Pacific und der Veräußerung des Geschäftsbereichs Packaging wurde die Fokussierung des SCA-Konzerns auf Hygieneprodukte vorangetrieben. Der Anteil der Hygieneaktivitäten am Gesamtumsatz des Konzerns beträgt nun 83% (2012: 79%).

Die mit dem Erwerb verbundenen Einsparungen im Tissuebereich des SCA-Konzerns beliefen sich 2013 auf ca. 55 Mio. EUR. Ab 2016 werden Kosteneinsparungen von 125 Mio. EUR pro Jahr erwartet.

Aufgrund der europaweiten Aktivitäten und Vernetzungen des SCA Hygiene Products-Konzerns und den Anforderungen eines umkämpften Endverbraucher-Marktes besteht die Notwendigkeit, strategische Entscheidungen zentral zu treffen.

2. Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden in der SCA-Gruppe zentral erbracht. Die Gesellschaft unterhält daher keine eigene F&E-Abteilung.

Das Werk besteht aus den Abteilungen Papiererzeugung, Verarbeitung für Toilettenpapier sowie einem Lagerhaus und Verteilzentrum.

Die Produktionsanlagen umfassen neben einer Papiermaschine noch eine Maschine zur Fertigwarenerzeugung inklusive zugehöriger Infrastruktur.

Am Standort wurden 2013 ca. 0,8 Mio. EUR investiert, hiervon etwa 34% im Bereich Energieeffizienz und weitere 0,1 Mio. EUR im Bereich Sicherheit, Gesundheit und Ergonomie. Für die Bereiche Brandschutz, Energie- und Wasserversorgung sind wiederum Instandhaltungsaufwendungen in Höhe von 0,1 Mio. EUR angefallen.

Die spezifische Umweltverträglichkeit der erzeugten Produkte hat sich weiterentwickelt und befindet sich ausnahmslos im Referenzbereich.

Die für das Jahr 2013 dem Werk zugeteilten CO 2-Emissionsrechte deckten den Werksverbrauch in vollem Umfang ab. Auch der voraussichtliche zukünftige Bedarf an Emissionsrechten wird in den Folgejahren ohne zusätzliche Zukäufe am Markt abgedeckt sein.

Im April 2012 wurde die Zertifizierung nach EMAS und ISO 14001 bestätigt. Gleichzeitig wurde erstmals die Zertifizierung nach OHSAS/ISO 18001 erreicht.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes für Deutschland betrug 2013 0,4% und lag in Europa bei 0,2%. Die Erwartungen für 2014 betragen 1,8% (Deutschland) und 1,5% (Europa).

Die Rohstoffmärkte entwickelten sich im Berichtszeitraum wie folgt:

Der in US-Dollar notierte Preis für Nadelsulfatzellstoff hat sich verglichen mit dem Vorjahresende um 12% erhöht. Die durchschnittlichen Marktpreise lagen im Berichtszeitraum auf USD-Basis 5% und auf EUR-Basis 2% über dem Niveau des Vorjahres.

In Europa bewegten sich die Energiekosten um 12% unterhalb des Jahresendes 2012. Die Durchschnittskosten notierten im Vorjahresvergleich um 1% niedriger.

Im Bereich der Hygienepapiere gab es vor allem in den Emerging Markets ein gutes Wachstum, während in Europa ein leichtes Wachstum zu beobachten war.

SCA ist mit Consumer Tissueprodukten in Europa Marktführer und belegt global gesehen den zweiten Platz.

Der deutsche Hygienepapiermarkt ist 2013 wertmäßig gegenüber dem Vorjahr um 0,2% gewachsen. Während das Handelsmarkensegment um 0,5% zulegen konnte, war das Markensegment um 1,3% rückläufig.

Die einzelnen Produktgruppen im Hygienepapiermarkt haben sich dabei wertmäßig unterschiedlich entwickelt. Toilettenpapiere entwickelten sich um 0,8% rückläufig, während sich feuchte Toilettenpapiere um +5,9% verbessern konnten.

Bei Marken-Toilettenpapieren musste SCA leichte Marktanteilsverluste hinnehmen. Dies ist auf den allgemein steigenden Anteil der Handelsmarken zurückzuführen. Im verbleibenden Markensegment konnte SCA den Marktanteil steigern.

2. Geschäftsverlauf

Die Umsätze des SCA-Konzerns stiegen um 4% auf 89,0 Mrd. SEK (2012: 85,4 Mrd. SEK). Das operative Ergebnis verbesserte sich um 15% auf 9,9 Mrd. SEK (2012: 8,6 Mrd. SEK).

Das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs Tissue, welcher wiederum in die Kategorien Consumer Tissueprodukte und AFH Tissueprodukte untergliedert wird, verbesserte sich um 21% auf 5,6 Mrd. SEK (2012: 4,6 Mrd. SEK). Dies ist im Wesentlichen auf Akquisitionen, höhere Absatzmengen und Kosteneinsparungen zurückzuführen. Akquisitionen trugen mit 9% zu dieser Verbesserung bei. Höhere Energie- und Rohmaterialkosten, negative Währungseffekte und leicht rückläufige Preise belasteten das Ergebnis.

Die Produktion an der Wattemaschine der Gesellschaft konnte 2013 gegenüber dem Vorjahreszeitraum durch die konstant gute Maschineneffizienz um 2,5% auf 31,1 tto gesteigert werden. Damit wurde die bislang höchste Produktionsmenge an dieser Maschine erreicht.

