Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 64472
Vorher
I.R. Finanzprojekt Nr. 20 GmbHAutohaus GEISSLER GmbH
Eingetragen
28.11.2008
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
der Handel mit Kraftfahrzeugen nebst Zubehör, der Betrieb einer Kfz-Reparaturwerkstatt nebst Karosserie-Fachbetrieb, die Vermietung von Kraftfahrzeugen sowie die Vermittlung von Finanzdienstleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Silvio Jose
seit 14.8.2019
Prokura
Geschäftsführer
Bernhard Brungs
seit 31.3.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Auto Thomas Holding GmbH & Co. KG
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto Thomas GmbH

Brühl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Auto Thomas GmbH, Brühl

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Auto Thomas GmbH mit Sitz in Brühl ist ein familiengeführtes, klein- bis mittelständig geprägtes Autohaus. Es wird auf im Familienbesitz befindlichen Grundstücken betrieben. Es bestehen Händlerverträge für die Marke Seat / Cupra sowie Serviceverträge für die Marken VW, Audi, VW-Nutzfahrzeuge und koda.

Daneben handelt die Gesellschaft mit Gebrauchtwagen, vermietet Kraftfahrzeuge und vermittelt Versicherungs-, Leasing und Finanzierungsverträge. Ebenso nimmt das Internet-Geschäft im Neu- und Gebrauchtwagenmarkt zu.

Der weitaus überwiegende Teil der Kunden kommt aus dem Bonn Rhein-Sieg Kreis, sodass neben den wirtschaftlichen Entwicklungen das Konsumverhalten auch von der lokalen Konkurrenzsituation bestimmt wird.

Die künftige Entwicklung unserer Gesellschaft wird nicht nur von uns, sondern insbesondere von externen, hauptsächlich gesamtwirtschaftlichen und lieferanten- bzw. herstellerbezogenen Entwicklungen bestimmt, die von uns nicht bzw. nur wenig beeinflussbar sind. Bei unserer Betrachtung sind wir, sofern nichts anderes an betreffenden Stellen genannt ist, von einem Zeitraum von einem Jahr ausgegangen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das vergangene Jahr ist nach wie vor krisengeprägt. Hinzu kommen die steigenden Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland in allen Wirtschaftsbereichen. Die Gesamtentwicklung stagniert. Das preisbereinigte BIP verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 0,3%.

Der Automobilmarkt 2023:

Im Jahr 2023 wurden rund 3,7 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Dies entsprach einer Zunahme um +5,5 Prozent. 2.844.609 Personenkraftwagen wiesen gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von +7,3 Prozent auf. Knapp die Hälfte aller Pkw (1.379.260/48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Batterieelektrische Pkw (BEV) nahmen um +11,4 Prozent zu, Plug-in-Hybride waren mit -51,5 Prozent rückläufig.

Fast jeder Dritte neu zugelassene Pkw (30,1 %) war dem Segment der SUVs zuzuordnen. Rund 1,9 Millionen Pkw (67,1 %) wurden gewerblich zugelassen.

Nach einem Rückgang im Jahr 2022 (-14,1 %) stieg die Anzahl der Besitzumschreibungen von Kraftfahrzeugen (Kfz) und Kfz-Anhängern im Jahr 2023 um +5,3 Prozent auf rund 7,4 Millionen. Die Besitzumschreibungen bei den Personenkraftwagen (Pkw) erhöhte sich um +6,9 Prozent auf rund 6,0 Millionen. Im Durchschnitt waren die Pkw dabei 10,2 Jahre alt.

60,1 Prozent aller Pkw, die im Jahr 2023 die Halterin oder den Halter wechselten, hatten einen Benzinantrieb. Die Anzahl der Plug-in-Hybride (96.873) stieg gegenüber dem Vorjahr um +45,4 Prozent.

