Vorsorge- und Rehabilitationskliniken
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Franzke seit 21.5.2024 | Prokura |
Mattias Ankarberg seit 24.7.2023 | Geschäftsführer |
Marcos López González seit 16.9.2022 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Thule Deutschland Holding GmbH | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Thule GmbHNeumarkt i.d.OPf.Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Situation und Grundlagen der GesellschaftDie Gesellschaft befasste sich im Geschäftsjahr 2023 mit der Herstellung von Autodachboxen sowie dem Vertrieb von Autodachboxen, Autodach- und Heckträgern, Wasser- und Wintersportträgern, Autodachzelten (SACROW), Active With Kids Produkten (AWKROW), Technical Bag Packs und Softgoods (BAGEU),sowie mit Montage- und Serviceleistungen. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Thule Group, Malmö in Schweden, einbezogen. Die Aktien der Thule Group sind seit 26. November 2014 an der Börse in Stockholm notiert. Die Thule GmbH in Neumarkt ist zentraler Hersteller von Dachboxen für alle Märkte mit Ausnahme von Nord- und Südamerika sowie Großbritannien. Als Gesellschaft mit eigener Vertriebsorganisation vertritt die Thule GmbH die Thule Gruppe nach außen hin in Zentraleuropa (d.h. in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in Tschechien) und ist zugleich konzerninterner Lieferant für die Schwestergesellschaften. Die Belieferung der Kunden erfolgt direkt ab Werk oder über die Zentralläger der Thule Gruppe in Huta (Polen - DC East) und Venlo (Niederlande - DC West). In Tschechien nutzt die Thule GmbH eine eigenständige Gesellschaft (Thule s.r.o. in Prag), welche den dortigen Markt vertriebsseitig bearbeitet. Diese wird finanziert aus monatlichen Kommissionsüberweisungen der Thule GmbH. Angebotserstellung und Rechnungsstellung erfolgen im Namen der Thule GmbH in Deutschland. 2. Wirtschaftsbericht
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamt (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Trotz der jüngsten Normalisierung des nach wie vor hohen Preisniveaus, kam die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023, in einem nach wie vor krisengeprägtem Umfeld, ins Stocken. Durch zusätzlich ungünstige Finanzierungsbedingungen durch den starken Zinsanstieg und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland (insbesondere China), kann sich die deutsche Wirtschaft nicht weiter vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 erholen (Destatis). Laut statista.com konnte dagegen in Gesamteuropa in 2023 eine Rezession deutlicher verhindert werden. Demnach wuchs die Wirtschaftsleistung um 1,0%. Für die Europäische Union (27 europäische Länder) sowie die Eurozone (20 Länder) wurde ein Wachstum von jeweils 0,7% erzielt. Wohingegen in Osteuropa ein merklich höheres Wachstum von 1,6% erreicht wurde.
Die deutsche Reise- und Tourismusbranche hat im vergangenen Jahr das Niveau von vor der Corona-Krise übertroffen und wird voraussichtlich bis 2025 in etwa auf diesem Niveau stagnieren. Der Umsatz im Reise- & Tourismus-Markt wird 2024 etwa 62 Milliarden Euro betragen. In den letzten Jahren stand der Markt für Reisen & Tourismus aufgrund der COVID-19-Pandemie unter großem Druck. Auslandsreisen waren wegen Lockdowns, Einschränkungen und Gesundheitsrisiken kaum mehr möglich. Wegen dieser Krise, aber auch aufgrund von Nachhaltigkeitsgesichtspunkten sind neue Reisetrends, wie der sog. Staycation-Trend 1 , endstanden. Sowohl diese Trends als auch die steigenden Kosten für Energie, Mieten, Lebenshaltung und ein zunehmendes Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein sind Rahmenbedingungen, die sich positiv auf den Fahrradmarkt ausgewirkt haben. So haben entgegen der Erwartungen und des allgemeinen negativen Konsumklimas 2023 sowohl die Fahrradproduktion wie auch die Fahrradverkäufe abermals ein sehr hohes Niveau erreicht. Insgesamt ist der Fahrrad- bzw. E-Bike-Bestand in Deutschland 2023 weiter auf 84 Millionen (2022: 82,8 Millionen) gewachsen. Dabei ist das E-Bike der Motor der Fahrradbranche und das in fast allen Produktsegmenten. 2023 wurden in Deutschland mit 53 % (2022 48 %) erstmals mehr E-Bikes als klassische Fahrräder (47 %) verkauft. Aufgrund hoher Lagerbestände in 2023 konnten wir mit unseren Transportlösungen nicht im selben Umfang von diesem positiven Trend profitieren, blicken aber zuversichtlich in die Zukunft. 3. GeschäftsverlaufDer Umsatz 2023 unterschreitet mit 181.834 TEUR den Vorjahresumsatz um 15%. Die verschiedenen Segmente entwickelten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt:
