Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 406217
Eingetragen
8.7.2005
Branche
Herstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
die Herstellung, Montage und Vertrieb von Schaltanlagen sowie alle Tätigkeiten, die dem Gesellschaftszweck zu dienen geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
André Fiedler
seit 20.1.2023
Geschäftsführer
Chris Vonnoe
seit 8.6.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Chris VonnoeVonnoe Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GSAB Elektrotechnik GmbH

Greußen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Das Jahr 2023 stellte unser Unternehmen erneut vor Herausforderungen, aber auch vor vielfältige Chancen. In einem weiterhin volatilen globalen wirtschaftlichen Umfeld, das unter anderem von geopolitischen Spannungen und anhaltenden Lieferkettenproblemen geprägt war, konnten wir dank unserer klaren strategischen Ausrichtung und unserer Innovationskraft erneut erfolgreich agieren. Unsere Fähigkeit, uns flexibel an die wechselnden Marktbedingungen anzupassen, hat es uns ermöglicht, unser Wachstum zu festigen und unsere Position als führender Spezialist für "Strom im Freien" weiter auszubauen.

Trotz der globalen Unsicherheiten, darunter die anhaltenden Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und der volatilen Energiepreise, ist es uns gelungen, unsere Lieferfähigkeit zu sichern. Der verstärkte Fokus der Bundesregierung auf den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die zunehmenden Anstrengungen zur Klimaneutralität bildeten weiterhin eine solide Grundlage für unsere Geschäftsstrategie. Diese Entwicklungen haben uns zusätzliche Wachstumsimpulse gegeben, da die Nachfrage nach zuverlässigen Energiequellen erneut stark gestiegen ist.

Eine wesentliche Herausforderung im Jahr 2023 bestand darin, unsere Ausbildungsmöglichkeiten weiterzuentwickeln und die Förderung von Nachwuchstalenten gezielt voranzutreiben. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels war es notwendig, neue Ausbildungsstrategien zu implementieren, um sicherzustellen, dass wir auch in Zukunft über qualifizierte Fachkräfte verfügen, die unsere Innovationskraft und Marktführerschaft sichern. Die erfolgreichen Maßnahmen in diesem Bereich stärken unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit und bereiten uns auf zukünftige Anforderungen vor.

Dieser Lagebericht gibt einen Überblick über unsere Erfolge und Entwicklungen im Jahr 2023, er unterstreicht unser Engagement für nachhaltiges Wachstum und eine zukunftsorientierte Unternehmensstrategie.

1. Allgemeine Wirtschaftslage

Das Geschäftsfeld der GSAB Elektrotechnik GmbH konnte sich in den vergangenen Jahren äußerst positiv entwickeln und im Jahr 2023 verzeichneten wir ein überdurchschnittlich starkes Wachstum. Dies gelang trotz anhaltender Herausforderungen auf den globalen Märkten, darunter geopolitische Spannungen, hohe Inflation und Lieferkettenprobleme. Besonders unsere strategische Ausrichtung auf den Ausbau erneuerbarer Energien und die zunehmende Nutzung klimafreundlicher Technologien spielte eine zentrale Rolle bei der Stärkung unserer Marktposition.

Die kontinuierliche Nachfrage nach Stromverteilung im Freien, vor allem im Zusammenhang mit dem Ausbau der Stromnetze für erneuerbare Energien, sorgte auch 2023 für starke Impulse. Unsere Fokussierung auf die Entwicklung und Produktion von Kabelverteilern für nachhaltige Energie-anwendungen, trug maßgeblich zu dieser positiven Entwicklung bei.

Dennoch blieben Herausforderungen bestehen: Insbesondere die globalen Lieferkettenprobleme und Preisschwankungen bei Rohstoffen, verstärkt durch den andauernden Krieg in der Ukraine, führten zu Engpässen und erhöhten Kosten in der Beschaffung. Trotz dieser Widrigkeiten konnten wir durch vorausschauendes Ressourcenmanagement und enge Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten, die Lieferfähigkeit aufrechterhalten und unsere Wachstumsziele erreichen.

2. Entwicklung der Branche

Neben der GSAB Elektrotechnik GmbH sind die bekannten Unternehmen im Segment "Strom im Freien" tätig. Im Jahr 2023 konnte sich GSAB erneut solide entwickeln und das starke Wachstum der vergangenen Jahre überdurchschnittlich steigern.

