Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 16629
Vorher
CD-Design GmbH
Eingetragen
8.3.2004
Branche
Tätigkeiten von WerbeagenturenIndustrie- und ProduktdesignHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
ist das Design und das Entwerfen von industriellen Produkten, insbesondere von Automobilzubehörteilen. Die Gesellschaft ist auch berechtigt, derartige Produkte herzustellen und zu vertreiben. Gegenstand des Unternehmens ist weiterhin die Ausarbeitung von Werbekonzepten und die Durchführung von Geschäften einer Werbeagentur.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Alexander Suppus
seit 28.10.2024
Geschäftsführer
Billy Hutchison
seit 7.6.2024
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CCL Label A/SDNK
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Syrinx Holding Germany GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CCL Design GmbH

Solingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie EDV-Programme 35.379,00 48.983,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 102.571,00
3. Geleistete Anzahlungen 5.600,00 0,00
40.979,00 151.554,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 309.388,00 324.528,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.988.809,00 2.369.391,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 446.223,00 544.434,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 181.101,80 115.738,05
2.925.521,80 3.354.091,05
2.966.500,80 3.505.645,05
Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.472.676,94 2.529.760,09
2. Unfertige Erzeugnisse 1.177.514,76 1.546.409,81
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.718.112,86 1.623.493,31
5.368.304,56 5.699.663,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.107.534,76 3.796.400,69
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 120.139,86 232.492,55
3. Sonstige Vermögensgegenstände davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 3.207,60 (i. Vj. € 3.207,60) 899.466,08 398.719,18
5.127.140,70 4.427.612,42
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.549.027,19 5.768.119,31
16.044.472,45 15.895.394,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Aktive Rechnungsabgrenzung 34.808,24 31.342,51
19.045.781,49 19.432.382,50

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.535.000,00 1.535.000,00
II. Kapitalrücklage 153.387,56 153.387,56
III. Gewinnvortrag 12.630.323,41 12.622.174,77
IV. Jahresüberschuss 774.481,46 8.148,64
15.093.192,43 14.318.710,97
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Verrechnung mit Deckungsvermögen 138.749,00 142.112,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 341.458,00
3. Sonstige Rückstellungen 755.330,21 1.499.356,40
894.079,21 1.982.926,40
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.960.345,54 2.988.567,35
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.905,92 3.680,00
67.715,89 110.862,96
3. Sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern: € 69.427,79 (i. Vj. € 109.655,60)
3.036.967,35 3.103.110,31
D. Rechnungsabgrenzungsposten
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 21.542,50 27.634,82
19.045.781,49 19.432.382,50

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Firma CCL Design GmbH mit Sitz in Solingen ist beim Amtsgericht Wuppertal unter der Nummer HRB 16629 im Handelsregister eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens beibehalten.

Die CCL Design GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden ausschließlich linear vorgenommen. Die Verschmelzung der Eltex GmbH auf die CCL Design GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 2009 führte zur Aktivierung eines Firmenwertes, der über fünfzehn Jahre entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben wird. Ansonsten beträgt die Nutzungsdauer bei immateriellen Vermögensgegenständen drei bis fünf Jahre.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ausschließlich linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer bei den technischen Anlagen und Maschinen sowie anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt drei bis zehn Jahre. Auf die Zugänge des Berichtsjahres wird die Abschreibung pro rata temporis verrechnet. Geringwertige Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250 werden im Jahr der Anschaffung aufwandswirksam erfasst. Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 800 werden im Jahr der Anschaffung direkt abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Abschluss-stichtag beizulegenden Wert.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu aktivierungspflichtigen Herstellungskosten unter der Anwendung der gewogenen Durchschnittsmethode bewertet. In die Herstellungskosten sind neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Für die in den Vorräten liegenden Abverkaufsrisiken wurden Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag vorgenommen. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen worden.

Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Für ausfallgefährdete Forderungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden gem. § 256a Satz 2 HGB das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip nicht angewendet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Für die bestehende Pensionsverpflichtung erfolgte unverändert zum Vorjahr die Bewertung auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method). Dabei wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinsfuß von 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) sowie eine Rentenanpassung von 2,5 % (Vorjahr: 2,5 %) zugrunde gelegt. Die Rückstellung wurde gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre abgezinst. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB aus der Umbewertung der Pensionsrückstellung beträgt EUR 3.480 (Vorjahr EUR 18.276). Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zu verrechnende Vermögensgegenstände (Rückkaufwerte Lebensversicherungen) sind mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, und entsprechen den zu erwartenden Ausgaben. Sie berücksichtigen alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern werden für zukünftige Steuerbe- oder -entlastungen gebildet, die sich aus unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ergeben. Sie werden mit einem Steuersatz von rund 32 % bewertet und nicht abgezinst. Für aktive latente Steuern wird das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB angewendet.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung ergeben sich aus dem beiliegenden Anlagespiegel.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Liefer- und Leistungsforderungen.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital von 1.535 TEUR ist voll eingezahlt.

Jahresüberschuss

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss sowie den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Pensionsrückstellungen

Bei der Pensionsverpflichtung wurde die zur Erfüllung der Rentenzusage abgeschlossene Lebensversicherung verrechnet. Der beizulegende Zeitwert ergibt sich aus dem zum Schluss der Versicherungsperiode berechneten Deckungskapital.

Zahlenmäßig ergibt sich daraus folgender Bilanzansatz:

Erfüllungsbetrag Pensionsverpflichtung 225 TEUR
Abzüglich Zeitwert Deckungsvermögen 86 TEUR

Pensionsrückstellung 31. Dezember 2023 139 TEUR

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich - Tantieme/Bonus sowie für Drohverluste und Kostenabgrenzungen.

Verbindlichkeitenspiegel

Gesamtbetrag 31.12.2023 Restlaufzeit Bis zu 1 Jahr Restlaufzeit Von 1 bis 5 Jahren Restlaufzeit Von mehr als 5 Jahren
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.960 2.960 0 0
(i. Vj.: 2.988) (i. Vj.: 2.988) (i. Vj.: 0) (i. Vj.: 0)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9 9 0 0
(i. Vj.: 4) (i. Vj.: 4) (i. Vj.: 0) (i. Vj.: 0)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 68 68 0 0
(i. Vj.: 111) (i. Vj.: 111) (i. Vj. 0) (i. Vj. 0)
3.037 3.037 0 0
(i. Vj.: 3.103) (i. Vj.: 3.103) (i. Vj.: 0) (i. Vj.: 0)

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten in Höhe von 9 TEUR (Vj. 4 TEUR) bestehen insgesamt aus Lieferungen und Leistungen.

IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von 32 TEUR (Vorjahr 1 TEUR), die sich aus der Auflösung der Einzelwertberichtigung zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen in Höhe von 2 TEUR (Vorjahr 8 TEUR) im Zusammenhang mit den Zuführungen zu der Pensionsrückstellung enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Steuern des laufenden Jahres.

Der Ertrag aus latenten Steuern in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 23 TEUR) entfällt auf die Veränderung der passiven latenten Steuern.

V. SONSTIGE ANGABEN

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

in TEUR Gesamtbetrag Restlaufzeit Bis zu 1 Jahr Restlaufzeit Von 1 - 5 Jahren Restlaufzeit Von mehr als 5 Jahren
Leasing- und Mietverträgen 1.557,7 1.068,4 489,3 0,0
1.557,7 1.068,4 489,3 0,0

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus den abgeschlossenen Leasing- und Mietverträgen für die Betriebsgebäude von zurzeit 850 TEUR jährlich, davon gegenüber verbundenen Unternehmen 645 TEUR.

Beschäftigte Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres wurden im Durchschnitt 229 (Vorjahr 235) Arbeitnehmer, davon 88 Angestellte und 137 Gewerbliche, beschäftigt. Daneben bestehen 4 (Vorjahr 6) Ausbildungsverhältnisse.

