CTS Technik GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Hermann Gehringer seit 15.10.2025 | Geschäftsführer |
Maximilian Krapf seit 30.8.2023 | Prokura |
Carina Spirkl seit 11.11.2022 | Prokura |
Erich Eichberger seit 16.4.2021 | Prokura |
Matthias Laue seit 10.9.2018 | Prokura |
Alfred Pammer seit 10.10.2016 | Prokura |
Walter Roith seit 17.12.2013 | Prokura |
Florian Köstler seit 9.2.2012 | Prokura |
Stefan Schmiedlechner seit 9.2.2012 | Prokura |
Johann Gehringer seit 22.11.2007 | Geschäftsführer |
Rudolf Brunnhuber seit 22.11.2007 | Prokura |
Robert Schüller seit 19.10.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 5 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CTS GmbH competence for technical solutionsBurgkirchen a.d. AlzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023CTS GmbH competence for technical solutionsI. Grundlagen des Unternehmens Die CTS GmbH competence for technical solutions, Burgkirchen, (nachfolgend auch "cts", "Unternehmen" oder "Gesellschaft") ist seit 2006 Anbieter ganzheitlicher Lösungen für die Prozess- und Fertigungsindustrie im Bereich EMSR (Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik), Energietechnik, Robotik sowie Automation. Dabei ist die cts als Partner von Kunden vor allem aus den Branchen Öl & Gas, Chemie, Pharmazie, Halbleiter und Automotive als Dienstleister für die Prozess- und Fertigungsautomatisierung durch Systemintegration, Engineering, Softwareentwicklung sowie Montage von Industrieanlagen geschätzt. Unabhängig von den Herstellern der Anlagen ermöglicht das Unternehmen seinen Kunden spezifische und individuelle Lösungen. Zusammen mit Tochterunternehmen ist die Gesellschaft dabei an insgesamt 10 Standorten in Deutschland und Österreich tätig. Im Berichtsjahr wurde zusätzlich eine Servicegesellschaft in Singapur gegründet. Innerhalb der cts Unternehmensgruppe erfolgen die Gestellung von Personal sowie eine gemeinsame Abwicklung von Projekten. II. Geschäftsverlauf 2023 1. Entwicklung von Gesamtleistung und Ergebnis Der weltweite Trend zur Digitalisierung, der durch Rationalisierung, Produktivitätssteigerung, schnellere Taktzeiten und einem hohen Anspruch an die Produktqualität bedingt ist, führt grundsätzlich zu einem Wachstum des Marktes für Prozess- und Fertigungsautomatisierung. Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft in 2023 war auch vor dem Hintergrund der leicht rückläufigen konjunkturellen Entwicklung in Deutschland und Österreich sowie der Folgewirkungen des Ukraine-Kriegs sehr positiv. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsänderung der unfertigen Leistungen) konnte im Vergleich zu 2022 um 27 % auf 60,0 Mio. € gesteigert werden. Dabei wirkten sich auch Nachholeffekte aus Verzögerungen bei der Projektabwicklung in 2022 positiv aus. Wachstumstreiber war vor allem der Bereich Fertigungsautomatisierung. Wie in Vorjahren konnte auch in 2023 eine Vollauslastung des Personals im Jahresdurchschnitt erreicht werden. Zur Erweiterung der Produktionskapazitäten wurde im 4. Quartal 2023 eine neu gebaute Fertigungshalle nahe des Unternehmenssitzes in Burgkirchen bezogen, die von nahestehenden Personen langfristig gemietet wurde. Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Beteiligungserträgen, Zinsen und Ertragsteuern) ist in 2023 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um 1,7 Mio. € auf 4,3 Mio. € gestiegen. Dabei hat sich auch die Entspannung auf der Beschaffungsseite positiv ausgewirkt. Wesentliche unmittelbare Auswirkungen des Ukraine-Kriegs sowie des gestiegenen Zinsniveaus haben sich nicht ergeben. 