Stammdaten

Register
Amtsgericht Ludwigshafen a.Rhein (Ludwigshafen) HRB 61757
Vorher
Theo Theurer Verwaltungs GmbH
Eingetragen
16.10.2009
Branche
Einzelhandel mit Back- und SüßwarenHerstellung von Backwaren, ohne DauerbackwarenHerstellung von Dauerbackwaren
Gegenstand
Der Betrieb eines Bäckerei- und Konditoreiunternehmens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Sigle
seit 31.1.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Markus SigleSigle Planwerk GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
27.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Theo Theurer GmbH

Ludwigshafen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

der Theo Theurer GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Theo Theurer GmbH produziert und vertreibt Backwaren. Bei den Produkten handelt es sich um Backwaren, wie Brot, Brötchen, etc., sowie Konditorei- und Snackprodukte, welche im Produktionsbetrieb in Ludwigshafen gefertigt und in den Filialen verkauft werden.

Die Theo Theurer GmbH erwarb zum 01.02.2019 die Anteile der Theo Theurer GmbH & Co. KG, eine renommierte Großbäckerei mit diversen Filialen. Neuer Geschäftsführer wurde Herr Markus Sigle, der zuvor als Betriebsleiter bereits in der Branche tätig war, und dessen Erfahrung und Know-How prädestiniert waren, die Geschäfte der Theo Theurer GmbH zu leiten.

Ziel der Theo Theurer GmbH war es Produkte ohne Zusatzstoffe eigens herzustellen.

Dadurch sollten zusätzliche Kunden neben den bereits bestehenden Kunden der Theo Theurer GmbH & Co. KG gewonnen werden, welche diese "gesunden" Produkte annehmen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Auch im Jahr 2022 waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie weiterhin zu spüren. Insbesondere die Coronabedingten Einschränkungen für die Gastronomie beeinträchtigen die Umsätze in den Café-Standorten. Die Einschränkung war allerdings deutlich schwächer als in den Vorjahren.

Eine deutlich stärkere Rolle spielte der Ausbruch des Ukraine-Krieges. Die damit zusammenhängende Kostenexplosion für Energie und Lebensmittel (insbesondere Getreide), hatten erhebliche Auswirkungen auf den Wareneinsatz. Auch hat sich das Kaufverhalten der Kunden durch die bestehenden Unsicherheiten und Reduzierung der Kaufkraft negativ entwickelt.

Branchenentwicklung

Der schon seit Jahren anhaltende Strukturwandel in der Backwarenbranche hält weiter an. Laut dem Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks werden auch im kommenden Jahr wieder Bäckereien schließen müssen. Dieser sich weiterhin fortsetzende Trend führt zukünftig dazu, dass es immer mehr mittelständige und große Bäckereien geben wird. Diese sind eher im Stande die stark schwankenden Rohstoffpreise sowie die sich ändernden Wettbewerbsbedingungen kompensieren zu können. Diese Entwicklung gibt mittelständigen Betrieben einerseits die Chance weiter zu wachsen, birgt aber auch Risiken, wenn die internen Strukturen nicht rasch genug ausgebaut werden. Innovative Gedanken sind dabei weiterhin essenziell, um sich gegen andere Bäckereien sowie die neu auf dem Backwarenmarkt eingetretenen Lebensmittel-Discounter durchsetzen zu können.

2. Umsatz- und Geschäftsentwicklung 2022

Der Umsatz 2022 blieb deutlich hinter der Planung zurück. Wesentliche Gründe hierfür waren die stärkere Kaufzurückhaltung und geringere Kundenzahlen durch sehr hohe Corona Inzidenzzahlen, sowie die allgemeine Konsumzurückhaltung wegen der ansteigenden Inflation. Gegenüber dem Vorjahr konnte der Umsatz zwar um 6% gesteigert werden, eliminiert man die erfolgte Preiserhöhung so sind preisbereinigt Umsatzeinbußen zu vermelden.

Die Belieferung von Penny Märkten wurde im Juni 2022 aufgenommen und macht mit rund 15 % einen signifikanten Anteil am Gesamtumsatz des Unternehmens aus.

Stark gestiegene Materialpreise bei nahezu allen Rohstoffen und Vorprodukten im gesamten Jahr 2022 führten zu einem deutlichen Anstieg des Wareneinsatzes.

