Wertwächter GmbH
Selbe AdressePrivate Wach- und Sicherheitsdienste für Veranstaltungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henning Franke seit 27.5.2025 | Geschäftsführer |
Valon Sahiti seit 30.4.2025 | Prokura |
Timo Albrecht seit 25.10.2023 | Prokura |
Felix Oppermann seit 30.5.2022 | Geschäftsführer |
Frank Feldhaus seit 19.7.2021 | Prokura |
Anika Rindermann seit 18.1.2021 | Prokura |
Cornelius Jakob seit 18.1.2021 | Prokura |
Ralf Pfützenreuter seit 19.2.2019 | Prokura |
Anja Naumann seit 23.7.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
August Oppermann GmbH & Co. KGHann. MündenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021A. GRUNDLAGEN DES KONZERNS 1. Geschäftsmodell des Konzerns Gegenstand des Konzerns ist die Beteiligung an Unternehmen der Rohstoff-, Baustoff- und Transportbetonindustrie, die Gewinnung, Aufbereitung und Vermarktung von Kies, Sand, Kalkstein, Grauwacke und Annahme von Boden und Bauschutt in 25 Betriebsstätten, sowie das Betreiben von 19 Transportbetonanlagen im Berichtsjahr. B. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 um +2,7 % gestiegen und dies trotz andauernder Corona-Pandemie sowie den zunehmenden Liefer- und Materialengpässen. Das Vorkrisenniveau konnte allerdings noch nicht wieder erreicht werden, (destatis, Pressemitteilung Nr. 020 vom 14.01.2022). Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben stabilisierten sich 2021 auf dem insgesamt relativ niedrigen Niveau des Vorjahres. Ähnlich wie im Jahr zuvor, wurden die staatlichen Konsumausgaben in 2021 zur Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Trotz des bereits hohen Vorjahresniveaus stiegen sie im zweiten Corona-Krisenjahr preisbereinigt nochmals um weitere +3,4 %. Der Außenhandel konnte sich nach starken Rückgängen im Vorjahr erholen und so exportierte Deutschland 2021 preisbereinigt ca.+9,4% mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland als im Vorjahr. Gleichzeitig legten die Importe preisbereinigt um +8,6 % zu. (vero Geschäftsbericht 2021/2022, S. 18). Nachdem die Bauwirtschaft dank hoher Auftragsbestände zu Beginn des Jahres 2020 verhältnismäßig stabil durch das Jahr 2020 gekommen war, wurden die Prognosen und Erwartungen für 2021 deutlich verhaltener. Letztendlich konnte jedoch bei einem Plus von +2,3 % bei den Auftragseingängen, der Umsatz im Bauhauptgewerbe 2021 um +1,0 % gesteigert werden. Die größte Umsatzsteigerung innerhalb des Baugewerbes konnte laut statistischem Bundesamt mit ca. +9,1 % der Wirtschaftszweig "sonstige spezialisierte Bautätigkeiten", zu denen unter anderem Betonarbeiten zählen, erzielen (destatis, Pressemitteilung Nr. 096 vom 10.03.2022). Gemäß dem Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden e.V. ist der Umsatz 2021 im Bereich Gewinnung Kies, Sand, Ton und Kaolin im Vergleich zum Vorjahr um +1,3 % von 2.557 Millionen Euro auf 2.590 Millionen Euro, im Vergleich zu 2010 um +34,8 % gestiegen. Ebenfalls positiv zu vermerken ist, dass auch im Bereich Herstellung von Transportbeton der Umsatz im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um +1,9 % von 3.733 Millionen Euro auf 3.802 Millionen Euro gesteigert werden konnte. Im Vergleich zum Jahr 2010 ist sogar eine Steigerung von +72,1 % zu verzeichnen. (bbs-Zahlenspiegel 2022, S.20). Rückläufig war im Vergleich zum Vorjahr die bundesweite Kies- und Sandproduktion und zwar um -4,5 % auf ca. 260 Millionen Tonnen. Auch im Bereich Transportbeton reduzierte sich die bundesweite Produktion um -2,0 % auf 54,2 Millionen m 3. In den für die Firmengruppe relevanten Gebieten stellt sich die Entwicklung wie folgt dar: In Niedersachsen/Bremen verringerte sich die Kies- und Sandproduktion um -10 % auf 22,99 Millionen Tonnen und lag damit deutlich unter Bundesniveau. Der Umsatz ging aber durch realisierte Preissteigerungen nur um "moderate" -4,0 % zurück.Im Bereich Hessen sank der Umsatz geringfügig um 0,9 %, obwohl ein Produktionsrückgang in Höhe von -5,3 % zu verzeichnen