Oxford Instruments Overseas Marketing GmbH
Selbe AdresseErbringung sonstiger Vermittlungs- und Vermarktungsdienstleistungen für Patente
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maria Angeles Diaz Garcia seit 9.7.2025 | Geschäftsführer |
Gregor Reckert seit 19.2.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Oxford Instruments GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
WAS Worldwide Analytical Systems AGAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Oxford Instruments GmbHWiesbadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023Allgemeine Angaben und Erläuterungen Der Jahresabschluss der Oxford Instruments GmbH, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr 2022/2023 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften in §§ 264 ff. HGB und des GmbHG aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist im Handelsregister Wiesbaden, HRB 21599, eingetragen. Mit der Alleingesellschafterin, Oxford Instruments Holding GmbH, Wiesbaden, wurde im Geschäftsjahr 2013/2014 ein Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung zum 1. April 2013 geschlossen. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. Es handelt sich nach § 267 Abs. 2 HGB um eine mittelgroße Gesellschaft. Von den Befreiungsvorschriften der §§ 276, 286 Abs. 4 und 288 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss wird unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden auf Basis der erwarteten Nutzungsdauern linear vorgenommen, es wird monatsgenau abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt zwischen drei bis zehn Jahre. Die Zugänge bei geringwertigen Anlagegütern bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Den Lagerrisiken wird durch ausreichend bemessene Abschläge Rechnung getragen. In dem Vorratsvermögen sind Demonstrationsgeräte enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen erfassen alle bekannten, der Höhe nach ungewissen Verbindlichkeiten und sonstigen Risiken und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen 7 Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag enthalten, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. Grundsätzlich werden die Umsatzerlöse nach Leistungserbringung ausgewiesen. Lediglich bei der Abteilung NanoScience wird von Werklieferungsverträgen gesprochen, wodurch die geschuldete Leistung erst mit der Abnahme der Ware durch den Kunden als Umsatz gezeigt werden darf. Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten sind zum Stichtagskurs innerhalb der Gruppe bewertet. Aktive latente Steuern werden nicht angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlageposten ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im aktuellen Geschäftsjahr Forderungen gegen verschiedene andere Tochterunternehmen des Oxford Instruments Konzerns in Höhe von insgesamt TEUR 20.043 (i. Vj. TEUR 15.276). Davon bestehen Finanzforderungen in Höhe von TEUR 19.729 (i. Vj. TEUR 15.078) gegen die Gesellschafterin Oxford Instruments Holdings GmbH, Wiesbaden, im Rahmen des Cash-Poolings. Das Stammkapital beträgt unverändert EUR 4.049.000. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022/2023 in Höhe von EUR 2.112.424,41 (i. Vj. EUR 2.307.708,36) wurde aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Oxford Instruments Holdings GmbH, Wiesbaden, abgeführt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen Verpflichtungen im Personalbereich (TEUR 580), Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 239), Rückstellungen für Gewährleistungsinanspruchnahmen (TEUR 25) sowie Rückstellungen für Umlagen innerhalb der Gruppe (TEUR 258) und Reisekosten (TEUR 52). Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 12.771 (i. Vj. TEUR 11.344) betreffen mit TEUR 7.817 (i. Vj. TEUR 8.191) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Oxford Instruments Holdings GmbH, Wiesbaden. Diese resultieren mit TEUR 1.283 aus dem Ergebnisabführungsvertrag für das Geschäftsjahr 2019/2020, mit TEUR 2.114 aus dem Ergebnisabführungsvertrag für das Geschäftsjahr 2020/2021, mit TEUR 2.308 aus dem Ergebnisabführungsvertrag für das Geschäftsjahr 2021/2022 sowie mit TEUR 2.112 aus dem Ergebnisabführungsvertrag für das Geschäftsjahr 2022/2023. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 4.954 (i. Vj. TEUR 5.639) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden in Höhe von TEUR 1.861 (i. Vj. TEUR 1.230) Weiterbelastungen an durch den Konzern verbundenen Unternehmen dargestellt, für die die Oxford Instruments GmbH u.a. administrative Aufgaben (z.B. im Personalbereich) erledigt. Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände im Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 225 (i. Vj. TEUR 70) beziehen sich auf Abschreibungen von Demonstrationsgeräten, die im Vorratsvermögen ausgewiesen werden. Die Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen betragen TEUR 8 (i. Vj. TEUR 5). Die Erträge aus Währungsumrechnung betragen TEUR 5 (i. Vj. TEUR 9). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen vor allem Reisekosten, Umlagen innerhalb der Gruppe, Kfz-Kosten, Miete und Provisionen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0). Aufgrund des bestehenden Organschaftsverhältnisses mit der Oxford Instruments Holding GmbH, Wiesbaden, werden die Steuern beim Organträger (Oxford Instruments Holding GmbH) bilanziert. Sonstige Angaben Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 62 (i. Vj. 57) Mitarbeiter (Angestellte) beschäftigt. Zum 31. März 2023 waren 65 Mitarbeiter (Angestellte) beschäftigt. Geschäftsführung Im Berichtsjahr waren als alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer bestellt:
Die Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. Haftungsverhältnisse Zur Sicherung der Finanzlage wurde im Rahmen der Cash-Pooling-Vereinbarung von der Muttergesellschaft eine Kreditlinie von insgesamt TEUR 24.000 eingeräumt, die zum 31. März 2023 in Höhe von TEUR 16.651 für Erfüllungsbürgschaften an Kunden in Anspruch genommen wurde. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sich aus den bestehenden Miet- und Leasingverträgen ergebenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 217 für das Geschäftsjahr 2023/2024, TEUR 341 für die Geschäftsjahre April 2024 bis März 2026 und für Verpflichtungen ab April 2026 TEUR 0. Nachtragsbericht Herr Dirk Keune legte mit Wirkung zum 31. Oktober 2024 sein Amt als Geschäftsführer nieder. In der Gesellschafterversammlung vom 5. November 2024 wurde beschlossen, dass Herr Dr. Benjamin Tordoff mit Wirkung zum 01. November 2024 zum Geschäftsführer bestellt wird. Weitere berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. Konzernzugehörigkeit Alleinige Gesellschafterin zum 31. März 2023 ist die Oxford Instruments Holdings GmbH, Wiesbaden. Die Zahlen des vorliegenden Abschlusses werden in den Konzernabschluss der Oxford Instruments plc., Abingdon/Vereinigtes Königreich, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen im Sinne von § 285 HGB aufstellt. Der Konzernabschluss der Oxford Instruments plc. ist am Sitz der Gesellschaft in Abingdon/Vereinigtes Königreich erhältlich.
Wiesbaden, den 29. November 2024 Oxford Instruments GmbH Dr. Benjamin Tordoff, Geschäftsführer Gavin Fenton Hill, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/20231. Grundlagen des Unternehmens Die Oxford Instruments GmbH ist eine 100%ige Tochter der Oxford Instruments Holdings GmbH, Wiesbaden. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit High-Tech-Produkten und Dienstleistungen für Industrieunternehmen und wissenschaftliche Forschungsgemeinschaften, zur Abbildung, Analyse und Manipulation von der Mikro- bis zur atomaren und molekularen Ebene. Die Oxford Instruments GmbH vertreibt verschiedenste Forschungs- und Analysegeräte der Abteilungen NanoAnalysis, Asylum Research, NanoScience, Plasma Technology und Magnetic Resonance. Über die Produkte hinaus werden Dienstleistungen, wie Wartungsverträge, Reparaturen, Probenmessungen und Installationen angeboten. Der Geschäftsbereich NanoAnalysis bietet Lösungen für Materialcharakterisierung und Nanofertigung mit Scanning Elektronen Mikroskopen (SEM), Fokussiertem