Stadtwerke Zwiesel

Zwiesel

Stammdaten

Register
Amtsgericht Deggendorf HRA 2499
Eingetragen
19.10.2010
Branche
Betrieb von SportanlagenBetrieb von KläranlagenElektrizitätsverteilung
Gegenstand
Versorgung des Gemeindegebietes mit Strom, Wasser und Wärme sowie der Betrieb des Skiliftes Glasberg, des Zwieseler Erholungsbades mit angegliederter Sauna und der Betrieb von Reisemobilstellplätzen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Probst
seit 9.12.2024
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stadtwerke Zwiesel

Zwiesel

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

Aktivseite

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 60.622,35 116
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 3.316.524,57 3.517
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 262.634,74 261
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen, Betriebsvorrichtungen 730.255,16 770
4. Verteilungsanlagen 7.272.776,53 6.715
5. Streckenausrüstung 1.190,00 2
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 390.400,87 389
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 230.062,50 12.203.844,37 228
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 2.556,00 3
12.267.022,72 12.001
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 513.906,26 474
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.099.166,28 1.641
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 5.633,54 EUR im Vorjahr 5.633,54 EUR
2. Forderungen an die Stadt 113.879,02 122
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 EUR im Vorjahr 0,00 EUR
3. Sonstige Vermögensgegenstände 673.765,75 260
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 EUR im Vorjahr 0,00 EUR
1.886.811,05
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.096.125,23 703
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.904,82 2
17.765.770,08 15.203

Passivseite

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 1.022.583,76 1.023
II. Rücklagen
1. Allgemeine Rücklagen 42.684,57 43
2. Zweckgebundene Rücklagen 12.657.026,08 11.927
12.699.710,65
III. Gewinne und Verluste
Gewinne und Verluste aus Vorjahren -3.532.106,00 -2.698
Verrechnung mit allgemeiner Rücklage 0,00 0
-3.532.106,00
Jahresergebnis -129.690,32 -3.661.796,32 -834
10.060.498,09 9.461
B. Empfangene Ertragszuschüsse 0,00 0
C. Rückstellungen
I. Steuerrückstellungen 0,00 0
II. Sonstige Rückstellungen 409.739,00 409.739,00 512
D. Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.078.243,59 3.277
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 284.878,59 EUR im Vorjahr 232.591,25 EUR
davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr 3.793.365,00 EUR im Vorjahr 3.044.746,50 EUR
II. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.148.769,96 907
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.148.769,96 EUR im Vorjahr 906.720,48 EUR
davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr 0,00 EUR im Vorjahr 0,00 EUR
III. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 44.710,25 172
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 44.710,25 EUR im Vorjahr 172.538,66 EUR
davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr 0,00 EUR im Vorjahr 0,00 EUR
IV. Sonstige Verbindlichkeiten 2.023.809,19 874
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.023.809,19 EUR im Vorjahr 873.722,31 EUR 7.295.532,99
davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr 0,00 EUR im Vorjahr 0,00 EUR
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.754,84 EUR im Vorjahr 4.836,48 EUR
davon aus Steuern 160.667,12 EUR im Vorjahr 181.791,12 EUR
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0
17.765.770,08 15.203

Gewinn- und Verlustrechnung 2023

Vorjahr
EUR EUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse
a) aus Stromlieferungen 8.179.770,69 6.546
abzüglich Stromsteuer -351.541,43 -314
b) aus Wasserlieferungen 1.150.039,03 1.177
c) aus Wärmelieferungen 327.650,95 263
d) aus Badeintritt und Sauna 615.830,56 502
e) aus Skiliftbetrieb 209,66 11
f) aus Reisemobilstellplatz 15.305,15 0
g) Nebengeschäftserträge 191.406,20 10.128.670,81 198 8.383
2. Aktivierte Eigenleistungen 76.408,25 84
3. Sonstige betriebliche Erträge 145.852,22 173
10.350.931,28 8.640
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, bezogene Waren 5.667.084,66 4.774
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 916.569,50 901
6.583.654,16 5.675
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.591.388,19 1.516
b) Soziale Aufwendungen und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 447.373,67 431
davon für Altersversorgung: 124.088,74 EUR im Vorjahr: 123.134,88 EUR 2.038.761,86 1.947
6. Abschreibungen 921.763,67 856
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 871.477,27 959
-64.725,68 -797
8. Zinsen und ähnliche Erträge 9.003,27 1
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 66.924,93 29
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: 0,00 EUR im Vorjahr: 0,00 EUR
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 0
11. Ergebnis nach Steuern -122.647,34 -825
12. Sonstige Steuern 7.042,98 9
13. Jahresergebnis -129.690,32 -834

Anhang 2023

Angaben und Begründungen zur Form und Darstellung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung

A.) ALLGEMEINE ANGABEN

Die Stadtwerke Zwiesel mit Sitz in 94227 Zwiesel (Anschrift Fürhaupten 9) sind ein Sondervermögen der Stadt Zwiesel ohne eigene Rechtspersönlichkeit gemäß Art. 88 Bayerische GO. Der Eigenbetrieb wurde im Handelsregister beim Amtsgericht Deggendorf unter der Nummer HRA 2499 eingetragen.