2. Beschaffung Die Mehrheit der Komponenten und Materialien, die in Anlagen verbaut werden, wird bei renommierten deutschen, österreichischen Lieferanten oder weltweit tätigen Großunternehmen bezogen, die eine hohe Qualität und grundsätzlich verlässliche Lieferzeiten garantieren. Die Lieferzeiten von Materialien haben sich in 2023 im Laufe des Jahres wieder normalisiert, während die Preise mit einzelnen Ausnahmen nach den erheblichen Preissteigerungen in der Vorperiode auf dem hohen Niveau verharrten. Insgesamt hat der Anteil der Zukaufteile an der Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr projektbedingt zugenommen. Die bezogenen Fremdleistungen, die neben Personalgestellungen von Tochterunternehmen vor allem Subunternehmer im Montagebereich betreffen, sind hingegen im Verhältnis zur Gesamtleistung deutlich unterproportional gestiegen. Insgesamt ergibt sich eine Abnahme der Materialaufwandsquote (Anteil der Materialaufwendungen an der Gesamtleistung) um 0,7 %-Punkte auf knapp 64 %. 3. Vertrieb Die enge Einbeziehung in die Lösungsfindung des Kunden und die damit einhergehende Kundenbindung sowie ein entsprechendes Empfehlungsmarketing wirkten sich positiv auf das Neugeschäft aus. Die Konzentration auf ein ausgesuchtes Kundenportfolio mit einem spezifischen Leistungsangebot hat sich dabei auch in 2023 als erfolgreich erwiesen. Immer wichtiger wird dabei auch der Servicebereich. Innerhalb der Unternehmensgruppe erfolgt der Vertrieb durch die Projektleiter sowohl bei der cts als auch bei den Tochterunternehmen. Der Auftragsbestand zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 hat sich wieder normalisiert und liegt um ca. 19 % unter dem Vorjahreswert. Beim Vergleichswert ist zu berücksichtigen, dass sich der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2022 gegenüber Ende 2021 mehr als verdoppelt hat. Die Auftragsreichweite liegt in der Größenordnung von einer Jahresleistung. 4. Entwicklung Die cts entwickelt innovative Techniken und Lösungen im Rahmen von Kundenprojekten. Ein eigenständiger Entwicklungsbereich wird nicht unterhalten. In 2023 betrafen die Entwicklungen vor allem die Bereiche Robotik (Abfüll- und Beschickungsanlagen radioaktiv bedampfter Medikamente, fahrerlose Transportsysteme, voll- oder halbautomatisierte Verpackungsanlagen im Halbleiterbereich, Lagersysteme) und Prozessleittechnik. Ziel der Entwicklungen sind die technische Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie von Systemlösungen und Serviceleistungen vorwiegend in den Bereichen funktionale Sicherheit, Steuerungstechnik und Software (Advance Solutions). 5. Personal Die cts als Anbieter von Problemlösungen in einem hochtechnischen Umfeld beschäftigt einen hohen Anteil von Ingenieuren und Technikern, die im Bereich Entwicklung, Konstruktion, Vertrieb, Montage und Service eingesetzt sind. Die Mitarbeiter meistern die täglichen Herausforderungen mit hohem persönlichem Engagement und besitzen ein großes fachliches Knowhow. Sie tragen mit ihrer Leistungsbereitschaft wesentlich zum Erfolg des Unternehmens bei. Um auch zukünftiges Wachstum zu gewährleisten, setzt das Unternehmen auf eine langfristige Personalpolitik, in der die Mitarbeiterzufriedenheit und Familienfreundlichkeit einen hohen Stellenwert einnehmen und berufliche Weiterbildung ein fester Bestandteil ist. Im Jahresdurchschnitt 2023 konnte bei der Gesellschaft die Mitarbeiteranzahl ohne Geschäftsführung um 11 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Am Jahresende 2023 beschäftigte die cts ohne Geschäftsführer 142 Mitarbeiter. 