Stammdaten

Register
Amtsgericht Göttingen HRB 204458
Vorher
Beton-, Recycling-, Boden-Prüfung Witzenhausen GmbH
Eingetragen
28.7.2011
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenHerstellung von Frischbeton, TransportbetonIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Gegenstand
Die Erbringung von Verwaltungs-, Logistikund Betonpumpendienstleistungen für die Transportbetonindustrie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Henning Franke
seit 27.5.2025
Geschäftsführer
Valon Sahiti
seit 30.4.2025
Prokura
Timo Albrecht
seit 25.10.2023
Prokura
Felix Oppermann
seit 30.5.2022
Geschäftsführer
Frank Feldhaus
seit 19.7.2021
Prokura
Anika Rindermann
seit 18.1.2021
Prokura
Cornelius Jakob
seit 18.1.2021
Prokura
Ralf Pfützenreuter
seit 19.2.2019
Prokura
Anja Naumann
seit 23.7.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

August Oppermann GmbH & Co. KG

Hann. Münden

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

A. GRUNDLAGEN DES KONZERNS

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Gegenstand des Konzerns ist die Beteiligung an Unternehmen der Rohstoff-, Baustoff- und Transportbetonindustrie, die Gewinnung, Aufbereitung und Vermarktung von Kies, Sand, Kalkstein, Grauwacke und Annahme von Boden und Bauschutt in 25 Betriebsstätten, sowie das Betreiben von 19 Transportbetonanlagen im Berichtsjahr.

B. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 um +2,7 % gestiegen und dies trotz andauernder Corona-Pandemie sowie den zunehmenden Liefer- und Materialengpässen. Das Vorkrisenniveau konnte allerdings noch nicht wieder erreicht werden, (destatis, Pressemitteilung Nr. 020 vom 14.01.2022).

Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben stabilisierten sich 2021 auf dem insgesamt relativ niedrigen Niveau des Vorjahres. Ähnlich wie im Jahr zuvor, wurden die staatlichen Konsumausgaben in 2021 zur Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Trotz des bereits hohen Vorjahresniveaus stiegen sie im zweiten Corona-Krisenjahr preisbereinigt nochmals um weitere +3,4 %. Der Außenhandel konnte sich nach starken Rückgängen im Vorjahr erholen und so exportierte Deutschland 2021 preisbereinigt ca.+9,4% mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland als im Vorjahr. Gleichzeitig legten die Importe preisbereinigt um +8,6 % zu. (vero Geschäftsbericht 2021/2022, S. 18).

Nachdem die Bauwirtschaft dank hoher Auftragsbestände zu Beginn des Jahres 2020 verhältnismäßig stabil durch das Jahr 2020 gekommen war, wurden die Prognosen und Erwartungen für 2021 deutlich verhaltener. Letztendlich konnte jedoch bei einem Plus von +2,3 % bei den Auftragseingängen, der Umsatz im Bauhauptgewerbe 2021 um +1,0 % gesteigert werden. Die größte Umsatzsteigerung innerhalb des Baugewerbes konnte laut statistischem Bundesamt mit ca. +9,1 % der Wirtschaftszweig "sonstige spezialisierte Bautätigkeiten", zu denen unter anderem Betonarbeiten zählen, erzielen (destatis, Pressemitteilung Nr. 096 vom 10.03.2022).

Gemäß dem Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden e.V. ist der Umsatz 2021 im Bereich Gewinnung Kies, Sand, Ton und Kaolin im Vergleich zum Vorjahr um +1,3 % von 2.557 Millionen Euro auf 2.590 Millionen Euro, im Vergleich zu 2010 um +34,8 % gestiegen. Ebenfalls positiv zu vermerken ist, dass auch im Bereich Herstellung von Transportbeton der Umsatz im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um +1,9 % von 3.733 Millionen Euro auf 3.802 Millionen Euro gesteigert werden konnte. Im Vergleich zum Jahr 2010 ist sogar eine Steigerung von +72,1 % zu verzeichnen. (bbs-Zahlenspiegel 2022, S.20). Rückläufig war im Vergleich zum Vorjahr die bundesweite Kies- und Sandproduktion und zwar um -4,5 % auf ca. 260 Millionen Tonnen. Auch im Bereich Transportbeton reduzierte sich die bundesweite Produktion um -2,0 % auf 54,2 Millionen m 3.

In den für die Firmengruppe relevanten Gebieten stellt sich die Entwicklung wie folgt dar: In Niedersachsen/Bremen verringerte sich die Kies- und Sandproduktion um -10 % auf 22,99 Millionen Tonnen und lag damit deutlich unter Bundesniveau. Der Umsatz ging aber durch realisierte Preissteigerungen nur um "moderate" -4,0 % zurück.Im Bereich Hessen sank der Umsatz geringfügig um 0,9 %, obwohl ein Produktionsrückgang in Höhe von -5,3 % zu verzeichnen war. In Niedersachsen/Bremen stieg im Transportbeton (trotz sinkender Produktion um -1,5 %) der Umsatz um 2,0 %. Im Bereich Hessen lag sowohl die Betonproduktion (-6,5 %) als auch der erzielte Umsatz (-5,0 %) deutlich unter dem Vorjahresniveau. (vero Geschäftsbericht 2021/2022, S. 34 ff.)

2. Geschäftsverlauf des Konzerns

a. Geschäftsverlauf

Im Vertriebsgebiet des Konzerns haben sich die abgesetzten bzw. eingelagerten Mengen der Rohstoffbetriebe in 2021 unterschiedlich entwickelt. Sie lagen insgesamt mit -2,8 % unter der Vorjahrestonnage. Der Umsatz stieg jedoch bedingt durch die realisierten Preiserhöhungen leicht um +1,0 %. In der Sparte Transportbeton lag die verkaufte Menge um -1 % unter der im Vorjahr verkauften Menge. Doch auch hier konnte der Umsatz durch erzielte Preissteigerungen um +3 % gesteigert werden.