war. In Niedersachsen/Bremen stieg im Transportbeton (trotz sinkender Produktion um -1,5 %) der Umsatz um 2,0 %. Im Bereich Hessen lag sowohl die Betonproduktion (-6,5 %) als auch der erzielte Umsatz (-5,0 %) deutlich unter dem Vorjahresniveau. (vero Geschäftsbericht 2021/2022, S. 34 ff.) 2. Geschäftsverlauf des Konzerns a. Geschäftsverlauf Im Vertriebsgebiet des Konzerns haben sich die abgesetzten bzw. eingelagerten Mengen der Rohstoffbetriebe in 2021 unterschiedlich entwickelt. Sie lagen insgesamt mit -2,8 % unter der Vorjahrestonnage. Der Umsatz stieg jedoch bedingt durch die realisierten Preiserhöhungen leicht um +1,0 %. In der Sparte Transportbeton lag die verkaufte Menge um -1 % unter der im Vorjahr verkauften Menge. Doch auch hier konnte der Umsatz durch erzielte Preissteigerungen um +3 % gesteigert werden. Wie auch in den vergangenen Jahren setzen die Gesellschaften der Firmengruppe konsequent die preis- statt mengenorientierte Distributionspolitik fort. Durch die konsequente Umsetzung der Vertriebsziele Preisorientierung, Lieferzuverlässigkeit und hohe Beratungsqualität, sowie durch die Modernisierung technischer Anlagen und Maschinen, konnte trotz der deutlich gestiegenen Betriebskosten ein positives Ergebnis erzielt werden. In 2021 lagen die Umsatzerlöse des Konzerns insgesamt um +2,0 % über dem Vorjahresniveau. Damit entsprachen die Umsatzerlöse den Erwartungen und Planungen für das Geschäftsjahr. Das Jahresergebnis liegt über den Planungen. Die unverändert geplante Eigenkapitalquote ist um -0,1 %-Punkte auf 51,9 % gesunken. b. Aufbereitungsanlagen/Gerätepark Die Anlagentechnik wie auch der gesamte Gerätepark, werden kontinuierlich gewartet, instandgesetzt und modernisiert. Der störungsfreie Betrieb ist i.d.R. sichergestellt. Darüber hinaus sind vielfach kritische Komponenten im Lager und der Werkstatt vorrätig. Im Transportbetonbereich verfügt die Gruppe über ein enges Netz an Transportbetonwerken, sodass im Störungsfall und bei Bedarf jederzeit auf ein Ersatzlieferwerk ausgewichen werden kann. Verschleißbedingte, größere Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten werden, so auch im Berichtsjahr, im Winter durchgeführt. c. Grundstücke Abbaufähige Ländereien zur Rohstoffgewinnung stehen in der Regel in ausreichendem Maß zur Verfügung, so dass es im Berichtsjahr zu keinen Behinderungen im Betriebsablauf gekommen ist. Darüber hinaus ist der Fortbestand an den meisten Standorten durch vorausschauende Landbevorratung über Jahre, teilweise über Jahrzehnte, sichergestellt. d. Genehmigungsverfahren/Rekultivierung/Umweltschutz Sämtliche betriebenen Standorte sind genehmigungsrechtlich abgesichert. Notwendige Anträge auf Verlängerung auslaufender bzw. Ausweitung bestehender Genehmigungen wurden gestellt und erteilt bzw. sind in der Bearbeitung. Die genehmigungsrechtlichen Rekultivierungs- und Umweltauflagen wurden termingerecht und in vollem Umfang durchgeführt, laufende Auflagen beachtet. Verschiedene Überprüfungen der Genehmigungsbehörden führten zu keinen nennenswerten Beanstandungen. In 2021 wurde für das Werk Fritzlar-Kalbsburg der Sonderbetriebsplan "Errichtung und Betrieb einer Photovoltaikanlage zur Eigenversorgung der Aufbereitungsanlage" genehmigt. Der Abbau von mineralischen Rohstoffen bringt die Rekultivierung der ausgebeuteten Flächen mit sich. Sowohl der Abbau der Lagerstätten als auch die abbaubegleitenden bzw. abschließenden Rekultivierungen der in Anspruch genommenen Flächen erfolgen in Abstimmung und Zusammenarbeit mit den jeweiligen Grundeigentümern, den aufsichtführenden Behörden und öffentlichen Vertretern sowie diversen Fachvertretern. Hierfür treffen wir erhebliche Vorsorge und weisen dies nach vernünftiger kaufmännischer Praxis in der Bilanz als Rückstellung aus. Die Verpflichtungen aus Genehmigungen bilden den größten Teil der Rückstellungen. Seit Jahren bewährt sich das konzernweit eingeführte Energiemanagement mit turnusmäßigen Energieaudits mit dem Ziel