Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 6957
Vorher
AW-Versorgungsgesellschaft mbH
Eingetragen
28.6.1984
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für ältere MenschenÖffentliche Verwaltung des Sozialwesens
Gegenstand
1. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. 2. Der Zweck der Gesellschaft ist: (1) die Förderung der Jugend- und Altenhilfe; gemäß AO § 52 Ziffer 4. (2) die Förderung der Erziehung, Volksund Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe; gemäß AO § 52 Ziffer 7. (3) die Förderung des Wohlfahrtswesens, insbesondere der Zwecke der amtlich anerkannten Verbände der freien Wohtfahrtspflege (§ 23 der Umsatzsteuerdurchführungsverordnung), ihrer Unterverbände und ihrer angeschlossenen Einrichtungen und Anstalten; gemäß AO § 52 Ziffer 9. (4) die Förderung der Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte und für Flüchtlinge, Vertriebene, Aussiedler, Spätaussiedler, Kriegsopfer, Kriegshinterbliebene, Kriegsbeschädigte und Kriegsgefangene, Zivilbeschädigte und Behinderte sowie Hilfe für Opfer von Straftaten; Förderung des Andenkens an Verfolgte, Kriegs- und Katastrophenopfer; Förderung des Suchdienstes für Vermisste; gemäß AO § 52 Ziffer10. (5) die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur, des Völkerverständigungsgedankens gemäß; AO § 52 Ziffer 13. (6) die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit; gemäß AO § 52 Ziffer 15. (7) die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern; gemäß AO § 52 Ziffer18. (8) die Förderung des Schutzes von Ehe, eingetragenen Lebensgemeinschaften und Familie; gemäß AO § 52 Ziffer 19. (9) die allgemeine Förderung des demokratischen Staatswesens im Geltungsbereich dieses Gesetzes; hierzu gehören nicht Bestrebungen, die nur bestimmte Einzelinteressen staatsbürgerlicher Art verfolgen oder die auf den kommunalpolitischen Bereich beschränkt sind; gemäß AO § 52 Ziffer 24 (10) die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke; gemäß AO § 52 Ziffer 25 (11) die Förderung der Fürsorge für Strafgefangene und ehemalige Strafgefangene; gemäß AO § 52 Ziffer 17 3. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch - Die Beschaffung von Lebensmitteln, medizinischen und alltäglichen Verbrauchsgütern sowie Ausstattungsgegenständen einschließlich der Sicherstellung der erforderlichen Wartung - Die Beschaffung von Dienstleistungen zur Aufrechterhaltung des Betriebs in den sozialen Einrichtungen, Verwaltungsstandorten und Seniorenimmobilien (z.B. Reinigungsleistungen, Hausmeister) - Die Vermietung (einschließlich der Instandhaltung und Verwaltung) von Immobilien an den Verein Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches Westfalen e.V. zum Betrieb von Senioreneinrichtungen - Die Verwaltung und die Betriebsaufrechterhaltung des Bildungszentrums Herdecke im Auftrag des Vereins Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches Westfalen e.V. - Die Bereitstellung von handwerklichen Dienstleistungen - Die Übernahme des Sicherheitstechnischen Dienstes im Sinne des § 6 Arbeitssicherheitsgesetz - die Übernahme von Management-, Verwaltungs- und Servicedienstleistungen für die AWO Bezirksverband Westliches Westfalen e.V., dessen Tochtergesellschaften mit den jeweiligen eigenen Tochtergesellschaften sowie den Unterbezirken und deren jeweilige Tochtergesellschaften im planvollen Zusammenwirken für den alleinigen Gesellschafter, den Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches Westfalen e.V., Dortmund, sowie für dessen Beteiligungsgesellschaften und Untergliederungen. Diese sind im Einzelnen in einer Liste aufgeführt, die der Finanzverwaltung vorgelegt wird. Ferner bezieht die Gesellschaft im Rahmen des planvollen Zusammenwirkens Verwaltungsleistungen (u.a. Personalabrechnung) vom Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches Westfalen e.V. Dortmund.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marion Saager-Erdmann
seit 28.2.2023
Prokura
Arno Lohmann
seit 12.4.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches Westfalen e.V.
Germany
52.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AWO Servicedienste GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Unsere Gesellschaft ist eine 100-prozentige Tochter der Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches Westfalen e. V.. Der Gegenstand unserer Tätigkeit besteht im Wesentlichen in der Beschaffung und Weitergabe von Waren und Dienstleistungen aller Art für unsere Muttergesellschaft.

