Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 27435
Vorher
PTS Beteiligungs- und Geschäftsführungs GmbH
Eingetragen
12.2.1998
Branche
Herstellung von Dampfkesseln und Kesseln zum Erzeugen von überhitztem WasserWärme- und KältehandelHerstellung von Wärmepumpen
Gegenstand
die Herstellung, die Montage, die Wartung sowie der Vertrieb von und der Handel mit Geräten und Zubehör zur Erzeugung von Heißdampf und ähnlichen Erzeugnissen.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Franz Hajek
Wülfrath
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Triadon GmbH

Düsseldorf

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 49.338,00 103.162,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 87.500,20 125.052,20
3. Geschäfts- oder Firmenwert 118.000,00 177.000,00
254.838,20 405.214,20
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.986,00 7.282,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 46.955,00 39.519,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 213.442,31 182.996,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.979,50 89.321,00
279.362,81 319.118,31
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 31.336,75 31.336,75
565.537,76 755.669,26
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse 32.102,00 5.264,00
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.066.184,40 2.525.061,53
3.098.286,40 2.530.325,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.610.175,10 1.075.593,30
2. Sonstige Vermögensgegenstände 273.377,95 112.759,91
2.883.553,05 1.188.353,21
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 47,32 37,29
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 638.347,96 697.840,85
6.620.234,73 4.416.556,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.180,07 15.161,63
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 109.215,25
7.198.952,56 5.296.603,02

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 120.000,00 120.000,00
II. Kapitalrücklage 877.984,00 877.984,00
III. Genussrechtskapital 2.000.000,00 2.000.000,00
IV. Verlustvortrag 3.107.199,25 3.282.603,85
V. Konzernjahresüberschuss 615.327,78 175.404,60
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 109.215,25
506.112,53 0,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 839.458,79 831.400,66
2. Steuerrückstellungen 0,00 6.931,00
3. Sonstige Rückstellungen 1.067.600,00 667.850,00
1.907.058,79 1.506.181,66
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.641.037,02 2.339.821,54
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 238.469,00 5.199,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.348.395,65 797.928,48
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 23.236,98 23.228,54
5. Sonstige Verbindlichkeiten 534.282,65 624.243,80
4.785.421,30 3.790.421,36
D. Rechnungsabgrenzungsposten 359,94 0,00
7.198.952,56 5.296.603,02

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

2021
EUR
2020
EUR
1. Umsatzerlöse 30.561.194,80 28.401.514,95
2. Erhöhung/Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 39.083,47 -150.273,76
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 5.173,98
4. Sonstige betriebliche Erträge 479.334,91 348.356,99
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 18.801.342,73 17.511.674,03
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 92.095,71 105.070,49
18.893.438,44 17.616.744,52
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.900.664,47 6.156.924,74
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.388.546,16 1.360.708,25
8.289.210,63 7.517.632,99
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 252.981,51 253.619,99
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.621.183,72 2.591.450,76
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.377,71 2.551,87
10. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1,68 9,78
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 386.743,40 454.601,20
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 10.273,89 -14.569,30
13. Ergebnis nach Steuern 627.157,62 187.834,09
14. Sonstige Steuern 11.829,84 12.429,49
15. Konzernjahresüberschuss 615.327,78 175.404,60

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

1. Allgemeine Angaben

Die Triadon GmbH, Düsseldorf, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 56100 eingetragen.

Die Triadon GmbH erstellt auf freiwilliger Basis einen Konzernabschluss gemäß § 290 ff. HGB. Sie ist nach § 293 Abs. 1 HGB grundsätzlich von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit.

Zur besseren Darstellung wurden die in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzugebenden Davon-Vermerke in den Anhang aufgenommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Abschluss wird in EUR und unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die erstmalige Konzernbildung erfolgte im Jahr 2007.

2. Konsolidierungskreis

Folgende verbundene Unternehmen i. S. des § 294 HGB wurden im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen:

Firma Sitz Anteil Beginn der Konzernzugehörigkeit Ende der Konzernzugehörigkeit
PTS Automation GmbH Pulheim 100 % 1.7.2007 -
P&H Hydraulik GmbH Schalksmühle 100 % 1.5.2015 -
JORDAN Prozesstechnik GmbH Köln 100 % 1.1.2013 -

Das Tochterunternehmen AUTHERM GmbH, Pulheim (Anteil am Eigenkapital zum 31. Dezember 2021 beträgt 100%) wird aufgrund untergeordneter Bedeutung zu fortgeführten Anschaffungskosten in den Konzernabschluss eingezogen. Die untergeordnete Bedeutung ergibt sich aus dem Verhältnis der Umsatzerlöse und der Bilanzsumme zu den Konzernumsätzen und der Konzernbilanzsumme.

3. Konsolidierungsgrundsätze

Die Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften sind zum Bilanzstichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt bei den ab dem 1. Januar 2010 einbezogenen Gesellschaften gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode. Die Verrechnung gemäß § 301 Abs. 1 Satz 1 HGB wird auf der Grundlage der Wertansätze der Tochterunternehmen zu dem Zeitpunkt vorgenommen, in dem das Unternehmen erstmals die Voraussetzungen eines Tochterunternehmens erfüllt. Aktive Unterschiedsbeträge werden den Vermögensgegenständen zugeordnet, die stille Reserven enthalten.

Darüberhinausgehende Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesen und planmäßig über die Dauer von fünf Jahren abgeschrieben.

Ausleihungen und andere Forderungen sowie Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden verrechnet (§ 303 Abs. 1 HGB).

Die Eliminierung von Zwischenergebnissen, die auf Lieferungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, wurde gemäß § 304 Abs. 1 HGB vorgenommen.

Bei der Konsolidierung der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Aufwendungen und Erträge aus den wechselseitigen Geschäftsbeziehungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gegeneinander verrechnet (§ 305 Abs. 1 HGB).

4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften wurden einheitlich nach den bei der Triadon GmbH geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

Anlagevermögen

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellkosten gemäß § 255 Abs. 2 Sätze 1 und 2 und Abs. 2a HGB aktiviert und planmäßig nach der linearen Methode über eine Nutzungsdauer von zwei bis fünf Jahren abgeschrieben sowie gegebenenfalls um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten direkt zurechenbare Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode über eine Nutzungsdauer von zwei bis fünf Jahren sowie gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Im Rahmen von Asset-Deals erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig nach der linearen Methode über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren sowie gegebenenfalls außerplanmäßig abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich vorzunehmender planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten direkt zurechenbare Material- und Fertigungsgemeinkosten. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Abschreibungen erfolgen unter Berücksichtigung folgender erwarteter Nutzungsdauern:

Bauten auf fremden Grundstücken 5 bis 19 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 3 bis 16 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 14 Jahre

Im Geschäftsjahr angeschaffte geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 wurden analog zu den steuerlichen Vorschriften einem Sammelposten zugeführt und abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten, ggf. vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert, bilanziert.