Geschäftsführer

Geschäftsführer im Berichtsjahr war:

Mathias Männel, Staatlich geprüfter Maschinenbautechniker, Glauchau (bis zum 28. Oktober 2024)

Jan Alexander Suppus, Geschäftsführer, Solingen (ab dem 28. Oktober 2024)

Hinsichtlich der Angabe zum Geschäftsführergehalt wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Mutterunternehmen

Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der Syrinx Holding Germany GmbH, Holzkirchen. Der Konzernabschluss sowohl für den kleinsten als auch den größten Kreis von Unternehmen wird von der CCL Industries Inc., Willowdale/Kanada, aufgestellt. Der Konzernabschluss ist bei CCL Industries Inc. Investor Relations Department, Willowdale/Kanada, als Download unter www.cclind.com verfügbar und wird von der Syrinx Holding Germany GmbH im Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Solingen, den 13. Dezember 2024

CCL Design GmbH

Jan Alexander Suppus

Geschäftsführung

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 33637825,8 33833620,8
2. Verminderung(-)/Erhöhung des Bestandes an unfertigen und fertigen Erzeugnissen -274275,5 -242068,2
3. Sonstige betriebliche Erträge 345604,79 243531,43
davon aus Währungsumrechnungen € 693,5 (i. Vj. € 1.073,95)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 14111365,6 13445212
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1250085,64 1775028,08
15361451,3 15220240,1
5. Rohergebnis 18347703,8 18614844
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8615572,76 10064887,4
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung 1701891,22 1819664,13
davon für Altersversorgung: € -641,8 (i. Vj. € 17.592,20)
10317464 11884551,6
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 922199,89 985648,51
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5906562,57 5664238,82
9. Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 1201477,35 80405,11
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 262,38 0,5
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1507 8328
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 395777,79 33900,14
13. Ergebnis nach Steuern 804454,94 38177,47
14. Sonstige Steuern 29973,48 30028,83
15. Jahresüberschuss 774481,46 8148,64

Anlagenspiegel

historische Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 31.12.2022 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Umbuchungen 2023 Stand 31.12.23
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie EDV-Programme 735.475,09 11.158,00 18.190,82 5.240,00 733.682,27
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.538.425,46 1.538.425,46
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 10.840,00 0,00 -5.240,00 5.600,00
2.273.900,55 21.998,00 18.190,82 0,00 2.277.707,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 898.657,23 0,00 0,00 51.577,16 950.234,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.646.256,70 13.310,00 226.710,65 200.634,66 10.633.490,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.390.106,03 19.956,64 41.616,06 14.565,61 2.383.012,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 115.738,05 353.408,88 21.267,70 -266.777,43 181.101,80
14.050.758,01 386.675,52 289.594,41 0,00 14.147.839,12
16.324.658,56 408.673,52 307.785,23 0,00 16.425.546,85
historische kumulierte Abschreibungen
Stand 31.12.2022 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Umbuchungen 2023 Stand 31.12.23
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie EDV-Programme 686.492,09 29.607,00 17.795,82 0,00 698.303,27
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.435.854,46 102.571,00 1.538.425,46
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.122.346,55 132.178,00 17.795,82 0,00 2.236.728,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 574.129,23 66.717,16 0,00 0,00 640.846,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.276.865,70 590.713,66 222.897,65 0,00 8.644.681,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.845.672,03 132.591,07 41.473,88 0,00 1.936.789,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
10.696.666,96 790.021,89 264.371,53 0,00 11.222.317,32
12.819.013,51 922.199,89 282.167,35 0,00 13.459.046,05
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie EDV-Programme 35.379,00 48.983,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 102.571,00
3. Geleistete Anzahlungen 5.600,00 0,00
40.979,00 151.554,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 309.388,00 324.528,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.988.809,00 2.369.391,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 446.223,00 544.434,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 181.101,80 115.738,05
2.925.521,80 3.354.091,05
2.966.500,80 3.505.645,05

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DER CCL DESIGN GMBH, SOLINGEN

I. Grundlagen der Gesellschaft

1) Geschäftsmodell der Gesellschaft

CCL Design GmbH, Solingen, ("CCL Design") entwickelt, gestaltet und produziert Zier- und Funktionsteile für die Automobilindustrie sowie Kennzeichnungslösungen für den Maschinenbau und die Elektrotechnik. Seit 2016 gelang es, das Komponentengeschäft zu forcieren und weitestgehend als Tier-1 aufzutreten. Die erreichte Marktposition wird durch ein integriertes Managementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015, DIN EN ISO 14001:2015, IATF 16949:2016 und TISAX-Label gesichert und ausgebaut.

