MASCHIO DEUTSCHLAND GMBH
Äußere Nürnberger Straße 5, 91177 Thalmässing, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Davide Frizzarin seit 17.12.2024 | Geschäftsführer |
Peter Faltner seit 19.6.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
MASCHIO GASPARDO SPA | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MASCHIO DEUTSCHLAND GMBHThalmässingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Maschio Deutschland GmbH ist als 100%ige Tochtergesellschaft der Maschio Gaspardo S.p.A., Campodarsego, Italien, im Vertrieb für Maschinen und Geräte der Agrartechnik vor allem in der Bundesrepublik Deutschland tätig. Seit 2015 ist die Gesellschaft in Österreich und seit 2016 in der Schweiz tätig. Zusätzlich wurde Maschio Deutschland seit 2017 mit der Betreuung der skandinavischen Märkte Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland beauftragt. Der Standort des Unternehmens befindet sich in Thalmässing. Zu den Kunden der Maschio Deutschland GmbH zählen deutsche, österreichische, Schweizer sowie skandinavische Landmaschinenfachhändler, dies in Form von Genossenschaften oder privaten Händlern. Zur operativen Steuerung der Gesellschaft verwendet die Geschäftsführung verschiedene finanzielle Leistungsindikatoren. Die wesentlichen finanziellen Steuerungsgrößen sind der Umsatz sowie das nach handelsrechtlichen Grundsätzen ermittelte Jahresergebnis. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Weiterhin bremsten die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Verglichen mit dem Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, lag das Bruttoinlandsprodukt 2023 um 0,7 % höher (Quelle: Destatis, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024). Dagegen konnten Landmaschinen- und Traktorenhersteller ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr weiter steigern. Vor allem das erste Halbjahr 2023 lief sehr erfreulich. Die lange Zeit angespannte Situation auf den internationalen Rohstoff- und Zuliefermärkten entspannte sich im Laufe des Frühjahrs, allerdings hatten gut gefüllte Händlerlager eine bremsende Wirkung auf das Bestellverhalten, weshalb sich die Nachfrage des Landmaschinenhandels im 2. Halbjahr 2023 verlangsamte (Quelle: VDMA-Fachverband Landtechnik, Pressemitteilung vom 26.09.2023). 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr die Umsatzerlöse um ca. 5,5 % steigern, die Entwicklung liegt damit leicht über der Prognose. Gleichzeitig stieg die Materialaufwandsquote, so dass sich der Rohertrag trotz Umsatzsteigerung um TEUR 74 reduzierte. Gegenläufig entwickelte sich der Personalaufwand, der entgegen dem Vorjahr um TEUR 283 sank. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf nicht erfolgte Neubesetzungen offener Stellen. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.528, der um TEUR 146 gegenüber dem Vorjahresergebnis stieg und damit leicht über der Prognose liegt. Zusammenfassend stellt sich der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 als zufriedenstellend dar. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 sank das Rohergebnis (Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge abzüglich Materialaufwand) trotz Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr aufgrund gesunkener Margen um TEUR 74 auf TEUR 8.791. Dabei konnten die Umsätze im Ausland deutlich zulegen (+ 24,4 %), im Inland waren die Umsatzerlöse relativ stabil (+0,3 %). Der Personalaufwand sank im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 283 auf TEUR 3.627. Ursächlich dafür waren im Wesentlichen nicht erfolgte Neubesetzungen. Die Abschreibungen liegen mit TEUR 380 um TEUR 6 leicht über dem Vorjahreswert. Die Neuinvestitionen des Geschäftsjahres betragen TEUR 125 und betreffen im Wesentlichen Anschaffungen für den Bereich Fuhrpark und Büroausstattung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen um TEUR 45 über dem Vorjahr, was im Wesentlichen auf höhere Werbe- und Reisekosten zurückzuführen ist, denen insbesondere geringere Kosten für Warenabgabe gegenüberstehen. Alle weiteren Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr in Summe annähernd konstant entwickelt. Nach Berücksichtigung