Soweit Wertpapiere zum Deckungsvermögen von Altersversorgungsverpflichtungen gehören, wurden sie gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den zugehörigen Verpflichtungen verrechnet.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten werden nach dem Durchschnittsverfahren ermittelt. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten, neben Einzelkosten der Fertigung (Personal- und Materialkosten), Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Erkennbare Risiken, etwa aus niedriger Lagerumschlagshäufigkeit oder geminderter Verwendbarkeit, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Forderungen werden grundsätzlich zum Nennwert bewertet; bestehenden Ausfallrisiken wird durch entsprechende Wertberichtigungen in ausreichendem Umfang Rechnung getragen.

Wertpapiere des Umlaufvermögens

Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft umkehrende Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Dabei werden auch die Unterschiede bei den Bilanzposten auf Ebene der Einzelabschlüsse der Tochterunternehmen berücksichtigt. Differenzen zwischen steuerlichen und handelsrechtlichen Wertansätzen betreffen im Wesentlichen selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, Anteile und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen und Rückstellungen für Pensionen. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, die in einem Planungszeitraum von fünf Jahren voraussichtlich genutzt werden können. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des Steuersatzes der betreffenden Gesellschaft sowie auf Konzernebene auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes in Höhe von 31 %. Die Steuersätze der Kapitalgesellschaften liegen zwischen 25,0 % und 35,1 % (Körperschaft- und Gewerbesteuer). Eine sich ergebende Steuerentlastung bzw. Steuerbelastung wird in der Bilanz als "Aktive latente Steuer" bzw. "Passive latente Steuer" angesetzt. Im Falle einer sich auf Ebene der Einzelabschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 HGB kein Gebrauch gemacht. Aus Konsolidierungsmaßnahmen ergaben sich keine Unterschiedsbeträge, die zu latenten Steuern führten.

Pensionsrückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Pensionsrückstellungen gebildet. Die Höhe der Pensionsverpflichtung wird mittels der Projected-Unit-Credit-Methode unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der Zinssatz zur Ermittlung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen von 1,87 % p.a. entspricht dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Des Weiteren werden auch künftig zu erwartende Steigerungen der Renten berücksichtigt. Die angenommene Rentensteigerung beträgt 1 % p.a.

Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Deckung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), wurden nach § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Der Zeitwert wurde anhand von Kurswerten und Angaben der Versicherungsunternehmen über den Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen ermittelt. Entsprechend § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde Deckungsvermögen in voller Höhe mit Pensionsverpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages verrechnet. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden auch die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen innerhalb des Zinsaufwandes verrechnet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe der wahrscheinlichen Inanspruchnahme mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

5. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagengitter (Anlage zum Konzernanhang) zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 10,0 (Vorjahr: TEUR 46,0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Eigenkapital

Das Eigenkapital beinhaltet Genussrechtskapital in Höhe von TEUR 2.000. Das Genussrechtskapital hat jeweils in Höhe von TEUR 1.000 eine Mindestlaufzeit bis zum 30. Juni 2025 bzw. bis zum 30. Dezember 2026.

Rückstellungen für Pensionen

Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Deckung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), wurden nach § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 445,9 bewertet. Entsprechend § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde Deckungsvermögen in voller Höhe mit Pensionen in Höhe eines Erfüllungsbetrages von TEUR 1.273,4 verrechnet.

Der gemäß § 253 Abs. 6 HGB zum 31. Dezember 2021 auszuweisende Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 72,1 (im Vorjahr TEUR 98,5).

Sonstige Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden wesentlichen Rückstellungsarten enthalten:

Nicht genommener Urlaub, Überstunden, Tantiemen und übrige Personalkostenrückstellungen (TEUR 526,5), Prüfungs- und Beratungskosten (TEUR 175,9) sowie Gewährleistungen (TEUR 80,0). Die weiteren sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Zinsen auf das Genussrechtskapital, Berufsgenossenschaft, für ausstehende Rechnungen und für Aufbewahrungspflichten.

Verbindlichkeiten

Die Struktur der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

31.12.2021 31.12.2020
bis zu 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
bis zu 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.491,4 149,6 0,0 2.641,0 1.911,5 428,3 0,0 2.339,8
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 238,5 0,0 0,0 238,5 5,2 0,0 0,0 5,2
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.348,4 0,0 0,0 1.348,4 797,9 0,0 0,0 797,9
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 23,2 0,0 0,0 23,2 23,2 0,0 0,0 23,2
5. Sonstige Verbindlichkeiten 534,3 0,0 0,0 534,3 424,3 200,0 0,0 624,3
Summe Verbindlichkeiten 4.635,8 149,6 0,0 4.785,4 3.162,1 628,3 0,0 3.790,4

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung sowie Globalzessionen besichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 361,8 (Vorjahr: TEUR 271,1) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 28,1 (Vorjahr: TEUR 17,6) enthalten.

Umsatzerlöse

Von den Umsätzen des Geschäftsjahres entfallen TEUR 29.139,10 (Vorjahr: TEUR 27.000,3) auf das Inland und TEUR 1.422,1 (Vorjahr: TEUR 1.401,2) auf das Ausland.

Von den Umsätzen des Geschäftsjahres entfallen auf die Bereiche Handel TEUR 20.632,5 (Vorjahr: TEUR 16.311,3), Fertigung von Anlagen und Systemen TEUR 8.177,0 (Vorjahr: TEUR 10.747,8), Service TEUR 1.305,5 (Vorjahr: 811,2) und sonstiges TEUR 446,2 (Vorjahr: TEUR 531,2).

Periodenfremde und außergewöhnliche Erträge bzw. Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 71,2 (Vorjahr: TEUR 17,9) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 126,4) auf Vorgänge der vorangegangenen Geschäftsjahre.

Personalaufwand

Die Personalaufwendungen enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 117,2 (Vorjahr: EUR 109,1).

