Adient Schwalbach GmbHLiquidiert
66740 Saarlouis, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Detlef Walter Dr. Jürss seit 19.8.2016 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Johnson Controls Schwalbach GmbHSaarlouisJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2013 bis zum 30.09.2014LageberichtI. Grundlagen der GesellschaftA. Geschäftsmodell der Gesellschaft 1. Organisation und rechtliche Struktur Die Johnson Controls Schwalbach GmbH, Saarlouis, ist zum Bilanzstichtag 30. September 2014 eine große Kapitalgesellschaft. Es gelten die Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) §§ 242 ff. und §§ 264 ff. sowie die Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Die Johnson Controls Schwalbach GmbH, Saarlouis, ist ein Unternehmen der Johnson Controls-Gruppe mit der Johnson Controls Inc., Milwaukee, Wisconsin/ USA, als Konzernobergesellschaft und der JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid, als deutsche Zwischenholdinggesellschaft. Beschaffung Die Funktionen der Beschaffung werden analog der Johnson Controls Konzernstruktur über eine Zentralabteilung wahrgenommen, die in enger Zusammenarbeit mit den Werken agiert. Für die Johnson Controls Schwalbach GmbH, Saarlouis, unternahm der Einkauf Anstrengungen die kundenseitigen Verkaufspreisreduzierungen durch Reduzierung der Einkaufspreise sowie verlängerte Zahlungsziele gegenüber den Lieferanten zu kompensieren. 2. Geschäftsbereiche Die Johnson Controls Schwalbach GmbH, Saarlouis, stellt Komplettsitze-Systeme für verschiedene Ford-Modelle und den Smart "Fortwo" her. Die Sitzkomponenten werden in einem "Just-in-Time"-Verfahren zusammengebaut und täglich auf Bestellung bei der Firma Ford-Werke GmbH, Saarlouis, und der Smart France S.A.S, Hambach/ Frankreich, sequenzgerecht angeliefert. Darüber hinaus beliefert die Johnson Controls Schwalbach GmbH ein verbundenes Unternehmen in St. Petersburg/ Russland. In diesem Zusammenhang werden sowohl Einzelteile von Sitzen als auch Sitzkomponenten nach St. Petersburg/ Russland, geliefert. B. Forschung und Entwicklung Unsere Gesellschaft tätigt keine unmittelbaren Investitionen in Forschung und Entwicklung. Diese erfolgen zentral in entsprechenden Gesellschaften. Soweit die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen unsere Gesellschaft betreffen, werden diese durch Konzernumlagen an uns belastet. Einzeln zurechenbare projektbezogene Kosten werden direkt belastet. II. WirtschaftsberichtA. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Da unser Geschäft im Wesentlichen auf international tätigen Kunden beruht, folgen anbei Ausführungen zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Im Herbst 2014 expandiert die Weltproduktion weiterhin in mäßigem Tempo. Zwar setzt sich in den USA und in Großbritannien der Aufschwung fort, aber im Euroraum hat die Erholung, anders als noch im Frühjahr erwartet, nicht Tritt gefasst. 1 Im Jahr 2014 konnte die Weltproduktion um 2,6 % zulegen, für das Jahr 2015 wird ein Zuwachs um 3 % erwartet. 2 Die konjunkturelle Grunddynamik im Euroraum ist weiterhin gering, die gesamtwirtschaftliche Produktion nahm im ersten Halbjahr 2014 merklich schwächer zu als erwartet. 3 Die wirtschaftliche Erholung, die im zweiten Quartal 2013 eingesetzt hat, ist nach wie vor anfällig, und vielen Mitgliedstaaten fehlt es noch immer an einer starken wirtschaftlichen Dynamik. Dennoch wird erwartet, dass die Wachstumsunterschiede in den kommenden zwei Jahren abnehmen werden. 2015 und 2016 werden voraussichtlich alle EU-Länder ein positives Wachstum verzeichnen. In dieser Zeit werden auch die Auswirkungen bereits durchgeführter Reformen mit gewisser Verzögerung zum Tragen kommen. 4 Das Wirtschaftswachstum beschleunigte sich in 2014 und beträgt 1,3 % in der EU bzw. 0,8 % im Euroraum. 5 Die aggregierten Zahlen verdecken jedoch die zwischen den einzelnen EU-Ländern bestehenden beträchtlichen Wachstumsunterschiede. Die Binnennachfrage dürfte mit der Zeit zum Hauptwachstumsmotor in Europa werden, was auch vor dem Hintergrund der sich eintrübenden Aussichten für Schwellenländer zu sehen ist. 6 Im Laufe des Jahres 2015 wird die Wirtschaftstätigkeit in der EU und im Euroraum ein voraussichtlich mäßiges Wachstum aufweisen, das sich im Jahr 2016 aber weiter beschleunigen wird. Das Wachstum dürfte sich im Jahr 2015 für die EU insgesamt auf 1,7 % und für den Euroraum auf 1,3 % erhöhen. 7 Die deutsche Wirtschaft durchläuft eine Schwächephase und die deutsche Konjunktur hat sich 2014 abgekühlt. 8 Nach einem starken Jahresauftakt ist die Produktion im zweiten Quartal 2014 um 0,2 % gegenüber dem Vorquartal gesunken. Dass die starke Dynamik am Jahresanfang nicht anhalten würde, war erwartet worden. Der Rückgang der Produktion kam allerdings unerwartet. Günstige Finanzierungsbedingungen, eine zunehmende Kapazitätsauslastung und die in Unternehmensumfragen zum Ausdruck kommende Zuversicht hatten insbesondere eine Beschleunigung der Investitionen erwarten lassen. Vor diesem Hintergrund ist der konjunkturelle Ausblick für Deutschland verhalten. Im dritten Quartal 2014 hat die gesamtwirtschaftliche Produktion lediglich stagniert. Die Industrieproduktion ist erneut gesunken. Wegen der Stagnation im zweiten Halbjahr wird die Auslastung der deutschen Wirtschaft zurückgehen, die Produktionslücke bleibt negativ. Die Frühindikatoren sprechen dafür, dass die Expansion bis zum Jahresende schwach bleiben wird. 9 Im Jahr 2014 konnte das BIP in Deutschland um 1,5 % zulegen. 