GDI Intralogistics GmbHLiquidiert

Salzhub 16, 83737 Irschenberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 208033
Vorher
Altstadtsee 197. V V GmbHGüdel Intralogistics GmbH
Eingetragen
23.8.2013
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Entwicklung, Fertigung und Installation von Wasch-, Förder-, Lager- und Automatisierungstechnik, insbesondere für Mehrweggebinde, Gestaltung individueller Zerlegeanlagen, Trockenanlagen und Leerkistenpuffer sowie Ingenieurtätigkeit in allen Bereichen der Elektrotechnik und des Maschinenbaus und damit verbundene Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

52.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
2.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Dacapo Industries GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GDI Intralogistics GmbH

Irschenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

GDI Intralogistics GmbH, Irschenberg

A. Grundlagen des Unternehmens

GDI Intralogistics (GDI) konzipiert, fertigt, installiert und wartet kundenindividuelle Anlagen für Gebindehandling in den lebensmittelverarbeitenden Industrien. GDI-Lösungen kombinieren führende Kompetenz im Bereich von Verfahrenstechnik, Engineering, Anlagenbau, Steuerungstechnik und Automatisierung. GDI bedient Kunden aus der Fleisch-, Back- und Süßigkeitenindustrie sowie verschiedene Waschdienstleistungsunternehmen. Die Kunden sind weltweit angesiedelt, der Großteil der Kunden hat seinen Hauptsitz in Europa. GDI verfügt über ein Lieferantennetzwerk, das im Wesentlichen aus Deutschland sowie den angrenzenden Ländern zuliefert.

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche

Die deutsche Wirtschaft im Kontext globaler Entwicklungen

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstums- schwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer.

In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurück- haltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren.

Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau.

In Deutschland erwartet der IMF (Update Januar 2024) für das Gesamtjahr 2023 ein negatives Wachstum des Bruttoinlandsproduktes zum Vorjahr um -0,3 Prozent nach einem Anstieg in 2022 um rund 1,8 Prozent. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland (Quelle: VDMA, Stand 2024).

Unsere Branche

Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,7 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Laut ifo sank im Jahresverlauf 2023 die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent).

Trotz sinkender Kapazitätsauslastung sowie geringerer Produktion stieg in Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent (Quelle: VDMA, Stand 2024).

2. Geschäftsverlauf des Unternehmens

Die Auftragsentwicklung 2023 lag mit einem Auftragseingang von insgesamt rund 9,8 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahr 2022 (-20,4 Prozent). Insgesamt liegt der Auftragseingang bezogen aufs Gesamtjahr ebenfalls deutlich unter Plan.

Gegenüber dem Auftragsbestand zum Jahresbeginn 2023 von 12,0 Mio. EUR beträgt dieser Wert per Jahresende 2023 9,1 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse 2023 beliefen sich mit 12,3 Mio. EUR deutlich oberhalb des Niveaus von 2022 (+53 Prozent) jedoch unterhalb der Planung (-11 Prozent), die von einer Erholung der Weltwirtschaft und sich schrittweise wiederherstellenden Lieferketten ausgegangen war.

Die lieferantenseitig sowie kundenseitig wirkenden Terminverschiebungen aus den letzten Jahren schwächten sich ab, waren jedoch auch in 2023 noch spürbar mit der Folge von verzögerten Projektfertigstellungen. Kostenüberschreitungen bei einzelnen Projekten im Bereich der Materialkosten drückten die Ergebnismarge, deren Effekte durch Kostenmanagement im Bereich der Personalaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Plan nur teilweise aufgefangen werden konnten. Insgesamt wurde ein positives operatives Betriebsergebnis in Höhe von 507 TEUR erzielt.

C. Finanzielle Leistungsindikatoren

Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Konzerns

Für unsere interne Steuerung sind unter anderem die nachfolgenden finanziellen Leistungsindikatoren von Bedeutung. Die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr zeigt die untenstehende Tabelle:

2023 2022
Umsatzerlöse TEUR 12.392 8.098
Betriebsergebnis (EBIT) TEUR 506 -557
Wirtschaftliches Eigenkapital (Quote) % 26,3 18,9

Die Finanzierung des Unternehmens ist durch langfristige Bank- und Gesellschafterdarlehen gesichert. Auf Gesellschafterdarlehen wurde mehrheitlich ein Rangrücktritt erklärt, so dass diese hinter die Forderungen aller anderer Gläubiger zurücktreten. Diese sind Bestandteil des wirtschaftlichen Eigenkapitals.

D. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren wie Umwelt- und Arbeitnehmerbelange, Aussagen zu Forschung und Entwicklung sowie Risikomanagementziele und -methoden

1. Umweltschutz

Die Produktion entspricht dem Stand moderner Technik und wird regelmäßig geprüft. Umweltrisiken sind weitgehend ausgeschlossen. Wir bemühen uns um die Reduktion von CO 2 bei der Produktion unserer Anlagen.

