Stadtwerke GmbH KirchheimbolandenLiquidiert

67292 Kirchheimbolanden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kaiserslautern HRB 11889
Eingetragen
31.3.1999
Branche
BeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung mit Strom, Gas, Wärme und Wasser. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die den Gesellschaftszweck fördern. Sie kann sich hierbei anderer Unternehmen bedienen, sich an ihnen beteiligen oder solche Unternehmen sowie Hilfs- und Nebenbetriebe errichten, erwerben oder pachten. Daneben kann die Gesellschaft weitere, insbesondere ihr von den Gesellschaftern übertragene Aufgaben wahrnehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Udo Beckmann
seit 25.3.2008
Geschäftsführer
Udo Erlemann
seit 25.3.2008
Prokura
Prokura
Stefan Robert Lederle
seit 23.8.2005
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stadtwerke GmbH Kirchheimbolanden

Kirchheimbolanden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht

1. Rechtliche Grundlagen

Die Anteilseignerschaft an der Stadtwerke GmbH Kirchheimbolanden hat sich im Berichtsjahr nicht verändert. Die Anteilseigner sind mit:

 

60 % die Parkhaus und Stadthalle GmbH, Kirchheimbolanden

 

20 % die Thüga AG, München

 

10 % die Enovos Deutschland AG (vormals: Saar-Ferngas AG), Saarbrücken

 

10 % der Eigenbetrieb Bäder der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden.

Das Stammkapital beträgt unverändert 5 Mio. €, aufgeteilt auf die prozentuale Beteiligung der Anteilseigner.

2. Gesamtwirtschaftliche Grundlagen und zukünftige Entwicklung

Das Jahr 2009 war wieder ein bewegtes Jahr. Das Berichtsjahr war voller unterschiedlicher Tendenzangaben, die energiepolitischen wie auch die wasserpolitischen Diskussionen waren komplex und äußerst anspruchsvoll. Konkrete, verlässliche Vorgaben fehlten oft. Dieses Szenario ist geeignet, Kunden zu verunsichern und Insider zu irritieren.

Die Regulierung der Netze brachte und bringt in Zukunft voraussichtlich weitere völlig neue Rahmenbedingungen. Die Anreizregulierung wird die Energieversorger, trotz momentaner positiver Entwicklung, in völlig neue Situationen bringen. Der politisch angestrebte Abbau von Markthemmnissen soll massiv vorangetrieben werden, dies bedeutet für kleinere und mittlere Unternehmen kaum zu bewältigende Aufgaben. Selbst wenn 2009 noch brauchbare Ergebnisse erzielt wurden, steht die Branche doch vor einer noch nie da gewesenen Herausforderung. Seitens der Gesellschaft wird ständig und in alle Richtungen nach weiteren Kooperations- bzw. Fusionspartnern Ausschau gehalten, um die weiter steigenden Anforderungen auf dem Energiesektor bewältigen und weitere Synergien heben zu können.

Vor allem die anhaltende Preisdiskussion stellte die Branche im Berichtsjahr auf eine öffentlich breite, sehr emotional diskutierte Ebene. Auslöser sind nach wie vor steigende Preise aufgrund der hohen Nachfrage bei den Primärenergieträgern Erdöl, Erdgas und Kohle. Auch spielen hier bewaffnete Auseinandersetzungen in den Erzeugerstaaten und Konflikte bei der Durchleitung durch Drittländer eine Rolle. Jedem wurde klar: Energie ist längst kein lokales oder nationales - vielmehr ein globales Thema.

Eine gesicherte Energieversorgung ist das wirtschaftliche Fundament des noch jungen Jahrhunderts. Entsprechend groß ist die Verantwortung, die die Branche mit jedem einzelnen Energie- und Wasserversorgungsunternehmen übernimmt. Verlässliche Rahmenbedingungen sind dabei die Voraussetzung für die weitere Existenz.

Vor den vorgenannten Hintergründen waren die Stadtwerke gut beraten, in den Energiebereichen weiterhin auf die bewährten Strategien mit starken Partnern aus dem Umfeld zu setzen. Zur 2005 massiv aufgetretenen Wasserproblematik wurde ein Versorgungskonzept entwickelt, investive Maßnahmen wurden abgeschlossen und umgesetzt. Die Sicherstellung der Versorgung durch Zukauf von Fremdwasser war Ende 2008 abgeschlossen. Um die Stadtwerke vor der hochvolatilen Marktlage zu stärken, wurde gemeinsam mit der EWG Alzey eine Tochtergesellschaft gegründet. Die Umsetzungen erfolgten im Jahr 2007. Mit dieser Tochter wird das Shared Service Geschäft am Standort Alzey und die Technik am Standort Kirchheimbolanden, jeweils für beide Muttergesellschaften, abgewickelt. Das gesamte, nicht unbundlingbedingte Personal, wurde dazu in die Tochtergesellschaft überführt. Die Ergebnisse seit 2007 bestätigen die Richtigkeit dieses Schrittes.

3. Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Das Ergebnis des Jahres 2009 (301 T€) lag um 4 T€ unter dem des Geschäftsjahres 2008. Hierbei nahmen insbesondere die Umsatzerlöse wegen dem mengenbedingt geringeren Gasabsatz ab. Ebenso gingen die Materialaufwendungen wegen dem rückläufigen Gasbezug zurück.

Im Bereich der Stromversorgung (Netz und Vertrieb) sinkt die Marge gegenüber dem Vorjahr um T€ 114 auf T€ 1.182. Gegenüber dem Wirtschaftsplan 2009 wurden T€ 278 weniger realisiert.

In der Gasversorgung (Netz und Vertrieb) lag die Marge konstant bei T€ 1.674. Gegenüber dem Wirtschaftsplan 2009 liegt dieses Ergebnis um T€ 174 höher.

Bei der Wasserversorgung sank die Rohmarge um T€ 57 auf T€ 2.823 gegenüber 2008. Begründet ist diese Verringerung in den höheren Wasserbezugsaufwendungen aufgrund des erstmals fürs Komplettjahr fälligen Grundpreises. Im Wirtschaftsplan 2009 waren hier T€ 2.582 angesetzt.

Die Umsatzerlöse insgesamt liegen mit 14.358 T€ um 1.739 T€ unter dem Vorjahresergebnis. Der Energie- und Wasserbezug verminderte sich um 1.418 T€. Per Saldo führte dies zu einer um 172 T€ niedrigeren Rohmarge.

Nach Berücksichtigung der Aufwandspositionen für Material und Personal, den Abschreibungen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergibt sich ein Betriebsergebnis in Höhe von 444 T€. Nach dem negativen Finanzergebnis von 23 T€ und den Ertrags- und sonstigen Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss vor Ausgleichszahlungen und Gewinnausschüttung von 301 T€.

4. Investitionslage

Insgesamt wurden im Jahr 2009 1.115 T€ - nach Abzug von Investitionszuschüssen - in den Ausbau und die Erneuerung der Sachanlagen investiert. Die in der Stromversorgung investierten 42 T€ und in der Gasversorgung 131 T€ betrafen Zugänge bei Betriebsanlagen und Leitungsnetz. In der Wasserversorgung wurden 801 T€ ausgegeben. In die Gemeinsamen Anlagen wurden 141 T€.

In die Finanzanlagen wurde nicht investiert.

5. Personalbereich

Die Stadtwerke beschäftigten zum 31.12.2009 neben der Geschäftsführung noch eine aktive Mitarbeiterin. Beide Geschäftsführer sind in Personalunion in der ERP GmbH sowie der EWG Alzey tätig. Der Personalaufwand betrug in 2009 284 T€. Im Personalaufwand sind neben diversen Rückstellungen, die sozialen Abgaben (Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung und Beiträge zur Berufsgenossenschaft) und die Aufwendungen zur Altersversorgung (Beiträge zur Zusatzversorgungskasse) enthalten.

6. Vermögens- und Finanzlage des Gesamtbetriebes

In dieser Übersicht haben wir die einzelnen Posten nach wirtschaftlichen und finanziellen Gesichtspunkten zusammengefasst bzw. miteinander verrechnet. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde vom Sachanlagevermögen abgesetzt.

  31.12.2008 31.12.2009 Veränderung
  T€ % T€ % T€
Aktiva          
Langfristig gebundenes Vermögen          
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sach- und Finanzanlagen 22.295 86,4 22.013 80,9 - 282
Vorräte 39 0,2 0 0,0 - 39
Kurzfristige Forderungen gegen Gesellschafter 52 0,2 52 0,2 - 0
Kurzfristige Forderungen gegen Dritte 3.348 13,0 4.568 16,8 + 1.220
Flüssige Mittel und Geldanlagen 62 0,2 581 2,1 + 519
  25.796 100,0 27.214 100,0 + 1.418
  31.12.2008 31.12.2009 Veränderung
  T€ % T€ % T€

Passiva

         
Langfristig verfügbare Mittel          
Eigenkapital 12.202 47,3 12.202 44,8 0
Empfangene Ertragszuschüsse 1.935 7,5 1.644 6,0 - 291
Langfristige Verbindlichkeiten 6.364 24,7 9.107 33,5 + 2.743
  20.501 79,5 22.953 84,3 + 2.452
Kurzfristige Verbindlichkeiten 5.254 20,3 4.221 15,5 - 1.033
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 41 0,2 40 0,2 - 1
  25.796 100,0 27.214 100,0 + 1.418

Die Summe der so aufbereiteten Bilanz hat sich um 1.418 T€ bzw. 5,5 % erhöht.

Das Anlagevermögen bildet mit 80,9 % den bedeutendsten Teil auf der Aktivseite der Bilanz.

Auf der Passivseite blieb das Eigenkapital gleich. Der Anteil an der gestiegenen Bilanzsumme beträgt jetzt 44,8 % gegenüber 47,3 % im Vorjahr.

Die Zahlungsbereitschaft sowie die -fähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet.

7. Erfolgs- und Ertragslage

Dieser Aufstellung für das Gesamtunternehmen liegen die Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung zugrunde. In Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas werden die Konzessionsabgabe, das Betriebs- und das Zinsergebnis gesondert gezeigt. Die unter den Umsatzerlösen ausgewiesene Strom- und Energiesteuer wurde als durchlaufender Posten behandelt und offen abgesetzt.

Erfolgsvergleich des Gesamtbetriebes

  2008 2009 Veränderung
  T€ % T€ % T€
Umsatzerlöse 17.398 107 15.364 105,2 -2.034
abzgl. Stromsteuer -527 3,2 -521 3,6 6
abzgl. Erdgassteuer -774 4,8 -485 5,2 289
  16.097 99 14.358 98,3 -1.739
Andere betriebliche Erträge 162 1 242 1,7 80
Betriebliche Erträge 16.259 100 14.600 100 -1.659
Materialaufwand 10.326 63,5 9.112 62,4 -1.214
Personalaufwand 382 2,4 284 2 -98
Abschreibungen 1.520 9,3 1.453 10 -67
Sonstige Steuern 18 0,1 9 0,1 -9
Konzessionsabgabe 633 3,9 622 4,2 -11
Andere betriebliche Aufwendungen 2.971 18,3 2.685 18,4 -286
Betriebliche Aufwendungen 15.850 97,5 14.165 97,1 -1.685
Betriebsergebnis 409 2,5 435 2,9 26
Zinsergebnis -26 -0,1 -23 -0,1 3
Gesamtergebnis vor Steuern 383 2,4 412 2,8 29
Ertragssteuern 78 0,5 111 0,7 33
Jahresüberschuss 305 1,9 301 2,1 -4

Das Jahresergebnis der Gesellschaft liegt um 4 T€ (1 %) unter dem des Vorjahres.

Da hier eine Organschaft zwischen dem Organträger Parkhaus und Stadthalle GmbH und der Organgesellschaft Stadtwerke GmbH vorliegt, versteht sich dieser Jahresüberschuss vor Ausgleichszahlungen an die außen stehenden Gesellschafter und vor Gewinnabführung an den Mehrheitsgesellschafter Parkhaus und Stadthalle GmbH.

8. Risikomanagement

Das "Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG)" ist am 01. Mai 1998 in Kraft getreten. Ziel dieses Gesetzes ist es, die unternehmensinterne Kontrolle zu verbessern. Dazu wird unter anderem ein unternehmensweites Risiko- Managementsystem gefordert. Wirtschaftliche Fehlentwicklungen in Unternehmen sollen damit frühzeitig erkannt werden, um notwendige Gegenmaßnahmen rechtzeitig einleiten zu können. Zudem soll ein koordinierter und stetiger Informationsfluss zwischen den Unternehmensbereichen und der Geschäftsleitung sichergestellt werden.

Die Stadtwerke sind ständig dabei, die notwendige Risikoinventur in den verschiedenen Bereichen zu vervollständigen. Die bereits bestehenden Berichts- und Kontrollverfahren werden dabei erfasst und dokumentiert. Die Bewertung der einzelnen Risiken und die Festlegung von Maßnahmen ist erfolgt. Ein Risikohandbuch liegt vor.

Entsprechend unserer Annahmen und Erwartungen ist mittelfristig nicht mit bestandsgefährdeten Entwicklungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu rechnen, bzw. wird mit der Gründung von Kooperationen mit anderen Versorgungsunternehmen entgegengewirkt. Es wird auch zukünftig mit einem positiven Ergebnis gerechnet.

 

Kirchheimbolanden, 29.03.2010

Stadtwerke GmbH Kirchheimbolanden

Udo Beckmann

Stefan Lederle

Bilanz

Aktiva

  Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegen-      
stände      
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.420,62   41,3
2. Baukostenzuschüsse 4.461.212,00   4.498,7
    4.505.632,62 4.540,0
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 2.282.704,17   2.356,8
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 353,30   0,4
3. Betriebseinrichtungen der Erzeugung, Gewinnung und des Bezuges 659.262,00   757,4
4. Verteilungsanlagen 14.586.652,00   14.992,8
5. Andere Anlagen 35.011,00   36,6
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 433.723,51   494,2
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 516.415,17   194,2
    18.514.121,15 18.832,4
III. Finanzanlagen      
Beteiligungen 62.816,73   62,8
    62.816,73 62,8
    23.082.570,50 23.435,2
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00   39,6
    0,00 39,6
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.753.087,72   2.814,8
2. Forderungen gegen Gesellschafter 51.750,00   51,8
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.377.392,22   15,6
4. Sonstige Vermögensgegenstände 437.905,76   517,9
    4.620.135,70 3.400,1
III. Kassenbestand und Guthaben      
bei Kreditinstituten   581.429,41 61,5
    5.201.565,11 3.461,6
Bilanzsumme   28.284.135,61 26.936,4