Zinsen

Im Zinsergebnis ist der Aufwand aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen TEUR 24,1 (Vorjahr: TEUR 29,3) enthalten. Bei den Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen handelt es sich um den Nettoaufwand nach Verrechnung mit Erträgen aus dem Deckungsvermögen. Die dort angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionen; sie sind dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden die Vermögenserträge in Höhe von TEUR 2,4 mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von TEUR 24,1 verrechnet.

Der Zinsaufwendungen enthalten Zinsen für Genussrechtskapital in Höhe von TEUR 160,0 (Vorjahr: TEUR 165,0).

6. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum 31. Dezember 2021 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 2.009,1.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Nicht bilanzierte Geschäfte der Gesellschaften der Triadon-Gruppe betreffen hauptsächlich operative Leasingverträge. Diese Geschäfte dienen der Optimierung der Liquidität und beinhalten keine besonderen Risiken.

Angabe Abschlussprüferhonorare

Die für das Geschäftsjahr 2021 vom Abschlussprüfer berechneten Honorare für Abschlussprüfungsleistungen betragen TEUR 51,0.

Befreiungswahlrechte nach § 264 Abs. 3 HGB

In Anwendung des § 264 Abs. 3 HGB nehmen

 

PTS Automation GmbH, Pulheim

 

P&H Hydraulik GmbH, Schalksmühle

 

JORDAN Prozesstechnik GmbH, Köln

 

Autherm GmbH, Pulheim

Befreiungswahlrechte in Anspruch.

Geschäftsführung

Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Mutterunternehmens durch folgende Personen geführt:

 

Franz Hajek, Dipl. Ingenieur, Geschäftsführer, Wülfrath,

 

Thomas Hagen, Dipl. Betriebswirt, kaufmännischer Geschäftsführer, Köln.

Bezüglich der Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 314 Abs. 3 HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB angewendet.

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Gesamtzahl der während des Geschäftsjahres 2021 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 113 (Vorjahr: 114). Davon waren 74 Mitarbeiter im administrativen Bereich (Vorjahr: 73), 29 Mitarbeiter in der Produktion (Vorjahr: 32) und 10 in der Logistik (Vorjahr: 9). beschäftigt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Die Inflationsraten für Industriegüter erreichen in Deutschland in den letzten Monaten die höchsten Stände seit vielen Jahrzehnten. Nicht zuletzt sind die massiv gestiegenen Preise für Energie für diese Entwicklung verantwortlich. Diverse Lieferanten haben bereits Preissteigerungen angekündigt oder diese bereits umgesetzt. Ferner sind durch den andauernden Ukraine-Krieg die Lieferketten gestört, was zu einer Verknappung des Angebots, gepaart mit zusätzlichen Preissteigerungen, führen wird. Zu einer Nachfragedämpfung dürften die durch den Rat der Europäischen Union gegen Russland eingeleiteten Sanktionen führen, wobei die Gesellschaft nicht direkt von den Sanktionen betroffen ist.

Der Einfluss der vorstehend genannten Faktoren auf die Gesellschaft kann derzeit nicht vollumfänglich erfasst werden.

Ergebnisverwendungsvorschlag

der Triadon GmbH

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss der Triadon GmbH zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, 29. April 2022

Franz Hajek, Geschäftsführer

Thomas Hagen, Geschäftsführer

Konzernanlagespiegel

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 1.1.2021
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 269.118,01 0,00 0,00 269.118,01
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 972.870,02 2.120,00 0,00 974.990,02
3. Geschäfts- oder Firmenwert 10.298.362,96 0,00 0,00 10.298.362,96
11.540.350,99 2.120,00 0,00 11.542.470,99
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 71.590,61 0,00 0,00 71.590,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 301.440,86 25.016,43 0,00 326.457,29
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.084.061,37 109.793,08 852,31 1.193.002,14
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 89.321,00 15.979,50 89.321,00 15.979,50
1.546.413,84 150.789,01 90.173,31 1.607.029,54
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 31.336,75 0,00 0,00 31.336,75
GESAMT 13.118.101,58 152.909,01 90.173,31 13.180.837,28
Aufgelaufene Abschreibungen Buchwert
Stand 1.1.2021
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand 31.12.2021
EUR
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 165.956,01 53.824,00 0,00 219.780,01 49.338,00 103.162,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 847.817,82 39.672,00 0,00 887.489,82 87.500,20 125.052,20
3. Geschäfts- oder Firmenwert 10.121.362,96 59.000,00 0,00 10.180.362,96 118.000,00 177.000,00
11.135.136,79 152.496,00 0,00 11.287.632,79 254.838,20 405.214,20
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 64.308,61 4.296,00 0,00 68.604,61 2.986,00 7.282,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 261.921,86 17.580,43 0,00 279.502,29 46.955,00 39.519,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 901.065,06 78.609,08 114,31 979.559,83 213.442,31 182.996,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 15.979,50 89.321,00
1.227.295,53 100.485,51 114,31 1.327.666,73 279.362,81 319.118,31
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 31.336,75 31.336,75
GESAMT 12.362.432,32 252.981,51 114,31 12.615.299,52 565.537,76 755.669,26

Konzernkapitalflussrechnung

2021
TEUR
2020
TEUR
Konzernjahresergebnis +615 +175
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens +253 +254
Verminderung der Rückstellungen +328 -121
Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und anderer Aktiva -2.261 +681
Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und anderer Passiva +894 -1.553
Zinsaufwendungen +385 +452
Ertragsteueraufwand(+)/Ertragsteuerertrag(-) +10 -15
Ertragsteuerzahlungen -17 -39
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit +207 -166
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -2 -10
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -151 -27
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögen +90 0
Erhaltene Zinsen +1 +3
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -62 -34
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 0 +1.000
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 0 +960
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -456 -638
Gezahlte Zinsen -306 -375
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -762 +947
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -617 +747
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -980 -1.727
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -1.597 -980
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
2021
TEUR
2020
TEUR
Liquide Mittel 638 698
Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -2.235 -1.678
-1.597 -980

