Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuruppin HRB 12719
Eingetragen
15.10.2019
Branche
Großhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnHerstellung von Frucht- und GemüsesäftenEinzelhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Gegenstand
Produktion von Lebensmitteln aller Art insbesondere von Gemüse, Salat und Saucen, sowie alle damit in Zusammenhang stehende Tätigkeiten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Piet Lottermoser
seit 11.6.2024
Geschäftsführer
Michael Meyer
seit 6.5.2020
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
KP Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

fresh fruits GmbH

Wittstock/Dosse OT Fretzdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der fresh fruits GmbH, Wittstock/Dosse OT Fretzdorf

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die fresh fruits GmbH (im Folgenden: fresh fruits), Wittstock/Dosse, ist am 25. September 2019 mit Sitz in Wittstock/Dosse gegründet worden.

Die fresh fruits ist überwiegend im Bereich der Herstellung von fertigen und halbfertigen Food-Komponenten und Lebensmittelzusatzstoffen für lebensmittelproduzierende Unternehmen tätig. Zudem werden frische Gemüseartikel für den Lebensmittelgroßhandel hergestellt. Abnehmer sind im Wesentlichen Lebensmittelproduktionsbetriebe, aber auch Lebensmittelgroßhändler sowie der Lebensmitteleinzelhandel.

2. Forschung und Entwicklung, Nachhaltigkeit, Qualitätssicherung

Im sich fortlaufend wandelnden Lebensmittelmarkt wird die kontinuierliche Entwicklung und Optimierung von Produkten immer wichtiger.

Ziel ist es, das Produktportfolio und die Produktionsprozesse stets an die von unseren Kunden gestellten Anforderungen anzupassen und somit die Zufriedenheit unserer Kunden zu steigern. Mit der Einführung und dem kontinuierlich steigenden Absatz von Sojatexturat als Basisrohstoff für vegane Fleischersatzprodukte hat das Thema Nachhaltigkeit weiter an Bedeutung gewonnen. Ein Schwerpunkt liegt hier auf der Verwendung von regionalen Produkten (z.B. in Deutschland angebautes Soja). Auch in Zukunft möchte das Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsziele weiter ausbauen, so soll beispielweise die Produktion bis 2025 klimaneutral erfolgen.

Die fresh fruits ist auf dem Niveau higher level nach dem International Featured Standard Food (IFS Food) zertifiziert worden. Dieses Niveau wurde durch Audits im Jahr 2023 bestätigt. Grundlage für die Zertifizierung sind das bei dem Unternehmen eingeführte HACCP-Risikomanagement und Chargenrückverfolgungssystem.

Im Jahr 2022 erfolgte zudem die Zertifizierung bioland-Standard sowie die BIO-Zertifizierung nach EG-Öko-Verordnung. Darüber hinaus führt das Unternehmen das QS-Zertifikat für Produktqualität und Lebensmittelsicherheit.

Als umweltbewusstes Unternehmen stellt sich die fresh fruits der Verantwortung, um die im Produktionsprozess anfallenden Belastungen zu minimieren und die Ressourcen zu schonen. Dies geschieht durch den Einsatz moderner Steuerungs- und Regelsysteme. Die Gesellschaft ist nach der ISO 50001 zertifiziert. Besondere Umweltrisiken, die in diesem Zusammenhang erwähnenswert wären, bestehen nicht.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliches Umfeld

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands im Jahr 2023 war von verschiedenen Faktoren geprägt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) erlebte eine leichte Rezession mit einem Rückgang von 0,2 % gegenüber dem Vorjahr, was auf die Inflation und andere makroökonomische Herausforderungen zurückzuführen ist. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt bei 5,9 %, was einen signifikanten Anstieg gegenüber dem Vorjahr darstellt und die Kaufkraft der Verbraucher beeinträchtigte. Die Erzeugerpreise zeigten im Vergleich zu 2022 eine gemischte Entwicklung, mit einem Anstieg in einigen Bereichen und einem Rückgang in anderen, was auf die volatilen Energiemärkte und die Auswirkungen des globalen Handels zurückgeführt werden kann.

Die Konsumausgaben privater Haushalte beliefen sich auf etwa 2,09 Billionen Euro, was eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr darstellt und zeigt, dass trotz der Inflation die Verbrauchernachfrage bestehen blieb. Die Lohnentwicklung war positiv, mit einem nominalen Anstieg der Bruttolöhne um 7,1 %, was jedoch durch die hohe Inflation relativiert wird.

