Daceto Trading GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Werkzeugen und Kleineisenwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gunther Neef seit 7.11.2022 | Geschäftsführer |
Marion Schleicher seit 11.5.2009 | Prokura |
Jakob Schleicher seit 24.10.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ACTIVA - Grillküche GmbHSelbJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2018 bis zum 30.09.2019LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die ACTIVA Grillküche GmbH hat sich in den letzten Jahren eine gute Marktposition in den Bereichen Grill- und Heizgeräte für den Gartenbereich erarbeitet. Sie gehört mittlerweile in den Segmenten Preiseinstieg bis hin zu Premiumartikel zu einem führenden Unternehmen in Deutschland. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Selb entwickelt, importiert und vertreibt Produkte für den Gartenbereich in ganz Europa. Durch unsere permanenten Neuentwicklungen und Innovationen konnten in den letzten Jahren hohe Umsatzsteigerungen erzielt werden. In unserem Geschäftsfeld bieten wir inzwischen ein umfangreiches Sortiment an und können unsere Kunden mit den neuesten Trends und unseren Neuheiten stets überzeugen. Tätigkeitsfelder sind die Entwicklung, Produktplatzierung und der technische Kundenservice. Mit unseren Geschäftsbeziehungen zu einem in Guangzhou (China) sitzenden Dienstleister, sichern wir die geforderte Qualität der kundenspezifischen Anforderungen und überwachen die Produktion bei unseren Herstellern bis hin zur Verschiffung der Waren. Wie bieten unsere Produkte in Deutschland flächendeckend und in Europa durch unsere Handelspartner in Bau- und Supermärkten an. Über unsere Vertriebsgesellschaft in Polen können wir dem osteuropäischen Markt immer stärker in seiner jeweiligen Landessprache unsere Produkte anbieten. Dadurch wird das gesamte Handels- und Leistungsspektrum abgedeckt und der Wettbewerbsvorteil dauerhaft gesichert. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft legt schon seit Jahren großen Wert auf die Entwicklung neuer Produkte und deren Weiterentwicklung. Die Entwicklung erfolgt durch eigene Mitarbeiter am Firmensitz. Die Entwicklungen werden mit Patenten und Schutzrechten geschützt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Unser seit 2007 bestehendes Unternehmen ist im mittleren Preissegment mit einem Marktanteil von rd. 10 % am deutschen Markt etabliert. Durch unsere Spezialisierung auf qualitativ hochwertige und neupatentierte Gas- und Holzkohlegrills sowie Gasheizgeräte konnten wir uns nachhaltig von den konkurrierenden Wettbewerbern abheben. Durch Neupatentierungen und Innovationen konnten wir unsere Wettbewerbsposition in diesem Bereich weiter ausbauen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um 26,2 % ausgeweitet werden. Ursache hierfür war insbesondere die Nachfrage nach unseren Produkten bei Einzelhandelsketten im Bau- und Supermarktbereich. Weitere Effizienzsteigerungen sind durch den osteuropäischen Markt zu erwarten. Der Unternehmensstandort zur tschechischen Grenze bietet wirtschaftliche Möglichkeiten, die aufgrund der günstigen Währungskurse zu erwarten sind. a) Ertragslage
Das Betriebsergebnis hat sich auf Grund des Umsatzzuwachses um T€ 728 verbessert. Das negative Zinsergebnis hat sich wegen des höheren Kapitalbedarfs und den Forfaitierungskosten weiter erhöht. Das Steuerergebnis hat sich wegen der Gewinnsteigerung und dem damit verbundenen Steueranteilerhöht. Der Anstieg dersonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 502 betrifft vor allem Raumkosten (T€ 213), Werbe-/Reisekosten (T€ 79), verschiedene betriebliche Kosten (T€ 77) und die Wertberichtigungen (95 T€). b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote istwegen des Jahresüberschussesauf 21,2 % (Vj. 19,2%) gestiegen. Die Finanzschulden haben sich durch die längere Inanspruchnahme der KK-Linie zur Finanzierung der Kundenzahlungsziele und des Warenbestandes um T€ 483 erhöht. Der Cashflow ist um 120,2 % gestiegen. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist durch Investitionen in selbst geschaffene Rechte gegenüber dem Vorjahr um T€ 7 gestiegen. Durch den Aufbau des Warenlagers und der Forderungen haben sich die kurzfristigen Vermögensgegenstände um 19,0 % gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die liquiden Mittel sind um 335 T€ gestiegen (46,9%). Diekurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich durch die Finanzierung des Warenbestandes und der Kundenforderungen erhöht. Sie betragen nun 47,9 % (VJ 46,9 %) der Bilanzsumme. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: •Umsatzentwicklung, •Betriebsergebnis. Der durchschnittliche Umsatz pro Produktbeträgt für das Geschäftsjahr 2018/2019 34,61 €und ist damit um 10,04 € gestiegen. Das Jahresergebnis konnte um 471 T€ oder um 248% gegenüber dem Vorjahr verbessert werden. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als ausbaufähig ein, da die starken Umsatzsteigerungen der letzten Jahre diese Bereiche an einer besseren positiven Entwicklung gehindert haben. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung war besser als erwartet und ist sehr zufriedenstellend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Diekurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. III. Prognosebericht Der zum Vorjahr gestiegene USD Kurs wird zu einer Preiserhöhung führen. Trotz des schwachen CNY gegenüber dem USD sind die Rohstoffpreise in den letzten Monaten teilweise um bis zu 25% gestiegen. Unsere Wettbewerber haben die gleichen Einkaufsgrundlagen und müssen ihre Preise entsprechend erhöhen. Wir werden uns zunehmend auf hochpreisige Produkte konzentrieren um die marginale Spanne zu erweitern und Wechselkursrisiken weitestgehend zu vermeiden. Die Branchenentwicklung wird durch weitere Konsolidierung der Wettbewerbergekennzeichnet sein. Es wird europaweitmit einer deutlichen Konzentration auf weniger Mitwettbewerber zurechnen sein. Der Online Bereich soll stärker ausgebaut werden um flächendeckend alle Verkaufskanäle zu nutzen. Die zunehmende Technisierung unserer Hersteller führt zu deutlich schnelleren Lieferungen der Ware. Dies wird dazu führen, dass sich die Anlieferungszeiten verkürzen könnten. Unser Konzept des Vollsortimenters zahlt sich bei Flächenkunden immer deutlicher aus. Wir werden diesen Bereich weiter stärken und unser Angebot auf weitere Gartenartikel ausbauen. Die Umsatzausweitung innerhalb der nächsten drei Jahre wird auf 25-35 % geschätzt, wobei durch ein optimiertes Kostenmanagement ein überproportionales Betriebsergebnis erwartet wird. Für das Wirtschaftsjahr 2019/2020 erwarten wir weiterhineine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. IV. Chancen- und Risikobericht Als wichtiges Standbein für die Zukunft wird der E-Commerce-Bereich gesehen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten die Grundlagen für einen fundierten Ausbau gelegt werden. So wurde u.a. die eigene E-Commerce-Abteilung ausgebaut und notwendiges Equipment erworben. Derzunehmende Trend zu unseren qualitativ hochwertigeren Produkten wird zu einerweiteren Zunahme von Aufträgen in diesem Sektorsorgen. Unser Herausstellungsmerkmal der kurzen Wege von Produktbestellung bis hin zur Produktauslieferung und das Eingehen auf spezielle Kundenwünsche werden wir auch in Zukunft versuchen durch weitere Neuentwicklungenabzusichern. Die Sicherstellung ausreichender Liquidität zur Finanzierung des Working Capitals sowie der Fixkosten ist zentraler Punkt des Risikomanagements. Der Liquiditätsstatus wird laufend ermittelt, so dass ggf. kurzfristig erforderliche Maßnahmen eingeleitet werden können. Entscheidend wird die Entwicklung des USD Kurses sein. Die Risiken werden durch Währungssicherungen versucht zu minimieren. Umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Zu den wichtigsten Chancen und Risiken gehören die Einflüsse, die sich aus der Steuerung und Weiterentwicklung der Sortimente ergeben. Zur Reduzierung von Produktrisiken durch gesetzliche Neuerungen, geänderte Umweltnormen oder modischen Wandel wird das hausinterne Vertriebsmanagement ausgebaut. Die sofortige Lieferbereitschaft in gleichbleibender, guter Qualität ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Lieferausfälle, Lieferverzögerungen oder Qualitätsmängel würden sich negativ auf das Vertrauen der Kunden in die Zuverlässigkeit der Bestellabwicklung auswirken. Steigende Rohmaterialpreise, schwankende Seefrachten und ungünstige Kursentwicklungen können zu Preissteigerungen führen, die sich auf das Konsumverhalten auswirken können. Das chinesische Umweltministerium verstärkt die Auflagen in den Herstellungsbetrieben. Diesen Beschaffungsrisiken begegnen wir durch kontinuierliche Beobachtung der Märkte, eine sorgfältige und persönliche Auswahl der Lieferanten sowie langfristig ausgerichtete Lieferbeziehungen. Zu den weiteren Risikofaktoren gehören Umwelteinflüsse durch Klimaveränderungen, Krankheiten und Veränderungen des Regierungsregimes in Asien. Daher wird der Fokus verstärkt auf neue Produktionsstandorte, unter anderem in Europa gelegt. Zur Absicherung möglicher Schwankungen des US-Dollars wird für Kalkulationszwecke mit Devisentermingeschäften gearbeitet. Zudem beinhaltet die Gewinnung neuer Vertriebswege im B2C-Bereich Chancen für die Zukunft. Die Bemühungen, Kunden durch Service und Lieferbereitschaft an die Firma ACTIVA zu binden, werden fortgesetzt. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.