Wie auch in den vergangenen Jahren setzen die Gesellschaften der Firmengruppe konsequent die preis- statt mengenorientierte Distributionspolitik fort. Durch die konsequente Umsetzung der Vertriebsziele Preisorientierung, Lieferzuverlässigkeit und hohe Beratungsqualität, sowie durch die Modernisierung technischer Anlagen und Maschinen, konnte trotz der deutlich gestiegenen Betriebskosten ein positives Ergebnis erzielt werden.

In 2021 lagen die Umsatzerlöse des Konzerns insgesamt um +2,0 % über dem Vorjahresniveau. Damit entsprachen die Umsatzerlöse den Erwartungen und Planungen für das Geschäftsjahr. Das Jahresergebnis liegt über den Planungen. Die unverändert geplante Eigenkapitalquote ist um -0,1 %-Punkte auf 51,9 % gesunken.

b. Aufbereitungsanlagen/Gerätepark

Die Anlagentechnik wie auch der gesamte Gerätepark, werden kontinuierlich gewartet, instandgesetzt und modernisiert. Der störungsfreie Betrieb ist i.d.R. sichergestellt. Darüber hinaus sind vielfach kritische Komponenten im Lager und der Werkstatt vorrätig. Im Transportbetonbereich verfügt die Gruppe über ein enges Netz an Transportbetonwerken, sodass im Störungsfall und bei Bedarf jederzeit auf ein Ersatzlieferwerk ausgewichen werden kann.

Verschleißbedingte, größere Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten werden, so auch im Berichtsjahr, im Winter durchgeführt.

c. Grundstücke

Abbaufähige Ländereien zur Rohstoffgewinnung stehen in der Regel in ausreichendem Maß zur Verfügung, so dass es im Berichtsjahr zu keinen Behinderungen im Betriebsablauf gekommen ist. Darüber hinaus ist der Fortbestand an den meisten Standorten durch vorausschauende Landbevorratung über Jahre, teilweise über Jahrzehnte, sichergestellt.

d. Genehmigungsverfahren/Rekultivierung/Umweltschutz

Sämtliche betriebenen Standorte sind genehmigungsrechtlich abgesichert. Notwendige Anträge auf Verlängerung auslaufender bzw. Ausweitung bestehender Genehmigungen wurden gestellt und erteilt bzw. sind in der Bearbeitung. Die genehmigungsrechtlichen Rekultivierungs- und Umweltauflagen wurden termingerecht und in vollem Umfang durchgeführt, laufende Auflagen beachtet. Verschiedene Überprüfungen der Genehmigungsbehörden führten zu keinen nennenswerten Beanstandungen.

In 2021 wurde für das Werk Fritzlar-Kalbsburg der Sonderbetriebsplan "Errichtung und Betrieb einer Photovoltaikanlage zur Eigenversorgung der Aufbereitungsanlage" genehmigt.

Der Abbau von mineralischen Rohstoffen bringt die Rekultivierung der ausgebeuteten Flächen mit sich. Sowohl der Abbau der Lagerstätten als auch die abbaubegleitenden bzw. abschließenden Rekultivierungen der in Anspruch genommenen Flächen erfolgen in Abstimmung und Zusammenarbeit mit den jeweiligen Grundeigentümern, den aufsichtführenden Behörden und öffentlichen Vertretern sowie diversen Fachvertretern. Hierfür treffen wir erhebliche Vorsorge und weisen dies nach vernünftiger kaufmännischer Praxis in der Bilanz als Rückstellung aus.

Die Verpflichtungen aus Genehmigungen bilden den größten Teil der Rückstellungen.

Seit Jahren bewährt sich das konzernweit eingeführte Energiemanagement mit turnusmäßigen Energieaudits mit dem Ziel der Ressourcenschonung, Kostensenkungen und last but not least dem Klimaschutz. Bei der Anschaffung mobiler Geräte sowie bei der Sanierung von Werken ist ein wesentliches Entscheidungskriterium die Senkung des Energiebedarfs.

e. Personalbereich

Die Firmengruppe Oppermann verfügt aufgrund einer konstant geringen Fluktuation über ausreichend gut ausgebildete Fachkräfte. Es gelingt bislang immer, Mitarbeiterinnen, die vor allem aus Altersgründen ausscheiden, zeitnah zu ersetzen.

Um einem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, wurden auch im Berichtsjahr wieder Auszubildende sowohl im kaufmännisch / administrativen als auch im gewerblich / technischen Bereich eingestellt und verstärkt in die interne und externe Aus- und Weiterbildung der Belegschaft investiert. So findet beispielsweise die schulische Ausbildung der technischen Ausbildungsberufe nicht in der regional zuständigen Berufsschule, sondern in überregionalen Fachschulen mit Internatsunterbringung statt. Kaufmännische Ausbildungsgänge werden teilweise im Rahmen von dualen Studiengängen durchgeführt. Wir bieten unseren Nachwuchskräften im Anschluss an die Ausbildung die langfristige Perspektive, sich in unserem Unternehmen zu engagieren.

Einzig im Bereich Logistik liegt nach wie vor die Fluktuation bei den Transportbetonfahrer*in- nen entsprechend der Branche höher als in den anderen Bereichen des Konzerns. Allerdings gelingt es uns auch hier, immer ausreichend Personal vorzuhalten, um die Kies- und Zementzüge sowie die Fahrmischer und Betonpumpen zu besetzen.

Die Anzahl der Mitarbeiterinnen auf Vollzeitbasis der vollkonsolidierten Unternehmen hat sich auf durchschnittlich 303 Mitarbeiterinnen erhöht.

3. DARSTELLUNG DER LAGE

a. Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen einschließlich der immateriellen Vermögensgegenstände erhöhte sich stichtagsbezogen um rund 1.668 T€ auf 50.967 T€. Im Berichtsjahr wurde mit 6.266 T€ (VJ. 7.223 T€) in das Anlagevermögen investiert. Investitionen wurden insbesondere für Grundstücke, den Ersatz technischer Anlagen und Maschinen sowie die Erweiterung des Fuhrparks vorgenommen.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen betrugen im Berichtsjahr 4.272 T€ (VJ. 3.603 T€) und übersteigen damit den Vorjahreswert.

