Genewiz Germany GmbH
Selbe AdresseErbringung von Dienstleistungen von medizinischen Laboratorien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Olaf Weber seit 25.8.2025 | Geschäftsführer |
Sören Kauer seit 25.8.2025 | Prokura |
Nicolo Unger seit 25.8.2025 | Prokura |
Andreas Holler seit 25.8.2025 | Geschäftsführer |
Eva Maria Weiß seit 25.8.2025 | Geschäftsführer |
Thomas Mahler seit 25.8.2025 | Prokura |
Guido Hubert Prummer seit 25.8.2025 | Prokura |
Jessica Hesse-Kadlec seit 25.8.2025 | Prokura |
Philipp Emanuel Späth seit 25.8.2025 | Prokura |
Robert Lange seit 25.8.2025 | Prokura |
Daniel Joachim Riedl seit 25.8.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 66.50% | |
| 33.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LE Campus GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023LE Campus GmbH, LeipzigAKTIVA
PASSIVA
Leipzig, den 28. Februar 2024 ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der LE Campus GmbH mit Sitz in Leipzig (Amtsgericht Leipzig, HR B 35394) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des BilRUG sowie der Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften gemäß § 274a, § 276 und § 288 HGB bei der Aufstellung des Jahresabschlusses hat die Gesellschaft teilweise Gebrauch gemacht. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wurde die Bilanz um die Posten Forderungen gegen / Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch ein Bankdarlehen bei der Volksbank Mittweida über EUR 36.450.000,00. Das Bankdarlehen wurde zunächst mit einem Sollzinssatz von 1,95% p.a. verzinst, dieser Sollzinssatz wurde festgeschrieben bis zum 30. Dezember 2022. Seit dem 30. Dezember 2021 erfolgt die Rückzahlung des Darlehens in 308 monatlichen Annuitätenraten von EUR 150.356,25 sowie einer anschließenden Schlussrate von EUR 63.138,42. Der Darlehensstand zum 31.12.2023 beträgt EUR 35.256.398,33. Gemäß Nachtrag vom 10./19.01.2023 wurde der Sollzinssatz auf 4,25% p.a. erhöht und festgeschrieben bis zum 29.02.2024. Gleichzeitig wurde die Tilgung für den Zeitraum vom 31.01.2023 bis zum 31.01.2024 ausgesetzt. Erstmalig zum 29.02.2024 wird die Rückzahlung des Darlehens in monatlichen Annuitätenraten von EUR 242.387,74 wieder aufgenommen. Darüber hinaus wurde von der Volksbank Mittweida ein weiteres Darlehen in Höhe von EUR 8.000.000,00 an die Gesellschaft ausgegeben. Das Bankdarlehen wurde mit einem Sollzinssatz von 6,5 % p.a. verzinst. Dieser Sollzinssatz wurde festgeschrieben bis zum 29.02.2024. Die Rückzahlung des Darlehens erfolgt in 286 monatlichen Annuitätenraten von EUR 55.084,00 ab dem 30.11.2023 sowie einer anschließenden Schlussrate von EUR 54.710,15. Beide Darlehen bei der Volksbank Mittweida wurden zum 29.02.2024 zurückbezahlt. Zu diesem Zweck wurde von der Hamburg Commercial Bank AG ein Darlehen über EUR 60.000.000,00 an die Gesellschaft ausgegeben. Der Sollzinssatz für dieses Darlehen ermittelt sich aus dem EURIBOR-Zinssatz als Zinsbasis zzgl. einer Zinsmarge von 2,2% und ist bis zum 28.02.2029 fest vereinbart. Zinsen und Tilgungsraten sind jeweils vierteljährlich zum 31.05 ., 31.08 ., 30.11. und 28.02. eines Jahres zu bezahlen. Die vierteljährlichen Tilgungsraten I im Zeitraum vom 31.05.2024 bis 31.08.2026 betragen EUR 150.000,00, die vierteljährlichen Tilgungsraten II im Zeitraum vom 30.11.2026 bis 28.02.2029 betragen EUR 450.000,00. Ein verbleibender Restbetrag ist zum Ende der Laufzeit des Darlehens am 28.02.2029 zur Rückzahlung fällig. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Im Jahresabschluss sind die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der §§ 246 - 256 HGB beachtet worden. Es sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen saldiert. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgt mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer). Sachanlagen werden zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Vermögensgegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten für den einzelnen Vermögensgegenstand (ohne Umsatzsteuer) bis zu EUR 800,00 betragen, werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 150,00 werden im Zugangsjahr als sofortiger Aufwand behandelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten; sie sind in der Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sämtliche ausgewiesenen Rückstellungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Eine Abzinsung sowie die Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen waren daher nicht erforderlich. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Erläuterung zur Bilanz Allgemein Die Bilanz ist gemäß § 266 Abs.1 HGB in Kontoform aufgestellt, wobei die entsprechenden Gliederungsvorschriften beachtet werden. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Zusammenhang mit dem Anlagespiegel dargestellt. Mit notariellem Kaufvertrag vom 31. März 2009 wurde das Bundeswehrkrankenhaus Leipzig sowie mit Vertrag vom 30. November 2009 die gesamte medizinische Einrichtung jeweils in einem Gesamtpaket erworben. Die in Zusammenhang mit dem Erwerb des Bundeswehrkrankenhauses Leipzig aktivierten Gebäude wurden mit einer geschätzten Nutzungsdauer von 33 Jahren und einer Abschreibung von 3,0 % p. a. angesetzt. Für das bewegliche Anlagevermögen im Bereich "Liegenschaftsgerät" wurde eine durchschnittliche Nutzungsdauer von bis zu 10 Jahren angesetzt; bei der Schätzung der Nutzungsdauern wurde berücksichtigt, dass es sich bei den erworbenen Anlagegütern im Wesentlichen um gebrauchte Gegenstände handelte. Im Jahr 2019 wurde die Liegenschaft aufgrund des mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben abgeschlossenen Mietvertrags großflächig umgebaut und die umgebauten Flächen seit August 2019 von der Generalzolldirektion als Ausbildungszentrum genutzt. Da der Bauaufwand den bisherigen Verkehrswert des Gebäudes übersteigt, wurde aus Vereinfachungsgründen von der Herstellung eines neuen Wirtschaftsgutes ausgegangen (R 7.3 Abs. 5 S. 2 EStR). Gebäude, die nicht Wohnzwecken dienen werden mit 3,0 % p.a. abgeschrieben. Gebäude, die zu Wohnzwecken genutzt werden unterliegen einer Abschreibung von 2,0 % p.a. Im Jahr 2023 erfolgte die Fertigstellung eines neu gebauten Verwaltungsgebäudes. Das Gebäude, das langfristig an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben vermietet ist, wurde zu Anschaffungskosten aktiviert und ab dem Nutzungsbeginn am 01.07.2023 mit 3% p.a. abgeschrieben. Verbindlichkeiten
4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse Die LE Campus GmbH hat sich für eine Nachzahlung zum Kauf des Krankenhauses gegenüber der Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, für den Fall, dass die Stadt Leipzig in ihrer Eigenschaft als Planungsträgerin innerhalb von 15 Jahren nach Vertragsabschluss (31. März 2009) für das Grundstück des Krankenhauses im Ganzen oder für Teile eine nach Art höhere Nutzungsmöglichkeit als die gewerbliche Nutzung eröffnet und die Berichtsgesellschaft diese höherwertige Nutzungsmöglichkeit realisiert. Aus diesem Haftungsverhältnis ergibt sich kein Risiko für die Gesellschaft, da die LE Campus GmbH auch bei der Möglichkeit einer der Art nach höheren Nutzung eine Wahlmöglichkeit hat, diese in Anspruch zu nehmen. Zwischen der Gesellschaft und der PD Management GmbH besteht mit Wirkung seit dem 1. November 2017 mit einer festen Laufzeit bis zum 31. Dezember 2021 ein Dienstleistungsvertrag. Gegenstand des Dienstleistungsvertrags ist namentlich die Steuerung, Planung, Koordinierung und Kontrolle der unterschiedlichen Projekte (Genehmigungsverfahren, Baumaßnahmen, Business-Development etc.). Die Gesellschaft schuldete hierfür der PD Management in 2023 ein monatliches Honorar von EUR 9.000,00 zzgl. Umsatzsteuer und Fahrtkosten. Nach Ablauf des Vertrages verlängert sich die Laufzeit jeweils um ein Jahr, falls er nicht seitens einer Partei spätestens drei Monate vor Laufzeitende gekündigt wird. Die Gesellschaft hat den Empfangs- und Pfortendienst durch die Arlt Wachdienst GmbH (Amtsgericht Leipzig, HRB 321) per Juli 2023 neu vergeben. Sie schuldet in 2023 hierfür eine Monatspauschale in Höhe von ca. EUR 19.000,00 (zzgl. Umsatzsteuer). Der bisher von der Gesellschaft auf Anforderung des Mieters Bundesanstalt für Immobilienaufgaben veranlasste zusätzliche Sicherheitsdienst wurde ab Juli 2023 von der Mieterin selbst in Auftrag gegeben. Darüber hinaus hat die Gesellschaft aufgrund der erweiterten Nutzung der Liegenschaft den Garten- und Winterdienst erweitert, dieser wird seit dem 01.05.2023 von der Fa. Gegenbauer Services GmbH durchgeführt. Die Gesellschaft schuldet hierfür eine Monatspauschale von EUR 11.467,00 (zzgl. Umsatzsteuer). 5. Sonstige Angaben Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 5 Arbeitnehmer beschäftigt. Geschäftsführung Dr. Rupert Doehner, Rechtsanwalt, München (seit dem 01.01.2017) Voigt Steffen, Kaufmann, Leipzig (seit dem 01.09.2022) Börner Knud, Kaufmann, Borsdorf (seit dem 01.09.2022) Die Geschäftsführer haben die Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Leipzig, den 29. Februar 2024 LE Campus GmbH Dr. Rupert Doehner Steffen Voigt Knud Börner |
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