10 Für das Jahr 2015 ist eine Zunahme des BIP in Deutschland um 1,3 % zu erwarten. 11 2. Bra n chenbezogene Rahmenbedingungen: Automobilkonjunktur Da unser Geschäft im Wesentlichen mit international tätigen Automobilherstellern abgewickelt wird, folgen anbei Ausführungen zur Automobilkonjunktur weltweit, in Europa sowie in Deutschland. Im Wesentlichen ist der europäische sowie deutsche Markt für unsere Gesellschaft maßgeblich. Die drei großen Automobilmärkte Westeuropa, USA und China legten im Kalenderjahr 2014 zu; in Brasilien, Indien, Russland und Japan hingegen ging der Neuwagenabsatz zurück, in Russland sogar deutlich zurück. 12 Die Zulassungszahlen in Europa (EU28) sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Oktober 2012 bis September 2013 in den Monaten Oktober 2013 bis September 2014, also im Geschäftsjahr der Gesellschaft, um über 6 % von 11.684 Tsd. Einheiten auf 12.413 Tsd. Einheiten angestiegen. Im Geschäftsjahrjahr 2013/14 ist somit eine Erholung des europäischen Marktes zu sehen. Auf den Top-5-Märkten ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus zu verzeichnen: Deutschland erhöhte sein Neuzulassungsvolumen um fast 3 % von 2.941 Tsd. auf 3.017 Tsd. Fahrzeuge, in Frankreich ist ein Anstieg um über 2 % von 1.777 Tsd. Einheiten auf 1.818 Tsd. Einheiten und in Italien um leicht über 2 % von 1.306 Tsd. Einheiten auf 1.333 Tsd. Einheiten zu verzeichnen. In Großbritannien ergibt sich annähernd eine zweistellige Zunahme um über 9 % von 2.219 Tsd. Einheiten auf 2.428 Tsd. Einheiten. Spitzenreiter ist Spanien, wo eine Zunahme der Neuzulassungen im zweistelligen Bereich um über 18 % von 691 Tsd. auf 817 Tsd. Einheiten zu verzeichnen ist. 13 Nachdem sich der Pkw-Inlandsmarkt im Kalenderjahr 2013 sowie auch im Geschäftsjahr 2012/13 erwartungsgemäß verhalten entwickelt hat, ließ sich bereits im zweiten Halbjahr des Kalenderjahres 2013 ein positiver Trend verzeichnen. Dieser positive Trend setzt sich auch im Oktober 2013 bis September 2014, so dass im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nach erst zögerlichem Anstieg sogar ein deutlicher Anstieg der Zulassungszahlen von annähernd 3 % zu verzeichnen ist. 14 Die langsame Stabilisierung des deutschen Marktes setzt sich somit fort. 15 16 In Deutschland ist im Geschäftsjahr 2013/14 sowohl bei den Exporten ein Anstieg um fast 5 % von 4.120 Tsd. Einheiten auf 4.306 Tsd. Einheiten als auch bei der inländischen Produktion um annähernd 5 % von 5.357 Tsd. Einheiten auf 5.601 Tsd. Einheiten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vom 1. Oktober bis 30. September zu verzeichnen. 17 Die deutsche Automobilindustrie, deren Anteil am Welt-Pkw-Markt rund ein Fünftel beträgt, hat sich auf die Marktveränderungen eingestellt und hält Schritt mit der Entwicklung des Pkw-Weltmarktes, was sich deutlich an der derzeitigen positiven Entwicklung ablesen lässt. Der PKW-Inlandsmarkt, die Exporte sowie die Produktion sind somit auf Wachstumskurs. 18 Insgesamt werden konstante, teilweise jedoch rückläufige Zulassungszahlen in Europa sowie in Deutschland für das Geschäftsjahr 2014/15 erwartet. 19 B. Personal Die Anzahl der Arbeitnehmer zum 30. September 2014 ist im Vergleich zum Vorjahr um 83 auf 425 (Vorjahr: 342) Arbeitnehmer angestiegen. Die Gesellschaft beschäftigte zum 30. September 2014 384 (Vorjahr: 308) gewerbliche Arbeitnehmer und 41 (Vorjahr: 34) Angestellte. Im Unternehmen existiert ein Betriebsrat. Die Entlohnung erfolgt nach den Tarifen des Verbandes der Textil- und Bekleidungsindustrie Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Saarland e.V. C. Umweltschutz Die Johnson Controls-Gruppe wendet erhebliche finanzielle und personelle Ressourcen auf, um Umwelt- und Arbeitsschutzgesetze einzuhalten, und führt Verfahren zur Förderung und Sicherung der Compliance durch. Umweltschutzaspekte sind Teil sämtlicher wichtigen Investitionsentscheidungen. Durch diverse Recyclingprojekte werden erhöhte Anstrengungen unternommen, um Ausschussmaterial wieder in den Produktionsprozess zurückzuführen und dadurch Materialverbräuche zu reduzieren sowie Umweltbelastungen zu minimieren. Entsprechend der Empfehlungen des Funktionsbereiches "Health, Safety and Environment" sowie der Risiko- und Kosteneinschätzung externer Gutachter wurde ein mögliches Verpflichtungspotential aus verschiedenen Sachverhalten geprüft. Wesentliche Umweltrisiken sind zum heutigen Zeitpunkt nicht erkennbar. D. Geschäftsverlauf Die bedeutsamen zur internen Steuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren des Konzerns sowie der Gesellschaft sind die "Sales" sowie das auf Grundlage US-amerikanischer Rechnungslegungsvorschriften (US GAAP) ermittelte "Segment Income" (SINC). Der wesentliche Effekt aus der Überleitung der nach US GAAP ermittelten "Sales" ergibt sich aus der Ausweisänderung der Piece Price Einnahmen. Das "Segment Income" ermittelt sich durch "Sales" abzüglich "Costs of Goods/ Service Sold". Von der sich so ergebenden "Gross Margin" werden die "SGA - Selling, General and Administrative Expenses" abgezogen. Dies ergibt dann das "Segment income". Die wesentlichen Unterschiede zur handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung stellen Ausweisänderungen im Bereich der Intercompany Weiterbelastungen wie u.a. Lizenzgebühren sowie Transferpreisanpassungen dar. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach HGB enthält zudem das Finanzergebnis. Zum 30. September 2014 betrugen die Net Sales T€ 112.892 (Vorjahr: T€ 124.603) und das SINC T€ -1.869 (Vorjahr: T€ 3.528). Wichtiger nicht finanzieller Leistungsindikator mit interner Steuerungsrelevanz ist die Arbeitssicherheit, welche zur Minimierung der Arbeitsunfälle in unserem Werk beiträgt und quantitativ durch Dokumentation der Anzahl an Arbeitsunfällen nachgehalten wird. Im Lagebericht des Vorjahres 2012/13 sind wir für das Geschäftsjahr 2013/14 für den Kunden Ford Werke GmbH von einem Umsatzanstieg bei dem Modell Ford Focus ausgegangen. Tatsächlich ergab sich ein deutlicher Umsatzrückgang von T€ 14.086 (T€ 111.047; Vorjahr: T€ 125.133). Haupteinflussfaktor für diesen Rückgang ist der hohe Wettbewerbsdruck in diesem Segment, aufgrund dessen sich die Absatzzahlen anders als geplant für dieses Modell im Berichtsjahr um 10,1% verringert haben. Auch die im Berichtsjahr bekannt gewordene Managemententscheidung unseres Kunden Ford, die Produktion des Modells Ford C-MAX am Standort Saarlouis aufzunehmen, konnte diesen rückläufigen Trend nicht vollständig kompensieren, da der Anlauf der Produktion von Sitzen für das Modell Ford C-MAX erst im Juni 2014 des Berichtsjahres begann. Ein weiterer Faktor für den Rückgang ist dadurch begründet, dass der Neuanlauf des Smart "Fortwo" nicht wie geplant im Mai 2014 erfolgte, sondern erst Ende Juni 2014. Diese zeitliche Verschiebung des Modellanlaufs sowie die geringeren Absatzvolumen in den Anfangsmonaten, führten nicht zum erwarteten Umsatz mit dem Kunden Smart S.A.S, Hambach/ France, wie er im Lagebericht unserer Gesellschaft des Vorjahres 2012/13 prognostiziert war. Die beschriebenen Effekte führen zu dem Ergebnis, dass der tatsächlich realisierte Umsatz sich entgegen der Prognose auf T€ 111.047 (-11,3 %) beläuft. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich trotz des starken Umsatzrückgangs leicht verbessert (Anstieg um T€ 562 auf T€ -3.569), was im Wesentlichen auf die deutlich gesunkenen Allgemeinen Verwaltungskosten zurückzuführen ist. Deren Rückgang ist insbesondere durch gesunkene konzerninterne Weiterbelastungen der "Business Unit" Ford begründet. E. Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage
Der Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14 ist um T€ 14.086 gesunken, dies bedeutet einen Rückgang des Umsatzes um 11,3 %. Die Herstellungskosten haben sich im Vergleichszeitraum unterproportional um T€ 5.940 verringert. Dies entspricht einer Verringerung von 5,1 %. Das Bruttoergebnis vom Umsatz sank infolgedessen im Geschäftsjahr 2013/14 um T€ 8.146 auf T€ 32. Diese Entwicklung führt damit zu einem deutlichen Rückgang der Brutto-Marge von 6,5 % auf 0,03 %. Die rückläufige Umsatzentwicklung ist im Wesentlichen auf den Volumenrückgang um ca. 10,1% bei der Produktion für Sitze für das Modell Ford Focus zurückzuführen. Ein weiterer Effekt für die Abnahme der Umsatzerlöse ist die Verlagerung der Produktion des Modells Ford Kuga im Vorjahr. Durch den Produktionsstart des neuen Modells Ford C-MAX im Juni 2014 wurde dieser rückläufigen Entwicklung der Umsatzerlöse teilweise entgegengewirkt. Die weitere Produktionsaufnahme der Sitze für den Smart "Fortwo" im Juni 2014 des Geschäftsjahres haben ebenfalls zur Kompensation beigetragen. Insgesamt führten die Entwicklungen zum deutlichen Umsatzrückgang. Dabei verminderten sich die Herstellungskosten unterproportional. Dies resultiert insbesondere aus der Produktionsaufnahme von Sitzen für zwei neue Modelle am Standort Saarlouis und den damit verbundenen höheren Anlaufkosten. Das Bruttoergebnis vom Umsatz verschlechterte sich demzufolge von T€ 8.178 um T€ 8.146 auf T€ 32. Die allgemeinen Verwaltungskosten sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 5.681 von T€ 11.401 auf T€ 5.720 deutlich gesunken. Dies ist insbesondere Folge des starken Rückgangs der Konzernumlagen für empfangene Leistungen der Ford Business Unit. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.269 von T€ 680 auf T€ 2.949 deutlich angestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 2.539 für die Erstattung von Konzernumlagen für Vorjahre zurückzuführen. Das negative Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 574 auf T€ -240 verbessert. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2012/13 wurde eine Umgliederung unter den Zinsen und ähnliche Aufwendungen vorgenommen. Die Anpassungen der Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 273 (Vorjahr: T€ 640) für Körperschaft- und Gewerbesteuer Rückstellungen für die Betriebsprüfung 2007 bis 2009 werden im Geschäftsjahr 2014 unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag ausgewiesen. Nähere Anmerkungen hierzu finden sich im Anhang unter den Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung. Die beschriebenen Effekte führen zu einem um T€ 562 verbesserten, weiterhin negativen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ -3.569. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren im Wesentlichen aus Anpassungen der Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 273 (Vorjahr: T€ 640) für Körperschaft- und Gewerbesteuerrückstellungen für die Betriebsprüfung der Jahre 2007 bis 2009. Entsprechend dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag wird der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft in Höhe von T€ 3.841 (Vorjahr: T€ 8.268) von der Johnson Controls GmbH & Co. KG, Espelkamp, ausgeglichen. 2. Finanzlage