der Ressourcenschonung, Kostensenkungen und last but not least dem Klimaschutz. Bei der Anschaffung mobiler Geräte sowie bei der Sanierung von Werken ist ein wesentliches Entscheidungskriterium die Senkung des Energiebedarfs. e. Personalbereich Die Firmengruppe Oppermann verfügt aufgrund einer konstant geringen Fluktuation über ausreichend gut ausgebildete Fachkräfte. Es gelingt bislang immer, Mitarbeiterinnen, die vor allem aus Altersgründen ausscheiden, zeitnah zu ersetzen. Um einem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, wurden auch im Berichtsjahr wieder Auszubildende sowohl im kaufmännisch / administrativen als auch im gewerblich / technischen Bereich eingestellt und verstärkt in die interne und externe Aus- und Weiterbildung der Belegschaft investiert. So findet beispielsweise die schulische Ausbildung der technischen Ausbildungsberufe nicht in der regional zuständigen Berufsschule, sondern in überregionalen Fachschulen mit Internatsunterbringung statt. Kaufmännische Ausbildungsgänge werden teilweise im Rahmen von dualen Studiengängen durchgeführt. Wir bieten unseren Nachwuchskräften im Anschluss an die Ausbildung die langfristige Perspektive, sich in unserem Unternehmen zu engagieren. Einzig im Bereich Logistik liegt nach wie vor die Fluktuation bei den Transportbetonfahrer*in- nen entsprechend der Branche höher als in den anderen Bereichen des Konzerns. Allerdings gelingt es uns auch hier, immer ausreichend Personal vorzuhalten, um die Kies- und Zementzüge sowie die Fahrmischer und Betonpumpen zu besetzen. Die Anzahl der Mitarbeiterinnen auf Vollzeitbasis der vollkonsolidierten Unternehmen hat sich auf durchschnittlich 303 Mitarbeiterinnen erhöht. 3. DARSTELLUNG DER LAGE a. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen einschließlich der immateriellen Vermögensgegenstände erhöhte sich stichtagsbezogen um rund 1.668 T€ auf 50.967 T€. Im Berichtsjahr wurde mit 6.266 T€ (VJ. 7.223 T€) in das Anlagevermögen investiert. Investitionen wurden insbesondere für Grundstücke, den Ersatz technischer Anlagen und Maschinen sowie die Erweiterung des Fuhrparks vorgenommen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen betrugen im Berichtsjahr 4.272 T€ (VJ. 3.603 T€) und übersteigen damit den Vorjahreswert. Die Vorräte stiegen stichtagsbezogen um rund 440 T€. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich geringfügig um 70 T€ (Vorjahr +13 T€) verringert und entsprechen somit im Wesentlichen dem Vorjahr. Die liquiden Mittel sanken um rund 611 T€ im Vergleich zum Bilanzstichtag 31.12.2020. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 401 T€ auf 1.867 T€ verringert, die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf insgesamt 5.781 T€. Dies entspricht einer Erhöhung um 1.559 T€. Die kurz-, mittel- und langfristigen Fremdmittel haben stichtagsbezogen um 1.180 T€ zugenommen (VJ. 2.459 T€). Das Eigenkapital erhöhte sich um 1.108 T€ (VJ. 1.568 T€) auf 38.805 T€ (VJ. 37.697 T€). Die Eigenkapitalquote verringerte sich um 0,1 % auf 51,9 % (VJ 52,0 %) und entspricht somit ungefähr dem Vorjahr. b. Finanzlage Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt für das Wirtschaftsjahr 5.000 T€ (Vorjahr 8.015 T€). Die Finanzlage kann von daher als gesichert angesehen werden. Das langfristig gebundene Vermögen ist unverändert lang- und mittelfristig durch Eigenkapital, Fremdkapital und Rückstellungen finanziert. Alle Darlehen wurden planmäßig bedient. Die mittel- und langfristigen Darlehensverbindlichkeiten sind durch die Aufnahme neuer Darlehen unter Berücksichtigung der entsprechenden Tilgungen um 731 T€ (VJ. 1.866 T€) gestiegen. Das kurzfristige Fremdkapital hat sich stichtagsbezogen um 637 T€ erhöht (VJ. 103 T€). Die mit den Banken vereinbarten Kreditlinien sind so ausgelegt, dass auch Schwankungen im Finanzmittel bedarf nicht zu Liquiditätsengpässen führen. Im Übrigen werden Finanzbedarfsspitzen innerhalb der Oppermann-Gruppe im Rahmen des Konzern-Clearings