Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 6982
Eingetragen
2.12.2002
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
der Import, Export, die Montage und der Vertrieb von Multimedia- und Telekommunikationsprodukten, von elektrischen und elektronischen Produkten, von Textilien, Sportartikeln, Werkzeugen, Geschenkartikeln und Haushaltsartikeln sowie alle Dienstleistungen, die mit diesen Artikeln im Zusammenhang stehen. Die Gesellschaft darf ähnliche Tätigkeiten ausüben, andere Unternehmen erwerben, sich an anderen Unternehmen beteiligen und deren Geschäftsführung und Vertretung übernehmen. Sie darf Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
David Peng
seit 28.6.2024
Prokura
Zhaosen Peng
seit 2.12.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SMCT INTERNATIONAL LIMITED
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
SMCT INTERNATIONAL LIMITED
Room 04-06, 11F, Nan Fung, Commercial Centre, 19 Lam Lok Road, Kowloon
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

XpertVision GmbH

Willich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der XpertVision GmbH

1. Grundlage des Unternehmens

2. Wirtschaftsbericht

3. Prognosebericht

4. Chancen- und Risikobericht

1. Allgemeine Angabe zum Unternehmen

Das Kerngeschäft der XpertVision GmbH ist der Großhandel mit hochwertigen Grafikkarten und Multimediaprodukten. Die XpertVision GmbH bedient den europäischen Markt ausschließlich mit Produkten der Palit-Group.

Als Tochtergesellschaft der SMCT International Limited, Hong Kong wird die XpertVision GmbH in den Konzernabschluss der Palit-Group einbezogen. Mit ihrer über 30-jährigen Firmengeschichte zählt Palit zu den führenden Grafikkarten-Herstellern.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingen

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte.

Im Euro-Raum verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging.

2.2 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 wurde primär durch einen Nachfragerückgang an Grafikkarten in der ersten Jahreshälfte geprägt. Dies konnte jedoch in der zweiten Jahreshälfte durch Einführung der neuen Chipsätze und den hohen Durchschnittpreisen ausgeglichen werden.

Rückblickend lässt sich das Geschäftsjahr 2023 als durchaus positiv bewerten. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Umsatz gesteigert werden.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage: Darstellung, Analyse. Beurteilung

a)

Ertragslage

Das Rohergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr wie prognostiziert deutlich um 21 Prozent gesunken.

Korrespondierend zu den um 18 Prozent gestiegenen Umsatzerlösen und den um 20 Prozent erhöhten Materialaufwendungen reduzierten sich die sonstigen betrieblichen Erträge - hier insbesondere die Erträge aus der Währungskursumrechnung. Die Personalaufwendungen sanken zeitgleich aufgrund geringerer Mitarbeiterzahl und angepasster erfolgsorientierter Entgeltzahlungen um 24 Prozent. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wiesen vor dem Hintergrund der Inflation eine leichte Steigerung um 8 Prozent aus. Effekte aus Währungskursumrechnungen wirkten sich hier negativ mit - 12 Prozent aus; (saldiert) wirkten sie sich im Vergleich zu den Vorjahren (2023: TEUR 258; 2022: TEUR 2.065) immer noch positiv auf das Ergebnis aus.

Das um TEUR 1.825 auf TEUR 2.073 gefallene Betriebsergebnis wird durch ein positives Finanzergebnis von TEUR 110 sowie gegenüber dem Vorjahr um TEUR 545 niedrigere Steuern entlastet, so dass sich der Jahresüberschuss nach Steuern auf TEUR 1.503 nach TEUR 2.720 im Vorjahr rechnet.

b)

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich korrespondierend zum gestiegenen Geschäftsumfang um TEUR 8.112 (= 108 Prozent) auf TEUR 15.606 erhöht. Unter Berücksichtigung des laufenden Ergebnisses weist das Eigenkapital zum Bilanzstichtag eine im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.503 erhöhte Ziffer aus. Die Kapitalstruktur zum Ende des Geschäftsjahres ist durch einen Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme von 43,9 Prozent (Vorjahr = 71,4 Prozent) gekennzeichnet. Das kurzfristige Fremdkapital ist um TEUR 6.610 auf TEUR 8.747 gestiegen.

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 100 vorgenommen. Diese betrafen Bauten auf fremden Grundstücken sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen Die Investitionen wurden ohne Aufnahme von Fremdkapital durchgeführt.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen aus dem Eigenkapital und über kurzfristige Lieferantenziele.

Die Finanzlage ist solide. Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt zahlungsfähig. Die verfügbaren liquiden Mittel bewegen sich auf mit TEUR 5.823 auf dem Niveau des Vorjahres.