Racks (SACROW) Der Verkauf von Grundträgern stagniert auf hohem Niveau. Diese werden hauptsächlich zum Transport von Dachboxen genutzt, da der Verkauf in den Bereichen Fahrrad und Wassersport weiter stark zurück geht. Bei den Dachträgern handelt es sich um ein sog. "Me-too Produkt". Auf den Dachträgern werden Dachtransportboxen und weitere Produkte befestigt. Die starken Steigerungen aus den Vorjahren konnte nicht gehalten werden, sodass ein Rückgang von ca. -9%, allerdings nach zwei außerordentlich starken Jahren, zu verzeichnen ist. Watersport und Wintersport (SACROW) Nach zwei sehr erfolgreichen Jahren insbesondere für die Wintersportträger entwickelt sich der Bereich in 2023 insgesamt deutlich negativ (-34% vs. Vorjahr) auf 783 TEUR. Nach dem starken Einbruch bereits im Jahr 2022 im Bereich der Wassersportträger ist in 2023 nur noch ein moderater Umsatzrückgang von -9% (auf 237 TEUR) zu verzeichnen. Wie erwartet war der starke Umsatzanstieg im Bereich der Wintersportträger im Jahr 2022 nur ein kurzfristiger Effekt. Im Jahr 2023 geht der Umsatz deutlich um -41% (auf 546 TEUR) zurück und befindet sich damit auf dem Niveau von 2021. Gründe hierfür waren die immer noch sehr hohen Lagerbestände im Handel sowie auch eine Stagnation bei Ski-Reisen. Cargo (SACROW) Umsatzseitig stagniert der Bereich Cargo im Jahr 2023 nach zwei starken Jahren ungefähr auf Vorjahresniveau (+2%). Diese leichte Umsatzsteigerung konnte insbesondere aufgrund von Preiserhöhungen erreicht werden, mengenmäßig war das Geschäft mit Dachboxen eher rückläufig. Grund hierfür war die Tatsache, dass kaum neue Produkte auf den Markt gebracht wurden und erst die bei Händlern bevorratete Ware abverkauft wurde. Negativ anzumerken ist zudem, dass die Händler analog zu den Vorjahren auf schnelldrehende und weniger voluminöse Waren gesetzt haben. Im Zuge dessen wurden weniger Dachboxen und dafür mehr Fahrradträger ausgestellt. Heckboxen, welche direkt auf Anhängerkupplungen montiert werden können, zeigen in 2023 eine interessante Entwicklung. Diese weisen weiterhin ein starkes Umsatzwachstum von +219% auf, welches mit neuen Modellen wie der Thule Arcos erreicht werden konnte. Dabei könnte es sich aufgrund des E-Auto-Booms (kleinere Autos mit kleinerem Kofferraumvolumen) um ein Interessantes Segment in der Zukunft handeln. Bike (SACROW) Grundsätzlich hält der Trend zum Fahrradfahren an, auch wenn es in den Corona-Jahren sicherlich zu einer Sondersituation in diesem Markt kam (massiver Trend zu Outdooraktivitäten und Urlaub nahe der Heimat). Der Thule Umsatz in der DACH-Region und Tschechien ging in 2023 nochmals deutlich auf 60,1 MEUR zurück (-29% vs. Vorjahr). Dies ist unter anderem durch den Abbau von Beständen und damit geringerer Lagerhaltung in den Geschäften sowie der Markteinführung des neuen Thule Premiummodells Thule Epos, welches noch nicht ganzjährig zur Verfügung stand, zu erklären. Roof Top Tents (SACROW) Der Verkauf von Roof Top Tents stieg in 2023 um 14% auf 1,8 MEUR, was unter anderem auf Abverkauf-Aktionen seitens Thule zurück zu führen ist. Auch hier war der Grund der Abbau zu hoher Lagerbestände insbesondere an Modellen, die sich am Ende des Produktlebenszyklus befinden. Der Gesamtmarkt stagniert, trotz der steigenden Anzahl der Marktteilnehmer, in diesem Bereich. Thule ist nach wie vor optimistisch in Bezug auf dieses Segment durch die Neueinführung stark verbesserter Produkte, z.B. Thule Approach und einem neuen Produktsegment mit dem Thule Outset. Active with Kids (AWKROW) Der Bereich Active with Kids ist in zwei Segmente zu teilen:
Für den MFCC Bereich ist trotz rückläufiger Umsätze in 2023 (-6% vs. Vorjahr auf 36,1 MEUR) ein hohes Niveau zu verzeichnen. Obwohl Thule hier keine neuen Produkte auf den Markt gebracht hat, konnten insbesondere gegen den mittelpreisigen Wettbewerb Marktanteile gewonnen werden. Im Segment der Thule Kinderwagen sank der Umsatz dagegen sehr stark (-33% auf 5,8 MEUR). Grund hierfür ist primär eine veraltete Modellpalette, während der Wettbewerb im gleichen Zeitraum viele neue Modelle auf den Markt gebracht hat. Trotz der positiven Entwicklung bei den Kinder-Fahrradsitzen, die in 2023 wieder besser abgesetzt werden konnten (+6%), sank insgesamt der Umsatz im Segment AWKROW um -9% auf 45,4 MEUR (Vorjahr 50,1 MEUR). Bags (BAGEU) Der Gepäcksektor befindet sich nach wie vor in der Erholungsphase, wodurch auch die Thule GmbH im Bereich BAGEU weiterhin stark profitiert. Somit konnte hier sogar eine marginale Umsatzsteigerung von +1% erreicht werden. Im Bereich des Fahrradgepäcks mit Taschen und Zubehör ergab sich in 2023 ein Umsatzrückgang von -15% auf 1,7 MEUR. Aktuell wird die Marke Thule in diesem Bereich noch nicht vom Markt als namhafter Anbieter wahrgenommen, daher bleibt der Endverbraucher in diesem Bereich den ihm bekannten deutsche Marken treu. Wird sind bei dieser Produktgruppe gerade dabei unseren Bekanntheitsgrad zu erhöhen.