abgedeckt. Investitionsvorhaben werden systematisch durch betriebswirtschaftliche Investitionsrechnungen analysiert und beurteilt. c. Ertragslage Im Berichtsjahr ist die Betriebsleistung trotz Produktionsmengenrückgang um 1.325 T€ (VJ. 4.325 T€) gestiegen, was vor allem auf die am Markt durchgesetzten Preiserhöhungen der Firmen des Konzerns zurückzuführen ist. Der Betriebsaufwand ist um 1.851 T€ (VJ. 3.766 T€) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 137 T€ (VJ 646 T€). Am Ende betrug das Betriebsergebnis 2.095 T€ (VJ 2.484 T€), so dass zum Vorjahr ein Rückgang um -389 T€ zu verzeichnen war. Unter Berücksichtigung des Finanz- und Beteiligungsergebnisses, das sich im Berichtsjahr um 160 T€ erhöhte, sank das Ergebnis vor Ertragssteuern um 229 T€ (VJ +1.273 T€) auf 2.994 T€ (VJ 3.222 T€). Ertragssteuern verringerten das konsolidierte Ergebnis im Berichtsjahr nochmals um 214 T€ auf 2.780 T€. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Absatzmenge, die Umsatzerlöse, das Ergebnis sowie die Eigenkapitalquote heran. Die Absatzmenge ist im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr im Bereich der Rohstoffbetriebe insgesamt um ca. 2,8 %, im Bereich Transportbeton geringfügig um 0,8 % gesunken. Die Umsatzerlöse haben sich im Jahr 2021 bedingt durch die am Markt durchgesetzten Preiserhöhungen um 1.042 T€ (VJ. 3.997 T€) oder 2,0 % (VJ. 8,4 %) auf 52.474 T€ verbessert. Diese Entwicklung kann als zufriedenstellend bewertet werden. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Jahresergebnis um 364 T€ auf 2.780 T€ gesunken. Dies ist vor allem auf die gestiegenen Betriebsaufwendungen (+ 1.851 T€) zurückzuführen, welche sich u.a. auf Grund von Preissteigerungen, bedingt durch die Nachwehen der Corona-Pandemie (z.B. Unterbrechung von Lieferketten), deutlich erhöht haben. Die zuvor bereits erwähnte Steigerung der Umsatzerlöse, begründet durch die am Markt durchgesetzten Preiserhöhungen, konnten die gestiegenen Aufwendungen jedoch weitestgehend auffangen. Die Eigenkapitalquote berechnen wir als Quotient des Eigenkapitals und der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote hat in diesem Jahr 51,9 % (VJ 52,0 %) betragen. Der leichte Rückgang ist im Wesentlichen auf die Aufnahme von langfristigem Fremdkapital zurückzuführen. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. C. NACHTRAGSBERICHT Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. D. CHANCEN-, RISIKO- UND PROGNOSEBERICHT 1. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Risiken, die den Bestand der Unternehmensgruppe oder einzelner Gesellschaften gefährden könnten, bestehen nach dem Kenntnisstand der Geschäftsführung nicht. Im wirtschaftlichen Alltag eines Unternehmens sind Chancen und Risiken allgegenwärtig und unterliegen u.a.m. gesellschaftspolitischen Einflüssen. Die Beschreibung von Chancen und Risiken kann von daher immer nur unvollständig sein. Zu den Risiken unserer Unternehmensgruppe gehören vorrangig:
Diesen Gefahren versuchen wir durch die laufende Verbesserung unseres Risikomanagements, sowie umfangreichen Qualitätskontrollen zu begegnen. Der Eintritt außergewöhnlicher und/oder unvorhersehbarer Umstände ist jedoch nie ganz auszuschließen. Ein nicht vorhersehbares Risiko stellte die seit Anfang 2020 ausgebrochene und in den Jahren 2021/2022 weiterhin anhaltende weltweite Corona-Pandemie sowie die Schockwellen durch den Ausbruch des Krieges im Februar 2022 in der Ukraine dar. Diese Risiken des operativen Geschäfts werden von der Geschäftsleitung laufend systematisch überwacht, um gegebenenfalls frühzeitig Gegenmaßnahmen zu treffen. Chancen ergeben sich dagegen ganz allgemein bei einer günstigeren als der prognostizierten Wirtschaftsentwicklung auf der binnenwirtschaftlichen Seite. Zusätzlich können sich für unser Unternehmen immer wieder Chancen durch die Exploration oder den Erwerb neuer Lagerstätten oder die Entwicklung neuer Standorte ergeben. Für die Unternehmensgruppe stehen auch in den kommenden Jahren