Autohaus Brosch GmbH
Heubachstraße 3, 87471 Durach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nico Gotsch seit 18.12.2025 | Prokura |
Melanie Theisen seit 5.5.2011 | Geschäftsführer |
Christian Josef Brosch seit 5.5.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Brosch GmbHDurachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGeschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Autohaus Brosch GmbH wurde am 30.12.1985 gegründet und hat ihren Sitz in Durach. Sie ist Vertragshändler für die Automarken Mazda, seit 01.04.2011 auch für Hyundai. Als Werkstattkonzept steht für alle Fremdmarken AutoCREW zusätzlich zur Verfügung. Als Hauptstandort sind wir in Durach vertreten. Unser Tochterunternehmen, die Autofabrik Allgäu GmbH hat ihren Sitz in Kempten (Allgäu). Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Kern des operativen Geschäfts ist der Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen von den Kfz-Herstellern Mazda und Hyundai sowie dem Betrieb einer Kfz-Werkstatt. Zusätzlich werden den Kunden Finanzierungs- und Leasinglösungen sowie Wartungs- und Versicherungsprodukte angeboten. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die anhaltenden weltpolitischen Krisen der vergangenen Jahre halten auch noch im aktuellen Geschäftsjahr an und wirken sich auf die Gesamtwirtschaft aus. Dennoch stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wieder auf 4.122,21 Mrd. EURO gestiegen (Vorjahr: 3.876,8 Mrd. EURO). Die angestiegene Inflation in Deutschland, bedingt durch die vergangenen Krisen, insbesondere des noch anhaltenen Kriegs in der Ukraine, ist 2023 auf 5,9% (Vorjahr: 6,9%) gesunken mit einer weiteren sinkenden Tendenz. Dennoch belasten die Preissteigerung die deutschen Haushalte und die Industrie bis heute. Neue Krisen und weiter anhaltende Krisen lassen heute noch keine fundierte Prognose für die Gesamtwirtschaft zu. Entwicklung der Branche Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung beeinflusste auch die Automobilbranche. Die Neuwagenkäufe stiegen in 2023 wieder auf einen Wert von 2,8 Mio. Personenkraftwagen (Vorjahr: 2,6 Mio), insgesamt um 7,3%. Die Verkaufszahlen schließen damit knapp auf die aus 2020 auf, sind dennoch weit unter dem Vorkrisenniveau aus 2019 (3,6 Mio). Die Neuzulassungen der Fabrikate von Mazda sind um 29,93% auf 46.413 gestiegen (Vorjahr 35.008). Im Jahr 2019 lagen die Verkaufszahlen noch bei 71.630. Marktanteil 2023: 1,6% Bei den Fabrikaten von Hyundai sind die Neuzulassungen von 105.074 im Jahr 2022 auf 106.381 in 2023 gestiegen (+1,2%). Im Jahr 2019 konnten noch 129.508 Neuzulassungen verzeichnet werden. (Marktanteil 2023 3,7%) Die vergangenen politischen Entscheidungen und die anhaltenden Diskussionen über die Antriebsarten bringt Unsicherheit bei der Investitionsentscheidung. So ist der Anteil von Fahrzeugen mit alternativen Antriebsarten (Elektro-Antrieb, Hybrid, Wasserstoff und Gas) um 1,1 Prozentpunkte vom Allzeithoch in 2022 mit 49,6% auf 48,5% in 2023 gesunken. Dieser Trend setzt sich im laufenden Geschäftsjahr fort. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit gleichbleibenden Verkaufszahlen. Einschätzung der Unternehmensleitung Die Geschäftsentwicklung der Autohaus Brosch GmbH war insgesamt zufriedenstellend. Die Fahrzeugverkäufe haben kontinuierlich zugenommen. Die meisten Bestandsfahrzeuge konnten in gewohnten Standzeiträumen veräußert werden. Die Werkstattauslastung war sehr gut. Im Fünfjahresvergleich hat das Autohaus im Jahr 2023 den zweithöchsten Umsatz erreicht, allerdings war der Absatz 2022 aufgrund des Großauftrags eines spanischen Unternehmers außergewöhnlich hoch. Die Ergebnisprognose des Vorjahres konnte nicht erreicht werden. Steigende Kosten und der Wegfall eines Großabnehmers für elektrifizierte Fahrzeuge hatten größeren Einfluss auf das Ergebnis. Die kurzfristige Entwicklung der Branche ist aufgrund vieler Faktoren schwierig einzuschätzen, wir rechnen vorsichtig mit gleichbleibenden Umsatzerlösen gegenüber dem Jahr 2023. Außerdem gehen wir von einem Jahresergebnis leicht unter dem Jahresergebnis 2023 aus. Aufgrund von Unsicherheiten auf der Verbraucherseite ist der Absatz von Batterieelektrischen Kraftfahrzeugen eingebrochen. Die Umsatzerlöse werden nicht steigen. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Autohaus Brosch GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt ist vor dem Hintergrund der aktuellen schwierigen Branchenentwicklung als zufriedenstellend anzusehen. Ertragslage Die Umsatzerlöse unseres Unternehmens sind im Geschäftsjahr 2023 verglichen mit dem Geschäftsjahr 2022 auf 25.311,48 TEUR (Vorjahr: 31.494,96 TEUR) gesunken. Das Geschäftsjahr 2022 hatte ein außerordentlich gutes Ergebnis, da ein Großauftrag aus Spanien für den erhöhten Absatz gesorgt hat. Abgesehen vom Umsatz 2022, liegen die Umsatzerlöse betrachtet im Fünfjahreszeitraum 2019 bis 2023 deutlich über dem Durchschnitt von 21.290,53 TEUR (inkl. dem umsatzstarken Jahr 2022). Zu den Umsatzerlösen kommen 163,32 TEUR sonstige betriebliche Erträge. Der Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr um -19,63 % verändert, nachdem er im Jahr 2022 um 67,10 gestiegen ist. Berücksichtigt man die gesamte Entwicklung der Umsatzzahlen und die besonderen Umstände des Vorjahres, ist die Gesamtleistung zufriedenstellen. Die Materialkosten veränderten sich um -21,65 % auf 20.678,76 TEUR (Vorjahr: 26.392,21 TEUR). Die gesamten Personalaufwendungen erhöhten sich um 4,87 % auf 2.156,98 TEUR (Vorjahr: 2.056,76 TEUR) Die Abschreibungen betragen 942,86 TEUR (Vorjahr: 349,95 TEUR). In den Abschreibungen sind im Jahr 2023 Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreitet, in Höhe von 454,14 TEUR enthalten. Diese Abschreibungen wurden in Höhe von 303,14 TEUR auf das Vorratsvermögen vorgenommen. Diese Abschreibungen sind auf die aktuelle Marktsituation und auf die Kaufzurückhaltung der Kunden sowie die steigenden Kosten für den Verkauf zurückzuführen. Ebenfalls wurde eine Abschreibung auf eine Forderung des Tochterunternehmens der Autofabrik Allgäu GmbH, Kempten (Allgäu) in Höhe von 151,00 TEUR vorgenommen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf 1.171,74 TEUR (Vorjahr: 1.383,30 TEUR) angestiegen. Die Zinsaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 152,20 TEUR (Vorjahr: 45,22 TEUR). Die darin enthaltenen Zinsaufwendungen für die Finanzierung von Fahrzeugen sind von 23,75 TEUR im Vorjahr auf 116,13 TEUR im Geschäftsjahr gestiegen. Das Jahresergebnis liegt deutlich unter dem Vorjahresergebnis und beträgt 99,473 TEUR. Im Vorjahr betrug das Jahresergebnis 983,778 TEUR. Zwar konnte der nationale Absatz gesteigert werden, die Umsätze in das EU-Ausland sind aber stark zurückgegangen. Für das Personal wurden 4,872 % mehr aufgewendet. Die Abschreibungen sind durch die Erhöhung des Fahrzeugbestands im Anlage- und Umlaufvermögen deutlich gestiegen. Auch die Finanzierungskosten haben sich durch die Erhöhung des Fahrzeugbestands deutlich erhöht. Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 konnten allen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachgekommen werden. Die Liquiditätslage hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. So betragen die liquiden Mittel zum Jahresende noch 31,896 TEUR und im Vorjahr 389,814 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich deutlich erhöht von 3.419,620 TEUR auf 8.652,594 TEUR. Dieser Anstieg ist auf die Erhöhung des Fahrzeugbestandes sowohl im Anlage- als auch im Umlaufvermögen zurückzuführen, welcher hauptsächlich durch Fremdkapital finanziert wurde. Unsere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zu 89,94 % aus Einkaufskrediten, die binnen eines Jahres zur Rückzahlung fällig und besichert sind. Im Übrigen wurde ein Dispositionskredit in Anspruch genommen, der durch zeitnahe Abverkäufe von Fahrzeugen wieder zurückgeführt wird. Zwar sind die Kreditlinien der Geschäftskonten und Einkaufskredite stärker in Anspruch genommen worden, diese können aber durch geplante Abverkäufe vorhandener Fahrzeuge zurückgeführt werden. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Insgesamt beträgt die Fremdkapitalquote 85,57 %, damit weißt die Gesellschaft eine Eigenkapitalquote von 14,38 % aus. Vermögenslage Die Bilanzsumme von Autohaus Brosch GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 13.446.033,36 EUR . Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (7.849.838,34 EUR) um 71,29 % erhöht. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 22,30 % gekennzeichnet. Das Anlagevermögen erhöhte sich um 1.439,698 TEUR gegenüber des Vorjahres 1.558,298 TEUR auf 2.997,995 TEUR. Die Erhöhung begründet sich hauptsächlich durch die Aktivierung von Vorführwagen und den Baukosten eines neuen Reifenlagers. Darüberhinaus wurden neue Maschinen für die Kfz-Werkstatt angeschafft. Das Umlaufvermögen und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich um 4.156,50 TEUR auf 10.448,038 TEUR darin enthalten: - Flüssige Mittel: 0,31 % des Umlaufvermögens. - Vorräte: 75,18 % des Umlaufvermögens. Insgesamt wurden die Vorräte um 3.813,385 TEUR erhöht, der überwiegende Anteil betrifft Fahrzeuge zum Verkauf. Im Anlagevermögen wurde der Bestand von Geschäfts- und Vorführwagen um 114,46 % erhöht, der Bau eines neuen Reifenlagers war zum Bilanzstichtag nahezu fertiggestellt, hierdurch erhöhten sich die Anlagen im Bau um 88.498,57 EUR, die Abschreibung beginnt mit der Inbetriebnahme im Folgejahr. Um finanzielle Risiken des Fahrzeugbestands im Umlaufvermögen zu berücksichtigen, wurden die zukünftig anfallenden Aufwendungen für den Verkauf und die Finanzierung der Bestandsfahrzeuge zum 31.12.2023 wertmindernd berücksichtigt. Damit preisen wir in Zukunft auftretende Verkäufe bereits zum Bilanzstichtag alle notwendigen Kosten ein, um den Fahrzeugbestand zum 31.12.2023 als verlustfrei zu bewerten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich um -39,85 % auf 821,920 TEUR (Vorjahr: 1.366,546 TEUR). bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Jahr 2023 in voller Höhe. Diese Forderungen wurden in Höhe von -151,000 TEUR wertberichtigt. Im Vorjahr war in dieser Position der Anteil des Ergebnisabführungvertrages enthalten. Die Verbindlichkeiten des Autohauses erhöhten sich um 153,03 %, besonders für die Erhöhung des Fahrzeugbestands wurden zusätzliche Mittel in Höhe von 5.232,974 TEUR abgerufen. Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen von gesamt 1.991,312 TEUR gebildet (Vorjahr: 1.844,916 TEUR). Das Eigenkapital ist um -17,160 % auf 1.933,277 TEUR gesunken. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Für das laufende Geschäftsjahr sind keine steigende Umsatzerlöse zu verzeichnen. Die politische Entwicklung des letzten Jahres hat bei den Endkunden im Bereich der Elektro-Fahrzeuge keine neuen Anreize gesetzt, sondern eher für Verunsicherung geführt. Dieser Verunsicherung wirken wir durch einen Abbau unseres E-Fahrzeugbestandes entgegen. Die Reduzierung des Fahrzeugbestnade ist auch ein probates Mittel, um den steigenden Finanzierungskosten entgegenzuwirken. Ein Großkunde, der in den beiden vorangegangen Wirtschaftsjahren ca. 300 E-Fahrzeuge abgenommen hat, hat sich aus dem Elektrofahrzeugeinkauf zurückgezogen. Es ist mit weiter steigenden Kosten zu rechnen, die sich im Jahresergebnis darstellen werden. Risiko- und Chancenbericht Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Es finden wöchentliche Verkäuferbesprechungen statt, Hier wird die aktuelle Bestandssituation besprochen und mögliche Abverkaufsaktionen geplant. Ein interner Verkäuferwettbewerb zur Reduktion der Standtage ist eingeführt. Abnahmeaktionen des Herstellers werden quarteilsweise geprüft und teilweise oder komplett ausgesetzt. Liquiditätsmanagement findet täglich statt. Eine Umfinanzierung des Lagerbestandes durch einen langfristigen Kredit der Hausbank wird derzeit geprüft. Monatliche Besprechungen zur Bewertung der monatlichen Betriebswirtschaftlichen Auswertung und der Summen- und Saldenliste sind fixiert. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Wir erwarten auch in 2024 unsere Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen zu können. Den Vorratsbestand an Fahrzeugen werden wir in 2024 stark abverkaufen, um das Risiko eines Preisverfalls bei Bestandfahrzeugen zu minimieren. Durch den geplanten Abverkauf vermindern sich auch kurzfristige Finanzierungen, was einen positiven Effekt auf die Liquiditätslage zur Folge hat. Um eine finanzielle Abhängigkeit von Vorfinanzierungskosten zu vermeiden, erfolgt der geplante Abverkauf der Bestandsfahrzeuge. Weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die Gesellschaft wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Das Käuferverhalten ist ein wesentlicher Faktor für die zukünftige Unternehmensentwicklung. Durch den Wegfall der Elektroförderung sind Verbrennermotoren wieder stärker im Verbraucherfokus. Unsere Hersteller bieten ein breites Spektrum an verschiedenen Motorvarianten an, somit können wir Alternativen anbieten. Eine schnelle Verfügbarkeit von Fahrzeugen durch Lagerware ist für viele Kunden ein sofortiges Kaufargument. Produktrisiken Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, qualitativ hochwertige und innovative Produkte anzubieten. Die stärker werdende Präsenz neuer Fabrikate aus dem chinesischen Raum auf dem deutschen und