concept Gesellschaft für Bauwerkinstandsetzung und Überwachung mit beschränkter Haftung
Selbe AdresseArchitekturbüros für Hochbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Björn Graw seit 4.7.2025 | Prokura |
Björn Mordhorst seit 6.6.2019 | Geschäftsführer |
Ulrich Meyer seit 6.6.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ha-Be Betonchemie GmbHHamelnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Regelungen des Gesellschaftsvertrages und den gesetzlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften nach den deutschen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt. Die Gesellschaft ist unter der Firma "Ha-Be Betonchemie GmbH" im Handelsregister HRB 218362 des Amtsgerichts Hannover eingetragen. Erleichterungen wurden in Anspruch genommen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften des Handelsgesetzbuches insbesondere den §§ 266 und 275 sowie dem § 42 GmbHG. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren Anwendung. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der §§ 242 bis 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264-274a HGB) aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zum Anschaffungswert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs-/ Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie aus anderen Gründen ergeben, wurden durch Abwertungen angemessen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorauszahlungen für das Folgejahr ausgewiesen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen gemäß §§ 249, 253 Abs. 1 Satz 2 HGB. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis-und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. 3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Der Geschäfts- und Firmenwert wird auf 15 Jahre abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind fällig innerhalb eines Jahres. Die sonstigen Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung und umfassen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (TEUR 303) und Garantieverpflichtungen (TEUR 76). Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind durch die gewöhnliche Geschäftstätigkeit verursacht. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Die geopolitische Lage in der Ukraine und im Nahen Osten stellen einschneidende Ereignisse dar, die auch in der globalen Wirtschaft und damit in der Rechnungslegung der Unternehmen deutliche Spuren hinterlassen wird. An den Güter- und Finanzmärkten sind die Reaktionen spürbar. Langfristig werden diese Krisenherde erhebliche Konsequenzen für die Weltwirtschaft haben. Derzeit erkennen wir noch keine direkten Auswirkungen auf unser Unternehmen. 5. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von jährlich EUR 346.625,69 (EUR 245.428,41) Mietverpflichtungen und EUR 259.947,89 (EUR 184.512,12) Leasingkosten. Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten belief sich im Berichtsjahr auf 64 Angestellte (Vorjahr: 56) und 33 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr: 33) und 1 Auszubildender. Anteilsbesitz
Der Anteilsbesitz in Fremdwährung wurde zum Kurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Die Gesellschaft wird von den Kaufleuten Ulrich Meyer und Björn Mordhorst jeweils als alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer vertreten. Die Gesellschaft ist von der Aufstellung eines Konzernabschlusses gemäß § 293 Abs. 1 HGB befreit. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Hameln, den 05.04.2024 Ha-Be Betonchemie GmbH gez. Ulrich Meyer und Björn Mordhorst Geschäftsführung Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 14.10.2024 durch die Gesellschafterversammlung gebilligt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Der wesentliche Geschäftsinhalt der Gesellschaft ist die Herstellung und der Vertrieb von Betonzusatzmitteln für die Betonindustrie im In- und Ausland. Darüber hinaus werden zahlreiche Beteiligungen und Niederlassungen im In- und Ausland im gleichen Geschäftsfeld sowie im Bereich der Baustoffprüfung unterhalten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Bautätigkeit in Deutschland im Berichtsjahr ist im Berichtszeitraum stark eingebrochen. Gründe sind hierfür die stark gestiegenen Baukosten sowie die Zinsen, die viele Bauherren zum Abwarten bewogen haben. Demzufolge ist die Betonproduktion in Deutschland insgesamt um ca. 20% rückläufig. Ebenfalls ist auffällig, dass die hohe Planungsunsicherheit durch fehlende, klare politische Richtungen zur Zurückhaltung bei neuen Investitionen führt. Dabei hat die Fortführung großer Infrastrukturprojekte den extremen Rückgang des privaten Wohnungsbaus noch etwas kompensiert und stärke Verwerfungen verhindert. Im Berichtsjahr litt die Chemiebranche fortwährend unter den hohen Rohstoffpreisen sowie den steigenden Transport- und Logistikkosten. 2. Geschäftsverlauf Zu den Geschäftsgrundsätzen der Gesellschaft zählt die absolute Vertragstreue, die im letzten Jahr dazu führte, dass viele Lieferverträge trotz schlechter Margen erfüllt werden mussten. Im Berichtsjahr sind diese langfristigen Lieferverträgen mit festen Preisvereinbarungen sukzessive ausgelaufen und neu verhandelt worden. Das hat zu einer deutlichen Verbesserung des Rohertrags geführt. Das Einlagern von zusätzlichen Rohstoffen zu Absicherung der Lieferfähigkeit führt nach wie vor zu erheblichen, zusätzlichen Liquiditäts- und Lagerkosten. Der nahezu gleich gebliebene Umsatz resultiert einerseits aus den geschilderten, flächendeckenden Rückgängen der Nachfrage und andererseits aus den gestiegenen Umsätzen durch Preiserhöhungen. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist stabil. Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert, entspricht aber in seiner Größenordnung nicht den geplanten Unternehmenszielen. Der Marktanteil in Deutschland konnte erneut leicht gesteigert werden. Ebenso stiegen die Exporte. Auch im Geschäftsjahr 2023 haben wir den Standort in Hameln weiter und umfassend modernisiert. Besonders hervorzuheben ist eine auf den Gebäuden installierte Solaranlagen zur Reduzierung der Stromkosten. Die in- und ausländischen Beteiligungsgesellschaften haben fast alle aufgrund anderer Rahmenbedingungen erfreulicher Weise positive Ergebnisse erzielt. Vermögens- und Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft stellt sich am Abschlussstichtag zufriedenstellend dar. Dennoch belasten weiterhin hohe Lagerbestände als auch hohe Darlehen für die Wachstumsfinanzierung an die Auslandstöchter die Gesamtliquidität. Sämtliche finanziellen Verpflichtungen wurden im Geschäftsjahr vereinbarungsgemäß ausgeglichen. Ertragslage Die Umsätze im Geschäftsjahr 2023 waren um 1,9% geringer als im Geschäftsjahr 2022. Die Materialeinsatzquote liegt deutlich unter dem Vorjahresniveau. Das Jahresergebnis ist trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes mit TEUR 301 positiv. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden neben der Umsatz-, Personalkosten- und Ergebnisentwicklung die Kennzahlen Handelsspanne, Cash-Flow, Umsatz pro Kunde, Umsatz pro Mitarbeiter, die Flächenleistung und die Umschlagshäufigkeit des Vorratsvermögens herangezogen. Diese Kennzahlen haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des geschilderten Jahresverlaufs verbessert; entsprechen aber in der Größe noch nicht den geplanten Unternehmenszielen. III. Prognosebericht Für die Zukunft rechnen wir im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2023 mit einer verbesserten Ertragslage bei einer leicht steigenden Absatzmenge. Diese steigende Absatzmenge kann voraussichtlich aus festen Projektverträgen sowie einem verbesserten Auslandsabsatz generiert werden. Alle Preisbindungen der Lieferverträge sind in 2023 ausgelaufen und konnten neu mit marktgerechten Preisen verhandelt werden. Dies lässt eine weitere Verbesserung der Ertragslage erwarten. Es ist somit sichergestellt, dass auch künftig die finanziellen Verpflichtungen jederzeit kurzfristig erfüllt werden können. Wir beurteilen die grundsätzliche Entwicklung des Unternehmens weiter positiv. Zum heutigen Zeitpunkt ist die Umsatzentwicklung planmäßig. Wir planen ein Ergebnis von TEUR 1.000 vor Steuern. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken Sollte sich die Baukonjunktur weiter abschwächen, kann dies auch die wirtschaftliche Situation unserer Kunden beeinträchtigen. Die Verteuerung von Baustoffen führt auch zur Verteuerung des Bauens an sich. Dies wiederum kann dazu führen, dass die Baukonjunktur "abgewürgt" wird. Hieraus könnten sich sicher auch Umsatz- und Ergebnisrisiken für die Gesellschaft ergeben. Aus heutiger Sicht ist dies aber für die nächsten Jahre nicht absehbar. b) Ertragsorientierte Risiken Ertragsorientierte Risiken ergeben sich aus steigenden Rohstoffpreisen und Verknappung, die zu höheren Einkaufspreisen führen können. Gleichzeitig steigen die Verkaufspreise aufgrund des harten Wettbewerbs nicht in einem ausgleichenden Verhältnis. Neben dem Risiko Rohmargenverlust muss mit weiter steigenden Kosten, insbesondere im Bereich der Personal-, Logistik- und Energiekosten gerechnet werden. Um die beschriebenen Risiken strategisch zu streuen bzw. zu minimieren, ist die Gesellschaft geografisch und kulturell breit aufgestellt und unterhält verschiedene Tochtergesellschaften im In- und Ausland. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Auf Grund der stabilen Lage des Unternehmens sind konkrete finanzwirtschaftliche Risiken derzeit nicht erkennbar. 2. Chancenbericht Derzeit bestehen gute Chancen, den bestehenden Umsatz konstant zu halten. Die Gesellschaft entwickelt weiter neue, wettbewerbsfähige Produkte und Spezialprodukte für die Betonindustrie und hat bereits Lieferzusagen für anstehende Großprojekte im In- und Ausland. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung bestehen weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, extrem steigenden Einkaufspreisen, mangelnder Verfügbarkeit der Rohstoffe und steigenden Allgemeinkosten. Der geopolitischen Krisenherde und die Kostenexplosion im Baubereich (weniger die Corona Pandemie) konfrontiert die Bauwirtschaft - insbesondere in Europa - mit unvorhersehbaren Risiken. Aus derzeitiger Sicht scheint es aber, dass die Baubranche in 2024 nach wie vor von dem hohen Wohnungs- und Logistik Infrastrukturbedarf getragen wird. Vor dem Hintergrund der befriedigenden Kapitalstruktur und der finanziellen Stabilität ist die Gesellschaft für die erfolgreiche Bewältigung eventueller künftiger Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand oder die Entwicklung der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Umsätze im deutschen Markt werden zu einem großen Anteil mittels Abbuchungsaufträgen oder mit einer Frist von max. 14 Tagen beglichen. Im Übrigen besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit den Kunden der Gesellschaft. Die Betonbranche an sich ist bekannt als kapitalstark. Forderungsausfälle im Inland sind daher die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen erfüllt. Im langfristigen Bereich der Unternehmensexpansion finanziert sich die Gesellschaft mittels langfristiger Bankdarlehen bzw. Gesellschafterdarlehn und/oder Darlehn aus dem Verbundbereich. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden in Kopenhagen/Dänemark und Turku/ Finnland unterhalten. VII. Sonstige Angaben Wir versichern, dass nach bestem Wissen der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, und dass die wesentlichen Chancen und Risiken beschrieben sind.
Hameln, den 05.04.2024 Ha-Be Betonchemie GmbH Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ha-Be Betonchemie GmbH Stüvestrasse 39, 31785 Hameln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ha-Be Betonchemie GmbH bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ha-Be Betonchemie GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexen Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hameln, den 05.04.2023 Arcotas
GmbH
von Wedemeyer, Wirtschaftsprüfer |
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