Die Vorräte stiegen stichtagsbezogen um rund 440 T€.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich geringfügig um 70 T€ (Vorjahr +13 T€) verringert und entsprechen somit im Wesentlichen dem Vorjahr. Die liquiden Mittel sanken um rund 611 T€ im Vergleich zum Bilanzstichtag 31.12.2020.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 401 T€ auf 1.867 T€ verringert, die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf insgesamt 5.781 T€. Dies entspricht einer Erhöhung um 1.559 T€. Die kurz-, mittel- und langfristigen Fremdmittel haben stichtagsbezogen um 1.180 T€ zugenommen (VJ. 2.459 T€).

Das Eigenkapital erhöhte sich um 1.108 T€ (VJ. 1.568 T€) auf 38.805 T€ (VJ. 37.697 T€). Die Eigenkapitalquote verringerte sich um 0,1 % auf 51,9 % (VJ 52,0 %) und entspricht somit ungefähr dem Vorjahr.

b. Finanzlage

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt für das Wirtschaftsjahr 5.000 T€ (Vorjahr 8.015 T€). Die Finanzlage kann von daher als gesichert angesehen werden.

Das langfristig gebundene Vermögen ist unverändert lang- und mittelfristig durch Eigenkapital, Fremdkapital und Rückstellungen finanziert.

Alle Darlehen wurden planmäßig bedient. Die mittel- und langfristigen Darlehensverbindlichkeiten sind durch die Aufnahme neuer Darlehen unter Berücksichtigung der entsprechenden Tilgungen um 731 T€ (VJ. 1.866 T€) gestiegen. Das kurzfristige Fremdkapital hat sich stichtagsbezogen um 637 T€ erhöht (VJ. 103 T€).

Die mit den Banken vereinbarten Kreditlinien sind so ausgelegt, dass auch Schwankungen im Finanzmittel bedarf nicht zu Liquiditätsengpässen führen.

Im Übrigen werden Finanzbedarfsspitzen innerhalb der Oppermann-Gruppe im Rahmen des Konzern-Clearings abgedeckt. Investitionsvorhaben werden systematisch durch betriebswirtschaftliche Investitionsrechnungen analysiert und beurteilt.

c. Ertragslage

Im Berichtsjahr ist die Betriebsleistung trotz Produktionsmengenrückgang um 1.325 T€ (VJ. 4.325 T€) gestiegen, was vor allem auf die am Markt durchgesetzten Preiserhöhungen der Firmen des Konzerns zurückzuführen ist. Der Betriebsaufwand ist um 1.851 T€ (VJ. 3.766 T€) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 137 T€ (VJ 646 T€). Am Ende betrug das Betriebsergebnis 2.095 T€ (VJ 2.484 T€), so dass zum Vorjahr ein Rückgang um -389 T€ zu verzeichnen war.

Unter Berücksichtigung des Finanz- und Beteiligungsergebnisses, das sich im Berichtsjahr um 160 T€ erhöhte, sank das Ergebnis vor Ertragssteuern um 229 T€ (VJ +1.273 T€) auf 2.994 T€ (VJ 3.222 T€). Ertragssteuern verringerten das konsolidierte Ergebnis im Berichtsjahr nochmals um 214 T€ auf 2.780 T€.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Absatzmenge, die Umsatzerlöse, das Ergebnis sowie die Eigenkapitalquote heran.

Die Absatzmenge ist im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr im Bereich der Rohstoffbetriebe insgesamt um ca. 2,8 %, im Bereich Transportbeton geringfügig um 0,8 % gesunken.

Die Umsatzerlöse haben sich im Jahr 2021 bedingt durch die am Markt durchgesetzten Preiserhöhungen um 1.042 T€ (VJ. 3.997 T€) oder 2,0 % (VJ. 8,4 %) auf 52.474 T€ verbessert. Diese Entwicklung kann als zufriedenstellend bewertet werden.

Im Vergleich zum Vorjahr ist das Jahresergebnis um 364 T€ auf 2.780 T€ gesunken. Dies ist vor allem auf die gestiegenen Betriebsaufwendungen (+ 1.851 T€) zurückzuführen, welche sich u.a. auf Grund von Preissteigerungen, bedingt durch die Nachwehen der Corona-Pandemie (z.B. Unterbrechung von Lieferketten), deutlich erhöht haben. Die zuvor bereits erwähnte Steigerung der Umsatzerlöse, begründet durch die am Markt durchgesetzten Preiserhöhungen, konnten die gestiegenen Aufwendungen jedoch weitestgehend auffangen.

Die Eigenkapitalquote berechnen wir als Quotient des Eigenkapitals und der Bilanzsumme.

Die Eigenkapitalquote hat in diesem Jahr 51,9 % (VJ 52,0 %) betragen. Der leichte Rückgang ist im Wesentlichen auf die Aufnahme von langfristigem Fremdkapital zurückzuführen.

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen.

C. NACHTRAGSBERICHT

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

D. CHANCEN-, RISIKO- UND PROGNOSEBERICHT

1. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Risiken, die den Bestand der Unternehmensgruppe oder einzelner Gesellschaften gefährden könnten, bestehen nach dem Kenntnisstand der Geschäftsführung nicht.