Die einzelnen Absatzmärkte entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Deutschland Nach Beendigung der Pandemie, aber vor allem wegen der Voreinkäufe des Handels und den damit verbundenen überhöhten Lagerbeständen, kam es in 2023 zu einem Rückgang des Umsatzes auf 110,1 MEUR (-15% zum Vorjahr). Hauptumsatzträger sind nach wie vor die Produktgruppen Anhängerkupplungsträger und MFCC und MFCC (Thule Chariot). Wir sehen in Deutschland eine leicht verbesserte Position der Marke Thule, da wir als Premiummarke Marktanteile übernommen haben und der niedrig-preisige Wettbewerb enorme Mengen an Ware im Markt hat. Österreich Österreich hat sich ähnlich wie der deutsche Markt entwickelt, allerdings fielen die Umsatzrückgänge mit -22% auf 10,3 MEUR im Vergleich zum Vorjahr noch deutlicher aus. In Österreich war eine noch größere Zurückhaltung beim Endverbraucher zu verspüren und dies gipfelte letztlich in der Insolvenz eines sehr großen Distributionspartner von Thule in Österreich. Schweiz In der Schweiz, die für Thule bisher ein Distributeur Markt ist, war mit -23% auf 15,3MEUR ein ähnlich hoher Rückgang zu verzeichnen wie in Österreich. Die hohen Lagerbestände, welche im Laufe des Jahres 2022 aufgebaut wurden, konnten erst in der zweiten Jahreshälfte 2023 abgebaut werden. Tschechien Auch in Tschechien hatten wir deutliche Umsatzrückgange um -24% auf 17,9 MEUR zu verzeichnen (Vorjahr 23,6 MEUR). In den größten Kategorien ist der Umsatz gesunken, wobei sich eine leichte Erholung im Bereich der Fahrradträger zeigt. In der Kategorie Aktiv mit Kindern ist ebenfalls ein Umsatzrückgang zu verzeichnen. Grund hierfür ist ein geringerer Verkauf von Kinderwägen durch Probleme in der Verfügbarkeit gegen Ende des Jahres sowie das Abwarten auf die Markteinführung des neuen Modells Anfang 2024. In der Kategorie "Bags" konnte dahingegen eine Umsatzsteigerung durch einen höheren Absatz von Reisegepäck sowie Laptop-Rucksäcke erzielt werden.
Mit einer Kapazitätsauslastung von ca. 63% bei Dachboxen am Produktionsstandort Neumarkt, wurde das gesetzte Ziel von 70% nicht erreicht. Dies basiert zum einen auf der steigenden Produktkomplexität sowie den damit einhergehenden Mehrbedarf an Personal, welches insbesondere im Jahr 2023 schwer zu finden war. Das angestrebte Umsatzziel für 2023 wurde aufgrund von Unsicherheiten, vornehmlich im Fahrradhandel um 23% gegenüber den Erwartungen - eines gleichbleibenden Umsatzes - deutlich unterschritten. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage sowie finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft nutzt zur internen Steuerung im Wesentlichen die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren:
Die Ertragslage stellt sich zusammenfassend wie folgt dar:
* Zahlen anders als in GuV dargestellt, da das neutrale Ergebnis separat aufgeführt wird. Wie im Vorjahr fiel der Umsatz der Thule GmbH im Jahr 2023 abermals. Die hohen COVID-19 induzierten Umsätze der Jahre 2021 und 2022 konnte nicht gehalten werden, so dass letztlich im Geschäftsjahr 2023 ein Umsatzrückgang von -14,5 % zu verzeichnen war. Dies lag einerseits am außergewöhnlich hohen Referenzwert des Jahres 2022 (noch von Corona getrieben), den hohen Lagerbeständen im Handel sowie der insgesamt schwächeren wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2023. Letztlich konnte trotz hoher Umsatzverluste (-30,9 Mio. € vs. Vorjahr) mit einem Erlös von 181,8 Mio. € das drittstärkste Umsatzjahr der Firmengeschichte erreicht werden. Die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen konnten allerdings ebenfalls deutlich reduziert werden. Die Herstellungskosten wurden um -25,8 Mio. € oder -14,3 % gesenkt und reduzierten sich im gleichen Maße wie die korrespondierenden Umsätze. Dies führt zu einer nahezu unveränderten Produktivität und damit zu einer marginalen Reduzierung der Bruttoergebnismarge um 0,2 %-Punkte auf 15,1 % (Vorjahr 15,3 %). Wie bereits im Vorjahr inkludieren die Vertriebskosten die umsatzgebundenen Ausgangsfrachten von 4,8 Mio. € (Vorjahr 6,0 Mio. €), die Personalkosten für die Vertriebsorganisation sowie kundenbezogene Leistungen. Die allgemeinen Verwaltungskosten setzen sich wie in den Vorjahren primär aus der Managementvergütung, den Personalkosten für die Verwaltungsorganisation sowie den IT- und Kommunikationskosten zusammen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert in erster Linie aus einer deutlichen Reduzierung der Erträge aus der Auflösung der Bonusrückstellungen sowie einem Rückgang der periodenfremden Erträge. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr etwas verringert. Die Reduzierung von 1,7 Mio. € auf 2,1 Mio. € (Vorjahr 3,8 Mio. €) resultiert in erster Linie aus der Umgliederung der Transferpreisanpassungen in den Herstellungskosten, welche im Vorjahr noch in Höhe von 1,1 Mio. € in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten waren. Die bei der Thule Group zwischen produzierenden Gesellschaften angewendete transaktionsbezogene Nettomargenmethode führt durch die vorgenommene Anpassung zur Einhaltung des Fremdvergleichsgrundsatzes (Arm's Length Principle). Die Aktivitäten für Forschung- und Entwicklung sind innerhalb der Thule Gruppe in Schweden, insbesondere am Standort Hillerstorp, gebündelt. Die geringen Kosten für Forschung- und Entwicklung, welche bei der Thule GmbH anfallen, werden letztlich an diese zentrale Instanz weiterbelastet. Letztlich fiel der erzielte Jahresüberschuss mit 5,8 Mio. € in 2023 um -1,1 Mio. € oder -15,4 % niedriger aus als im Vorjahr (6,9 Mio. €), wodurch die Prognose (eines gleichbleibenden Jahresüberschusses auf Vorjahresniveau) verfehlt wurde. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist, dass die Umsatzrentabilität (Jahresüberschusses im Verhältnis zum Umsatz) mit 3,2 % konstant zum Vorjahr (ebenfalls 3,2%) gehalten werden konnte. Insgesamt sind wir mit der Entwicklung in einem für unsere Branche schwierigem Marktumfeld im Geschäftsjahr 2023 zufrieden.
Die Vermögenslage stellt sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar:
Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. € reduziert. Dies ist darauf zurück zu führen, dass im Geschäftsjahr die planmäßigen Abschreibungsbeträge über den getätigten Investitionen lagen. Aufgrund des wirtschaftlich schwierigen Umfelds sowie aufgrund von Verzögerungen bei Investitionsvorhaben lagen die getätigten Investitionen mit 0,7 Mio. € deutlich unter denen des Vorjahrs (1,8 Mio. €). Diesen Investitionen steht ein Abschreibungsvolumen von 1,0 Mio. € gegenüber, was letztlich zur Reduzierung des Anlagevermögens führt. Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden unter anderem die kurzfristigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 14,2 Mio. € (Vorjahr 16,1 Mio. €) ausgewiesen. Davon entfallen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,3 Mio. € (Vorjahr 0,5 Mio. €) und 13,9 Mio. € auf den niedrigeren Cash Pool Saldo, welcher im Vorjahr noch 15,6 Mio. € betrug. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber externen Kunden schlagen zum Jahresabschluss 2023 mit 7,0 Mio. € zu Buche und liegen damit 1,2 Mio. € über dem Vorjahresniveau (5,8 Mio. €). Grund hierfür sind vor allem höhere Dezember-Umsätze verglichen mit dem Vorjahr. Die Umsatzsteuerforderungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. € erhöht und sind damit ausschlaggebend für den Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände von 1,8 Mio. € auf 2,0 Mio. €. Da in 2023 keine Dividende an den Gesellschafter ausgezahlt wurde, konnte die Eigenkapitalquote deutlich von 54% auf 73% erhöht werden. Die Rückstellungen setzen sich primär aus den Positionen Steuerrückstellungen, Rückstellungen für noch zu begleichende Kundenansprüche, Personalkostenrückstellungen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen zusammen. Die Reduzierung der Rückstellungen um -0,9 Mio. € gegenüber Vorjahr ist in erster Linie auf eine Reduzierung der Gewerbesteuerrückstellung (-0,5 Mio. €) sowie gesenkte Boni-Rückstellungen (-0,4 Mio. €) zurückzuführen.
Das Netto-Umlaufvermögen ging im abgelaufenen Jahr um 0,9 Mio. € zurück auf 16,5 Mio. €.
