Stammdaten

Register
Amtsgericht Straubing HRB 9808
Eingetragen
12.4.1990
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Spezialständern, die insbesondere zur Verwendung als Christbaum- oder Sonnenschirmständer geeignet sind. Die Herstellung und der Vertrieb von Spezialständern, die insbesondere zur Verwendung als Christbaum- oder Sonnenschirmständer geeignet sind sowie von Schraubfundamenten bzw. Bodendübeln. Die Gesellschaft darf ander Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen. Sie darf Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten, sowie im übrigen alle Geschäfte tätigen, die der Förderung ihres Unternehmenszwecks unmittelbar oder mittelbar dienlich erscheinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karsten Eibach
seit 23.7.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
49.00%
49.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
52.000 €
66.67%
Germany
26.000 €
33.33%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Krinner GmbH

Straßkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Der Ausblick auf das GFJ 23/24 wurde dominiert von den geopolitischen Ereignissen und deren Folgen u.a. die gestiegenen Energiepreise, Inflation ebenso wie durch die Konsumveränderungen nach dem Ende der Corona Epidemie.

Als eines der wenigen in Deutschland herstellenden Unternehmen ist Krinner weiterhin mit deutlichen Kostensteigerungen ebenso wie bürokratischen Aufwänden konfrontiert, kann diese jedoch nur zum Teil oder gar nicht an den Handel weitergegeben. Ebenso Einfluss nimmt die veränderte Konsumentenstimmung in den Hauptabsatzkanälen. Unser Ausblick verbleibt entsprechend konservativ. Krinner ist gehalten, defensive Annahmen in der aktuellen Situation zu treffen.

Die den Umständen angepassten defensiven Absatzziele wurden übertroffen. Die entsprechend konservativ gehaltene Gewinnerwartung ebenso.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die defensiv vorausschauende Absatzplanung für Christbaumständer erwies sich als treffsicher. Die Planzahlen konnten knapp übertroffen werden.

Im Bereich der Kerzen- und Deco-Beleuchtungen erwies sich die Planung ebenso als treffsicher.

Das Ergebnis vor Steuern liegt ohne die Gewinnausschüttung der Krinner USA inc. insgesamt über der (defensiven) Planung. Zum einen wurden die sehr hohen Kosten zum Zeitpunkt der Planung in die Zukunft projiziert, was in diesem Maße nicht eintrat, zum anderen wurden eingestellte Budgets nicht verbraucht. Außerdem konnte der Onlinehandel ausgebaut werden.

Die Exportquote bezogen auf den Netto-Absatz betrug 38,4 % (ohne Krinner USA Inc.).

Die Exportquote bezogen auf den Netto-Absatz betrug 38,4 % (ohne Krinner USA inc.).

3. Investitionen

Im vergangenen Jahr haben wir Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und in das Sachanlagevermögen in Höhe von 214.347 € vorgenommen.

4. Personal- und Sozialbereich

Zum Ende des Wirtschaftsjahres waren 40 fest angestellte Mitarbeiter und 1 Aushilfe beschäftigt.

II Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Die solide Vermögenslage des Unternehmens manifestiert sich in einer mit 67,3% sehr guten Eigenkapitalausstattung.

Bilanz zum 31.03.2024 Bilanz zum 31.03.2023 Änderungen ggü. dem Vorjahr
TEuro % TEuro Teuro
Aktiva
Immaterielles Anlagevermögen 3,8 0,0% 4,3 0,0% -0,5
Sachanlagen 869,3 4,7% 1.043,3 4,3% -174,0
Finanzanlagen 1.254,8 6,7% 1.784,9 7,4% -530,1
Vorräte 5.765,1 30,9% 5.798,7 23,9% -33,6
Forderungen 1.082,0 5,8% 1.569,0 6,5% -487,0
Sonstige Vermögensgegenstände 992,5 5,3% 1.797,0 7,4% -804,5
Flüssige Mittel 8.560,9 45,8% 12.182,6 50,2% -3.621,7
Rechnungsabgrenzungsposten 145,8 0,8% 104,0 0,4% 41,9
Summe Aktiva 18.674,2 100,0% 24.283,7 100,0% -5.609,5
Bilanz zum 31.03.2024 Bilanz zum 31.03.2023 Änderungen ggü. dem Vorjahr
TEuro % TEuro Teuro
Passiva
Eigenkapital 12.559,0 67,3% 19.247,7 79,3% -6.688,7
Rückstellungen 2.517,5 13,5% 2.019,0 8,3% 498,5
Erhaltene Anzahlungen 1.280,8 6,9% 534,7 2,2% 746,1
Lieferverbindlichkeiten 162,7 0,9% 253,5 1,0% -90,8
Verbundverbindlichkeiten 1.294,3 6,9% 1.140,2 4,7% 154,1
Sonstige Verbindlichkeiten 859,9 4,6% 1.088,7 4,5% -228,8
Summe Passiva 18.674,2 100,0% 24.283,7 100,0% -5.609,5