Im wirtschaftlichen Alltag eines Unternehmens sind Chancen und Risiken allgegenwärtig und unterliegen u.a.m. gesellschaftspolitischen Einflüssen. Die Beschreibung von Chancen und Risiken kann von daher immer nur unvollständig sein. Zu den Risiken unserer Unternehmensgruppe gehören vorrangig:

Starke konjunkturelle Schwankungen der allgemeinen Wirtschaftslage

Insolvenzgefahr von Kunden und Lieferanten

Unterbrechung von Lieferketten, die zu einer Verknappung unterschiedlicher Produkte bzw. Vorprodukte mit dem Effekt von Preissteigerungen führen können

Preissteigerungen bei der vom Energiepreis abhängigen Produktion bzw. bei Vorprodukten wie Zement

zunehmender Wettbewerb durch sinkendes Marktvolumen oder steigende Kapazitäten auf der Angebotsseite

politische Einflussnahmen, abnehmende Kalkulierbarkeit die Beständigkeit von Entscheidungsgrundlagen betreffend

unkalkulierbare Dauer und Ausgang von Genehmigungsverfahren

Änderungen der Qualitätsnormen (EN-Normen)

Änderung der Kornzusammensetzung mineralischer Vorkommen

Witterungseinflüsse, die die Produktion bzw. den Bauablauf beeinträchtigen

Pandemien u.a.m., die zur Einstellung der Produktion und zu Bauunterbrechungen führen können

Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal

IT-Risiken durch ständig steigende Vernetzung aller Systeme

Diesen Gefahren versuchen wir durch die laufende Verbesserung unseres Risikomanagements, sowie umfangreichen Qualitätskontrollen zu begegnen. Der Eintritt außergewöhnlicher und/oder unvorhersehbarer Umstände ist jedoch nie ganz auszuschließen. Ein nicht vorhersehbares Risiko stellte die seit Anfang 2020 ausgebrochene und in den Jahren 2021/2022 weiterhin anhaltende weltweite Corona-Pandemie sowie die Schockwellen durch den Ausbruch des Krieges im Februar 2022 in der Ukraine dar. Diese Risiken des operativen Geschäfts werden von der Geschäftsleitung laufend systematisch überwacht, um gegebenenfalls frühzeitig Gegenmaßnahmen zu treffen.

Chancen ergeben sich dagegen ganz allgemein bei einer günstigeren als der prognostizierten Wirtschaftsentwicklung auf der binnenwirtschaftlichen Seite. Zusätzlich können sich für unser Unternehmen immer wieder Chancen durch die Exploration oder den Erwerb neuer Lagerstätten oder die Entwicklung neuer Standorte ergeben.

Für die Unternehmensgruppe stehen auch in den kommenden Jahren die in Teilen noch notwendigen und konsequenten Erneuerungen der technischen Anlagen und Maschinen und der Aufschluss von Erweiterungsflächen im Vordergrund, um so die Ertragskraft, die Produktivität und die Produktqualität zu erhalten bzw. zu steigern. Um sich von den steigenden Strompreisen abzukoppeln und sich vor prognostizierten Engpässen zu schützen, ist die Installation von Photovoltaikanlagen an diversen Standorten der Firmengruppe Oppermann in Planung bzw in Umsetzung. Weiterhin wird die Installation von Ladestationen für Elektro- und Hybridfahrzeuge vorangetrieben. Durch die genannten Maßnahmen sollen zukünftige Kosten für Instandhaltungen und Produktion reduziert und die Unabhängigkeit von den steigenden Energiekosten erreicht werden.

Umgesetzt im Jahr 2021/2022 sind u. a. die Anschaffung eines deutlich effizienteren, vollautomatisch (Satelliten-gestütztes GPS) arbeitenden Tiefengreifers und der Einbau eines energieverbrauchreduzierten Sandfangs am Standort Northeim sowie der Aufbau eines neuen Kalksteinwerkes, das im Jahr 2023 in Betrieb genommen werden wird. Im Bereich Transportbeton wurde am Standort Eschwege ein Betonwerk durch ein neues und größeres Betonwerk ersetzt. Der Baubeginn der neuen Firmenzentrale der sibo erfolgte im Jahr 2021. Die Fertigstellung wird voraussichtlich Anfang 2023 erfolgen.

2. Vorschau auf die Geschäftsjahre 2022/2023

In der Bauwirtschaft und speziell auch in den Konzernfirmen lief das Geschäftsjahr 2022 bezogen auf die Absatzmenge und das Umsatzvolumen im Großen und Ganzen analog zum Vorjahr. Wir erwarten daher ein konstantes Ergebnis bei einer unveränderten Eigenkapitalquote.

Insgesamt betrachtet steuert die deutsche Wirtschaft aktuell jedoch durch schwieriges Fahrwasser. Die Hoffnung auf eine nachhaltige Erholung der deutschen Wirtschaft nach zwei Corona-Jahren, wurde durch den Ausbruch des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 zunichtegemacht. Der Krieg und seine Folgen, allen voran die explodierenden Energiepreise, erfassen inzwischen fast alle Teile des Wirtschaftslebens und heizen die Inflation weiter an.

Neben der Belastung durch die horrenden Energiepreise, klagen viele Bauunternehmen auch weiterhin über Engpässe und starke Preissteigerungen bei Baumaterialien, wie beispielsweise Stahl, Bitumen oder Glas wodurch Produktion und laufende Projekte behindert und teilweise sogar Baustopps verhängt werden. Gestiegene Preise für Dieselkraftstoff sorgen zudem für steigende Transportkosten. All das, Lieferengpässe und die unsichere Preisentwicklung in nahezu allen Wirtschaftsbereichen, werden die Planung von Bauprojekten erschweren und die Wachstumsraten in den kommenden Jahren vermutlich dämpfen.

Unter Berücksichtigung des gegenwärtig unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes sind Prognosen für zukünftige Geschäftsjahre also weiterhin mit großen Unsicherheiten verbunden. Die bereits genannten Faktoren machen es weiterhin schwierig, negative oder positive Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf zuverlässig einzuschätzen. Festzuhalten ist jedoch, dass die Auftragsbücher der Firmengruppe Oppermann mit bestehenden Aufträgen nach wie vor gut gefüllt sind, aber vom Volumen im Vergleich zum Vorjahr leicht unter diesem Niveau liegt. Wir erwarten demnach erneut eine gute Auslastung unserer Produktionskapazitäten und rechnen damit, dass das Umsatzniveau in etwa dem Vorjahr entspricht. Abzuwarten bleibt, wie sich die Akquise im Neugeschäft entwickeln wird, denn Energiekrise und Inflation belasten sowohl private Haushalte als auch Unternehmen schwer. Gleichzeitig versetzen Stornierungswellen und der Rückgang von Baugenehmigungen die Baufirmen zunehmend in Sorge. Gerade in diesen ungewissen Zeiten wird es das Ziel der Firmengruppe Oppermann sein, entschlossene Handlungsfähigkeit zu wahren und für Rohstoff- und Materialsicherung zu sorgen.