Konzern Eigenkapitalentwicklung

Gezeichnetes Kapital
EUR
Kapitalrücklage
EUR
Genussrechtskapital
EUR
Verlustvortrag
EUR
Konzernergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
Stand 1.1.2020 120.000,00 877.984,00 1.000.000,00 -5.299.078,74 2.016.474,89 -1.284.619,85
Ergebnis Vorjahr 0,00 0,00 0,00 2.016.474,89 -2.016.474,89 0,00
Zugang Genussrechtskapital 0,00 0,00 1.000.000,00 0,00 0,00 1.000.000,00
Jahresergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 175.404,60 175.404,60
Stand 31.12.2020 120.000,00 877.984,00 2.000.000,00 -3.282.603,85 175.404,60 -109.215,25
Stand 1.1.2021 120.000,00 877.984,00 2.000.000,00 -3.282.603,85 175.404,60 -109.215,25
Ergebnis Vorjahr 0,00 0,00 0,00 175.404,60 -175.404,60 0,00
Jahresergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 615.327,78 615.327,78
Stand 31.12.2021 120.000,00 877.984,00 2.000.000,00 -3.107.199,25 615.327,78 506.112,53

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

Geschäftsmodell des Konzerns

Die Triadon GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist eine strategische Management- und Finanzholding mit dem klaren Marktfokus, einen mittelständischen Unternehmensverbund mit den Segmenten Automation, Prozesstechnik und Hydraulik zu schaffen, der durch Lösungs- und Kostenflexibilität sowie Systemangeboten in innovativen Nischen und mit hoher Kundenbindung überdurchschnittlich wächst. Unser Weg ist ein intelligenter Mix aus Mehrheitsbeteiligungen an kleinen, mittelständischen Industrieunternehmen und Kooperationen in Beschaffung, Produktion und Vertrieb. Die Unternehmen bleiben dabei rechtlich und operativ eigenständig und profitieren von den "Shared Services" (Finanzen, Recht, Steuern, IT und Personal), die über die Holding abgedeckt werden.

Zum Konzern gehören neben dem Mutterunternehmen Triadon GmbH folgende rechtlich selbstständige Unternehmen - die PTS Automation GmbH, Pulheim (100 %), die P&H Hydraulik GmbH, Schalksmühle (100 %) und die JORDAN Prozesstechnik GmbH, Köln (100 %).

Die PTS Automation GmbH aus Pulheim, nördlich von Köln, ist seit über 50 Jahren als leistungsfähiges Unternehmen für Komponenten und kundenspezifische Lösungen der Automatisierungs-, Montage-, Linear- und Transfertechnik sowie Elektro-Pneumatik und elektrischer Antriebstechnik etabliert. Basis des Geschäftes sind langjährige Vertriebspartnerschaften mit Bosch-Rexroth, Emerson-Aventics, PARKER-Legris, Clippard sowie ACE und Stabilus. In ganz Nordrhein-Westfahlen sowie Teilen von Rheinland-Pfalz und Niedersachsen werden Maschinen- und Anlagenbauer individuell mit Hilfe erfahrener Vertriebsingenieure bedient. Hinzu kommen große Anwenderbranchen für Automatisierungstechnik und Pneumatik aus Automotive und deren Zulieferindustrie, Möbel- und Haushaltsgerätehersteller, Kunststoff- und Schaumstoffproduktion sowie Medizin- und Industriegerätetechnik.

Die P&H Hydraulik GmbH mit Sitz in Schalksmühle ist ein seit 50 Jahren auf den Vertrieb hydraulischer Komponenten der Hersteller Bosch-Rexroth, MOOG und Hydac sowie einem kundenspezifischen Aggregatebau für Industriehydraulik und Schmieröltechnik spezialisiertes Unternehmen. Ein weiteres Standbein der Gesellschaft ist der kontinuierlich wachsende Geschäftsbereich Hydraulik-Service.

Die JORDAN Prozesstechnik GmbH ist ein langjährig auf den Handel mit Komponenten und Systembau für verfahrenstechnische Anwendungen spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in Köln. Als Vertriebspartner von PARKER, GEMÜ, EIF-Astute und seit 2021 GOETZE Armaturen hat sich die Gesellschaft in der Chemie und Petrochemie im Besonderen an der Rhein- und Mainschiene mit Instrumentierung, Analysentechnik und Fluid-Steuerungen bekannt gemacht und zahlreiche, namhafte Serienkunden aufgebaut. Mit der eigenentwickelten innovativen Produktfamilie "Thermoy", einem elektrisch betriebenen Dampferzeuger, hat JORDAN zudem exklusive Zugänge zu speziellen Prozesstechnikanwendungen wie Luftbefeuchtung, Heißdampf-Sterilisation und Biegetechnik für Kunststoffrohre und vertreibt die Produkte sowohl bundesweit als auch weltweit über Partner.

Zwischen der Triadon GmbH, Düsseldorf, als herrschendem Unternehmen und den Unternehmen PTS Automation GmbH, der P&H Hydraulik GmbH und JORDAN Prozesstechnik GmbH als beherrschten Unternehmen bestanden im Jahr 2021 Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Unternehmen der Triadon-Gruppe haben einen regionalen Fokus auf Deutschland, insbesondere im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Insofern sind sie in ihrer Geschäftsentwicklung wesentlich durch Konjunktur und Investitionen in der deutschen Industrie und insbesondere im Maschinenbau, Automobilsektor und in der Chemieindustrie beeinflusst.

Deutsche Konjunktur / Maschinen- und Anlagenbau 2021

Nachdem das erste Corona-Jahr 2020 von deutlichen Bestellrückgängen geprägt war, konnten die Auftragsbücher im Maschinen- und Anlagenbau im Jahr 2021 wieder kräftigt gefüllt werden. Manifestiert hat sich die starke Aufholjagd in einem Auftragszuwachs von insgesamt 32% gegenüber dem Vorjahreswert, wobei die Bestellungen aus dem Ausland mit 39% überproportional zulegten, die für uns relevanten Inlandsbestellungen hingegen lediglich um 18%. 1

Die Triadon-Gruppe verzeichnete im zweiten Corona-Jahr 2021 gleichermaßen einen kräftigen Auftragsanstieg von fast 22%. Insgesamt lag der Auftragseingang bei rd. EUR 34 Mio. nach EUR 28 Mio. im Vorjahr. Dabei hielt der positive Trend das ganze Jahr über konstant an. Im 1. Halbjahr wurde ein Auftragseingang von EUR 16,7 Mio. generiert, im 2. Halbjahr EUR 17,3 Mio. In der Folge ist die Triadon-Gruppe mit einem überdurchschnittlich hohen Auftragsbestand in das neue Geschäftsjahr gestartet, der sich zum Vorjahr mehr als verdoppelt hat. Gleichwohl bremsen Lieferengpässe die deutsche Wirtschaft seit einigen Monaten zunehmend ein, was auch der gestiegene Auftragsbestandsindex zeigt. 2

Geschäftsverlauf der Tochtergesellschaften

Alle Gesellschaften im Konzernverbund waren im Geschäftsjahr 2021 ganzjährig vollkonsolidiert. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere geprägt durch weitreichende Lockdown-Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sowie Materialknappheit und deutlich steigende Preise, waren auch im Jahr 2021 herausfordernd.