Auch der Maschinenlauf an der Toilettenpapierlinie in der Verarbeitung wies den besten bislang erzielten Wert auf. Das Produktionsvolumen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,2% auf 31,4 tto.

Die für 2013 abgegebene Ergebnisprognose wurde eingehalten. Der Operating Profit (Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern) stieg an.

Grundsätzlich und zusammenfassend ist die Geschäftsführung mit der Entwicklung des Unternehmens für 2013 unter den aktuellen gesamtwirtschaftlichen Einflüssen zufrieden.

3. Lage

a. Ertragslage

Durch eine optimierte und damit höhere Produktion im Toilettenpapierbereich und dem entsprechend (gestiegenen) Absatz stiegen die Umsatzerlöse um 2% auf 45 Mio. EUR.

Durch die gute Maschineneffizienz der Watte- und Papiermaschinen konnte die erzielbare Produktionsmenge erhöht werden. Auf Absatz und Umsatz können jedoch dadurch nicht zwangsläufig Rückschlüsse gezogen werden, da die Gesellschaft im Wesentlichen innerhalb des Konzerns verkauft und die Produktionsvolumina im SCA-Konzern zentral vergeben werden. Basierend auf den derzeitigen internen Prognosen ist von einem Anstieg des Auftragsvolumens auszugehen.

Aufgrund gestiegener Rohstoffpreise und eines höheren Absatzes stieg der Materialaufwand um 5% auf 28 Mio. EUR. Das Rohergebnis bewegte sich auf dem Niveau des Vorjahres.

Geringere Abschreibungen und etwas geringere sonstige betriebliche Aufwendungen standen einem leicht gestiegenen Personalaufwand gegenüber. Insgesamt führten diese Effekte zu einem mit 6,3 Mio. EUR um 0,8 Mio. EUR verbesserten Ergebnis vor Finanzergebnis (2012: 5,5 Mio. EUR).

Das Finanzergebnis bewegt sich auf Vorjahresniveau nahe null. Aufgrund des gestiegenen Ergebnisses vor Finanzergebnis ergab sich für die Gesellschaft im Berichtsjahr ein gegenüber dem Vorjahr höherer Jahresüberschuss in Höhe von 6,3 Mio. EUR, der aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages an die Gesellschafterin SCA Hygiene Products GmbH Neuss abgeführt wird.

Bedingt durch den mit der Muttergesellschaft bestehenden Ergebnisabführungsvertrag betrug das Jahresergebnis 0 EUR. Ertragsteuern fielen durch die bestehende Organschaft nicht an.

b. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet.

Die Sachanlagen sanken um 4% (0,5 Mio. EUR), da die Abschreibungen weiterhin die Neuinvestitionen überstiegen.

Auch die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sanken um ca. 1 Mio. EUR. In der Folge ging die Bilanzsumme um rund 2 Mio. EUR oder 4% auf 48,5 Mio. EUR zurück (2012: 50,4 Mio. EUR). Die geringeren Forderungen waren auf einen geringeren Cash-Pool-Saldo zurückzuführen.

Die Eigenkapitalsituation hat sich aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages nicht verändert. Bedingt durch die gesunkene Bilanzsumme stieg die Eigenkapitalquote um 3 Prozentpunkte auf 68%.

Die sonstigen Rückstellungen sind um ca. 0,5 Mio. EUR auf 2,3 Mio. EUR gesunken, und die Rückstellungen für Pensionen sind mit 0,4 Mio. EUR stabil zum Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten, insbesondere aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber Konzerngesellschaften, gingen zurück, während die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter stiegen. Der Anstieg ist durch die Verpflichtung gegenüber der Muttergesellschaft aus dem Ergebnisabführungsvertrag zu begründen, die aufgrund des verglichen mit 2012 höheren Jahresüberschusses um 0,8 Mio. EUR gestiegen ist.

Die Gesellschaft ist in den konzerninternen Cash-Pool eingebunden. Die Forderungen aus dem Cash-Pool und kurzfristigen Geldeinlagen sind um 1,1 Mio. EUR bzw. 3% gesunken.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der Operating Surplus (Ergebnis vor Abschreibungen, Wertminderungen, Finanzergebnis und Ertragsteuern) der Gesellschaft betrug 2013 7,6 Mio. EUR (2012: 7,9 Mio. EUR). Die Marge (Operating Surplus im Verhältnis zum Umsatz) sank gegenüber dem Vorjahr um 1,1% auf 17,0%.

Der Operating Profit (Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern) der Gesellschaft betrug 2013 6,3 Mio. EUR (2012: 5,5 Mio. EUR). Die Marge (Operating Profit im Verhältnis zum Umsatz) stieg auf 14,1% (2012: 12,5%).

In der Gesellschaft waren zum 31. Dezember 2013 insgesamt 113 Mitarbeiter ohne Auszubildende beschäftigt. Damit stieg die Beschäftigtenzahl im Vergleich zum Jahresende 2012 um 2 Mitarbeiter. Die Anzahl der Auszubildenden befand sich auf Vorjahresniveau (2013 und 2012: 4).

Im Jahr 2013 hat der Standort das Kriterium zur Rückerstattung der Netzentgelte nach § 19 Abs. 2 Satz 2 StromNEV erfüllt. Die dadurch zustehende Entlastung unterstützt die Konkurrenzfähigkeit.