 

Hann. Münden, den 09. Februar 2023

Wilhelm Oppermann, Geschäftsführer

Christa Pawlik-Oppermann, Geschäftsführerin

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

AKTIVA

31.12.2021 31.12.2020
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.295.812,54 1.439.645,18
2. Geschäfts- oder Firmenwert 401.078,35 534.771,15
1.696.890,89 1.974.416,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschliesslich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.386.637,24 30.579.241,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.559.084,06 5.918.537,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.639.186,87 8.664.234,87
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.684.677,01 2.162.833,25
49.269.585,18 47.324.846,80
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 3.191.579,23 2.379.081,34
2. Beteiligungen 4.870.277,23 4.870.277,23
8.061.856,46 7.249.358,57
59.028.332,53 56.548.621,70
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.247.148,70 1.142.689,33
2. Vorabraum 3.240.055,93 2.880.855,48
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.463.367,89 2.469.292,36
4. Grubenaufschlusskosten 747.498,32 765.578,17
7.698.070,84 7.258.415,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.240.761,98 2.133.076,42
2. Forderungen gegen assoziierte Unternehmen 34.000,00 29.000,00
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 719.852,43 1.066.237,24
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.394.916,29 1.231.610,86
4.389.530,70 4.459.924,52
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.190.251,22 2.801.254,26
14.277.852,76 14.519.594,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 183.382,07 139.145,17
D. Aktive latente Steuern 1.234.000,00 1.229.000,00
74.723.567,36 72.436.360,99

PASSIVA

31.12.2021 31.12.2020
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile Kommanditkapital 25.000.000,00 25.000.000,00
II. Kapitalrücklage 2.140.297,08 2.343.561,03
III. Gewinnvortrag des Konzerns 8.810.685,42 7.143.253,92
IV. Jahresüberschuss 2.720.373,47 3.136.271,98
V. Nicht beherrschende Anteile 133.873,23 74.176,41
38.805.229,20 37.697.263,34
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.493.947,66 1.461.560,18
2. Steuerrückstellungen 258.854,52 260.704,19
3. Sonstige Rückstellungen 14.207.111,00 14.743.632,18
15.959.913,18 16.465.896,55
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.724.714,59 9.205.263,48
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.867.201,59 2.268.413,21
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 55.323,19 54.088,64
4. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 2.529.373,99 2.522.600,34
5. Sonstige Verbindlichkeiten 5.781.271,62 4.222.835,43
19.957.884,98 18.273.201,10
D. Rechnungsabgrenzungsposten 540,00 0,00
74.723.567,36 72.436.360,99

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01.01. BIS 31.12.2021

2021 2020
1. Umsatzerlöse 52.473.915,02 51.431.509,94
2. Bestandsveränderungen -41.134,87 -426.604,62
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 692.803,41 796.255,19
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.032.948,06 1.896.096,31
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 19.114.501,24 19.165.543,77
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.388.973,31 3.907.835,87
23.503.474,55 23.073.379,64
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.820.095,51 10.977.472,01
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.680.369,64 2.523.247,12
- davon für Altersversorgung € 72.552,83 (i.V. € 80.382,58)
14.500.465,15 13.500.719,13
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.566.198,25 3.885.533,79
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.407.357,30 10.668.725,56
9. Erträge aus Beteiligungen 456.394,49 502.138,29
10. Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 812.497,89 589.373,59
11. Aufwendungen aus Verlustübernahmen 6.773,65 8.776,64
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.502,20 11.412,95
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 368.841,14 355.508,12
- davon aus Aufzinsung € 43.670,48 (i.V. € 51.899,78)
14. Finanzergebnis 898.779,79 738.640,07
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 213.756,96 79.211,96
- davon aus latenten Steuern € -5.000,00 (i.V. € -166.000,00)
16. Ergebnis nach Steuern 2.866.059,20 3.228.326,81
17. Sonstige Steuern 85.988,91 84.671,87
18. Jahresüberschuss 2.780.070,29 3.143.654,94
19. nicht beherrschende Anteile 59.696,82 7.382,96

Amtsgericht Göttingen, HRA 111244

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

I. Allgemeines/Maßgebliche Rechtsvorschriften

Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht wurden nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB sowie den Standards des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) erstellt.

II. Konsolidierungskreis

In dem Konzernabschluss werden grundsätzlich alle nach § 290 ff. HGB einzubeziehenden Konzernunternehmen konsolidiert. Neben der August Oppermann GmbH & Co. KG (Mutterunternehmen) wurden insgesamt folgende 16 (i.V. 17) Tochterunternehmen im Konzernabschluss vollkonsolidiert.

Name Sitz Anteil am Kapital
AO Baustoffe Kassel GmbH Hann. Münden 100 %
August Oppermann Kiesgewinnungs- und Vertriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung Hann. Münden 100 %
Dr. Paul Riehm Grundbesitz GmbH i.L. Hann. Münden 100 %
GWB Beteiligungsgesellschaft mbH Hann. Münden 57%
Kalksteinwerk Kallmerode GmbH Hann. Münden 100 %
Oberweser Baustoff Recycling GmbH Hann. Münden 51 %
Oppermann Service GmbH Hann. Münden 100 %
PTW Prüftechnik Witzenhausen GmbH Witzenhausen 100%
ROK Raulf-Oppermann Kies GmbH Hann. Münden 100 %
Sibobeton Gruppe GmbH Hann. Münden 100%
sibobeton Kurhessen/Leinetal GmbH & Co. KG für Betonherstellung Baunatal 100 %
sibobeton Kurhessen/Leinetal GmbH Baunatal 100 %
sibobeton Thüringen GmbH & Co. KG Worbis 100%
sibobeton Thüringen Verwaltungsgesellschaft mbH Worbis 100 %
Treuhandgesellschaft der Kieswerke Naß- und Trockenabbau Gröningen mbH Gröningen 100 %
Wertwächter GmbH Hann. Münden 100 %