Passiva

     
  Vorjahr
T€
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 5.000.000,00   5.000,0
II. Kapitalrücklage 6.946.101,78   6.946,1
III. Andere Gewinnrücklagen 255.741,22   255,7
    12.201.843,00 12.201,8
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse      
zum Anlagevermögen   1.070.437,00 1.140,1
C. Empfangene Ertragszuschüsse   1.644.130,00 1.935,1
D. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 20.000,00   20,0
2. Sonstige Rückstellungen 1.215.568,00   1.134,5
    1.235.568,00 1.154,5
E. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Förderdarlehen 4.853.747,14   4.895,7
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.253.613,13   2.401,8
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00   4,0
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 348.059,62   806,8
5. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 7.689,23   42,4
6. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 549.029,95   1.829,6
7. Verbindlichkeiten gegenüber Gebietskörperschaften 54.078,06   12,3
8. Sonstige Verbindlichkeiten 2.026.013,72   471,0
- davon aus Steuern: 7.644,42 € / 28.332,44 €      
    12.092.230,85 10.463,6
F. Rechnungsabgrenzungsposten   39.926,76 41,3
Bilanzsumme   28.284.135,61 26.936,4

Gewinn- und Verlustrechnung

  Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 15.364.480,06     17.397,8
abzüglich Strom- und Energiesteuer -1.006.789,69     -1.300,6
    14.357.690,37   16.097,2
Gesamtleistung     14.357.690,37 16.097,2
2. Sonstige betriebliche Erträge   242.182,65   162,2
      242.182,65  
      14.599.873,02 16.259,4
3. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 7.906.294,40     9.100,4
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.205.559,04     1.225,2
    9.111.853,44   10.325,6
4. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 228.794,12     324,4
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 54.996,56     57,7
- davon für Altersversorgung: 11.828,74 €/ 13.419,14 €   283.790,68   382,1
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   1.452.616,85   1.520,0
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   3.307.233,03   3.604,5
      14.155.494,00 15.832,2
Betriebsergebnis     444.379,02 427,2
7. Erträge aus Beteiligungen   102.603,89   162,2
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   24.830,74   11,0
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   150.901,54   199,2
Finanzergebnis     -23.466,91 -26,0
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit     420.912,11 401,2
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   110.553,23   78,1
(davon von der Obergesellschaft belastet: 88.143,98 € / 52.062,03 €)        
12. Sonstige Steuern   9.440,37   18,5
      119.993,60 96,6
13. Ausgleichszahlungen an aussenstehende Gesellschafter   120.367,40   140,0
14. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne   180.551,11   164,6
      300.918,51 304,6
15. Jahresüberschuss     0,00 0,00

Anhang

A. Angaben zur Darstellung von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung

Der Jahresabschluss 2009 wurde gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Außerdem waren nach dem Gesellschaftsvertrag auch die darüber hinausgehenden Vorschriften der Eigenbetriebs- und Anstaltsverordnung Rheinland-Pfalz zu beachten. Soweit die Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz/Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, wurden die Angaben in den Anhang aufgenommen.

Ende 2006 wurde zusammen mit der Energie- und Wasserversorgungs GmbH, Alzey, das gemeinsame Tochterunternehmen, die ERP GmbH, Alzey gegründet. Zum 1. Januar 2007 wurden weitestgehend alle technischen und kaufmännischen Aufgaben an diese neue Gesellschaft übertragen. Ebenfalls zum 1. Januar 2007 wurde nahezu das komplette Personal in die ERP GmbH übergeleitet.

B. Erläuterungen zu den Positionen von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und Bewertung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet worden. Eigene Leistungen, auch Lohn- und Materialgemeinkostenzuschläge, wurden nicht berechnet, da alle Leistungen von der ERP GmbH, Alzey, inkl. eines Gewinnzuschlages von 4 % weiterberechnet werden. Den planmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen liegen die in den steuerlichen Abschreibungstabellen vorgegebenen Nutzungsdauern zugrunde. Soweit steuerrechtlich zulässig, wird bei der Strom- und Gasversorgung die degressive Abschreibungsmethode angewandt, während bei der Wasserversorgung die lineare Methode zur Anwendung kommt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. Ab dem Jahr 2006 werden die Zählerstände für Energie- und Wasserverkauf vor dem Bilanzstichtag abgelesen. Auf der Grundlage der abgelesenen Zählerstände und der im Abrechnungssystem hinterlegten Wichtungspunkte wurde der Verbrauch je Zähler bis zum Stichtag (31.12.2009) rechnerisch ermittelt. Hierbei werden jahreszeitliche Besonderheiten berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag passiviert.

2. Angaben zu Positionen der Bilanz

Der Anlagennachweis für das Anlagevermögen ist beigefügt.

Forderungsspiegel Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.753.087,72 0,00
Forderungen gegen Gesellschafter 51.750,00 0,00
Forderungen gegen Untern. mit Beteiligungsverhältnis 2.377.392,22 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 437.905,76 0,00
  4.620.135,70 0,00

Im Vorjahr hatten sämtliche Forderungen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr

Eigenkapital 31.12.2008
31.12.2009
a) Stammkapital 5.000.000,00 5.000.000,00
Davon Anteil    
Parkhaus und Stadthalle GmbH 3.000.000,00 60%
Thüga AG 1.000.000,00 20%
Saarferngas AG 500.000,00 10%
Verbandsgemeinde (Eigenbetrieb Bäder)    
  500.000,00 10%
  5.000.000,00 100%
b) Kapitalrücklage    
Anfangsstand 6.946.101,78 6.946.101,78
Zuführung 0,00 0,00
Endstand 6.946.101,78 6.946.101,78
c) Gewinnrücklage    
Anfangsstand 255.741,22 255.741,22
Zuführung 0,00 0,00
Endstand 255.741,22 255.741,22
d) Jahresüberschuss 0,00 0,00
Eigenkapital Gesamt 12.201.843,00 12.201.843,00

Die Zugänge zu den Ertragszuschüssen werden seit dem Berichtsjahr 2003 als Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen ausgewiesen. Diese werden analog zur Abschreibungsdauer der bezuschussten Anlagegüter aufgelöst. Ab dem Jahr 2007 werden die Zugänge direkt von den Anschaffungs- und Herstellungskosten beim Anlagevermögen abgesetzt. Baukostenzuschüsse, die in Vorjahren zugegangene Sachanlagen betrafen, wurden als Abgang behandelt.

  Vortrag
Entnahmen
Auflösungen
Zuführungen
Stand
Steuerrückstellungen          
Allgemeines Steuerrisiko 20.000,00 0 0 0 20.000,00
Sonstige Rückstellungen          
Berufsgenossenschaftsbeiträge 1.500,00 701,39 798,61 1.000,00 1.000,00
Sonderzuwendungen 40.000,00 40.000,00 0 40.000,00 40.000,00
Strom- und Erdgasbezug 35.000,00 10.000,00 0 82.000,00 107.000,00
Abschlussprüfung 30.000,00 30.000,00 0 30.000,00 30.000,00
Risiken Energiewirtschaftsgesetz 695.000,00 30.150,00 26.486,00 165.504,00 803.868,00
Archivierungsverpflichtungen 10.000,00 2.500,00 0 2.500,00 10.000,00
Ausstehende Rechnungen 50.000,00 49.959,85 40,15 0 0
Jubiläumszuwendungen 13.000,00 0 0 700 13.700,00
Altersteilzeit 260.000,00 50.000,00 0 57.500,00 210.000,00
  1.154.500,00 213.311,24 27.324,76 321.704,00 1.235.568,00

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

Verbindlichkeitenspiegel Gesamtbetrag Restlaufzeit
  bis zu einem Jahr
über fünf Jahre
Verbindlichkeiten aus Förderdarlehen 4.853.747,14 119.952,76 4.086.900,14
  (4.895.699,90) (41.952,76) (4.248.623,70)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.253.613,13 193.012,70 3.357.904,27
  (2.401.782,30) (1.128.679,62) (516.404,80)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00
  (3.962,00) (3.962,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 348.059,62 348.059,62 0,00
  (806.754,21) (806.754,21) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 7.689,23 7.689,23 0,00
  (42.432,97) (42.432,97) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 549.029,95 549.029,95 0,00
  (1.829.603,19) (1.829.603,19) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Gebietskörperschaften 54.078,06 54.078,06 0,00
  (12.276,44) (12.276,44) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.026.013,72 2.026.013,72 0,00
  (471.010,88) (471.010,88) (0,00)
  12.092.230,85 3.297.836,04 7.444.804,41
  (10.463.521,89) (4.336.672,07) (4.765.028,50)

Für das Jahr 2010 sind Investitionen in das Sachanlagevermögen von 1.078 T€ geplant.

Der Eindeckungsgrad für den Strombezug der Jahre 2011 und 2012 beträgt 95 % bzw. 76 % mit einem Gesamtvolumen von T€ 2.384. Der Strombezug setzt sich zusammen aus Eindeckungen für Tarifkunden und vereinzelte Back-to-Back-Eindeckungen für Industriekunden. Die Prozentuale Eindeckung bezieht sich auf diese Mengen. Weitere Vertragsverhandlungen und Back-to-Back-Eindeckungen für Industriekunden stehen sowohl für 2011 als auch für 2012 noch aus.

3. Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Von den Umsatzerlösen (T€ 14.358) entfallen T€ 13.793 auf die Abgabe von Strom, Gas und Wasser. Einzelheiten ergeben sich aus der beigefügten Mengen- und Tarifstatistik. Die hier zugrunde gelegten Daten ergaben sich aus der Jahresverbrauchsabrechnung unter Berücksichtigung der Verbrauchsabgrenzung sowie der Vorjahre.

Der Personalaufwand entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt:

  2008
T€
2009
T€
Löhne und Gehälter 324 229
Soziale Abgaben 45 43
Aufwendungen für Altersversorgung 13 12
  382 284

Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

ergibt sich wie folgt nach Gruppen:

Geschäftsführer 2  
Arbeiter 2 davon zwei in der Freistellungsphase der Altersteilzeit
Angestellte 2 davon einer in der Freistellungsphase der Altersteilzeit
  6  

Die Stadtwerke Kirchheimbolanden sind Mitglied der Bayerischen Versorgungskammer, München. Es besteht ein privatrechtliches Versicherungsverhältnis zwischen Arbeitgeber und der Kammer mit der Aufgabe, den Arbeitnehmern der Kammermitglieder eine zusätzliche Alters-, Erwerbsunfähigkeits- und Hinterbliebenenversorgung zu gewährleisten. Die Beiträge zur Zusatzversorgung werden für alle ständig Beschäftigten der Stadtwerke entrichtet. Die Summe der umlagepflichtigen Löhne und Gehälter betrug im Jahr 2009 135 T€. Der Beitragssatz betrug ab 1. Januar 2007 8,75 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts zuzüglich der hierauf entfallenden pauschalierten Lohn- und Kirchensteuer.

B. Angaben zum Jahresergebnis

Durch Abschluss eines Gewinnabführungsvertrages mit dem Mehrheitsgesellschafter Parkhaus und Stadthalle GmbH Kirchheimbolanden wurde am 21. September 2004 rückwirkend zum 01. Januar 2004 ein Organschaftsverhältnis begründet (Organträger: Parkhaus und Stadthalle GmbH, Organgesellschaft: Stadtwerke GmbH). Der Gewinnabführungsvertrag wurde am 28. September 2009 rückwirkend zum 1. Januar 2009 geändert.

Durch die Gewinnabführung an den Organträger und durch Ausgleichszahlungen an die Minderheitsgesellschafter ergibt sich 2009 ein Jahresüberschuss von 0 €. Vor Ausgleichszahlungen und Abführung hätte sich ein Jahresüberschuss von 300.918,51 € ergeben.

D. Entgeltsbedarf und Entgeltsaufkommen in der Wasserversorgung

Als Ergebnis der durchgeführten Nachkalkulation (Vollkosten zuzüglich Verzinsung des Eigenkapitals, Entgeltsbedarf II) wurde ein Entgeltsbedarf von 3,40 €/m³ für die Haushalte und das übrige Gewerbe ermittelt.

Unter Anwendung der ersten Erleichterungsregelung (ohne Eigenkapitalverzinsung, Entgeltsbedarf I) ermittelten wir auch ohne Konzessionsabgabe und ohne Ertragssteuern einen Entgeltsbedarf von 2,75 €/m³.

Dem steht ein Entgeltsaufkommen von 3,58 €/m³ gegenüber.

Das vertretbare Entgelt gem. § 3 Abs. 1 KAVO beläuft sich auf 1,10 €/m³.

E. Ergänzende Angaben

1. Angaben zur internen Rechnungslegung

Durch das Zweite Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts vom 02. Juli 2005 ist die interne Rechnungslegung im § 10 neu geregelt worden. Danach ist in erster Linie zwischen Netz und Vertrieb (Handel) im Elektrizitäts- und Gassektor zu trennen. Diese Vorgaben zur rechnungsmäßigen Entflechtung sind nach § 114 EnWG (Energiewirtschaftsgesetz) erstmals mit dem Beginn des jeweils ersten vollständigen Geschäftsjahres nach Inkrafttreten dieses Gesetzes anzuwenden.

Die nach Energiewirtschaftsgesetz gesondert auszuweisenden Aktivitäten betreffen bei der Gesellschaft ausschließlich den Bereich Netz.

Der Verwaltungsbereich wurde anhand von verursachungsgerechten Schlüsseln aufgeteilt. Ansonsten erfolgte die Zuordnung der Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens sowie der Aufwendungen und Erträge im Regelfall direkt auf die einzelnen Aktivitäten. Lediglich in Fällen, in denen nur ein mittelbarer Sachbezug vorliegt oder die weitere Aufteilung der Konten nur mit unverkennbar hohem Aufwand verbunden wäre, wurde die Zuordnung durch Schlüsselung auf der Basis verursachungsgerechter Bezugsgrößen vorgenommen.

Geschlüsselt wurde verursachungsgerecht unter Verwendung folgender Schlüsselgrundlagen:

 

Personalschlüssel

 

Umsatzschlüssel

 

Restbuchwertschlüssel

2. Geschäfte größeren Umfangs, die mit verbundenen oder beteiligten Unternehmen der Stadtwerke GmbH Kirchheimbolanden getätigt wurden.

Geschäfte größeren Umfangs haben mit dem Gesellschafter Enovos als Erdgaslieferant stattgefunden.

3. Betrieb, Leitung und Organe

Geschäftsführer der Stadtwerke GmbH sind Udo Beckmann und Stefan Lederle. Von der Schutzklausel gemäß § 286 Ab. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Mitglieder des Aufsichtsrates waren:

Klaus Hartmüller, Polizeibeamter, Stadtbürgermeister, Aufsichtsratsvorsitzender

Dr. Anton Binder, Prokurist der Thüga AG, Stellvertreter Aufsichtsratsvorsitzender

Dr. Peter Missal, Ingenieur, Geschäftsführer

Markus Bastian, Dipl.-Kaufmann

Axel Haas, Bürgermeister

Hans Leverkus, Betriebswirt

Michael Juppe, Personalleiter, bis 08.07.2009

Wilfried Pick, Studiendirektor

Michael Hahn, Bau-Ingenieur (Dipl. Ing. FH), bis 08.07.2009

Wolfgang Hupp, Bankfachwirt

Rüdiger Schauß, Zimmerermeister

Prof. Dr. Norbert Willenbacher, Dipl. Physiker

Siegfried Groß, Rechtsanwalt, ab 09.07.2009

Günter Paulus, Bankkaufmann, ab 09.07.2009

Hainer Geyer, Bürokaufmann, Mitglied des Betriebsrates der ERP GmbH, Alzey (gem. § 8 Abs. 3 Satz 3 des Gesellschaftervertrages ohne Stimmrecht)

Der Aufsichtsrat kam 2009 zu drei Sitzungen zusammen. Die Vergütungen für den Aufsichtsrat betrugen T€ 12. Organkredite bestanden zum 31.12.2009 nicht.

An unseren Abschlussprüfer wurden für die Jahresabschlussprüfung T€ 46, für sonstige Bestätigungsleistungen T€ 4 und für sonstige Beratungsleistungen T€ 4 gezahlt.

 

Kirchheimbolanden, 29.03.2010

Stadtwerke GmbH Kirchheimbolanden

Udo Beckmann

Stefan Lederle

Entwicklung des Anlagevermögens

  Bruttowerte
  Vortrag 01.01.2009
Euro
  Zugänge
Euro
  Abgänge
Euro
BKZ Vj.
Euro
Stand 31.12.2009
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände              
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 383.941,85   9.944,60   0,00 0,00 393.886,45
    U 1.620,13        
2. Baukostenzuschüsse 4.587.111,96   54.386,80   0,00 0,00 4.643.118,89
    U 1.620,13        
  4.971.053,81   64.331,40   0,00 0,00 5.037.005,34
II. Sachanlagen              
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- u. anderen Bauten 5.677.788,70   49.571,98   0,00 3.569,59 5.723.791,09
2. Grundstücke u. grunstückgleiche Rechte ohne Bauten 353,30   0,00   0,00 0,00 353,30
3. Betriebseinrichtungen der Erzeugung, Gewinnung und des Bezugs 4.841.128,25   0,00   0,00 2.842,25 4.838.286,00
    U 42.022,04        
4. Verteilungsanlagen 40.202.276,21   558.590,41   0,00 8.305,34 40.794.583,32
5. Andere Anlagen 254.877,91   0,00   0,00 0,00 254.877,91
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.793.648,72   76.405,07   4.006,30 0,00 2.866.047,49
7. Anlagen im Bau 194.222,64   365.834,70 U 43.642,17 0,00 516.415,17
    U 42.022,04 U 43.642,17    
Sachanlagen insgesamt: 53.964.295,73   1.050.402,16   4.006,30 14.717,18 54.994.354,28
III. Finanzanlagen              
1. Beteiligungen 62.816,73   0,00   0,00 0,00 62.816,73
Finanzanlagen insgesamt: 62.816,73   0,00   0,00 0,00 62.816,73
    U 43.642,17 U 43.642,17    
Anlagevermögen insgesamt: 58.998.166,27   1.114.733,56   4.006,30 14.717,18 60.094.176,35
  Wertberichtigungen
  Vortrag 01.01.2009
Euro
Zuführungen
Euro
Entnahmen
Euro
Stand 31.12.2009
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 342.663,23 6.802,60 0,00 349.465,83
2. Baukostenzuschüsse 88.443,96 93.462,93 0,00 181.906,89
  431.107,19 100.265,53 0,00 531.372,72
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- u. anderen Bauten 3.320.944,53 120.142,39 0,00 3.441.086,92
2. Grundstücke u. grunstückgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Betriebseinrichtungen der Erzeugung, Gewinnung und des Bezugs 4.083.704,25 95.319,75 0,00 4.179.024,00
4. Verteilungsanlagen 25.209.424,21 998.507,11 0,00 26.207.931,32
5. Andere Anlagen 218.320,91 1.546,00 0,00 219.866,91
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.299.494,21 136.836,07 4.006,30 2.432.323,98
7. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen insgesamt: 35.131.888,11 1.352.351,32 4.006,30 36.480.233,13
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen insgesamt: 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen insgesamt: 35.562.995,30 1.452.616,85 4.006,30 37.011.605,85
  Nettowerte
  Stand 31.12.2009
Euro
Stand 31.12.2008
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.420,62 41.278,62
2. Baukostenzuschüsse 4.461.212,00 4.498.668,00
  4.505.632,62 4.539.946,62
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- u. anderen Bauten 2.282.704,17 2.356.844,17
2. Grundstücke u. grunstückgleiche Rechte ohne Bauten 353,30 353,30
3. Betriebseinrichtungen der Erzeugung, Gewinnung und des Bezugs 659.262,00 757.424,00
4. Verteilungsanlagen 14.586.652,00 14.992.852,00
5. Andere Anlagen 35.011,00 36.557,00
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 433.723,51 494.154,51
7. Anlagen im Bau 516.415,17 194.222,64
Sachanlagen insgesamt: 18.514.121,15 18.832.407,62
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 62.816,73 62.816,73
Finanzanlagen insgesamt: 62.816,73 62.816,73
Anlagevermögen insgesamt: 23.082.570,50 23.435.170,97
  Kennzahlen
  Abschreibungssatz
%
Rest- buchwert
%
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,73 11,3
2. Baukostenzuschüsse 2,01 96,1
  1,99 89,5
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- u. anderen Bauten 2,10 39,9
2. Grundstücke u. grunstückgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 100,0
3. Betriebseinrichtungen der Erzeugung, Gewinnung und des Bezugs 1,97 13,6
4. Verteilungsanlagen 2,45 35,8
5. Andere Anlagen 0,61 13,7
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 4,77 15,1
7. Anlagen im Bau 0,00 100,0
Sachanlagen insgesamt: 2,46 33,7
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 0,00 100,0
Finanzanlagen insgesamt: 0,00 100,0
Anlagevermögen insgesamt: 2,42 38,4

Mengen- und Tarifstatistik

Stromversorgung 2009 MWh 2008 MWh 2009
TEUR
2008
TEUR
Tarifkunden 10.406 11.122 1.964 1.965
Allgem. Sondervertragskunden 10.421 9.736 1.300 1.080
Sonderkunden u. Beistellungen 5.183 5.425 889 861
Speicherheizung 554 634 62 63
Straßenbeleuchtung 592 729 76 86
Gesamt- Verkauf 27.156 27.646 4.291 4.055
Netznutzung 51.329 55.906 1.086 1.512
Eigenverbrauch 1.831 510 280 72
Netzbelastung gesamt 80.316 84.062 5.657 5.639
(Erlöse ohne Stromsteuer)        
Gasversorgung 2009 MWh 2008 MWh 2009
TEUR
2008
TEUR
Tarifkunden 26.475 29.975 1.532 1.723
Heizgasvertragskunden 42.556 42.398 2.238 2.303
Übrige Sondervertragskunden 20.586 69.736 1.044 2.861
Gesamt- Verkauf 89.617 142.109 4.814 6.887
Netznutzung 62.367 15.197 365 91
Eigenverbrauch 329 273 10 11
Netzbelastung gesamt 152.313 157.579 5.189 6.989
(Erlöse ohne Energiesteuer)        
Wasserversorgung 2009 Tm³ 2008 Tm³ 2009
TEUR
2008
TEUR
Tarifkunden 936 931 2.789 2.771
Sonderkunden 60 47 157 126
Eigenverbrauch 1 1 1 1
Nutzbare Abgabe 997 979 2.947 2.898

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Stadtwerke GmbH Kirchheimbolanden, Kirchheimbolanden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Nach § 10 Abs. 4 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die interne Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Gesellschaft sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG hat zu keinen Einwendungen geführt.

 

Mainz, den 21. April 2010

WIBERA Wirtschaftsberatung AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Barnert, Wirtschaftsprüfer

Michael Neutz, Wirtschaftsprüfer

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