Aufgrund einer Neufassung unserer Satzung verfolgen wir ab dem Jahr 2023 ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Aufgrund unseres Geschäftsmodells als Versorgungs- und Dienstleistungsunternehmen unserer Muttergesellschaft und deren Beteiligungsgesellschaften sind wir weitgehend unabhängig von der allgemeinen Branchen- und Wirtschaftsentwicklung.

2. Geschäftsverlauf

Der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2023 hat auf TEURO 21.406 abgenommen (Vorjahr 24.290). Davon entfallen auf den Geschäftsbereich Warenlieferungen TEURO 16.824 (Vorjahr TEURO 20.445), auf den Bereich Dienstleistungen TEURO 4.582 (Vorjahr TEURO 3.845).

Die Umsätze im Bereich Warenlieferungen sind gegenüber dem Vorjahr stark zurückgegangen. Im Bereich Dienstleistungen ist eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse zu verzeichnen, da wir höhere Mieterträge erwirtschaften und den Vertrag mit dem Bundesamt neu verhandelt haben.

Im Bereich Einkauf Handelswaren ist gegenüber dem Vorjahr ein entsprechender Rückgang zu verzeichnen. Die Gesamtaufwendungen belaufen sich im Jahr 2023 auf TEURO 15.227 (Vorjahr TEURO 18.677). Grund hierfür war eine Änderung der Abrechnungsmodalitäten im Bereich "Medizinische Pflegeartikel" und "Inkontinenzmaterial". Diese Materialien werden nicht mehr über uns bezogen sondern direkt mit den Krankenkassen abgerechnet.

Im Laufe des Jahres 2023 ergaben sich bei den gelisteten Firmen keine Änderungen. Die bedeutendsten Lieferanten waren im Bereich Lebensmittel/Hauswirtschaftsbedarf EDEKA Foodservice Stiftung & Co. KG, FFS Fresh Food Services GmbH & Co. KG und EFT Euro Frische Team GmbH sowie im Bereich Medizinischer Bedarf die Paul Hartmann AG.

Der Personalaufwand nahm um 9,4 % zu. Er entspricht 7,3 % (Vorjahr 5,9 %) der betrieblichen Gesamtleistung.

Unsere Gesellschaft ist Mitglied im Arbeitgeberverband AWO Deutschland e. V. Den Tarifvertragsparteien liegt der Tarif TV AWO NRW zu Grunde.

Die Gesamtarbeitnehmerzahl im Jahr 2023 war durchschnittlich 30,00 (Vorjahr 29,00). Die Arbeitnehmerzahl ist im Grunde gleich geblieben.

Der Jahresüberschuss der Gesellschaft beläuft sich auf insgesamt TEURO 1.509,8 (Vorjahr TEURO 1.159,8).

Der Cash Flow nach DVFA/SG betrug im Geschäftsjahr TEURO 1.973,5 (Vorjahr TEURO 1.564,7).

Der Jahresüberschuss 2022 in Höhe von TEURO 1.159,8 wurde laut Gesellschafterbeschluss vom 31.08.2023 in voller Höhe in die Gewinnrücklage eingestellt.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist weiterhin gut, so beträgt der Anteil der liquiden Mittel an der Bilanzsumme 11,7 % (Vorjahr 14,9 %).

Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 47,2 % (Vorjahr 38,3 %). Die Eigenkapitalrendite bezogen auf das Eigenkapital zum 01.01.2023 beläuft sich auf 25,13% (Vorjahr 23,9 %).