europäischen Markt sorgt für neue Konkurrenz. Es gilt hier dem Kunden die Stärken unserer etablierten Marken zu zeigen und auch dass wir mit eigene Innovationen überzeugen können. Personalrisiken Die Autohaus Brosch GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Chancen Mit der breiten Produktpalette von Hyundai und Mazda können wir Fahrzeuge von etablierten Marken anbieten. Die Produkte werden stets weiterentwickelt und passen sich den aktuellen Bedürfnissen an. Darüber hinaus finden sich PKW zu verschiedenen Bedürfnissen in unserem Portfolio. Auch auf dem Sekundärmarkt können wir unseren Kunden verschiedene Bestandsfahrzeugen zu besonders günstigen Konditionen anbieten. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung erscheint sehr schwierig. Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch: Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Autohaus Brosch GmbH. Eine Aussage zu Umsatz- und Ertragsentwicklung ist bedingt durch die außergewöhnlichen Krisen nur bedingt möglich. Zwar werden Kraftfahrzeuge zunehmend nachgefragt, jedoch werden die Investitionsentscheidungen durch den fehlenden Kaufkraftzuwachs und die allgemeinen Preissteigerungen der Vergangenheit stark beeinflusst. Umsatzerlöse bleiben gleichbleibend, da der Wert pro Fahrzeug deutlich gestiegen ist. Kosten und Aufwendungen sind erhöht, werden jedoch durch Weiterberechnung an die Kunden aufgefangen. (Erhöhung der Stundenlöhne in der Werkstatt) Die Investitionen in unser Unternehmen helfen, dass wir auch zukünftig unseren Kunden hohe Qualität in allen Bereichen anbieten und technologisch mit der Zeit gehen können. In erster Linie findet in den nächsten Monaten ein Bestandsabbau statt, um die Kostenstruktur zu minimieren. Neue Modelleinführungen unserer Hersteller ermöglichen den Kontakt zu neuen Zielgruppen und zur optimistischen Planung der nächsten Jahre. Das Jahresergebnis in 2024 wird voraussichtlich unter dem Jahresergebnis 2023 liegen. Die positiven Verkaufseffekte durch einen Großkunden sind 2023 ausgelaufen. Den steigenden Verkaufskosten wird durch eine Reduzierung des Fahrzeugbestandes Rechnung getragen. Unterschrift der Geschäftsführung:
Durach, 23.09.2024 Melanie Theisen Christian Brosch BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Nach den Schwellenwerten des § 267 HGB ist die Autohaus Brosch GmbH eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Firma Autohaus Brosch GmbH hat ihren Sitz in 87471 Durach und ist im Handelsregister Kempten (Allgäu) unter der Register-Nummer 3286 eingetragen. Der Jahresabschluss der Autohaus Brosch GmbH zum 31.12.2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den Vorschriften des Gesetzes für Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. Bilanz- sowie Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend der §§ 266 und 275 HGB erstellt, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung gefunden hat. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten. Bei der Bilanzierung wurden die gesetzlichen Bilanzierungsgebote und -verbote ausnahmslos beachtet. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite und Aufwendungen sind nicht mit Erträgen verrechnet worden. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Das Anlagevermögen ist in einem Bestandsnachweis ordnungsgemäß entwickelt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Ansatz erfolgte mit dem Nominalwert unter Berücksichtigung von Einzelabwertungen und pauschalierten Wertberichtigungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden debitorischen Kreditoren ausgewiesen. Die liquiden Mittel sind mit dem Nennbetrag bewertet. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend dem Aufwandsverlauf verteilt. Das Gesellschaftskapital entspricht dem Gesellschaftsvertrag und wird unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen ausgewiesen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 1.036.701,00 EUR. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrags passiviert und sind so bemessen, dass alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen wurde. Soweit die Restlaufzeit der Rückstellung mehr als ein Jahr beträgt, erfolgt eine Abzinsung des Erfüllungsbetrags mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden kreditorische Debitoren ausgewiesen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem beigefügten Anlagespiegel (Anlage 3 Seite 48) zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.
Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 11.178,97 EUR (Vorjahr: 13.396,07 EUR). Es handelt sich dabei um sonstige Vermögensgegenstände. Angaben zu Forderungen gegen verbundene Unternehmen Der Wert der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beläuft sich auf 1.141.606,85 EUR (Vorjahr: 83.243,82 EUR). Es handelt sich im Geschäftsjahr 2023 um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.292.606,85 EUR die in Höhe von 151.000,00 EUR wertberichtigt wurden. Im Vorjahr handelt es sich um sonstige Forderungen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Das an Melanie Theisen gewährte Darlehen in Höhe von 11.178,97 EUR hat folgende Restlaufzeiten:
Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen werden debitorische Kreditoren ausgewiesen. Aktive Rechnungsabgrenzungen In diesem Posten sind ausschließlich Beträge enthalten, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen. Stammkapital Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt 25.564,59 EUR; es ist voll einbezahlt. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 2.308.239,29 einbezogen. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurden anerkannte Regeln der Versicherungsmathematik unter Anwendung der project unit credit (puc) Methode angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Die Bilanzierung der Pensionsrückstellung erfolgte anhand eines Gutachtens vom Prof. Dr. E. Neuburger & Partner Institut für Wirtschaftsmathematik und Betriebliche Altersvorsorge GmbH vom 05.04.2024. Es wird vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB Gebrauch gemacht, die Unterdeckung beträgt zum 31.12.2023 9.845,00 EUR. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 7.378,00 EUR. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich des Gewinnvortrages mindestens diesem Unterschiedsbetrag entsprechen.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute sind mit Sicherungsübereignungen bzw. Eigentumsvorbehalten in Höhe von 7.781,7 TEUR der Kfz besichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute sind mit Sicherungsübereignungen bzw. Eigentumsvorbehalten in Höhe von 3.419,6 TEUR der Kfz besichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen Der Wert der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beläuft sich auf 72.013,25 EUR (Vorjahr: -,-- EUR). Es handelt sich um sonstige Verbindlichkeiten. Sonstige Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind kreditorische Debitoren enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen.
Finanzielle Verpflichtungen, die jederzeit kündbar sind, sind oben nicht enthalten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Es wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von 106.074,09 EUR (Vorjahr: 41.679,92 EUR) enthalten. In den Abschreibungen sind auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten in Höhe von 454.142,53 EUR enthalten. Es handelt sich hierbei in Höhe von 303.142,53 EUR um Abschreibungen auf Vorratsvermögen aufgrund der aktuellen Marktsituation. Ebenfalls ist in Höhe von 151.000,00 EUR eine Abschreibung auf Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 2 EGHGB in Höhe von 9.853,00 EUR (Vorjahr: 9.853,00 EUR) enthalten. In den Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von 1.226,21 EUR (Vorjahr: 1.371,71 EUR) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 18.952,00 EUR (Vorjahr: 18.516,00 EUR) enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vom § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Das an Frau Melanie Theisen gewährte Darlehen mit Vertrag vom 22.05.2017 wurde im Geschäftsjahr mit monatlich 200,00 EUR getilgt und weist einen Schlussbestand zum 31.12.2023 in Höhe von 11.178,97 EUR auf. Das Darlehen wird mit 2,0 % p.a. verzinst. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Zwischen der Autofabrik Allgäu GmbH und der Autohaus Brosch GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Auf neue Rechnung werden 99.472,78 EUR vorgetragen. sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Durach, 23.09.2024 Melanie Theisen Christian Brosch Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.09.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus Brosch GmbH, Durach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Brosch GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Brosch GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kempten (Allgäu), den 09. August 2024 Dr.
Fritz Städele
Alexander Murer, Wirtschaftsprüfer David Knies, Wirtschaftsprüfer |
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