6. Investitionen Die in 2023 getätigten Investitionen in das Sachanlagevermögen von fast 2,8 Mio. € betrafen vor allem ein Heizungs-, Klima-, Lüftungssystem, weitere technische Anlagen und Maschinen sowie Photovoltaikanlagen, die sich zum Abschlussstichtag noch in Bau befinden. Als strategische Maßnahmen wurden die Einführung eines unternehmensweiten Dokumentenmanagementsystems sowie die Umsetzung einer Cloud-Lösung für die Projektabwicklung und Datensicherung fortgeführt. Ziel ist hierbei, die Arbeitsprozesse zu beschleunigen und den Anstieg der Betriebskosten zu begrenzen. III. Lage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat gegenüber dem Vorjahr um 4.077 T€ oder 25,6 % auf 20.016 T€ zugenommen. Dabei haben auf der Aktivseite vor allem die Sachanlagen sowie die Vorräte abzgl. der erhaltenen Anzahlungen zugenommen. Der Anstieg der Sachanlagen ist auf die im Berichtsjahr getätigten Investitionen (technische Anlagen und Maschinen sowie Photovoltaikanlagen in Bau) zurückzuführen, die deutlich über den Abschreibungen und den Abgängen zu Buchwerten lagen. Bei den Vorräten haben die unfertigen Leistungen weniger abgenommen als die hiermit verrechneten erhaltenen Anzahlungen. Den Zunahmen der Sachanlagen und der Vorräte steht insbesondere eine vollständige Rückführung der kurzfristigen Geldanlagen beim Hauptgesellschafter, die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten waren, gegenüber. Auf der Passivseite haben sich insbesondere das Eigenkapital sowie die Rückstellungen erhöht. Der Anstieg des Eigenkapitals resultiert aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023. Die Zunahme der Rückstellungen betrifft sowohl die Steuerrückstellungen als auch die sonstigen Rückstellungen (höhere Gewährleistungsverpflichtungen und Drohverlustrückstellungen). 2. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt weit überwiegend durch Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen. Die Eigenkapitalquote liegt am Abschlussstichtag bei 67,8 % und ist trotz der deutlichen Erhöhung der Bilanzsumme um 2,4 %-Punkte gegenüber dem Vorjahreswert gestiegen. Der Verschuldungsgrad als Verhältnis von Fremdkapital (Rückstellungen und Verbindlichkeiten) zu Eigenkapital beträgt 47,4 % (Vorjahr 53,0 %). Zum Geschäftsjahresende hat die Gesellschaft einen Nettofinanzmittelbestand von fast 1,5 Mio. €. Weiterhin bestanden am 31. Dezember 2023 ungenutzte Kreditlinien bei Banken in Höhe von 4,3 Mio. €. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in 2023 betrug unter Zugrundelegung eines Finanzmittelfonds aus flüssigen Mitteln abzüglich täglich fälliger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2,0 Mio. € und liegt um 1,4 Mio. € über dem Vorjahreswert. 3. Ertragslage Das Rohergebnis des Geschäftsjahres 2023 von 22.263 T€ liegt aufgrund der Zunahme der Gesamtleistung bei unterproportional gestiegenen Materialaufwendungen und niedrigeren sonstigen betrieblichen Erträgen (Wegfall Corona-Hilfen) um 4.541 T€ oder 25,6 % über dem Vorjahreswert. Der Anstieg des Rohergebnisses wird teilweise insbesondere durch Erhöhungen bei den Personalaufwendungen (gestiegene Mitarbeiterzahl, Lohn- und Gehaltssteigerungen) sowie bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (höhere KFZ-, Werbe- und Reisekosten, Kosten der Warenabgabe sowie sonstige allgemeine Kostensteigerungen) bei geringeren Abschreibungen kompensiert, so dass sich ein Anstieg des Betriebsergebnisses um 1.713 T€ auf 4.281 T€ ergibt. Unter Berücksichtigung der Ausschüttung eines Tochterunternehmens bei einem leicht verschlechterten Zinsergebnis und höheren Ertragssteueraufwendungen hat der Jahresüberschuss im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um 1.354 T€ auf 3.160 T€ zugenommen. 4. Gesamtaussage Insgesamt ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 bzw. im Geschäftsjahr 2023 unverändert als gut einzustufen. IV. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren 1. Finanzielle Leistungsindikatoren Als operative Ergebnisgröße wird das EBIT verwendet. Als Ergebnis vor dem Finanzergebnis und Ertragsteuern reflektiert das EBIT die operative Ergebnisverantwortung und entspricht dem Betriebsergebnis in der Beschreibung der Entwicklung der Ertragslage. Weitere bedeutende finanzielle Leistungsindikatoren sind die Gesamtleistung sowie der Auftragsbestand. 