2. Ertragslage

01.04.2023 bis 31.03.2024 01.04.2023 bis 31.03.2023 Änderungen ggü. dem Vorjahr
TEuro % TEuro Teuro
Umsatzerlöse 17.333,2 100,0% 21.729,2 100,0% -4.396,0
Gesamtleistung 17.333,2 100,0% 21.729,2 100,0% -4.396,0
Sonstige betriebliche Erträge 211,0 1,2% 135,8 0,6% 75,3
Beteiligungserträge 1.379,7 8,0% 0,0 0,0% 1.379,7
Finanzerträge 234,3 1,4% 77,3 0,4% 157,0
Gewinnabführung 434,3 2,5% 228,0 1,0% 206,3
Erträge gesamt 2.259,3 110,5% 441,1 101,0% 1.818,3
Materialaufwand 9.262,2 53,4% 11.656,5 53,6% -2.394,3
Personalaufwand 2.944,8 17,0% 3.012,6 13,9% -67,9
Abschreibungen 387,6 2,2% 357,2 1,6% 30,5
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.717,5 15,7% 3.310,7 15,2% -593,2
Finanzaufwand 72,3 0,4% 34,0 0,2% 38,3
EE-Steuern 893,4 5,2% 1.062,4 4,9% -169,0
sonstige Steuern 3,6 0,0% 2,1 0,0% 1,5
Aufwendungen gesamt 16.281,3 93,9% 19.435,5 89,4% -3.154,2
Jahresergebnis 3.311,3 19,1% 2.734,8 12,6% 576,5

3. Kapitalstruktur

Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr wegen der in 23/24 durchgeführten Gewinnausschüttung an das Mutterunternehmen etwas verschlechtert und liegt bei 67,3 % (Vorjahr: 79,3 %).

Die Rückstellungsquote liegt bei 13,5 % (Vorjahr 8,3 %), die Verbindlichkeitenquote bei 19,3 % (Vorjahr 12,4 %). Die Verbindlichkeiten betragen zum 31.03.2024 insgesamt 3.597,7 TEUR (Vorjahr: 3.017 TEUR). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen wie auch im Vorjahr nicht vor.

4. Liquiditäts- und Finanzlage

Kapitalflussrechnung verkürzt

2023/2024
EUR
2022/2023
EUR
Jahresergebnis lt. GuV 3.311.272,17 € 2.734.796,50 €
Abschreibung auf AV 387.646,83 € 357.194,50 €
+ Sonstiges i.R.d laufenden Geschäftstätigkeit 983.910,49 € -333.505,60 €
+ Cashflow a.d. laufenden Geschäftstätigkeit 4.682.829,49 € 2.758.485,40 €
Cashflow a.d. Investitionstätigkeit 1.165.344,11 € 183.014,75 €
Cashflow a.d. Finanzierungstätigkeit -9.469.870,49 € -3.300.000,00 €
(davon Gewinnausschüttung) (-10.000.000,00 €) (-3.300.000,00 €)
Summe der Cashflows -3.621.696,89 € 300.444,60 €
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 12.182.552,62 € 12.541.052,47 €
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 8.560.855,73 € 12.182.552,62 €
Aufgliederung Finanzmittelfonds
Guthaben laufende Konten 8.560.855,73 € 12.182.552,62 €
Kurzfristige Kontokorrentkredite 0,00 € 0,00 €
8.560.855,73 € 12.182.552,62 €

Auf Grund der durchgeführten Gewinnausschüttung an das Mutterunternehmen in Höhe von 10 Mio€ hat sich die Liquiditätslage verschlechtert. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit und der Investitionstätigkeit konnten aber Liquiditätsüberschüsse erzielt werden, die den Liquiditätsabfluss auf Grund der Gewinnausschüttung zum Teil wieder auffangen konnten. Der Finanzmittelfonds beträgt aber immer noch fast 50% der Bilanzsumme.

Die Fähigkeit, die fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, war jederzeit gegeben.

III Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und Risiken für die künftige Entwicklung

Kriege und der Abschwung der deutschen Wirtschaft in Kombination mit Inflation sind die negative Basis für die ‚deutsche Angst ‘und führen in Summe zu einem negativ veränderten, Konsumverhalten. Hinzu kommt der Anstieg von Single-Haushalten, die häufiger mit künstlichen Bäumen das Weihnachtsfest begeht. Entsprechend konservativ sind die Bestellabsichten des Handels, nicht zuletzt auch wegen viel zu hoher Warenbestände aus der Sommersaison.

