Krinner GmbH
Passauer Straße 55, 94342 Straßkirchen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karsten Eibach seit 23.7.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% | |
| 49.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Krinner GmbHStraßkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024LageberichtI. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Der Ausblick auf das GFJ 23/24 wurde dominiert von den geopolitischen Ereignissen und deren Folgen u.a. die gestiegenen Energiepreise, Inflation ebenso wie durch die Konsumveränderungen nach dem Ende der Corona Epidemie. Als eines der wenigen in Deutschland herstellenden Unternehmen ist Krinner weiterhin mit deutlichen Kostensteigerungen ebenso wie bürokratischen Aufwänden konfrontiert, kann diese jedoch nur zum Teil oder gar nicht an den Handel weitergegeben. Ebenso Einfluss nimmt die veränderte Konsumentenstimmung in den Hauptabsatzkanälen. Unser Ausblick verbleibt entsprechend konservativ. Krinner ist gehalten, defensive Annahmen in der aktuellen Situation zu treffen. Die den Umständen angepassten defensiven Absatzziele wurden übertroffen. Die entsprechend konservativ gehaltene Gewinnerwartung ebenso. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die defensiv vorausschauende Absatzplanung für Christbaumständer erwies sich als treffsicher. Die Planzahlen konnten knapp übertroffen werden. Im Bereich der Kerzen- und Deco-Beleuchtungen erwies sich die Planung ebenso als treffsicher. Das Ergebnis vor Steuern liegt ohne die Gewinnausschüttung der Krinner USA inc. insgesamt über der (defensiven) Planung. Zum einen wurden die sehr hohen Kosten zum Zeitpunkt der Planung in die Zukunft projiziert, was in diesem Maße nicht eintrat, zum anderen wurden eingestellte Budgets nicht verbraucht. Außerdem konnte der Onlinehandel ausgebaut werden. Die Exportquote bezogen auf den Netto-Absatz betrug 38,4 % (ohne Krinner USA Inc.). Die Exportquote bezogen auf den Netto-Absatz betrug 38,4 % (ohne Krinner USA inc.). 3. Investitionen Im vergangenen Jahr haben wir Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und in das Sachanlagevermögen in Höhe von 214.347 € vorgenommen. 4. Personal- und Sozialbereich Zum Ende des Wirtschaftsjahres waren 40 fest angestellte Mitarbeiter und 1 Aushilfe beschäftigt. II Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die solide Vermögenslage des Unternehmens manifestiert sich in einer mit 67,3% sehr guten Eigenkapitalausstattung.
2. Ertragslage
3. Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr wegen der in 23/24 durchgeführten Gewinnausschüttung an das Mutterunternehmen etwas verschlechtert und liegt bei 67,3 % (Vorjahr: 79,3 %). Die Rückstellungsquote liegt bei 13,5 % (Vorjahr 8,3 %), die Verbindlichkeitenquote bei 19,3 % (Vorjahr 12,4 %). Die Verbindlichkeiten betragen zum 31.03.2024 insgesamt 3.597,7 TEUR (Vorjahr: 3.017 TEUR). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen wie auch im Vorjahr nicht vor. 4. Liquiditäts- und Finanzlage Kapitalflussrechnung verkürzt
Auf Grund der durchgeführten Gewinnausschüttung an das Mutterunternehmen in Höhe von 10 Mio€ hat sich die Liquiditätslage verschlechtert. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit und der Investitionstätigkeit konnten aber Liquiditätsüberschüsse erzielt werden, die den Liquiditätsabfluss auf Grund der Gewinnausschüttung zum Teil wieder auffangen konnten. Der Finanzmittelfonds beträgt aber immer noch fast 50% der Bilanzsumme. Die Fähigkeit, die fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, war jederzeit gegeben. III Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und Risiken für die künftige Entwicklung Kriege und der Abschwung der deutschen Wirtschaft in Kombination mit Inflation sind die negative Basis für die ‚deutsche Angst ‘und führen in Summe zu einem negativ veränderten, Konsumverhalten. Hinzu kommt der Anstieg von Single-Haushalten, die häufiger mit künstlichen Bäumen das Weihnachtsfest begeht. Entsprechend konservativ sind die Bestellabsichten des Handels, nicht zuletzt auch wegen viel zu hoher Warenbestände aus der Sommersaison. In diesem Kontext rechnen wir mit einer herausfordernden Ergebnissituation. Personalbeschaffung, weitere Steigerungen der Energie- und Herstellkosten prägen unsere Ergebnis- und Geschäftsentwicklung. Ungeachtet dieser Herausforderungen erwarten wir dennoch ein positives Ergebnis.