3. Lage

a) Ertragslage

Die Ertragslage wird wesentlich durch das Volumen der Handelswarenumsätze geprägt, da dieses Volumen aufgrund unseres Geschäftsmodells direkten Einfluss auf den Materialeinsatz und damit auf den Ertrag hat.

Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr moderat erhöht. Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsziele zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur ist sehr konstant. So liegt trotz unserer Ausschüttungspolitik die Eigenkapitalquote langjährig über 30 % der Bilanzsumme.

Die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten betragen zum Jahresultimo TEURO 270,3. Die langfristigen Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEURO 6.423,1 dienen nur zur Finanzierung von Immobilien. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen durchschnittlich bei unter 20 % der Bilanzsumme und werden fristgerecht bezahlt.

Investitionen ins langfristige Sach- und Finanzanlagevermögen werden durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital finanziert. Das langfristige Fremdkapital, bestehend aus Eigenkapital und Bankdarlehen, deckt das Anlagevermögen, die Vorräte sowie die Forderungen zum größten Teil ab.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist weiterhin gut. Die Kennzahlen der Vermögens- und Finanzstruktur sowie die absoluten Zahlen zeigen ein äußerst solides und stabiles Bild.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere Unternehmenssteuerung ziehen wir grundsätzlich die monatliche Ertragsrechnung mit SOLL / IST-Vergleich zu den im Rahmen der jährlichen Unternehmensplanung aufgestellten Daten heran, ausgehend von den Umsatzplanungen und den unterjährigen Entwicklungen.

Die Umsatzrentabilität berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zum Umsatz, den Cash Flow nach DRS sowie nach DVFA/SG. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Nach den Aussagen unseres Wirtschaftsplans (Planungsstand 12/2023) gehen wir für das Jahr 2024 von einem Jahresergebnis in Höhe von TEURO 1.211,9 aus.

IV. Chancen und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Branchenspezifische Risiken

Branchenspezifische Risiken sehen wir nicht, da unsere wirtschaftliche Existenz auch in der Zukunft durch unsere überwiegende Tätigkeit für die Muttergesellschaft gesichert ist.

b) Ertragsorientierte Risiken

Durch unser Geschäftsmodell, Einkauf und Dienstleistungen für unsere Muttergesellschaft und Weiterberechnung mit einem Zuschlag, sehen wir keine ertragsorientierten Risiken.

Für unser Bildungszentrum Herdecke konnten wir mit dem "Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben" einen neuen Vertrag mit einer fünfjährigen Laufzeit abschließen (2021 - 2025). Gleichzeitig änderte sich jedoch auch das abrechnungsrelevante Preismodell. Hierdurch wird sich zukünftig das Jahresergebnis im Bildungszentrum reduzieren und auf einem gleichbleibenden Niveau verbleiben.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind die positiven Bankkonten ausreichend. Währungsrisiken bestehen aufgrund nationaler Beauftragungen in Euro-Valuta nicht. Die Liquidität ist gut, es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch ständige Lieferantengespräche und Ablaufkontrollen durch. Damit erscheint ein weiterer Ausbau unserer Geschäftsaktivitäten mit unserem Hauptabnehmer wahrscheinlich.

Durch eine Einkaufskooperation mit Apetito Catering B. V. Co. KG und dem Einsatz der zur Verfügung gestellten Software MBS wird das Einkaufsverhalten der Seniorenzentren weiter optimiert und zentral gesteuert. Durch die Bündelung des Warensortiments sollen Preisverbesserungen erzielt werden.

3. Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung künftiger Risiken gut gerüstet.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten.

Aufgrund des Geschäftsmodells sind Forderungsausfälle nicht vorhanden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmittel. Im langfristigen Bereich finanzieren wir uns auch zusätzlich mittels Bankdarlehen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen sind nicht vorhanden.