Selb, 26. Februar 2020 gez. Geschäftsführer Jakob Schleicher Alexander Unrein BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der Firma ACTIVA-Grillküche GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB unter den ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Die Firma hat ihren Sitz in Selb und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hof (HRB 4265). Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB Anwendung. Gliederung und DarstellungDie Bilanz wurde nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB in Kontoform aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren die Gliederung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die formelle Stetigkeit für Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses nach § 265 Abs. 1 HGB und die Bewertungsstetigkeit nach § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurden berücksichtigt. Erläuterungen zur Bilanzierung und BewertungDie Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgte unter Beachtung handelsrechtlicher Vorschriften für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung. Anlagevermögen Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände und immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung (aktuell 388.922 €) sind mit den Herstellungskosten angesetzt. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände sind um die planmäßige Abschreibung vermindert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer variiert zwischen 5 und 20 Jahren. Im Geschäftsjahr sind Entwicklungskosten in Höhe von EUR 96.922,00 angefallen, diese wurden im Anlagevermögen aktiviert. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren). Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (zwischen drei und 13 Jahren) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800 EUR wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient. Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 100% an der HM Heiße Metallwaren GmbH mit Sitz in Selb. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft beträgt am 30.09.2019 T€ 47,4, das Jahresergebnis im Jahr 2018/2019 T€ 2,7. Ferner wird eine weitere 100%-Beteiligung an der ACTIVA Polska s.r.o.o. mit Sitz in Jawor (Polen) gehalten. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt am 30.09.2019 T€ 272, das Jahresergebnis 2018/2019 T€ 21. Umlaufvermögen Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Waren sowie die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Wertansätze der sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung (notwendiger Erfüllungsbetrag). Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:
Die Kosten für die Jahresabschlussprüfung (Honorar Wirtschaftsprüfer) wurden mit 12.000 € eingestellt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Bei Deckung durch Termingeschäfte war darüber hinaus der Terminkurs maßgebend. Passive latente Steuern Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Da in den Folgejahren die Steuerbilanz entsprechend einen höheren Gewinn ausweisen wird, wurden latente Steuerrückstellungen gebildet. Die Berechnung beruht auf folgenden Festlegungen:
Es wurde zum Körperschaftsteuersatz von 15% zzgl. Soli und ein Gewerbesteuerhebesatz von 340% berücksichtigt.
Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden entsprechend des § 277 (1) HGB in der Fassung des BilRUG erfasst. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert: - Globalzession der Forderungen - Raumsicherungsübereignung der Waren, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe - Selbstschuldnerische Bürgschaft des Gesellschafters - Abtretung von Lebensversicherungsansprüchen Nicht in der Bilanz auszuweisende Geschäfte Es bestehen zum 30.09.2019 noch zwei Kfz-Leasingverträge und zwei E-Bike-Leasingverträge. Die jährliche Belastung beläuft sich auf € 11.363,00. Die Belastungen vom Bilanzstichtag bis zum Vertragsende betragen € 12.382,10. Das Leasinggeschäft dient der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Verbesserung der Eigenkapitalquote. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit. Die Firma bedient sich zur Sicherung der Liquidität dem Factoring. Zum Bilanzstichtag betrug das Volumen ca. 585 T€. Sonstige AngabenOrgane der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt: - Jakob Schleicher, Handelskaufmann - Alexander Unrein, Großhandelskaufmann, Geschäftsführer Bereich Verkauf EigenkapitalDie Bilanzierung erfolgte vor der Verwendung des Jahresergebnisses. Im Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von 2.132 T€ enthalten. Die Geschäftsführung schlägt vor das gesamte Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 281.093,00. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Angaben betreffend die Gesellschafter Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB):
Die Forderungen gegenüber Gesellschafter sind gleichzeitig Forderungen gegenüber Geschäftsführer und betreffen ein Verrechnungskonto, das mit 3% pro Jahr verzinst wird. Arbeitnehmer Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen 33 Personen beschäftigt. Im Vorjahr waren es 31 Beschäftigte.
Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2018/2019 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Betriebsgröße Die Berichtsfirma ist zum Abschlusszeitpunkt im Sinne der Vorschrift des § 267 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.
Selb, 03. Februar 2020 gez. Geschäftsführer Jakob Schleicher Alexander Unrein An die ACTIVA - Grillküche GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ACTIVA - Grillküche GmbH, Selb - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2018 bis zum 30. September 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ACTIVA - Grillküche GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2018 bis zum 30. September 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2018 bis zum 30. September 2019 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risikenidentifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bayreuth, 30. März 2020 UNION
AG
Dipl.-Kfm. Hubert E. Grünbaum, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)Wertentwicklung
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 7.4.2020. |
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