Umweltschutz und Arbeitssicherheit stehen stets im Fokus der Gesellschaft. Sowohl 2013 als auch im Vorjahr gab es keine Arbeitsunfälle.

Die regelmäßig stattfindenden Überprüfungen nach ISO 9001/HACCP/ISO 140001/EMAS/OHSAS/ISO 18001 und ISO 50001 sowie die in diesem Zusammenhang ausnahmslos positiven Bewertungen bestätigen die hohen Standards in den Bereichen Umwelt, Sicherheit und Risikomanagement in der Gesellschaft.

Die Grundsätze der Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Verantwortung sind seit Langem Bestandteile der SCA-Kultur und spiegeln sich auch in den Produkten wider. SCA greift Umwelt- und soziale Themen aktiv auf, um langfristig Werte für Eigentümer und Gesellschaft zu schaffen. Der SCA-Verhaltenskodex Code of Conduct ist Leitfaden für das Handeln der Mitarbeiter und auch Teil des Lieferantenkodex von SCA, des Global Supplier Standard. Die Anstrengungen des SCA-Konzerns auf diesem Gebiet sind von Erfolg gekrönt. Alljährlich wird das Unternehmen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, die nachhaltiges Wirtschaften und ethisches Handeln von Unternehmen honorieren.

III. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge eingetreten, die von besonderer Bedeutung sind.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Auch im kommenden Geschäftsjahr 2014 ist von einer anhaltenden Nachfrage nach Toilettenpapieren auszugehen, so dass mit einer erneut hohen Produktionsausbringung gerechnet werden kann.

Der anhaltende wirtschaftliche Aufschwung und die steigenden Beschäftigungszahlen in vielen europäischen Märkten werden bei unverändert hohem Hygienebewusstsein ein weiteres Marktwachstum ermöglichen.

Die weiterhin hohen Rohstoff- und Energiekosten gilt es im Markt durch höhere Preise zu erlösen, und im Werk sind inflationsbedingte Verteuerungen durch striktes Kostenmanagement zu kompensieren. Die Gesellschaft erwartet, im kommenden Geschäftsjahr bei unveränderten Rahmenbedingungen einen Umsatz bei Consumer Tissueprodukten von 43 Mio. EUR zu erwirtschaften, was einem Rückgang von 5% entspricht. Der Operating Surplus wird voraussichtlich stabil bleiben und 7 Mio. EUR betragen.

2. Risikobericht

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der SCA GmbH, München, mit eingebunden.

Auch 2013 stand der "Risk-Monitor" in den regelmäßigen Sitzungen des Management-Teams der Region Central auf der Tagesordnung und wurde von allen Verantwortlichen reflektiert und aktualisiert. 2014 wird eine erneute detaillierte Risikobewertung durchgeführt.

Des Weiteren werden monatliche "Risiko-Begehungen" in kritischen Bereichen durchgeführt um Risiken im Bereich der Bestände und Brandrisiken zu minimieren. Diese Begehungen werden einmal jährlich durch einen externen Versicherungsfachmann unterstützt.

Im Rahmen der in den Vorjahren eingeführten MICR (Minimal Internal Control Requirements) wurden interne Kontrollroutinen identifiziert und dokumentiert. Die Wirksamkeit der Kontrollen wurde 2013 bei einer Beurteilung durch interne und externe Institutionen für alle Funktionsbereiche des "Global Business Service" positiv beurteilt.

Die größten Risiken der Gesellschaft bestehen in der Preisentwicklung der Rohstoffe, insbesondere des Zellstoffs. Dieser Rohstoff macht bei der Herstellung der Fertigprodukte den wesentlichen Kostenanteil aus.

Aufgrund der energieintensiven Papierproduktion besteht ebenfalls ein hohes Risiko bezüglich der Preisentwicklung der Energiekosten. In diesem Zusammenhang spielt die politische Entwicklung im Bereich der Ausgestaltung der EEG-Umlage in Deutschland eine wichtige Rolle. Nachdem die EU-Kommission im Dezember 2013 wegen des Umlagesystems des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in der Fassung von 2012 (EEG 2012) und der in §§ 40 ff. EEG enthaltenen besonderen Ausgleichsregelungen für stromintensive Unternehmen ein förmliches Beihilfeprüfverfahren gegen Deutschland eingeleitet hat, besteht ein theoretisches Rückzahlungsrisiko für bereits gewährte Teilentlastungen von der EEG-Umlage für den Zeitraum 2013 und 2014. Vor dem Hintergrund der im April 2014 veröffentlichten Beihilfeleitlinien für Energie- und Umweltbeihilfen der Europäischen Kommission (EEAG) ist dieses Risiko bezüglich der Höhe möglicher Rückzahlungen deutlich gesunken. Unter Berücksichtigung der aktuellen Diskussion und der intensiven Bemühungen der Bundesregierung ein europarechtlich konformes EEG noch im Jahr 2014 in Kraft zu setzen, ist das Risiko einer potentiellen Rückzahlungsverpflichtung bereits erhaltener Teilentlastungen von der EEG-Umlage als gering anzusehen. Es wurde daher auf die bilanzielle Abbildung dieses Risikos verzichtet. Aufgrund des schwebenden Beihilfeprüfverfahrens kann die Höhe einer potentiellen Verpflichtung nicht beziffert werden. Es wird jedoch erwartet, dass sie deutlich unter dem Betrag der gewährten Teilentlastung 2013 liegen wird, die in Höhe des unteren einstelligen Prozentbereichs von den Umsatzerlösen gewährt wurde.