 

Dortmund, den 27. Juni 2024

gez. Arno Lohmann, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 518.028,00 696.780,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 7.679.712,51 7.376.475,50
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 370.347,00 412.696,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 864.000,00 864.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 15.350,00 15.350,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 25.234,62 25.214,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.592.652,52 3.974.395,38
davon gegen verbundene Unternehmen 1.003,79 30.845,51
davon gegenüber dem Gesellschafter 3.284.263,68 2.759.330,11
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.861.311,48 2.333.537,43
15.926.636,13 15.698.448,90

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Kapitalrücklagen 260,48 260,48
III. Gewinnrücklagen 5.955.905,22 4.796.154,05
IV. Jahresüberschuss 1.509.774,90 1.159.751,17
B. Rückstellungen 85.000,00 70.400,00
C. Verbindlichkeiten 8.169.158,34 9.412.063,01
davon gegenüber Kreditinstituten 6.693.344,96 7.982.449,35
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 24.054,25 7.176,40
davon gegenüber dem Gesellschafter 445.796,97 414.880,07
D. Passive latente Steuern 155.408,00 208.691,00
15.926.636,13 15.698.448,90

Der Jahresabschluss wurde am 29.08.2024 festgestellt.

Gewinn- und Verlustrechnung 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 5.763.620,88 5.022.536,49
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.283.558,97 1.159.452,93
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 286.890,41 275.431,86
davon für Altersversorgung EUR 27.442,02 (Vorjahr EUR 30.032,01) 1.570.449,38 1.434.884,79
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenständes des Anlagevermögens und Sachanlagen 463.720,53 404.855,15
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.084.052,32 1.396.459,64
4.118.222,23 3.236.199,58
1.645.398,65 1.786.336,91
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.228,90 2.552,72
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 159.453,65 73.240,70
-157.224,75 -70.687,98
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -23.617,00 553.894,76
8. Ergebnis nach Steuern 1.511.790,90 1.161.754,17
9. Sonstige Steuern 2.016,00 2.003,00
10. Jahresüberschuss 1.509.774,90 1.159.751,17

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres vom 01.01. bis 31.12.2023 wurde unter Berücksichtigung der handelsrechtlichen Vorschriften nach den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen wie im Vorjahr aufgestellt.

2. Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

3. Das Anlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Den Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 HGB liegen betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zugrunde. Es wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Geringwertige Vermögensgegenstände wurden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

4. Die Vorräte wurden mit den Anschaffungswerten (letzte Einstandspreise) bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

5. Forderungen (einschl. sonstige Vermögensgegenstände) wurden zum Nominalwert angesetzt.

6. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

7. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

8. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens des Geschäftsjahres 2023 ist im beigefügten Anlagengitter dargestellt.

9. Die Wertdifferenz zwischen Handels- und Steuerbilanz im Bereich der Abschreibung beträgt Euro 518.026,00. Bei dem Ertragssteuersatz von gesamt 30,00 % beträgt die passive latente Steuer somit Euro 155.408,00.

10. Die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter hätten in Höhe von Euro 3.284.263,68 auch als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen werden können.

11. Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Bilanzausweis zum 31.12.2023 davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr von mehr als 1 Jahr mehr als 5 Jahre
Euro Euro Euro Euro
Gesamt 8.169.158,34 2.005.064,05 6.164.094,29 5.085.154,17
davon Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute 6.693.344,96 529.250,67 6.164.094,29 5.085.154,17
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 24.054,25 24.054,25 0,00 0,00
davon Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter 445.796,97 445.796,97 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen in Höhe von Euro 6.423.064,48 zwei Darlehen zur Finanzierung von zwei Seniorenzentren und sind in Höhe von Euro 6.100.000,00 grundbuchlich gesichert. Die übrigen Verbindlichkeiten sind ungesichert.

12. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter hätten in Höhe von Euro 312.908,70 auch als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von Euro 132.888,27 als sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesen werden können.

13. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus jährlichen Zahlungsverpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen (§ 285 Nr. 3a HGB) in Höhe von Euro 298.000,00.