Unseren Wachstumskurs konnten wir in 2021 fortsetzen, so dass wir auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückschauen. Die Triadon-Gruppe verzeichnete trotz anhaltender Corona-Krise und zunehmender Knappheit an Vorprodukten einen signifikanten Anstieg der Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung) in Höhe von 8,3 % von EUR 28,3 Mio. auf EUR 30,6 Mio. Sie lag damit nur geringfügig unter dem eingeschränkt vergleichbaren Branchendurchschnitt im Maschinen- und Anlagenbau (Umsatzplus 8,7%). 3

1 Quelle: VDMA, Pressemitteilung "Starker Jahresabschluss" vom 03.Februar 2022
2 Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung 007 vom 07. Januar 2022
3 Quelle: Entwicklung der deutschen Maschinenproduktion (vdma.org) vom 11.03.2022

Die PTS erzielte im Geschäftsjahr 2021 eine Gesamtleistung von EUR 18,2 Mio., was einem Anstieg von 10,0 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht (EUR +1,7 Mio.). Der durchschnittliche Auftragsbestand stieg im Geschäftsjahr 2021 wieder deutlich an auf EUR 2,5 Mio. (+54 %). ab. Der Auftragsbestand lag zum Ende des Geschäftsjahre 2021 bei EUR 2,9 Mio. (+121%).

Die Gesamtleistung der P&H erholte sich nach dem deutlichen Rückgang im Vorjahr und lag im Geschäftsjahr 2021 bei EUR 5,2 Mio. Insbesondere das Service-Geschäft entwickelte sich, z.T. getrieben durch Sondereffekte als Folge der Flutkatastrophe in NRW, sehr stark und konnte im Vergleich zum Vorjahr um 60% gesteigert werden. Dieser deutliche Anstieg ist insofern bemerkenswert, als dass ein Großkunde im gleichen Zeitraum stark eingebrochen ist. Nach der starken Zurückhaltung im ersten Corona-Jahr ist auch in der Industriehydraulik eine Erholung zu spüren, die zu einem Anstieg der Auftragseingänge im Anlagenbau führte. Der durchschnittliche Auftragseingang lag bei TEUR 489,6 und somit TEUR 103 über dem Vorjahreswert. Insbesondere im letzten Quartal war analog zur Marktbelebung eine merkliche Zunahme der Auftragseingänge zu verzeichnen. Der Auftragsbestand stieg allerdings nicht zuletzt infolge der Lieferschwierigkeiten der Lieferanten auf EUR 1,2 Mio. an.

Die Gesamtleistung der JORDAN stagnierte im Geschäftsjahr 2021. Sie lag im Berichtsjahr mit rd. EUR 7,4 Mio. infolge der schwachen Auftragseingänge im 2. Halbjahr 2020 und des geringen Auftragsbestands zum Jahresende von nur EUR 0,8. Mio. auf Vorjahresniveau. In 2021 stieg der durchschnittliche Auftragseingang sodann um TEUR 121,4 deutlich auf TEUR 681,4. Der Auftragsbestand lag zum Ende des Geschäftsjahres 2021 wieder bei EUR 1,5 Mio.

Aufgrund der gruppenweiten Erholung und Anstieg des Beschäftigungsniveau wurde in allen Gesellschaften der Triadon-Gruppe die Kurzarbeit vollständig zurückgefahren.

Geschäftsverlauf und Lage

Ertragslage

Die Gruppen-Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr 2021 um EUR 2,2 Mio. oder 7,6 % auf EUR 30,6 Mio.

Die Rohertragsmarge lag im Geschäftsjahr 2021 mit 38,3% leicht über dem Vorjahreswert (+ 0,6%). Ursächlich hierfür war maßgeblich der vorteilhaftere Mix aus Service-, System- und Handelsgeschäft, zu dem die P&H mit einem deutlichen Anstieg des Service-Umsatzes positiv beitragen konnte. Die im Geschäftsjahr 2021 auf TEUR 468,7 (+TEUR 206,5) deutlich gestiegenen Skonto-Erträge wirkten sich unterdessen margenneutral aus.

Der Anstieg der Personalaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,8 Mio. ist maßgeblich auf die Reduktion von Kurzarbeit und der Rückkehr zur Vollbeschäftigung zurückzuführen. Gruppenweit nahm der Personalstand im Jahresdurchschnitt um einen Mitarbeiter ab. Rentenbedingte Abgänge wurden durch jüngere Mitarbeiter mit entsprechend positiven Kosteneffekten ersetzt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres lagen mit EUR 2,6 Mio. auf Vorjahresniveau.

Aufgrund des aktiven Cash Managements verbesserte sich das Finanzergebnis um TEUR 66,7. Die Verzinsung des Genussrechtskapitals beläuft sich auf TEUR 160,0.

Unter Berücksichtigung der vorstehend genannten Effekte sowie eines leicht verbesserten Finanzergebnisses ergab sich für 2021 ein Konzernjahresüberschuss von TEUR 615,3 (Vorjahr: TEUR 175,4).

Vermögens- und Finanzlage

Der deutliche Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (um TEUR 1.534,6) ist auf das insgesamt anziehende Geschäft und kompensierende Effekte nach der Corona-Krise zurückzuführen.

Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen von TEUR 400,0 ist insbesondere auf den Personalbereich zurückzuführen (TEUR 273,2). Höhere variable Vergütungsansprüche infolge der verbesserten Performance und freiwillig gezahlte Corona-Prämien sind hier ursächlich.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen aufgrund der stichtagsbedingt um TEUR 556,8 höheren Kontokorrentinanspruchnahme. Gegenläufig hat sich das planmäßig getilgte mittelfristige Darlehen in Höhe von TEUR -255,6 ausgewirkt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen korrespondierend zu den Forderungen aus Lieferungen und Leitungen. Aufgrund der durchgehenden Zahlung unter Ausnutzung von Skonto fiel der relative Anstieg hingegen etwas geringer aus.