die in Teilen noch notwendigen und konsequenten Erneuerungen der technischen Anlagen und Maschinen und der Aufschluss von Erweiterungsflächen im Vordergrund, um so die Ertragskraft, die Produktivität und die Produktqualität zu erhalten bzw. zu steigern. Um sich von den steigenden Strompreisen abzukoppeln und sich vor prognostizierten Engpässen zu schützen, ist die Installation von Photovoltaikanlagen an diversen Standorten der Firmengruppe Oppermann in Planung bzw in Umsetzung. Weiterhin wird die Installation von Ladestationen für Elektro- und Hybridfahrzeuge vorangetrieben. Durch die genannten Maßnahmen sollen zukünftige Kosten für Instandhaltungen und Produktion reduziert und die Unabhängigkeit von den steigenden Energiekosten erreicht werden. Umgesetzt im Jahr 2021/2022 sind u. a. die Anschaffung eines deutlich effizienteren, vollautomatisch (Satelliten-gestütztes GPS) arbeitenden Tiefengreifers und der Einbau eines energieverbrauchreduzierten Sandfangs am Standort Northeim sowie der Aufbau eines neuen Kalksteinwerkes, das im Jahr 2023 in Betrieb genommen werden wird. Im Bereich Transportbeton wurde am Standort Eschwege ein Betonwerk durch ein neues und größeres Betonwerk ersetzt. Der Baubeginn der neuen Firmenzentrale der sibo erfolgte im Jahr 2021. Die Fertigstellung wird voraussichtlich Anfang 2023 erfolgen. 2. Vorschau auf die Geschäftsjahre 2022/2023 In der Bauwirtschaft und speziell auch in den Konzernfirmen lief das Geschäftsjahr 2022 bezogen auf die Absatzmenge und das Umsatzvolumen im Großen und Ganzen analog zum Vorjahr. Wir erwarten daher ein konstantes Ergebnis bei einer unveränderten Eigenkapitalquote. Insgesamt betrachtet steuert die deutsche Wirtschaft aktuell jedoch durch schwieriges Fahrwasser. Die Hoffnung auf eine nachhaltige Erholung der deutschen Wirtschaft nach zwei Corona-Jahren, wurde durch den Ausbruch des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 zunichtegemacht. Der Krieg und seine Folgen, allen voran die explodierenden Energiepreise, erfassen inzwischen fast alle Teile des Wirtschaftslebens und heizen die Inflation weiter an. Neben der Belastung durch die horrenden Energiepreise, klagen viele Bauunternehmen auch weiterhin über Engpässe und starke Preissteigerungen bei Baumaterialien, wie beispielsweise Stahl, Bitumen oder Glas wodurch Produktion und laufende Projekte behindert und teilweise sogar Baustopps verhängt werden. Gestiegene Preise für Dieselkraftstoff sorgen zudem für steigende Transportkosten. All das, Lieferengpässe und die unsichere Preisentwicklung in nahezu allen Wirtschaftsbereichen, werden die Planung von Bauprojekten erschweren und die Wachstumsraten in den kommenden Jahren vermutlich dämpfen. Unter Berücksichtigung des gegenwärtig unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes sind Prognosen für zukünftige Geschäftsjahre also weiterhin mit großen Unsicherheiten verbunden. Die bereits genannten Faktoren machen es weiterhin schwierig, negative oder positive Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf zuverlässig einzuschätzen. Festzuhalten ist jedoch, dass die Auftragsbücher der Firmengruppe Oppermann mit bestehenden Aufträgen nach wie vor gut gefüllt sind, aber vom Volumen im Vergleich zum Vorjahr leicht unter diesem Niveau liegt. Wir erwarten demnach erneut eine gute Auslastung unserer Produktionskapazitäten und rechnen damit, dass das Umsatzniveau in etwa dem Vorjahr entspricht. Abzuwarten bleibt, wie sich die Akquise im Neugeschäft entwickeln wird, denn Energiekrise und Inflation belasten sowohl private Haushalte als auch Unternehmen schwer. Gleichzeitig versetzen Stornierungswellen und der Rückgang von Baugenehmigungen die Baufirmen zunehmend in Sorge. Gerade in diesen ungewissen Zeiten wird es das Ziel der Firmengruppe Oppermann sein, entschlossene Handlungsfähigkeit zu wahren und für Rohstoff- und Materialsicherung zu sorgen.
