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JCL Logistics Germany GmbHKehlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Lagebericht - JCL Logistics Germany GmbH1. Grundlagen der Gesellschaft Die JCL Logistics Germany GmbH gehört zur Unternehmensgruppe der JCL AG, Zug (Schweiz). Die JCL AG ist ein international tätiges Logistik- und Transportunternehmen mit Hauptsitz in Zug, Schweiz. Die Transportlogistik des Unternehmens umfasst Air & 0c,ean sowie Overland Transporte via Rail und Road. Der produktlogistische Bereich umfasst branchenspezifische Leistungen, die die Produkte der Kunden für den Verkauf optimieren und die Lagerhaltung betreffen. Die JCL Unternehmensgruppe erbringt Leistungen für B2B und B2C im Bereich der Transport- und Produktlogistik und ist spezialisiert auf die Branchen Health, Industry, Retail, Automotive und Chemical Industry. Weiteres bietet die JCL Unternehmensgruppe softwarebasierte Lösungen für den Vertrieb und die Organisation der Prozesse entlang der Supply Chain. Die zwei Geschäftsbereiche Transport- und Produktlogistik stellen für JCL eine schlüssige Synergie dar, um Logistikprozesse schnittstellenreduziert und kostenoptimiert ausführen zu können. Die JCL AG befindet sich wieder zu 100 % in Privatbesitz unter der Leitung von Stephan Jöbsti als CEO. Die auf rund 40 Standorte in Europa und Asien verteilten 1.150 Mitarbeitenden der JCL Gruppe erzielten im Geschäftsjahr 2017 rund Mio. EUR 330 Umsatz, wobei der Fokus in den Kernmärkten Österreich, Deutschland, Schweiz und BeNeLux auf die Umsetzung von Maßnahmen zur Weiterentwicklung gerichtet ist. Der Logistikdienstleister JCL Logistics konnte im laufenden Jahr seine Kompetenz im Bereich der Endkundenbelieferungen stärken und baut sein flächendeckendes Netz in Deutschland, Österreich, Schweiz und in den BeNeLux-Ländern weiter aus. 2018 stehen Eröffnungen von acht neuen Stützpunkten - darunter Hamburg, Köln und Linz - auf dem Programm. Das Unternehmen reagierte damit auf die Anforderungen am B2C-Markt, wo Geschwindigkeit und Service entscheidende Wettbewerbsfaktoren darstellen. Geschäftsmodell der Gesellschaft JCL Logistics Germany GmbH sieht sich als Spezialist für die Lagerung und europaweite Distribution im Bereich B2B und B2C. Mit den durch sehr strenge Kriterien ausgewählten Sub-Spediteuren ist JCL in der Lage, schnell und vor allem zuverlässig die Verteilung anvertrauter Güter europaweit durchzuführen. Dabei werden nicht nur der Fachhandel sondern auch gewerbliche und private Endkunden beliefert. Die Leistungspalette umschließt die gesamte Supply Chain. Von der Vorholung beim Hersteller über Kommissionierung und Lagerung bis zum Terminaviso beim Endkunden inklusive Montage, Inkassoservice und Retourenmanagement übernimmt JCL Logistics Germany GmbH die Verantwortung für das Produkt. Speziell im Bereich B2C bietet JCL weitere Dienstleistungen an. Über Telefon- oder SMS-Aviso wird der Kunde informiert, wann Artikel geliefert und von fachmännischen JCL-Mitarbeitern aufgebaut werden. Endkunden haben auch die Möglichkeit, via Track & Trace-Systemen den genauen Aufenthaltsort ihrer Ware weltweit nachzuverfolgen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen In 2017 entwickelte sich die Konjunktur weiterhin positiv. So wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in 2017 um 2,2 % gegenüber dem Vorjahr. Wichtiger Treiber des Wachstums war auch 2017 der Konsum der Privathaushalte und die Ausgaben des Staates. Getragen wurde der kräftige Wirtschaftsaufschwung den Zahlen zufolge von der Kauflust der Verbraucher, gestiegenen Investitionen vieler Unternehmen und der starken Weltwirtschaft, die die Nachfrage nach Produkten "Made in Germany" ankurbelt. Deutschlands Exporteure steuern 2017 auf das vierte Rekordjahr in Folge zu. In den ersten elf Monaten wurden Maschinen, Autos und andere Waren im Wert von 1,18 Billionen E UR ausgeführt (plus 6,5 %). Gemäß der Bundesvereinigung Logistik (BVL) hat sich in der deutschen Logistikwirtschaft das Geschäftsklima im vierten Quartal deutlich verbessert und erreichte sogar einen Höchststand. Dies geht aus der monatlichen Erhebung zum Logistikindikator hervor, den das ifo Institut im Auftrag der BVL im Rahmen seiner Konjunkturumfragen erhebt. 2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Folgende finanzielle Leistungsindikatoren dienen der Gesellschaft zur Unternehmenssteuerung