GSAB setzt weiterhin konsequent auf die Produktion am Standort Deutschland und investiert gezielt in lokale Kapazitäten. Diese Standortstrategie erlaubt es uns, flexibel auf Marktanforderungen zu reagieren und die Lieferfähigkeit auch in einem schwierigen Umfeld sicherzustellen.

Darüber hinaus haben die steigende Nachfrage nach Stromverteilungslösungen und der wachsende Fokus auf erneuerbare Energien dazu geführt, dass neue Marktteilnehmer versuchen, in diesem Segment Fuß zu fassen. Trotz dieser zusätzlichen Konkurrenz konnte GSAB durch seine langjährige Erfahrung und Spezialisierung seine führende Position behaupten.

Eine Herausforderung für die GSAB Elektrotechnik GmbH im Jahr 2023 bestand darin, qualifizierte Mitarbeiter und Auszubildende zu gewinnen und langfristig zu halten. Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels war es wichtig, unsere Ausbildungs- und Rekrutierungsstrategien weiter-zuentwickeln, um den steigenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Wir haben verstärkt in die Weiterbildung unserer bestehenden Mitarbeiter investiert und neue Programme zur Mitarbeitergewinnung implementiert, um sicherzustellen, dass wir über die nötigen Fachkräfte verfügen, die unser Wachstum unterstützen und die Innovationskraft des Unternehmens stärken.

Trotz der dynamischen Preisentwicklung auf dem Markt konnte GSAB Elektrotechnik GmbH im Jahr 2023 ohne Preisanpassung gegenüber ihren Kunden agieren. Diese stabile Preisstrategie trug dazu bei, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und das Vertrauen unserer Kunden zu festigen, während wir gleichzeitig unsere hohen Qualitätsstandards aufrechterhalten konnten.

3. Produktion

Im Geschäftsjahr 2023 konnte die GSAB Elektrotechnik GmbH eine Gesamtleistung verzeichnen, die Umsatzerlöse von 20.248 TEUR generierte. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsatzerlöse um 5.244 TEUR gestiegen. Dies spiegelt unsere kontinuierlichen Anstrengungen wider, hochwertige Produkte herzustellen und gleichzeitig den sich wandelnden Marktanforderungen gerecht zu werden.

Die Herstellung unserer Produkte erfolgt weiterhin am Standort Greußen, einschließlich des Ortsteils Clingen und wurde um den neuen Standort in Bad Langensalza erweitert. Diese strategische Entscheidung ermöglicht es uns, zusätzliche Kapazitäten zu generieren und auch neue Mitarbeiter zu gewinnen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.

Vertrieb und Verwaltung blieben unverändert in der Ortsmitte angesiedelt. Der Standort Bad Langensalza wird ebenfalls in die Kommunikation und die Abläufe eingebunden.

4. Investitionen

Auch im Jahr 2023 wurden strategische Investitionen von Seiten der GSAB Elektrotechnik GmbH getätigt, um Standorte zu erweitern, die betriebliche Infrastruktur weiter zu modernisieren und die Kapazitäten weiter auszubauen, wodurch das Unternehmen zukunftssicher aufgestellt wird.

Der Bestand an immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen ist im Vergleich zum Vorjahr um 10,7 TEUR auf 1.516,1 TEUR gestiegen.

Die Investitionsplanung für den Zeitraum bis 2025 wurde um den Standort Bad Langensalza erweitert und zusätzlich auch um den Ausbau der am Werk II in Clingen durch den Erwerb und Pacht neuer Grundstücke. Die Finanzierung erfolgt dabei teilweise aus Investitionskrediten mit anteiligen Fördermitteln, dem freien Cash Flow und vorhandenem Barvermögen. Zusätzlich wird das Vorhaben im Werk I von der Thüringer Aufbaubank aus Programmen wie "Thüringen-Invest" und GRW-Darlehen gefördert.

Der geplante Relaunch unserer Website und die Integration neuer Funktionen wurden im Quartal 4 wie erwartet umgesetzt.

Zusätzlich zu diesen Investitionen steht, die Anbindung der neuen Lager- und Logistikhalle weiterhin im Fokus. Die geplanten Investitionen in Netzwerkstrukturen, lizenzierte Softwarelösungen sowie zusätzliche Sicherheitsstrukturen im Rahmen von Backup- und Cyber-Sicherheitslösungen werden auch im Standort Bad Langensalza umgesetzt.