Seit 2016 ist die Gesellschaft als Tier-1 dauerhaft als Automobilzulieferer etabliert und profitiert durch Skaleneffekte, die sich durch das Intercompany-Geschäft mit Schwestergesellschaften der CCL Gruppe ergeben. Das heute darstellbare Gesamtportfolio der Produkte und die gegenseitige technische Unterstützung in vielen innovativen Bereichen haben Kunden die Position von CCL Design in den Produktsegmenten verdeutlicht.

Gemeinsam mit der CCL Design München GmbH werden komplette Systeme, speziell für beleuchtete Einstiegsleisten entwickelt und produziert. Gemeinsam mit der CCL Design Stuttgart GmbH werden Kennzeichnungslösungen für industrielle Anwendungen entwickelt, produziert und vertrieben.

Eigene Technologie bei der Nutzung von LED-Beleuchtungssystemen ermöglicht dem Standort eine Vielzahl von Anwendungen für Zierteile und Markenembleme am und im Fahrzeug.

2) Ziele und Strategien

Im Bereich Automotive ist das Kerngeschäft der Gesellschaft durch die Produktlebenszyklen der wichtigsten Produktlinien mittelfristig sichergestellt. Kurzfristig besteht weiterhin die Notwendigkeit, die aktuell anhaltend schwierige Marktlage durch Kosteneinsparungen zu kompensieren und gestiegene Material-, Personal- und Energiekosten durch Preiserhöhungen teilweise an die Kunden weiterzugegeben.

Das Ziel der Produktion von Serienteilen als Tier-1, speziell im Einstiegsleistensegment, wurde erreicht und soll sukzessive ausgebaut werden sowie auf beleuchtete Embleme erweitert werden. Dieses Ziel soll durch engere Kooperation im Konzernnetzwerk versierter verfolgt und durch die Schaffung globaler und europäischer Vertriebsstrukturen beschleunigt werden.

In Zusammenarbeit mit und Unterstützung durch die europäischen Entwicklungszentren der CCL Gruppe soll der Standort Solingen "European Excellence Centre for Screen Printing" werden. Fundament des Ansatzes bilden in höchster Präzision bedruckte großformatige Folien, die unter anderem in Niebling High Pressure Forming Verfahren weiterverarbeitet oder zur Dekoration größerer Flächen z.B. Autodächern verwendet werden.

Das langjährig bestehende Zulieferernetzwerk soll weiter ausgebaut werden, um eine Wettbewerbssituation für Zulieferer zu schaffen, die sich günstig auf Einkaufspreise und Zahlungskonditionen auswirkt. Darüber hinaus sollen die Risiken durch Lieferengpässe und Lieferausfälle durch den gezielten Aufbau von Second Source Suppliern reduziert werden.

Im Bereich Etiketten soll durch Investition in neue Maschinen zum einen die Fertigung schmaler aufgestellt und zum anderen zusätzliche Fertigungskapazitäten geschaffen werden. Zudem soll der Bereich stärker von den Vertriebsstrukturen des Automotivebereichs profitieren. Ziel ist es Geschäfte als 2nd Tier bei anderen Automobilzulieferern zu gewinnen, um die neuen Anlagen voll auszulasten.

3) Beschaffung

CCL Design beschafft in der Hauptsache selbstklebende Folien auf Rollen, Aluminiumbleche, auf Folien oder silikonisiertes Papier aufgetragene Klebstoffe (Tapes), Kunststoffplatten, Polyurethan-Komponenten und Elektronikteile. Diese Produkte unterliegen konjunkturbedingten Preisschwankungen als auch unterschiedlich langen Lieferzeiten, was eine differenzierte und komplexe Lagerhaltung erfordert.

4) Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen

Unsere Investitionen sind in erster Linie auf Rationalisierungen oder neue Technologien ausgerichtet. Im Berichtsjahr wurden für 409 TEUR Investitionen getätigt. Die Investitionen dienten diversen Rationalisierungs- und Optimierungsmaßnahmen sowie dem Ausbau bestehender Fertigungsverfahren.

Die durchgeführten Investitionen wurden mit eigenen Mitteln finanziert.

5) Personal- und Sozialbereich

Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter, wobei geringfügig Beschäftigte und Teilzeitbeschäftigte wie Vollzeitkräfte gezählt werden:

2023 2022
Anzahl der Mitarbeiter im Durchschnitt
Angestellte 88 81
Gewerbliche Arbeitnehmer 137 154
Auszubildende 4 6
Gesamt 229 241

6) Umweltschutz und Zertifizierungen

CCL Design unterliegt als Automobilzulieferer den strengen Auflagen der IATF 16949. Außerdem sind wir nach ISO 14001 umweltzertifiziert. Seit Oktober 2022 haben wir die TISAX Zertifizierung.

In Deutschland sind die Auflagen bezüglich des Arbeitsschutzes und laufender behördlicher Überprüfungen in Sachen Umweltschutz sehr streng.

II. Wirtschaftsbericht

1) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Kfz-Produktion (PKW und leichte Nutzfahrzeuge) in der EU, UK, Norwegen und der Schweiz lag in 2023 etwa 9% über dem Vorjahr und damit immer noch mehr als 20% unter dem Vor-Corona Niveau. (Quelle: Pkw-Produktion 2023: Europa weiter unter Vor-Corona-Niveau (autohaus.de)) Die Märkte in Europa (U27, EFTA & UK; +4 Prozent) dürften 2024 aufgrund des schwachen Vorjahresniveaus etwas stärker wachsen. (Quelle: VDA Jahresauftakt-PK 2024 | VDA).

Die Lieferketten blieben in 2023 trotz der sich verschärfenden militärischen Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten im Wesentlichen stabil.

Der Trend zu mehr Elektromobilität hat keine unmittelbare Auswirkung auf die von CCL Design hergestellten Produkte.

2) Geschäftsverlauf

Das Jahr 2023 war geprägt durch deutliche Preissteigerungen in der Lieferkette, die wir nur bedingt an unsere Kunden weitergeben konnten.

Im Jahr 2023 gab es keine nennenswerten Reklamationen von unseren Kunden.

In 2023 erreichten wir ein Ergebnis von 804 TEUR nach Steuern. Ein Umsatzrückgang von 0,6%, verbunden mit einer Erhöhung des Materialaufwandes und einer Kostensenkung im sonstigen Aufwandsbereich, führte zu einer Ergebnisverbesserung von 766 TEUR gegenüber dem Vorjahr.

Insgesamt sind wir mit dem Geschäftsverlauf in 2023 unter den gegebenen Marktbedingungen nicht zufrieden. Deshalb haben wir weitere notwendigen Änderungen in der Organisation eingeleitet.

3) Darstellung der Lage

Nachfolgend werden die wesentlichen Änderungen von 2022 auf 2023 zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage und Leistungsindikatoren beschrieben.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse verringern sich im Berichtsjahr insgesamt um 196 TEUR oder 0,6% und lagen damit deutlich unter der Planung.

Der Materialaufwand ist um 141 TEUR gestiegen, der Personalaufwand um 1.567 TEUR gesunken (im Wesentlichen bedingt durch Restrukturierungmaßnahmen im Jahr 2022). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 242 TEUR gestiegen. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit erhöhte sich demnach von 80 TEUR auf 1.201 TEUR (Positionen 6 bis 9 in der Gewinn- und Verlustrechnung).

Nach Abzug des negativen Finanzergebnisses von 1 TEUR und eines Steueraufwands von 426 TEUR verblieb im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von 774 TEUR und eine Ergebniszunahme gegenüber dem Vorjahr von 766 TEUR. Das Jahresergebnis ist deutlich gestiegen, lag aber dennoch hinter unseren Erwartungen.