Durch diese Faktoren konnte das positive Ergebnis und die Entwicklung des Vorjahres nicht gehalten werden.

3. Preise

Die Verkaufspreise mussten im Schnitt um ca. 7 %angehoben werden. Mit dieser Preiserhöhung konnte der gestiegene Materialaufwand aber nur zum Teil kompensiert werden, sodass sich die Materialeinsatzquote gegenüber dem Vorjahr erhöht hat.

4. Investitionen

Um den Kunden auch weiterhin eine gute Qualität und Frische gewährleisten zu können, wurden Investitionen in die Modernisierung der Filialen und der Backstube vorgenommen. So wurden rund TEUR 380 in die Anschaffung neuer Sachanlagen investiert.

5. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a. Ertragslage

Zur Ertragslage legen wir folgende Kennzahlen aus dem Jahresabschluss vor:

31.12.2022
TEUR
% 31.12.2021
TEUR
%
Umsatzerlöse 12.678,09 100,00 12.156,16 100,00
Rohergebnis 9.869,44 77,85 9.877,55 81,26
Betriebsergebnis -239,71 -1,89 303,13 2,49
Finanzergebnis -324,58 -2,56 -290,93 -2,39
Jahresfehlbetrag/-überschuss -585,13 -4,62 12,14 0,10

Die Ertragslage des Unternehmens ist geprägt durch die Umsatzerlöse, bestehend aus Filial- und Lieferumsätzen, sowie Mieteinnahmen. Dagegen stehen u.a. Wareneinsätze und Personalkosten, sowie der Abschreibung, welche durch den Firmenwert aus dem Erwerb der Kommanditanteile der Theo Theurer GmbH & Co. KG, die Übernahme von Wirtschaftsgütern aus der Theo Theurer GmbH & Co. KG und Neuinvestitionen herrührt.

Das Ergebnis wird dabei wesentlich durch die Zinsaufwendungen für die Darlehen aus der Finanzierung des Kaufpreises, sowie neuer Investitionen (TEUR 293) und die Abschreibung auf den Unternehmenskauf (TEUR 698) getrübt. Spätestens ab dem Jahr 2025 sind die angeschafften beweglichen Wirtschaftsgüter im Wesentlichen abgeschrieben. Dies führt zu einer Minderung der Abschreibung von jährlich TEUR 289.

b. Finanzlage

Die im kurzfristigen Bereich gewährten Kreditlinien brauchten im abgelaufenen Geschäftsjahr nur zeitweise in Anspruch genommen zu werden. Die Kundenzahlungen wurden größtenteils im Zahlungsziel beglichen. Überwiegend werden jedoch Bareinnahmen in den Filialen erzielt.

Die Tilgung langfristiger Verbindlichkeiten wurden vertragsmäßig getilgt. Die eingeforderten Tilgungsraten konnten im Jahr 2022 bedient werden. Weitere Tilgungsraten sind frühestens ab dem Jahr 2025 zu leisten.

Wenn das Ergebnis weiter gesteigert werden kann, sollten alle künftig anfallenden Tilgungsraten planmäßig gezahlt werden können. Durch den vereinbarten Schuldenerlass (siehe c. Vermögenslage). wird sich auch die Zinsbelastung ab dem Jahr 2023 entspannen, was zu einer weiteren Verbessung der Liquiditätslage führen wird.

Zur Finanzlage legen wir folgende Kennzahlen aus unserer Kapitalflussrechnung vor:

31.12.2022
TEUR
31.12.2021
TEUR
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 940,99 796,04
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -221,30 -313,29
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -659,27 -705,31
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 60,42 -222,56

c. Vermögenslage

Die Gesellschaft weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag i.H.v. Euro 1.944.415,98 (VJ: Euro 1.436.969,54) aus. Dieser beruht im Wesentlichen aus den Verlusten des Jahres 2019, als das Unternehmen aufgrund des Gesellschafterwechsels neu aufgestellt wurde. Aber auch das abgeschlossene Wirtschaftsjahr, welches durch die Ukraine und Coronakrise geprägt war, hat das negative Eigenkapital weiter vergrößert.