14. Die Aufgliederung der Abschreibungen ist dem Anlagengitter zu entnehmen.

Sonstige Angaben

Die Zahl der Mitarbeiter einschließlich der Teilzeitkräfte betrug im Jahresdurchschnitt 30,00.

Beteiligungen

aw-culinawo-service GmbH, Dortmund
Eigenkapitalanteil 60% in Höhe von Euro 15.000,00
Eigenkapital zum 31.12.2023 Euro 340.101,63
Jahresergebnis 2023 Euro 13.510,18
AWO Immobilien GmbH, Dortmund
Eigenkapitalanteil 100% in Höhe von Euro 25.000,00
Eigenkapital zum 31.12.2022 Euro 402.286,00
Jahresergebnis 2022 Euro 58.943,02

Geschäftsführung

Arno Lohmann, Dortmund

Aufsichtsrat

Anja Butschkau, Dortmund (Vorsitzende)

Christian Bugzel, Herten

Uwe Hildebrandt, Dorsten

Michael Scheffler, Iserlohn

Dr. Anna Mazulewitsch-Boos

Die Angaben der Geschäftsführungsbezüge erfolgt mit Hinweis auf § 286 IV HGB nicht.

Der Kostenersatz für den Aufsichtsrat betrug insgesamt Euro 6.149,90

Nachtragsbericht gemäß § 285 Nr. 33 HGB:

Weitere Sachverhalte nach dem Bilanzstichtag, die einen wesentlichen Einfluss für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens haben, sind uns nicht bekannt.

Der Geschäftsführer schlägt zur Verwendung des Ergebnisses (§ 285 Nr. 34 HGB) vor, den Jahresüberschuss vollständig in die Rücklagen einzustellen.

 

Dortmund, 27. Juni 2024

gez. Arno Lohmann, Geschäftsführer

ANLAGESPIEGEL 2023 AWO Servicedienste GMBH

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Immaterielle Verm.
Software
AWO Servicedienste GmbH 895.967,59 0,00 0,00 895.967,59
Sachanlagen
Grundstücke/Gebäude/Aussenanl.
AWO Servivcedienste GmbH 7.612.725,07 437.407,83 0,00 8.050.132,90
Betriebs- und Geschäftsausstattung
AWO Servicedienste GmbH 1.734.288,03 72.125,79 217.103,61 1.589.310,21
Geringwertige Wirtschaftsgüter
AWO Servicedienste GmbH 868,96 36.322,92 32.869,62 4.322,26
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
AWO Servicedienste GmbH 864.000,00 0,00 0,00 864.000,00
Wertpapiere des Anlagevermögens
AWO Servicedienste GmbH 15.350,00 0,00 0,00 15.350,00
Summe
AWO Servicedienste GmbH 11.123.199,65 545.856,54 249.973,23 11.419.082,96
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Abschr.2023 Abgänge Stand 31.12.2023
Immaterielle Verm.
Software
AWO Servicedienste GmbH 199.187,59 178.752,00 0,00 377.939,59
Sachanlagen
Grundstücke/Gebäude/Aussenanl.
AWO Servivcedienste GmbH 236.249,57 134.170,82 0,00 370.420,39
Betriebs- und Geschäftsausstattung
AWO Servicedienste GmbH 1.321.592,03 114.474,79 217.103,61 1.218.963,21
Geringwertige Wirtschaftsgüter
AWO Servicedienste GmbH 868,96 36.322,92 32.869,62 4.322,26
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
AWO Servicedienste GmbH 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens
AWO Servicedienste GmbH 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe
AWO Servicedienste GmbH 1.757.898,15 463.720,53 249.973,23 1.971.645,45
Buchwerte
Buchwert 31.12.2023 Vorjahr
Immaterielle Verm.
Software
AWO Servicedienste GmbH 518.028,00 696.780,00
Sachanlagen
Grundstücke/Gebäude/Aussenanl.
AWO Servivcedienste GmbH 7.679.712,51 7.376.475,50
Betriebs- und Geschäftsausstattung
AWO Servicedienste GmbH 370.347,00 412.696,00
Geringwertige Wirtschaftsgüter
AWO Servicedienste GmbH 0,00 0,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
AWO Servicedienste GmbH 864.000,00 864.000,00
Wertpapiere des Anlagevermögens
AWO Servicedienste GmbH 15.350,00 15.350,00
Summe
AWO Servicedienste GmbH 9.447.437,51 9.365.301,50