Diese strategisch ausgerichteten Investitionen sind ein essenzieller Bestandteil unserer Wachstumsstrategie und ermöglichen es uns, die steigenden Anforderungen des Marktes zu erfüllen und unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen.

5. Personal

Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die GSAB Elektrotechnik GmbH durchschnittlich 92 Mitarbeiter. Das Unternehmen legt besonderen Fokus auf die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte und setzt dabei auf verschiedene Personalmarketingmaßnahmen. Um jungen Menschen Einblicke in die Arbeitswelt zu bieten, werden Schülern Ferienarbeit und Praktika angeboten, um das Interesse zukünftiger Mitarbeiter zu wecken und die Verbindung zur Region zu stärken.

Die GSAB Elektrotechnik GmbH fördert eine gute Work-Life-Balance, was sich positiv auf die Mitarbeiterzufriedenheit und den erfolgreichen Ausbau des Teams ausgewirkt hat. Darüber hinaus haben wir ein mitarbeiterspezifisches Coaching-Programm eingeführt und unser Gesundheitsmanagement erweitert und individueller gestaltet.

Zudem engagiert sich das Unternehmen aktiv in der Nachwuchsförderung und erkennt die Bedeutung einer gut ausgebildeten Belegschaft. Durch kontinuierliche Mitarbeiterentwicklung und ein attraktives Arbeitsumfeld strebt GSAB an, hochqualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig zu binden.

6. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die GSAB Elektrotechnik GmbH verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr eine positive Entwicklung in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.236,5 TEUR auf 9.108,9 TEUR erhöht.

Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie fertigen Erzeugnissen ist weiter angestiegen, um 549,1 TEUR auf insgesamt 3.734,8 TEUR. Diese Erhöhung spiegelt unser Bemühen wider, die Lagerkapazitäten zu optimieren und die Lieferfähigkeit aufrechtzuerhalten.

Durch die positive Geschäftsentwicklung erhöhte sich der Bankbestand innerhalb des Geschäftsjahres um 863,0 TEUR auf 1.954,0 TEUR.

Die Eigenkapitalquote, ein wichtiger Indikator für die finanzielle Stabilität eines Unternehmens, beträgt zum Bilanzstichtag 31.12.2023 75,2 % und konnte damit weiter ausgebaut werden.

Alle Risiken wurden zum Bilanzstichtag sorgfältig bewertet und in Rückstellungen abgebildet. Die Rückstellungen beliefen sich auf 800,6 TEUR und lagen damit 400 TEUR über dem Vorjahreswert. Hierin enthalten sind Rückstellungen für Steuernachzahlungen in Höhe von TEUR 245,2.

Im Geschäftsjahr 2023 haben wir keine Finanzierungen in Anspruch genommen.

Da die Investitionen in den Ausbau des Standortes Werk I und die Errichtung des Lager- und Logistikzentrums durch die Vonnoe Holding GmbH durchgeführt werden, ist diese auch Träger der entsprechenden Finanzierungen.

Die Gesamtleistung betrug 20.261,9 TEUR und konnte somit im Vergleich zum Vorjahr um 5.253,4 TEUR gesteigert werden, was auf eine positive Marktentwicklung und eine gestärkte Nachfrage nach unseren Produkten hinweist.

Durch den Anstieg der Mitarbeiterzahl auf 92 Mitarbeiter im Durchschnitt erhöhten sich auch die Personalkosten auf 3.226,9 TEUR.

Die Summe der Abschreibungen ist von 191,8 TEUR auf 209,5 TEUR gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 2.278,3 TEUR und lagen damit 73,9 TEUR über dem Vorjahreswert.

Nach Abzug der Ertragssteuern beläuft sich unser Ergebnis nach Steuern auf 2.458,7 TEUR.

Das Geschäftsjahr konnten wir mit einem Jahresüberschuss von 2.438,4 TEUR abschließen, was unsere positive Entwicklung und die Effektivität unserer Geschäftsstrategie widerspiegelt.

Unser Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit nach DRS 21 betrug im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2.224,9 TEUR.

Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit betrug -181,8 TEUR. Aus der Finanzierungstätigkeit resultierte ein Cash Flow in Höhe von -1.180,1 TEUR.