Mit Vertrag vom 25.04.2023 wurde mit den Gläubigern (Banken und Verkäufer) eine Sanierungsvereinbarung getroffen. Im Rahmen dieser Vereinbarung einigte man sich auf einen Teilschuldenerlass. Durch die erfolgswirksame Auflösung der Darlehensverbindlichkeiten ist ab dem Jahr 2023 wieder mit einem positiven Eigenkapital zu rechnen.

Das Anlagevermögen i.H.v. TEUR 6.771 quotiert gegenüber der Bilanzsumme mit 68,74 % (VJ: TEUR 7.342; 73,61 %).

6. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir zukünftig stetig verbesserungsfähig ein. Der Umsatz und der Rohertrag werden durch Hinzunahme weiterer ertragreicher Filialen stetig gesteigert und der Fehlbetrag dadurch minimiert.

Im Kalenderjahr 2024 wird mit einer Umsatzsteigerung und Ergebnisverbesserung gerechnet.

Für 2023 wird mit weiterer Filialerweiterung geplant, welche den Umsatz und den Rohertrag weiter steigern werden. Insbesondere durch die Übernahme von 9 Fillialen der Bäckerei Zorn wird sich der Umsatz deutlich steigern. Für die Bedienung dieser neuen Fillialen muss die bestehende Infrastruktur in der Produktion nur geringfügig erweitert werden. wir auch mit einer Steigerung des Rohertrags rechnen.

Unser Finanzmanagement ist darauf gerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu begleichen und Forderung innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Ziel ist es zukünftig bei verbesserter Liquidität bei Lieferanten die Möglichkeit des Skontoabzugs wahrzunehmen, um den Rohertrag und das Betriebsergebnis zu steigern.

Unsere wirtschaftliche Lage wird sich zukünftig weiter verbessern.

Prognosebericht

Für die künftige Entwicklung des Unternehmens sehen wir ein weiteres Wachstum.

Im Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine Erholung des Marktes. Insbesondere zeichnet sich bereits ab, dass die Inflationsrate gegenüber dem Jahr 2022 weiter sinkt und mittelfristig wieder auf einem moderaten Wert einpendelt. Hierdurch wird es auch wieder zu einer geringeren Schwankung bei den Rohstoffpreisen kommen womit die Planung der Einkaufspreise wieder besser möglich sein wird. Außerdem erhoffen wir uns dadurch eine Verbesserung des Konsumklimas.

Unsere Produkte werden aufgrund Ihrer Qualität sehr stark nachgefragt.

Die Kundenstruktur ist überwiegend auf Filialkunden ausgelegt, welche kontinuierlich unsere Produkte konsumieren. Allerdings werden wir auch weiter das Liefergeschäft ausbauen und unsere Kooperation mit dem Einzelhandel weiter ausbauen um Umsatzeinbrüchen aufgrund künftiger Krisen entgegenzuwirken.

Unsere Produkte werden aufgrund Ihrer Qualität sehr stark nachgefragt. Dies gilt auch bei Cateringfirmen, da während der Corona Pandemie alle Kantinen geschlossen waren und die meisten Mitbewerber das Liefergeschäft eingestellt hatten. Wir können mit unserer Qualität gute Lieferpreise erzielen und werden dies 2022/2023 stark ausbauen können, da unser Radius sich vergrößert hat und wir unsere Lieferfahrzeuge dadurch auslasten.

Aufgrund dieser Entwicklungen erwarten wir für 2024 eine Umsatzsteigerung auf TEUR 17.000 und ein positives Betriebsergebnis.

Chancen- und Risikobericht

1. Branchenspezifische Risiken

Den größten Einfluss auf den Konsum haben die Faktoren Sommermonate, damit verbundene Temperaturen und das Urlaubsverhalten.

Im Kalenderjahr 2020 und 2021 waren die Umsätze und der Rohertrag in diesem Zeitraum deutlich besser als im Jahr 2019, da bedingt durch die "Corona-Pandemie" viele Konsumenten auf Urlaubsreisen während der Ferienzeit verzichteten und zuhause Ihren Urlaub verbrachten.

Im Jahr 2022 kam es wieder zu einem erhöhten Reiseaufkommen, welches sich in 2023 noch erhöhte und auch in 2024 die Urlaubsmonate prägen wird.