Für das Jahr 2024 sind die Erwartungen für das Wirtschaftswachstum vorsichtig optimistisch. Die Bundesregierung prognostiziert ein Wachstum von 0,3 %, was auf eine Stabilisierung der Wirtschaft hindeutet. Diese Prognose wird durch die Erwartung gestützt, dass die Energiepreise sich normalisieren und die Industrieproduktion sich erholt, was zu einer allmählichen Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen führen könnte.

Insgesamt zeigt sich, dass die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 Herausforderungen gegenüberstand, aber auch Resilienz bewies. Die Aussichten für 2024 sind vorsichtig positiv, mit der Erwartung, dass sich die Wirtschaft langsam von den Rückschlägen erholt und ein bescheidenes Wachstum verzeichnet. Es bleibt abzuwarten, wie sich globale Ereignisse und interne politische Maßnahmen auf die langfristige wirtschaftliche Landschaft Deutschlands auswirken werden.

Deutsche Ernährungswirtschaft

Die deutsche Ernährungswirtschaft hat im Jahr 2023 eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen, geprägt von einem wachsenden Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Gesundheit. Im Vergleich zu 2022 zeigt der BMEL-Ernährungsreport 2023, dass der Verbrauch von Fleisch- und Wurstwaren zurückgegangen ist, während der Anteil der Personen, die täglich vegetarische und vegane Alternativen konsumieren, stetig zunimmt. Dieser Trend spiegelt sich auch in der Nahrungsmittelbranche wider, wo trotz einer Inflationsrate von 5,9 % im Jahr 2023 die Preise für Nahrungsmittel um 12,4 % gestiegen sind, was eine erhöhte Nachfrage nach qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Produkten signalisiert.

Die Fleischbranche erlebte einen Rückgang der Produktion um 4 %, was den siebten Rückgang in Folge seit dem Höchststand im Jahr 2016 darstellt. Dieser Rückgang ist teilweise auf eine veränderte Verbrauchernachfrage zurückzuführen, die sich zunehmend pflanzlichen Alternativen zuwendet. Der Absatz veganer Lebensmittel hat entsprechend zugenommen, mit einer Steigerung der Produktion von Fleischersatzprodukten um 16,6 % gegenüber dem Vorjahr.

Diese Verschiebung in den Verbraucherpräferenzen ist auch ein Ergebnis der gestiegenen Verfügbarkeit und Vielfalt an veganen Produkten. Unternehmen reagieren auf diese Nachfrage, indem sie ihr Angebot erweitern und Innovationen vorantreiben. Der Markt für vegane Lebensmittel zeigt ein starkes Wachstum, mit Prognosen, die bis 2032 ein Volumen von bis zu 63,5 Milliarden USD vorhersagen.

Die Ernährungswirtschaft steht somit vor der Herausforderung, sich an die veränderten Bedürfnisse der Verbraucher anzupassen und gleichzeitig die Nachhaltigkeit und den ökologischen Fußabdruck der Produktion zu verbessern. Die Politik unterstützt diesen Wandel durch Förderung des Ökolandbaus und die Einführung einer verpflichtenden Tierhaltungskennzeichnung, um Transparenz und informierte Kaufentscheidungen zu ermöglichen.

Insgesamt zeigt sich, dass die deutsche Ernährungswirtschaft im Jahr 2023 einen signifikanten Wandel erlebt hat, der sowohl Chancen als auch Herausforderungen für Produzenten, Händler und Verbraucher mit sich bringt. Die Branche muss weiterhin flexibel bleiben und innovative Lösungen entwickeln, um den Anforderungen eines sich schnell verändernden Marktes gerecht zu werden. Die Zukunft der Ernährungswirtschaft liegt in der Balance zwischen wirtschaftlichem Erfolg und der Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft.

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Rohergebnis T€ 14.373 (Vorjahr: T€ 15.305) erzielt werden. Wesentlich für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr waren Belastungen aus längerfristigen Rohwarenkontrakten sowie aus dem Abbau des RHB-Vorratsbestandes, auf Grund dessen die Gesellschaft nicht in allen Bereichen an sinkenden Bezugskosten partizipieren konnte.