Insgesamt erhöhte sich der Finanzmittelbestand zum 31.12.2023 auf 1.954,0 TEUR.

7. Chancen und Risiken

Die GSAB Elektrotechnik GmbH begegnet den Chancen und Risiken des Marktes mit einem optimistischen und proaktiven Ansatz. Wir betrachten Herausforderungen als Gelegenheiten für Wachstum und Fortschritt und schätzen sie als potenzielle Antreiber für unsere Entwicklung.

Diese positive Sichtweise ermöglicht es uns unsere Ansprüche zu formulieren, flexibel auf den Markt zu reagieren und weiterhin neue innovative Produkte zu entwickeln.

Chancen:

Eine vielversprechende Gelegenheit liegt in den anhaltenden Investitionen in den Netzausbau, die durch die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energien und die Elektromobilität vorangetrieben werden. Diese Entwicklungen bietet uns weiterhin große Möglichkeiten an Wachstum und stabilen Absatzmärkten. Gerade unsere Produkte im Bereich der Wandlermessungen für Einspeiseanlagen und Netzinfrastruktur können aktuell den Bedarf am Markt nicht bedienen.

Zudem haben wir eine neue Produktkategorie für Verteiler für Elektromobilität eingeführt, wodurch sich zusätzliche Chancen ergeben, insbesondere im Hinblick auf die Erweiterung der Ladeinfrastruktur, die durch die Öffentliche Diskussion und den Kurs der Bundesregierung gefördert werden.

Risiken:

Trotz unserem optimistischen und proaktiven Ansatz und der generell positiven Haltung sind wir uns bewusst, dass auch Risiken im Geschäftsumfeld bestehen, auf die wir keinen Einfluss haben. Zu diesen Risiken zählen die Unsicherheiten und Herausforderungen aufgrund internationaler Krisen.

Auch wenn diese geringe Auswirkungen auf unseren aktuellen Absatzmarkt haben, sind wir doch abhängig in der Beschaffung von Rohmaterialien. Diese Faktoren können unsere Produktionskapazitäten und Lieferzeiten beeinträchtigen, auch wenn sich die Auswirkungen zunächst durch unsere stabilen Lagerpuffer zeitlich verzögern, bevor sie auf die Produktion oder die Auslieferung an unsere Kunden wirken.

Darüber hinaus müssen wir die gesamtwirtschaftliche Lage berücksichtigen und für konventionelle Märkten angemessen reagieren. Hierbei kompensieren wir klassische Marktfelder durch Produkte aus der neuen Kategorie der Kabelverteiler für Elektromobilität.

Worst-Case-Szenarien, wie teilweise in den abgeschlossenen Geschäftsjahren schließen wir für 2023 aus.

Selbstverständlich unterliegen Risikoanalysen und -bewertungen einer kontinuierlichen Beobachtung und daraus resultierend kurzfristigen Anpassungen. Marktveränderungen im Bereich der Zulieferer unterliegen ebenfalls der ständigen Beobachtung, um ggf. kurzfristig darauf reagieren zu können und Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Lager- und Warenbestand:

Der kontinuierlich erhöhte Lagerbestand der vergangenen Jahre musste auch in 2023, bedingt durch den neuen Standort in Bad Langensalza, ausgebaut werden.

Mit einem durchschnittlichen Auftragsbestand von ca. 4 Monaten hatten wir nicht nur eine gewisse Planungssicherheit, sondern auch ein gutes Zeitfenster um Risiken und Verzögerungen in den Lieferketten entgegenzuwirken. Finanziert aus unserem Cashflow, ermöglicht uns dieser Bestand eine zügige Reaktion auf Kundenanfragen und Aufträge. Obwohl Sonderlösungen etwa 6 Monate bis zur Auslieferung benötigten, liegt dies auf dem aktuellen Marktniveau.

Wir sind zuversichtlich, dass unsere proaktive Herangehensweise an die Marktanforderungen und der Ausbau unserer Fertigungskapazitäten, sowie unsere generellen strategischen Maßnahmen unsere Marktposition stärken und wir auch zukünftig in einer optimale Position sind, um von den positiven Entwicklungen in der Branche zu profitieren.

8. Prognose

Für das Jahr 2024 erwartet GSAB Elektrotechnik GmbH die Ergebnisse sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn auf Vorjahresniveau zu bestätigen bzw. leicht zu steigern.