In diesem Kontext rechnen wir mit einer herausfordernden Ergebnissituation. Personalbeschaffung, weitere Steigerungen der Energie- und Herstellkosten prägen unsere Ergebnis- und Geschäftsentwicklung. Ungeachtet dieser Herausforderungen erwarten wir dennoch ein positives Ergebnis.

 

Straßkirchen, den 18.11.2024

gez. Karsten Eibach, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Anlagevermögen 2.127.836,28 2.832.420,79
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.789,00 4.256,00
II. Sachanlagen 869.289,00 1.043.277,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 100,00 254,00
2. technische Anlagen und Maschinen 714.157,00 579.230,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 155.032,00 185.191,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 278.602,00
III. Finanzanlagen 1.254.758,28 1.784.887,79
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 90.498,06 90.498,06
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.164.260,22 1.694.389,73
B. Umlaufvermögen 16.400.487,45 21.347.304,83
I. Vorräte 5.765.103,54 5.798.729,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.074.528,18 3.366.022,89
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 752.015,66 1.192.768,18
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.322.512,52 2.173.254,71
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.560.855,73 12.182.552,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 145.835,94 103.983,11
Summe Aktiva 18.674.159,67 24.283.708,73

Passiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Eigenkapital 12.559.002,04 19.247.729,87
I. Gezeichnetes Kapital 78.000,00 78.000,00
II. Gewinnvortrag 9.169.729,87 16.434.933,37
III. Jahresüberschuss 3.311.272,17 2.734.796,50
B. Rückstellungen 2.517.530,00 2.019.003,00
C. Verbindlichkeiten 3.597.627,63 3.016.975,86
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.294.258,89 1.140.156,21
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.303.368,74 1.876.819,65
Summe Passiva 18.674.159,67 24.283.708,73

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1. Rohergebnis 8.282.116,99 10.208.495,07
2. Personalaufwand 2.944.752,87 3.012.603,65
a) Löhne und Gehälter 2.616.301,09 2.657.452,33
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 328.451,78 355.151,32
davon für Altersversorgung -52.793,41 -26.275,55
3. Abschreibungen 387.646,83 357.194,50
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 387.646,83 357.194,50
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.717.450,85 3.310.689,62
5. Erträge aus Beteiligungen 1.379.690,94
davon aus verbundenen Unternehmen 1.379.690,94
6. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 434.335,51 228.028,26
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 234.293,22 77.296,52
davon aus verbundenen Unternehmen 110.281,52 39.834,79
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 72.312,18 33.998,37
davon an verbundene Unternehmen 33.866,24 8.574,12
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 24.589,46 25.007,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 893.441,01 1.062.435,20
10. Ergebnis nach Steuern 3.314.832,92 2.736.898,51
11. sonstige Steuern 3.560,75 2.102,01
12. Jahresüberschuss 3.311.272,17 2.734.796,50

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Krinner GmbH mit Sitz in Straßkirchen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Straubing unter der Nummer HRB 9808 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Krinner GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (§§242 ff HGB) und der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff HGB) sowie der Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gliederung der Bilanz wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften des §266 HGB vorgenommen.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß §275 Absatz 2 HGB.

Nach den In § 267 HGB angegebenen Größenklassen dies die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten erfasst und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögegengegenstände durchwegs in linearer Form vorgenommen. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs aufwandswirksam voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten zum Ansatz gebracht. Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag niedrigere Wert angesetzt.

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder zu den am Bilanzstichtag niedrigeren Tageswerten bilanziert.

Den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden Ihre Nominalwerte beigelegt. Soweit Risiken bestehen, wurden angemessen Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden.

Der Ansatz der flüssigen Mittel erfolgt mit dem Nennwert. Die Bankguthaben in Fremdwährung wurden mit dem Kurs zum 31.03.2024 bewertet.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag werden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, mit dem Nennbetrag unter den Rechnungsabgrenzungsposten aktiviert.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellung gebildet. Die Bewertung erfolgte gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Von der Vereinfachungsregel nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Die Pensionsrückstellungen betragen ohne Vereinfachungsregel T€ 1.093.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die „Projected Unit Credit Method“ angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz: 1,83
Gehaltstrend: 2,0 €
Sterbetafel: Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck

Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung mit dem 10-jährigen Durchschnittskurs (1,83 €) an Stelle des 7-jährigen Durchschnittskurses (1,80 €) beträgt T€ 2.

Die Erleichterungsmöglichkeit gemäß Artikel 67 Abs. 1 EGHGB wurde in Anspruch genommen. Der Betrag der nicht gebildeten Rückstellung beträgt T€ 19.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

- Pensionsrückstellung Michael Kassube T€ 308
- Rückdeckungsversicherung Michael Kassube T€ 235

Die Steuerrückstellungen betreffen noch nicht veranlagte Steuern.

