Wetzel Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nihad Karic seit 2.5.2017 | Prokura |
Dirk Sauter seit 29.8.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schrott-Wetzel GmbHMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016
Anhang 2016I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2016 wurde erstmals nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes für die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Schrott Wetzel GmbH, Mannheim, ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Vorschriften des § 266 HGB und des § 275 Abs.2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung Die Bewertungsgrundsätze für Aktiva und Passiva wurden grundsätzlich beibehalten, soweit im Folgenden nicht auf Abweichungen hingewiesen wird. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerlicher Vorschriften nach der degressiven und der linearen Methode vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 410,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vorjahresabschreibungen wurden planmäßig fortgeführt. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgte unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Zum Ansatz kamen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. die niedrigeren Tagespreise. Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB angesetzt. Forderungen in Euro sind zum Nennbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ausfallgefährdete Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Kurzfristige Währungsforderungen sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Für Skontoabzüge und nicht erkennbare Risiken in den Forderungen besteht eine Pauschalwertberichtigung. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag angesetzt. Guthaben in Fremdwährung sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Die Pensionsverpflichtungen (TEUR 485) werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit der PUC-Methode ermittelt. Grundlagen des Gutachtens sind die Richttafeln 2005 G von Prof. Klaus Heubeck und ein Rechnungszins von 4,01 %. Ein Gehaltstrend ist nicht berücksichtigt; die in der Zusage vorgesehene Rentendynamik ist berücksichtigt. Pensionsähnliche Verpflichtungen betreffen eine Leibrentenverpflichtung (TEUR 124), die unter Zugrundelegung eines Rechnungszinses von 5,5 % und ohne weitere Annahmen passiviert wurde. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Absatz 6 Handelsgesetzbuch beträgt EUR 80.184.
Auch die weiteren Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Währungsverbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Gliederung und Bewertung entsprechen den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanz Anlagevermögen Der Anlagenspiegel ist dem Anhang beigefügt (siehe Blatt 8). Die Darstellung des Anlagengitters entspricht inhaltlich den Vorschriften des § 268 Abs. 2 HGB. Forderungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 4.479) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (TEUR 3.921) und eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (TEUR 558). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Verrechnungen von der Forderung aus Verlustausgleich aus dem Jahr 2015 (TEUR 3.196) mit der Verpflichtung zur Gewinnabführung-aus dem Jahr 2016 (TEUR 283) sowie sonstiger Ausleihungen (TEUR 1.002) an die Muttergesellschaft Wetzel Beteiligungsgesellschaft mbH, Mannheim, als Gesellschafter im Sinne § 42 Abs. 3 GmbHG. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die Position beinhaltet Disagien in Höhe von TEUR 28. Zukünftige Zinsanteile aus Miet-kaufdarlehen wurden nicht aktiv abgegrenzt. Es wird diesbezüglich auf die sonstigen finanziellen Verpflichtungen verwiesen. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensabrechnung Die Position ergibt sich nach Saldierung der Pensionsrückstellung mit der Rückdeckungsversicherung gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB. Die Anschaffungskosten und der beizulegende Zeitwert des saldierten Vermögens betragen TEUR 829 (Vorjahr: TEUR 765); der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellungen beträgt TEUR 485 (Vorjahr: TEUR 455). Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 5.000.000,00. Die Bilanzierung erfolgt gemäß § 268 Abs.1 HGB unter Berücksichtigung des am 31.03.2016 getroffenen Beschlusses zur Auflösung von Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 2.000. Der Bilanzgewinn beträgt somit TEUR 2.000. Sonstige Rückstellungen