Die liquiden Mittel sind überwiegend im Cash Pool der Konzerngesellschaft Thule Holding AB, Schweden angelegt. Die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit erfolgt aus dem laufenden Cashflow bzw. aus dem zu Verfügung gestellten Cash Pool-Kreditrahmen. Das Netto-Umlaufvermögen verhält sich in Summe gegenüber dem Vorjahr relativ stabil. Der Rückgang um 0,9 Mio. € ist im Wesentlichen auf die Reduzierung der Finanzmittelforderungen gegenüber der Konzernmutter (-1,7 Mio. €) sowie der Erhöhung der kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten (-0,5 Mio. €) zurückzuführen. Dem entgegen steigen die kurzfristigen Forderungen um 1,2 Mio. €. Aufgrund des positiven Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie der Einbindung in das konzerninterne Cash-Pooling Prozedere verfügte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 jederzeit über ausreichende Barmittel zur Begleichung der ausstehenden und fälligen finanziellen Verbindlichkeiten. Alle im Geschäftsjahr getätigten Investitionen wurden stets über unser Cash-Pool-Konto ausgeführt. Gleiches gilt für zukünftig geplante Investitionsvorhaben. 4. Chancen- und Risikoberichterstattung
Zur systematischen Früherkennung, Steuerung und Überwachung von Risiken ist ein standardisiertes Risikomanagementsystem implementiert. Die Risikoerfassung und Bewertung sind dabei in die tägliche operative Arbeit der Abteilung integriert. Die Überwachung der entsprechenden Kennzahlen ist Bestandteil des Managementreportings. Die Beurteilung der Risiken und Chancen erstreckt sich auf einen Zeitraum von 1 - 3 Jahren. Weitere Maßnahmen zur Früherkennung und Gegensteuerung von Risiken sind:
Nachfolgend werden die wichtigsten Einzelrisiken untersucht und bewertet. Es sei jedoch angemerkt, dass es im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit vielfach unumgänglich ist, gewisse Risiken einzugehen und entsprechende betriebswirtschaftliche Chance zu erkennen, um letztlich organisches und profitables Wachstum realisieren zu können. Folgende Hauptrisiken wurden identifiziert, welchen die Gesellschaft durch wirksame Maßnahmen zur Risikoreduktion begegnet:
Die Einstufung der Risikokategorien erfolgt durch Betrachtung der monetären Auswirkung (A) in Verbindung mit der Eintrittswahrscheinlichkeit (EW) des Risikos.
Dies führt zu der folgenden Risiko-Matrix:
G=Geringes Risiko H=Hohes Risiko M=Mittleres Risiko K=Kritisches Risiko Absatzrisiken: Thule ist auf sehr wettbewerbsintensiven Märkten tätig. Dies bringt das Risiko mit, dass sich Kunden und Verbraucher für Produkte von Wettbewerbern entscheiden können, auch wenn Thule im Premiumbereich führend ist. Außerdem kann eine hohe Wettbewerbsintensität zu einem negativen Einfluss auf die Margen der Gesellschaften führen. Zudem besteht das Risiko, dass sich Umsatzverschiebungen zwischen Händlern langfristig negativ auswirken könnten. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko mit kontinuierlichen Produktinnovationen, -Überwachung der Produktqualität, herausragendem Design in Verbindung mit gutem Kundenservice. Zudem könnte durch die Folgen der Covid-19 Pandemie (oder ähnlichen, unvorhersehbaren Ereignissen) und deren Einschränkungen im Einzelhandel eine Umsatzverschiebung zwischen den Händlern ausgelöst werden. Dies könnte sich spürbar auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage und damit auf die Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresüberschuss auswirken. Der Konflikt in Nahost hat keinen Einfluss auf das Umsatzgeschäft der Thule GmbH. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als "möglich" eingestuft. Das Risiko wird - entsprechend unserer Risikokategorisierung - als mittel eingestuft. Auslastungsrisiken: Die Nachfrage an unseren Produkten unterliegt saisonbedingten Schwankungen. Trotz der Gefahr der Erkrankung der Produktionsmitarbeiter liegt das größte Risiko hier in der Komplexität der neuen Produkte. Hierdurch ergibt sich das Risiko, dass unsere Produktionsanlagen und Mitarbeiter vollständig ausgelastet sind und damit überlastet sind. Um die Kapazität weiterhin zu halten, würde zusätzliches Personal benötigt, welches in Anbetracht des aktuellen Fachkräftemangels schwierig zu akquirieren wäre. Zusätzlich wird der Produktionsprozess weiter optimiert. Daraus ergibt sich eine spürbare Auswirkung auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage, die Eintrittswahrscheinlichkeit wird ebenfalls als "möglich" eingestuft. Insgesamt wird das Risiko - entsprechend unserer Risikokategorisierung - als mittel eingestuft, da wesentliche Teile des Umsatzes mittels Handelsware erreicht werden und somit eine sinkende Auslastung kompensiert werden kann. Beschaffungsrisiken: Durch Schwankungen auf den internationalen Rohstoffmärkten sind wir grundsätzlich dem Risiko eines Preisanstieges bei Plastik, Aluminium, Verpackungsmaterial (Wellpappe) und Stahl ausgesetzt. Des Weiteren bestehen kleine Risiken durch die Abhängigkeit von wenigen, einzelnen Lieferanten. Bei kritischen Teilen und Funktionen wird das Risiko durch strategische Partnerschaften und langfristige Lieferverträge mit den entsprechenden Lieferanten bestmöglich reduziert. Bei