Idee360 GmbH
67mPublic-Relations-Beratung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Remmert seit 7.8.2012 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TRAPP GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011LageberichtGeschäfts- und Rahmenbedingungen Die Gesellschaft ist eine 100 %-Tochter der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES). Sie ist auf mehreren Geschäftsfeldern tätig: Altpapierhandel, Altpapieraufbereitung, Aktenvernichtung und sonstige Entsorgungsleistungen. Der Entsorgungsmarkt war auch im Geschäftsjahr 2011 von einer weiterhin hohen Verfügbarkeit von Entsorgungskapazitäten für nicht vorbehandelte Abfälle aus Haushalten und Gewerbe gekennzeichnet. Das Preisniveau für Entsorgungsleistungen verharrte im Jahresverlauf auf niedrigem Niveau. Dagegen stiegen die Weltmarktpreise für Sekundärrohstoffe, darunter auch Altpapier, im Laufe des Geschäftsjahres zunächst deutlich an, um dann bis zum Jahresende wieder nachzugeben. Das Geschäftsjahr stand ganz im Zeichen der Restrukturierung des Geschäftsbetriebs, der im Vorjahr aus einem Insolvenzverfahren herausgelöst worden war, und der Integration der Gesellschaft in die FES-Gruppe. So wurde eine nicht mehr ausgelastete Sortieranlage rückgebaut und veräußert sowie nicht länger benötigte Flächen an andere Gesellschaften der FES-Gruppe übertragen. Sämtliche Logistikleistungen bei TRAPP-Kunden wurden durch die FES Abfallmanagement- und Service GmbH, Frankfurt am Main, einem Unternehmen der FES-Gruppe, als Nachunternehmer von TRAPP übernommen. Die Abarbeitung des in Vorjahren aufgelaufenen Rückstaus bei der Instandhaltung der Betriebsstätte wurde fortgesetzt. So erfolgte eine umfassende Renovierung der Büro- und Sozialräume im Verwaltungsgebäude der Gesellschaft. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ergebnis, Eigenkapital Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2011 einen Jahresüberschuss von TEUR 262 (Vorjahr Jahresfehlbetrag von TEUR 655) erzielt. Das Vorjahresergebnis wurde wesentlich durch eine Anpassung des Wertansatzes des Anlagevermögens und durch die Durchführung von in der Vergangenheit unterlassenen Instandhaltungsmaßnahmen an Gebäuden und Betriebsausstattung beeinflusst. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag betrug zum Bilanzstichtag TEUR 368 (Vorjahr TEUR 630). Die 5-Jahres-Finanzplanung der Gesellschaft sieht vor, das Eigenkapital bis zum Jahr 2013 wieder vollständig herzustellen. Mit der Muttergesellschaft FES besteht eine Cashpooling-Vereinbarung, die die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft gewährleistet. Umsatz Die Umsätze im Geschäftsjahr betrugen TEUR 13.387 (Vorjahr TEUR 7.803). Der Umsatzanstieg beruht vor allem darauf, dass die Gesellschaft ihren Geschäftsbetrieb erst im Mai 2010 aufgenommen hat, so dass der Vorjahreswert lediglich für ein Rumpfgeschäftsjahr steht. Die Umsatzerlöse entfallen auf die Geschäftsfelder Altpapierhandel, Altpapieraufbereitung und Aktenvernichtung/sonstige Entsorgungsleistungen. Investitionen, Anlagevermögen Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr insgesamt TEUR 224 (Vorjahr TEUR 2.573) investiert. Dieser Betrag entfällt weitaus überwiegend auf den Ersatz von Fahrzeugen, technischen Einrichtungen und Büroausstattung. Der Wertansatz des Anlagevermögens lag zum Bilanzstichtag bei TEUR 1.643 (Vorjahr TEUR 1.836). Der Rückgang ergibt sich unter anderem aus einer Übertragung von Vermögensgegenständen an andere Gesellschaften der FES-Gruppe. Cashflow, Fremdkapital Der Cashflow (= Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt TEUR 498 (Vorjahr TEUR 82) und hat dazu beigetragen, dass die Gesellschaft neben der laufenden Geschäftstätigkeit auch alle Investitionen vollständig mit eigenen Mitteln finanzieren konnte. Die Gesellschaft nahm zum Bilanzstichtag keine Bankkredite in Anspruch. Das Zinsergebnis der Gesellschaft beträgt ./. TEUR 28 (Vorjahr ./. TEUR 7). Die Gesellschaft ist in das Cashpooling-System der FES-Gruppe eingebunden. Sie konnte im Berichtszeitraum jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Mitarbeiter Die Gesellschaft verfügte zum Ende des Geschäftsjahrs über insgesamt 39 Mitarbeiter (Vorjahr 46 Mitarbeiter), davon 13 Angestellte (Vorjahr 14 Angestellte) und 26 Arbeiter (Vorjahr 32 Arbeiter). Zusätzlich wurde 1 Auszubildende beschäftigt (Vorjahr 2 Auszubildende). Die Verringerung der Anzahl der Beschäftigten ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass Mitarbeiter, z. B. Kraftfahrer, von TRAPP in andere Gesellschaften der FES-Gruppe gewechselt sind. Die Organisation der Berufsausbildung wird von FES zentral wahrgenommen. Lage und Entwicklung der Gesellschaft Insgesamt hat sich die Gesellschaft im Berichtsjahr aus unserer Sicht positiver als geplant entwickelt. Die wirtschaftlichen Aussichten beurteilen wir positiv. Im Hinblick auf die zum Bilanzstichtag ausgewiesene bilanzielle Überschuldung von TRAPP hat die Gesellschafterin FES erklärt, dass sie dafür Sorge tragen wird, dass die Gesellschaft ihren finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen können wird. Chancen und Risiken Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem von FES eingebunden. Die FES-Gruppe nutzt ein formalisiertes Risikomanagementsystem zur systematischen Erfassung von Risiken und Chancen. Zu diesem Zweck werden regelmäßige Risikoinventuren durchgeführt. Die Ergebnisse werden zu Risikoberichten zusammengefasst. Eine wichtige Rolle bei der Früherkennung von Risiken und Chancen nimmt das monatliche Berichtswesen der FES-Gruppe ein, in das die Gesellschaft eingebunden ist. Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf die Fortführung der Gesellschaft haben könnten, sind nicht bekannt. Die Gesellschaft setzt im Rahmen der Finanzierung ihrer Geschäftstätigkeit keinerlei Finanzinstrumente, z. B. zur Absicherung gegen Wechselkurs,- Zinssatz- und andere Marktschwankungen, ein. Sie unterliegt damit nur üblichen Finanzierungsrisiken. Umsatzrisiken: Die Gesellschaft erzielt den weitaus überwiegenden Teil ihrer Umsatzerlöse aus der Veräußerung von Altpapier an die Papierindustrie und andere Großabnehmer. Die Nachfrage nach Altpapier ist konjunkturabhängig und unterliegt daher zyklischen Schwankungen. Die von der Gesellschaft abgeschlossenen Entsorgungsverträge sind zeitlich befristet und werden in regelmäßigen Abständen neu ausgeschrieben. Die zukünftige Entwicklung dieses Teils des Auftragsumfangs der Gesellschaft hängt daher von ihrer Fähigkeit ab, wettbewerbsfähige Angebote vorlegen zu können. Ausfallrisiken: Das Ausfallrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch die Bildung von Pauschal- und Einzelwertberichtigungen ausreichend abgedeckt. Preisänderungsrisiken: Die Weltmarktpreise für Altpapier unterliegen starken Schwankungen und können nicht vorhergesagt werden. Das daraus resultierende Ergebnisrisiko relativiert sich jedoch, da die Gesellschaft Altpapier sowohl an- als auch verkauft und dabei eine in der Regel stabile Marge generiert. Durch die Einbindung in das Cashpooling-System von FES unterliegt die Gesellschaft der Entwicklung der Marktzinssätze. Zahlungsstromrisiken: Höhe und Zeitpunkte der Mittelzu- und -abflüsse aus dem Handel mit Altpapier sind gut planbar.Die mit den Kunden für Entsorgungsleistungen abgeschlossenen Verträge führen überwiegend zu monatlich wiederkehrenden Zahlungsströmen innerhalb überschaubaren Schwankungsbreiten, die eine verlässliche Steuerung der Liquiditätsrisiken ermöglichen. Von Schwankungen der sonstigen Zahlungsströme gehen keine besonderen Risiken aus. Liquiditätsrisiken: Liquiditätsrisiken liegen insbesondere auf Grund der Einbindung der Gesellschaft in das konzernweite Cashpoolingsystem von FES nicht vor. Die Finanzlage der FES-Gruppe ist geordnet. Mit der Finanzkraft der FES-Gruppe im Rücken bietet sich für TRAPP die Chance, das Umsatzvolumen im Handel mit Altpapier auszubauen, da externe Beschränkungen in Bezug auf die Finanzierung des Ankaufs von Altpapier bei Abfallerzeugern und bei anderen Lieferanten entfallen. Die Vertriebsorganisation von FES soll die Gesellschaft im Rahmen von Cross-selling-Aktivitäten bei der Erweiterung des Kundenstamms unterstützen. Dies betrifft im Wesentlichen das Geschäftsfeld Aktenvernichtung. Die Gesellschaft nutzt historisch bedingt eine Betriebsstätte, die im Verhältnis zu ihrer Auslastung überproportional hohe beschäftigungsunabhängige Kosten verursacht. Die zukünftige Ergebnisentwicklung der Gesellschaft hängt daher wesentlich von einer Steigerung des Volumens der Stoffströme ab, die in der Betriebsstätte aufbereitet und veredelt werden. Sonstige wirtschaftliche oder rechtliche Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind zur Zeit nicht absehbar. Ausblick Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2012 einen Jahresüberschuss von TEUR 356 und Umsätze von TEUR 13.152. Für Investitionen sind 2012 Mittel in Höhe von TEUR 1.685 vorgesehen. Der wesentliche Teil dieser Mittel entfällt auf den Ersatz der Aktenvernichtungsanlage. Die fünfjährige Finanzplanung 2012 bis 2016 sieht für alle Geschäftsjahre positive Ergebnisse bei geringfügig steigenden Umsätzen vor. Danach wird das Eigenkapital im Geschäftsjahr 2013 wieder positiv sein. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft wird voraussichtlich während des gesamten Planungszeitraums gewährleistet sein. Nach dem Abschlussstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft eingetreten. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses 2011 gab es keine Anhaltspunkte dafür, dass sich die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft im Verlauf des Geschäftsjahrs 2012 schlechter entwickeln wird als geplant.
Frankfurt am Main, den 29. Februar 2012 Die Geschäftsführung Dirk Stöver Mariette Neumann BilanzA k t i v a
P a s s i v a
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. GRUNDLAGENDie Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften, der Vorschriften im Gesellschaftsvertrag sowie nach den Ansatz- und Bewertungsmethoden der Regelungen des am 29. Mai 2009 in Kraft getretenen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Das Vorjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr vom 11. Januar bis 31. Dezember 2010. Die wirtschaftliche Tätigkeit wurde zum 1. Mai 2010 aufgenommen. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEISMETHODENDas Gliederungsschema entspricht § 266 HGB und § 42 GmbHG. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben. Aktiva Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung erfolgt gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt weitestgehend die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschritten, wurden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:
Zugänge zu Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 150 Euro wurden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigen Wiederbeschaffungskosten angesetzt. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgte grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wurde durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung (1 %) des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgte zu Nennwerten. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Stichtag, die zu Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag führen, angesetzt. Passiva Das Eigenkapital wurde zum Nennwert bilanziert. Das Gezeichnete Kapital (Stammkapital) war zum Bilanzstichtag voll erbracht. Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie wurden unter Berücksichtigung eventueller zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in Höhe des Erfüllungsbetrages bemessen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor. Alle Verbindlichkeiten wurden zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Sie sind neben den üblichen Eigentumsvorbehalten frei von Rechten Dritter. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen Das Anlagengitter gemäß § 268 Abs. 2 HGB ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen die Gesellschafterin betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25 (Vorjahr TEUR 25) und war zum Bilanzstichtag voll erbracht. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 368 (Vorjahr TEUR 630) aus. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 179 (Vorjahr TEUR 26), für den Personalbereich in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr TEUR 42), für unterlassene Instandhaltungen, die innerhalb der ersten drei Monate des neuen Geschäftsjahres nachgeholt werden, in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 149), für Kundenreklamationen in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr TEUR 10) sowie Rückstellungen aus Jahresabschlusskosten und Beratung in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr TEUR 8). Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten geht aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel hervor:
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betreffen mit TEUR 2.447 (Vorjahr TEUR 3.760) Cashpooling-Verbindlichkeiten. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin und gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Weitere Angaben zur Bilanz Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 262 (Vorjahr TEUR -655) soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:
Periodenfremde Erträge In den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung sind keine periodenfremden Erträge enthalten. Materialaufwand Im Materialaufwand sind Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von TEUR 8.078 (Vorjahr TEUR 4.121) sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 2.498 (Vorjahr TEUR 1.060) ausgewiesen. Abschreibungen Die Abschreibungen beinhalten planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen über TEUR 236 (Vorjahr TEUR 326). Im Vorjahr waren zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 411 auf Anlagentechnik, die nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann, vorgenommen worden. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Instandhaltungen in Höhe von TEUR 242 (Vorjahr TEUR 337), Kfz Kosten in Höhe von TEUR 151 (Vorjahr TEUR 207), Fremdpersonal in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr TEUR 179), Kraftstoffe in Höhe von TEUR 91 (Vorjahr TEUR 87), Mieten in Höhe von TEUR 220 (Vorjahr TEUR 265), EDV-Kosten in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr TEUR 38), Versicherungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 27), Beratungskosten in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr TEUR 15), Verwaltungskosten in Höhe von TEUR 109 (Vorjahr TEUR 64), Telefonkosten in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr TEUR 16), Reinigungskosten in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr TEUR 13), Zuführung zu Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 49 (Vorjahr TEUR 3), Beiträge und Abgaben in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 9) sowie sonstige Kosten in Höhe von TEUR 94 (Vorjahr TEUR 37). Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen/ Erträge Das Zinsergebnis enthält Zinsaufwendungen an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr TEUR 8). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Steuern vom Einkommen und vom Ertrag fielen im Berichtsjahr nicht an. V. ERGÄNZENDE ANGABENArbeitnehmerzahlen Im Jahr 2011 waren durchschnittlich beschäftigt:
Darüber hinaus war 1 Auszubildende ( Vorjahr 0 ) angestellt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse bzw. Eventualverbindlichkeiten gem. § 251 HGB liegen nicht vor. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden im Geschäftsjahr keine wesentlichen Geschäfte zu marktunüblichen Bedingungen getätigt. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf:
VI. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMENMitgliedschaft im Konzern Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH, Frankfurt am Main, einbezogen. Der Konzernabschluss der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen. Die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH wird als Mutterunternehmen der Gesellschaft und als Tochterunternehmen der Stadt Frankfurt am Main aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen des § 114(s) HGO der Hessischen Gemeindeordnung in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Gesellschafter Remondis bezieht die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH nicht als Tochterunternehmen in deren Konzernabschluss ein. VII. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANENGeschäftsführung Im Geschäftsjahr waren Herr Dirk Stöver, Maschinenbauingenieur, Geschäftsführer der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH, als Geschäftsführer und Frau Mariette Neumann, Dipl.-Betriebswirtin, Bereichsleiterin Kaufmännische Verwaltung der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH, als Geschäftsführerin bestellt. Im Geschäftsjahr wurden weder Kredite oder Vorschüsse an die Geschäftsführer gewährt, noch Haftungsverhältnisse eingegangen. Die Geschäftsführung erfolgt im Rahmen der kaufmännischen Geschäftsbesorgung durch die FES. Bezüge der Geschäftsführer fielen in der Gesellschaft nicht an.
Frankfurt am Main, den 29. Februar 2012 Die Geschäftsführung Dirk Stöver Mariette Neumann Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die TRAPP GmbH Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TRAPP GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 29. Februar 2012 PricewaterhouseCoopers
Raimund Kleine, Wirtschaftsprüfer ppa. Claudia Burck, Wirtschaftsprüferin Datum der Feststellung des Jahresabschlusses: 02.07.2012 |
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