der Ertragsteuern ergibt sich ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR 1.528. Finanzlage Die Finanzlage ist stabil. Die Gesellschaft erwirtschaftete einen Cash-Flow (Überschuss vor Abschreibungen) in Höhe von TEUR 1.919 (Vorjahr TEUR 1.756). Im Geschäftsjahr wurden Mittel in Höhe von TEUR 1.382 (Vorjahr TEUR 2.042) an den Gesellschafter ausgeschüttet und TEUR 903 (Vorjahr TEUR 292) an Krediten getilgt, so dass der Cash-Flow aus Finanzierung TEUR -2.285 (Vorjahr TEUR -2.334) beträgt. Die Investitionen stiegen im Geschäftsjahr auf TEUR 125 (Vorjahr TEUR 97). Gleichzeitig erzielte die Gesellschaft Einzahlungen aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 148 (Vorjahr TEUR 0). Somit beträgt der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit TEUR 22 (Vorjahr TEUR -97). Zum Stichtag waren TEUR 769 geringere Mittel in den Vorräten sowie TEUR 665 geringere Mittel in den Forderungen gebunden. Dadurch konnten neben den Kreditverbindlichkeiten weitere Verbindlichkeiten stichtagsbezogen um TEUR 539 zurückgeführt werden. Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag TEUR 833 (Vorjahr TEUR 583). Zusätzliches Finanzinstrument zur Stärkung der Liquidität war während des Jahres der Einsatz von Wechseln im Bereich der Kundenforderungen. Vermögenslage Das Anlagevermögen sank im Geschäftsjahr abschreibungsbedingt um TEUR 268 auf TEUR 3.428. Dabei standen den Investitionen in Höhe von TEUR 125 Abschreibungen und Anlagenabgänge in Höhe von TEUR 416 gegenüber. Das Vorratsvermögen einschließlich geleisteter Anzahlungen sank um TEUR 769 auf TEUR 5.299. Die Vorräte umfassen damit rund 53 % der Bilanzsumme. Zusätzlich reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen am Stichtag um TEUR 786. Das Eigenkapital erhöhte sich um TEUR 146. Dabei steht dem erwirtschafteten Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.528 eine Ausschüttung an den Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.382 gegenüber. Zum Bilanzstichtag beträgt das Eigenkapital TEUR 7.816 (Vorjahr TEUR 7.670) und deckt weiterhin in voller Höhe das Anlagevermögen sowie über 50 % des Vorratsvermögens ab. Die Eigenkapitalquote stieg bei einer im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.279 gesunkenen Bilanzsumme um 10,1 %-Punkte auf 78,0 %. Die Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nur leicht auf TEUR 900 erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken zum 31.12.2023 stichtagsbezogen um TEUR 370 auf TEUR 304 und enthalten im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten. III. Prognosebericht In den folgenden Prognosen sind Annahmen enthalten, deren Eintritt nicht sicher ist. Sofern eine oder mehrere Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen wesentlich von den dargestellten Prognosen abweichen. Für 2024 rechnen wir in den Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz und Skandinavien sowohl für den Gesamtmarkt als auch für unser Unternehmen mit einem negativen Umsatzwachstum in der Größenordnung von 15 - 20%. Der Frühkauf mit den Handelspartnern im Tätigkeitsgebiet stellt sich aufgrund der teilweise extremen Händlerlagerbestände als deutlich reduziert und somit schwierig dar. Es bleibt abzuwarten, mit welchem Rückgang sich die Gesamt-Umsatzentwicklung im Verlaufe des Jahres 2024 darstellen wird. Insbesondere die vollen Lager bei den Händlern als auch die Kaufzurückhaltung aufgrund der höheren Finanzierungskosten werden erwartungsgemäß die Umsatzentwicklung bremsen (Quelle: topagrar.com vom 12.02.2024, Kommentar: "Was erwartet uns 2024 in der Landtechnikindustrie?"). Bei den Kosten erwartet die Geschäftsführung eine Anpassung an das Umsatzniveau, so dass das Jahresergebnis 2024 bei ansonsten relativ stabilen Kosten prozentual voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres liegen wird. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Gesellschaft ist wie jedes wirtschaftende Unternehmen gesamtwirtschaftlichen, branchen- und unternehmensspezifischen Risiken ausgesetzt. Diese Risiken können dazu führen, dass die Gesellschaft ihre gesetzten operativen und finanziellen Ziele nicht erreichen kann. Ziel des Risikomanagements ist es daher, diese Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und entgegenzusteuern. Durch Einbindung der Gesellschaft in das konzerneinheitliche monatliche Berichtssystem der Maschio Gaspardo Gruppe ist die Gesellschaft zudem in ein Analyse-, Steuerungs- und Kontrollsystem eingebunden. Im Rahmen dieser Analyse hat die Gesellschaft zur Priorisierung der Steuerungsmaßnahmen eine Bewertung der einzelnen Risiken vorgenommen: Eintrittswahrscheinlichkeit Hoch Wahrscheinlichkeit >= 60%, dass das Ereignis im Planungszeitraum stattfinden wird Mittel Wahrscheinlichkeit >= 20% und < 60%, dass das Ereignis im Planungszeitraum stattfinden wird Gering Wahrscheinlichkeit < 20%, dass das Ereignis im Planungszeitraum stattfinden wird Finanzielle Auswirkungen Erheblich >= TEUR 500 bezogen auf den Umsatz oder das Ergebnis Mittel >= TEUR 150 bezogen auf den Umsatz oder das Ergebnis Gering >= TEUR 50 bezogen auf den Umsatz oder das Ergebnis Der Planungshorizont beträgt hierbei 1 Jahr ab Bilanzstichtag. Branchenspezifische Risiken können sich aus der Witterung ergeben oder aus dem Wegfall von staatlichen Förderprogrammen (Eintrittswahrscheinlichkeit gering, finanzielle Auswirkung erheblich). Auch kann die konjunkturelle Entwicklung negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Kunden und damit die Nachfrage nach unseren Produkten haben. Diese konjunkturellen Schwankungen haben bereits Eingang in unsere Umsatz- und Ertragsplanung für 2024 gefunden (mittel / mittel). Ertragsorientierte Risiken können aus steigendem Wettbewerb und einem sich daraus ergebenden Preisdruck entstehen (mittel / mittel). Auf der Beschaffungsseite sind derzeit keine Lieferengpässe zu erwarten. Finanzwirtschaftliche Risiken sind derzeit aufgrund der stark gestiegenen Zinsen zwar unter stetiger Beobachtung aber trotzdem nicht wirklich relevant. Die Gesellschaft verfügt weiterhin über eine stabile Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung. Durch organisatorische Maßnahmen wird dafür gesorgt, dass Risiken frühzeitig erkannt werden. Der Ukraine-Krieg hat derzeit keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit. Für das kommende Jahr werden aufgrund langfristiger Verträge relativ stabile Energiepreise erwartet. Von allen Risiken und unter Berücksichtigung sämtlicher bekannter Tatsachen und Umstände liegen derzeit keine Risiken vor, die das Potential haben die Ertragslage der Gesellschaft wesentlich zu beeinträchtigen. Nach Ansicht der Geschäftsführung liegen unter Berücksichtigung der ergriffenen bzw. geplanten Maßnahmen einzeln oder auch in Wechselwirkung zueinander keine bestandsgefährdenden Risiken vor. Nach derzeitiger Einschätzung hat sich die Risikolage im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. 2. Chancenbericht Auch die Bewertung von Chancen hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrer möglichen Auswirkungen orientiert sich an der im Risikomanagement vorgestellten Bewertungsmatrix. Der Planungshorizont beträgt hierbei 1 Jahr ab Bilanzstichtag. Der nach wie vor andauernde Ausbau des Vertriebsnetzes in Deutschland bietet weitere Möglichkeiten zur Ausweitung der Marktanteile (mittel / mittel). Besonders die zusätzliche Vertriebsverantwortung für Österreich, die Schweiz und seit Februar 2017 auch für ganz Skandinavien bietet Chancen zur Umsatzsteigerung (mittel / mittel). Nach Einschätzung der Geschäftsführung hat sich die Chancenlage der Gesellschaft im Jahresvergleich nicht wesentlich verändert. Auch für das Geschäftsjahr 2024 geht die Geschäftsführung von einer unveränderten Chancenlage aus. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in dem steigenden Wettbewerbsumfeld sowie den beschriebenen evtl. Lieferengpässen. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität der Gesellschaft ist diese jedoch gut gegen künftige Risiken gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Der Ausbau unserer Angebotspalette wird unsere positive Entwicklung weiterhin unterstützen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Des Weiteren setzt die Gesellschaft zur Stärkung der Liquidität Wechsel im Bereich der Kundenforderungen ein.