Finanz- und Vermögenslage

Investitionen in Höhe von 409 TEUR und Abschreibungen in Höhe von 922 TEUR führten im Wesentlichen zu einer Abnahme des Anlagevermögens um 539 TEUR. Das Anlagevermögen betrug im Geschäftsjahr insgesamt 2.967 TEUR.

Die Vorräte verringerten sich um 331 TEUR, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um 700 TEUR gestiegen. Der Kassenbestand und das Bankguthaben sind insgesamt zum Vorjahr um 219 TEUR gesunken. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um 149 TEUR auf 16.044 TEUR.

Insgesamt ergab sich damit eine Abnahme des Gesamtvermögens um 387 TEUR auf nunmehr 19.046 TEUR.

Das Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresüberschuss des Berichtsjahres von 774 TEUR auf 15.093 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt somit 79,2% und finanziert unverändert vollständig das Anlagevermögen.

Die Rückstellungen betrugen im Geschäftsjahr 894 TEUR (Vorjahr 1.983 TEUR). Die Abnahme resultiert im Wesentlichen aus dem Personalbereich durch den Rückgang der Abfindungen in Höhe von 405 TEUR innerhalb der sonstigen Rückstellungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 28 TEUR auf 2.960 TEUR.

Zum Stichtag sind die liquiden Mittel von 5.768 TEUR auf 5.549 TEUR gesunken.

4) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Unsere wesentlichen Steuerungsgrößen sind der Umsatz und das Jahresergebnis. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung des Unternehmens nicht eingesetzt.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1) Voraussichtliche mittelfristige Entwicklungen

Auch in Zukunft wird der wesentliche Umsatzanteil mit der Automobilindustrie erzielt werden. In 2023 wurde die Investition in eine neue Siebdruckanlage getätigt, die bis Jahresende 2024 voll funktionsfähig installiert sein wird. Dies ermöglicht es den gestiegenen Anforderungen der Kunden bei der Akquise von Neuprojekten gerecht zu werden und die Produktion sowohl zu automatisieren als auch mehr Synergieeffekte zu nutzen.

Das weiterhin diverse Produktsortiment und das breite Kundenportfolio der Gesellschaft verhindern zu starke Abhängigkeiten von wenigen großen Aufträgen und einzelnen Kunden. Dies bedingt jedoch einen größeren und starken Vertriebs- und Verwaltungsapparat.

Über den Geschäftsbereich Etiketten besteht Zugang zu einer Vielzahl von "Non-Automotive"-Kunden. Mittelfristiges Ziel ist es, 50% des Umsatzes außerhalb der Automobilindustrie zu erwirtschaften und die Abhängigkeiten sowie damit verbundenen Risiken von der Automobilbranche zu verringern. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen deutlich niedrigeren Umsatz als 2023.

Wegen der anhaltend schwachen Konjunktur wird das Jahresergebnis 2024 auf deutlich niedrigerem Niveau als 2023 erwartet. Dies betrifft insbesondere den Etikettenbereich. Jedoch werden für beide Geschäftsbereiche positive Effekte aus den Änderungen der Organisation erwartet. Im Automotivebereich zeigt sich das Kerngeschäft im Vergleich zur restlichen Branche äußerst stabil und resistent gegenüber den herrschenden Krisen. Gegenüber Konkurrenten und auch anderen CCL Design Standorten profitiert der Solinger Standort vom Marken- bzw. Modellerfolg der belieferten Kunden. Die Umsatzrückgänge im Automotivebereich sind überwiegend auf das Ende bestimmter Produktlebenszyklen zurückzuführen und deren Auswirkungen daher planbar. Es ist davon auszugehen das die Absatzzahlen laufender Projekte und Serien bis auf kleinere Ausnahmen stabil bleiben oder leicht wachsen werden.

Das anspruchsvolle mittelfristiges Ergebnisziel von >10% EBIT des Umsatzes bleibt bestehen. Dieses Ergebnisziel soll durch Verbesserungen im Bereich bestehender Automotive- Produkte, Entwicklung neuer Produkte sowie Erhöhung des Anteils von Spezialetiketten erwirtschaftet werden.

Ein Investitionsrahmen von 1.431 T€ ist für 2024 geplant, ggf. werden Einzelinvestitionen auch in das Jahr 2025 verschoben, wenn die Projekt- und Lieferzeiten dies erfordern.

2) Chancen der zukünftigen Entwicklung

Die Gesellschaft ist ein in den CCL Industries Konzern eingebundenes Unternehmen. Die Zugehörigkeit zur Unternehmensgruppe ermöglicht es dem Standort von Produktentwicklungen und Innovationen zu profitieren. Insbesondere bieten der Markt für beleuchtete Embleme und die Nische für großformatige Siebdruckerzeugnisse Wachstumsperspektiven.

Durch den Bereich Eltex besteht die Chance unabhängig von der Automotive-Konjunktur tätig zu sein.

CCL Design verfügt über gefragte Technologien und zukunftsweisende Produkte, die weltweit produziert und angeboten werden können. Der Standort Solingen mit seinem breit gefächerten Technologie-Spektrum ist ein wichtiger Bestandteil der global agierenden Sparten Automotive und Labels.

Grundsätzlich gilt, dass die Märkte, auf denen CCL Design tätig ist, durch intensiven Wettbewerb geprägt sind. Vor diesem Hintergrund soll die Marktposition mit stabiler Prozess- und Produktqualität weiter gesteigert werden.

3) Risiken der zukünftigen Entwicklung

Im Nachfolgenden werden die Risiken ihrer Bedeutung nach in absteigender Reihenfolge dargestellt.

Die Folgen gestiegener Energiekosten und die hohe Bürokratie in Deutschland stellen wesentliche Risiken für das Erreichen der Unternehmensziele dar. Hiervon ist insbesondere der Geschäftsbereich Automotive betroffen. Insbesondere die immer größer werdenden bürokratischen Hürden erschweren den Gewinn von großen Serien. Für den Geschäftsbereich Etiketten besteht das Risiko von weiter anhaltenden Umsatz- und Ergebniseinbußen.

Im Gegensatz zum Gesamtbild der Gesellschaft ist die Abhängigkeit von bestimmten Kunden im Geschäftsbereich Automotive branchentypisch. Einen Großteil seiner Umsatzerlöse erzielt der Geschäftsbereich mit einer geringen Anzahl von Großkunden und Produkten. Sollte einer oder sollten mehrere dieser Kunden ihr Transaktionsvolumen mit der Gesellschaft reduzieren, würde dies entsprechende Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

Die internationalen militärischen Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten hatten bisher keinen direkten Einfluss auf die Gesellschaft. Negative indirekte Effekte wie die stark gestiegenen Energiekosten konnten weitestgehend kompensiert und durch einen neuen Energieliefervertrag stabilisiert werden.

Die hohe Inflation und damit gestiegenen Lebenshaltungskosten führen zu lauteren sowie höheren Forderungen nach Lohn- und Gehaltsanpassungen. Diesen kann auf Grund der aktuellen Lage nur sehr bedingt entgegengekommen werden. Preissteigerungen für Dienstleistungen, insbesondere Fremd-bzw. Leiharbeit steigern das vorhandene Ungleichgewicht und schmälern die gewohnte Flexibilität beim Einsatz von Arbeitskräften.

Die Einkaufspreise für den Großteil der Rohmaterialen zeigen sich trotz der hohen Inflation stabil. Der zwischenzeitlich stark gestiegene Preis für Aluminiumerzeugnisse zeigte sich zuletzt stabilisiert, könnte zukünftig leicht sinken und steht in großer Abhängigkeit zur Entwicklung der Energiepreise.

Das Forderungsausfallrisiko wird durch vorherige Bonitätsprüfung und Monitoring der Kunden adressiert.

 

Solingen, den 13. Dezember 2024

CCL Design GmbH

Jan Alexander Suppus

Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die CCL Design GmbH, Solingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CCL Design GmbH, Solingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CCL Design GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 13. Dezember 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Servos, Wirtschaftsprüfer

Geller, Wirtschaftsprüfer

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