2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bedeutende nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens sind u.a. die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit sowie die Angebotserfolgsquote. V. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Berichterstattung zu Chancen und Risiken bezieht sich grundsätzlich auf ein Jahr ab dem letzten Abschlussstichtag. Wirtschaftliche oder rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale sind nicht erkennbar. Die cts ist als Technologieunternehmen diversen Risiken ausgesetzt. Risiken aus einer ineffizienten Projektabwicklung sowie der termingerechten Fertigstellung von Projekten wird durch ein enges Projektcontrolling sowie eine flexible Projektsteuerung entgegengewirkt. Durch eine Streuung über Unternehmen verschiedener Branchen auf der Absatzseite und das vorhandene und in den letzten Jahren gestiegene System-Knowhow wird das Risiko aus Abhängigkeiten von einzelnen Unternehmen und von Branchenentwicklungen gemindert. Risiken bestehen dabei aber aus der derzeit zu beobachtenden Reduzierung der Investitionstätigkeit der Kunden in Deutschland und Österreich sowie der Verlagerung der Investitionen ins außereuropäische Ausland. Eine der größten Herausforderungen und Hemmschuh der künftigen Entwicklung ist es, qualifiziertes Personal zu halten bzw. neu zu gewinnen. Dem Abhängigkeitsrisiko auf der Beschaffungsseite wird durch Dual- und Multiple Sourcing sowie der langfristigen Zusammenarbeit mit Lieferanten und Subunternehmern entgegengewirkt. IT-Risiken wird unter anderem durch kontinuierlich überwachte Sicherheitstechnik und -prozesse besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Währungs- und Zinsrisiken bestehen angesichts des marginalen Umfangs von Transaktionen in Fremdwährung bzw. wegen fehlender Finanzkredite derzeit nicht. Die cts, die das komplette Dienstleistungsspektrum im Bereich Prozess- und Fertigungsautomatisierung abdeckt, setzt auch in Zukunft darauf, die Kunden beim Aufbau einer rationelleren Fertigung zu unterstützen und dabei einen nachhaltigen Kundenutzen zu schaffen. Dabei werden neben dem zunehmenden Trend zur Digitalisierung (Industrie 4.0, Advance Solutions) vor allem Chancen in der langjährigen Erfahrung und Zusammenarbeit mit Stammkunden sowie in den motivierten und qualifizierten Mitarbeitern gesehen. Durch Knowhow-Bindung und Innovation in den Bereichen funktionale Sicherheit, Steuerungstechnik und Software (Advance Solutions) bestehen Chancen für einen Zugang zu neuen Märkten und Kunden. Diese Chancen sollten der Gesellschaft und dem Unternehmensverbund die Möglichkeit gegeben, das Wachstum der Vorjahre fortzuführen. Dazu soll auch die deutliche Erweiterung der Produktionskapazitäten in der neu gebauten und in 2023 bezogenen Produktionshalle beitragen, die von nahestehenden Personen langfristig gemietet werden. VI. Voraussichtliche Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2024 wird auf Basis des gegenwärtigen Auftragsbestands, der weitgehend unverändert gegenüber dem Abschlussstichtag ist, nach den jeweils deutlichen Erhöhungen in 2023 mit einer Gesamtleistung und einem Betriebsergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 gerechnet. Erwartete Kostensteigerungen sollen dabei durch eine Effizienzsteigerung bei der Projektabwicklung in Folge des höheren Anteils von Folgeprojekten an der Gesamtleistung kompensiert werden. Ziel für den Auftragsbestand Ende 2024 ist, dass er auf dem aktuellen Niveau verbleibt. Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen Entwicklung resultieren aus den Auswirkungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen in Deutschland und Österreich sowie der gestiegenen Zinsen auf die Investitionstätigkeit der Kunden, die sich gegenwärtig nur schwer abschätzen lassen. Das hohe Niveau der Energiepreise insbesondere in Deutschland kann bei den Kunden zur Verlagerung von Produktionsstandorten auch ins außereuropäische Ausland führen.