Pkw Zulassungen nach Marke

Marke 2023 Veränderung zum Vorjahr
in %
Marktanteil
in %
VW (Pkw und NFZ) 480.383 +1,0 18,2
Audi 233.975 -2,0 8,7
SEAT (inkl. Cupra) 130.617 +18,8 4,7
Skoda 180.137 +41,1 5,9

2. Geschäftsverlauf

In 2023 sind wir, trotz der stagnierenden Konjunktur, in einen positiven Geschäftsverlauf gestartet. Die Liefersituation im Neuwagenbereich war nach wie vor angespannt, jedoch war das erste Quartal, wie auch im Vorjahr, durch die angefallenen Überhänge der auszuliefernden Fahrzeuge, von Neuwagenauslieferungen geprägt. Die hohen Prämien für Hybride und rein elektrische Fahrzeuge sorgten ebenfalls für steigenden Auftragseingänge.

Wir haben ein Jahresergebnis von 2.759 T€ (VJ: 2.313 T€) vor Ertragssteuern erzielt. Damit wurde die Prognose aus dem Vorjahr übertroffen. Dies liegt vor allem an den Umsätzen im Gebrauchtwagenbereich. Mit dem erzielten Ergebnis sind wir zufrieden.

C. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse des Gesamtunternehmens entwickelten sich positiv mit 20.814 T€ (VJ: 19.163 T€) um knapp 8,62 %. Davon entfielen auf den NW-Verkauf 5.686 T€ (27,32 %); auf den GW-Verkauf 7.700 T€ (36,99 %); auf die Werkstatt 3.739 T€ (17,96 %); auf den Teilebereich 3.084 T€ (14,82 %) und den Mietwagen-Bereich 605 € (2,91 %). Bei einem um 1.387 T€ gestiegenen Materialeinsatz stieg das Rohergebnis um 239 T€ an.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um 120 T€ auf 2.964 T€ gesunken.

Dieser Rückgang resultiert insbesondere aus den aufwandswirksamen, zurückgestellten Inflationsausgleichsprämien im Vorjahr.

Die Zinserträge aus verbundenen Unternehmen haben sich um 24 T€ auf 112 T€ erhöht. Das Zinsergebnis ist leicht gestiegen. Dies liegt vor allem an den Zinsen aus dem Verbundbereich..

2. Finanzlage

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023 einen Cashflow in Höhe von T€ 2.573 (VJ: T€ 2.445) erwirtschaften.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Unsere kurzfristige Finanzierung erfolgte weitgehend aus kurzfristigen Fremdmitteln. Hierfür werden uns von unseren Haus- und Herstellerbanken ausreichende Finanzierungslinien zur Verfügung gestellt.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Auto Thomas GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 11.709 T€. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr (8.974 T€) um 30,5 % erhöht.

An der Bilanzsumme hat unser Anlagevermögen zum 31.12.2023 einen Anteil von 13,32 % (VJ: 13,24 %).

Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um 388 T€ auf nunmehr 1.482 T€. Ursächlich hierfür ist die Erhöhung des Bestandes an Mietwagen 112 T€ und die Erhöhung von Vorführwagen um 123 T€.

Zeitgleich erfolgte auch eine Erhöhung der Vorräte im Neuwagenbereich um 604 T€ und eine Erhöhung im Gebrauchtwagenbereich um 130 T€.

Die Höhe unserer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 17 T€ gestiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um 543 T€ gesunken. Durch eine konsequente Umsetzung des Debitorenmanagements wollen wir den Forderungsbestand weiter reduzieren. Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen sind um 1.187 T€ auf 3.550 T€ gestiegen. Durch ein konsequenteres Cash-Management innerhalb der Auto Thomas Firmengruppe wollen wir die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen deutlich reduzieren.

Das Eigenkapital erhöhte sich um 1.829 T€ auf 8.541 T€. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 72,89 % (VJ: 74,79 %).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich um 46 T€. Die erhaltenen Anzahlungen reduzierten sich um 33 T€. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 478 T€. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um 576 T€.

D. Mitarbeiterbericht

Im Jahr 2023 beschäftigte die Auto Thomas GmbH im Schnitt 49 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 24 Auszubildende.