Die anderen Risiken setzen sich zusammen aus TEUR 45 Abschluss- und Prüfungskosten, TEUR 30 Schwerbehindertenabgabe, TEUR 15 Bonus, TEUR 11 Aufbewahrungskosten sowie TEUR 10 für noch ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel (siehe Blatt 9) Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 20.993. Es handelt sich um Sicherungsübereignungen von Sachanlagen sowie des Warenbestandes und Grundpfandrechte. Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken wurden Zins-Swaps über knapp 50 % der variablen verzinslichen Darlehen abgeschlossen. Diese sind, zusammen mit den variabel verzinslichen Darlehen, zu einer Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB zusammengefasst worden. Dabei wurde die Einfrierungsmethode angewendet, wonach die Wertveränderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern und Zinsen in Höhe von TEUR 1.177 aus einer Steuernachforderung sowie aufgelaufene Zinsen aus dem Jahr 2006 (Vorjahr: TEUR 198) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 13). Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus Lieferungen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren. 2. Gewinn- und Verlustrechnung Der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2016 wurde erstmals das neue Gliederungsschema gemäß § 275 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) zugrunde gelegt. In der neuen Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach BilRUG wurde der Posten "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" gestrichen. Stattdessen wurde ein neues Zwischenergebnis "Ergebnis nach Steuern" eingefügt. In diesem Zusammenhang wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst. Dies betrifft insbesondere die Umsatzerlöse und die sonstigen betrieblichen Erträge. Weiter wurde die Kontenzuordnung der Gewinn- und Verlustrechnung im Vergleich zum Vorjahr korrigiert und die Vorjahreszahlen angepasst. Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Posten beinhaltet außerordentliche Aufwendungen i.H.v. TEUR 1.206. Diese beinhalten Aufwendungen für Umstrukturierung i.H.v. TEUR 1.116. In den Vorjahresvergleichs-zahlen befinden sich TEUR 483 außerordentlichen Aufwendungen, welche im Vorjahres-abschluss vor BilRUG im außerordentlichen Ergebnis ausgewiesen waren. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ab dem Jahr 2012 besteht eine körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Organschaft mit der Muttergesellschaft. Dort fallen auch die Ertragsteuern an. Zinsen und sonstige Erträge Der Zinsertrag in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 21) aus der Zuführung zur Rückdeckungsversicherung zur Pensionszusage wurde mit Abzinsungsaufwand aus der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 17) verrechnet und ist in den Zinsen und ähnlichen Erträgen in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Posten beinhaltet Zinsen für Steuernachzahlungen 2006 in Höhe von TEUR 731. Verlustübernahme Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft, der Wetzel Beteiligungsgesellschaft mbH, Mannheim, besteht gegenüber der Muttergesellschaft eine Gewinnabführungsverpflichtung in Höhe von TEUR 283. Das Jahresergebnis der Schrott Wetzel GmbH beträgt somit TEUR 0. IV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen:
Zum Bilanzstichtag besteht eine aufschiebend bedingte Verbindlichkeit aus Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 667, die zum Bilanzstichtag rechtlich noch nicht entstanden war. Avale bestanden zum Bilanzstichtag nicht. V. Nachtragsbericht In den ersten Monaten des neuen Jahres haben sich keine diesbezüglichen Sachverhalte ergeben. VI. Andere Angaben und Erläuterungen Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Mannheim mit der Nummer HRB 7220 eingetragen. Zum Geschäftsführer war im Berichtsjahr bestellt:
Die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchst. a und b HGB unterbleiben aufgrund § 286 Abs. 4 HGB. Mutterunternehmen (zu 100 %) ist die Wetzel Beteiligungsgesellschaft mbH, Mannheim. Mit dem Mutterunternehmen besteht seit 2012 ein Ergebnisabführungsvertrag über das gesamte Jahresergebnis. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschuss der Wetzel Beteiligungsgesellschaft mbH, Mannheim, einbezogen. Die Wetzel Beteiligungsgesellschaft mbH, Mannheim, stellt den befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf. Auf § 291 Abs. 2 Nr. 3 HGB wird verwiesen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Die Schrott Wetzel GmbH ist zu 100 % beteiligt am Tochterunternehmen Wetzel Vermögensverwaltung GmbH, Mannheim. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2016 der Wetzel Vermögensverwaltung GmbH beträgt TEUR 270; der Jahresüberschuss beträgt TEUR 115. Durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr Beschäftigten:
Das Honorar für die Abschlussprüfungsgesellschaft für die Abschlussprüfungsleistungen beläuft sich gemäß § 285 Nr. 17 HGB auf TEUR 30. Mit Beschluss vom 31. März 2016 wurde die Auflösung von Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 2.000 beschlossen.
