Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 100460
Vorher
Nestlé Wagner GmbH
Eingetragen
29.8.2012
Branche
Herstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a. n. g.Herstellung von FertiggerichtenGroßhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von halbfertigen, fertigen, ungefrorenen und tiefgekühlten Nahrungsmitteln (Fleischprodukte, Backwaren, Pizzen, Fertiggerichte) für eigene oder fremde Rechnung. Hierzu gehören auch damit im Zusammenhang stehende Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jana Gottheil
seit 14.1.2026
Prokura
Gerrit Jan Schuurmann
seit 9.12.2025
Geschäftsführer
Frank Huckschlag
seit 9.9.2025
Prokura
Martin Nicksch
seit 19.11.2024
Prokura
Judith Maria Simon
seit 23.8.2024
Prokura
Matthias Rolf Casanova
seit 13.10.2023
Geschäftsführer
Thomas Paulus
seit 13.10.2023
Prokura
Oliver Schoß
seit 13.10.2023
Prokura
Judith Simon
seit 9.8.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
European Pizza Group BidCo S.à r.l. Société à responsabilité limitéeLUX
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Original Wagner Pizza Beteiligungen GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nestlé Wagner GmbH

Nonnweiler

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Nestlé Wagner GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nestlé Wagner GmbH, Nonnweiler -bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nestlé Wagner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher -beabsichtigter oder unbeabsichtigter -falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 31. März 2022

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Haas, Wirtschaftsprüfer

Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

EUR 31.12.2020
EUR
A. Umlaufvermögen      
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
Forderungen gegen verbundene Unternehmen   13.611.527,76 10.843.976,22
    13.611.527,76 10.843.976,22

Passiva

     
EUR EUR 31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital      
Gezeichnetes Kapital   25.000,00 25.000,00
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 11.783,00   11.610,37
2. Sonstige Rückstellungen 12.867.346,52   9.963.562,28
    12.879.129,52 9.975.172,65
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 39.432,33   210.353,18
2. Sonstige Verbindlichkeiten 667.965,91   633.450,39
davon aus Steuern EUR 666.910,93 (i. Vj. EUR 633.450,39)      
    707.398,24 843.803,57
    13.611.527,76 10.843.976,22

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021

EUR EUR 2020
EUR
1. Umsatzerlöse 75.301.459,06   72.445.150,29
2. Sonstige betriebliche Erträge 52.593.657,23   676.103,32
    127.895.116,29 73.121.253,61
3. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -58.333.277,78   -59.315.649,16
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -11.992.357,37   -12.183.691,77
davon für Altersversorgung EUR 511.761,80 (i. Vj. EUR 556.756,54)      
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.021.058,56   -1.562.132,30
    -75.346.693,71 -73.061.473,23
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -39.422,58 -49.780,38
6. Ergebnis nach Steuern   52.509.000,00 10.000,00
7. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn   52.509.000,00 10.000,00
8. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag   0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

A. Vorbemerkung

Der Jahresabschluss der Nestlé Wagner GmbH, Nonnweiler, zum 31. Dezember 2021 wird nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Nestlé Wagner GmbH mit Sitz in Nonnweiler, wird beim Amtsgericht Saarbrücken (HRB 100460) geführt und gehört zum Konzernkreis (größter und kleinster Kreis) der Nestlé S.A., Cham und Vevey, Schweiz. Der nach IFRS-Rechnungslegungsvorschriften aufgestellte Konzernabschluss der Nestlé S.A. wird in deutscher Sprache im Bundesanzeiger offengelegt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise in diesem Anhang gemacht.

Die Gesellschaft führt als Betriebsführungsgesellschaft die Geschäfte des Geschäftsbereichs Nestlé Wagner der Gesellschafterin Nestlé Deutschland AG, Frankfurt am Main. Der mit der Nestlé Deutschland AG bestehende Betriebsführungsvertrag regelt, dass sämtliche Aufwendungen nach Abzug angefallener Erträge der Nestlé Deutschland AG in Rechnung gestellt werden und sämtliche Aktiva auf die Nestlé Deutschland AG übergehen. Aus diesem Grund wird das betriebsnotwendige Anlage- und Umlaufvermögen von der Nestlé Deutschland AG gehalten.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Forderungen sind zu Nennwerten angesetzt und haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich die Gesellschafterin Nestlé Deutschland AG. Sie resultieren aus der vertraglichen Vereinbarung, dass die Gesellschafterin der Nestlé Wagner GmbH sämtliche Aufwendungen zu erstatten hat.

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25 und ist voll eingezahlt.

Die Pensionsrückstellungen betreffen die in der Nestlé Rückdeckungskasse VVaG rückgedeckten Direktzusagen. Diese sind leistungskongruent rückgedeckte Versorgungszusagen, die wie wertpapiergebundene Zusagen behandelt werden. Entsprechend sind die Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert des Rückdeckungsversicherungsanspruchs angesetzt, welcher mit dem Aktivwert übereinstimmt. Der entsprechende Aktivwert der leistungskongruent rückgedeckten Versorgungszusage wird aufgrund des Betriebsführungsvertrags im Vermögen der Nestlé Deutschland AG ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren relevanten Risiken sowie ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig sein wird. Langfristige Rückstellungen werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für bezahlte Freizeiten, für Boni, für Restrukturierungsmaßnahmen, für Mitarbeiterjubiläen sowie für Altersteilzeit.