E. Nachtrags- und Risikobericht

Derzeit sind keine Vorgänge oder Umstände besonderer Art bekannt, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Unternehmens haben.

Die Hersteller haben einen Teil der verpflichtenden Standards wieder eingeführt. Nach wie vor wird Bonus teilweise quartalsweise ausgezahlt. Die Lieferzeiten waren wie in den Jahren zuvor noch sehr unverbindlich und nicht zufriedenstellend. Aufgrund der steigenden Zinsen war eine Kaufzurückhaltung im Gebrauchtwagenbereich erkennbar. Die Auftragseingänge im Neuwagenbereich waren stabil. Die Nachfrage im Bereich der vollelektrischen Fahrzeuge und der Hybrid-Fahrzeuge ist aufgrund der attraktiven, aber begrenzten Prämien gestiegen.

Die Risikobetrachtung ist nach wie vor ein fester Bestandteil aller Abteilungen.

Alle Kostenstellen wurden monatlich, zum Teil wöchentlich, durchleuchtet. Die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen wurden intensiv mit den Verantwortlichen bzw. Führungskräften analysiert.

Durch das anhaltend gezielte und engmaschige Controlling und Reporting ergaben sich keine Liquiditätsrisiken bezogen auf Zahlungsstromschwankungen.

Die Auto Thomas GmbH hat weitestgehend die vereinbarten Ziele mit den Herstellern in allen Marken und Fachabteilungen erreicht.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 wurden keine Einzelrisiken festgestellt, welche allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand unseres Unternehmens gefährdet hätten.

Ebenso wie im Vorjahr war die Zahlungsfähigkeit so wie die Liquidität der Auto Thomas GmbH stabil und gesichert.

Die Geschäftsführung ist mit dem Ergebnis zufrieden.

F. Prognosebericht

Die Jahresabsatzziele im Jahre 2024 wurden für die einzelnen Fabrikate wie folgt mit dem Hersteller vereinbart:

Stückzahlen Prognose 2024
Brühl
Marke Ziele 2024 in Stück Prognose 2024 in Stück
SEAT inkl. Cupra 223 250
Gebrauchtwagen 430 400

Das Jahr 2024 ist verhältnismäßig zufriedenstellend gestartet. Im Service werden wir die Umsätze des Vorjahres halten können.

Durch die enorm angestiegenen Zinsen ist teilweise eine Kaufzurückhaltung erkennbar, sodass die, sich nach wie vor im Besitz befindlichen Fahrzeuge, weiterhin regelmäßig repariert und gewartet werden. Durch die Fördermaßnahmen der Hersteller im Neuwagenbereich ab dem 2. Quartal, ist eine deutliche Belebung des Kaufverhaltens erkennbar.

Alle vereinbarten Ziele mit den Herstellern, sowohl im Neu- und Gebrauchtwagenvertrieb als auch im Service, sind ohne Corona, Krieg oder Inflation geplant und werden weitestgehend erreicht.

G. Erklärung der Unternehmensführung zur wirtschaftlichen Gesamtentwicklung / Prognoseentwicklung

Prognose Neuwagen 2024

Das Automobilgeschäft im Jahr 2024 wird durch mehrere Schlüsseltrends und Entwicklungen geprägt, die das Marktumfeld und die Dynamik der Branche erheblich beeinflussen. Hier sind einige wichtige Prognosen:

1. Elektrifizierung und Nachhaltigkeit

Der Übergang zu Elektrofahrzeugen (EVs) wird sich weiter beschleunigen. Regierungen weltweit setzen strengere Emissionsvorschriften durch und fördern den Einsatz von Elektrofahrzeugen durch Subventionen und steuerliche Anreize. Große Automobilhersteller haben bereits massive Investitionen in die Entwicklung und Produktion von Elektrofahrzeugen angekündigt. Es wird erwartet, dass der Marktanteil von EVs weiter steigen wird, unterstützt durch eine verbesserte Ladeinfrastruktur und sinkende Batteriekosten.