2.4 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Personalstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert, die Fluktuation ist mit Rückblick auf die vergangenen Geschäftsjahre gering. Im Jahresdurchschnitt waren insgesamt 13 Mitarbeiter beschäftigt. Unsere Mitarbeiter verfügen über eine fachgerechte Ausbildung sowie jahrelange Branchenkenntnisse und Berufserfahrung.

2.5 Gesamtaussage

Das Geschäftsergebnis für das Jahr 2023 fiel gegenüber dem Vorjahrsergebnis trotz Umsatzwachstum wie in 2023 prognostiziert deutlich schwächer aus. Trotzdem bilden unsere Marktposition und die finanzielle Stabilität eine sichere Grundlage für eine gute mittel- bis langfristige Unternehmensentwicklung.

Zusätzlich ist das Finanzmanagement darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten an Lieferanten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen von Kunden innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt

3. Prognosebericht

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer rechnet in 2024 mit einer schrumpfenden Wirtschaft. Die Geschäftsleitung erwartet ein durchwachsenes bis schwaches Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres unterhalb des Ergebnisses für 2023. Der enorme Ausbau an Halbleiterwerken in der Vergangenheit führt zur weltweiten Überproduktion. Folglich ist ein sukzessiver Sättigungsgrad in der PC-Hardware anzunehmen. Preiskämpfe und Preisverfall sind somit nicht zu vermeiden. Die weltweite Ungewissheit durch den Krieg und die Folge schwacher Wirtschaft in der Europäischen Union erschweren die weitere Prognose und Folgeabschätzung.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1 Risikobericht

Allgemeine Geschäftstätigkeiten und das unternehmerische Handeln gehen immer mit einem gewissen Risiko einher. Neben den bestehenden konjunkturellen Risiken muss insbesondere auf das Währungsrisiko im Rahmen des Im- und Exports verwiesen werden, die den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beeinträchtigen können.

Die wichtigsten Komponenten eines PCs wie Halbleiter und Speicher werden vorwiegend in Asien produziert. Die Veränderungen im internationalen Logistikgeschäft zwischen Asien und Europa kann die Geschäftsentwicklung maßgeblich beeinflusst.

Fremdwährungsgeschäfte stellen ein grundsätzliches Risiko dar. Um diese Risiken zu minimieren arbeiten wir folglich mit zwei Währungen. Aufgrund unserer finanziellen Stabilität und unseren Rücklagen, sehen wir uns für die Bewältigung der zukünftigen Risiken gut gerüstet.

4.2 Chancenbericht

Durch unsere langjährigen Partnerschaften mit den führenden Partnern in Europe, die Innovation und Ausweitung eines wettbewerbsfähigen Produktspektrums und das betriebsinterne Controlling, versuchen wir so schnell wie möglich, auf regionale und länderspezifische Nachfrageschwankungen zu reagieren.

Durch unseren 24-jährige Präsenz des Unternehmens haben wir uns als einer der Hauptakteure auf dem deutschen und europäischen Markt etabliert und stetig unseren Kundenstamm ausgeweitet.

Zu einer verantwortungsvollen Unternehmensführung gehört ein gewissenhafter Umgang mit allen Chancen und Risiken. Unsere unternehmerischen Entscheidungen, die wir täglich im Zuge der Geschäftsprozesse (SOP) treffen, basieren auf einer ausgewogenen und ausführlichen Analyse der Chancen und Risiken. Aus diesem Grund wird der Warenbestand, die Auftragslage und die Preisentwicklung ständig beobachtet und ausgewertet.

 

12. Juni 2024

XpertVision GmbH, Willich

Zhaosen Peng, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2023

XpertVision GmbH

Willich

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 2,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 138.841,00 85.757,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 129.672,00 121.932,00
268.513,00 207.689,00
Summe Anlagevermögen 268.515,00 207.691,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 586.265,79 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.526.393,10 165.006,66
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.105.826,48 1.150.376,39
8.632.219,58 1.315.383,05
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.823.533,23 5.875.444,05
Summe Umlaufvermögen 15.042.018,60 7.190.827,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 253.786,83 54.800,30
D. Aktive latente Steuern 41.835,16 39.853,17
15.606.155,59 7.493.171,57

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 81.900,00 81.900,00
II. Gewinnvortrag 5.273.504,86 2.553.644,11
III. Jahresüberschuss 1.503.446,21 2.719.860,75
Summe Eigenkapital 6.858.851,07 5.355.404,86
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 81.797,88 80.720,66
2. sonstige Rückstellungen 1.589.405,00 1.499.125,63
1.671.202,88 1.579.846,29
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 187.084,97 63.176,56
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.770.905,20 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 116.986,47 492.118,86
7.074.976,64 555.295,42
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.125,00 2.625,00
15.606.155,59 7.493.171,57

 

