Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 500216
Eingetragen
1.4.1977
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit chemischen ErzeugnissenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung, Verarbeitung und Handel mit chemischen Produkten, insbesondere mit Schaum- und Kunststoffen aller Art, sowie der Handel mit sonstigen Produkten. Die Beteiligung an anderen Firmen im Inund Ausland, die Übernahme von Komplementärstellungen in neuen Firmen, die Verwaltung von Patenten und ähnlichen Rechten für selbst entwickelte Schaumkunststoffe und sonstigen Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin J. Dr. Deiß
seit 4.6.2009
Geschäftsführer
Josef Deiß
seit 12.6.2006
Geschäftsführer
Wolfgang Lukat
seit 12.6.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Iso - Chemie GmbH

Aalen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die ISO-Chemie GmbH bietet vielfältige Produkte zur Abdichtung von Fenstern, Türen und Fassaden sowie innovative Schaumstofflösungen für Transport und Verpackung.

Für unser Unternehmen war das Geschäftsjahr 2023 wieder erfolgreich. Bedingt durch die unbefriedigende allgemeine Wirtschaftslage mussten wir Umsatzrückgänge gegenüber dem Vorjahr verzeichnen und erzielten die geplanten Umsätze.

Unsere Marktpräsenz konnten wir 2023 erfolgreich weiterentwickeln.

Gegenüber dem Vorjahr blieb unsere organisatorische Struktur im Wesentlichen unverändert. Dadurch traten auch keine entscheidenden Änderungen unserer Kostenstruktur ein. Diese entsprach den Planzahlen. Die Mitarbeiterzahl wurde dem Bedarf entsprechend angepasst. Der Ausbildungsstand wird im Unternehmen stets konstant beibehalten, um auch weiterhin fachlich hoch qualifiziertes Personal zur Verfügung zu haben.

Die Kapitalstruktur ist als ausgewogen zu bezeichnen. Die Struktur unseres kurz- und langfristigen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist stabil.

Unsere wirtschaftliche und finanzielle Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen.

2. Forschung und Entwicklung

Die wichtigsten Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Die Mitarbeiterzahl in Forschung und Entwicklung war im Jahr 2023 konstant.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 war weiterhin geprägt von den Folgen der globalen Krisen. Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe ging um 2,0% zurück. Insgesamt ist der BIP nach Angaben des statistischen Bundesamtes um 0,3% gesunken. Dieses lag damit unter der erwarteten Prognose Anfang des Jahres von 0,2% Wirtschaftswachstum.

Während im Vorjahr noch starke Beeinträchtigungen durch Material- und Lieferengpässe vorherrschten, hatte dies im Jahr 2023 zu einer deutlichen Verbesserung der Situation geführt. Auch die Inflationsrate lag zum Jahresende unter 4,0% (Vorjahr: 7,9%).

Wir konnten trotz der allgemein angespannten Marktsituation und rückläufiger gesamtwirtschaftlicher Entwicklung, Kundenbeziehungen festigen und Neuprojekte platzieren. Auch die Zusammenarbeit mit Neukunden konnte intensiviert und ausgebaut werden.

2. Geschäftsverlauf

Wir können auch 2023 auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurückblicken.

Im Geschäftsjahr 2023 haben wir unsere Umsatz- und Ertragsziele erreicht.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Außerordentliche Vorgänge waren nicht zu verzeichnen.

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich auch, wie in den Vorjahren gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 stetig weiter verbessert.

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Die Liquiditätslage ist unverändert positiv zu beurteilen trotz der im Geschäftsjahr vorgenommenen Ausschüttung.

a) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Ergebnis vor Steuern, Umsatzrendite und den Cashflow heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem operativen Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibung und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen.

5. Gesamtaussage

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Unsere angestrebten Unternehmensziele für das Berichtsjahr konnten weitgehend erreicht werden.

III. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin die strikte Kundenorientierung unseres Vertriebs forcieren.

.

Wir gehen auch für das Geschäftsjahr 2024 von einem konstanten Umsatz aus.

Durch die straffe Kostenstruktur rechnen wir auch im Geschäftsjahr 2024 wieder mit einem zufriedenstellenden Ergebnis.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv.

Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Ertragswirtschaftliche Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben in der Branche zugenommen. Da unsere neuen Produkte echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich eher gesunken sind. Wir gehen davon aus, dass wir unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausbauen zu können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch ständige Qualitätskontrollen durch.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin vor allem in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld sowie in weltwirtschaftlichen Turbulenzen aufgrund der Corona-Pandemie. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Management.

 

Aalen, den 27. November 2024

Dr. Martin Deiß, Geschäftsführer

Josef Deiß, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 6.876.133,00 8.405.551,66
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 25.970,00 29.720,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.969,00 29.719,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen 6.850.163,00 8.375.831,66
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 770,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4.911.337,00 5.785.739,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.803.865,00 2.000.204,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 134.960,00 589.118,66
B. Umlaufvermögen 25.349.612,91 25.859.659,75
I. Vorräte 11.825.880,18 15.811.526,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.672.099,24 4.256.985,44
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.851.633,49 5.791.147,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.541,00 0,00
Aktiva 32.259.286,91 34.265.211,41

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 27.711.694,67 27.987.639,72
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen 27.611.694,67 27.887.639,72
1. andere Gewinnrücklagen 27.611.694,67 27.887.639,72
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00
B. Rückstellungen 2.683.288,66 4.469.769,21
C. Verbindlichkeiten 1.864.303,58 1.807.802,48
Passiva 32.259.286,91 34.265.211,41

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
1. Rohertrag 37.404.854,24 43.867.037,36
2. Personalaufwand 18.441.879,87 17.856.491,82
a) Löhne und Gehälter 15.595.856,44 15.082.730,18
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.846.023,43 2.773.761,64
3. Abschreibungen 2.147.676,30 2.273.158,94
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.147.676,30 2.273.158,94
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 12.916.432,41 15.409.318,79
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 149.579,33 13.699,07
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.991,00 7.541,24
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.709.787,61 3.100.596,84
8. Ergebnis nach Steuern 2.331.666,38 5.233.628,80
9. sonstige Steuern 7.611,43 0,00
10. Jahresüberschuss 2.324.054,95 5.233.628,80
11. Einstellungen in Gewinnrücklagen 2.324.054,95 5.233.628,80
a) in andere Gewinnrücklagen 2.324.054,95 5.233.628,80
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Aalen, den 27. November 2024

Dr. Martin Deiß, Geschäftsführer

Josef Deiß, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2024 festgestellt.

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der Iso-Chemie GmbH, Aalen

I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Iso-Chemie GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Aalen
Registergericht: Ulm
Registernummer: HRB 500216

II. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Iso-Chemie GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abgänge wurden zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens mit ihren Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen ausgebucht.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abgänge wurden zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens mit ihren Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen ausgebucht.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Dabei wurde die lineare und degressiv Abschreibungsmethode gewählt, da hierdurch der tatsächliche Wertverlust der Vermögensgegenstände am besten wiedergespiegelt wird.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten werden auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen.

In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum jeweiligen Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene, einzeln vorgenommene Abwertung Rechnung getragen. Hinsichtlich des allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus Liefer- und Leistungsverkehr mit 2,4 % (Inland) und 2,4 % (Ausland) gebildet worden. Soweit hierin Werte enthalten sind die auf eine fremde Währung lauten, wurden diese mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Die flüssigen Mittel (Kassenbestand, Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten) wurden zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte höher lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Werte lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Diese wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Aufgrund der kurzfristigen Vertragslaufzeit ist von einem sehr geringen Währungsrisiko auszugehen.

IV. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Als Anschaffungs- und Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert aus Vorjahr wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 15 Jahre festgelegt.

V. Sonstige Angaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer:

 

Herr Josef Deiß, Kaufmann

Herr Dr. Martin Deiß, Dipl. Kaufmann

Beide Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, über die zu berichten wäre.

 

Aalen, den 15. Oktober 2024

Iso-Chemie GmbH

Josef Deiß, Geschäftsführer

Dr. Martin Deiß, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Iso-Chemie GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Iso-Chemie GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Iso-Chemie GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Schwäbisch Gmünd, den 13. Dezember 2024

ALP Lutz GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl. oec. Heinz Lutz, Wirtschaftsprüfer

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