2. Technologische Innovationen

Automatisiertes Fahren und Fahrassistenzsysteme werden weiterhin im Fokus stehen. Autonome Fahrzeuge könnten in bestimmten Anwendungen, wie etwa in der Logistik oder im Personentransport, stärker zum Einsatz kommen. Fortschritte in der künstlichen Intelligenz und Sensorik werden diese Technologien weiter vorantreiben.

3. Veränderungen im Konsumentenverhalten

Ein wachsender Trend zu Carsharing und Abonnementmodellen wird das traditionelle Geschäftsmodell der Automobilindustrie herausfordern. Immer mehr Menschen, insbesondere in städtischen Gebieten, ziehen es vor, ein Fahrzeug nur bei Bedarf zu nutzen, anstatt es zu besitzen. Dies könnte die Nachfrage nach Neufahrzeugen beeinflussen und den Fokus auf Flexibilität und Mobilitätsdienstleistungen legen.

4. Lieferketten und Produktion

Die globale Halbleiterknappheit und andere Störungen in den Lieferketten, die in den letzten Jahren zu Produktionsverzögerungen geführt haben, könnten sich weiterhin auswirken, obwohl Verbesserungen erwartet werden. Automobilhersteller investieren in die Diversifizierung ihrer Lieferketten und in die Entwicklung regionaler Produktionskapazitäten, um die Resilienz zu erhöhen.

5. Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft

Die Automobilindustrie wird zunehmend auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft setzen. Dies umfasst die Verwendung nachhaltiger Materialien, die Verbesserung der Energieeffizienz in der Produktion und die Implementierung von Recyclingprogrammen für Batterien und Fahrzeugteile. Umweltbewusste Konsumenten werden diesen Wandel unterstützen und verlangen.

6. Wettbewerbslandschaft

Neue Marktteilnehmer, insbesondere aus dem Tech-Sektor, werden die traditionelle Automobilindustrie herausfordern. Unternehmen wie Tesla und neue chinesische EV-Hersteller werden ihre Marktanteile ausbauen, während traditionelle Automobilhersteller ihre Geschäftsmodelle anpassen und neue Partnerschaften eingehen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Fazit

Das Jahr 2024 wird für das Automobilgeschäft ein Jahr des Wandels und der Anpassung. Der Fokus auf Elektrifizierung, technologische Innovationen, neue Mobilitätsmodelle und nachhaltige Praktiken wird die Branche prägen. Unternehmen, die diese Trends frühzeitig erkennen und entsprechende Strategien umsetzen, werden in der Lage sein, sich in einem sich schnell verändernden Marktumfeld erfolgreich zu behaupten.

Prognose Gebrauchtwagen 2024:

Die Prognose für das Jahr 2024 in Bezug auf die Besitzumschreibungen von Gebrauchtwagen in Deutschland wird von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter Markttrends, wirtschaftliche Bedingungen und technologische Entwicklungen. Hier sind einige Schlüsselprognosen:

1. Hohe Nachfrage nach Gebrauchtwagen

Die Nachfrage nach Gebrauchtwagen wird voraussichtlich hoch bleiben, da viele Verbraucher nach erschwinglichen Alternativen zu Neuwagen suchen. Dies wird durch die steigenden Preise für Neufahrzeuge und wirtschaftliche Unsicherheiten unterstützt. Gebrauchtwagen bieten eine kostengünstige Möglichkeit, Mobilität zu gewährleisten, ohne die hohen Anschaffungskosten eines Neuwagens tragen zu müssen.

2. Einfluss der Elektrifizierung

Der Übergang zu Elektrofahrzeugen (EVs) wird auch den Gebrauchtwagenmarkt beeinflussen. Mit zunehmender Verbreitung von EVs auf dem Neuwagenmarkt wird auch das Angebot an gebrauchten Elektrofahrzeugen wachsen. Verbraucher, die an der Technologie interessiert sind, aber nicht bereit sind, die hohen Kosten für ein neues EV zu tragen, werden nach gebrauchten Elektrofahrzeugen suchen.