Willich, den 13. Juni 2024

Handelsrecht

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

XpertVision GmbH

Willich

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge- Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023 Abschreibungen Zuschreibungenvom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.514,71 10.512,71
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 10.514,71 10.512,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 126.718,41 64.319,67 52.197,08 11.235,67
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaus- 200.209,25 35.196,54 81.151,91 27.435,54
stattung 24.581,88-
Summe Sachanlagen 326.927,66 99.516,21 133.348,99 38.671,21
24.581,88-
Summe Anlagevermögen 337.442,37 99.516,21 143.861,70 38.671,21
24.581,88-
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 2,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 138.841,00 85.757,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaus- 129.672,00 121.932,00
stattung
Summe Sachanlagen 268.513,00 207.689,00
Summe Anlagevermögen 268.515,00 207.691,00

Handelsrecht

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

XpertVision GmbH

Willich

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 8.622.406,75 10.926.487,59
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.288.433,68 3.068.836,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 186.947,43 174.593,51
2.475.381,11 3.243.430,20
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 38.671,21 42.811,58
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.035.711,18 3.742.707,31
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 114.818,73 51.136,34
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.212,00 5.079,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 678.747,77 1.223.728,09
8. Ergebnis nach Steuern 1.503.502,21 2.719.867,75
9. sonstige Steuern 56,00 7,00
10. Jahresüberschuss 1.503.446,21 2.719.860,75

 

Willich, den 13. Juni 2024

Handelsrecht

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die XpertVision GmbH hat ihren Sitz in Willich. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Krefeld unter HRB 6982 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Gesellschaftsvertrages beachtet.

Die XpertVision GmbH nimmt die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB in Anspruch.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Soweit für Pflichtangaben ein Wahlrecht besteht, diese in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang aufgeführt.

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in der Bilanz ausgewiesen mit EUR 6.770.905,20 (Vj: EUR 0,00). Darin enthalten sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 6.770.905,20 (Vj: EUR 0,00).

3. Bilanzierung- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten und sind an den handelsrechtlichen Bestimmungen ausgerichtet. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, da wir bisher ein Unternehmen mit funktionierendem Geschäftsmodell und guter Ausstattung mit Liquidität, Eigenkapital und Ertragskraft sind und diese Unternehmensbasis auch weiterhin durch die schwierige wirtschaftliche und politische Lage nicht wesentlich verändert ist.

Die immateriellen und materiellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibung, bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und gleichzeitig als Abgang erfasst.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten abzüglich etwaiger Anschaffungskostenminderungen zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. zu Herstellungskosten bewertet und zwar unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Erkennbare Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, mangelnder Veräußerbarkeit oder wegen nicht die Vollkosten deckender Preise ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Der Ausweis der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zu den Anschaffungskosten bzw. zu den Nennwerten abzüglich (soweit erforderlich) angemessener Wertberichtigungen unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr wurden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Guthaben in Fremdwährung bei Kreditinstituten wurden zum Devisenkassamittelkurs bewertet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Zahlungen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Der sich im Berichtsjahr aus der Saldierung der verschiedenen aktiven und passiven Steuerlatenzen ergebende aktive Überhang wurde, in Anwendung des Wahlrechtes, aktivisch ausgewiesen. Steuerliche Verlustvorträge waren nicht zu berücksichtigen. Die Bewertung erfolgte auf der Basis der aktuell geltenden Steuersätze.

Für die Ausschüttung gesperrt im Sinne des § 268 Abs. 8 HBG sind Beträge in Höhe von EUR 45.770,16. Davon entfallen auf die Aktivierung latenter Steuern EUR 41.835,16 (s. auch Punkt 4.3).

Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgte auf der Basis der versicherungsmathematischen Bewertungsmethode "projected unit credit method" und unter Verwendung eines von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatzes (10-Jahres-Durchschnitt). Nach § 246 Abs. 2 HGB werden die Ansprüche aus den Rückdeckungsversicherungen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und die ausschließlich dazu bestimmt sind, die Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren Verpflichtungen zu tilgen, mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Der Nettowert ist als Pensionsrückstellung ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden unter Berücksichtigung künftiger Kostenveränderungen mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr wurden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs bewertet.

4. Erläuterungen zur Bilanz

4.1 Anlagevermögen

Die gesamten Anschaffungskosten, die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen und Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie die kumulierten Abschreibungen je einzelnen Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus beigefügtem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang).

4.2 Sonstige Vermögensgegenstände

Es bestehen Forderungen aus Steuern in Höhe von insgesamt EUR 2.073.500,65 (Vj: EUR 1.123.320,03).