Die Sicherungsgeschäfte zur Absicherung der Energiepreisschwankungen werden von zentraler Stelle innerhalb des Konzerns initiiert, zwischen den Gesellschaften koordiniert und auch überwacht und somit eine Risikostreuung konzernweit erreicht. Zur Absicherung von Schwankungen der Energiepreise schließt die Gesellschaft Termingeschäfte ab. Es handelt sich um Strom- und Gas-Terminhandelsgeschäfte.

Weitere landesspezifische Steuern, Abgaben und Subventionen können die Attraktivität des Standortes Deutschland erheblich beeinflussen.

Die Absicherung der Währungsrisiken erfolgt zentral und damit risikooptimiert im Konzern.

Forderungsausfälle der Kunden sind, nicht zuletzt aufgrund existierender Kreditversicherungen, selten.

Über den Ergebnisabführungsvertrag sind ergebnisbeeinflussende Risiken komplett abgedeckt.

Unternehmensgefährdende Risiken sind derzeit keine bekannt.

3. Chancenbericht

Mittel- und langfristig wird der SCA-Konzern Investitionen an der Erreichung eines Gesamtoptimums der SCA-Werke orientieren. Dabei gilt es, die Vorteile des zentraleuropäischen Standortes und die technische Kompetenz der Belegschaft zu nutzen, um Nachteile aus der geringen Größe des Werkes zu kompensieren.

Ziel ist, die Marktchancen insbesondere im mittel- und osteuropäischen Markt zu nutzen und die Produkte der Gesellschaft über die lokalen Vertriebsorganisationen in den dortigen Märkten zu lukrativen Preisen abzusetzen. Für die nächsten Jahre ist in diesem Umfeld von einem weiterhin stabilen Marktwachstum und damit verbundenen steigenden Absatzmöglichkeiten für die Gesellschaft auszugehen.

Weitere Chancen bieten der Erwerb der europäischen Tissueaktivitäten von Georgia-Pacific durch die SCA-Gruppe und die Neuorganisation der Hygienesparte des Konzerns.

SCA verfolgt die Strategie, sich gegenüber dem Handel mit dem Schwerpunkt Markengeschäft als kompetenter und verlässlicher Partner zu beweisen. Starke Marken, spezifisches Produkt-Know-how und das Wissen um die Kundenbedürfnisse stellen die Grundlage für eine weiterhin positive Entwicklung des SCA-Konzerns dar.

 

Witzenhausen, 21. Mai 2014

Die Geschäftsführung
der SCA Hygiene Products GmbH Witzenhausen

Dietmar Haschke

Stephan Franke

Bilanz

Aktiva

Erläuterungen siehe Anhang 31.12.2013
T€
31.12.2012
T€
Anlagevermögen      
Immaterielle Vermögensgegenstände (1) 601 671
Sachanlagen (2) 11.078 11.564
Finanzanlagen (3) 6 11
    11.685 12.246
Umlaufvermögen      
Vorräte (4) 3.568 4.070
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (5) 33.080 34.100
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten (6) 155 7
    36.803 38.177
Rechnungsabgrenzungsposten (7) 8 5
    48.496 50.428

Passiva

     
  Erläuterungen siehe Anhang 31.12.2013
T€
31.12.2012
T€
Eigenkapital (8)    
Gezeichnetes Kapital   25 25
Kapitalrücklage   33.000 33.000
    33.025 33.025
Sonderposten Emissionsrechte (9) 0 17
Rückstellungen (10) 2.676 3.185
Verbindlichkeiten (11) 12.795 14.201
    48.496 50.428

Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterungen siehe Anhang 2013
T€
2012
T€
Umsatzerlöse (12) 44.862 43.800
Erhöhung/Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   130 -639
Andere aktivierte Eigenleistungen   1 0
Gesamtleistung   44.993 43.161
Sonstige betriebliche Erträge (13) 995 1.505
Materialaufwand (14) -28.299 -26.945
Rohergebnis   17.689 17.721
Löhne und Gehälter   -5.670 -5.623
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung   -1.161 -829
(davon für Altersvorsorge T€ 258, Vorjahr T€ -69)      
Personalaufwand (15) -6.831 -6.452
Abschreibungen   -1.277 -2.436
Sonstige betriebliche Aufwendungen (16) -3.240 -3.349
Ergebnis vor Finanzergebnis   6.341 5.484
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   110 165
(davon aus verbundenen Unternehmen T€ 104, Vorjahr T€ 148)      
Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -173 -166
(davon an verbundene Unternehmen T€ 33, Vorjahr T€ 16)      
(davon aus Abzinsung T€ 140, Vorjahr T€ 148)      
Finanzergebnis (17) -63 -1
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   6.278 5.483
Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung   6.278 5.483
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn   -6.278 -5.483
Jahresergebnis   0 0

Anhang

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 ist unter Beachtung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB aufgestellt.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB).

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB sind einige Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden bei den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erläutert. Die Methoden wurden mit Ausnahme des Ausweises der Erträge aus dem Deckungsvermögen stetig zum Vorjahr angewendet.

Energiewirtschaftsgesetz

Die Gesellschaft ist ein Energieversorgungsunternehmen im Sinne des EnWG. Sie erfüllt die Voraussetzungen einer Kundenanlage zur betrieblichen Eigenversorgung nach § 3 Nr. 24a) EnWG, weswegen sie kein vertikal integriertes Unternehmen (§ 3 Nr. 38 EnWG) ist. Die Verbundklausel nach § 3 Nr. 38 EnWG steht der Klassifizierung als Kundenanlage nicht entgegen. Die Gesellschaft muss daher den Verpflichtungen nach § 6b Abs. 3 bis 7 EnWG, insbesondere der buchhalterischen Entflechtung, nicht nachkommen und hat dies dementsprechend nicht vorgenommen.

BILANZERLÄUTERUNGEN

AKTIVA

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

( 1 ) Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Anschaffungskosten der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über maximal drei Jahre abgeschrieben.

Der im Anlagevermögen ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert steht im Zusammenhang mit der Übernahme des Werks in Witzenhausen von den Vorgängergesellschaften von Procter & Gamble. Er wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer liegt in der Branchenstabilität sowie in der signifikanten Präsenz langjähriger spezifischer Kenntnisse der Unternehmensprozesse des im Rahmen des Unternehmenserwerbs übernommenen Mitarbeiterstammes begründet.

( 2 ) Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten - abnutzbare Gegenstände vermindert um planmäßige Abschreibungen - angesetzt. Eigene Herstellungskosten umfassen direkt zurechenbare Kosten und anteilige Gemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Fremdkapitalzinsen sind hierin nicht enthalten.

Abnutzbare Anlagegüter, die bis zum Jahr 2009 angeschafft oder hergestellt wurden, werden nach Maßgabe der jeweils kürzesten steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer in der Regel degressiv abgeschrieben (Beibehaltung nach Artikel 67 Abs. 4 EGHGB). Der Gesamteffekt aus den steuerlich motivierten Abschreibungen im Vergleich zur Wahl einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit einem betriebsgewöhnlichen Nutzenverlauf ist als gering einzustufen.

Abnutzbare Anlagegüter, die ab dem Jahr 2010 angeschafft oder hergestellt wurden, werden im Zuge der BilMoG-Umstellung nach Maßgabe der voraussichtlich tatsächlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibung auf die Zugänge des Jahres erfolgt wie bisher pro rata temporis.

Die Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden je nach Ausführung 10 - 50 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 5 - 25 Jahre sowie bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung grundsätzlich 3 - 10 Jahre.

Im Zuge der Anlagenübernahme sind teilweise kürzere Restlaufzeiten - je nach individuellem Zustand des Anlagegutes - angesetzt worden.

( 3 ) Finanzanlagen

An Mitarbeiter wurden Darlehen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 6 (Vorjahr T€ 11) gewährt.

Die Bewertung erfolgt zu Nominalwerten.

Entwicklung des Anlagevermögens 2013

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.13
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
Umbuchungen
T€
Stand 31.12.13
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen 92 4 0 0 96
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.014 0 0 0 1.014
  1.106 4 0 0 1.110
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.197 96 4 0 9.289
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.718 476 74 110 19.230
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.479 146 81 0 2.544
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 113 52 0 (110) 55
  30.507 770 159 0 31.118
III. Finanzanlagen          
Ausleihungen 11 0 5 0 6
  11 0 5 0 6
  31.624 774 164 0 32.234
  Abschreibungen
Stand 01.01.13
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
Stand 31.12.13
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen 80 6 0 86
2. Geschäfts- oder Firmenwert 355 68 0 423
  435 74 0 509
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.083 420 4 2.499
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.926 613 27 15.512
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.934 170 75 2.029
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
  18.943 1.203 106 20.040
III. Finanzanlagen        
Ausleihungen 0 0 0 0
  0 0 0 0
  19.378 1.277 106 20.549
  Nettowerte
Stand 31.12.13
T€
Stand 31.12.12
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen 10 12
2. Geschäfts- oder Firmenwert 591 659
  601 671
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.790 7.114
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.718 3.792
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 515 545
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 55 113
  11.078 11.564
III. Finanzanlagen    
Ausleihungen 6 11
  6 11
  11.685 12.246

( 4 ) Vorräte

  31.12.2013
T€
Vorjahr
T€
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.067 2.656
Unfertige Erzeugnisse 551 79
Fertige Erzeugnisse und Waren 945 1.287
Emissionszertifikate 5 48
  3.568 4.070

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind zu fortgeschriebenen, teils zu tatsächlichen Anschaffungskosten oder - unter Beachtung des Niederstwertprinzips - zu niedrigeren Tageswerten am Abschlusstag bewertet. Soweit erforderlich, erfolgten individuelle Absetzungen für Lagerrisiken.

In die Bewertung der Erzeugnisse werden neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen (§ 255 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB).

Die unentgeltlich erhaltenen Emissionsberechtigungen (EU Allowances = EUA) wurden unter dem Vorratsvermögen bilanziert. In Ausübung des Wahlrechts erfolgte die Zugangsbewertung zum Zeitwert (6,81 EUR pro Tonne/ 1. Januar 2013) unter Bildung eines korrespondierenden Sonderpostens bei Zuteilung. Die Zugangsbewertung für die Zuteilungsperiode 2013 erfolgte in Form einer Forderungseinstellung in Höhe der Differenz zwischen Verbrauch des Jahres 2013 abzgl. des Bestandes zum 31. Dezember 2013, da die Zuteilungshöhe für die neue Handelsperiode durch die Behörden zum Stichtag noch nicht final festgelegt und somit die Zuteilung selbst nicht erfolgt war. Die Höhe der erwarteten Zuteilung übersteigt die bilanzierte Forderung. Aus Vorsichtsgesichtspunkten wurde hier aber nur in Höhe der sich ergebenden Rückgabeverpflichtung eine Aktivierung vorgenommen. Etwaige entgeltlich erworbene EUA oder auch entgeltlich erworbene Emissionsreduktionen (Certified Emission Reductions = CER) wurden mit ihren jeweiligen Anschaffungskosten aktiviert. Zum Bilanzstichtag erfolgte die Gegenüberstellung der Zugangskurse mit den jeweiligen Marktpreisen per 31. Dezember 2013. Für die EUA ergab sich ein Marktpreis in Höhe von 4,84 EUR pro Tonne. Die Bewertung zum Bilanzstichtag erfolgte unter Einhaltung des Imparitätsprinzips.