Durch die Krise in der Ukraine sind die Preise für Nahrungsmittel stark angestiegen. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf den Wareneinsatz der Bäckereien. Mit einer Preisanpassung bei unseren Backwaren von bis zu 20% wird diesem Mehraufwand entgegengewirkt. Dennoch wird sich die Wareneinsatzquote zwangsläufig erhöhen. Um dennoch ein positives Ergebnis zu erreichen haben wir unsere Produktion weiter ausgebaut und werden dies auch in Zukunft weiter vorantreiben.

Von den gestiegenen Energiekosten ist das Unternehmen zunächst nicht besonders stark betroffen, da im Herbst 2021 mit dem Energieversorger ein langfristiger Vertrag bis 2025 abgeschlossen wurde.

Bereits jetzt zeigt sich, dass sich das Konsumverhalten der Kunden, allmählich wieder verbessert. Auch die Lebensmittelpreise sind erfreulicherweise im Jahr 2023 nicht weiter gestiegen.

2. Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben in der Branche zugenommen. Die leistungswirtschaftlichen Risiken liegen primär in möglichen weiteren Preissteigerungen für unsere Rohstoffe.

Besondere Risiken aus unserem geschäftlichen Umfeld oder unserem Unternehmen sind derzeit nicht erkennbar.

3. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten an Kunden und Lieferanten.

Die Gesellschaft verfügt über solvente Kunden. Forderungsausfälle sind weitestgehend ausgeschlossen, da es sich überwiegend um Bargeschäfte handelt.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist beglichen.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über die Kreditlinien bei verschiedenen Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird eine Liquiditätsvorausschau erstellt, welche einen Überblick über die Geldausgänge und potenziellen Einnahmen vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

4. Chancen

Durch weitere Investitionen in Filialen und Betriebstechnik sehen wir weitere Möglichkeiten die Ertragslage zu verbessern. Die Produktionskapazitäten sind weiter ausbaufähig, sodass auch eine steigenden Nachfrage weiterhin bedient werden kann.

Zudem sehen wir die Möglichkeit neue Geschäftsfelder mit hohen Renditeaussichten zu erschließen.

Insgesamt sehen wir daher weiteres Potenzial für eine positive Entwicklung des Unternehmens.

5. Einschätzung

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung mit der konsequenten Fortführung der strategischen Ziele gut.

Durch geplante weitere Hinzunahme von Standorten, sowie den Ausbau des Liefergeschäftes sind höhere Deckungsbeiträge geplant.

Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen.

 

Ludwigshafen, den 01.12.2023

Markus Sigle, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 6.770.098,00 7.342.316,88
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.541.307,00 4.955.964,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.089,00 11.553,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.535.218,00 4.944.411,00
II. Sachanlagen 2.221.741,00 2.379.302,88
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 322.681,00 372.520,00
2. technische Anlagen und Maschinen 331.177,00 286.533,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.480.173,00 1.720.249,88
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 87.710,00 0,00
III. Finanzanlagen 7.050,00 7.050,00
1. Sonstige Finanzanlagen 7.050,00 7.050,00
B. Umlaufvermögen 1.074.127,31 1.085.179,88
I. Vorräte 242.235,18 407.490,26
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 508.200,16 630.695,41
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 73.949,02 23.431,80
2. sonstige Vermögensgegenstände 434.251,14 607.263,61
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 30.000,00 31.100,00
III. Wertpapiere 119.068,27 0,00
1. sonstige Wertpapiere 119.068,27 0,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 204.623,70 46.994,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 60.727,14 110.503,39
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Entnahmen 1.944.415,98 1.436.969,54
Summe Aktiva 9.849.368,43 9.974.969,69

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 27.000,00 27.000,00
II. Kapitalrücklage 77.686,15 0,00
III. Verlustvortrag 1.463.969,54 1.476.112,22
IV. Jahresfehlbetrag 585.132,59 -12.142,68
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.944.415,98 1.436.969,54
B. Rückstellungen 209.484,88 126.816,37
C. Verbindlichkeiten 9.610.883,55 9.848.153,32
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.797.303,43 5.153.598,58
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 264.361,34 367.482,44
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.532.942,09 4.786.116,14
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 174.241,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 174.241,80
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.813.580,12 4.520.312,94
davon aus Steuern 41.075,64 28.466,84
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 11.181,21 1.278,85
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.511.477,95 3.323.865,13
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.302.102,17 1.196.447,81
D. Rechnungsabgrenzungsposten 29.000,00 0,00
Summe Passiva 9.849.368,43 9.974.969,69

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 9.869.444,55 9.877.545,63
2. Personalaufwand -5.005.725,14 -4.898.159,15
a) Löhne und Gehälter -4.138.783,74 -3.997.176,77
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -866.941,40 -900.982,38
davon für Altersversorgung -9.273,34 -11.355,22
3. Abschreibungen -968.093,98 -926.141,28
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -968.093,98 -926.141,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -4.122.249,14 -3.744.392,87
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 253,75
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 928,97 331,01
davon sonstige Zinsen und ähnliche Erträge von verbundenen Unternehmen 0,00 331,01
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -2.931,73 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -322.580,35 -291.518,07
davon an verbundene Unternehmen 0,00 -1.725,17
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -20.844,26 -52,76
10. Ergebnis nach Steuern -572.051,08 17.866,26
11. sonstige Steuern -13.081,51 -5.723,58
Jahresfehlbetrag 585.132,59 -12.142,68

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ludwigshafen unter HRB 61757 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 01.01.2022 bis 31.12.2022 ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags / der Satzung aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis € 800 werden sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zum Nennwert bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Für einige Vemögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurde im Vorjahr ein Festwert (§240 Abs.3 HGB) in Höhe von TEUR 104 gebildet. Dieser Festwert urde im aktuellen Wirtschaftsjahr nicht verändert.

Die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse werden nach der retrograden Bewertungsmethode ermittelt. Ausgehend vom Verkaufspreis werden der Gewinnaufschlag sowie die Vertriebs- und Verwaltungskosten abgezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit dem niedrigeren Kurswert zum Bilanzstichtag angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten passiv abgegrenzt,

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt, welcher als Anlage dem Anhang beigefügt ist.

Die betriebliche Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts beträgt 15 Jahre. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer ergibt sich aus der Art und der voraussichtlichen Bestandsdauer des erworbenen Unternehmens.

Umlaufvermögen

Forderungen aus Lieferungen und sonstigen Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Forderungen gegen die Gesellschafterin aus Lieferungen und Leistungen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Bei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Kosten die wirtschaftlich dem Jahr 2022 zuzurechnen sind.

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 27.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der aktivische Ausweis "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" ist gleichzusetzen mit der bilanziellen Überschuldung. Im April 2023 wurde ein Teilschuldenerlass vereinbart, wodurch die Überschuldung beseitigt wurde.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Rückstellung 2022
TEUR
2021
TEUR
Steuerrückstellung 1 0
Aufbewahrung 20 27
Urlaub 68 43
Abschluss und Prüfung 64 40
Rückstellung für Betriebskostennachzahlung 50 0
sonstige Rückstellung 3 2
Summe 112 52

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

31.12.2022 31.12.2021
Gesamt
T€
bis 1 Jahr
T€
1 - 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Gesamt
T€
bis 1 Jahr
T€
1 - 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.797 1.289 2.002 1.506 5.154 1016 2.696 1.441
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 239 239 - - 231 231 - -
3. Verbindlichkeiten gegen Verbundene Unternehmen 0 0 - - 174 174 - -
4. sonstige Verbindlichkeiten 4.550 2.751 188 1.611 4.289 360 499 3.431
davon aus Steuern 41 41 - - 29 29 - -
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 10 10 - - 2 2 - -
Insgesamt 9.587 4.279 2.191 3.117 9.848 1.781 3.195 4.872

Sicherheiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch selbstschuldnerische Bürgschaften, durch Ausfallbürgschaft der ISB, Abtretung einer Risikolebensversicherung, Verpfändung von Geschäftsanteilen, sowie Sicherungsübereignung von Betriebs- und Geschäftsausstattungen gesichert.

Sonstige Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen Höhe von TEUR 301 sind durch Eigentumsvorbehalt des Verkäufers gesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen

Es bestehen neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen i.H.v. TEUR 3.495.

Es handelt sich um Verträge mit mehrjähriger Laufzeit.

Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

31.12.2022
TEUR
31.12.2021
TEUR
Umsatzerlöse
Filialen/Liefergeschäft 12.662 12.140
Umsätze Mieteinnahmen 16 16
Gesamt 12.678 12.156

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei Markus Sigle.