Mannheim, den 31. März 2017 Klaus Wetzel Dirk Sauter Anlagenspiegel
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2016
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016A. Grundlagen des Unternehmens a) Geschäftsmodell Als familiengeführtes Unternehmen haben wir uns mit Beginn der 50er Jahre bis heute zu einem führenden Anbieter in der Schrottaufbereitung und -verwertung am Markt fest etabliert. Wir verarbeiten heute mit ca. 180 Mitarbeitern rd. 670.000 Tonnen an unterschiedlichen Schrottqualitäten und Metallen. Hierbei sind wir an einer wesentlichen Schnittstelle des Recyclings von Schrotten und Metallen tätig, um den Verbrauch der begrenzten Rohstoffressourcen möglichst gering zu halten. Wir sind operativ im Bereich Schrottrecycling mit Eisen- (Fe) und Nicht-Eisenmetallen (Ne) tätig. Hierbei kaufen und sammeln wir, bereiten maschinell auf und wickeln Aufträge mit Groß- und Privatkunden an verschiedenen Standorten in Deutschland ab. Zum Kundenstamm gehören unter anderem Stahlwerke, Gießereien und Metallschmelzwerke in Deutschland, Europa und den fernöstlichen Ländern. Das Exportgeschäft von Schrotten wird über die Tiefseehäfen in Gent und Rotterdam abgewickelt. Die Rohstoffe beziehen wir aus der metallverarbeitenden Industrie, insbesondere der Automobil- und Zulieferindustrie, des Maschinenbaus, der Bauindustrie, aus Bahn-Entsorgungsvorhaben sowie aus dem Handel. b) Forschung und Entwicklung Wir betätigen uns nicht in den Bereichen Forschung und Entwicklung c) Zweigniederlassungen
B. Wirtschaftsbericht a) Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft konnte ihr Expansionstempo im Sommer 2016 etwas steigern. Das globale Wachstum entsprach damit weitgehend den Erwartungen der vorangegangenen Projektion. In der vorliegenden Projektion wird davon ausgegangen, dass die Weltwirtschaft (ohne den Euro-Raum und bei Gewichtung mit Kaufkraftparitäten) im laufenden Jahr um 3 % wächst. Die Zuwachsraten dürften im Jahr 2017 mit 31/2 % sowie jeweils 3% % in den Jahren 2018 und 2019 nur leicht anziehen. Die Wirtschaft im Euro-Raum setzte ihren Erholungsprozess im Frühjahr und Sommer entsprechend dem in der Juni-Projektion erwarteten moderaten Grundtempo fort. Für das Winterhalbjahr 2016/2017 wird eine leichte Wachstumsverstärkung erwartet. Bei steigender Kapazitätsauslastung und weiterhin günstigen Finanzierungsbedingungen dürften auch die Investitionen ihre graduelle Erholung fortsetzen. Die Ausfuhren sollten nach der temporären Eintrübung im Sommer auf ihren Expansionspfad zurückkehren, der im Einklang mit der Entwicklung der ausländischen Absatzmärkte steht (Quelle: Monatsbericht 12/2016 der Deutsche Bundesbank). Die Rohstahlerzeugung wird im abgelaufenen Jahr vermutlich mit 42,5 Mio. Tonnen in etwa das 2015er Niveau erreichen. Die Elektrostahlerzeugung scheint diesen Trend zu bestätigen. Die Versorgungssituation mit Schrott war zuletzt weiterhin ausreichend. Während es im Neuschrottsegment ein gutes Angebot, unter anderem durch den hochwertig entfallenden Stahlschrott der verarbeitenden Industrien, gab, blieb die Versorgung im Alt-schrottbereich insgesamt schwieriger. Besonders das anhaltend niedrige und volatile Preisniveau führte hier zu geringerer Sammeltätigkeit. Auf der anderen Seite führten aber auch Entscheidungen immer häufiger dazu, dass es weniger Abrisse gab, bzw. Bauwerke viel länger erhalten werden, was zu einem Rückgang, besonders der Schrottsorte E3, führte. Bei einer insgesamt sehr volatilen Preisentwicklung floss im Jahr 2016 wieder deutlich mehr Stahlschrott aus der EU in Richtung Türkei. Die Ausfuhren nahmen in diesem Zeitraum um rund 23 % zu. Besonders im April und Mai, den Monaten vor dem Fastenmonat Ramadan, flossen jeweils über 1 