Der Gross Profit (Rohergebnis abzgl. Materialaufwand) in Höhe von TEUR 9.474 (=Bruttomarge), der für das Unternehmen von großer Bedeutung ist, hat sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 5.708) um TEUR 3.766 verbessert. Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 84 Arbeitnehmer beschäftigt. 2.3 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen ist eine derivative Nachfrage und wird somit auch stark von den volkswirtschaftlichen Faktoren beeinflusst. Dies zeigt sich in großen, regionalen bzw. geographischen Unterschieden, Einflüssen aus dem jeweiligen länderspezifischen Konsumverhalten, den Auswirkungen der Eurokrise, Währungsschwankungen und instabilen Finanzmärkten. Der Umsatz stieg im Jahr 2017 im Vergleich zum Jahr 2016 um 57,3 % auf TEUR 28.463 (Anstieg um rund TEUR 10.365). Der Materialaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.523 (52,1 %). Die Personalkosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 59,3 %, was einer Erhöhung von TEUR 1.392 entspricht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wuchsen um 48,9 % (TEUR 1.387). Aufgrund des in dem Geschäftsjahr 2016 unterjährigen Erwerbs eines Teilbetriebes eines Wettbewerbers und der damit verbundenen ganzjährigen Ausweitung des Geschäftsbetriebes in dem Geschäftsjahr 2017 ist eine Vergleichbarkeit zu den Vorjahreszahlen nur eingeschränkt möglich. Das Betriebsergebnis (EBIT) von TEUR 1.040 stellt im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 253) eine Verbesserung um 311,1 % dar. Dies entspricht einer Marge bezogen auf die Umsatzerlöse in Höhe von 3,7 % (Vorjahr: 1,4 %). Die Verbesserung der EBIT Marge ist ebenfalls auf die Geschäftsausweitung im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Teilbetriebs zurückzuführen. 2.3.1 Finanzlage Zum 31. Dezember 2017 betragen die liquiden Mittel TEUR 84 (Vorjahr: TEUR 310). 2.3.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag TEUR 5.225 (Vorjahr: TEUR 4.453). Die im laufenden Geschäftsjahr getätigten Investitionen in das Sachanlagevermögen beliefen sich auf TEUR 75. Die Abschreibung für das Sachanlagevermögen belief sich auf TEUR 76. Das Sachanlagevermögen hat sich somit kaum verändert. Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen hinsichtlich des immateriellen Anlagevermögens beriefen sich auf TEUR 30. Die Positionen wurden planmäßig abgeschrieben. 2.3.3 Ertragslage Im Jahr 2017 sind die Umsatzerlöse der JCL Logistics Germany GmbH im Vergleich zum Vorjahr um rd. 57,3 % auf Mio. EUR 28,5 gestiegen. Die Personalkosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 59,3 % (TEUR 3.740). Auslastungsschwankungen werden über Leihpersonal bedarfsgerecht abgefangen. Der Zukauf eines Teilbetriebes im Geschäftsjahr 2016 sowie der Abschluss von einigen wichtigen Neukundenverträgen zeigen im Geschäftsjahr 2017 schon eine deutliche Auswirkung. Die Zentralisierung gewisser Prozesse im Bereich der Administration wurde durchgeführt. 2.3.4 Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. 2.3.5. Personal- und Sozialbereich Zum 31. Dezember 2017 beschäftigte die Gesellschaft im Jahresdurchschnitt 84 Mitarbeiter. Um dem Auftragsvolumen im Geschäftsjahr gerecht zu werden, wurden Zeitarbeitskräfte als Unterstützung eingesetzt. Im weiteren beruflichen Leben bilden wir unsere Mitarbeiter fachlich, arbeitstechnisch und in den Sozialkompetenzen weiter aus. Schließlich führen wir im Konzernverbund regelmäßig integrative Veranstaltungen für unsere Mitarbeiter durch, um das Selbstverständnis für die JCL-Gruppe zu stärken. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der JCL Logistics Germany GmbH Insgesamt nähert sich die Ertragslage den Erwartungen der Geschäftsführung. Die Erwirtschaftung eines positiven operativen Ergebnisses sowie eine markante Steigerung gegenüber dem Vorjahr konnte umgesetzt werden. Die Planung der Folgejahre zeigt eine sehr gute Entwicklung und es werden steigende Ergebnisse in den Folgejahren erwartet. 3. Prognosebericht Einige der im Lagebericht enthaltenen Angaben, einschließlich der Aussagen zu künftigen Umsätzen, zu möglichen Veränderungen in der Branche oder zu Wettbewerbsbedingungen und zur Finanzlage, enthalten zukunftsbezogene Aussagen. Die Planung beruht auf Erwartungen und Einschätzungen der Geschäftsführung auf Basis unserer Mittelfristplanung. In die Zukunft gerichtete Aussagen unterliegen naturgemäß Risiken, Ungewissheiten, Annahmen und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse einschließlich der Finanzlage und der Profitabilität der JCL Logistics Germany GmbH wesentlich von denjenigen abweichen - in positiver wie in negativer Hinsicht -, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Künftige Entwicklung Für 2018 wird nach bisherigen Einschätzungen ein Wachstum des realen Bruttoinlandsproduktes von 2,2 % sowie ein Anstieg des Verbraucherpreisindexes über die nächsten Jahre bis 2020 um 2 bis 2,47% p,a. erwartet. Die Arbeitslosenquote in Deutschland zeigt einen stetig fallenden Trend und liegt aktuell bei ca. 5,8%. Branchenentwicklung 2018 In den vergangenen 40 Jahren hat sich die Logistik sowohl als wissenschaftliche Disziplin als auch in ihrer Bedeutung für die unternehmerische Praxis radikal verändert. Logistik ist heute ein ganzheitlich planendes und steuerndes Führungsinstrument - innerhalb von Unternehmen ebenso wie in regionalen, internationalen oder globalen Produktions- und Lieferantennetzwerken. Anforderungen wie Sicherheit, Zuverlässigkeit und Umweltschutz oder Risikomanagement und Compliance sorgen für zusätzliche Komplexität. In der Logistikbranche wird die fortschreitende Digitalisierung, durch die sich viele Prozesse im Geschäftsbetrieb vereinfachen lassen, als Vorteil betrachtet. Lückenloser Datenfluss über die gesamte Supply Chain hinweg beispielsweise bringt Übersichtlichkeit und Transparenz und kommt damit der Qualität von Lager- und Transportdienstleistungen zugute. Die Unternehmensleitung erwartet für das Geschäftsjahr 2018 Umsatzerlöse in Höhe von etwa Mio. EUR 45,0, Bei der geplanten Kostenstruktur wird sich für 2018 voraussichtlich ein leicht positives Ergebnis (EBIT) ergeben. Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet die Unternehmensleitung einen Anstieg der Umsatzerlöse im mittleren zweistelligen Prozentbereich im Verhältnis zu 2018, für das EBIT erwartet die Unternehmensleitung ein deutlich positives Ergebnis. Chancenbericht Aufgrund der sehr guten konjunkturellen Situation in Deutschland ist davon auszugehen, dass sich weitere Geschäftsmöglichkeiten für die Gesellschaft ergeben. Risikobericht Als Preisrisiko werden seitens der Geschäftsleitung die weiterhin steigenden Preise bei Zukaufleistungen gesehen. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, wird versucht innerhalb der Konzerngruppe die Eigenleistung zu erweitern. Das Ausfallrisiko von Kundenforderungen wird insgesamt als gering eingeschätzt. Gleiches gilt aus genannten Gründen für das Risiko aus Zahlungsstromschwankungen. Aufgrund der Zugehörigkeit zum JCL AG-Konzern ist die JCL Logistics Germany GmbH in das Berichtswesen des Konzerns voll eingebunden. Die Gesellschaft ist verpflichtet, monatlich Informationen bezüglich Ergebnis, Auftragseingang, Umsatz, Auftragsbestand, Liquidität, Personal-, Mengen- und Forderungsentwicklung sowie Qualität abzugeben sowie eine Abschätzung, einen monatlichen Forecast, bis zum Geschäftsjahresende abzugeben. Eine Änderung der Einschätzung der dargestellten Risiken durch die Unternehmensleitung hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben. Gesamtbild zur Risikolage der Gesellschaft Aufgrund der derzeitigen Ertragslage und Finanzlage sind unter Einbeziehung der momentanen kurz- und mittelfristigen Geschäftsaussichten keine wesentlichen bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.