Burgkirchen, den 21. Mai 2024 CTS GmbH competence for technical solutions Geschäftsführung Johann Gehringer Robert Schüller BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023CTS GmbH competence for technical solutions, BurgkirchenA. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der CTS GmbH competence for technical solutions, Burgkirchen a.d. Alz, (Amtsgericht Traunstein, HR B 16882) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den Vorschriften der §§ 238 bis 339 HGB aufgestellt. Die zusätzlichen Rechnungslegungsvorschriften betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung wurden beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Auf die Gesellschaft finden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB geltenden Regelungen Anwendung. Von der ihr eingeräumten Erleichterung bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 Abs. 2 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer grundsätzlich linear vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800 werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Zu- und Abgang im Anlagespiegel erfasst. Der Ansatz der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit einem Festwert angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt auf Vollkostenbasis. Die Herstellungskosten umfassen neben Einzelkosten auch angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens. Von dem Einbeziehungswahlrecht des § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Ermittlung der Wertberichtigungen auf die unfertigen Leistungen erfolgt getrennt für Großprojekte und übrige Projekte. Für Großprojekte werden Einzelwertberichtigungen gebildet, soweit pro Auftrag - unter Berücksichtigung bereits erhaltener Anzahlungen und der nach dem Bilanzstichtag noch zu erwartenden Erlöse und Kosten - insgesamt Verluste zu erwarten sind. Übersteigen die zu erwartenden Verluste die am Abschlussstichtag aktivierten Kosten, führt dies zur Bildung von Drohverlustrückstellungen. Die Bildung pauschal ermittelter Wertberichtigungen auf unfertige Leistungen trägt insbesondere den Unsicherheiten der Schätzung künftiger Kosten bei den Großprojekten nach dem Bilanzstichtag Rechnung und dient der vereinfachten Ermittlung zu erwartender Verluste bei der Vielzahl der übrigen Aufträge. Hierzu wurde ein prozentualer Wertabschlag auf die unfertigen Leistungen nach Einzelwertberichtigung vorgenommen. Die Höhe des Prozentsatzes ist ein Erfahrungswert aus der Auswertung und Nachkalkulation abgeschlossener Projekte in der Vergangenheit. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert abzüglich gegebenenfalls erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine aktivisch abgesetzte Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Sämtliche Posten des Eigenkapitals sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagespiegel zu ersehen. Das Finanzanlagevermögen enthält folgende Beteiligungen gemäß § 285 Nr. 11 HGB:
Die Angaben zum Eigenkapital bzw. zum Ergebnis der CTEA, s.r.o. beziehen sich, da noch kein aktueller Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 vorliegt, auf dem 31. Dezember 2022 bzw. das Geschäftsjahr 2022. Die CTS Asia Pacific More Than Automation Pte. Ltd. wurde am 5. April 2023 gegründet. Die Angaben zum Ergebnis beziehen sich deshalb auf das Rumpfgeschäftsjahr vom 5. April bis 31. Dezember 2023. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen 0 T€ (Vorjahr 596 T€) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 235 T€ (473 T€) auf den Finanz- und Verrechnungsverkehr. Die Forderungen gegen Gesellschafter im Vorjahr von 1.540 T€, die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten waren, betrafen in voller Höhe Geschäftsführer. Sie resultierten aus unverzinslichen, kurzfristigen Geldanlagen von liquiden Mitteln. In 2023 wurden die Geldanlagen vollständig zurückgeführt. Aktive latente Steuern Vom Aktivierungswahlrecht aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Eigenkapital Im Bilanzgewinn des Vorjahres war ein Gewinnvortrag in Höhe von 9.313 T€ einbezogen. Für das Geschäftsjahr 2022 war vor dem Abschlussstichtag 31. Dezember 2022 eine Vorabausschüttung in Höhe von 1.050 T€ beschlossen worden. Daher war die Bilanz im Vorjahr im Gegensatz zu 2023 unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden. Eine entsprechende Überleitung zur Vergleichbarkeit der Beträge ist in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Vorsorge für ungewisse Verpflichtungen aus dem Personalbereich und aus Gewährleitungsverpflichtungen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 7 T€ durch eine Sicherungsabtretung aller Forderungen gegen Drittschuldner sowie eine Sicherungsübereignung des Warenlagers in der Gewerbeimmobilie Fuhrmannstraße 10 in Burgkirchen abgesichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen 230 T€ (Vorjahr 164 T€) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie 4 T€ (Vorjahr 0 T€) auf den Finanz- und Verrechnungskehr. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungVon den sonstigen betrieblichen Erträgen resultieren 0 T€ (Vorjahr 515 T€) aus staatlichen Corona-Hilfen. Die teilweise Weiterleitung an verbundene und nahestehende Unternehmen sowie die Rückzahlung dieser Hilfen von 40 T€ (Vorjahr 55 T€) sind in den sonstigen betriebliche Aufwendungen enthalten. E. Sonstige AngabenGesellschaftsorgane Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren in 2023 bestellt: Herr Johann Gehringer, kaufmännischer Bereich; Herr Robert Schüller, technischer Bereich. Bezüglich der Bezüge der Geschäftsführer für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft hat weder einen Aufsichtsrat noch einen Beirat. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt ohne Geschäftsführer 138 Mitarbeiter beschäftigt, davon 131 Angestellte und 7 geringfügig Beschäftigte. Haftungsverhältnisse gemäß §§ 268 Abs. 7, 251 HGB Für fremde Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten verbundener Unternehmens haftet die Gesellschaft bis zu einem Betrag von T€ 813. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Haftung wird als gering angesehen, da die Hauptschuldner eine positive wirtschaftliche Lage aufweisen. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 und 3a HGB Zur Gewährleistung eines aktuellen technischen Standes der gemieteten Gebäude und Betriebsmittel sowie aufgrund von betriebswirtschaftlichen Überlegungen bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen: Mietverträge Betriebsgebäude, andere Grundstücke und Gebäude: 2024 ff.: 940 T€ p.a., davon 285 T€ p.a. bis 2027 davon 480 T€ p.a. bis 2043 Leasingverträge u. ähnliche Verträge 2024-2027 1.416 T€ insgesamt
Burgkirchen, den 21. Mai 2024 CTS GmbH competence for technical solutions Geschäftsführung Johann Gehringer Robert Schüller Bericht des Aufsichtsratsohne Angaben sonstige Berichtsbestandteile
CTS GmbH competence for technical solutions Geschäftsführung Johann Gehringer Robert Schüller Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 06.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungsvermerks Bei dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CTS GmbH competence for technical solutions, Burgkirchen Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der CTS GmbH competence for technical solutions, Burgkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der CTS GmbH competence for technical solutions für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, das aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Fürstenzell, den 4. Juni 2023 Dipl.-Kfm. Univ. Anton Staudt, Wirtschaftsprüfer" |
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