Der ausgewiesene Finanzmittelbestand am Ende der Periode spiegelt die Guthaben der Gesellschaft bei Kreditinstituten wider. Der negative Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten im Verbundbereich sowie aus dem Jahresfehlbetrag. Der Effekt wird durch gleichzeitig gestiegene Liefer- und Leistungsforderungen im Verbundbereich sowie mit Dritten verstärkt. Des Weiteren wirken sich im Berichtsjahr die Zunahme der Vorräte und sonstige Vermögensgegenstände ebenfalls erhöhend auf den negativen Cash Flow aus. Diese Entwicklung wird durch die Zunahme der Rückstellungen um T€ 4.065 auf T€ 16.421 teilweise kompensiert. Der negative Cash Flow aus Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 4.579 resultiert insbesondere aus Neuanschaffungen von Technischen Anlagen und Maschinen. Der positive Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit ergibt sich im Wesentlichen aus der Veränderung des Cash-Pool Saldos, da zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling von T€ 20.087 aufgewiesen werden nach Forderungen aus Cash-Pooling von T€ 5.584 im Vorjahr. Diese Entwicklung wird durch den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 11.236 auf T€ 623 teilweise kompensiert. Bei der Beurteilung der Finanzlage ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft in das Cash-Management der Johnson Controls-Gruppe eingebunden ist und sich insbesondere über Konzerngesellschaften finanziert. Des Weiteren werden im Zuge des Risikomanagements die Zahlungsziele der Lieferanten und der Kunden überprüft und falls nötig Handlungsszenarien entwickelt, um die Liquidität sicherzustellen. Die Liquidität war und ist zu keinem Zeitpunkt gefährdet. 3. Vermögenslage Die Vermögensstruktur nach Fristigkeiten stellt sich per 30. September 2014 wie folgt dar:
* Vorjahreswerte wurden angepasst, die Erläuterungen werden im Anhang dargestellt. Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 8.432 von T€ 40.251 auf T€ 48.684 angestiegen. Die Veränderung ist im Wesentlichen auf den Anstieg des kurzfristigen Vermögens in Höhe von T€ 5.044 sowie des langfristigen Vermögens in Höhe von T€ 3.366 zurückzuführen. Die Zunahme des langfristigen Vermögens resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in Höhe von T€ 3.543 in das bewegliche Anlagevermögen (Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung). Dies betrifft die Anschaffung der zwei neuen Produktionslinien Smart im Mai 2014 und Ford C-MAX im Juli 2014. Der Anstieg des kurzfristigen Vermögens ist insbesondere auf die Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Vorräte zurückzuführen. Der Anstieg der Vorräte um T€ 1.018 auf T€ 2.485 resultiert aus der erhöhten Vorratshaltung für die Herstellung der variantenreichen Sitzmodelle des Ford C-MAX. Die Zunahme der sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 1.257 betrifft im Wesentlichen die gestiegenen Forderungen aus ausländischer Umsatzsteuer. Die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.899 betrifft insbesondere den Umsatzanstieg bei Sitzen für das Modell Ford C-MAX im September 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zunahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg des Liefer- und Leistungsverkehrs um T€ 2.614. Daneben beinhalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum Stichtag die Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag des Vorjahres in Höhe von T€ 8.268 sowie des Geschäftsjahres 2013/14 in Höhe von T€ 3.841. Gegenläufig hierzu entwickelte sich der umgeschlagene Saldo des Cash-Pool Kontos. Zum Stichtag bestehen Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling in Höhe T€ 20.087 (VJ Forderungen: T€ 5.584). Des Weiteren sind die sonstigen Vermögensgegenstände aufgrund von ausländischen Umsatzsteuerforderungen um T€ 1.257 von T€ 1.917 auf T€ 3.174 angestiegen. Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur nach Fristigkeiten stellt sich per 30. September 2014 wie folgt dar:
* Vorjahreswerte wurden angepasst. die Erläuterungen werden im Anhang dargestellt. Die Veränderung der Kapitalstruktur resultiert nahezu ausschließlich aus dem Anstieg des kurzfristigen Fremdkapitals. Der deutliche Anstieg des kurzfristigen Fremdkapitals ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 13.667 und die um T€ 4.059 gestiegenen kurzfristigen Rückstellungen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 1.886 angestiegen. Kompensiert wird diese Entwicklung durch den deutlichen Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 11.236. Zurückzuführen ist diese stichtagsbedingte Entwicklung darauf, dass im Vergleich zum Vorjahr, der Saldo des Bankkontos der Bank Mendes Gans N.V., Amsterdam /Niederlande, mit dem Cash-Pool Konto zum Geschäftsjahresende ausgeglichen wurde. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind stark angestiegen, da im Berichtsjahr Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling gegenüber der Johnson Controls GmbH, Burscheid, in Höhe von T€ 20.087 ausgewiesen werden. Gegenläufig hierzu haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr um T€ 7.773 verringert. Die Zunahme der sonstigen kurzfristigen Rückstellungen ist insbesondere mit gestiegenen Rückstellungen für drohende Verluste sowie dem deutlichen Anstieg der Verpflichtungen gegenüber Kunden begründet. Die Entwicklung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist stichtagsbedingt, da im Vorjahr Zahlungen noch vor dem Geschäftsjahresende erfolgten. III. NachtragsberichtZum gegenwärtigen Zeitpunkt sind keine wesentlichen Vorfälle nach dem Bilanzstichtag bekannt. IV. Chancen- , Risiko- und PrognoseberichtA. Risikobericht 1. Risikomanagementsystem Ziel des Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestands-gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der Johnson Controls-Gruppe eingebunden. Darüber hinaus werden durch die Konzerngeschäftsleitung in periodischen Abständen aktuelle Einschätzungen über Risikopotentiale der Gesellschaft vorgenommen und ausgewertet. Hinsichtlich des rechtzeitigen Erkennens von wesentlichen Risiken erfolgt eine regelmäßige Kontrolle der kurz- und langfristigen Unternehmensplanung sowie die regelmäßige Überwachung und Aktualisierung unseres internen Kontrollsystems auch im Zusammenhang mit den Anforderungen der US-Börsenaufsicht. Ein wesentlicher Teil unseres Risikomanagementsystems ist eine detaillierte Finanz- und Budgetplanung zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres. Die Planung wird im Rahmen von quartalsmäßigen Fortschreibungen ("Forecast") an die Änderungen in der Geschäftstätigkeit sowie die Branchenentwicklung und Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes angepasst. Ferner werden im Rahmen der monatlichen Berichterstattung an die Sektor- bzw. Segmentleitung die Abweichungen zu den Planzahlen analysiert, um mögliche Risiken in den Funktionsbereichen frühzeitig zu erkennen. Schließlich werden regelmäßige bereichsübergreifende Kostenmeetings durchgeführt. Die wesentlichen Ergebnisse dieser Besprechungen werden dazu genutzt, die Kontrollen sowie die Effizienz in den Prozessabläufen zu verbessern 2. Risiken Auf Grundlage des dargestellten Risikomanagementsystems erfolgt dabei vor allem eine differenzierte Betrachtung der folgenden Risikokategorien:
Die oben genannten Risikokategorien unterliegen weiterhin einer strengen Überwachung durch die verantwortlichen Organe unserer Gesellschaft. Grundsätzlich ist die Gesellschaft von der europäischen Automobilkonjunktur abhängig und indirekt sehr stark von der weiteren Entwicklung auf den Rohstoff- und Energiemärkten. Risikoorientierte Handlungsszenarien wurden für alle Funktionsbereiche erarbeitet und in einen Maßnahmenkatalog der Johnson Controls-Gruppe eingearbeitet. Im Bedarfsfall können diese zielgerichtet eingesetzt werden. Aufgrund des dargestellten Risikomanagementsystems wurden von uns im Einzelnen insbesondere folgende Risiken identifiziert:
Den Risikograd der identifizierten Risiken schätzen wir als gering ein, da hierauf wie folgt reagiert und diese somit wie dargestellt abgesichert werden. Dem Absatzrisiko, das sich aus Volumenrückgängen sowie auch aus dem Auslaufen von bestehenden Aufträgen oder dem Verlust von Folgeaufträgen ergibt, mit den daraus resultierenden Auslastungsrisiken sowie dem Marktrisiko mit dem daraus resultierenden Kostendruck durch die Kunden wird mittels einer zeitnahen Produktionssteuerung und einer fortlaufenden Überwachung und Planung innerhalb der Johnson Controls-Gruppe entgegengewirkt. Zudem wird versucht, weitere Aufträge sowie insbesondere Folgeaufträge zu akquirieren, um dem Auslastungsrisiko entgegen zu wirken. In diesem Zusammenhang unterliegt auch das Risiko von Standortverlagerungen von Kunden ins Ausland einer genauen Überwachung. Dem Insolvenzrisiko bei Lieferanten wird durch ein zeitnahes Lieferantenmanagement entgegengewirkt. Es wird versucht, der Abhängigkeit von Lieferanten durch Erweiterung des Lieferantenkreises entgegenzuwirken. Zudem unterliegt das Insolvenzrisiko bei Lieferanten einer gesonderten Überwachung durch das Management. Hier werden in ständiger Aktualisierung Handlungsszenarien erarbeitet. Damit das Unternehmen fortbestehen und sich entwickeln kann, müssen wir hochqualifizierte Manager und Mitarbeiter einstellen, halten und weiterbilden. Nur mit diesen Führungsqualitäten und -kapazitäten und dem dazugehörigen Wissen und der Erfahrung können wir unsere Ziele erreichen und den strategischen Plan ausführen. Organisatorische Änderungen und Änderungen im Reporting können zu einer erhöhten Fluktuation führen. Zusätzlich kann eine erhöhte Fluktuation oder das Unvermögen, qualifizierte Mitarbeiter anzuwerben oder zu halten, einen negativen Effekt auf das operative Ergebnis haben. Personalrisiken aus der Fluktuation von Leistungsträgern begegnen wir durch umfangreiche Förderungsmaßnahmen und regelmäßig stattfindenden Performance-Reviews. Das Vergütungssystem wird durch externe Berater begutachtet. Unter Vorbehalt der üblichen branchenbedingten Geschäftsrisiken, den vorgenannten Risiken sowie den aktuellen Entwicklungen sehen wir zur Zeit keine weiteren besonders hervorzuhebenden, insbesondere keine bestandsgefährdenden Risiken. Der Fortbestand des Unternehmens ist nicht gefährdet. B. Chancenbericht Durch die ausgeprägte Kundenorientierung und eine intensive Zusammenarbeit innerhalb der Johnson Controls-Gruppe wird versucht, in den Seating-Werken die Voraussetzungen dafür zu schaffen, neue nicht geplante Aufträge von Automobilherstellern zu erhalten. Dabei werden Möglichkeiten sondiert, den Kundenkreis auf weitere Endhersteller zu erweitern. Überdies wird durch permanente Kostensenkungsmaßnahmen