Die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen wurden unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens sowie der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der Rechnungszins beträgt 1,35 % (i. Vj. 1,60 %) gemäß § 253 Abs. 2 HGB und entspricht dem durchschnittlichen siebenjährigen Marktzins zum 31. Dezember 2021, der sich bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Zinssätze werden von der Deutschen Bundesbank vorgegeben. Ferner wurden ein Gehaltstrend von jährlich 2,75 % (i. Vj. 2,75 %) sowie altersabhängige Fluktuationsraten berücksichtigt.

Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfasst die Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie die Aufstockungsleistungen. Die Rückstellung für Lohn- und Gehaltszahlungen wird ratierlich ab dem Beginn der Aktivphase angesammelt, während die Rückstellung für Aufstockungsleistungen mit Vertragsabschluss gebildet wird. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen erfolgt unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins von 0,34 % p. a. Den Berechnungen liegt ein Gehaltstrend von 2,50 % p. a. zugrunde.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und haben, wie im Vorjahr, vollumfänglich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 178). Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 39 (i. Vj. TEUR 210).

Die Umsatzerlöse werden aus Leistungen im Rahmen des Betriebsführungsvertrags mit der Nestlé Deutschland AG erzielt. Sie setzen sich wie folgt zusammen:

2021
EUR
2020
EUR
Kostenerstattung 75.291.459,06 72.435.150,29
Vergütung für die Betriebsführung 10.000,00 10.000,00
  75.301.459,06 72.445.150,29

Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen TEUR 52.594 (i. Vj. TEUR 676) und umfassen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 52.557. Diese resultieren aus einer Nachzahlung durch den Verkauf von Markenrechten in Höhe von TEUR 52.499 und der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 58.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Restrukturierungsaufwendungen.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen resultieren vollständig aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

C. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

2021
Anzahl
2020
Anzahl
Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt)    
Produktion 1.222 1.338
Verwaltung 255 259
Summe 1.477 1.597
Auszubildende (Jahresdurchschnitt)    
Auszubildende 27 31
Summe 1.504 1.628

Geschäftsführung

Norbert Reiter (Vorsitzender), Business Executive Manager (ab 1. September 2021)

Thomas Ludsteck, Business Executive Manager

Steffen Kindler, Finanzvorstand der Nestlé Deutschland AG

Ralf Wagner, kaufmännischer Geschäftsführer

Aufgrund der Tatsache, dass Herr Kindler keine Vergütungen von der Gesellschaft erhält und somit lediglich drei Geschäftsführer mit aktiven Bezügen verbleiben, macht die Gesellschaft von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer.

Gesamthonorar für den Abschlussprüfer

Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer der Gesellschaft beträgt TEUR 15 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Gewinnabführung

Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags zwischen der Nestlé Wagner GmbH und der Nestlé Deutschland AG wurde das Ergebnis in Höhe von TEUR 52.509 an die Nestlé Deutschland AG abgeführt.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Auch die anhaltende Corona-Pandemie hat auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft keine wesentlichen finanziellen Auswirkungen.

Nach der militärischen Eskalation der Situation in der Ukraine Ende Februar 2022 kam es aufgrund der zunehmenden geopolitischen Spannungen seit Februar 2022 zu einem erheblichen Anstieg der Volatilität an den Rohstoff- und Devisenmärkten sowie zu einer deutlichen Abwertung des Rubels gegenüber dem US-Dollar und dem Euro. Die Nestlé Wagner GmbH betrachtet diese Ereignisse als nicht zu berücksichtigende Ereignisse nach dem Berichtszeitraum, deren quantitative Auswirkungen derzeit nicht mit ausreichender Sicherheit abgeschätzt werden können. Wir gehen hinsichtlich der Geschäftsentwicklung derzeit von keinen signifikanten Auswirkungen aus.

 

Nonnweiler, den 30. März 2022

Nestlé Wagner GmbH, Nonnweiler

Die Geschäftsführung

Norbert Reiter

Thomas Ludsteck

Steffen Kindler

Ralf Wagner

Der Jahresabschluss wurde am 01.11.2022 festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

I. Grundlagen des Unternehmens und Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft führt seit dem 1. Januar 2013 als Betriebsführungsgesellschaft die Geschäfte des Geschäftsbereichs Nestlé Wagner der Nestlé Deutschland AG, Frankfurt am Main. Im Rahmen des Betriebsführungsvertrags ist die Nestlé Wagner GmbH beauftragt, die Herstellung und den Vertrieb von halbfertigen, fertigen, ungefrorenen und tiefgekühlten Nahrungsmitteln (Fleischprodukte, Backwaren, Pizzen, Fertiggerichte) mit eigenem Personal durchzuführen.