Hann. Münden, den 09. Februar 2023 Wilhelm Oppermann, Geschäftsführer Christa Pawlik-Oppermann, Geschäftsführerin KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01.01. BIS 31.12.2021
Amtsgericht Göttingen, HRA 111244KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021I. Allgemeines/Maßgebliche Rechtsvorschriften Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht wurden nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB sowie den Standards des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) erstellt. II. Konsolidierungskreis In dem Konzernabschluss werden grundsätzlich alle nach § 290 ff. HGB einzubeziehenden Konzernunternehmen konsolidiert. Neben der August Oppermann GmbH & Co. KG (Mutterunternehmen) wurden insgesamt folgende 16 (i.V. 17) Tochterunternehmen im Konzernabschluss vollkonsolidiert.
Daneben wurden 2 (i.V. 2) Gesellschaften, auf die ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt wird, als assoziierte Unternehmen im Konzernabschluss erfasst. Beteiligungen wurden mit dem Beteiligungsbuchwert bilanziert, soweit für diese die Kriterien des beherrschenden Einflusses oder die Ausübung eines maßgeblichen Einflusses auf die Geschäfts- und Finanzpolitik nicht erfüllt bzw. die Beteiligungen von untergeordneter Bedeutung waren. III. Konsolidierungsgrundsätze Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse des Mutteunternehmens und der vollkonsolidierten Tochterunternehmen zugrunde. Alle vollkonsolidierten Jahresabschlüsse sind einheitlich auf den Stichtag 31.12.2021 erstellt. Alle gemäß § 316 HGB prüfungspflichtigen und alle freiwillig geprüften Jahresabschlüsse der Konzernunternehmen sind mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk eines Wirtschaftsprüfers testiert. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung auf den 01.01.2005. Die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden Unterschiedsbeträge wurden entsprechend der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 HGB a.F. im Hinblick auf Ansatz und Höhe überprüft. Die Zuordnung von aktiven und passiven Unterschiedsbeträgen erfolgte aufgrund der Entstehung dieser Beträge unter den Konzernrücklagen. Im Rahmen der Erstkonsolidierungen von weiteren Unternehmen zum 01.01.2015 hat sich ein aktiver Unterschiedsbetrag von T€ 1.337 ergeben, welcher als Geschäfts- oder Firmenwert über 10 Jahre abgeschrieben wird, da aufgrund der Rahmenbedingungen der Branche erwartet wird, über diesen Zeitraum eine positive Beeinflussung der Cashflows zu erzielen. Die Einbeziehung der assoziierten Unternehmen erfolgte nach der Buchwertmethode gemäß § 312 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. zum 01.01.2005. Dabei ergaben sich aktive Unterschiedsbeträge von T€ 6.107 sowie passive Unterschiedsbeträge von T€ 1.186 die unter Anpassung des jeweiligen Beteiligungsausweises in den Rücklagen des Konzerns verrechnet wurden. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die dem Konzernabschluss zugrundeliegenden Jahresabschlüsse des Mutterunternehmens und der einbezogenen Tochterunternehmen wurden einheitlich nach den für das Mutterunternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. V. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzernbilanz Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Einzelnen im Zusammenhang mit den Positionen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erläutert. 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens ist aus dem in der Anlage dargestellten Anlagegitter zu ersehen. Im Einzelnen ist zu den Posten des Anlagevermögens folgendes anzumerken: Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um nutzungsbedingte, planmäßige Abschreibungen bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Vermögensgegenstände des unbeweglichen Sachanlagevermögens werden planmäßig linear, das bewegliche Sachanlagevermögen wird linear und ab 2021 degressiv abgeschrieben. Die Umstellung von der degressiven auf die lineare Abschreibung erfolgt in dem Jahr, in dem die lineare Abschreibung zu einem höheren Abschreibungsbetrag führt als die degressive Abschreibung. Im Geschäftsjahr wurden planmäßige Abschreibungen von T€ 4.566 (i.V. T€ 3.886) vorgenommen. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden im Rahmen der Erstkonsolidierung mit dem Buchwert der Beteiligung abzüglich des mit dem Eigenkapital verrechneten Unterschiedsbetrages angesetzt. Dieser Wertansatz wird um den Betrag der Eigenkapitalveränderungen, die den dem Mutterunternehmen gehörenden Anteilen am Kapital des assoziierten Unternehmens entsprechen unter Berücksichtigung von auf die Beteiligung entfallenden Gewinnausschüttungen erhöht oder vermindert. Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den jeweiligen am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben mit T€ 16 (i.V. T€ 18) Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet EDV-Serviceleistungen, Kfz-Steuer sowie sonstige Aufwendungen, die das Folgejahr betreffen. 4. Abgrenzungsposten für latente Steuern Die latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen von Pensionsrückstellungen, Urlaubsrückstellungen und Demontagerückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz und aus erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen nach § 306 HGB, die zu Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und deren steuerlichen Werten geführt haben. Die Bewertung erfolgte unter Anwendung eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 30 % auf Differenzen aus Kapitalgesellschaften und 15 % auf Differenzen aus Personengesellschaften. 5. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals ist dem beigefügten Eigenkapitalspiegel zu entnehmen. Die Kommanditeinlage des Mutterunternehmens ist vollständig erbracht. 5.1. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Das Jahresergebnis des Mutterunternehmens wurde auf neue Rechnung vorgetragen. 6. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen berücksichtigen Anwartschaften und laufende Leistungen und sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (PUC-Methode) auf Basis der Richttafel 2018 G von Dr. Klaus Heubeck unter Anwendung eines Zinssatzes von 1,86 % von der compertis GmbH, Wiesbaden, zum Bilanztag errechnet worden. Von der Vereinfachungsregel des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB (pauschale Verwendung des 15-Jahres-Zinssatzes) wurde Gebrauch gemacht. Die Berechnungen wurden unter Berücksichtigung zukünftiger Steigerungen von 2 % bei den Gehältern und 0 - 2 % bei den Renten durchgeführt. Der gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Betrag beträgt zum Bilanzstichtag T€ 132. Pensionsverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag von T€ 1.829 wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit Planvermögen zu Anschaffungskosten von T€ 321 und einem beizulegenden Zeitwert (=Aktivwert der Rückdeckungsversicherung) von T€ 335 verrechnet. Entsprechend wurden Aufwendungen von T€ 40 aus der Abzinsung der Verpflichtungen und Erträge von T€ 1 aus dem Planvermögen miteinander verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Planvermögens (Rückdeckungsversicherung) wurde auf Basis der Auskunft der OFD-Niedersachsen vom 06. Mai 2011 durch die Versicherungsgesellschaft ermittelt. Die Steuerrückstellungen beinhalten Körperschaftsteuern, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuern für das laufende und das vorangegangene Geschäftsjahr. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem Umfang alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Landschaftsgestaltung T€ 5.453 (VJ. T€ 5.383), Betriebsdemontage T€ 5.590 (VJ. T€ 6.037), Replanierung T€ 1.322 (VJ. T€ 1.166), Verbindlichkeiten zur Beseitigung von Grenzverletzungen T€ 199 (VJ. T€ 199) sowie ausstehenden Urlaub T€ 1.324 (VJ. T€ 1.322). Die Demontagerückstellungen wurden unter Zugrundelegung der durch die Deutsche Bundesbank bekanntgegebenen Abzinsungssätze gemäß § 253 Abs. 2 HGB für die erwartete Restlaufzeit der jeweiligen Betriebsstätte ermittelt. Die Berechnungen wurden unter Berücksichtigung erwarteter zukünftiger Preissteigerungen von 1 % p.a. durchgeführt. Die Rückstellungen sind jeweils mit ihren nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind jeweils mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sie betreffen im Einzelnen:
GS = Grundschulden SÜ = Sicherungsübereignung FA = Forderungsabtretung 8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Haftungsverhältnisse Wesentliche zukünftige Zahlungsverpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen unabgezinst in Höhe von T€ 919 (i.V. T€ 959) p.a.. Haftungsverhältnisse bestehen aus Bürgschaftserklärungen und Patronatserklärungen gegenüber Dritten von T€ 63 (i.V. T€ 63). Mit einer Inanspruchnahme im Rahmen der vorstehend genannten Haftungsverhältnisse ist aufgrund der wirtschaftlichen Situation der jeweiligen Schuldner nicht zu rechnen. VI. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Konzerngewinn- und Verlustrechnung 9. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt und verteilen sich auf die Geschäftsfelder Kies-, Sand-, Kalksteingewinnung und Bodenannahme mit 26 %, Betonproduktion mit 65 % und Transportleistungen mit 9 %. 10. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind insbesondere Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen ausgewiesen. Von diesen sonstigen betrieblichen Erträgen sind T€ 77 (i.V. T€ 39) einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen. 11. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen Grundstücks-, Werbe-, Vertriebs- und Verwaltungsaufwendungen, Forderungsverluste, Verluste aus Anlageabgängen, Instandhaltungsaufwendungen des Anlagevermögens sowie insbesondere Zuführungen zu diversen sonstigen Rückstellungen. Von diesen Aufwendungen sind T€ 186 (i.V. T€ 80) einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen. 12. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers gliedert sich wie folgt auf:
VII. Sonstige Angaben 13. Personalzahlen nach Gruppen im Jahresdurchschnitt
14. Geschäftsführung August Oppermann Verwaltungsgesellschaft mbH, Hann. Münden, vertreten durch die alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer Wilhelm Oppermann, Kassel, Diplom-Kaufmann Christa Pawlik-Oppermann, Kassel, Geschäftsführerin 15. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung Von der Möglichkeit gemäß § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 HGB "Unterlassen von Angaben über die Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans" hat der Konzern Gebrauch gemacht. 16. Befreiung von Offenlegungspflichten der Tochterunternehmen Von der Möglichkeit gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB "Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften" hat der Konzern insbesondere für Offenlegungszwecke in Bezug auf folgende Konzernunternehmen Gebrauch gemacht:
17. Beteiligungsverhältnisse im Sinne der §§ 313 Abs. 2 Nr. 2 und Nr. 4 HGB Von der Regelung des § 313 Abs. 3 HGB zur Unterlassung der Angabe von Beteiligungen hat der Konzern Gebrauch gemacht. 18. Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfond beinhaltet ausschließlich Guthaben auf Girokonten sowie in Anspruch genommene Kontokorrentkreditlinien.
Hann. Münden, den 09. Februar 2023 Wilhelm Oppermann, Geschäftsführer Christa Pawlik-Oppermann, Geschäftsführerin Konzernanlagespiegel zum 31.12.2021
KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021
EIGENKAPITALSPIEGEL FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die August Oppermann GmbH & Co. KG, Hann. Münden: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der August Oppermann GmbH & Co. KG, Hann. Münden, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der August Oppermann GmbH & Co. KG, Hann. Münden, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Göttingen, den 09. Februar 2023 Friedrichs
& Partner mbB
Christian Müller, Wirtschaftsprüfer Michael Sackmann, Wirtschaftsprüfer |
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