3. Steigende Bedeutung von Online-Plattformen

Der Trend zum Online-Handel mit Gebrauchtwagen wird sich weiter verstärken. Digitale Plattformen und Marktplätze gewinnen an Bedeutung, da sie den Kaufprozess erleichtern und eine größere Transparenz bieten. Technologien wie virtuelle Besichtigungen und Online-Bewertungen werden den Besitzumschreibungsprozess effizienter und sicherer machen.

4. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Situation, einschließlich Inflation und Zinssätze, wird einen direkten Einfluss auf den Gebrauchtwagenmarkt haben. Höhere Zinsen könnten die Finanzierung von Neuwagen verteuern, was wiederum die Nachfrage nach Gebrauchtwagen steigern könnte. Gleichzeitig könnten wirtschaftliche Unsicherheiten dazu führen, dass Verbraucher generell vorsichtiger bei großen Ausgaben sind und eher zu gebrauchten Fahrzeugen greifen.

5. Umweltzonen und Emissionsvorschriften

Strengere Umweltzonen und Emissionsvorschriften in Städten könnten die Nachfrage nach älteren, emissionsstärkeren Fahrzeugen senken und den Markt für neuere Gebrauchtwagen, die diese Anforderungen erfüllen, stärken. Besitzer älterer Fahrzeuge könnten gezwungen sein, diese zu verkaufen und auf umweltfreundlichere Modelle umzusteigen.

6. Angebotsseitige Engpässe

Engpässe in der Produktion und Lieferung von Neufahrzeugen, bedingt durch Lieferkettenprobleme wie die Halbleiterknappheit, könnten das Angebot an Neuwagen reduzieren. Dies führt dazu, dass mehr Verbraucher auf Gebrauchtwagen umsteigen, was die Besitzumschreibungen in diesem Segment erhöht.

Fazit

Die Besitzumschreibungen von Gebrauchtwagen in Deutschland werden im Jahr 2024 voraussichtlich auf einem hohen Niveau bleiben, getrieben durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, den fortschreitenden Übergang zur Elektromobilität und die steigende Bedeutung digitaler Handelsplattformen. Gebrauchtwagen bieten für viele Verbraucher eine attraktive Alternative, die sowohl kosteneffizient als auch flexibel ist, um den sich wandelnden Anforderungen gerecht zu werden.

Nach wie vor zeigen die bereits in 2022 und 2023 ergriffenen Maßnahmen ihre positiven Auswirkungen. In ständiger Beobachtung des Automobilmarktes und der Gesamtwirtschaft entscheidet die Geschäftsführung über weitere Maßnahmen.

Die Geschäftsführung erwartet bei gleichbleibenden Umsätzen erneut ein gutes Ergebnis auf Vorjahresniveau.

 

Brühl, den 24. Juni 2024

gez. Judith Blattner als Geschäftsführerin der Auto Thomas GmbH

gez. Bernhard Brungs als Geschäftsführer der Auto Thomas GmbH

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.670.633,67 1.188.829,93
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 79.220,00 94.966,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 74.001,00 85.334,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 5.219,00 9.632,00
II. Sachanlagen 1.591.413,67 1.093.863,93
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.079,00 44.722,00
2. technische Anlagen und Maschinen 114.984,00 130.599,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.147.519,39 874.403,62
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 314.831,28 44.139,31
B. Umlaufvermögen 10.038.320,34 7.785.493,89
I. Vorräte 2.249.537,05 1.854.202,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.059.846,36 4.280.000,37
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.030.279,25 1.013.045,56
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 177.594,56 720.732,44
3. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 3.550.286,67 2.363.342,83
4. sonstige Vermögensgegenstände 301.685,88 182.879,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.728.936,93 1.651.290,77
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.708.954,01 8.974.323,82