Mio. Tonnen Stahlschrott in diese Region (Quelle: Schrott Wetzel, WVS-Bericht 12/2016) b) Geschäftsverlauf Obwohl die Rahmenbedingungen für die Ausweitung des Geschäfts nach wie vor denkbar ungünstig waren, ist es uns gelungen unsere Durchsatzmengen um rund 23 % gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Ein wesentlicher Treiber in diesem Zusammenhang war das Exportgeschäft, welches in 2016 auf einen Anteil von rund 47 % (Vorjahr 30 %) anstieg. Bezüglich der Details wird auf Abschnitt B) c) verwiesen. Gleichzeitig haben wir die uns für 2017 gesetzten Ziele bereits in 2016 nahezu vollständig erreicht. Im Rahmen unserer Entschuldungsstrategie wurden Darlehen in Höhe von 6,4 Mio. EUR vorzeitig zurückgeführt. Durch die erfolgreiche Umsetzung der definierten Ziele konnten per Ende Dezember messbare EBITDA-Verbesserungen von rd. 5,3 Mio. EUR sowie Buchgewinne durch Desinvestitionen von 3,0 Mio. EUR erzielt werden. Dem gegenüber stehen außerordentliche Aufwendungen für Umstrukturierungen, Produktivitäts- und Rentabilitätsverbesserungen in Höhe von 1,2 Mio. EUR sowie Aufwendungen für Steuernachforderungen aus dem Jahr 2006 in Höhe von 2,2 Mio. EUR (inkl. Zinsen). Im zweiten Halbjahr wurde der Geschäftsverlauf zeitweise durch Niedrigwasser auf dem Rhein, welches neben geringeren Auslastungsmöglichkeiten der Rheinschiffe zu zusätzlichen Aufwendungen in Form von Kleinwasserzuschlägen (KWZ) führte, belastet. Um unsere Ziele zu erreichen, fördern wir mit aller Kraft unser Kerngeschäft im Stahl-schrottbereich. Dabei setzen wir auf unsere langjährige Erfahrung, Kompetenz und Zuverlässigkeit sowie auf kurze und schnelle Entscheidungswege. Gepaart mit modernen und verbesserten Verarbeitungstechnologien, Verfahrensabläufen und versierten Mitarbeitern. Eine breite regionale Präsenz in geografischer Standortnähe zu unseren Kunden und strategisch wichtigen Stützpunkten für unser Überseegeschäft, umsichtigen Investitionen sowie der Weiterentwicklung effizienter und flexibler Unternehmens- und Logistikprozesse. Diese Faktoren haben es ermöglicht, dass wir unser geplantes EBITDA-Ziel mit rund 1,3 Mio. EUR übertroffen haben. Per Ende des Geschäftsjahres erzielten wir ein bereinigtes EBITDA in Höhe von 5,7 Mio. EUR (+30 % ggü. Plan). Nach der erfolgreichen Umsetzung legen wir unseren Fokus auf den Ausbau unseres Kerngeschäfts mit dem Ziel der weiteren Steigerung unseres Mengendurchsatzes sowie der Sicherung und Stärkung unserer Marktposition im In- und Ausland. c) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ca) Übersicht Vermögens- und Ertragslage
1) bereinigtes EBITDA = EBITDA + Aufw. aus
Umstrukturierung .1. Buchgewinne aus Verk. AV
2) Net working Capital: Forderungen aLUL +
Vorräte .1. Verbindlichkeiten aLUL
Trotz der unverändert schwierigen Marktsituation und der hohen Preisvolatilität ist es uns im Geschäftsjahr 2016 gelungen die Durchsatzmengen um 23 % zu steigern. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse einschließlich Bestandsveränderungen) erhöhte sich auf 152 Mio. EUR (+11 % ggü. Vorjahr). Die Materialaufwendungen stiegen um 8,3 Mio. EUR (+7 % ggü. Vorjahr) auf 121 Mio. EUR. In der Folge verbesserte sich der Rohertrag (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen abzüglich Materialaufwand) um 7,1 Mio. EUR (+ 29 % ggü. Vorjahr) auf 31,2 Mio. EUR. Wir lieferten im abgelaufenen Geschäftsjahr rd. 670.000 Tonnen Fe- und Ne Schrott. Hauptabsatzmarkt war das Inland mit rund 53 %. 