( 5 ) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

  31.12.2013
T€
Vorjahr
T€
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 32.243 33.396
(davon gegen Gesellschafter) (0) (7)
Sonstige Vermögensgegenstände 837 704
  33.080 34.100

Sämtliche Restlaufzeiten liegen wie im Vorjahr unter einem Jahr. Forderungen sind mit ihrem Nennwert angesetzt.

Nicht gesicherte Beträge in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind unter Beachtung des Imparitätsprinzips zu den Kursen zum Entstehungszeitpunkt oder den Devisenkassamittelkursen zum 31. Dezember 2013 in Euro umgerechnet worden. Bei Fremdwährungsbeträgen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wird mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag entsprechend § 256a HGB umgerechnet.

In diesem Geschäftsjahr wurden, ebenso wie im Vorjahr, keine Forderungen in Fremdwährungen kursgesichert.

Erkennbare Ausfallrisiken bei nicht besicherten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden zu marktüblichen Konditionen verzinst. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen und Gesellschafter wurden unsaldiert auf der Aktiv- und Passivseite ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 9 (Vorjahr T€ 30) den Liefer- und Leistungsbereich und in Höhe von T€ 32.234 (Vorjahr T€ 33.359) sonstige Forderungen aus kurzfristigen Geldanlagen und Cashpool (davon Cashpool T€ 7.524, Vorjahr T€ 9.192).

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen überwiegend Forderungen aus der Rückerstattung von Energieabgaben.

( 6 ) Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

  31.12.2013
T€
Vorjahr
T€
Kassenbestand 3 4
Guthaben bei Kreditinstituten 152 3
  155 7

Die Bewertung erfolgt zu Nominalwerten.

( 7 ) Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen Abgrenzungen für Wartungsverträge mit einem Leistungszeitraum im Jahr 2014.

PASSIVA

( 8 ) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 25.

Die Geschäftsanteile liegen zu 100% bei der SCA Hygiene Products GmbH Neuss, Neuss.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 25. März 2008 hat die Gesellschafterin SCA Hygiene Products GmbH Neuss, Neuss, T€ 33.000 in die Kapitalrücklage eingelegt.

( 9 ) Sonderposten Emissionsrechte

Aufgrund der in das Jahr 2014 verschobenen und damit im Jahr 2013 nicht erfolgten Zuteilung der kostenfreien EU Allowances (EUA) für das Jahr 2013 sowie dem Verbrauch der vorhandenen Restbestände aus Vorjahren ist zum Bilanzstichtag kein Sonderposten für noch nicht verbrauchte kostenfreie Emissionszertifikate) auszuweisen (Vorjahr T€ 17; Bruttodarstellung).

( 10 ) Rückstellungen

  31.12.2013
T€
Vorjahr
T€
Rückstellungen für Pensionen 368 402
Sonstige Rückstellungen 2.306 2.783
  2.675 3.185

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten, für erkennbare Risiken sowie für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet worden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

Der Verpflichtungswert nach HGB (BilMoG) der Pensionen wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Deckungsvermögen verrechnet. Die Zeitwerte des Deckungsvermögens wurden anhand der am Bilanzstichtag gültigen Börsenkurse und Marktpreise der zugrunde liegenden Wertpapiere bestimmt.

Gemäß § 285 Nr. 25 Halbsatz 1 HGB ergaben sich nachfolgende Wertansätze zum Bilanzstichtag:

Anschaffungskosten des verrechneten Deckungsvermögens T€ 1.562.
Beizulegende Zeitwerte des verrechneten Deckungsvermögens T€ 1.771.
Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsverpflichtungen T€ 2.139.

Dem Verpflichtungswert der Pensionen, Jubiläumszahlungen und Hinterbliebenenbezüge liegt das Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method i.S.d. IAS 19) als versicherungsmathematisches Bewertungsverfahren zugrunde. Dem Verpflichtungswert der Altersteilzeit nach HGB liegen die Regeln auf Basis der Stellungnahme des Instituts der Wirtschaftsprüfer vom 18. November 1998 (IDW RS HFA 3, FN-IDW 1998, Seite 595) zugrunde. Nach der IDW-Verlautbarung ist die Zahlungsverpflichtung unter Berücksichtigung einer Diskontierung mit einem marktüblichen Zins anzusetzen. Neben der Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck wurden zur Berechnung der Verpflichtungswerte folgende Annahmen getroffen:

  Pensionen Jubiläum Hinterbliebenen- Versorgung Altersteilzeit
Rechnungszins zum 01.01.2013 5,06% 4,50% 5,06% 3,83%
Rechnungszins zum 31.12.2013 4,90% 4,26% 4,90% 3,50%
Gehaltstrend (inklusive Inflation) 3,25% 3,25% 3,25% 3,25%
Rentenanpassung p.a. (alle 3 Jahre) 2,00%      