Thalmässing, 17.05.2024 MASCHIO
Deutschland GmbH
gez. Peter Faltner, Geschäftsführer gez. Mirco Maschio, President BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023MASCHIO DEUTSCHLAND GMBHAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht gem. § 264 Abs. 1a HGB
Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzes (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Teilweise wurden die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB (Unterlassen bestimmter Anhangsangaben) bei der Erstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze (§ 284 HGB) Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer auf 3 bis 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Geschäftsbauten und Außenanlagen werden dabei auf eine Nutzungsdauer von 5 und 20 Jahren, technische Anlagen und Maschinen auf 3 bis 14 Jahren und Betriebs- und Geschäftsausstattung auf eine Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 Euro werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens oder einzelner Sachanlagen ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Soweit das Vorratsvermögen einen niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag aufwies, wurde auf diesen Wert abgeschrieben. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, gekürzt von den Vorräten, wurden im Vorjahr mit dem Nominalbetrag angesetzt. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Der Kassenbestand und die Bankguthaben sind zu Nennwerten bilanziert. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft wurde mit dem Nominalbetrag ausgewiesen. Es entspricht dem Gesellschaftsvertrag und dem Handelsregistereintrag. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Die Umsatzerlöse werden mit dem Gefahrenübergang an den Kunden erfasst. Sie werden nach Abzug von Rabatten und Preisnachlässen ausgewiesen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Der Ausweis der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erfolgt seit dem Geschäftsjahr 2022 aktivisch als Kürzung vom Vorratsvermögen. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angaben zu Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 120.789,35 Euro enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin Maschio Gaspardo in Höhe von 80.143,30 Euro. Angaben zum Eigenkapital Von dem im Geschäftsjahr 2022 erzielten Jahresüberschuss in Höhe von 1.382.044,48 Euro wurden in 2023 1.382.044,46 Euro als Dividende an die Gesellschafterin ausgezahlt. Der verbleibende Betrag in Höhe von 0,02 Euro wurde in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Insgesamt ist das Eigenkapital im Vergleich zum Vorjahr um 145.916,69 Euro gestiegen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 899.950,00 Euro (Vorjahr: 882.300,00 Euro) gliedern sich im Wesentlichen auf in Preisnachlässe und Boni in Höhe von 768.650,00 Euro (Vorjahr: 656.500,00 Euro) sowie Personalverpflichtungen in Höhe von 62.500,00 Euro (Vorjahr: 184.000,00 Euro). Des Weiteren sind Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten, Stromkosten und Aufbewahrungskosten enthalten. Angaben zu Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 und 2 HGB) In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr: 164.559,00 Euro) enthalten. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Sicherheiten. Die Verbindlichkeiten enthalten 1) Verbindlichkeiten mit einer Fälligkeit bis zu einem Jahr in Höhe von € 488.511,15 (Vj. € 1.156.094,03) 2) Verbindlichkeiten mit einer Fälligkeit über einem Jahr in Höhe von € 818.120,85 (Vj. 1.592.843,90) 3) Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von € 125.997,81 (Vj. € 331.743,81) 4) durch Grundpfandrechte gesicherte Verbindlichkeiten in Höhe von € 988.420,17 (Vj. € 1.891.416,41) Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 988.420,17 (Vj. € 1.891.416,41) enthalten Posten - mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 170.299,32 (Vj. € 298.572,51) - mit einer Restlaufzeit über einem Jahr € 818.120,85 (Vj. € 1.592.843,90) - mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren € 125.997,81 (VJ. € 331.743,81) Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge, sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus Anlagenveräußerungen in Höhe von 144.546,00 Euro sowie Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von 11.979,53 Euro enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 10.860,41 Euro. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat Operating Leasingvereinbarungen für Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Dies trägt zu einer Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. Die Leasingvereinbarungen haben noch eine Restlaufzeit von bis zu sechs Jahren (Laufzeitrisiko). Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Leasing- und Mietverträgen mit Laufzeiten bis 2029. Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 407.633,72 Euro (Vj. 189.179,75 Euro). Angaben zu bestimmten anderen Sachverhalten Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB i. V. m. § 288 Abs. 1 HGB) Im Jahresdurchschnitt waren im Geschäftsjahr 2023 33 (Vj. 33) Arbeitnehmer bei der Gesellschaft beschäftigt, davon 12 (Vj. 13) gewerbliche Arbeitnehmer und 21 (Vj. 20) Angestellte (ohne Auszubildende und Geschäftsführer) beschäftigt. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht, so dass auf die Angaben der den Geschäftsführern gewährten Gesamtbezüge verzichtet wird. Konzernzugehörigkeit Die MASCHIO DEUTSCHLAND GMBH ist verbundenes Unternehmen der MASCHIO GASPARDO S.p.A., Campodarsego, Italien. Die MASCHIO GASPARDO S.p.A. als Mutteruntenehmen stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen wird. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der MASCHIO GASPARDO S.p.A., Padua einbezogen, der beim Handelsregister der Handelskammer in Padua einzureichen ist. Auf der Website dieser Handelskammer kann der Konzernabschluss eingesehen werden. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft haben, eingetreten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.527.961,15 Euro in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Unterzeichnung durch die Geschäftsführung (§ 245 HGB)
Thalmässing, den 17.05.2024 gez. Peter Faltner, Geschäftsführer MASCHIO Deutschland GmbH gez. Mirco Maschio, President MASCHIO GASPARDO S.p.A. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.05.2024 festgestellt. Ergebnisverwendungsbeschluss:Die Ergebnisverwendung wurde wie folgt beschlossen: Ausschüttung in Höhe von 1.527.961,15 € Der BestätigungsvermerkAn die Maschio Deutschland GmbH, Thalmässing Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Maschio Deutschland GmbH, Thalmässing, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Maschio Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und • vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 17. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
gez. Alexander Fiedler, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Akram Abdel Karim, Wirtschaftsprüfer |
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