Zwei Großaufträge wurden durch kundenseitige Anzahlungen vorfinanziert, sodass die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen stichtagsbedingt bei TEUR 238,5 lagen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft liegt zum Bilanzstichtag bei TEUR 506,1. Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum Vorjahr als Folge der normalisierten Geschäftsentwicklung deutlich und lag zum Geschäftsjahresende bei EUR 7,2 Mio. (Vorjahr: EUR 5,3 Mio.). Die Eigenkapitalquote liegt somit bei 7,0%.

Leistungsindikatoren

Zur operativen Steuerung des Unternehmens werden der Auftragseingang, die Rohertragsquote (die sog. Wertschöpfung) sowie die operative EBIT-Rendite monatlich gemessen und deren Entwicklung mit einer geschäftsmodelladäquaten Zielrendite verglichen.

Der gruppenweite Auftragseingang normalisierte sich im Vergleich zum ersten Corona-Jahr und nahm von EUR 27,9 Mio. auf EUR 34,0 Mio. zu. Die Rohertragsquote lag bei der um EUR 2,3 Mio. gestiegenen Gesamtleistung mit 38,3% leicht über dem Niveau des Vorjahres. Die EBIT-Rendite lag mit 3,3 % über dem Vorjahreswert, erreicht aber bislang nicht unser internes Anspruchsniveau.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Konzerns

Der Triadon-Konzern hat seine Strategie des profitablen Umsatzwachstums in den drei Geschäftsfeldern Hydraulik, Automations- und Prozesstechnik auch im Geschäftsjahr 2021 konsequent fortgesetzt. Im zweiten Corona-Jahr verzeichnete der Konzern eine Normalisierung der Gesamtleistungsentwicklung und einen erfreulich positiven Anstieg der Auftragseingänge. Die Rohertragsmarge und die EBIT-Rendite konnten trotz zunehmender Materialknappheit, Lieferengpässen und teilweise mehrfach gestiegenen Lieferantenpreisen nicht nur konstant gehalten, sondern überdies leicht verbessert werden. Positiv beigetragen haben hierzu der deutliche Umsatzzuwachs im margenstarken Servicegeschäft der P&H sowie die deutlich höheren Skonto-Erträge bedingt durch die verbesserte Liquiditätsausstattung. Das operative Betriebsergebnis entwickelte sich mit über EUR 1,0 Mio. klar positiv und konnte im Vergleich zum Vorjahr um fast 64% gesteigert werden. Unser vorrangiges Ziel, Ausweis eines positiven Konzerneigenkapitals, wurde erreicht. Gleichwohl bleibt das wirtschaftliche Umfeld ungeachtet der skizzierten positiven Entwicklung des operativen Geschäftes im Geschäftsjahr 2021 weiterhin sehr herausfordernd, was durch den Russland-Ukraine-Krieg nochmals verschärft wurde.

Risikobericht

Risikomanagementsystem

Durch die Anbindung unseres Risikomanagementsystems an IT- und Controlling-Systeme können unterschiedlichste Risikoanalysen und Risikoszenarien schneller und flexibler durchgeführt, die Reaktionszeiten verkürzt und die Maßnahmen optimal aufeinander abgestimmt werden.

Im Unternehmen bereits im Einsatz befindliche Module, bspw. zur regelmäßigen Überwachung des Status sowie die Planung der Liquidität der Gruppe, das Monitoring des Auftragseinganges und des vorliegenden Auftragsbestandes sowie monatliche Soll-/Ist-Vergleiche, Ad hoc-Berichte, Geschäftsführer- und Führungskräfte-Informationen, konnten entscheidend weiterentwickelt werden. Das implementierte monatliche Reporting für Banken und Finanzierungspartner, welches an die Controlling-Tools des Unternehmens angebunden ist, wurde im vergangenen Geschäftsjahr weiter optimiert. Jeweils 4 Wochen nach Monatsende erfolgt ein detaillierter Monatsbericht zur Ertrags- und Auftragslage der Gesellschaften der Gruppe. Zum jeweiligen Quartalsende wird der Bericht um Bilanzen, die Kapitalflussrechnung sowie eine 3-Monats-Liquiditätsplanung für die Gruppe ergänzt.

Risiken

Konjunktur- und Marktrisiken:

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastet die Aussichten für die Weltwirtschaft und bringt große politische Unsicherheit mit sich. Wenngleich sich die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges aufgrund ihrer Komplexität und möglicher weiterer Sanktionsmaßnahmen nur sehr schwer abschätzen lassen, verschlechtert sich der Ausblick für die zuvor angenommene positive wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und im Euro-Raum dramatisch. Der Sachverständigenrat hat daher seinen Erwartungswert für das BIP-Wachstum von zuvor 4,6% im Jahresgutachten 2021/2022 auf 1,8% im März abgesenkt. Für 2023 wird ein Wachstum von 3,6% erwartet. 4

Vor Ausbruch des Krieges sprachen sowohl die zunehmende Industrieproduktion als auch der robuste Arbeitsmarkt für eine weitere konjunkturelle Erholung. Der Krieg belastet nun die durch die Corona-Pandemie angespannten und weitreichend beeinträchtigten Lieferketten "on top" und sukzessive, insgesamt massiv gestiegene Energiekosten führen zu einer Inflationserwartung von über 6% im Jahr 2022. 5

Der ifo Geschäftsklimaindex spiegelt ein vergleichbares Stimmungsbild der deutschen Wirtschaft wider. Im März ist der ifo-Geschäftsklimax mit 90,8 Punkten eingebrochen nach noch 98,5 Punkten im Februar. Ursächlich hierfür war ein historischer Absturz der Erwartungen um 13,3 Punkte, der den Rückgang bei Ausbruch der Coronakrise im März 2020 (11,8 Punkte) übertraf. Unternehmen rechnen mit herausfordernden Zeiten. 6

4 Quelle: www.sachverständigenrat-wirtschaft.de. Pressemitteilung 30.03.2022
5 Quelle: www.sachverständigenrat-wirtschaft.de. Pressemitteilung 30.03.2022
6 Quelle: www.ifo.de, Mitteilung vom 26.03.2022.

Die Unternehmen des Triadon-Konzerns erwarten aus diesen Konjunktur- und Marktrisiken ein schrittweises Abflachen der relevanten Industrie-Sektoren verbunden mit einem rückläufigen Auftragseingang im 2. Halbjahr 2022.

Liquiditätsrisiken:

Die Triadon GmbH und ihre Tochtergesellschaften betreiben grundsätzlich ein tagesaktuelles Cash- sowie intensives Working Capital-Management zur frühzeitigen Erkennung von Liquiditätsengpässen.