47 % gingen in den Export. Bestimmender Faktor für den verbesserten Rohertrag war die konsequente Weiterentwicklung unserer Produktions- und Logistikprozesse an allen Standorten verbunden mit schneller und effizienter Lagerlogistik. Unser Beschaffungs- und Absatzmarkt ist durch kurzfristige Geschäftsabschlüsse gekennzeichnet, wenngleich Lieferanten- und Kundenbeziehung häufig langjährig bestehen. Aufgrund der Kurzfristigkeit haben Marktschwankungen unmittelbaren Einfluss auf unsere Ertragslage. Das Investitionsvolumen 2016 (1,4 Mio. EUR im Wesentlichen Ersatzinvestitionen in technische Anlagen und Maschinen sowie Grundstücke und Bauten) lag leicht über den Vorjahresinvestitionen (Vorjahr: 1,2 Mio. EUR). Im Geschäftsjahr 2016 haben wir unsere definierte Zielgröße im Personalstamm erreicht. Die Personalaufwendung betrugen 8,3 Mio. EUR (Vorjahr: 8,3 Mio. EUR). Zugleich wurden durch den Verkauf von nicht betriebsnotwendigem Anlagevermögen Buchgewinne (saldiert mit Buchverlusten) in Höhe von 3,0 Mio. EUR erzielt. Diese führten zu einer signifikanten Entschuldung des Unternehmens, wobei Darlehen in Höhe von 6,4 Mio. EUR vorzeitig zurückgeführt worden sind. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit Ausnahme der Fracht- und Umschlagskosten, der Instandhaltungskosten sowie der Kosten für Fremdarbeiten blieben im Berichtsjahr trotz deutlicher Steigerung des Mengendurchsatzes weitestgehend konstant. Die Fracht- und Umschlagskosten erhöhten sich aufgrund des angestiegenen Exportgeschäfts um 2,7 Mio. EUR auf 7,6 Mio. EUR (Vorjahr: 4,8 Mio. EUR). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBIT) verbesserte sich um rd. 6,0 Mio. EUR auf 4,7 Mio. EUR (Vorjahr: -1,3 Mio. EUR). Zwischen der Muttergesellschaft, der Wetzel Beteiligungsgesellschaft mbH, und der Schrott Wetzel GmbH wurde am 11. April 2012 ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen, in dem sich unsere Gesellschaft verpflichtet, ihr Jahresergebnis an die Muttergesellschaft abzuführen. Der Vertrag gilt ab dem 1. Januar 2012. Im Berichtsjahr ergibt sich ein Gewinn vor Ergebnisabführung. Wegen des Ergebnisabführungsvertrags ergibt sich ein Gewinnabführungsanspruch der Muttergesellschaft in gleicher Höhe. cb) Finanzlage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und die Forderungen innerhalb der Zahlungsfrist zu vereinnahmen. Dies war im Berichtsjahr zu jeder Zeit gegeben. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten im Berichtsjahr um 10,3 Mio. EUR zurückgeführt werden. Die Inanspruchnahme lag stets innerhalb der Kreditlinien. Die liquiden Mittel reduzierten sich um 0,3 Mio. EUR auf 0,5 Mio. EUR. Das negative Finanzergebnis erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund von Zinsen auf Steuernachforderungen aus dem Jahr 2006 sowie Vorfälligkeitsentschädigungen für vorzeitige Darlehenstilgungen um 1,1 Mio. EUR auf 2,8 Mio. EUR (1,7 Mio. EUR). Der Jahresüberschuss aus 2016 in Höhe von 0,3 Mio. EUR wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die Muttergesellschaft abgeführt. cc) Unternehmenskennzahlen
d) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung insbesondere die Kennzahlen bereinigtes EBITDA und Net Working Capital heran, die es uns erlauben, auf Marktveränderungen zeitnah und standortbezogen individuell zu reagieren. Basis unserer Tätigkeit sind die intensiven und langjährigen Beziehungen zu Lieferanten und Abnehmern in ganz Europa. Wir sind von dem Wert dieser Geschäftsbeziehungen überzeugt und arbeiten intensiv an deren Pflege und Fortentwicklung, um unsere Marktposition weiter auszubauen. Unsere Mitarbeiter sind unserer Gesellschaft besonders wichtig. Neue Mitarbeiter werden in den ersten Arbeitsmonaten sorgfältig mit den Besonderheiten unserer Branche vertraut gemacht und angeleitet. Regelmäßige und aktuelle Fortbildungen, die intern und extern durchgeführt werden, sichern die Fachkunde aller unserer Mitarbeiter. Dadurch erreichen wir, dass unsere Mitarbeiter stets über das notwendige technische und rechtliche