Die sonstigen Rückstellungen enthalten hauptsächlich Verpflichtungen für Altersteilzeit T€ 423 (Vorjahr T€ 709), Jubiläen T€ 530 (Vorjahr T€ 503), ausstehende Lieferantenrechnungen T€ 334 (Vorjahr T€ 415), Boni T€ 291 (Vorjahr T€ 301), Urlaub T€ 107 (Vorjahr T€ 223) und sonstige Personalkosten T€ 400 (Vorjahr T€ 347). Weiterhin enthalten die sonstigen Rückstellungen die Verpflichtung zur Abgabe von Emissionszertifikaten in Höhe von T€ 44 (Vorjahr T€ 31).

( 11 ) Verbindlichkeiten

  31.12.2013
  Restlaufzeit Insgesamt
  Unter 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€

T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   5.930   0   0   5.930
  (Vj.: 7409) (Vj.: 0) (Vj.: 0) (Vj.: 7409)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   344   0   0   344
  (Vj.: 1031) (Vj.: 0) (Vj.: 0) (Vj.: 1031)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter   6.472   0   0   6.472
  (Vj.: 5702) (Vj.: 0) (Vj.: 0) (Vj.: 5702)
Sonstige Verbindlichkeiten   49   0   0   49
  (Vj.: 59) (Vj.: 0) (Vj.: 0) (Vj.: 59)
(davon aus Steuern)   47   0   0   47
  (Vj.: 44) (Vj.: 0) (Vj.: 0) (Vj.: 44)
Gesamtsumme   12.795   0   0   12.795
  (Vj.: 14201) (Vj.: 0) (Vj.: 0) (Vj.: 14201)

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Kursgesicherte Währungsverbindlichkeiten werden zum Sicherungskurs oder zum höheren Buchwert ausgewiesen. Nicht gesicherte Beträge in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind unter Beachtung des Imparitätsprinzips zu den Kursen zum Entstehungszeitpunkt oder den Devisenkassamittelkursen zum 31. Dezember 2013 in Euro umgerechnet worden. Bei Fremdwährungsbeträgen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wird zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag entsprechend § 256a HGB umgerechnet.

In diesem Geschäftsjahr wurden ebenso wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten in Fremdwährungen kursgesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und den Gesellschaftern werden zu marktüblichen Konditionen verzinst. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 344 (Vorjahr T€ 637) und sonstige Verbindlichkeiten mit T€ 0 (Vorjahr T€ 394). Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betreffen wie im Vorjahr die Ergebnisabführung (T€ 6.278, Vorjahr T€ 5.483) sowie sonstige Verbindlichkeiten (T€ 194, Vorjahr T€ 219).

Die sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 49, Vorjahr T€ 59) enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern (Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von T€ 47, Vorjahr T€ 44).

Derivative Finanzinstrumente

Zur Absicherung von Schwankungen der Energiepreise schließt die Gesellschaft Termingeschäfte ab. Es handelt sich zum einen um Strom-Terminhandelsgeschäfte mit einem Volumen von 19,8 GWh (im Wert von € 0,8 Mio.) die zum Bilanzstichtag einen Marktwert von rund € 0,7 Mio. haben. Aufgrund des höheren Kontraktwertes wurde eine Rückstellung für drohende Verluste aus Strom-Terminhandelsgeschäften von € 0,1 Mio. gebildet. Des Weiteren wurden Gasmengen im Volumen von 35,4 GWh (im Wert von € 0,94 Mio.) gesichert, die zum Bilanzstichtag einen Marktwert von rund € 0,93 Mio. haben. Aufgrund des höheren Kontraktwertes wurde eine Rückstellung für drohende Verluste aus Gas-Terminhandelsgeschäften von € 0,01 Mio. gebildet. Bei Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgte die Rückstellungsbildung abgezinst.

Latente Steuern

Der Ausweis von latenten Steuern erfolgt aufgrund der bestehenden Organschaft im Abschluss des Organträgers der SCA Hygiene Products GmbH Neuss, Neuss.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

( 12 ) Umsatzerlöse

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Produktgruppen und nach geographisch bestimmten Märkten ist aus der nachstehenden Tabelle ersichtlich:

  2013
T€
Vorjahr
T€
Aufgliederung nach Produktgruppen:    
Hygienepapiere 44.768 43.710
davon Handelswaren (2.896) (2.552)
Rohwatte 2 0
Sonstige Erlöse 92 90
  44.862 43.800
Aufgliederung nach Regionen:    
Deutschland 36.354 35.568
EU-Länder 8.508 8.232
  44.862 43.800

( 13 ) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Weiterbelastungen an Konzernunternehmen (T€ 460, Vorjahr T€ 710), Gewinne aus dem Verkauf von Maschinen und Geschäftsausstattung (T€ 1, Vorjahr T€ 348), Erträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 158, Vorjahr T€ 0 - Ausweis in 2012 saldiert unter Personalaufwand), Währungskursgewinne (T€ 10, Vorjahr T€ 23) sowie Erträge aus Kantinenverkäufen (T€ 49, Vorjahr T€ 48). Weiterhin sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für die Abgabeverpflichtung der Emissionszertifikate in Höhe von T€ 80 (Vorjahr T€ 31) enthalten.