Risiken im Hinblick auf die Liquidität können insbesondere durch eine temporär nicht dem Geschäftsmodell entsprechende, unangemessene Working-Capital-Finanzierung aufgrund von Vorfinanzierungseffekten bei großen Projekten entstehen. Dies gilt vor allem unter der Prämisse einer maximalen Ausnutzung von Zahlungszielen bei gleichzeitiger Maximierung von Skontoerträgen.

Das Instrument der Kundenanzahlungen wird intensiv zur Vorfinanzierung von größeren Aufträgen genutzt. Gleichzeitig wurde die Working-Capital-Ausstattung im April des Geschäftsjahres 2022 nochmals relevant erhöht, um sowohl bei einer durch den Ukrainekrieg bedingten Verschärfung der Liquiditätssituation gut gerüstet zu sein, vor allem aber um zusätzliche Skonto-Erträge zu generieren, die über Nachverhandlungen der Zahlungskonditionen bei einem großen Lieferanten dauerhaft realisiert werden können.

Erkennbare rechtliche Risiken aus Garantieansprüchen, Leistungszusagen und Schadenersatzforderungen sind entweder durch entsprechende Rückstellungen in ausreichender Höhe im Konzernabschluss berücksichtigt oder durch Versicherungen abgedeckt. Zurzeit sind, abgesehen von einem zurückgestellten Haftpflichtschadenfall bei der P&H und einem Rechtsstreit bei der PTS, keinerlei rechtliche Risiken aus Rechtsstreitigkeiten bekannt oder anhängig.

Chancenbericht

Die Unternehmen der Triadon-Gruppe gelten in den drei Technologiefeldern Hydraulik, Automations- und Prozesstechnik in deren jeweiligen Märkten als langjährig etablierte und anerkannte Leistungspartner.

Wir erwarten auf Basis einer plankonformen leistungswirtschaftlichen Entwicklung im 1. Quartal verbunden mit einem starken Auftragseingang von EUR 11,1 Mio. (+31% zum Vorjahresquartal) weitere Aufholeffekte im Laufe des Jahres und für das Gesamtjahr ein weiteres Umsatzplus von etwa 5,5%.

Die neuen Technologie-Partnerschaften der PTS in der Schraubtechnik von Rexroth entwickelt sich im Geschäftsjahr 2021 planüberschreitend. Auch die Vertriebs- Partnerschaft mit dem dänischen Roboterarm-Hersteller Universal Robots ist gut angelaufen. Universal Robots ist in diesem Bereich Weltmarktführer und ergänzt das Automatisierungsangebot von PTS ideal. Zwei dieser sogenannten Cobots konnten bereits im Rahmen von Automatisierungslösungen verkauft werden und in einer Vielzahl von angebotenen Projekten wird der Einsatz von Cobots gegenwärtig diskutiert. Auch die Anzahl der qualifizierten Verkaufschancen (qualified leads) hat sich in den letzten Monaten sehr vielversprechend entwickelt, so dass wir von einem relevanten Umsatzanstieg in diesem Bereich perspektivisch ausgehen. Die Übertragung des Lineartechnik-Geschäftes eines früheren Rexroth-Direktkunden beginnend mit dem 2. Quartal eröffnet in diesem Bereich ein zusätzliches Umsatzvolumen von EUR 0,5 Mio. Zusätzlich sehen wir unverändert für die Montage- und Transfertechnik durch weitere Kundenübertragungen und bislang unzureichend bearbeitete Gebiete in NRW und Rheinland-Pfalz Umsatzchancen von mindestens EUR 2,5 Mio. in den kommenden 2-3 Jahren. Hierzu haben wir uns zu Jahresbeginn 2022 mit dem Ziel einer effektiveren Bearbeitung der jeweiligen Vertriebsgebiete vertrieblich neu aufgestellt und Zuständigkeiten neu zugeordnet. Die PTS ist demnach gut gewappnet, ihr Umsatzniveau in den kommenden Jahren auf über EUR 25,0 Mio. auszubauen und damit die Position als stärkstes Unternehmen der Gruppe zu festigen.

Die P&H hat sich im Geschäftsjahr 2021 nach ihrem besonders starken Einbruch im Vorjahr leicht erholt, leidet aber unverändert unter dem viel zu schwachen Hydraulik-Anlagenbau, der in 2021 abermals um über 20% einbrach, verglichen zu dem ohnehin schon stark rückläufigen Vorjahresumsatz. Dank der klaren Zielrichtung "Ausbau des Servicegeschäftes" sowie durch Hochwasserschäden verursachte Zusatzeinsätze der Service-Mannschaft entwickelten sich Umsatz und Rohertrag in diesem Geschäftsfeld deutlich positiv. Durch den geplanten Aufbau eines Regionallagers West für Rexroth-Produkte erwarten wir weitere positive Umsatzeffekte im Komponentenhandel ab 2023. Falls nicht durch geeignete Akquisitionen neue Kunden oder Gebiete hinzukommen, sollte aus eigener Kraft eine Umsatzgrößenordnung von EUR 7,0 Mio. in 2023 erreicht werden.

Die konjunkturellen Schwankungen in der chemischen und petrochemischen Industrie unterliegen einer abweichenden Marktdynamik, da hier oftmals langfristig tragende Investitionsentscheidungen von global agierenden Großkonzernen getroffen werden. Demnach war die JORDAN trotz der Coronapandemie aufgrund des Kundenmixes weniger stark von negativen wirtschaftlichen Auswirkungen getroffen als ihre Schwestergesellschaften. Wir hatten im Geschäftsjahr 2020 zunächst keinen so deutlichen Umsatzeinbruch zu verzeichnen, woraufhin in der Folge mit der anhaltenden Corona-Lage in 2021 kein messbarer Umsatzzuwachs, jedoch eine gleichbleibende Rentabilität zum Vorjahr erzielt werden konnte. Gleichwohl eröffnen neue Technologien wie Wasserstofftechnik, Analysentechnik der Gasversorger sowie eine Dynamisierung unserer Dampftechnikaktivitäten vielversprechende Möglichkeiten für weitere Umsatzsteigerungen in den kommenden Jahren, so dass wir an dem wichtigen Meilenstein der EUR 10,0 Mio. Umsatzgrenze mittelfristig unverändert festhalten.