Auf der Beschaffungsseite waren die erforderlichen Mengen ohne größere Komplikationen mit zum Teil sinkenden Bezugspreisen verfügbar. Gleichzeitig wird durch die steigenden Anforderungen von Verbrauchern, Handel und Gesetzgeber der Markt für qualitativ hochwertige Rohware aus streng eingegrenzten Herkunftsregionen zu wettbewerbsfähigen Preisen stetig enger.

Die Preisentwicklungen, sowohl auf der Beschaffungs- als auch auf der Absatzseite, werden regelmäßig verfolgt und, soweit erforderlich, auch in angemessenem Umfang in den Kalkulationen berücksichtigt.

Aufgrund des Krieges in der Ukraine und den Spannungen im Nahen Osten waren im Jahr 2023 lediglich im sehr geringen Umfang negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung zu verzeichnen. Sie betrafen im untergeordneten Umfang Verzögerungen bei Rohstofflieferungen und Preissteigerungen bei Rohstoffen. Mehrkosten in diesen Bereichen wurden insbesondere durch die erhöhte Absatzmengen kompensiert.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens wird als solide angesehen. Die Geschäftsführung ist mit der Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in 2023 insgesamt zufrieden. Auf Grund gestiegener Bezugs- , Personal- und Finanzierungskosten konnte die Prognose des Vorjahres bezüglich des Jahresergebnisses (nach Steuern) jedoch nicht erreicht werden.

Vermögenslage

Der Rückgang des kurzfristig gebundenen Vermögens ist im Wesentlichen auf den Abbau der Vorräte an RHB-Stoffen (T€ -3.173) zurückzuführen. Hier wurden insbesondere in Vorjahren aufgebaute Pufferbestände zur Versorgungssicherung abgebaut. Das Eigenkapital in Höhe von T€ 3.415 setzt sich aus dem gezeichneten Kapital von T€ 25, einem Gewinnvortrag von T€ 2.758 und dem Jahresüberschuss von T€ 632 zusammen.

Finanzlage

Die Liquiditätslage des Unternehmens war während des Geschäftsjahres und ist unverändert gesichert. Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen für die Finanzierung einer Produktionslinie. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsfrist vereinnahmt.

Innerhalb der Unternehmensgruppe können wechselseitig Kreditlinien in Anspruch genommen werden. Zum Bilanzstichtag wurden diese zugesagten Linien ganz überwiegend beansprucht.

Ertragslage

Der Rohertrag verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,09 %, was im Wesentlichen auf die bereits erwähnten Belastungen im Bereich der RHB-Stoffe zurückzuführen ist. Die Produktionsmenge hat sich um 3,5 % auf 19.910 t im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Die Materialaufwandsquote hat sich von 62,8 % im Vorjahr auf 66,8 % erhöht. Die Steigerung ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Preise für die Beschaffung von Rohstoffen zurückzuführen.

Aufgrund der Steigerung der Lohnkosten ist der Personalaufwand um 15,1 % auf T€ 3.899 (Vorjahr T€ 3.388) gestiegen. Die Personalaufwandsquote ist von 8,3 % auf 9,15 % gestiegen.

Finanzieller Leistungsindikator

Als finanzieller Leistungsindikator für die Gesellschaft wird das Jahresergebnis (nach Steuern) betrachtet.

III. Prognosebericht

Unter der Annahme, dass die Produktion und der Beschaffungsmarkt im Zuge der geopolitischen Spannungen in 2024 nicht wesentlich gestört werden, erwarten wir ein moderates organisches Wachstum im oberen einstelligen Prozentbereich.

Das größte Ertragspotential sehen wir zukünftig in dem steigenden Absatz von Food Komponenten für die Ernährungsindustrie, insbesondere im Bereich von Convenience-Food-Produkte im In- und Ausland. Ferner erwarten wir weiteres Wachstum im Bereich des Direktgeschäfts mit dem Lebensmitteleinzelhandel im Bereich Gewürze und Saucen.

Unter Berücksichtigung des gegenwärtig unsicheren wirtschaftlichen Umfelds sind Prognosen für das Geschäftsjahr 2024 mit Unsicherheiten verbunden. Wir gehen aber für das Geschäftsjahr 2024 davon aus, dass aufgrund von geplanten Maßnahmen das Jahresergebnis (nach Steuern) über dem des Jahresergebnisses 2023 liegt.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 steht vor vielfältigen Herausforderungen, die von makroökonomischen Bedingungen bis hin zu spezifischen Branchenrisiken reichen.