und die kontinuierliche Verbesserung der Fertigungsprozesse die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Gesellschaft gestärkt. Wir sehen die Konzentration von Einkaufsvolumina über sämtliche Unternehmensbereiche der Johnson Controls-Gruppe, an denen unsere Gesellschaft entsprechend partizipiert, die Überarbeitung und Bewertung des Produktportfolios mit der Konzentration auf die Kernkompetenzen des Unternehmens sowie die Umsetzung des "One Piece Flow" Produktionskonzeptes (d.h. Verantwortung für die Produktion des Produktes) als Chance zur Realisierung von weiteren Kostenvorteilen. Außerdem versuchen wir verstärkt, die Lieferanten auf das Konsignationsprinzip umzustellen, wodurch der Eigentumsübergang der Rohmaterialien erst im Augenblick der Lagerentnahme erfolgt. Insgesamt werden die Chancen als realistisch angesehen. Weitere neue Aufträge für die Facelift-Modelle von Ford Focus und Ford C-MAX konnten im Geschäftsjahr 2014/15 gewonnen werden. Zudem laufen derzeit Ausschreibungsprozesse, bei denen wir unsere Chancen als realistisch, bei den Folgeaufträgen sogar als gut einschätzen. C. Prognosebericht Wie unter Abschnitt II. D. "Geschäftsverlauf" dargestellt sind die bedeutsamen zur internen Steuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren des Konzerns sowie der Gesellschaft die "Sales" sowie das auf Grundlage US-amerikanischer Rechnungslegungsvorschriften (US GAAP) ermittelte "Segment Income" (SINC). Dies entspricht grundsätzlich dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, jedoch ohne das darin enthaltene Finanzergebnis und die Restrukturierungsaufwendungen. Der Standort Saarlouis spielt in den langfristigen Zukunftsplänen der Ford Werke GmbH, Köln, eine wichtige Rolle innerhalb Europas. Hier werden seit dem Geschäftsjahr 2010/11 alle Modellvarianten des Fords Focus gefertigt. Dies spiegelt sich auch im Hinblick auf die Produktionsverlagerung des Modells Ford C-MAX an dem Standort Saarlouis wider. Daneben sind die Produktionen der Sitze für das Facelift-Modell des Ford Focus seit Oktober 2014 und des Ford C-MAX seit April 2015 angelaufen. Die Gesellschaft nimmt derzeit an dem Ausschreibungsprozess für den Folgeauftrag des Modells Ford Focus ab dem Jahre 2018 teil, bei dem mit einer zeitnahen Entscheidung gerechnet wird. In Bezug auf den Neukunden Smart S.A.S, Hambach/ Frankreich, mit dem Modell Smart "Fortwo" am Standort Saarlouis wird mit heutigem Kenntnisstand ein Volumenanstieg aufgrund der Markteinführung des Elektromodells des Smart "Fortwo" im Geschäftsjahr 2016 erwartet. Zudem wurde am Standort Saarlouis im Juni 2015 die Produktion der US-amerikanischen Version des Smart "Fortwo" aufgenommen. Bei einer andauernden konstanten Entwicklung der Absatz- und Zulassungszahlen in Europa erwarten wir für das Geschäftsjahr 2014/15 insgesamt einen Anstieg der Netsales um annähernde 50 %. Dies beruht insbesondere auf der getroffenen Annahme, dass sich das Produktionsvolumen beim Kunden Ford weiterhin auf dem Niveau wie im Geschäftsjahr 2013/14 bewegt. Unter den gleichen Rahmenbedingungen planen wir zudem im folgenden Geschäftsjahr 2014/15 für das Geschäft mit dem Kunden Smart S.A.S, Hambach/ Frankreich einen signifikanten Anstieg und damit nahezu Verdopplung der Netsales. Diese Prognose basiert derzeit noch auf der Annahme eines Produktionsvolumens pro Tag, das bisher aber noch deutlich über dem tatsächlich nach Anlauf erreichten Volumen liegt. Zudem liegt der Prognose zugrunde, dass im Geschäftsjahr 2014/15 die Facelift-Modelle von Ford angelaufen sind und dass die Produktion der Sitze für die US-amerikanische Version des Smart im Berichtsjahr 2014/15 startet. Insgesamt erwarten wir im Geschäftsjahr 2014/15 daher eine positive Ergebnisentwicklung mit einem im Vergleich zum Berichtsjahr positivem Segment Income (SINC) im niedrigen einstelligen Millionenbereich. Unter der Annahme, dass sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Automobilbranche nicht wesentlich verschlechtern, erwarten wir für das Geschäftsjahr 2015/16 dann einen weiteren Anstieg der Netsales im hohen einstelligen Prozentbereich. Bei der voraussichtlichen Entwicklung gehen wir weiterhin von der Annahme aus, dass sich das Produktionsvolumen bei unserem Kunden Ford auf konstantem Niveau hält sowie in Bezug auf unseren Kunden Smart sogar leicht ansteigt. Neben den oben bereits dargestellten positiven Effekten aufgrund der Facelift-Modelle bei Ford sowie des Produktionsstartes des US-amerikanischen Modells bei Smart, ist im Geschäftsjahr 2015/16 die Markteinführung des Elektromodells von Smart geplant. Wir erwarten daher für das Geschäftsjahr 2015/16 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2014/15 ebenfalls ein leicht verbessertes positives SINC. Wir gehen davon aus, dass die Arbeitssicherheit im Geschäftsjahr 2014/15 auf unverändert hohem Niveau verbleibt und sich somit keine Arbeitsunfälle in unserem Werk ereignen.
Saarlouis, den 30. Juni 2015 Die Geschäftsführung Dr. Reiner Spatke Johannes Roters Brian James Cadwallader Brian John Stief
1 Vgl. Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose (Hg.)
- Deutsche Wirtschaft stagniert - Jetzt
Wachstumskräfte stärken. Bezug: ifo Institut,
München, Externe Publikationen, Halle (Saale) Herbst
2014 (9.10.2014); Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie, Schlaglichter der Wirtschaft, Monatsbericht 11/14
vom 4. November 2014.
BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Johnson Controls Schwalbach GmbH wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Er wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie der Regelungen des Gesellschaftsvertrags der Gesellschaft aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) aufgestellt. Zwischen der Johnson Controls Schwalbach GmbH, Saarlouis, und der Johnson Controls GmbH & Co. KG, Espelkamp, besteht seit dem 19. September 2001, mit Wirkung vom 1. Oktober 2000, ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Johnson Controls GmbH & Co. KG, Espelkamp, und der Johnson Controls Schwalbach GmbH, Saarlouis wurde mit Datum vom 6. August 2014 und Wirkung zum 1. Oktober 2013 neu gefasst. Aus steuerlicher Sicht besteht mit der Johnson Controls GmbH & Co. KG, Espelkamp, eine umsatz-, gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft. Dementsprechend fielen auf Ebene unserer Gesellschaft keine Ertragsteuern für das Geschäftsjahr 2012/13 an, mit Ausnahme der Steuerbelastung auf den Minderheitsausgleichsanspruchs von € 2.556,46, zahlbar an die Johnson Controls GmbH, Burscheid, der vor Ergebnisabführung zu leisten ist und somit zu entsprechenden Ertragsteuern auf Ebene unserer Gesellschaft führt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. Gesellschafter des Unternehmens Das gezeichnete Kapital beträgt TDM 50 (T€ 26). Am 30. September 2014 werden die Anteile am Kapital unserer Gesellschaft von den folgenden Gesellschaftern gehalten:
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungen Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Nach § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB waren für die Aufstellung der einzelnen Posten des Jahresabschlusses die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter € 150. Diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für das bewegliche Anlagevermögen wurde die lineare Abschreibungsmethode gewählt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzelnen zuzuordnenden Anschaffungsnebenkosten und die nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Sie werden beginnend im Jahr des Zugangs über 5 Jahre mit 20 % abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten unter € 150 werden direkt im Aufwand erfasst. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft wird zum Nennbetrag bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet und nach der Projected Unit Credit Methode (PUC) ermittelt. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 3,06% p.a. (Vorjahr: 3,87%) und auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potentielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Der dabei pauschal berechnete Betrag für die Rückstellung für Mitarbeiter, die am Bilanzstichtag aufgrund ihres Alters und der tariflich getroffenen Vereinbarung in die Altersteilzeit eintreten können, beträgt T€ 481 (Vorjahr: T€ 311). Zur gesetzlich vorgeschriebenen Sicherung von Wertguthaben für Altersteilzeit nach dem Blockmodell der Altersteilzeit ist seit Juli 2004 zwischen der Erste JCI Holding GmbH, Burscheid, und der Commerzbank AG die Übernahme zur selbstschuldnerischen Bürgschaft für die Altersteilzeitansprüche der Arbeitnehmer der Konzerngesellschaften vertraglich geregelt worden. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Die unterjährige Verbuchung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Steuern Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die Johnson Controls GmbH & Co. KG, Espelkamp, als Organträgerin, d.h. tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden latente Steuern auf temporäre Differenzen der Organgesellschaften im Abschluss dieser Gesellschaft erfasst. Die Betriebsprüfung beabsichtigte den Ergebnisabführungsvertrag im Jahr 2009 nicht zu berücksichtigen. Die Diskussionen wurden im Jahre 2015 fortgesetzt. Ein abschließendes Ergebnis der Diskussion mit dem Finanzamt liegt derzeit noch nicht vor. II. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist gemäß § 240 Abs. 2 HGB in einer Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
*Vorjahreszahlen wurden angepasst. Die Restlaufzeiten der sämtlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr - bis zu einem Jahr. Um eine konzerneinheitliche Darstellung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zu gewährleisten wurden die Vorjahreswerte angepasst. Die vorgenommenen Anpassungen bei den Vorjahreswerten führen insbesondere zu einer detaillierten Darstellung der Forderungen gegen verbundenen Unternehmen sowie gegen die Gesellschafter. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Forderungen gegen die Gesellschafterin Johnson Controls GmbH & Co. KG, Espelkamp, aus Ergebnisabführung von T€ 12.109 (Vorjahr: T€ 8.268). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Vorjahr Forderungen gegen die Gesellschafterin und Cash-Pool Führerin Johnson Controls GmbH, Burscheid aus Cash-Pooling von T€ 5.584. Alle übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich den laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 2.878; Vorjahr: T€ 265). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 3.173 (Vorjahr: T€ 1.917) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus ausländischer Umsatzsteuer in Höhe von T€ 3.022 (Vorjahr: T€ 1.845). 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen im Voraus gezahlte Urlaubsgelder in Höhe von T€ 82 (Vorjahr: T€ 59). 4. Eigenkapital Das Eigenkapital beträgt unverändert T€ 80. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2000 besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Mehrheitsgesellschafterin Johnson Controls GmbH & Co. KG, Espelkamp. Der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Johnson Controls GmbH & Co. KG, Espelkamp, und der Johnson Controls Schwalbach GmbH, Saarlouis wurde mit Datum vom 6. August 2014 mit Wirkung zum 1. Oktober 2013 neu gefasst. 5. Steuerrückstellungen
Die Steuerrückstellungen betragen zum Stichtag T€ 4.933 (Vorjahr: T€ 4.385) und beinhalten im Wesentlichen Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuer Rückstellungen für die Betriebsprüfung 2007 bis 2009 in Höhe von T€ 4.076 (Vorjahr: T€ 4.385). Des Weiteren betreffen sie Rückstellungen für veranlagte Körperschaftsteuer auf die Minderheitsausgleichsansprüche für die Geschäftsjahre 2012/13 und 2013/14. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen der Gesellschaft setzen sich wie folgt zusammen:
7. Verbindlichkeiten Verbindlichkeit s spiegel (Angaben in T€)