Wissen verfügen, welches sie im Rahmen ihrer Tätigkeit benötigen. Im Berichtsjahr wurden für 31 offene Stellen, vornehmlich im gewerblichen Bereich, Mitarbeiter neu eingestellt, 31 Arbeitnehmer sind ausgeschieden. Unsere Standorte sind mit Vorrichtungen zur Schadstofferfassung und -entsorgung versehen. Eingehende Ware wird teilautomatisiert auf Strahlenbelastung geprüft. Bei festzustellenden Belastungen wird die Ware abgelehnt. Seit 2015 ist unser Energiemanagementsystem entsprechend der DIN EN ISO 50001:2011 zertifiziert. Regelmäßig wiederholte Zertifizierungen beweisen die Tauglichkeit unserer Qualitätssicherungsmaßnahmen. e) Zusammenfassung / Gesamtaussage Mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2016 sind wir vor dem Hintergrund der unverändert schwierigen Marktverhältnisse und politischen Unsicherheiten zufrieden. Uns ist es gelungen, alle für 2017 definierten Ziele bereits in 2016 zu erreichen. In Folge dessen erzielten wir ein EBIT von 4,7 Mio. EUR und liegen damit deutlich über unserer Planung von 1,7 Mio. EUR. Nach Zinsen und Steuern (inklusive der Steuernachforderungen nebst Zinsen iHv. rd. 2,2 Mio. EUR) erzielten wir einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 0,3 Mio. EUR (Vorjahr -3,2 Mio. EUR). Die gesetzten Ziele der Betriebsentwicklung haben wir dabei deutlich übertroffen. Auf Basis unserer Analysen und Planungen sowie aufgrund der konsequenten und zeitnahen Überwachung unserer Ziele erwarten wir für 2017 ein positives Ergebnis. C. Prognose, Chancen- und Risikobericht a) Prognosebericht aa) Rückschau 2016 Obwohl die Rahmenbedingungen für die Ausweitung des Geschäfts nach wie vor ungünstig waren, ist es uns gelungen unsere Durchsatzmengen um rund 23 % gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Ein wesentlicher Treiber in diesem Zusammenhang war das Exportgeschäft, welches wir in 2016 um 149.000 Tonnen auf 310.000 Tonnen steigern konnten. Damit liegt unser Exportanteil bei rund 47 % (Vorjahr: 30 %). Dabei profitieren wir von unserer langjährigen Erfahrung, unserer Kompetenz und Zuverlässigkeit sowie kurzen und schnellen Entscheidungswegen, gepaart mit modernen und verbesserten Verarbeitungstechnologien, einer breiten regionalen Präsenz in geografischer Standortnähe zu unseren Kunden und strategisch wichtigen Stützpunkten für unser Überseegeschäft, umsichtigen Investitionen sowie der Weiterentwicklung effizienter und flexibler Unternehmens- und Logistikprozesse. Unser Jahresergebnis wurde beeinflusst durch Steuernachforderungen inklusive Zinsen aus dem Jahr 2006 in Höhe von 2,2 Mio. EUR, welche wir aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht zu 100 % im Jahresabschluss 2016 eingestellt haben. ab) Prognose 2017 Die ersten Monate des Geschäftsjahres 2017 verliefen für die Gesellschaft vor dem Hintergrund der dargestellten Marktlage zufriedenstellend. Wir erwarten in dem noch immer schwierigen Umfeld für das Geschäftsjahr 2017 ein positives Ergebnis. Hierbei planen wir eine Gesamtleistung von 145,8 Mio. EUR sowie sonstige betriebliche Erträge von 1,3 Mio. EUR. Als ein Garant für eine nachhaltig positive Weiterentwicklung unseres Unternehmens sehen wir die in den beiden letzten Jahren eingeführten Tools zur zeitnahen Messung wesentlicher Erfolgsparameter. Dies ermöglicht uns ein sofortiges Eingreifen und fokussiertes Gegensteuern. Dabei wird die Ergebnisentwicklung unterjährig sorgfältig verfolgt und mit den vorliegenden Planungen eng verglichen. Wir überwachen die Zielerreichung sowie die betriebswirtschaftliche Situation unseres Unternehmens in regelmäßigen Analysen. Für das laufende Geschäftsjahr planen wir lediglich Ersatz- oder Ergänzungsinvestitionen, wo dies nötig erscheint. Größere Investitionsvorhaben werden