standardisierten Produkten wird durch die Qualifizierung von alternativen Lieferanten und alternativer Rohmaterialien, eine kontinuierliche Marktbeobachtung und die globalisierte Beschaffung, das Risiko maximal reduziert. Grundsätzlich erwarten wir im Jahr 2024 marginale Preisreduzierungen im Bereich Plastik, Aluminium, Verpackung und Stahl. Somit wird die Auswirkung auf die Leistungsindikatoren und die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage ebenfalls als spürbar geschätzt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird ebenfalls als "möglich" eingestuft. Insgesamt gesehen wird das Risiko - entsprechend unserer Risikokategorisierung - als mittel eingestuft. Russland-Ukraine Krise: Ab Februar 2022 eskaliert der Russland-Ukraine Konflikt und wird zu einem Krieg mitten in Europa. Durch eine weitere, unvorhersehbare Intensivierung des Konflikts sind Auswirkungen auf das kommende Geschäftsjahr schwer einzuschätzen. Im Bereich Beschaffung könnte ein Risiko bezüglich der Preiserhöhungen sowie der Materialverfügbarkeit von Aluminium bestehen. Um dieses Risiko zu minimieren, wurden bereits Rahmenvereinbarungen mit den Aluminiumlieferanten getroffen. Als Folge einer Verschärfung der Krise und des damit einhergehenden Anstiegs von Preisen, könnte sich zudem in vielen Bereichen eine Kaufzurückhaltung des Endverbrauchers entwickeln. Dies hätte negative Auswirkungen auf unseren Absatz. Diese Aspekte könnten sich in spürbarem Maße negativ auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage und damit auf die Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresüberschuss auswirken. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als "unwahrscheinlich" eingestuft. Das Risiko wird - entsprechend unserer Risikokategorisierung - als gering eingestuft. IT-Risiken: IT-Risiken können durch die immer größere Vernetzung durch, z. B. Netzwerke, die ausfallen, oder Externe, die in unsere Systeme unrechtmäßig eingreifen, entstehen. Wir sind an das firmeninterne Netzwerk der Thule-Gruppe angeschlossen. Der Konzern erstellt diverse Sicherungsmaßnahmen zum Backup bei Ausfällen. Vor Ort werden Maßnahmen wie der Einsatz von Virenscannern, verschlüsselte E-Mails und strenge Zugriffskontrollen erstellt. Regelmäßig werden alle Mitarbeiter im richtigen Umgang mit z. B. Phishing E-Mails geschult. Wir schätzen die Eintrittswahrscheinlichkeit daher als "möglich" ein. Die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wäre dabei spürbar. Das Risiko wird - entsprechend unserer Risikokategorisierung - als mittel eingestuft. Eine Bestandsgefährdung ist aufgrund unserer Einschätzung der Auslastungs- und Beschaffungsrisiken als auch der Absatzrisiken als gering einzuschätzen. Auch wenn die Risiken der COVID-19 Krise (oder ähnlichen Phänomenen) nicht umfänglich abschätzbar sind, ist auch durch dieses Risiko keine Bestandsgefährdung ersichtlich. Zusammenfassend beurteilen wir das Risiko einer Bestandsgefährdung, auch unter Berücksichtigung der sich entspannenden Situation auf den globalen Beschaffung- und Absatzmärkten, als gering.
Wir identifizieren unsere Chancen durch kontinuierliche Marktbeobachtung und durch intensive Kommunikation mit unseren Kunden. Diese Kundennähe signalisiert uns nicht nur wichtige Trendänderungen, sondern wirkt sich wesentlich auf unsere Unternehmensstruktur, auf die Kundenbindung sowie Kundenloyalität und damit auf den Unternehmenserfolg aus. Der Trend zu Outdoor- und Fahrradaktivitäten, insbesondere die Verkäufe von E-Bikes, besteht nach wie vor und wird in den nächsten Jahren anhalten. Durch die Einführung neuer Produkte, gezielter Vermarktung von bereits bestehenden Produkten sowie intensiverer Widmung bestimmter Bereiche gehen wir von einer weiteren Marktgewinnung in bestimmten Segmenten aus, was sich weiter positiv auf die Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresüberschuss auswirken kann. Durch die Intensivierung der Vertriebsaktivitäten wird Thule die Präsenz beim Facheinzelhandel in 2023 auch weiterhin verbessern, was sich direkt auf unsere Absatzmengen auswirken dürfte. Durch die verschiedene Automatisierungsprojekte wird eine Optimierung des Produktionsprozesses erreicht, sodass wir unsere Kapazitäten noch weiter verbessern und die Produktionskosten noch weiter reduziert werden können. Mit einer zusätzlichen gut geplanten Vorproduktion für die Hochsaison sollen künftig die Kundenwünsche noch zeitgerechter erfüllt werden. Aufgrund der Energiekrise 2022/23 haben sich Chancen im Bereich transparenter Kostenaufschlüsselung von Lieferanten ergeben, die Thule bei künftigen Preisverhandlungen nutzen kann. Das Lieferausfallrisiko wurde so weiter reduziert. Die globalisierte Zusammenführung der Einkaufsorganisation, sowie dessen strategische Ausrichtung, hat weitere globale synergetische Potentiale eröffnet. Insgesamt sehen wir auf unseren Märkten gute Chancen für ein gesundes und profitables Wachstum. Dabei werden wir weiterhin versuchen sowohl produktions- als auch absatzseitige Potenziale zu identifizieren und auszuschöpfen. Aufgrund der saturierten Märkte Zentraleuropas werden größere Wachstumsraten im zweistelligen %-Bereich eher nicht zu erwarten sein.