Arbeitnehmer

Die Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftige Mitarbeiter ohne Geschäftsführer und Auszubildende lag bei

31.12.2022 219 Arbeitnehmer (8 Angestellte, 211 Mitarbeiter Produktion u. Filiale)

31.12.2021 229 Arbeitnehmer (8 Angestellte, 221 Mitarbeiter Produktion u. Filiale)

Nachtragsbericht

Im April 2023 wurde ein Teilschuldenerlass vereinbart, wodurch die Überschuldung beseitigt wurde.

 

Ludwigshafen, den 01.12.2023

Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 (Anlage 4) der Firma Theo Theurer GmbH, Ludwigshafen am Rhein, unter dem Datum vom 13. Dezember 2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Theo Theurer GmbH, Ludwigshafen am Rhein

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Theo Theurer GmbH, Ludwigshafen am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Theo Theurer GmbH, Ludwigshafen am Rhein, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unterneh enstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450). Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Pirmasens, den 13. Dezember 2023

Anlagenspiegel (brutto)

Wertentwicklung

Handelsbilanzwert 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Anfang der Periode Differenzen zum Endstand Vorpe- riode
Anlagevermögen 6.770.098,00 10.159.634,56 9.776.952,07 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 4.541.307,00 6.157.130,24 6.157.130,24 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.089,00 21.399,41 21.399,41 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 4.535.218,00 6.135.730,83 6.135.730,83 0,00
Sachanlagen 2.221.741,00 3.995.454,32 3.612.771,83 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 322.681,00 498.182,53 498.182,53 0,00
technische Anlagen und Maschinen 331.177,00 502.531,43 386.405,57 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.480.173,00 2.906.990,36 2.728.183,73 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 87.710,00 87.750,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 7.050,00 7.050,00 7.050,00 0,00
Sonstige Finanzanlagen 7.050,00 7.050,00 7.050,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
Buchwert zum Ende der Periode
Anschaffungs- und Herstellungskosten zum Ende der Periode
Zugänge
davon aktivierte Zinsen für Fremdkapital Abgänge Umbuchungen
Anlagevermögen 381.144,30 0,00 3.164.980,85 3.166.519,04
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 381.144,30 0,00 3.164.980,85 3.166.519,04
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 3.154.985,01 3.154.985,01
technische Anlagen und Maschinen 116.125,86 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 182.118,44 0,00 9.995,84 6.684,03
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 82.900,00 0,00 0,00 4.850,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
Kumulierte Abschreibungen zum Anfang der Periode planmäßige Abschreibung
Anlagevermögen 3.389.536,56 2.434.635,19 969.130,18 969.130,18
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.615.823,24 1.201.166,24 414.657,00 414.657,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.310,41 9.846,41 5.464,00 5.464,00
Geschäfts- oder Firmenwert 1.600.512,83 1.191.319,83 409.193,00 409.193,00
Sachanlagen 1.773.713,32 1.233.468,95 554.473,18 554.473,18
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 175.501,53 125.662,53 56.487,00 56.487,00
technische Anlagen und Maschinen 171.354,43 99.872,57 71.481,86 71.481,86
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.426.817,36 1.007.933,85 426.504,32 426.504,32
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Abschreibungen, Sonderabschreibungen und sonstige Abzüge der Periode
außerplanmäßige Abschreibung Sonderabschreibung Herabsetzungsbetrag nach § 7g- Abs. 2 EStG AfA nicht zuordenbar
Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Handelsbilanzwert 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
Buchwert zum Ende der Periode
Kumulierte Abschreibungen
Erfolgsneutrale Zugänge Erfolgsneutrale Abgänge Umbuchungen Zuschreibungen Buchwert zum Ende der Vorperiode
Anlagevermögen 0,00 302.623,53 288.394,72 0,00 7.342.316,88
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 4.955.964,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00 11.553,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 4.944.411,00
Sachanlagen 0,00 302.623,53 288.394,72 0,00 2.379.302,88
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 292.639,69 285.991,69 0,00 372.520,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00 286.533,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 9.983,84 2.363,03 0,00 1.720.249,88
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 40,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 7.050,00
Sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 7.050,00

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 1.12.2023.

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