nicht durchgeführt. Der Planung 2017 liegt die Annahme zugrunde, dass sich die Marktpreise auf aktuellem Niveau stabilisieren. Weiter gehen wir davon aus, dass wir im Jahr 2017 einen Mengendurchsatz von mindestens 670.000 Tonnen auf dem Niveau des Jahres 2016 erreichen werden. Die Liquiditätsversorgung ist nach diesen Planungen jederzeit ausreichend. Auf die Ausführungen im Risikobericht wird verwiesen. b) Chancen und Risikobericht Sowohl unser Einkaufs- als auch unser Absatzmarkt werden von der weltwirtschaftlichen Lage permanent beeinflusst. Die Situation am Stahlmarkt wird unverändert schwierig eingeschätzt. Dennoch werden für 2017 gleichbleibende Preise für den deutschen Fe-Markt prognostiziert. Zusätzlich wird davon ausgegangen, dass in der deutschen Schrottwirtschaft nach wie vor ein Überangebot an Aufbereitungsanlagen vorliegt. Inwieweit sich die prognostizierte konjunkturelle Erholung im Euro-Raum steigernd auf die Nachfrage nach Schrott und Metall auswirkt, wird abzuwarten sein. Die aktuellen geopolitischen Ereignisse, internationale Krisen sowie Flüchtlingspolitik, Terrorismus sowie Veränderungen des Ölpreises können auch unvorhersehbare Einflüsse auf den Stahlmarkt haben. Die Marktbewegungen wirken sich üblicherweise direkt auf unsere Umsatz- und Ertragslage aus. Daher können auch wir unsere Geschäftsaussichten derzeit nur auf dieser Basis beurteilen. Sollten die in der Branche bestehenden Überkapazitäten in der Verarbeitung und eine verhaltene Nachfrage nach Schrott, eventuell aufgrund geopolitischer Ereignisse oder Krisen, auch von ausländischen Märkten, zusammen wirken, können die Marktpreise sinken und für uns zu geringeren Umsätzen und Erträgen führen. Das übliche Währungsrisiko bei Aktivitäten außerhalb des Euro-Raumes besteht unverändert fort. Wir fangen dieses Risiko durch projektbezogene Wechselkurssicherungsgeschäfte auf. Zentrale Bausteine unserer Unternehmensplanung sind die Konzentration der Geschäftstätigkeit auf unsere Kernkompetenzen sowie die Kostensenkung. Risiken bestehen hierbei insbesondere aufgrund einer schlechteren als prognostizierter Marktlage. In diesem Fall werden erneute Anpassungen erforderlich und durchgeführt. Die Ergebnisentwicklung wird unterjährig sorgfältig verfolgt und mit den vorliegenden Planungen eng verglichen. Bei Abweichungen werden sofortige Gegenmaßnahmen ergriffen. Chancen sehen wir in der stetigen Verbesserung unserer Marktpräsenz sowie der permanenten Optimierung unserer Verarbeitungstechnologien, mit denen alle unsere Betriebsstätten ausgestattet sind. Wir gehen davon aus, durch solche Maßnahmen Risiken zu minimieren und zugleich hierin liegende Chancen zu nutzen. D. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Finanzinstrumente Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über langjährige Geschäftsbeziehungen zu Kunden und Lieferanten. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkredite und Kreditlinien verschiedener Banken. Daneben kommen mittel- und langfristige Finanzierungen (meist objektgebunden) durch Kredite verschiedener Banken, Mietkauf-und Leasinggesellschaften zur Anwendung. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Fremdwährungstransaktionen werden geschäftsbezogen abgesichert. Die Gesellschaft verfügt über ein angemessenes Debitorenmanagement. Üblicherweise werden Debitoren über Warenversicherungen oder Akkreditive abgesichert.
Mannheim, den 31. März 2017 Klaus Wetzel Dirk Sauter Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Schrott Wetzel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Achem, 27. April 2017 Guido Koch, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Beteiligungsgesellschaften
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen