Cavotec Fladung GmbHLiquidiert
63776 Mömbris, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Albrecht Bathon seit 20.12.2011 | Prokura |
Thomas Frank Dreyer seit 16.11.2011 | Geschäftsführer |
Hans Winemar seit 8.11.2010 | Geschäftsführer |
Peter Michael Widegren seit 26.1.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Cavotec Deutschland Holdings GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cavotec Fladung GmbHMömbrisJahresabschluss zum 31. Dezember 2010 und Lagebericht 2010Lagebericht1. Entwicklung von Branche und GesamtwirtschaftIm Geschäftsjahr 2010 machte sich die Zurückhaltung der Flugzeug- und Flughafenindustrie bis Ende des ersten Halbjahres weiterhin deutlich bemerkbar und nahm dann zum Jahresende kontinuierlich ab. Seit dem letzten Quartal 2010 sehen wir eine positive Entwicklung, bestätigt durch die prognostizierten Wachstumszahlen der Industrie, der deutschen Exporte, der Flugzeughersteller und Flughafenbetreiber. 2. Umsatz- und AuftragsentwicklungDas Umsatzziel für das Jahr 2010 wurde erreicht. Wir können einen Umsatz in 2010 von 16,4 Mio. € (Vorjahr 12,9 Mio. €) verbuchen. Maßgebliche Umsätze wurden durch die folgenden Kunden realisiert:
Im Umsatz Cavotec Middle East ist auch das Projekt "Bahrain - PCAir" mit ca. 3,0 Mio. € Umsatz enthalten. Im Geschäftsjahr 2010 erfolgte eine weitere Verlagerung der Umsatztätigkeit von Dritten zu konzerninternen Handelsgesellschaften.
Die Tendenz, diese Entwicklung weiter zu unterstützen gehört zur Firmenphilosophie - Nutzung der lokalen konzerninternen Handelsgesellschaften. Der Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres 2010 betrug 4,0 Mio. € gegenüber 2,4 Mio. € im Vorjahr. Für das Geschäftsjahr 2011 rechnet die Geschäftsführung mit einem Umsatz und Ergebnis auf dem Niveau des Jahres 2010. Nachstehende Projekte sollen in 2011 abgewickelt bzw. begonnen werden: Drittgeschäft :
Konzernverbundene Unternehmen:
3. ProduktionIn der Produktion ist eine Erhöhung der Produktivität durch die Optimierung interner Abläufe geplant. Der Effekt soll im ersten Schritt die Kosten für Überstunden und Leiharbeiter reduzieren. Darüber hinaus werden wir einen Mitarbeiter in Indien einstellen, der unsere Zeichnungsabteilung im Bereich Projekte und Forschung und Entwicklung unterstützt. 4. Forschung und EntwicklungDer Schwerpunkt wird in diesem Jahr auf der Einführung von mobilen Umformern und der Kostenreduzierung bei Standardprodukten liegen. Die Abteilung wird durch einen Konstrukteur unterstützt und greift auch auf Resourcen in Indien zu. Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass neue Produkte von konzernverbundenen Unternehmen in unser Portfolio aufgenommen werden. Im Berichtsjahr haben sich Entwicklungskosten i.H.v. T€ 421 aus der Weiterentwicklung der PCAir-Technologie ergeben, die im Anlagevermögen unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen und über eine geplante Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben wurden. 5. BeschaffungIn 2010 war die Beschaffung von Rohmaterial aufgrund ständig schwankender Rohstoffpreise instabil. Diese Entwicklung kostengünstigerer Beschaffungsmöglichkeiten hat sich besonders im Bereich Stahlstrukturen und Kabelkonfektionierung in 2010 fortgesetzt. Wir müssen jedoch mit steigenden Rohmaterialpreisen im Bereich Stahl und Kupfer rechnen. 6. InvestitionenAufgrund von Vorgaben der Flugzeughersteller mussten wir weitere Investitionen im Bereich PCAir Entwicklung realisieren (vgl. Abschnitt 4. Forschung und Entwicklung). Danach haben sich im Wesentlichen Ersatzinvestitionen ergeben. 7. FinanzierungsmaßnahmenDie in 2010 getätigten Investitionen sowie die Vorfinanzierung unserer Großprojekte erfolgten aus Eigenmitteln und über das Cash-Pooling im Cavotec-Konzern-Verbund. 8. Personal- und SozialbereichIm Jahresdurchschnitt wurden 90 (Vorjahr 92) Mitarbeiter beschäftigt. Der Beschäftigungsstand zum Jahresende 2010 betrug insgesamt 90 Mitarbeiter. 9. UmweltschutzEs bestehen weder bekannte Umweltrisiken noch erscheinen wesentliche Umweltschutzaktivitäten nötig. 10. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresNach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben. 11. Chancen und RisikenChancen sieht die Geschäftsführung wie im Vorjahr in weiteren Projekten im Zusammenhang mit der PCAir-Technik sowie in einer konjunkturellen Erholung der Luftfahrtbranche mit einer wieder steigenden Investitionsbereitschaft. Insbesondere wird der Ausbau der Märkte im Mittleren Osten sowie in China als Chance gesehen. In Bezug auf die PCAir-Technik sehen wir insbesondere weiterhin gute Entwicklungsmöglichkeiten weltweit im Hinblick auf den anstehenden Aus-/Umbau von Flughäfen mit Landemöglichkeiten für den Airbus A 380. Als Risiko sieht die Geschäftsführung neben Absatzrisiken bei einer Abflachung der konjunkturellen Entwicklung insbesondere eine Erhöhung der Rohstoffpreise sowie einen anhaltenden Druck des Marktes durch Konkurrenzprodukte. Ein Risiko besteht nach Einschätzung der Geschäftsführung in der Verzögerung bei geplanten Projekten im Zusammenhang mit der PCAir-Technik sowie eine damit verbundene mögliche Abwertung bei aktivierten Entwicklungskosten. Den Bestand des Unternehmens gefährdende Risiken sieht die Geschäftsführung nicht.
Mömbris, den 18. März 2011 Michael Widegren, Geschäftsführer Bernhard Würmeling, Geschäftsführer Hans Winemar, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine GrundlagenDie Cavotec Fladung GmbH, Mömbris, ist in das Handelsregister Aschaffenburg unter der Nummer HRB 1407 eingetragen. Sitz des Unternehmens ist Mömbris. Die alleinige Gesellschafterin ist die Cavotec Deutschland Holdings GmbH, Eschborn. Der Abschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Dabei wurde dem Grundsatz vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung getragen. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Unter Inanspruchnahme von den Aufstellungserleichterungen gemäß §§ 276 und 288 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde im Berichtsjahr eine verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. Des Weiteren wurde auf bestimmte Angaben im Anhang verzichtet. Für die weitere Entwicklung der PCA-Technik wurden im Geschäftsjahr 2010 weitere T€ 421 als Zugang bei den immateriellen Vermögensgegenständen im Anlagevermögen ausgewiesen. Damit ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 insgesamt ein Betrag von T€ 1.027 für die Entwicklung der PCA-Technik aktiviert. Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses hat die Geschäftsführung auf Basis geplanter Umsätze und Margen eine Prüfung der Werthaltigkeit vorgenommen. Dabei wurde berücksichtigt, dass im Rahmen eines an die Schwestergesellschaft CAVOTEC MIDDLE EAST FZE, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate, im November 2009 beauftragten Flughafenausbaus durch die Cavotec Fladung GmbH im Geschäftsjahr 2011 PCA-Produkte mit einem Umsatzvolumen i.H.v. T€ 1.300 sowie einer von der Geschäftsführung geschätzten Marge i.H.v. T€ 300 zu liefern sind. Daneben sind weitere Projekte im Zusammenhang mit der PCA-Technik mit einer erwarteten Marge von € 876 geplant. Die Geschäftsführung sieht Risiken von Projektverzögerungen bei fest geplanten Aufträgen, die auf eine Wertminderung der aktivierten Entwicklungskosten hindeuten. Zum 31. Dezember 2010 wurde keine Abwertung der unter den immateriellen Vermögensgegenständen im Anlagevermögen ausgewiesenen Entwicklungskosten vorgenommen, da es sich nach der Geschäftsführung nicht um eine dauerhafte Wertminderung handelt. Im Berichtsjahr sind erstmals die geänderten Ansatz- und Bewertungsmethoden nach den Regelungen des am 29. Mai 2009 in Kraft getretenen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) anzuwenden. Soweit sich durch das BilMoG Änderungen bei Ansatz und Bewertung von Bilanzposten ergeben haben, wurden die Vorjahresbeträge nicht an die geänderten Ansatz- und Bewertungsmethoden angepasst. Es haben sich keine Auswirkungen zum 1. Januar 2010 ergeben. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Anschaffungskosten erfassen auch direkt zuordenbare Anschaffungsnebenkosten. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Bilanzierung auf Erwerbsvorgänge beschränkt ist, werden zu Anschaffungskosten bilanziert und ihren voraussichtlichen Nutzungsdauern entsprechend linear (pro rata-temporis) abgeschrieben. Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, im Falle abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Nutzungsdauern für die planmäßige Abschreibung betragen:
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten 150 EUR nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung aufwandswirksam erfasst. Für Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten zwischen 150 EUR und 1.000 EUR liegen, wird ein Sammelposten gebildet, der im Berichtsjahr und den vier folgenden Jahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren mit den Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungspreisen bewertet. Die Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen kalkulatorischen Stückkosten, die auf der Basis der geplanten Normalbeschäftigung ermittelt worden sind. Die Herstellungskosten umfassen Einzel- und angemessene Gemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden insoweit eingerechnet, als sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Schwergängige Bestände des Vorratsvermögens wurden wie im Vorjahr mit Sätzen von 20 % bis 80 % abgewertet. Diese Abwertung führte zu einer Ergebnisverminderung i.H.v. T€ 78 (Vorjahr T€ 20). Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständewerden grundsätzlich mit Nennwerten angesetzt. Alle erkennbare Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch Abwertungen berücksichtigt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird ein Pauschalabschlag von 1 % des um die einzelwertberichtigten Posten und um die Umsatzsteuer berichtigten Bestandes der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wird der Auszahlungsanspruch des Körperschaftssteuerguthabens über einen Zeitraum von zehn Jahren in gleichen Jahresbeträgen beginnend mit dem 30. September 2008 aufgrund der Veröffentlichung des Gesetzes über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (SEStEG) ausgewiesen. Aufgrund der Unverzinsbarkeit des Anspruchs erfolgt die Bewertung zum Barwert des gesamten Erstattungsanspruchs (T€ 59). Für die Diskontierung wurde von einem Rechnungszinssatz von 5,5 % ausgegangen. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgte zu Nennwerten. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden die im Geschäftsjahr 2010 geleisteten Zahlungen für Wartungskosten, Abonnements sowie für die Kraftfahrzeugsteuer abgegrenzt, soweit sie auf das Folgejahr entfallen. Bei der Bildung der Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Alle Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Nennwert passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls oder zum ungünstigeren Devisenkassamittelkurs nach § 256a S. 1 HGB am Abschlussstichtag bewertet; Verluste aus Kursänderungen sind stichtagsbezogen berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden stets zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. C. Erläuterungen zur BilanzDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. T€ 350 (Vorjahr T€ 692), welche i.H.v. T€ 350 (Vorjahr T€ 172) aus Lieferungen und Leistungen sowie im Vorjahr aus der Verlustübernahme i.H.v. T€ 520 resultieren. Des Weiteren umfassen die Forderungen solche aus Lieferungen und Leistungen gegen andere verbundene Unternehmen i.H.v. T€ 5.720 (Vorjahr T€ 2.918). Sonstige Vermögensgegenstände bestehen in Höhe von T€ 59 (Vorjahr T€ 66) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die f lüssigen Mittel betreffen frei verfügbare Guthaben bei mehreren Kreditinstituten und den Kassenbestand. Die sonstigen R ückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich T€ 165 (Vorjahr T€ 349), Provisionen T€ 58 (Vorjahr T€ 84) und Gewährleistungsverpflichtungen T€ 134 (Vorjahr T€ 79) gebildet. Zu den Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter i.H.v. T€ 6.066 (Vorjahr T€ 2.353), welche i.H.v. T€ 555 (Vorjahr T€ 0) aus der Gewinnübernahme, i.H.v. T€ 5.505 (Vorjahr T€ 2.302) aus dem Finanzverkehr und i.H.v. T€ 6 (Vorjahr T€ 51) aus Lieferungen und Leistungen resultieren. Des Weiteren umfassen die Verbindlichkeiten solche aus Lieferungen und Leistungen gegen andere verbundene Unternehmen i.H.v. T€ 239 (Vorjahr T€ 213). Es bestehen wie im Vorjahr weder Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr noch Verbindlichkeiten, die durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte besichert sind. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 193, Vorjahr T€ 136) betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Folglich bestehen die sonstigen betrieblichen Erträge im Wesentlichen aus periodenfremden Erträgen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von T€ 3 (Vorjahr T€ 0) enthalten. In den Abschreibungen des Anlagevermögens sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Verwaltungsumlagen, Raumkosten sowie Fracht- und Transportkosten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 0) enthalten. E. Sonstige finanziellen Verpflichtungen und HaftungsverhältnisseDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 1.026 Das Bestellobligo für Investitionsvorhaben hält sich im üblichen Rahmen. Im Rahmen des zentralen Finanzmittelausgleichs der Cavotec Gruppe besteht eine Mithaftung für die verursachten Mittelaufnahmen. Die Gesellschaft hat im Rahmen einer weltweiten Gruppenfinanzierung zusammen mit 15 weiteren Gruppenunternehmen eine gesamtschuldnerische Garantie mit einem Gesamtvolumen i.H.v. T€ 100.000 übernommen. Die Garantie ist insoweit begrenzt, als sich durch die Inanspruchnahme aus dieser Garantie bei der Gesellschaft als bilanzielles Eigenkapital ein geringerer Betrag als das Stammkapital der Gesellschaft (Unterbilanz) ergeben würde. F. KonzernabschlussOberstes Mutterunternehmen ist die Cavotec MSL Holdings Ltd., Christchurch / Neuseeland, die den Konzernabschluss für den des kleinsten und größten Kreis der Unternehmen aufstellt. Die veröffentlichten Konzernabschlüsse sind am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich. G. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden folgende Mitarbeiter beschäftigt:
H. Sonstige AngabenMitglieder der Geschäftsführung sind:
Auf die Offenlegung der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 285 Nr. 9 a und Nr. 9 b HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da lediglich ein Mitglied der Geschäftsführung Bezüge durch die Gesellschaft erhält.
Mömbris, den 18. März 2011 Michael Widegren, Geschäftsführer Bernhard Würmeling, Geschäftsführer Hans Winemar, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Cavotec Fladung GmbH, Mömbris, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Siegen, den 21. März 2011 PricewaterhouseCoopers
Thomas Husemeyer, Wirtschaftsprüfer ppa. Markus Schneider, Wirtschaftsprüfer |
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