Die wesentlichen Risiken, die einen negativen Einfluss auf die geplante Geschäftsentwicklung haben könnten, sind durch bestehende Controlling- und Frühwarnsysteme laufend unter Beobachtung. Insbesondere in Bezug auf die Marktpreisentwicklung der Rohstoffe erfolgt ein permanenter Abgleich mit den Kalkulationen, um frühzeitig Maßnahmen ergreifen zu können. Gleichermaßen erfolgt durch permanente Überwachung der Lieferanten- und Produktionsqualität die Früherkennung möglicher Risiken, denen durch standardisierte Prozesse, die insbesondere durch die Zertifizierungsstandards geregelt sind, entgegengewirkt wird. Durch die Flexibilität und die Diversität des Produktportfolios ist es zudem jederzeit kurzfristig möglich, einen Rückgang der Nachfrage in einzelnen Segmenten ohne eine nennenswerte negative Beeinträchtigung der Margen zu kompensieren.

Weiterhin sehen wir ein Risiko in der Preisentwicklung für Rohstoffe. Kurzfristige Preiserhöhungen können oft nur mittelfristig an den Kunden weitergegeben werden. Um dem Konzentrationsprozess auf der Lieferantenseite entgegenzuwirken, arbeiten wir bei allen für uns wichtigen Rohstoffen mit sowohl zentral organisierten als auch regional ansässigen Lieferanten zusammen. Die Zusammenarbeit mit mehreren Lieferanten für einen Rohstoff schützt uns auch vor dem qualitätsbedingten Ausfall eines Lieferanten für einen wichtigen Rohstoff. Das im Unternehmen implementierte System der internen Qualitätskontrolle vom Wareneingang bis zum Warenausgang sorgt für den Ausschluss von externen Einflüssen auf die Qualität unserer eigenen Produkte.

Aufgrund geopolitischer Unsicherheiten, insbesondere die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten und die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, ist mit Risiken für die Geschäftsentwicklung und den zukünftigen Geschäftsverlauf der Gesellschaft zu rechnen. Zu nennen sind mögliche Risiken aus Unterbrechung bzw. Störung von Lieferketten sowohl einkaufs- als auch vertriebsseitig. Darüber hinaus ist mit krisenbedingten Einschränkungen der eigenen Produktionsprozesse und damit verbundene operative Risiken sowie ggf. mit schlechteren Finanzierungsbedingungen zu rechnen. Als Lieferant des Lebensmittelhandels und der Lebensmittelproduktion ist die fresh fruits in einem Wirtschaftsbereich tätig, der auch in Zukunft am wenigsten negativ von der Krise in Mitleidenschaft gezogen werden dürfte.

Das Risiko von negativen Auswirkungen durch den Ausfall von Forderungen auf die Liquiditätslage der Gesellschaft wird als gering betrachtet. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Kreditinstituten sowie die positive Geschäftsentwicklung der Unternehmensgruppe wird das Zinsänderungsrisiko grundsätzlich als gering eingestuft, da zudem zukünftig von sinkenden Zinsen ausgegangen wird. Es besteht zudem die Möglichkeit, bei kurzfristigem Liquiditätsbedarf Kundenforderungen zur vorzeitigen Zahlung abzurufen. Da die Abnehmer der im Wesentlichen die führenden europäischen Lebensmitteleinzelhändler und deren Produzenten sind, wird das Risiko eines Forderungsausfalls als sehr gering erachtet.

Für die Gesellschaft waren für 2023 keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Bestandsgefährdende Risiken und sonstige Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen nach derzeitigem Kenntnisstand auch für den Prognosezeitraum sowie die überschaubare Zukunft nicht.

Chancen, die zu einer positiveren Entwicklung als für 2024 geplant führen, sehen wir insbesondere im Wachstum der Produkte im Bereich der Food Komponenten für Industriekunden sowie die Ausweitung des Vertriebskanals Lebensmitteleinzelhandel.