Sonstige Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte inklusive der Geschäftsjahresabschreibung ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.04.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.03.2024
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.04.2023 bis 31.03.2024
EUR
Buchwert 31.03.2024
EUR
Buchwert 31.03.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.158.412,22 1.154.623,22 467,00 3.789,00 4.256,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.158.412,22 1.154.623,22 467,00 3.789,00 4.256,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 585.309,57 585.209,57 154,00 100,00 254,00
2. technische Anlagen und Maschinen 7.037.013,43 194.587,34 6.796.045,77 338.262,34 714.157,00 579.230,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.117.379,24 19.759,49 1.905.345,41 48.763,49 155.032,00 185.191,00
-76.761,32
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 278.602,00 0,00 0,00 278.602,00
Summe Sachanlagen 10.018.304,24 214.346,83 9.286.600,75 387.179,83 869.289,00 1.043.277,00
-76.761,32
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 90.498,06 0,00 90.498,06 90.498,06
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.694.389,73 -530.129,51 0,00 1.164.260,22 1.694.389,73
3. sonstige Ausleihungen 230.081,35 230.081,35 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 2.014.969,14 -530.129,51 230.081,35 1.254.758,28 1.784.887,79
Summe Anlagevermögen 13.191.685,60 214.346,83 10.671.305,32 387.646,83 2.127.836,28 2.832.420,79
-606.890,83

2. Angaben zu Ausleihungen

Die Ausleihungen an verbundende Unternehmen betreffen mit 1.164 Td. Euro die Firma GaB GmbH mit Sitz in Straßkirchen.

3. Vorräte

Das Vorratsvermögen umfasst Roh-. Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Art der Forderung zum 31.03.24 Gesamtbetrag 31.03.2024
TEuro
davon Restlaufzeit kleiner 1 Jahr
TEuro
davon Restlaufzeit größer 1 Jahr
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 330,0 330,0 0,0
gegen verbundene Unternehmen 752,0 752,0 0,0
Sonstige Vermögensgegenstände 992,5 992,5 0,0
Summe 2.074,5 2.074,5 0,0

5. Rückstellungen

In den Rückstellungen sind nachfolgende, nicht unerhebliche Rückstellungen in T€ enthalten:

Pensionen 1.073,7
Rückstellung für Personalkosten (Urlaub, Überstunden, Boni) 579,7

6. Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum 31.03.24 Gesamtbetrag 31.03.2024
TEuro
davon Restlaufzeit kleiner 1 J.
TEuro
davon Restlaufzeit 1 bis 5 J. davon Restlaufzeit größer 1 J.
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 162,7 162,7 0,0 0,0
gegen verbundene Unternehmen 1.294,2 1.294,2 0,0 0,0
erhaltene Anzahlungen 1.280,8 1.280,8 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 859,9 859,9 0,0 0,0
Summe 3.597,5 3.597,5 0,0 0,0

Der Betrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte gesichert sind, beträgt 0,00 €.

7. Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber Gesellschaftern besteht zum Bilanzstichtag eine Verbindlichkeit in Höhe von 567 Teuro.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Bruttoanlagenspiegel zu entnehmen.

Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden wie folgt vorgenommen:

- Vorräte 60 T€

In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 32 ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 17 ausgewiesen.

Folgende Erträge und Aufwendungen wurden gemäß § 285 Nr. 25 HGB verrechnet:

Zuführung zur Pensionsrückstellung 73 T€
Erhöhung Aktivwert der Pensionsrückstellung 63 T€

V. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im betriebsüblichen Umfang für Miet-, Leasing- und Wartungsverträge.

2. Mitglieder des Geschäftsführungsorgan

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Klaus Krinner, Kaufmann (bis 10.05.2023)

Herr Michael Kassube, Kaufmann

3. Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angaben der Vergütung wird nach § 285 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

5. Angaben zu Arbeitnehmerzahlen

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 42 (im Vorjahr 43) Arbeitnehmer beschäftigt, die sich in folgende Gruppen aufteilen:

Arbeiter/Angestellte 40 (43)
(davon Aushilfen) (0) (3)
Leitende Angestellte 2 (2)

Haftungsverhältnisse zugunsten der Geschäftsführung wurden nicht eingegangen.

Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB ist den Geschäftsführern erteilt.

6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind nicht festzustellen.

7. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 3.311.272,17. Der Jahresüberschuss wird zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Straßkirchen, den 18.11.2024

gez. Karsten Eibach, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.03.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Krinner GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Krinner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Krinner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmthaben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

* identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Straubing, 30.01.2025

HT Huber Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Josef Wuddi, Wirtschaftsprüfer

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