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AWO Servicedienste GmbH, Dortmund:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AWO Servicedienste GmbH, Dortmund, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AWO Servicedienste GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gütersloh, am 27. Juni 2024

ETL WRG GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Vaubel, Wirtschaftsprüfer

Bodenhausen, Wirtschaftsprüfer

Der bei der Offenlegung wiedergegebene Bestätigungsvermerk ist für den vollständigen Jahresabschluss erteilt worden und bezieht sich nicht auf die verkürzte offengelegte Fassung des Jahresabschlusses.

Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. In alle Entscheidungen, die für die Gesellschaft von grundlegender Bedeutung waren, war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden.

Der Aufsichtsrat wurde von der Geschäftsführung ausführlich über die Geschäfts- und Finanzlage, die Personalsituation, über den Geschäftsverlauf der Gesellschaft sowie über Investitionsvorhaben und grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik informiert. Über die Geschäfte, die nach Maßgabe des Gesellschaftsvertrages und den Geschäftsordnungen der Zustimmung des Aufsichtsrates unterliegen, hat der Aufsichtsrat Beschluss gefasst. Im Rahmen der Berichterstattungen wurde außerdem regelmäßig der Gang der Geschäfte und die wirtschaftliche Situation dargelegt. Im Geschäftsjahr 2023 fanden vier Sitzungen statt.

Die Aufsichtsratsvorsitzende stand auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen in regelmäßigem Kontakt mit der Geschäftsführung. Sie wurde über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle zeitnah unterrichtet.

Jahresabschlussprüfung

Der Jahresabschluss 2023 mit Lagebericht der AWO Servicedienste GmbH ist durch den gewählten Abschlussprüfer, die ETL WRG GmbH Gütersloh, geprüft worden. Der Prüfer hat den Jahresabschluss als mit den ordnungsgemäß geführten Büchern und mit den gesetzlichen Vorschriften übereinstimmend befunden und festgestellt, dass im Lagebericht die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind. Er hat dies in einem uneingeschränkten Testat bestätigt.

Sämtliche Abschlussunterlagen, die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers und deren Anlagen sowie der Gewinnverwendungsvorschlag der Geschäftsführung haben dem Aufsichtsrat vorgelegen. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung angeschlossen und festgestellt, dass Einwendungen nicht zu erheben sind. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss 2023 nebst Lagebericht der AWO Servicedienste GmbH gebilligt.

Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AWO Servicedienste GmbH für ihren außerordentlichen persönlichen Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr.

 

Dortmund, den 29.08.2024

Der Aufsichtsrat

Anja Butschkau, Vorsitzende des Aufsichtsrates

BESCHLUSS aus der Sitzung des Bezirksvorstandes am Donnerstag, 29.08.2024 in Iserlohn

Beschluss:

Der Bezirksvorstand in seiner Funktion als Gesellschafter der AWO Servicedienste GmbH folgt den Empfehlungen des Aufsichtsrates und beschließt

1.

den Jahresabschluss 2023 festzustellen. Der Jahresüberschuss beträgt 1.509.774,90 €

2.

den Jahresüberschuss 2023 vollständig in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen und 2024 ff für Investitionen und Instandhaltungen zur Umsetzung der satzungsmäßigen Zwecke einzusetzen

3.

Gemeinnützigkeitsrechtlich eine Zuführung zur freien Rücklage im Sinne von § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO in Höhe von Euro 151.498,00 €

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