 

Wittstock/Dosse OT Fretzdorf, 18. Juni 2024

fresh fruits GmbH
Wittstock/Dosse OT Fretzdorf

gez. Andrea Rausch, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.804.937,93 4.191.835,96
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.643,00 59.436,00
II. Sachanlagen 3.790.294,93 4.132.399,96
1. technische Anlagen und Maschinen 2.935.488,00 3.340.851,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 815.368,00 727.599,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 39.438,93 63.949,96
B. Umlaufvermögen 10.405.196,03 12.353.012,92
I. Vorräte 5.854.459,78 8.133.489,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.369.823,64 4.209.133,46
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 180.912,61 10.390,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.733,00 2.146,00
Aktiva 14.235.866,96 16.546.994,88

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.416.543,84 2.783.074,87
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.758.074,87
III. Jahresüberschuss 633.468,97
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 2.758.074,87
davon Gewinn-/Verlustvortrag 1.418.065,15
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 220.444,80 293.926,40
C. Rückstellungen 365.968,78 653.208,49
D. Verbindlichkeiten 10.232.909,54 12.816.785,12
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.018.669,32 3.520.258,60
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.628.808,69 5.135.276,76
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.585.431,53 4.161.249,76
Passiva 14.235.866,96 16.546.994,88

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.374.168,71 15.305.392,67
2. Personalaufwand 3.899.085,49 3.387.518,09
a) Löhne und Gehälter 3.241.744,75 2.819.901,49
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 657.340,74 567.616,60
davon für Altersversorgung 346,01 152,88
3. Abschreibungen 875.094,07 854.576,94
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 770.084,97 760.001,94
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 105.009,10 94.575,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.363.132,34 8.883.864,09
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 334.302,37 210.377,65
davon an verbundene Unternehmen 176.986,66 129.360,77
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 266.029,47 564.724,03
7. Ergebnis nach Steuern 636.524,97 1.404.331,87
8. sonstige Steuern 3.056,00 14.322,15
9. Jahresüberschuss 633.468,97 1.390.009,72
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.418.065,15
11. Ausschüttung 50.000,00
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 2.758.074,87

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der fresh fruits GmbH, Wittstock/Dosse OT Fretzdorf

A. Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft firmiert unter fresh fruits GmbH mit Sitz in Wittstock/Dosse OT Fretzdorf und ist im Handelsregister des Amtsgericht Neuruppin unter der Nummer HR B 12719 NP eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs wurden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir "davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zu Haftungsverhältnissen (§ 251 HGB i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB) sowie die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht.

Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden.

B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgt unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode.

Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die eine selbstständige Nutzungsfähigkeit besitzen, mit einem Wert von mehr als € 250,00 und weniger als € 800,00 werden im Zugangsjahr als geringwertige Wirtschaftsgüter in voller Höhe abgeschrieben; Vermögensgegenstände mit einem geringeren Wert werden unmittelbar als Aufwand verrechnet.

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger ist, wird dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet.

Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert (Anschaffungskosten) ausgewiesen.

Der Kassenbestand sowie das Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden anteilige Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

I. Posten der Bilanz

1. Einzelposten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 223.969,60 0,00 0,00 0,00 223.969,60
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 223.969,60 0,00 0,00 0,00 223.969,60
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 4.562.229,99 140.667,92 0,00 46.156,88 4.749.054,79
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 993.425,74 220.877,17 17.827,00 0,00 1.196.475,91
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 63.949,96 41.735,35 20.089,50 -46.156,88 39.438,93
Summe Sachanlagen 5.619.605,69 403.280,44 37.916,50 0,00 5.984.969,63
Summe Anlagevermögen 5.843.575,29 403.280,44 37.916,50 0,00 6.208.939,23
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 164.533,60 44.793,00 0,00 0,00 209.326,60
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 164.533,60 44.793,00 0,00 0,00 209.326,60
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.221.378,99 592.187,80 0,00 0,00 1.813.566,79
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 265.826,74 133.104,17 17.823,00 0,00 381.107,91
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.487.205,73 725.291,97 17.823,00 0,00 2.194.674,70
Summe Anlagevermögen 1.651.739,33 770.084,97 17.823,00 0,00 2.404.001,30
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 14.643,00 59.436,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 14.643,00 59.436,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.935.488,00 3.340.851,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 815.368,00 727.599,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 39.438,93 63.949,96
Summe Sachanlagen 0,00 3.790.294,93 4.132.399,96
Summe Anlagevermögen 0,00 3.804.937,93 4.191.835,96

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Eigenkapital

Im Bilanzgewinn wird ein Gewinnvortrag in Höhe von € 2.758.074,87 (Vorjahr: € 1.418.065,15) ausgewiesen.