Ionenstrahl (FIB) und Transmission Elektronen Mikroskopen (TEM). Asylum Researchs Produktportfolio befasst sich mit Rasterkraftmikroskopie im Rahmen von biowissenschaftlichen Anwendungen und Werkstoffkunde. Plasma Technology bietet eine Reihe an hochleistungsfähigen und flexiblen Geräten für Halbleiterprozesskunden in Forschung, Entwicklung und Produktion. Der Geschäftsbereich NanoScience entwickelt Hochleistungskryogentechnik und -kryogenfreie Umgebungen für Ultraniedrigtemperatur- und Hochmagnetfeldapplikationen für Physik, Chemie und Werkstoffwissenschaften bis zur atomaren Ebene. Die Abteilung Magnetic Resonance bietet Produkte für die Kernspinresonanzspektroskopie / NMR- Spektroskopie, die sowohl in der Forschung als auch in der Qualitätskontrolle ihren Einsatz finden. Die vertriebenen Produkte der Bereiche Plasma Technology, Magnetic Resonance, Nano- Science, NanoAnalysis und Asylum Research werden nahezu vollständig von der Oxford Plc., Abingdon/Vereinigtes Königreich, sowie deren verbundenen Unternehmen mit Sitz in Europa und USA bezogen. Der Vertrieb erfolgt im Wesentlichen für den deutschsprachigen sowie europäischen Markt. Unsere Produkte werden insbesondere in den Bereichen der öffentlichen Einrichtungen und der Industrie vertrieben. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Die Konjunktur im Bereich der Hochtechnologieprodukte für den universitären Bereich sowie für die Industrie schätzen wir nach wie vor als robust ein. Die Oxford Instruments GmbH verzeichnete im Geschäftsjahr 2022/2023 einen erfolgreichen Geschäftsverlauf. Der Umsatz nahm gegenüber dem exzellenten Vorjahresergebnis erwartungsweise um 7,0% zu. Der Anteil des Serviceumsatzes hat mit 33,8% ein überdurchschnittliches Wachstum erfahren. Der Auftragseingang ist mit 30,0% gegenüber dem Vorjahr sehr stark angestiegen. Der Auftragsbestand der Oxford Instruments GmbH liegt zum Stichtag mit insgesamt TEUR 35.494 (Vorjahr: TEUR 21.997), bedingt durch den enormen Anstieg im Auftragseingang, im laufenden Geschäftsjahr um TEUR 13.497 über dem Vorjahr, was einem Anstieg um 61,4% entspricht. Der Geschäftsbereich Plasma Technology konnte mit TEUR 15.467wesentlich zum Umsatzvolumen beitragen. Der Auftragseingang stieg zum Vergleichszeitraum um 60% auf TEUR 24.298. Im Bereich NanoAnalysis stieg den Umsatz um 22% auf TEUR 14.283. Der Auftragseingang stieg ebenfalls mit 17% auf TEUR 15.290. Der Umsatz im Geschäftsbereich NanoScience stieg um 23% auf TEUR 5.825 an. Eine Erhöhung des Auftragseingangs war im laufenden Geschäftsjahr ebenfalls möglich. Dieser ist um 45% auf TEUR 9.706 gewachsen. Im Bereich Asylum Research lagen sowohl Umsätze als auch Auftragseingänge unter dem Ergebnis des Vorjahres. Hier erreichten wir einen Umsatz in Höhe von TEUR 3.263 (-45%) und einen Auftragseingang in Höhe von TEUR 3.212 (-43%). Magnetic Resonance erzielte in dem zweiten Geschäftsjahr innerhalb der Oxford Instruments GmbH einen Umsatz von TEUR 643 (153%) und einen Auftragseingang von TEUR 811 (104%). Plasma Technology ist mit einem vergleichsweise geringen Umsatzanstieg in Höhe von 8% im Geschäftsjahr 2022/2023 mit 39% Umsatzanteil die größte Sparte innerhalb der Oxford Instruments GmbH. Hier ist anzumerken, dass die Nachfrage an diesen Produkten einem zyklischen Markt unterliegen und daraus Auftrags- und Umsatzschwankungen resultieren. Ebenfalls ist hervorzuheben, dass die Umsatzrealisierung im Servicebereich um 68% angestiegen ist. Darüber hinaus konnte in den Auftragseingängen im Produktbereich mit 99% beinah eine Verdopplung des Vorjahresergebnisses erzielt werden. Wir rechnen weiterhin mit einem stabilen Marktanteil unserer Produkte. Der Bereich Plasma Technology wird weiterhin einen entscheidenden Anteil zum Umsatz- und Betriebsergebnis beitragen. NanoAnalysis hat mit diesem Geschäftsjahr ein enormes Wachstum sowohl im Umsatz als auch im Auftragseingang erfahren und stellt damit die zweitgrößte Abteilung dar. In den Auftragseingängen als auch Umsätzen wurden die Erwartungen im Produktbereich mit jeweils ca. 23% weitaus übertroffen. Dieses Ergebnis führt erneut zu einem sehr guten Jahresergebnis für die Geschäftseinheit. Wir gehören weiterhin zu den marktführenden Anbietern in diesem Produktsegment und rechnen mit einem ansteigenden Marktanteil. Der Bereich Asylum Research bietet mit seinem Produktportfolio eine Vielzahl von möglichen Anwendungen sowohl in der Materialanalyse als auch in den Biowissenschaften im Nanomessbereich. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Abteilung im Gegensatz zum Vorjahr ihre Ziele nicht erreichen. Die Umsatzerlöse als auch Auftragseingänge sind um ca. 44% gefallen. Lediglich der Servicebereich ist im Umsatz um 53% und im Auftragseingang um 31% gegenüber dem bereits starken Vorjahr gewachsen. Das Geschäftsfeld NanoScience bietet Produkte und Dienstleistungen für Ultraniedrigtemperatur- und Hochmagnetfeldapplikationen bis zur atomaren Ebene. Auf das etwas reduzierte Vorjahresergebnis konnte die Geschäftseinheit ihr Ergebnis im Umsatz um 23% steigern. Ebenfalls konnten mehr Auftragsvolumen in Höhe von 45% erzielt werden. Magnetic Resonance ergänzt das lokal vertriebene Produktportfolio um NMR Produkte, die unseren bestehenden Kundenstamm ebenfalls ansprechen. Im nun zweiten Geschäftsjahr, nachdem die Geschäftseinheit in die Oxford Instruments GmbH integriert wurde, konnten die Ziele sowohl im Umsatz als auch Auftragseingängen übertroffen werden. Hier konnte eine Umsatzsteigerung von 153% und ein Auftragseingang von 105% erzielt werden. 2.2 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen wir unsere Gesellschaft steuern, sind Umsatz, Auftragseingang und Ergebnis vor Steuern. 2.2.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Oxford Instruments GmbH befindet sich mit TEUR 31.562 über dem Niveau des Vorjahres (TEUR 24.933). Diese Erhöhung der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus einem um TEUR 1.745 höheren Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und einem um TEUR 4.766 höheren Bestand an Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind um TEUR 4.568 auf TEUR 10.470 im aktuellen Geschäftsjahr angestiegen. Dies resultierte aus den deutlich höheren Auftragseingängen im aktuellen Geschäftsjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 12.771 (i. Vj. TEUR 11.344) betreffen mit TEUR 7.817 (i. Vj. TEUR 8.191) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Oxford Instruments Holdings GmbH, Wiesbaden. Diese resultieren mit TEUR 1.283 aus dem Ergebnisabführungsvertrag für das Geschäftsjahr 2019/2020, mit TEUR 2.114 aus dem Ergebnisabführungsvertrag für das Geschäftsjahr 2020/2021, mit TEUR 2.308 aus dem Ergebnisabführungsvertrag für das Geschäftsjahr 2021/2022 sowie mit TEUR 2.112 aus dem Ergebnisabführungsvertrag für das Geschäftsjahr 2022/2023. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 4.954 (i. Vj. TEUR 5.639) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 2.2.2 Finanzlage Die derzeitige Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über das Cash-Pool Agreement mit der HSBC Bank. Dieses Cash-Pool Agreement besteht zwischen der HSBC Bank einerseits sowie der Oxford Instruments Holdings GmbH, Wiesbaden, und der Oxford Instruments GmbH, Wiesbaden, andererseits. Zur Sicherung der Finanzlage wurde im Rahmen der Cash-Pool-Vereinbarung von der Muttergesellschaft eine Kreditlinie von insgesamt TEUR 24.000 eingeräumt, die zum 31. März 2023 in Höhe von TEUR 16.651 für Erfüllungsbürgschaften an Kunden in Anspruch genommen wurde. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr sowie bis zum Aufstellungszeitpunkt des Lageberichts jederzeit gegeben. Die Eigenkapitalquote beträgt 12,8% (i. Vj. 16,2%). 