Insgesamt stellen sich die Wachstumsaussichten in den drei Marktsegenmenten chancenreich und auf einem soliden Fundament basierend dar, so dass aus Gesellschaftersicht die bestehenden Gewerbeimmobilien mittelfristig nicht geeignet sind, um das steigende Geschäftsvolumen bestmöglich zu unterstützen bzw. mit der notwendigen Effizienz an den bestehenden Standorten zu entwickeln sowie geplantes anorganisches Wachstum durch passende Firmenzukäufe künftig zu integrieren. Aus diesem Grund wurde in Dormagen bei Köln eine neue Gewerbefläche evaluiert, die ausreichende Reserveflächen bietet und für alle 3 Gesellschaften inklusive der Holding in Zukunft genutzt werden soll. Der Grundstückserwerb ist über den Familienkreis des Gesellschafters im Februar 2022 erfolgt, der Neubau soll im 3. Quartal 2023 fertiggestellt sein und würde als Mietobjekt den Firmen als neuer, langfristiger Standort dienen. Insgesamt stehen in der ersten Ausbaustufe eine Produktions- und Lagerfläche von über 5.000 m 2 und Büroflächen von rd. 2.000 m 2 zur Verfügung.

Prognosebericht

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung revidierte Ende März angesichts der Kriegshandlungen in der Ukraine und steigender Energiepreise seine Wachstumsprognose für 2022 deutlich nach unten und erwartet nunmehr einen Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,8 %. Das Vorkrisenniveau aus dem 4. Quartal 2019 wird voraussichtlich erst im 3. Quartal 2022 wieder erreicht. Da sich jedoch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine aufgrund ihr Komplexität und möglichen weiteren Sanktionsmaßnahmen kaum abschätzen lassen, ist die Prognose mit sehr großen Unsicherheiten behaftet. 7

Die Triadon-Gruppe ist trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds gut in das Jahr 2022 gestartet. Die Auftragseingänge entwickelten sich in allen Gesellschaften auf einem sehr hohen Niveau. Im 1. Quartal konnten wir unseren Wachstumskurs demnach konsequent fortsetzen und verzeichneten eine planüberschreitende Geschäfts- und Ergebnisentwicklung verglichen mit unserem letzten Planungsstand aus September 2021. Während im Vorjahresquartal noch ein geringer Periodenverlust erzielt wurde, erhöhte sich im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres die Gesamtleistung um über 20 % bei einem Quartalsergebnis von etwa EUR 0,3 Mio.

Für das 2. Quartal erwarten wir auf Basis der weiterhin hohen Auftragsbestände eine leistungswirtschaftliche Entwicklung auf Niveau des Vorquartals und für das 1. Halbjahr eine annähernd plankonforme Ergebnisentwicklung.

7 Quelle: www.sachverständigenrat-wirtschaft.de. Pressemitteilung 30.03.2022

Wir haben insbesondere aufgrund eines bedeutenden Kunden aus dem Elektro-PKW-Sektor, der geplanten Übertragung von weiteren, vormals Rexroth-Direktkunden auf die PTS (und P&H) sowie den neuen Partnerschaften mit SMC und Universal Robots die begründete Zuversicht, dass sich die wirtschaftliche Lage für die PTS im 2. Halbjahr weiter erholen und normalisieren sollte.

Die leistungswirtschaftliche Entwicklung der JORDAN betrachten wir auf Basis ihrer konstant guten Auftragseingänge im laufenden Geschäftsjahr weiterhin als verhalten optimistisch. Dies bedeutet, dass wir keinen weiteren Rückgang der Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2022 erwarten, sondern dieser auf Basis einer soliden Angebotspipeline das Niveau des Geschäftsjahres 2019 erreichen sollte (EUR 7,6 Mio.).

Die Prognose für die P&H sieht für das Geschäftsjahr 2022 aktuell einen Anstieg der Gesamtleistung von rd. 20 % auf EUR 6,2 Mio. vor. Im 1. Quartal war eine deutliche Belebung des Hydraulik-Marktes zu spüren, wenngleich das Systemgeschäft für größere Hydraulik-Aggregate unverändert stockt. Mit einem Anstieg der Gesamtleistung im 1. Quartal um 34% auf über EUR 1,5 Mio. konnten wir ein wichtiges Etappenziel erreichen. Die Auftragseingänge stabilisierten sich zudem seit 2. Halbjahr 2021 durchgängig auf einem relevant höheren Niveau als noch im 1. Halbjahr Vorjahres.

Für das Gesamtjahr 2022 halten wir ausgehend von der aktuellen Informationslage eine Gesamtleistung von rd. EUR 32,3 Mio. auf Konzernebene für erreichbar. Dies würde einen Anstieg der Gesamtleistung von etwa 5,5 % verglichen mit dem Geschäftsjahr 2021 bedeuten. Allerdings führen die Kriegshandlungen in der Ukraine sowie weiter zunehmende Liefer- und Kapazitätsengpässe zu Störungen in den globalen Wertschöpfungsketten, deren Auswirkungen die Industrieproduktion in vielen Ländern bremsen. Darüber hinaus führt der Anstieg der weltweiten Nachfrage bei angebotsseitigen Lieferengpässen zu stark steigenden Erzeuger- und Verbraucherpreisen.

Insgesamt gehen wir davon aus, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gesellschaften des Triadon-Konzerns jederzeit gewährleistet werden kann.

Mit Blick auf die Entwicklung wesentlicher Leistungsindikatoren erwarten wir durch verbesserte Skonto-Ausnutzungsmöglichkeiten eine leichte Verbesserung der Rohertragsquote bei einer positiven EBIT-Rendite von rd. 4,0 %.

Der Auftragseingang entwickelt sich per April 2022 (Mio. 3,7 EUR) gruppenweit deutlich besser als im Vorjahresdurchschnitt (Mio. 2,8 EUR). Der Auftragsbestand ist zum Ende April auf Mio. 7,7 angewachsen, was sich positiv auf die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr auswirken wird.

 

Düsseldorf, 29. April 2022

Triadon GmbH

Franz Hajek, Geschäftsführender Gesellschafter

Thomas Hagen, Kaufmännischer Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Triadon GmbH, Düsseldorf

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Konzernabschluss der Triadon GmbH, Düsseldorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel sowie der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Triadon GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN KONZERNLAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen

 

Köln, 29. April 2022

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Herrlein, Wirtschaftsprüfer

gez. Schröder, Wirtschaftsprüfer

Der Abschluss der Triadon GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 wurde am 7. Oktober 2022 festgestellt.

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Darüber hinaus wurde der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 gebilligt.

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