Daneben wurden 2 (i.V. 2) Gesellschaften, auf die ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt wird, als assoziierte Unternehmen im Konzernabschluss erfasst. Beteiligungen wurden mit dem Beteiligungsbuchwert bilanziert, soweit für diese die Kriterien des beherrschenden Einflusses oder die Ausübung eines maßgeblichen Einflusses auf die Geschäfts- und Finanzpolitik nicht erfüllt bzw. die Beteiligungen von untergeordneter Bedeutung waren.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse des Mutteunternehmens und der vollkonsolidierten Tochterunternehmen zugrunde. Alle vollkonsolidierten Jahresabschlüsse sind einheitlich auf den Stichtag 31.12.2021 erstellt. Alle gemäß § 316 HGB prüfungspflichtigen und alle freiwillig geprüften Jahresabschlüsse der Konzernunternehmen sind mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk eines Wirtschaftsprüfers testiert.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung auf den 01.01.2005. Die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden Unterschiedsbeträge wurden entsprechend der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 HGB a.F. im Hinblick auf Ansatz und Höhe überprüft. Die Zuordnung von aktiven und passiven Unterschiedsbeträgen erfolgte aufgrund der Entstehung dieser Beträge unter den Konzernrücklagen.

Im Rahmen der Erstkonsolidierungen von weiteren Unternehmen zum 01.01.2015 hat sich ein aktiver Unterschiedsbetrag von T€ 1.337 ergeben, welcher als Geschäfts- oder Firmenwert über 10 Jahre abgeschrieben wird, da aufgrund der Rahmenbedingungen der Branche erwartet wird, über diesen Zeitraum eine positive Beeinflussung der Cashflows zu erzielen.

Die Einbeziehung der assoziierten Unternehmen erfolgte nach der Buchwertmethode gemäß § 312 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. zum 01.01.2005. Dabei ergaben sich aktive Unterschiedsbeträge von T€ 6.107 sowie passive Unterschiedsbeträge von T€ 1.186 die unter Anpassung des jeweiligen Beteiligungsausweises in den Rücklagen des Konzerns verrechnet wurden.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die dem Konzernabschluss zugrundeliegenden Jahresabschlüsse des Mutterunternehmens und der einbezogenen Tochterunternehmen wurden einheitlich nach den für das Mutterunternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

V. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzernbilanz

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Einzelnen im Zusammenhang mit den Positionen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erläutert.

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens ist aus dem in der Anlage dargestellten Anlagegitter zu ersehen. Im Einzelnen ist zu den Posten des Anlagevermögens folgendes anzumerken:

Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um nutzungsbedingte, planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Vermögensgegenstände des unbeweglichen Sachanlagevermögens werden planmäßig linear, das bewegliche Sachanlagevermögen wird linear und ab 2021 degressiv abgeschrieben. Die Umstellung von der degressiven auf die lineare Abschreibung erfolgt in dem Jahr, in dem die lineare Abschreibung zu einem höheren Abschreibungsbetrag führt als die degressive Abschreibung. Im Geschäftsjahr wurden planmäßige Abschreibungen von T€ 4.566 (i.V. T€ 3.886) vorgenommen.

Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden im Rahmen der Erstkonsolidierung mit dem Buchwert der Beteiligung abzüglich des mit dem Eigenkapital verrechneten Unterschiedsbetrages angesetzt. Dieser Wertansatz wird um den Betrag der Eigenkapitalveränderungen, die den dem Mutterunternehmen gehörenden Anteilen am Kapital des assoziierten Unternehmens entsprechen unter Berücksichtigung von auf die Beteiligung entfallenden Gewinnausschüttungen erhöht oder vermindert.

Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den jeweiligen am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben mit T€ 16 (i.V. T€ 18) Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet EDV-Serviceleistungen, Kfz-Steuer sowie sonstige Aufwendungen, die das Folgejahr betreffen.

4. Abgrenzungsposten für latente Steuern

Die latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen von Pensionsrückstellungen, Urlaubsrückstellungen und Demontagerückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz und aus erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen nach § 306 HGB, die zu Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und deren steuerlichen Werten geführt haben.

Die Bewertung erfolgte unter Anwendung eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 30 % auf Differenzen aus Kapitalgesellschaften und 15 % auf Differenzen aus Personengesellschaften.

5. Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals ist dem beigefügten Eigenkapitalspiegel zu entnehmen.

Die Kommanditeinlage des Mutterunternehmens ist vollständig erbracht.

5.1. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens

Das Jahresergebnis des Mutterunternehmens wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

6. Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen berücksichtigen Anwartschaften und laufende Leistungen und sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (PUC-Methode) auf Basis der Richttafel 2018 G von Dr. Klaus Heubeck unter Anwendung eines Zinssatzes von 1,86 % von der compertis GmbH, Wiesbaden, zum Bilanztag errechnet worden.

Von der Vereinfachungsregel des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB (pauschale Verwendung des 15-Jahres-Zinssatzes) wurde Gebrauch gemacht. Die Berechnungen wurden unter Berücksichtigung zukünftiger Steigerungen von 2 % bei den Gehältern und 0 - 2 % bei den Renten durchgeführt.

Der gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Betrag beträgt zum Bilanzstichtag T€ 132.

Pensionsverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag von T€ 1.829 wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit Planvermögen zu Anschaffungskosten von T€ 321 und einem beizulegenden Zeitwert (=Aktivwert der Rückdeckungsversicherung) von T€ 335 verrechnet. Entsprechend wurden Aufwendungen von T€ 40 aus der Abzinsung der Verpflichtungen und Erträge von T€ 1 aus dem Planvermögen miteinander verrechnet.