4.3 Aktive latente Steuern

Die Wertansätze in Steuerbilanz und Handelsbilanz weichen voneinander ab. Für die sich insgesamt ergebende handelsrechtlich niedrigere Steuerbelastung wurde in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ein Ausgleichsposten in Form der aktiven latenten Steuer ausgewiesen. In Höhe der aktivierten, latenten Steuern besteht gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre.

4.4 Rückstellungen

Die Rückstellung für die Pensionen ergibt sich als Nettobetrag aus dem Erfüllungsbetrag der Verpflichtung von derzeit EUR 308.889,00 und den bestehenden Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe der Zeitwerte von insgesamt EUR 227.091,12. Der Saldo in Höhe von EUR 81.797,88 wird als Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen (§ 246 Abs. 2 S. 2 HGB).

Dabei erfolgte die Bewertung der Rückstellung für die Pensionsverpflichtung nach der versicherungsmathematischen PUC-Methode. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

Rechnungszins von 1,82 %

Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Gehaltsentwicklung / Fluktuation von 0,0 %

Gemäß § 253 Abs. 6 HGB wurde ein durchschnittlicher Rechnungszins der vergangenen zehn Jahre herangezogen. Der Erfüllungsbetrag beträgt danach EUR 308.889,00. Bei einer Bewertung mit dem Durchschnittssatz der vergangenen sieben Jahre ergäbe sich ein Erfüllungswert in Höhe von EUR 312.824,00 In Höhe des Unterschiedsbetrages in Höhe von EUR 3.935,00 besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Aufwendungen für die Jahresabschlusserstellung und -prüfung, Personalkosten, Gewährleistungen, Betriebsprüfungen und Aufbewahrungsverpflichtung.

4.5 Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 7.074.976,64 (Vj: EUR 555.295,42).

5 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von EUR 3.378.458,57 (Vj: EUR 4.843.073,67) enthalten. Analog sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus Währungsdifferenzen in Höhe von EUR 3.120.586,57 (Vj: EUR 2.777.841,43) ausgewiesen.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen im Wesentlichen das Ergebnis des Berichtsjahres. Sie enthalten auch die Erträge (EUR 1.981,99) aus der Anpassung der latenten Steuern. Die steuerliche Belastung beträgt im Berichtsjahr insgesamt 31,015 % (Vj: 31,015 %) des zu versteuernden Einkommens.

Periodenfremde Posten

Die periodenfremden Erträge in Höhe von EUR 53.639,38 beinhalten hauptsächlich Bonusabrechnungen aus zurückliegenden Geschäftsjahren.

6 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB i.V.m. § 274a HGB, die über die in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten hinausgehen, sind nicht zu vermerken.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bis zum Ende der Laufzeit betragen EUR 615.014,72.

7. Sonstige Pflichtangaben

7.1 Name der Gesellschafter und Geschäftsführer

Die Gesellschaft ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der SMCT International Limited, Hongkong. Sie wird in den Konzernabschluss der Palit Microsystems Limited einbezogen. Dieser ist am Sitz der Gesellschaft in Taipeh, Taiwan, erhältlich.

Die Gesellschaft wird vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Zhaosen Peng, Willich. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

7.2 Geschäftsführerbezüge

Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen.

7.3 Anzahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 13 Personen einschließlich des Geschäftsführers beschäftigt. Davon waren 11 Angestellte und 2 gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt.

7.4 Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor. Der Jahresüberschuss soll mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen werden.

7.5 Unterschrift der Geschäftsführung

 

Willich, 10. Juni 2024

Zhaosen Peng, Geschäftsführer

C. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage 4) der XpertVision GmbH, Willich, unter dem Datum vom 13. Juni 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die XpertVision GmbH, Willich

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der XpertVision GmbH, Willich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der XpertVision GmbH, Willich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung war es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Unsere Prüfung hatte sich, da nichts anderes bestimmt worden ist, gemäß § 317 Abs. 4 a HGB nicht darauf zu erstrecken, ob der Fortbestand der geprüften Kapitalgesellschaft oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann.

Während der Prüfung haben wir pflichtgemäßes Ermessen ausgeübt und eine kritische Grundhaltung bewahrt. Darüber hinaus haben wir

die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern identifiziert und beurteilt, Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken geplant und durchgeführt sowie Prüfungsnachweise erlangt, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen gewonnen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben beurteilt.

Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gezogen sowie darüber, ob - auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise - eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss gekommen sind, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir haben unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise gezogen. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Tätigkeit nicht mehr fortführen kann.

die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben beurteilt sowie die Frage, ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens beurteilt.

Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durchgeführt. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise haben wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nachvollzogen und die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen beurteilt. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen haben wir nicht abgegeben. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir haben mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie auch bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem erörtert, falls wir solche Mängel während unserer Prüfung festgestellt haben.

 

Düsseldorf, 13. Juni 2024

WEYAND • TROST & PARTNER mbB
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