2.2.3 Ertragslage Trotz der zyklischen Nachfrage an Produkten verschiedener Geschäftsbereiche konnte das Rekordergebnis des Vorjahres übertroffen werden. Im Auftragseingang stellen die erzielten TEUR 53.317 erneut eine Bestleistung dar. In den vergangen fünf Geschäftsjahren konnten das Ergebnis jeweils übertroffen werden. Die Auftragslage zum Geschäftsjahresende 2022/2023 wird mit TEUR 35.494 als äußerst positiv angesehen. Die Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr 2022/2023 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.476 auf TEUR 39.453. Die Umsatzanteile der Geschäftsbereiche NanoAnalysis und NanoScience haben sich positiv entwickelt, lediglich in dem Bereich Asylum Research reduzierte sich der Anteil. Die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 2.056 resultieren im Wesentlichen aus Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen der Oxford Instruments plc. Die Materialeinsatzkosten sind aufgrund der mit der Oxford Instruments plc. festgelegten Transferpreisvereinbarung für die einzelnen Unternehmensbereiche geregelt. Die Wareneinsatzkosten sind umsatzbedingt um TEUR 458 auf TEUR 28.376 gestiegen. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr durch Personalzuwachs um TEUR 917 gestiegen. Im Vorjahr wurde für das Geschäftsjahr 2022/2023 angenommen, dass das Ergebnis vor Steuern bei einem vergleichbaren Umsatzvolumen auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr (TEUR 2.308) landen würde. Im Geschäftsjahr 2022/2023 weist die Oxford Instruments GmbH ein positives Ergebnis vor Steuern von TEUR 2.112 aus, da in Personal und weitere Betriebskosten investiert wurde. Insgesamt schätzen wir die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft im Berichtszeitpunkt als stabil ein. 3. Prognosebericht Basierend auf den vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahresende 31. März 2024 wird erneut ein deutliches Umsatzwachstum von circa 15% erzielt und das Ergebnis vor Steuern wird leicht unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2022/2023 erwartet. Das prognostizierte Ergebnis vor Steuern der Oxford Instruments GmbH zum Geschäftsjahresende 31. März 2025 wird leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023/2024 erwartet. Die Umsatzerlöse werden deutlich über dem Vorjahr geschätzt. Des Weiteren erwarteten wir eine leicht ansteigendes Auftragsvolumen. Das Auftragsvolumen wird in dem Bereich NanoScience hinter dem Vorjahr prognostiziert. Das Auftragsvolumen in Plasma Technology sollte auf einem vergleichbaren Niveau gegenüber dem Vorjahresergebnis liegen. Die Auftragseingänge im Bereich Magnetic Resonance, NanoAnalysis und Asylum Research werden mit einem Ergebnis über den Vorjahreszahlen vermutet. Insgesamt wird die Auftragslage innerhalb der Oxford Instruments GmbH als durchweg positiv angesehen und leicht über dem Vorjahr prognostiziert. Diese Annahmen werden durch Investitionen in das Verkaufsteam und die Backoffice-Strukturen bekräftigt. Die Umsatzerlöse 2024/2025 der jeweiligen Einheiten werden insgesamt wegen des hohen Backlogs und Investitionsmaßnahmen in die Infrastrukturen der produzierenden Geschäftseinheiten über dem Vorjahresergebnis erwartet. Die höchsten Volumina werden bei Plasma Technology und NanoScience prognostiziert. Die Schätzung für NanoAnalysis liegt auf einem ähnlichen Niveau gegenüber des Vorjahresergebnisses. Die Abteilungen Asylum Research und Magnetic Resonance werden schätzungsweise leicht hinter dem Vorjahresniveau liegen. Der Ergebnis vor Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2022/2023 beträgt TEUR 2.112; die Geschäftsführung beurteilt die Entwicklung als günstig. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Die Geschäftsleitung beobachtet die weiteren Entwicklungen sehr genau durch regelmäßige Analyse des Marktumfeldes und durch sehr enge Zusammenarbeit mit den Oxford Produktionsstätten. 4. Chancen- und Risikobericht Unsere Geschäftstätigkeit ist einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln einer Vertriebs- und Servicegesellschaft verbunden sind. Daneben bieten sich aber auch Chancen, die der Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens dienen. Im Zuge einer regelmäßigen Marktbeobachtung wird daher unsere Branche, deren Umfeld, die technologischen und politischen Entwicklungen sowie unser Wettbewerbsumfeld nach Gefahren und Gelegenheiten untersucht und die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken eruiert. Ziel unseres Finanzmanagements ist die Gewährleistung fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen und die Einbringung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen innerhalb der Fälligkeitszeiträume sicherzustellen. Unser integriertes Berichts- und Kontrollsystem liefert uns monatliche Kennzahlen, anhand derer Abweichungen zur Planung analysiert und entsprechende Maßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden können. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Personalplanung vorgesehen. Höhere Investitionsmaßnahmen bedürfen einer weiteren Genehmigung und werden weiterhin vorerst zurückgestellt. Der Markt für Forschungsgeräte ist zum einen bei weitem nicht gesättigt und neue Techniken werden vermehrt auf Interesse bei Wissenschaftlern und Forschern stoßen. Hier ist Oxford Instruments einer der Marktführer für Messtechniken wie z.B. EDS für SEM. Mit weiteren Produkten, wie z.B. die Ramanmikroskopie von WITec, die in das Produktportfolie mitaufgenommen wurden, gelingt es weitere potenzielle Kunden zu identifizieren und so den Umsatz zu steigern. Auch in anderen Bereichen ergeben sich Synergieeffekte, sowohl im technologischen Bereich als auch in der weltweiten Marktpräsenz und im Service. Die Diversifikation der Oxford Instruments mit einer hochtechnologischen Produktpalette bedient Kunden aus unterschiedlichen Geschäftsbereichen und basiert auch auf verschiedenen Produktsparten der Oxford Instruments GmbH. Es wird unsere Aufgabe sein, das Vertrauen der Kunden auf dem kontinuierlichen Weg eines innovativen Unternehmens zu kräftigen. Das Hauptrisiko des Unternehmens liegt in externen Risiken. Der Erfolg des Unternehmens hängt auf dem Beschaffungsmarkt von den strategischen Entscheidungen der Muttergesellschaft ab. Der Krieg in der Ukraine hat zum einen die Energieversorgung in Europa schwieriger gemacht, auf der anderen Seite aber auch zu einem starken Preisanstieg bei Gas, Öl und Strom geführt. Dies hat eine weltweite Inflation ausgelöst. Diese Preissteigerungen führen auf der einen Seite zu höherem Materialaufwand beim Einkauf, welche direkten Einfluss auf die Preisbildung und somit Beschaffung der Produkte aus unseren produzierenden Werken hat. Sie führen allerdings auch zu höherem Personalaufwand, da die Löhne im Nachgang der Inflation ansteigen werden. Aufgrund der starken Ausrichtung unseres Produktportfolios im Bereich des öffentlichen Sektors und der langfristig ausgerichteten Beschaffungsplanungen erwarten wir weiterhin geringere Auswirkungen auf dem Absatzmarkt. Ein hohes Risiko sehen wir in der allgemeinen Konjunkturentwicklung im industriellen Bereich und deren Zurückhaltung bei Ersatzbeschaffungen von Investitionsgütern. Dies könnte negativen Einfluss auf unsere Auftragslage und unsere Geschäftsentwicklung haben. Um diesem potenziellen Risiko entgegenzuwirken, haben wir mit Ausbau des Marketing- und Serviceteams unsere Marktpräsenz und Reaktionszeiten verbessert. Unsere Kundenbeziehungen werden im Dienstleistungs- und Servicebereich durch Erweiterung unserer angebotenen Kundenschulungen, jährlichen Workshops, Verkauf von Wartungsverträgen und Garantieverlängerungen über alle Geschäftseinheiten gestärkt. Das Liquiditäts- und Ausfallrisiko von Forderungen werden als sehr gering angesehen, da der Großteil des Kundestamms seine Gelder aus dem öffentlichen Bereich bezieht. Insgesamt sehen wir derzeit keine erkennbaren Risiken, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden oder zu einer dauerhaften wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen könnten.
Wiesbaden, den 29. November 2024 Oxford Instruments GmbH Dr. Benjamin Tordoff, Geschäftsführer Gavin Fenton Hill, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Oxford Instruments GmbH, Wiesbaden PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Oxford Instruments GmbH, Wiesbaden - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Oxford Instruments GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mainz, 29. November 2024 BDO
AG
F. Dülz, Wirtschaftsprüfer K. Höhn, Wirtschaftsprüfer |
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