Die operativen und taktischen Maßnahmen, die in den vergangenen Jahren ergriffen wurden, haben sich im Ergebnis 2023 wiederspiegelt und dieses Ergebnis wollen wir nicht nur bestätigen, sondern kontinuierlich ausbauen.

Gemäß der Umsatzplanung strebt das Unternehmen für 2024 einen Umsatz leicht über Vorjahres-niveau von 21,4 Millionen Euro an, um die Leistung gegenüber dem Vorjahr zu bestätigen.

In Bezug auf den Jahresüberschuss wird ein Betrag von 1,55 Millionen Euro erwartet. Dieses Ergebnis basiert auf der Annahme, dass wir weiterhin die Kostenstruktur optimieren können.

Die größten Herausforderungen für das Jahr 2024 sehen wir in der Mitarbeitergewinnung, um die Fertigungskapazitäten entsprechend der Planung ausbauen zu können.

Wir sind zuversichtlich, dass wir mit unserem strategischen Ansatz und unserem Engagement für kontinuierliche Verbesserung die Herausforderungen des Marktes erfolgreich meistern und unsere Wachstumsziele erreichen werden.

Die Prognose für 2024 basiert auf aktuellen Marktanalysen und den getroffenen strategischen Entscheidungen, wobei jedoch Risiken und Unsicherheiten berücksichtigt werden müssen, die sich aufgrund externer Faktoren ergeben können.

 

Greußen, im Oktober 2024

GSAB Elektrotechnik GmbH

Chris Vonnoe, Geschäftsführer

André Fiedler, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 50.110,50 47.122,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 338.713,00 307.687,00
2. technische Anlagen und Maschinen 197.022,50 111.451,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 804.727,50 933.233,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 119.557,66 1.460.020,66 99.932,10
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 54.493,41
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.734.844,82 3.185.704,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.885.637,03 2.006.736,65
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.954.027,23 1.090.972,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.272,21 35.103,22
SUMME AKTIVA 9.108.912,45 7.872.436,22

Passiva

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 6.822.126,52 5.563.726,71
- davon Gewinnvortrag in EUR: 5.563.726,71 (4.997.313,42)
B. Rückstellungen 800.555,92 400.375,12
C. Verbindlichkeiten 1.457.317,76 1.839.278,47
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
2. sonstige Verbindlichkeiten
- davon aus Steuern in EUR: 464.471,74 (275.183,39)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit in EUR: 80,00 (1.812,06)
D. Passive latente Steuern 3.912,25 44.055,92
SUMME PASSIVA 9.108.912,45 7.872.436,22

Hinweis auf § 328 (1a) Satz 2 HGB: Der Jahresabschluss wurde für die Offenlegung in verkürzter Form dargestellt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2023 2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 9.160.020,50 6.617.356,98
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.644.655,74 -2.206.061,05
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -582.203,31 -3.226.859,05 -531.376,20
- davon für Altersversorgung in EUR: -14.381,22 (-19.908,44)
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -209.514,17 -191.813,12
4. sonstige betriebliche Aufwendungen
-2.278.336,44 -2.204.430,29
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 10.279,28 1.975,66
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.609,92 701,35
- davon aus verbundenen Unternehmen in EUR: 0,00 (120,42)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -127,00 17.762,20 0,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.004.422,07 -449.918,80
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern in EUR: 40.143,67 (-5.340,10)
9. Ergebnis nach Steuern 2.458.650,97 1.036.434,53
10. sonstige Steuern -20.251,16 -21,24
11. Jahresüberschuss 2.438.399,81 1.036.413,29
12. Gewinnvortrag aus Vorjahr 5.563.726,71 4.997.313,42
13. Ausschüttungen -1.180.000,00 -470.000,00
14. Bilanzgewinn 6.822.126,52 5.563.726,71

Anhang für das Geschäftsjahr [BilanzDatum_bis.Jahr:2023]

Allgemeine Angaben

Die GSAB Elektrotechnik GmbH hat ihren Sitz in Greußen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Jena (HRB 406217).

Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen teilweise in Anspruch.

Der Jahresabschluss wurde unter teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Vermögensgegenstände werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Rückdeckungsversicherungen werden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital bewertet sofern keine Verrechnung mit ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen vorzunehmen ist.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen.

Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlich-keiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf die Anlagenentwicklung verwiesen.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben vollumfassend eine Restlaufzeit kleiner einem Jahr.

Eigenkapital

Das Stammkapital von EUR 25.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen, Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen sowie Abschluss- und Prüfungskosten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

31.12.2023 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten 1.457,3 1.457,3 0,0 0,0
Vorjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten 1.839,3 1.839,3 0,0 0,0

Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt TEUR 302,4 durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Die Haftungsverhältnisse betreffen eine Mitdarlehensnehmerschaft in Höhe von TEUR 4.900,0 zur Sicherung einer Darlehensschuld des Gesellschafters, welche zum 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 3.037,5 valutiert.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus diesen Sicherheiten wird aufgrund der regelmäßigen Erbringung des Kapitaldienstes als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Sonstige Angaben

Latente Steuern

Im Geschäftsjahr wurden passive latenten Steuern in Höhe von TEUR 3,9 bilanziert.

Diese beruhen auf Unterschieden zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen der Rückstellungen. Im Geschäftsjahr wurden TEUR 40,1 aufgelöst.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen nicht in der Bilanz ausgewiesene Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen, die jedoch für die Beurteilung der Finanzlage von untergeordneter Bedeutung sind.

Diese bestehen in Höhe von TEUR 106,0 gegenüber verbundenen Unternehmen.

Arbeitnehmer

In 2023 waren im Unternehmen durchschnittlich 92 Arbeitnehmer, davon u.a. 39 gewerbliche und 53 kaufmännische Arbeitnehmer, beschäftigt. Die Ermittlung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei Herrn Chris Vonnoe, B.A., Niederbösa sowie Herrn André Fiedler, B.A., Bad Langensalza Geschäftsführer.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

Ergebnisverwendung

Der nach den vorgenommenen Vorabausschüttungen verbleibende Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Greußen, den 31. Mai 2024

Herr André Fiedler, Geschäftsführer

Herr Chris Vonnoe, Geschäftsführer

Anlagenentwicklung vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umgliederungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 245.659,19 29.754,31 0,00 0,00 275.413,50
245.659,19 29.754,31 0,00 0,00 275.413,50
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 399.530,67 54.602,56 0,00 0,00 454.133,23
2. Technische Anlagen und Maschinen 152.128,13 103.058,35 421,98 0,00 254.764,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.458.263,71 45.537,41 22.453,51 0,00 5.481.347,61
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 100.443,10 19.724,56 0,00 0,00 120.167,66
6.110.365,61 222.922,88 22.875,49 0,00 6.310.413,00
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 54.493,41 0,00 54.493,41 0,00 0,00
54.493,41 0,00 54.493,41 0,00 0,00
6.410.518,21 252.677,19 77.368,90 0,00 6.585.826,50
ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umgliederungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 198.537,19 26.765,81 0,00 0,00 225.303,00
198.537,19 26.765,81 0,00 0,00 225.303,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 91.843,67 23.576,56 0,00 0,00 115.420,23
2. Technische Anlagen und Maschinen 40.676,63 17.065,37 0,00 0,00 57.742,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.525.030,71 142.007,43 17.448,04 -21.779,48 4.676.620,11
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 511,00 99,00 0,00 0,00 610,00
4.658.062,01 182.748,36 17.448,04 -21.779,48 4.850.392,34
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.856.599,20 209.514,17 17.448,04 -21.779,48 * 5.070.444,81
Buchwerte Buchwerte
31.12.2022 31.12.2023
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47.122,00 50.110,50
47.122,00 50.110,50
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 307.687,00 338.713,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 111.451,50 197.022,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 933.233,00 804.727,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 99.932,10 119.557,66
1.452.303,60 1.460.020,66
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 54.493,41 0,00
54.493,41 0,00
1.553.919,01 1.510.131,16

* Die Umgliederungen betreffen die Darstellung der erhaltenen Förderzuschüsse. Diese wurden anschaffungskostenmindernd verbucht.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

an die GSAB Elektrotechnik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GSAB Elektrotechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lage-bericht der GSAB Elektrotechnik GmbH[Firmenbezeichnung.:][Firmenbezeichnung2.:, Greußen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahres-abschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Erfurt, den 18. November 2024

ETG Schneider & Zien GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Danny Oppermann, Wirtschaftsprüfer

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