Der beizulegende Zeitwert des Planvermögens (Rückdeckungsversicherung) wurde auf Basis der Auskunft der OFD-Niedersachsen vom 06. Mai 2011 durch die Versicherungsgesellschaft ermittelt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten Körperschaftsteuern, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuern für das laufende und das vorangegangene Geschäftsjahr.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem Umfang alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Landschaftsgestaltung T€ 5.453 (VJ. T€ 5.383), Betriebsdemontage T€ 5.590 (VJ. T€ 6.037), Replanierung T€ 1.322 (VJ. T€ 1.166), Verbindlichkeiten zur Beseitigung von Grenzverletzungen T€ 199 (VJ. T€ 199) sowie ausstehenden Urlaub T€ 1.324 (VJ. T€ 1.322).

Die Demontagerückstellungen wurden unter Zugrundelegung der durch die Deutsche Bundesbank bekanntgegebenen Abzinsungssätze gemäß § 253 Abs. 2 HGB für die erwartete Restlaufzeit der jeweiligen Betriebsstätte ermittelt. Die Berechnungen wurden unter Berücksichtigung erwarteter zukünftiger Preissteigerungen von 1 % p.a. durchgeführt.

Die Rückstellungen sind jeweils mit ihren nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind jeweils mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sie betreffen im Einzelnen:

Stand zum Jahresende (VJ) davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (VJ) davon mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr (VJ) davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren davon durch Pfand- und ähnliche Rechte gesichert Art der Sicherheit
T€ T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.725 2.567 7.158 1.541 9.725 GS
( 9.205 ) ( 2.778 ) ( 6.427 )
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.867 1.867 0 0 0
( 2.268 ) ( 2.268 ) ( 0 )
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 55 55 0 0 0
( 54 ) ( 54 ) ( 0 )
4. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 2.529 2.529 0 0 1.100 FA
( 2.523 ) ( 2.523 ) ( 0 )
5. Sonstige Verbindlichkeiten 5.781 5.781 0 0 0
( 4.223 ) ( 4.223 ) ( 0 )
- davon aus Steuern 307
( 374 )
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 4
( 5 )
insgeamt 19.957 12.799 7.158 1.541 10.825
( 18.273 ) ( 11.846 ) ( 6.427 )

GS = Grundschulden

SÜ = Sicherungsübereignung

FA = Forderungsabtretung

8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Haftungsverhältnisse

Wesentliche zukünftige Zahlungsverpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen unabgezinst in Höhe von T€ 919 (i.V. T€ 959) p.a..

Haftungsverhältnisse bestehen aus Bürgschaftserklärungen und Patronatserklärungen gegenüber Dritten von T€ 63 (i.V. T€ 63).

Mit einer Inanspruchnahme im Rahmen der vorstehend genannten Haftungsverhältnisse ist aufgrund der wirtschaftlichen Situation der jeweiligen Schuldner nicht zu rechnen.

VI. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Konzerngewinn- und Verlustrechnung

9. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt und verteilen sich auf die Geschäftsfelder Kies-, Sand-, Kalksteingewinnung und Bodenannahme mit 26 %, Betonproduktion mit 65 % und Transportleistungen mit 9 %.

10. Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind insbesondere Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen ausgewiesen.

Von diesen sonstigen betrieblichen Erträgen sind T€ 77 (i.V. T€ 39) einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen.

11. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen Grundstücks-, Werbe-, Vertriebs- und Verwaltungsaufwendungen, Forderungsverluste, Verluste aus Anlageabgängen, Instandhaltungsaufwendungen des Anlagevermögens sowie insbesondere Zuführungen zu diversen sonstigen Rückstellungen.

Von diesen Aufwendungen sind T€ 186 (i.V. T€ 80) einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen.

12. Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers gliedert sich wie folgt auf:

T€
Abschlussprüfungsleistungen 114
Steuerberatungsleistungen 13
Gesamt 127

VII. Sonstige Angaben

13. Personalzahlen nach Gruppen im Jahresdurchschnitt

2021 2020
Gewerbliche Mitarbeiter und Aushilfen 229 225
Angestellte Mitarbeiter 74 72
Gesamt 303 297

14. Geschäftsführung

August Oppermann Verwaltungsgesellschaft mbH, Hann. Münden, vertreten durch die alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer

Wilhelm Oppermann, Kassel, Diplom-Kaufmann

Christa Pawlik-Oppermann, Kassel, Geschäftsführerin

15. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung

Von der Möglichkeit gemäß § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 HGB "Unterlassen von Angaben über die Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans" hat der Konzern Gebrauch gemacht.

16. Befreiung von Offenlegungspflichten der Tochterunternehmen

Von der Möglichkeit gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB "Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften" hat der Konzern insbesondere für Offenlegungszwecke in Bezug auf folgende Konzernunternehmen Gebrauch gemacht:

AO Baustoffe Kassel GmbH, Hann. Münden

August Oppermann GmbH & Co. KG, Hann. Münden

August Oppermann Kiesgewinnungs- und Vertriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Hann. Münden

Kalksteinwerk Kallmerode GmbH, Hann. Münden

Oberweser Baustoff Recycling GmbH, Hann. Münden

Oppermann Service GmbH, Hann. Münden

PTW Prüftechnik Witzenhausen GmbH, Witzenhausen

ROK Raulf-Oppermann Kies GmbH, Hann. Münden

Sibobeton Gruppe GmbH, Hann. Münden

sibobeton Kurhessen/Leinetal GmbH & Co. KG für Betonherstellung, Baunatal

sibobeton Kurhessen/Leinetal GmbH, Baunatal

sibobeton Thüringen GmbH & Co. KG, Worbis

sibobeton Thüringen Verwaltungsgesellschaft mbH, Worbis

Treuhandgesellschaft der Kieswerke Naß- und Trockenabbau Gröningen mbH, Gröningen

Wertwächter GmbH, Hann. Münden

17. Beteiligungsverhältnisse im Sinne der §§ 313 Abs. 2 Nr. 2 und Nr. 4 HGB

Von der Regelung des § 313 Abs. 3 HGB zur Unterlassung der Angabe von Beteiligungen hat der Konzern Gebrauch gemacht.

18. Konzernkapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfond beinhaltet ausschließlich Guthaben auf Girokonten sowie in Anspruch genommene Kontokorrentkreditlinien.

 

Hann. Münden, den 09. Februar 2023

Wilhelm Oppermann, Geschäftsführer

Christa Pawlik-Oppermann, Geschäftsführerin

Konzernanlagespiegel zum 31.12.2021

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2021 Zugänge Umbuchungen, bzw. Veränderung Equity Abgänge Stand am 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.024.556,76 16.415,00 0,00 6.430,00 2.034.541,76
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.336.927,95 0,00 0,00 0,00 1.336.927,95
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.361.484,71 16.415,00 0,00 6.430,00 3.371.469,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 45.405.842,97 121.953,98 22.792,38 0,00 45.550.589,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 36.690.449,65 86.243,06 3.090.945,12 84.435,04 39.783.202,79
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.104.475,95 591.574,85 814.042,04 612.782,67 27.897.310,17
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.162.833,25 5.449.623,30 -3.927.779,54 0,00 3.684.677,01
111.363.601,82 6.249.395,19 0,00 697.217,71 116.915.779,30
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 4.268.446,36 0,00 812.497,89 25.000,00 5.055.944,25
2. Beteiligungen 4.870.277,23 0,00 0,00 0,00 4.870.277,23
9.138.723,59 0,00 812.497,89 25.000,00 9.926.221,48
123.863.810,12 6.265.810,19 812.497,89 728.647,71 130.213.470,49
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2021 Abschreibung Abgänge Stand am 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 584.911,58 160.243,64 6.426,00 738.729,22
2. Geschäfts- oder Firmenwert 802.156,80 133.692,80 0,00 935.849,60
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.387.068,38 293.936,44 6.426,00 1.674.578,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.826.601,35 337.350,74 0,00 15.163.952,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 30.771.912,59 1.536.633,18 84.427,04 32.224.118,73
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.440.241,08 2.398.277,89 580.395,67 20.258.123,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
64.038.755,02 4.272.261,81 664.822,71 67.646.194,12
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.889.365,02 0,00 25.000,00 1.864.365,02
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.889.365,02 0,00 25.000,00 1.864.365,02
67.315.188,42 4.566.198,25 696.248,71 71.185.137,96
Nettobuchwert Nettobuchwert
31.12.2021 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.295.812,54 1.439.645,18
2. Geschäfts- oder Firmenwert 401.078,35 534.771,15
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
1.696.890,89 1.974.416,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.386.637,24 30.579.241,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.559.084,06 5.918.537,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.639.186,87 8.664.234,87
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.684.677,01 2.162.833,25
49.269.585,18 47.324.846,80
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 3.191.579,23 2.379.081,34
2. Beteiligungen 4.870.277,23 4.870.277,23
8.061.856,46 7.249.358,57
59.028.332,53 56.548.621,70

KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

2021 2020
T€ T€
Jahresergebnis 2.780 3.144
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.566 3.885
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -505 844
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 9 -23
+ / - Ergebnisauswirkung assoziierte Unternehmen -812 111
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -587 -202
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 73 560
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -276 -232
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 363 343
- Sonstige Beteiligungserträge -609 -540
+ / - Ertragsteueraufwand/-ertrag 214 79
-/ + Ertragsteuerzahlungen -216 46
= Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 5.000 8.015
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens / immateriellen Anlagevermögens 219 608
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen / immaterielle Anlagevermögen -6.261 -7.222
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 -200
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 90 0
+ Erhaltene Zinsen 6 14
+ Erhaltene Dividenden 609 540
= Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -5.337 -6.260
+/- Einzahlungen/Auszahlungen Unternehmenseigner -1.665 -1.571
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 4.861 5.794
- Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -3.101 -4.487
- Gezahlte Zinsen -369 -354
= Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit -274 -618
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands -611 1.137
+ Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahrs 2.798 1.661
= Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahrs 2.187 2.798
Zusammensetzung des Finanzmittelbestands am Ende des Geschäftsjahrs
Zahlungsmittel 2.190 2.801
Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten -3 23
2.187 2.798

EIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile Rücklagen
Kapitalanteile Summe Kapitalrücklage gemäß Gesellschaftsvertrag Summe
Stand am 01.01.2021 25.000.000,00 25.000.000,00 2.343.561,03 2.343.561,03
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0,00 0,00 -203.263,95 -203.263,95
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/- fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2021 25.000.000,00 25.000.000,00 2.140.297,08 2.140.297,08
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag/
Verlustvortrag
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
Stand am 01.01.2021 -69.500,97 7.212.754,89 3.136.271,98 37.623.086,93
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0,00 -1.468.840,48 0,00 -1.672.104,43
Sonstige Veränderungen 0,00 3.136.271,98 -3.136.271,98 0,00
Konzernjahresüberschuss/- fehlbetrag 0,00 0,00 2.720.373,47 2.720.373,47
Stand am 31.12.2021 -69.500,97 8.880.186,39 2.720.373,47 38.671.355,97
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/ Verluste Summe Summe
Stand am 01.01.2021 2.546,14 71.630,27 74.176,41 37.697.263,34
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00 -1.672.104,43
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/- fehlbetrag 0,00 59.696,82 59.696,82 2.780.070,29
Stand am 31.12.2021 2.546,14 131.327,09 133.873,23 38.805.229,20

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die August Oppermann GmbH & Co. KG, Hann. Münden:

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der August Oppermann GmbH & Co. KG, Hann. Münden, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der August Oppermann GmbH & Co. KG, Hann. Münden, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Göttingen, den 09. Februar 2023

Friedrichs & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Müller, Wirtschaftsprüfer

Michael Sackmann, Wirtschaftsprüfer

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