Kehl am Rhein, 14. Dezember 2018 Unterschrift der Geschäftsführung gez. Stephan Jöbstl AnhangA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Die JCL Logistics Germany GmbH, (Handelsregister B des Amtsgerichts Freiburg, HRB 715026) Sitz Kehl, ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) unter Berücksichtigung der Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter 150,00 EUR; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Der Zeitraum der planmäßigen linearen Abschreibung für entgeltlich erworbene Geschäfts-und Firmenwerte beträgt fünf Jahre. Das Anlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der linearen Abschreibungsmethode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer ermittelt. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Nutzungsdauern des Anlagevermögens betragen:
In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffung- soder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 410,00 EUR nicht übersteigen. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen erfasst. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine pauschale Einzelwertberichtigung zu Forderungen ausreichend berücksichtigt. Bei Valutaforderungen wurde der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles angesetzt. Soweit der Kurs am Bilanzstichtag niedriger war, sind Kursverluste verrechnet worden. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite der Bilanz weisen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag aus, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Termin darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2017 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 3,68 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde eine jährliche Rentensteigerung von 1,5 % zugrundegelegt. Der Unterschiedsbetrag aus der Ermittlung der Pensionsrückstellung, unter Zugrundelegung des entsprechenden Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren, beträgt der Wert EUR 18.426 und ist ausschüttungsgesperrt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet und tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung. Bei der Bewertung wurde das Vorsichtsprinzip beachtet Aufwandsrückstellungen sind nicht bilanziert worden. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei Valutaverbindlichkeiten wurde der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles angesetzt. Soweit der Kurs am Bilanzstichtag höher war, sind Kursverluste berücksichtigt worden. 2. Rückstellungen Die Entwicklung der sonstigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:
3. Verbindlichkeiten Fristigkeit und Besicherung der Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von 31.592,18 EUR (Vorjahr: 2.537,42 EUR) aus Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung. 4. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag gem. § 256a HGB bewertet und als Kursgewinne bzw. Kursverluste ergebniswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus langfristiger Miet- und Pachtverträgen, abgeschlossenen Leasingverträgen bzw. Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge, Büroausstattung, Telefonanlage und Mitgliedschaften für das Jahr 2018 betragen insgesamt rd. 956.627 EUR (davon 0,00 EUR gegenüber verbundenen Unternehmen). Für die Jahre 2019 bis 2022 bestehen sonstigen finanziellen Verpflichtungen von insgesamt rd. 833,318 EUR (davon rd. 0,00 EUR gegenüber verbundenen Unternehmen). C. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 396,35 EUR (Vorjahr: 736,69 EUR) enthalten. 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1.939,98 EUR (Vorjahr: 689,48 EUR) enthalten. D. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführung Herr Stephan Jöbstl, Geschäftsführer, Werndorf (Österreich); CEO JCL AG, Zug (Schweiz) Herr Robert Brugger, Kaufmann, Abberufung durch Gesellschafterbeschluss vom 19. April 2017 2. Bezüge der Geschäftsführer Der Geschäftsführer hat im Geschäftsjahr für die Tätigkeit keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. 3. Mitarbeiterzahl Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) setzt sich wie folgt zusammen:
4. Konzernabschluss Die JCL Logistics Germany GmbH, Lichtenfels, wird als 100%ige Tochtergesellschaft der JCL Logistics Austria GmbH, Graz (Österreich) (kleinster Konsolidierungskreis), in den Konzernabschluss der JCL AG, Zug (Schweiz) (größter Konsolidierungskreis), einbezogen und dort offengelegt. Die Rechnungslegung erfolgt dabei entsprechend den Richtlinien des Swiss GAAP FER. 5. Geschäfte mit nahestehenden Personen/Unternehmen Es liegen keine Geschäfte zwischen nahestehenden Personen/Unternehmen vor, die nicht zu marktüblichen Konditionen vereinbart wurden. 6. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es sind keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten, die auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentliche Auswirkung haben. 7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresgewinn von 570.665,57 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Kehl am Rhein, 14. Dezember 2016 gez. Stephan Jöbstl Geschäftsführer JCL Fulfillment Germany GmbH, CEO JCL AG Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der JCL Logistics Germany GmbH, Kehl, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der JCL Logistics Germany GmbH, Kehl, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und steilt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 14. Dezember 2018 Deloltte
GmbH
Martin Thiermann, Wirtschaftsprüfer Stefan Otto, Wirtschaftsprüfer Anhang und Lagebericht liegen uns nur als PDF-Datei vor, die vom DATEV-Assistenten zur Offenlegung nicht unterstützt werden. Der Versand erfolgt deshalb mit der Tagespost an Ihre Anschrift. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.01.2019 festgestellt. |
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