Insgesamt sind Erträge in Höhe von T€ 109 (Vorjahr T€ 604) ausgewiesen, die anderen Geschäftsjahren zuzuordnen sind und zum großen Teil aus der Auflösung von Rückstellungen stammen.

( 14 ) Materialaufwand

  2013
T€
Vorjahr
T€
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 28.299 26.945

( 15 ) Personalaufwand

Im Geschäftsjahr wurden im Zusammenhang mit der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB im Personalaufwand innerhalb des Postens "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung" keine Erträge verrechnet (Vorjahr T€ 200). Der Posten enthält unter anderem:

Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen T€ 13;

Aufwendungen aus der Anpassung der Pensionsrückstellungen T€ 190.

( 16 ) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Diese Position beinhaltet im Wesentlichen Instandhaltungsaufwand inkl. Materialkosten (T€ 769, Vorjahr T€ 945), Servicekosten Konzern (T€ 420, Vorjahr T€ 378), Frachtkosten und Kosten für externe Lager (T€ 192, Vorjahr T€ 189), Kommunikation (T€ 256, Vorjahr T€ 287), Mieten und Pachten (T€ 249, Vorjahr T€ 223), sonstige Personalkosten (T€ 384, Vorjahr T€ 337), sonstige Leistungen (T€ 223, Vorjahr T€ 221) sowie Währungskursverluste (T€ 18, Vorjahr T€ 22).

Daneben sind Beträge aus der Dotierung der Rückstellung für die Abgabeverpflichtung von Emissionszertifikaten in Höhe von T€ 80 (Vorjahr T€ 32) enthalten. Für den Ausweis wurde das Wahlrecht der Bruttodarstellung gewählt.

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 192 (Vorjahr T€ 35) aus Verlusten aus Anlagenabgängen und Nachbelastungen aus Vorjahren, sowie sonstige Steuern in Höhe von T€ 29 (Vorjahr T€ 23) ausgewiesen.

( 17 ) Finanzergebnis

  2013
T€
Vorjahr
T€
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 110 165
Davon aus verbundenen Unternehmen (104) (148)
Davon aus Aufzinsung (0) (0)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -173 -166
Davon an verbundene Unternehmen (-33) (-16)
Davon aus Aufzinsung (-140) (-150)
Finanzergebnis -63 -1

Die Zinsaufwendungen enthalten in Bezug auf Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen ausschließlich den verpflichtungsseitigen Zinsaufwand. Effekte aus den Veränderungen des Zinssatzes werden innerhalb des operativen Ergebnisses als Zuführung zu den Verpflichtungen gezeigt.

Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Die nachfolgende Tabelle zeigt die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (nach Köpfen / ohne Auszubildende):

  2013 Vorjahr
Gewerbliche Arbeitnehmer 79 78
Angestellte 34 35
Mitarbeiter gesamt 113 113

2. Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine außerbilanziellen Haftungsverhältnisse.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht unter den Haftungsverhältnissen angegeben sind, beträgt T€ 45 (Vorjahr T€ 509).

Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (T€ 14, Vorjahr T€ 444) und dem Bestellobligo aus Investitionen (T€ 31, Vorjahr T€ 65). Daneben umfassen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen Kontrakte aus Stromtermingeschäften (€ 0,84 Mio., Vorjahr € 0,94 Mio.) und Gastermingeschäften (€ 0,94 Mio, Vorjahr € 1,0 Mio.).

4. Gesamtbezüge

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5. Angaben zum Mutterunternehmen

Die SCA Hygiene Products GmbH Witzenhausen, Witzenhausen, und ihre Mutter SCA Hygiene Products GmbH Neuss, Neuss, werden in den Konzernabschluss der Svenska Cellulosa Aktiebolaget SCA, Stockholm/Schweden, einbezogen. Die Svenska Cellulosa Aktiebolaget SCA, Stockholm/Schweden, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis auf.

Die Angaben zu dem für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzernabschluss der SCA zum 31. Dezember 2013.

Am 7. September 2007 wurde ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der SCA Hygiene Products GmbH Neuss, Neuss, abgeschlossen.

Es bestand im Berichtsjahr eine körperschaft- und gewerbe- sowie, bis zum 30. November 2013, eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der SCA Hygiene Products GmbH Neuss, Neuss. Seit dem 1. Dezember 2013 besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der SCA GmbH, München.

6 . Geschäftsführung

Stephan Franke, Nierstein, Leiter Finance Shared Service, Region Central

Dietmar Haschke, Helsa, Werksleiter Witzenhausen (seit 1. Februar 2014)

Alexander Merkel, Söhrewald (bis 1. Februar 2014)

7 . Jahresergebnis

Zum Abschlussstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB T€ 208 (Vorjahr T€ 90), die sich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen Anschaffungskosten und Zeitwert des Deckungsvermögens ergeben. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend freie Rücklagen, so dass der Jahresüberschuss von T€ 6.278 (Vorjahr T€ 5.483) aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages in voller Höhe an die SCA Hygiene Products GmbH Neuss, Neuss, abgeführt werden kann.

 

Witzenhausen, 21. Mai 2014

Die Geschäftsführung
der SCA Hygiene Products GmbH Witzenhausen

Stephan Franke

Dietmar Haschke

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SCA Hygiene Products GmbH Witzenhausen, Witzenhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund- sätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 21. Mai 2014

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bernd Wagner, Wirtschaftsprüfer

ppa. Martin Both, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2013 wurde am 21.05.2014 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.