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.540.816,09 6.711.422,43
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 500.000,00 500.000,00
III. Gewinnvortrag 6.186.422,43 4.611.899,08
IV. Jahresüberschuss 1.829.393,66 1.574.523,35
B. Rückstellungen 1.777.284,98 1.269.471,26
C. Verbindlichkeiten 1.390.852,94 993.430,13
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 37.593,55 83.771,80
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 29.700,00 62.505,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.082.436,74 604.190,21
4. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 33.374,39 28.988,83
5. sonstige Verbindlichkeiten 207.748,26 213.974,29
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.708.954,01 8.974.323,82

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.200.485,70 6.962.181,77
2. Personalaufwand 2.964.097,05 3.083.995,92
a) Löhne und Gehälter 2.477.231,39 2.498.642,08
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 486.865,66 585.353,84
3. Abschreibungen 236.057,53 255.358,26
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 236.057,53 255.358,26
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.346.229,96 1.392.750,03
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 111.707,86 87.968,26
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.676,67 4.929,47
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 929.738,69 738.593,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.829.393,66 1.574.523,35
Jahresüberschuss 1.829.393,66 1.574.523,35

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Auto Thomas GmbH, Brühl

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Auto Thomas GmbH, Brühl, (Amtsgericht Köln, HRB 64472 AG Köln) für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und 264 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz wurde nach § 265 Abs. 5 HGB um den Posten "Forderungen gegen nahestehende Unternehmen" und "Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen" ergänzt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach § 265 Abs. 5 HGB um die Zwischensumme "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 14 HGB a.F. ergänzt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine "mittelgroße Kapitalgesellschaft".

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stellen sich - unverändert zum Vorjahr - wie folgt dar:

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten, zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Skonti aktiviert und - soweit abnutzbar - planmäßig abgeschrieben.

Die Abschreibung des entgeltlich erworbenen Geschäfts- und Firmenwerts erfolgt über 15 Jahre, da die Berichtsfirma davon ausgeht, dass man die Kunden entsprechend langfristig an das Unternehmen bindet.

Planmäßige Abschreibungen werden linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich höchstzulässigen Stätzen vorgenommen.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 250,00 € bis zu 800,00 € werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung sofort abgeschrieben.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert zum Abschlussstichtag beizulegen war.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen decken alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, angemessen und ausreichend ab. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich aus 124 T€ Personalkosten, 69 T€ Gewährleistungskosten, 7 T€ Leasingabsicherungskosten, 19 T€ Jahresabschlusskosten, 35 T€ Betriebsprüfungskosten, 5 T€ für Prozesskosten und 1 T€ Archivierungskosten zusammen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind 132 T€ (Vorj.: 149 T€) Verbindlichkeiten aus Steuern enthalten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 38 T€ innerhalb eines Jahres fällig.

Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte zur Besicherung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften der Gesellschafter besichert.

III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die vom Arbeitgeber zu tragenden Sozialversicherungsbeiträge, die von der Agentur für Arbeit im Rahmen des Kurzarbeitergeldes erstattet wurden, werden als Kürzung des Personalaufwandes behandelt.

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind 111 T€ aus verbundenen Unternehmen.

IV. Sonstige Angaben

Eventualverbindlichkeiten nach § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag haftet die Auto Thomas GmbH im Rahmen eines Haftungsverbundes für Kreditverbindlichkeiten der Auto Thomas Firmengruppe in Höhe von 14.004 T€. Für den Betrag sind branchenübliche Sicherheiten (Sicherungsübereignung von Lager- und Vorführwagen, von Gebrauchtfahrzeugen sowie von Zubehör, Ersatz- und Austauschteilen) gewährt.

Die Geschäftsführung rechnet nicht mit einer Inanspruchnahme aus diesen Eventualverbindlichkeiten, da sie in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung der weiteren Gesellschaften der Auto Thomas Firmengruppe ist. Aufgrund der positiven Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaften erachtet die Geschäftsführung das Risiko einer Inanspruchnahme als gering.

Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr 2023: Arbeiter 22 sowie Angestellte 27.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von 944 T€ sowie aus Leasingverträgen in Höhe von 12 T€.

Es besteht das Risiko der Rückkaufverpflichtung von PKW aus Finanzierungsgeschäften in Höhe von 4.085 T€. Das hieraus resultierende Risiko wird zurzeit als gering eingestuft.