Bei der Durchführung ihrer Aufgaben handelt die Nestlé Wagner GmbH in eigenem Namen, jedoch nach Weisung und für Rechnung der Nestlé Deutschland AG. Die Steuerung des operativen Geschäfts erfolgt über den Geschäftsbereich Nestlé Wagner der Nestlé Deutschland AG. Sämtliche Aufwendungen werden nach Abzug angefallener Erträge der Nestlé Deutschland AG in Rechnung gestellt, sodass als Gewinn lediglich das Betriebsführungshonorar von TEUR 10 und Erträge aus einer Nachzahlung durch den Verkauf von Markenrechten von TEUR 52.499 verbleiben.

Darüber hinaus regelt der mit der Nestlé Deutschland AG bestehende Betriebsführungsvertrag, dass sämtliche Aktiva auf die Nestlé Deutschland AG übergehen. Das betriebsnotwendige Anlage- und Umlaufvermögen wird von der Nestlé Deutschland AG gehalten.

Mit der Nestlé Deutschland AG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Zum 31. Dezember 2021 beschäftigte die Nestlé Wagner GmbH 1.453 Mitarbeiter (i. Vj. 1.595 Mitarbeiter). Darunter waren 28 Auszubildende (i. Vj. 31).

II. Erläuterungen zur Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.768 auf TEUR 13.612 erhöht. Auf der Aktivseite ist die Erhöhung auf den Anstieg der Forderungen gegen die Gesellschafterin Nestlé Deutschland AG zurückzuführen. Hier wirkten sich die Verrechnungen im Zusammenhang mit der Betriebsführung aus.

Auf der Passivseite erhöhten sich die Rückstellungen von TEUR 9.975 auf TEUR 12.879. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus um TEUR 2.382 gestiegenen Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen sowie um TEUR 522 höheren Personalrückstellungen. Die Eigenkapitalquote verringerte sich von 0,23 % in 2020 auf 0,18 % in 2021.

Die Gesellschaft ist an das Cash Pool-Verfahren der Nestlé Deutschland AG angeschlossen.

Die Umsätze mit einer Gesamtsumme von TEUR 75.301 (i. Vj. TEUR 72.445) betreffen vor allem die Kostenerstattung in Höhe von TEUR 75.291 (i. Vj. TEUR 72.435). Neben der Kostenerstattung wird wie im Vorjahr auch das Betriebsführungshonorar von TEUR 10 als Umsatz ausgewiesen.

Die sonstigen betriebliche Erträge sind um TEUR 51.917 gestiegen, was im Wesentlichen aus Erträgen aus einer Nachzahlung durch den Verkauf von Markenrechten resultiert.

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.174 gesunken. Dies ist im Wesentlichen durch eine geringere Mitarbeiteranzahl bedingt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 3.459 gestiegen. Dies resultiert hauptsächlich aus der Erhöhung der Aufwendungen für Restrukturierungen.

Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung beträgt TEUR 52.509 und entspricht dem vereinbarten Betriebsführungshonorar sowie den Erträgen aus einer Veräußerung durch den Verkauf von Markenrechten.

Im Vorjahr wurde für das Geschäftsjahr 2021 ein Ergebnis in Höhe des Betriebsführungshonorars von TEUR 10 erwartet. Das vom Management vorgegebene Ziel wurde um 52.499 TEUR übertroffen, was auf Erträge aus einer Nachzahlung durch den Verkauf von Markenrechten zurückzuführen ist.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Aufgrund des beschriebenen Betriebsführungs- sowie des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags sind keine Risiken für die Nestlé Wagner GmbH ersichtlich. Dies gilt auch für etwaige Auswirkungen im Zusammenhang mit der Coronakrise. Chancen aus dem operativen Geschäft werden sich bei der Nestlé Deutschland AG niederschlagen.

Nach der militärischen Eskalation der Situation in der Ukraine Ende Februar 2022 kam es aufgrund der zunehmenden geopolitischen Spannungen seit Februar 2022 zu einem erheblichen Anstieg der Volatilität an den Rohstoff- und Devisenmärkten sowie zu einer deutlichen Abwertung des Rubels gegenüber dem US-Dollar und dem Euro. Die Nestlé Wagner GmbH betrachtet diese Ereignisse als nicht zu berücksichtigende Ereignisse nach dem Berichtszeitraum, deren quantitative Auswirkungen derzeit nicht mit ausreichender Sicherheit abgeschätzt werden können. Wir gehen hinsichtlich der Geschäftsentwicklung derzeit von keinen signifikanten Auswirkungen aus.

Für das Geschäftsjahr 2022 wird ein Ergebnis in Höhe des Betriebsführungshonorars von TEUR 10 erwartet, das im Rahmen des Gewinnabführungsvertrags an die Nestlé Deutschland AG abgeführt werden wird.

 

Nonnweiler, den 30. März 2022

Nestlé Wagner GmbH, Nonnweiler

Die Geschäftsführung

Norbert Reiter

Thomas Ludsteck

Steffen Kindler

Ralf Wagner

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