2. Arbeitnehmerbelange

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 56 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 3 Auszubildende. Motivierte Mitarbeiter sind für uns der zentrale Erfolgsfaktor. Deshalb investieren wir unverändert in Aus- und Weiterbildung. Zudem sorgen flexible Arbeitszeitregelungen und die Arbeit in kleinen Teams mit einem hohen Maß an individueller Verantwortung für ein gutes Betriebsklima. Die Suche nach qualifiziertem Personal stellt für unsere Unternehmen auch in Zukunft eine große Herausforderung dar.

3. Forschung und Entwicklung

Die bestehenden Produkte werden ständig weiterentwickelt und es wird an neuen Produkten und Verfahrensweisen gearbeitet.

4. Risikomanagementziele und -methoden

Ein modernes Managementinformationssystem sorgt für die rechtzeitige Beschaffung von produktionsnotwendigen Rohstoffen und die Bereithaltung der für die Finanzierung des Geschäftsbetriebs notwendigen Liquidität. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein System zur Bonitätsprüfung bestehender und neuer Kunden sowie über ein effizientes Mahnwesen.

E. Prognose, Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

1. Chancen und Risiken

Für unser Unternehmen ist eine wirtschaftsfreundliche Politik in Deutschland und Bayern wichtig. Regional spielt für uns der Standort Irschenberg eine zentrale Rolle.

Operative Risiken sehen wir in moderater Form wie folgt:

• Rohstoffpreise

• Besetzung freier Stellen mit qualifiziertem Personal

• Rückgang der Absatzpreise

Die angestrebte Technologieführerschaft unseres Unternehmens bringt viele Chancen für eine erfolgreiche Zukunft mit sich. Wir streben die Erschließung weiterer Absatzmärkte innerhalb Europas und weiteren wachstumsstarken Ländern dieser Welt an. Der hohe Anteil an Mitarbeitern mit langjähriger Betriebszugehörigkeit ermöglicht es, das vorhandene Know-how im Unternehmen zu erhalten und auszubauen. Des Weiteren bestätigt dies die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber. Die gut ausgebildete und motivierte Belegschaft bietet die Chance, auch zukünftig durch stetige innovative Weiter- und Neuentwicklung der Produkte die Marktposition zu sichern und auszubauen. Die Verbesserung der IT-Sicherheit wird in 2023 weiter fortgesetzt.

2. Prognosebericht

Unsere Prognose zu Jahresbeginn 2023 war eine sich schrittweise normalisierende Lage gegenüber 2022 hinsichtlich Auftragseingang, Umsatz und EBIT. Diese Prognose hat sich in 2023 so nicht bestätigt. Umsatzseitig ist dieser Trend bezogen auf das Gesamtjahr nicht angekommen, weil der Auftragseingang sich verhalten entwickelte. Die Leistung lag aufgrund der Auslastung durch Großprojekte nur geringfügig unterhalb des geplanten Niveaus.

Ergebnisseitig wirkten gegenläufige Kostensteigerungen und Terminverschiebungen in einzelnen Projekten wie dargestellt, was sich nach unserer heutigen Erwartung schrittweise entspannen dürfte.

Nach der erfreulichen Entwicklung der Gesamtleistung im Jahr 2023 gehen wir von einem weiteren deutlichen Umsatzwachstum aus, auch wenn der Auftragsbestand zum Jahresbeginn unterhalb des Niveaus von Ende 2023 liegt. Planerisch erwarten wir, dass wir das letztjährige Materialkostenniveau etwas verringern können und Effizienzsteigerungsmaßnahmen Wirkung zeigen. Weiterhin nimmt die Kalkulationssicherheit für Neuprojekte durch den erreichten Ausbaustand des ERP-Systems weiter zu. Für den Auftragseingang rechnen wir mit einem Anstieg zur Jahresmitte 2024. Im Bereich Personal stellen wir die Weichen für weiteres Wachstum und bauen Kapazitäten in Vertrieb, Automatisierung und Service aus, was mit einer Steigerung der Kosten im Jahr 2024 einhergeht. Daraus resultierend rechnen wir mit einer leichten Verbesserung des EBIT und einem daraufhin höheren wirtschaftlichen Eigenkapital gegenüber dem Jahr 2023.

Im Hinblick insbesondere auf die politischen und weltwirtschaftlichen Risiken fahren wir weiterhin "auf Sicht" und stellen unsere Planungsprämissen fortlaufend auf den Prüfstand. Einzelne Investitionsmaßnahmen im Bereich Digitalisierung und Ersatzinvestitionen in Anlagen sind in der Planung enthalten.

Wir beurteilen die wirtschaftliche Situation des Unternehmens für 2024 trotz vorhandener globaler Unsicherheiten wie oben dargestellt als stabil. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Für das Jahr 2024 erwarten wir aufgrund der oben genannten leichten Kostensteigerungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und einem geplanten Personalaufbau eine zufriedenstellende Ergebnisentwicklung.