Gesellschaftsorgane

Zu Geschäftsführern sind bestellt:

Frau Judith Blattner, Kauffrau, Bonn

Herr Bernhard Brungs, Kaufmann, Rheinbreitbach

Herr Henning Stegger, Kaufmann, Wachtberg (bis 25.08.2023)

Frau Blattner und Herr Brungs sind einzelvertretungsberechtigt. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen haben Herr Jose Silvio (Kaufmann, Königswinter) und Herr Florian Maacks (Rechtsanwalt, Bonn).

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 von 1.829.393,66 € auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Brühl, den 24. Juni 2024

gez. Judith Blattner, Geschäftsführerin

gez. Bernhard Brungs, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungskosten
01.01.2023
Zugang
Umbuchung Abgang
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.820,91 0,00 0,00 0,00 30.820,91
2. Geschäfts- oder Firmenwert 170.000,00 0,00 0,00 0,00 170.000,00
Immaterielle Vermögensgegenstände
insgesamt 200.820,91 0,00 0,00 0,00 200.820,91
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 294.392,14 0,00 0,00 0,00 294.392,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 344.368,37 7.987,56 0,00 0,00 352.355,93
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Mietfahrzeuge 637.124,18 524.130,81 0,00 492.568,28 668.686,71
b) Vorführwagen 429.315,02 340.237,25 0,00 196.964,62 572.587,65
c) Betriebs- und Geschäftsausstattung 373.091,63 66.515,99 0,00 0,00 439.607,62
d) Geringwertige Anlagegüter 0,00 6.119,04 0,00 0,00 0,00
a) bis d) insgesamt 1.439.530,83 937.003,09 0,00 689.532,90 1.680.881,98
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 44.139,31 270.691,97 0,00 0,00 314.831,28
Sachanlagen insgesamt 2.122.430,65 1.215.682,62 0,00 689.532.90 2.642.461,33
Anlagevermögen insgesamt 2.323.251,56 1.215.682,62 0,00 689.532.90 2.843.282,24
Abschreibungen Buchwert
01.01.2023
Zugang
Abgang
31.12.2023
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
3. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.188,91 4.413,00 0,00 25.601,91 5.219,00 9.632,00
4. Geschäfts- oder Firmenwert 84.666,00 11.333,00 0,00 95.999,00 74.001,00 85.334,00
Immaterielle Vermögensgegenstände
insgesamt 105.854,91 15.746,00 0,00 121.600,91 79.220,00 94.966,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 249.670,14 30.643,00 0,00 280.313,14 14.079,00 44.722,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 213.769,37 23.602,56 0,00 237.371,93 114.984,00 130.599,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Mietfahrzeuge 195.544,61 74.537,07 154.937,27 115.144,41 553.542,30 441.579,57
b) Vorführwagen 90.046,97 57.234,87 36.774,28 110.507,56 462.080,09 339.268,05
c) Betriebs- und Geschäftsausstattung 279.535,63 28.174,99 0,00 307.710,62 131.897,00 93.556,00
d) Geringwertige Anlagegüter 0,00 6.119,04 0,00 0,00 0,00 0,00
a) bis d) insgesamt 565.127,21 166.065,97 189.530,12 533.362,59 1.147.519,39 874.403,62
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 314.831,28 44.139,31
Sachanlagen insgesamt 1.028.566,72 220.311,53 189.530,12 1.051.047,66 1.591.413,67 1.093.863,93
Anlagevermögen insgesamt 1.134.421,63 236.057,53 189.530,12 1.172.648,57 1.670.633,67 1.188.829,93

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Auto Thomas GmbH, Brühl:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Auto Thomas GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto Thomas GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss

• und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte

• Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, den 24. Juni 2024

dhpg Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte Steuerberater GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Berufsausübungsgesellschaft

Dr. Matthias Johnen, Wirtschaftsprüfer

Benedikt Owerdieck, Wirtschaftsprüfer

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