4. Sonderposten für Investitionszuwendungen

Im Sonderposten für Investitionszuwendungen werden Investitionszuschüsse aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" ausgewiesen.

5. Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
zwischen einem und fünf Jahren
von mehr als fünf Jahren
gesamt
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.719.482,32 1.299.187,00 0,00 3.018.669,32
(Vorjahr) (2.302.871,60) (1.217.387,00) (0,00) (3.520.258,60)
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 426.300,00 0,00 0,00 426.300,00
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.329.361,03 0,00 0,00 2.329.361,03
(Vorjahr) (3.421.554,21) (0,00) (0,00) (3.421.554,21)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.628.808,69 0,00 0,00 3.628.808,69
(Vorjahr) (5.135.276,76) (0,00) (0,00) (5.135.276,76)
sonstige Verbindlichkeiten 329.770,50 500.000,00 0,00 829.770,50
(Vorjahr) (239.695,55) (500.000,00) (0,00) (739.695,55)
8.007.422,54 1.799.187,00 0,00 10.232.909,54
(Vorjahr) (8.787.380,64) (2.065.215,00) (0,00) (10.852.595,64)

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten Verbindlichkeiten:

- aus Steuern: 157.994,39
(Vorjahr: 49.195,48)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit: 254,00
(Vorjahr: 8.731,89)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Sicherungsübereignung von Sachanlagevermögen sowie Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Darlehen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 3.455.000,00 (Vorjahr: € 4.884.181,71) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 173.808,69 (Vorjahr: € 251.095,05).

6. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet zusammen mit verbundenen Unternehmen gegenüber Kreditinstituten für Darlehen. Zum 31. Dezember 2023 beträgt der Anteil anderer Gesellschaften an der Gesamtschuld aus diesen Darlehen € 3.977.505,45 (Vorjahr: € 3.987.858,42), davon von verbundenen Unternehmen € 3.977.505,45 (Vorjahr: € 3.987.858,42).

Das Risiko der Inanspruchnahme für diese Darlehen wird aufgrund der wirtschaftlichen Lage der Darlehensnehmer als gering eingeschätzt. Die Darlehensnehmer erfüllen ihre Zins- und Tilgungsleistungen bisher pünktlich und es sind keine Hinweise erkennbar, dass die Gesellschaften in der Zukunft dazu nicht in der Lage sind.

II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens

Es handelt sich um außerplanmäßige Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens.

2. Aufwendungen für Altersversorgung

Im Gesamtbetrag der Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützungsleistungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 3) enthalten.

3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind enthalten Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von € 176.986,66 (Vorjahr: € 129.360,77).

D. Sonstige Pflichtangaben

I. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die zum Stichtag bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen mit festgelegter Laufzeit betragen T€ 882 gegenüber Dritten.

Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Verträgen mit unbestimmter Laufzeit mit einem Jahresaufwand von T€ 2.360, davon bestehen T€ 1.500 dieser Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

II. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren folgende Mitarbeiter beschäftigt:

2023
Angestellte 12
gewerbliche Arbeitnehmer 95
107

III. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen erfolgte zu marktüblichen Bedingungen.

IV. Organe der Gesellschaft und Gesamtbezüge

Als hauptberufliche Geschäftsführer bei der Gesellschaft ist/waren bestellt:

- Andrea Rausch, Cloppenburg

- Ferdinand Diedrich, Cloppenburg (bis zum 22. Mai 2024)

- Eduard Knagge, Emstek-Garthe (bis zum 22. Mai 2024)

Für die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer im Sinne von § 285 Nr. 9a HGB wird von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

 

Wittstock/Dosse OT Fretzdorf, 18. Juni 2024

fresh fruits GmbH
Wittstock/Dosse OT Fretzdorf

gez. Andrea Rausch, Geschäftsführerin

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die fresh fruits GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der fresh fruits GmbH, Wittstock/Dosse OT Fretzdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023.

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss insgesamt die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450 n.F.).

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Oldenburg, 18. Juni 2024

COMMERZIAL TREUHAND
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dipl.-Kfm. Dr. Dirk Meyer, Wirtschaftsprüfer

gez. Dipl.-Kfm. Matthias Eggers, Wirtschaftsprüfer

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