 

Irschenberg, am 2. Februar 2024

gez. Dr. Matthias Rumpelhardt, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 414.652,00 516.315,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 270.280,00 327.937,00
II. Sachanlagen 144.372,00 188.378,00
B. Umlaufvermögen 6.156.079,82 6.074.221,57
I. Vorräte 2.645.230,11 1.501.193,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.476.197,91 1.546.587,12
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.034.651,80 3.026.441,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 75.491,01 108.517,80
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 385.237,92 811.450,75
Summe Aktiva 7.031.460,75 7.510.505,12

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 4.715.606,49 4.715.606,49
III. Verlustvortrag 5.552.057,24 4.874.706,62
IV. Jahresüberschuss 426.212,83 -677.350,62
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 385.237,92 811.450,75
B. Rückstellungen 1.369.100,00 480.375,00
C. Verbindlichkeiten 5.662.360,75 7.030.130,12
Summe Passiva 7.031.460,75 7.510.505,12

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.142.794,75 4.609.109,90
2. Personalaufwand 3.344.393,63 3.007.325,64
a) Löhne und Gehälter 2.807.052,30 2.510.418,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 537.341,33 496.907,04
3. Abschreibungen 184.703,43 159.008,44
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 184.703,43 159.008,44
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.106.976,65 1.999.822,35
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.663,88
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 97.941,09 116.690,09
davon an verbundene Unternehmen 67.400,12 75.514,70
7. Ergebnis nach Steuern 429.443,83 -673.736,62
8. sonstige Steuern 3.231,00 3.614,00
9. Jahresüberschuss 426.212,83 -677.350,62

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

GDI Intralogistics GmbH, Irschenberg

I. Angaben zum Jahresabschluss

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Sitz der Gesellschaft ist Irschenberg, Amtsgericht München, HRB 208033.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB.

Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Die Gesellschaft ist bilanziell überschuldet. Der Jahresabschluss wurde trotz bestehender bilanzieller Überschuldung weiterhin unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Nach Einschätzung der Geschäftsleitung ist die Fortführung des Unternehmens den Umständen nach überwiegend wahrscheinlich, insbesondere ist die Liquidität des Unternehmens kurz- und mittelfristig gesichert. Zur Beseitigung der bilanziellen Überschuldung wurden Rangrücktrittsvereinbarungen abgeschlossen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen. Die Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen.

Sachanlagen

Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert.

Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen entsprechend den steuerlichen AfA-Tabellen nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen.

Unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellkosten zuzüglich angemessener Gemeinkosten bewertet. Vertriebs- und nicht die Herstellung betreffende Verwaltungskosten bleiben außer Ansatz.

Forderungen und sonstige Aktiva

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes Rechnung getragen. Einzelwertberichtigungen von zweifelhaften Forderungen werden aufgrund angemessener kaufmännischer Beurteilung gebildet.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.

Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen).

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

GDI Intrallogistics GmbH, Irschenberg

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 481.792,89 29.204,00 0,00 510.996,89
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 519.792,61 53.836,43 10.872,15 562.756,89
1.001.585,50 83.040,43 10.872,15 1.073.753,78
Abschreibungen Nettobuchwerte
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 153.855,89 86.861,00 0,00 240.716,89 270.280,00 327.937,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 331.414,61 97.842,43 10.872,15 418.384,89 144.372,00 188.378,00
485.270,50 184.703,43 10.872,15 659.101,78 414.652,00 516.315,00

Eigenkapital

Die Geschäftsführung beabsichtigt, nach Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Rückstellungen

Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen.

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalaufwendungen sowie Rückstellungen für Gewährleistungen und Nacharbeiten enthalten.

Verbindlichkeiten

mit einer Restlaufzeit von
Gesamt-Betrag
TEUR
bis zu einem Jahr
TEUR
mehr als einem Jahr
TEUR
mehr als fünf Jahren
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 750 300 450 0
(Vorjahr) (1.050) (300) (750) (0)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.210 2.210 0 0
(Vorjahr) (3.483) (3.483) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 299 299 0 0
(Vorjahr) (212) (212) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.280 2.280 0 0
(Vorjahr) (2.248) (2.248) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 123 123 0 0
(Vorjahr) (37) (37) (0) (0)
Summe 5.662 5.212 450 0
(Vorjahr) (7.030) (6.280) (750) (0)

II. Sonstige Angaben

A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrugen im Berichtsjahr TEUR 696.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen.

B. Organe

Geschäftsführer: Dr. Matthias Rumpelhardt, kaufmännischer Geschäftsführer, Berlin.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

C. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten beträgt:

Kaufm./techn. Angestellte: 41
Gewerbliche Arbeitnehmer: 15
56

 

Irschenberg, 2. Februar 2024

gez. Dr. Matthias Rumpelhardt, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.02.2024 festgestellt.

Der Bestätigungsvermerk

An die GDI Intralogistics GmbH, Irschenberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GDI Intralogistics GmbH, Irschenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GDI Intralogistics GmbH, Irschenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsatze ordnungsmaf1iger Buchführung ein den tatsachlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mangel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, 23. Februar 2024

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