Straßkirchen, den 18.11.2024 gez. Karsten Eibach, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Krinner GmbH mit Sitz in Straßkirchen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Straubing unter der Nummer HRB 9808 eingetragen. Der Jahresabschluss der Krinner GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (§§242 ff HGB) und der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff HGB) sowie der Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gliederung der Bilanz wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften des §266 HGB vorgenommen. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß §275 Absatz 2 HGB. Nach den In § 267 HGB angegebenen Größenklassen dies die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten erfasst und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögegengegenstände durchwegs in linearer Form vorgenommen. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs aufwandswirksam voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten zum Ansatz gebracht. Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag niedrigere Wert angesetzt. Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder zu den am Bilanzstichtag niedrigeren Tageswerten bilanziert. Den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden Ihre Nominalwerte beigelegt. Soweit Risiken bestehen, wurden angemessen Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden. Der Ansatz der flüssigen Mittel erfolgt mit dem Nennwert. Die Bankguthaben in Fremdwährung wurden mit dem Kurs zum 31.03.2024 bewertet. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag werden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, mit dem Nennbetrag unter den Rechnungsabgrenzungsposten aktiviert. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellung gebildet. Die Bewertung erfolgte gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Von der Vereinfachungsregel nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Die Pensionsrückstellungen betragen ohne Vereinfachungsregel T€ 1.093. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die „Projected Unit Credit Method“ angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung mit dem 10-jährigen Durchschnittskurs (1,83 €) an Stelle des 7-jährigen Durchschnittskurses (1,80 €) beträgt T€ 2. Die Erleichterungsmöglichkeit gemäß Artikel 67 Abs. 1 EGHGB wurde in Anspruch genommen. Der Betrag der nicht gebildeten Rückstellung beträgt T€ 19. Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die Steuerrückstellungen betreffen noch nicht veranlagte Steuern. Sonstige Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Brutto-AnlagenspiegelDie Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte inklusive der Geschäftsjahresabschreibung ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
2. Angaben zu Ausleihungen Die Ausleihungen an verbundende Unternehmen betreffen mit 1.164 Td. Euro die Firma GaB GmbH mit Sitz in Straßkirchen. 3. Vorräte Das Vorratsvermögen umfasst Roh-. Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
5. Rückstellungen In den Rückstellungen sind nachfolgende, nicht unerhebliche Rückstellungen in T€ enthalten:
6. Verbindlichkeiten
Der Betrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte gesichert sind, beträgt 0,00 €. 7. Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Gegenüber Gesellschaftern besteht zum Bilanzstichtag eine Verbindlichkeit in Höhe von 567 Teuro. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Bruttoanlagenspiegel zu entnehmen. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden wie folgt vorgenommen:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 32 ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 17 ausgewiesen. Folgende Erträge und Aufwendungen wurden gemäß § 285 Nr. 25 HGB verrechnet:
V. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse und sonstige Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im betriebsüblichen Umfang für Miet-, Leasing- und Wartungsverträge. 2. Mitglieder des Geschäftsführungsorgan Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Klaus Krinner, Kaufmann (bis 10.05.2023) Herr Michael Kassube, Kaufmann 3. Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angaben der Vergütung wird nach § 285 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann. 5. Angaben zu Arbeitnehmerzahlen Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 42 (im Vorjahr 43) Arbeitnehmer beschäftigt, die sich in folgende Gruppen aufteilen:
Haftungsverhältnisse zugunsten der Geschäftsführung wurden nicht eingegangen. Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB ist den Geschäftsführern erteilt. 6. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind nicht festzustellen. 7. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 3.311.272,17. Der Jahresüberschuss wird zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.
Straßkirchen, den 18.11.2024 gez. Karsten Eibach, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.03.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Krinner GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Krinner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Krinner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmthaben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus * identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Straubing, 30.01.2025 HT Huber Treuhand GmbH gez. Josef Wuddi, Wirtschaftsprüfer |
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