* Das Vorjahr wurde angepasst. Um eine konzerneinheitliche Darstellung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen zu gewährleisten, wurden die Vorjahreswerte angepasst. Die vorgenommenen Anpassungen bei den Vorjahreswerten führen insbesondere zu einer detaillierten Darstellung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gegen die Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von T€ 3.202 (Vorjahr: T€ 2.544) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Johnson Controls GmbH & Co. KG, Espelkamp. Diese resultieren insbesondere aus Verbindlichkeiten aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von T€ 2.992 (Vorjahr: T€ 1.638) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 210 (Vorjahr: T€ 0). Des Weiteren sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin und Cash-Pool Führerin, Johnson Controls GmbH, Burscheid, in Höhe von T€ 21.242 (Vorjahr: T€ 6.554) enthalten. Diese betreffen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 20.087 (Vorjahr: Forderung T€ 5.584) aus Cash-Pooling und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.155 (Vorjahr: T€ 6.536) sowie aus dem Ausgleichsanspruch in Höhe von T€ 21 (Vorjahr: T€ 18). Alle übrigen Verbindlichkeiten betreffen den laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Regionen wie folgt:
Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 111.047 entfallen insbesondere auf Erlöse aus dem Liefervertrag mit der Ford-Werke GmbH, Saarlouis, und aus Lieferungen von Teilen an das Ford-Werk in St. Petersburg/ Russland. Die Umsatzerlöse beinhalten zudem Erlöse aus dem Liefervertrag mit der Daimler AG, Sindelfingen. Es handelt sich bei den gesamten Umsatzerlösen ausschließlich um Erlöse aus dem Vertrieb von Komplettsitz-Systemen sowie Einzelteilen zur Sitzfertigung. 2. Material- und Personalaufwendungen
3. Vertriebskosten Die Vertriebskosten umfassen ausschließlich Frachtkosten in Höhe von T€ 541 (Vorjahr: T€ 509). 4. Allgemeine Verwaltungskosten Die allgemeinen Verwaltungskosten resultieren im Wesentlichen in Höhe von T€ 5.720 (Vorjahr: T€ 11.401) aus Aufwendungen für Konzernumlagen für empfangene Leistungen. 5. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich im Wesentlichen aus periodenfremden Erträgen aus der Rückerstattung von konzerninternen Weiterbelastungen für Lizenzgebühren aus den Jahren 1998 - 2006 von T€ 2.434 (Vorjahr: T€ 200) sowie Erträgen aus konzerninternen Weiterbelastungen von T€ 401 (Vorjahr: T€ 480) zusammen. 6 . Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Verluste aus Abgängen des Anlagevermögens T€ 18 (Vorjahr: T€ 0) sowie Aufwendungen aus Kursverlusten in Höhe von T€ 23 (Vorjahr: T€ 6) und Bankgebühren in Höhe von T€ 5 (Vorjahr: T€ 4). Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betrugen im Geschäftsjahr T€ 2 (Vorjahr: T€ 0). 7 . Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinserträge auf Guthaben bei Kreditinstituten. 8 . Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen resultieren in Höhe von T€ 32 (Vorjahr: T€ 39) aus der Aufzinsung von Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit und in Höhe von T€ 83 (Vorjahr: T€ 154) aus der Verzinsung des Saldos bei der Bank Mendes Gans N.V., Amsterdam /Niederlande. Des Weiteren betreffen die Zinsaufwendungen solche an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 125 (Vorjahr: T€ 0) aus der Verzinsung des Cash-Pool-Kontos. 9 . Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Eine steuerliche Organschaft mit der Gesellschafterin Johnson Controls GmbH & Co. KG, Espelkamp, für Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer liegt vor (siehe hierzu auch unter Ergebnisabführungsvertrag). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren im Wesentlichen aus der Erhöhung der Rückstellung für Zinsaufwendungen für die Körperschaft- und Gewerbesteuer Rückstellungen in Höhe von T€ 273 (Vorjahr: T€ 640) aus der Betriebsprüfung 2007 bis 2009. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis der periodenfremden Aufwendungen für Zinsen aus der Betriebsprüfung 2007 bis 2009 in Höhe von T€ 640 unter den sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen. 1 0 . Verlustübernahme Entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag 6. August 2014 und mit Wirkung zum 1. Oktober 2013 neu gefasst wurde, wird der Fehlbetrag der Gesellschaft in Höhe von T€ 3.841 (Vorjahr: T€ 8.268) von der Johnson Controls GmbH & Co. KG, Espelkamp, ausgeglichen. IV. Sonstige Angaben1. Haftungsverhältnisse Aufgrund der Nachtragsvereinbarung zur Cash-Pool-Vereinbarung zwischen der Commerzbank AG und der Cash-Pool Führerin, Johnson Controls GmbH ergibt sich eine gesamtschuldnerische Mithaftung aller Cash-Pool-Teilhaber für die Cash-Pool-Verbindlichkeiten der Johnson Controls GmbH gegenüber der Commerzbank AG. Diese valutiert zum 30. September 2014 auf € 0. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe:
Bei den Leasing- und Mietverträgen handelt es sich um sogenannte Operating Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Vermögensgegenstände führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. 3. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2013/14 waren:
Zudem sind Herr Brian James Cadwallader, Generalsekretär und Rechtsvorstand, Johnson Controls Inc., Milwaukee, Wisconsin / USA, mit Beschluss vom 1. Oktober 2014 und Wirkung ab dem 1. Oktober 2014 sowie Herr Brian John Stief, CFO, Johnson Controls Inc., Milwaukee, Wisconsin / USA, mit Beschluss vom 1. Dezember 2014 und Wirkung ab dem 1. Dezember 2014 zu Geschäftsführern bestellt worden. 4. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführung erhält für Ihre Tätigkeit keine Vergütung von der Gesellschaft. 5. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
6. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr wurden folgende Aufwendungen des zur Prüfung des Jahresabschlusses zum 30. September 2014 bestellten Abschlussprüfers erfasst (§ 285 Nr.17 HGB):
7. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen Das Unternehmen hatte Geschäftsbeziehungen mit verbundenen Unternehmen. Die Transaktionen mit diesen nahestehenden Unternehmen resultieren aus dem normalen Lieferungs- und Leistungsaustausch. Der Umfang der Geschäftsbeziehungen ist in nachfolgender Tabelle dargestellt:
8. K onzernverhältnisse Der Jahresabschluss unseres Unternehmens wird in den Konzernabschluss der Johnson Controls Inc., Milwaukee, Wisconsin/ USA, einbezogen: Als verbundenes Unternehmen werden entsprechend der Definition des § 271 Abs. 2 HGB alle zum Konsolidierungskreis der Johnson Controls Inc. zu rechnenden Tochter- und Mutterunternehmen angesehen. Der Konzernabschluss ist erhältlich bei: Johnson Controls Inc., Attn.: Shareholder Services X-32, 5757 N. Green Bay Avenue, P.O. Box 591, Milwaukee, WI 53201 USA, Tel. 001-414-228-2362 oder -2135
Saarlouis, den 30. Juni 2015 Die Geschäftsführung Dr. Reiner Spatke Johannes Roters Brian James Cadwallader Brian John Stief Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Johnson Controls Schwalbach GmbH, Saarlouis, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2013 bis 30. September 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 30. Juni 2015 PricewaterhouseCoopers
Hans-Peter Kreibich, Wirtschaftsprüfer ppa. Christian Dennler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde noch nicht festgestellt. |
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