Es wird erwartet, dass 2024 ein "Jahr der Normalisierung" für die Branche wird. Für den ganzen Handel stehen aktuell noch keine verlässlichen Daten für eine Prognose zu Verfügung. Ein positiver Effekt ist sicherlich, dass die massiven Lagerbestände, die in den Jahren 2022 und Anfang 2023 aufgebaut wurden, nun weitestgehend abgebaut sind. Grundsätzlich können wir aber erwarten, dass Thule seine Marktanteile in allen drei Segmenten ausbauen wird, auch bedingt durch neue Produkte, die 2024 sukzessive in den Markt gebracht werden. In Zusammenhang mit dem weiterhin ungebrochenem Trend zum Fahrrad- und insbesondere E-Bike-Fahren sowie einem qualitativ hochwertigem Produktportfolio, ist eine gute Basis für überdurchschnittliches Wachstum von Thule gelegt. Risiken sind einzig Einflüsse, die nicht in unserer Hand liegen. Hier sind insbesondere zu nennen: wieder steigende Kosten und die allgemeine geopolitische Situation mit Krieg, Inflation, unvorhersehbaren Energiepreisen sowie wichtigen Wahlentscheidungen in diversen Ländern (z.B. USA). Wie sich all diese Entwicklungen in der Zukunft auf das Geschäft der Thule, als Marktführer in diversen Bereichen, auswirken werden, ist schwierig vorherzusagen. Aber der durchschnittliche Thule-Kunde legt - aus unserer Sicht -Wert auf hohe Qualität und verfügt in der Regel über die entsprechend Kaufkraft, um auch weiterhin die Thule-Produkte erwerben zu können. Daher blicken wir positiv gestimmt und zuversichtlich in die Zukunft. Ähnlich der Entwicklung des BIP im Jahr 2023 rechnet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für das Jahr 2024 wieder mit einem moderatem bis gar keinem Wirtschaftswachstum. Im Jahr 2024 wird das BIP in Deutschland laut der letzten Prognose des DIW auf Vorjahresniveau stagnieren. Laut Daten des Online-Portals Statista wird in den nächsten Jahren ein durchschnittliches Wachstum von 6% für den weltweiten Markt für Outdoorausrüstung prognostiziert. Somit soll im Jahr 2024 ein weltweiter Umsatz von 26 Mrd. US$ erreicht werden. Für die Region EMEA (Europe, Middle East and Africa), in die auch Zentraleuropa inkludiert ist, wird mit +5,6 % ein ähnlich hohes Wachstum erwartet. Der EMEA-Markt wird somit seinen Umsatz auf ca. 7 Mrd. US$ ausdehnen können. Die Thule GmbH ist optimistisch gestimmt ebenfalls von diesem positiven Wachstumstrend profitieren zu können. Wir planen mit einem weiteren Wachstum in allen Kategorien. Das größte Wachstum erwarten wir in den Bereichen Sport & Cargo Carriers (SACROW) sowie Active With Kids (AWKROW). In diesen Bereichen befindet sich unserer Einschätzung nach, nach wie vor weiteres Wachstumspotential. Die Umsatzsteigerung soll sowohl durch höhere Produktpreise und neuer Produkte erreicht werden als auch durch regelmäßige Kommunikation. Auf der Beschaffungsseite erwarten wir, dass die Rohstoffpreise bei Kunststoffplatten leicht über dem Niveau von 2022 liegen, was primär die Materialien für Dachboxen beträfe. Wir erwarten für 2024 ein überproportionales Wachstum des Jahresüberschusses im Vergleich zur Umsatzsteigerung auf Grund von Preissteigerungen, die den Umsatz erhöhen aber nicht in den Kosten kalkuliert sind. Einen Überblick üb er die Prognosen für 2023 und deren Eintritt sowie über die Prognosen für 2024 gibt nachfolgende Tabelle:
Neumarkt i. d. Oberpfalz, den 28. Juni 2024 Mattias Ankarberg Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände In den immateriellen Vermögensgegenständen ist ein in 2006 erworbener und zum Barwert bewerteter Kundenstamm enthalten. Der Kundenstamm ist zum 31. Dezember 2023 bis zu einem Erinnerungswert von EUR 1,00 abgeschrieben. Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände betreffen entgeltlich erworbene Software, die über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren linear abgeschrieben wurden. Grundstücke und Grundstücksgleiche Rechte Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten sind mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 35 Jahren. Die planmäßigen linearen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Technische Anlagen und Maschinen Technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 5 und 20 Jahren. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 2 und 20 Jahren. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Für Werkzeuge wurde ein Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB gebildet. Dieser wird seit 2016 unter der Position "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" ausgewiesen. Eine körperliche Bestandsaufnahme erfolgte zum 31.12.2023 und wird erneut zum 31.12.2026 durchgeführt. Zugänge mit einem Anschaffungswert bis zu 250,00 EUR werden als laufender Aufwand erfasst und Zugänge mit einem Wert größer 250,00 EUR sowie höchstens 800,00 EUR als geringwertige Anlagegüter bis Ende des Jahres in welchem sie erworben wurden, vollständig abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit höheren Anschaffungswerten werden einzeln inventarisiert. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau sind mit dem Nennwert angesetzt. Finanzanlagen Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten angesetzt und nach dem Niederstwertprinzip bewertet. Abschreibungen aufgrund von Wertminderungen sind nicht erfolgt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten (fifo) bewertet. Wertverluste, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Unfertige und Fertige Erzeugnisse Die Herstellungskosten der Unfertigen und Fertigen Erzeugnisse umfassen gem. § 255 Abs. 2 HGB die Material- und Fertigungseinzelkosten, die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die Handelswaren sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bewertet. Soweit erforderlich werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge aufgrund niedrigerer erzielbarer Verkaufserlöse vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Kassen- und Bankbestände Die Kassen- und Bankbestände sind mit dem Nennwert angesetzt Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird zum Nennwert angesetzt und planmäßig über die Laufzeit der zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle aufgelöst. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die latenten Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen. Es wurde vom Wahlrecht gem. §274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und auf den Ansatz einer aktiven latenten Steuer verzichtet. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben zur BilanzEntwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres gem. § 284 Abs. 3 HGB im Anlagespiegel dargestellt. Das Anlagevermögen beinhaltet einen Festwert für Werkzeugkosten i. H. v. TEUR 190 (Vorjahr: TEUR 92). Finanzanlagen Die Thule GmbH hält Anteile an der Thule Brasil:
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen Kundenforderungen, die durch entsprechende Wertberichtigungen auf TEUR 7.032 (Vorjahr TEUR 5.812) korrigiert wurden, sowie Kundenumgliederungen aufgrund negativer Salden. Forderungen gegen verbundenen Unternehmen Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 346 (Vorjahr: TEUR 508) sowie um Forderungen aus dem Finanzverkehr in Höhe von TEUR 13.868 (Vorjahr: TEUR 15.557). Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 20) und besteht aus Mietkautionen in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 14) sowie Reisekostenvorschüsse in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 6). Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen für Umsatzsteuererstattungen für 2023. Steuerrückstellungen In den Steuerrückstellungen sind Rückstellungen für noch ausstehende Steuerzahlungen insbesondere Gewerbesteuerzahlungen der Jahre 2017 - 2022 enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für vereinbarte Kundenansprüche i. H. v. TEUR 1.048 (Vorjahr: TEUR 1.240), für ausstehende Eingangsrechnungen i. H. v. TEUR 606 (Vorjahr: TEUR 666), sowie Rückstellungen für Personalkosten i. H. v. TEUR 312 (Vorjahr: TEUR 362). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr (TEUR 1.645, Vorjahr: TEUR 2.717). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. TEUR 3.977 (Vorjahr: TEUR 1.532). Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Gliederung der Umsatzerlöse nach Produktsegmenten:
Gliederung der Umsatzerlöse nach Absatzmärkten:
Materialaufwand Bei einem Ausweis nach dem Gesamtkostenverfahren stellt sich der Materialaufwand wie folgt dar:
Personalaufwand Bei einem Ausweis nach dem Gesamtkostenverfahren stellt sich der Personalaufwand wie folgt dar:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge (Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen, Erträge aus Auflösungen von Forderungsberichtigungen, Vertragsanpassungen von Leasing-Fahrzeugen, Erstattung Stromsteuer und Gutschriften von Spediteuren) i. H. v. TEUR 793 (Vorjahr: 1.559 TEUR), Erträge aus dem Verkauf des Anlagevermögens und Abgang der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens i. H. v. TEUR 468 (Vorjahr: TEUR 77), Erträge aus Auflösungen von Forderungswertberichtigungen i. H. v. TEUR 898 (Vorjahr: TEUR 1.076), sowie Erträge aus Währungsumrechnungen i. H. v. TEUR 358 (Vorjahr: TEUR 378), enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens i. H. v. TEUR 464 (Vorjahr: 71 TEUR), sowie Aufwendungen aus Zuführungen von Forderungswertberichtigungen i. H. v. TEUR 1.069 (Vorjahr: TEUR 1.042). Zudem sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen i. H. v. TEUR 136 (Vorjahr: TEUR 685) und periodenfremde Aufwendungen i. H. v. TEUR 213 (Vorjahr: TEUR 645) enthalten. Die Aufwendungen aus der Transferpreisanpassung wurden abweichend zum Vorjahr nicht in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sondern unter den Herstellungskosten des Umsatzes in Höhe von 7,5 Mio. € gezeigt. Der Vorjahresausweis (1,1 Mio. €) wurde nicht angepasst. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Unter der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden im Wesentlichen laufende Steuern für das Jahr 2023 i. H. v. TEUR 2.232 (Vorjahr: TEUR 2.644) ausgewiesen. Verwendung des Jahresergebnisses Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen und in 2024 gegebenenfalls eine Gewinnausschüttung vorzunehmen. Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Geschäftsführung
Auf die Offenlegung der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Inanspruchnahme der Schutz-Klausel nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Die Thule GmbH ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Thule Deutschland Holding AB, Malmö/Schweden. Die Thule GmbH wird in den Konzernabschluss der Thule Group AB Malmö/Schweden, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich und wird auf der eigenen Website, thulegroup.com sowie durch das Amtsblatt Bolagsverket veröffentlicht. Honorar für die Abschlussprüfer Das Honorar für die Abschlussprüfungsleistungen werden aufgrund der Vollkonsolidierung im Konzernabschluss ersichtlich: https://www.thulegroup.com/sites/thulegroup/files/pr/20240405-1b0268b5-627a-42f2-94e5-b26d485a5ed5-1.pdf Nachtragsbericht Ereignisse von besonderer Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 nicht eingetreten.
Neumarkt i.d.OPf., den 28.06.2024 Mattias Ankarberg Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Thule GmbH, Neumarkt i.d. Oberpfalz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Thule GmbH, Neumarkt i.d. Oberpfalz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Thule GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 28. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Larisa Geppert, Wirtschaftsprüferin Christian König, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 27.08.2024 festgestellt. |
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