Der Eigenbetrieb Stadtwerke Zwiesel unterliegt dem § 6b Abs. 3 EnWG. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der Bayerischen Eigenbetriebsverordnung (EBV) und den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften in der Fassung des Bilanzrichtlinien- Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anlagennachweis lagen die Formblätter der Verwaltungsvorschriften zur Eigenbetriebsverordnung (VwvEBV) zugrunde.

Die Stadtwerke bestehen aus den Teilbereichen Stromnetze, Stromhandel mit Stromerzeugung, Messstellenbetrieb, Wasserversorgung, Fernwärmeversorgung, Freizeitbad, Sauna, Skilift und seit 2022 dem neuen Bereich Reisemobilparkplätze.

B.) BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen Bewertungsvorschriften gemäß den §§ 252 bis 256 HGB erstellt.

Die Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsmethoden werden stetig angewandt.

In Anlage 1 wird die Überführung des Anlagevermögens von 2022 zu 2023 dargestellt. Aufgrund von Umbuchungen zwischen den einzelnen Anlageklassen des Sachanlagevermögens hat sich eine Diskrepanz zwischen den Endbeständen 2022 zu den Anfangsbeständen 2023 innerhalb der Gruppen ergeben. Die Summe des (Sach-)Anlagevermögens ist unverändert.

Das auf die Wärmeversorgung entfallende Anlagevermögen wurde bis zum Geschäftsjahr 2018 handelsrechtlich außerplanmäßigen Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB unterworfen, so dass das in Vorjahren (bis 2018) zugegangene abnutzbare Vermögen der Fernwärmeversorgung vollständig im Wert berichtigt ist. Die im Verhältnis hierzu unwesentlichen Zugänge der Geschäftsjahre 2019 bis 2023 wurden abweichend hiervon erstmals wieder planmäßig abgeschrieben.

Die Wertansätze der Bilanz zum 31.12.2022 wurden zum 01.01.2023 unverändert übernommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Das Anlagevermögen wird überwiegend nach der linearen Methode abgeschrieben. Für Verteilungsanlagen der Strom- und Wasserversorgung mit den Zugangsjahren 1995 bis 2000 kommt auch die degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die lineare Abschreibungsmethode kommt bei den gemeinsamen Anlagen und den Freizeitanlagen (Bäder und Skilift) zur Anwendung. Außerdem werden die Wirtschaftsgüter linear abgeschrieben, von denen in der Vergangenheit Sonderabschreibungen nach dem Zonenrandförderungsgesetz geltend gemacht wurden.

Die steuerliche Abschreibungsmethode gemäß § 6 Abs. 2a EStG (Sammelposten geringwertiger Wirtschaftsgüter) wird auch in den handelsrechtlichen Jahresabschluss übernommen.

Die Stundensätze für aktivierte Eigenleistungen werden mit einem einheitlichen Stundensatz je Geschäftsbereich Strom bzw. Wasser bewertet. Hinzu kommt ein Gemeinkostenzuschlag in Höhe von 16,0 %.

Das Umlaufvermögen wird höchstens mit den Anschaffungskosten und gegebenenfalls mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die empfangenen Ertragszuschüsse wurden seit dem 01.01.2003 nicht mehr passiviert, sondern direkt von den Anschaffungs- und Herstellungskosten des damit finanzierten Anlagevermögens abgesetzt. Ab dem 01.01.2021 vermindern die Baukostenzuschüsse die Anschaffungs- und Herstellungskosten und werden sofort in Abzug gebracht. Die Bewertungsstetigkeit wird somit eingehalten. Der Ausweis der Ertragszuschüsse im zusammengefassten Anlagennachweis wird ab dem Geschäftsjahr 2023 nicht mehr als Wertminderung entsprechend den Abschreibungen dargestellt, sondern als Absetzung unter den Anschaffungs- und Herstellkosten.

Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze errechnet. Als Rechnungszinssatz wurden 1,03 % (im Vorjahr 0,51 %) angesetzt, jährliche Einkommenssteigerungen wurden mit 3,00 % (im Vorjahr 3,00 %) berücksichtigt.

Zu passivierende Verpflichtungen für Pensionsanwartschaften oder ähnliche Verpflichtungen bestehen nicht.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Für die Abzinsung der Rückstellungen wurde grundsätzlich das Barwertverfahren herangezogen. Bei einer Laufzeit von über einem Jahr wird grundsätzlich der von der Bundesbank für den jeweiligen Abschlussstichtag ermittelte und der jeweiligen Restlaufzeit entsprechende durchschnittliche Marktzinssatz als Abzinsungssatz zugrunde gelegt. Unverzinsliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessener Höhe ab.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag bewertet.

Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten, die umzurechnen waren, sind in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nicht enthalten.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wird die Stromsteuer offen von den Umsatzerlösen abgesetzt; die an das Hauptzollamt abzuführende Stromsteuer erscheint deshalb nicht - abgesehen von der Stromsteuer auf die Verbräuche des Eigenbetriebs - innerhalb der Aufwendungen.

C.) ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Aktivseite

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Gruppen des Anlagevermögens nach Anschaffungs- und Herstellungskosten mit den dazugehörigen Abschreibungen geht aus nachfolgendem Anlagennachweis hervor; der Anlagennachweis ist Bestandteil dieses Anhanges.

Investitionen in das immaterielle Vermögen entfallen hauptsächlich auf Anwendersoftware des Vertriebs (4 T€).

Die Zugänge der Grundstücke und der grundstücksgleichen Rechte mit Betriebsbauten setzen sich überwiegend aus den Nacharbeiten für den Reisemobilstellplatz (3 T€) zusammen.

Die Zugänge bei den fertigen Sachanlagen betreffen die Verteilungsanlagen der Versorgungsbetriebe Strom 799 T€ (im Vorjahr 649 T€), Wasser 192 T€ (im Vorjahr 523 T€) und Wärme 11 T€ (im Vorjahr 8 T€).

Darin enthalten sind Umbuchungen von den Anlagen im Bau auf die fertigen Sachanlagen. Diese entfallen im Wesentlichen auf Verteilungsanlagen der Stromversorgung (208 T€) sowie der Wasserversorgung (133 T€).

Die Zugänge der Betriebs- und Geschäftsausstattung und der maschinellen Anlagen entfallen hauptsächlich auf drei Fahrzeuge (75 T€).

Bei den Anlagen im Bau und Anzahlungen verzeichnet die Stromversorgung Zugänge für Kabelverlegungsarbeiten (17 T€) und für den Neubau eines E-Werkes am Stadtpark (23 T€). Bei der Wasserversorgung kamen 47 T€ für den Ausbau des Leitungsnetzes und bei der Wärmeversorgung 22 T€ für den Ausbau des Fernwärmenetzes hinzu. Im Bereich des Bades wurden 3 T€ für den Neubau des BHKW geleistet.

Die in den Vorräten erfassten Bau- und Installationsstoffe werden grundsätzlich zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen und ggf. mit dem zum Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten überwiegend mit 1.231 T€ (im Vorjahr 1.295 T€) die zum Jahresende noch offenen Erlöse aus Strom- und Wasserlieferungen (inklusive Abwassergebühreneinhebung für die Stadt) sowie das Netznutzungsentgelt des Strom-Netzbereichs mit diversen Umlagen und Konzessionsabgabe. Langfristig gestundete Herstellungsbeiträge der Wasserversorgung wurden unverändert in 2023 innerhalb der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um den Zinsanteil für 40 Jahre wertberichtigt.

Innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände werden als wesentliche Posten ein Erstattungsanspruch des Stromvertriebs (51 T€), noch nicht abzugsfähige Vorsteuer (64 T€) sowie zum Stichtag noch nicht gutgeschriebene Einnahmen des Bades (28 T€) ausgewiesen.

Passivseite

Das Stammkapital blieb mit 1.023 T€ unverändert. Es entspricht dem in § 1 Abs. 3 der Betriebssatzung festgelegten Wert.

Der zweckgebundenen Rücklage wurden Einlagen der Stadt von 730 T€ (im Vorjahr 822 T€) für Defizite der Freizeitanlagen zugeführt. Deshalb nahm der Posten auf 12.700 T€ (im Vorjahr 11.970 T€) zu.

Innerhalb der sonstigen Rückstellungen werden für die Altersteilzeit 156 T€ (im Vorjahr 68 T€), für die Urlaubs- und Überstunden 134 T€ (im Vorjahr 133 T€), für die Beratung bzw. Prüfung der Jahresabschlüsse 52 T€ (im Vorjahr 76 T€), für den energiewirtschaftlichen Bereich 19 T€ (im Vorjahr 193 T€), für die Erstellung des Jahresabschlusses 36 T€ (im Vorjahr 32 T€) und für die Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen 10 T€ (im Vorjahr 10 T€) eingestellt.

Übersicht zur Fristigkeit der Verbindlichkeiten zum 31.12.2022 bzw. 31.12.2023:

2022 Restlaufzeit < 1 Jahr Restlaufzeit 1 Jahr bis 5 Jahre Restlaufzeit > 5 Jahre Summe
- € - -€- - € - -€-
D.I Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 232.591,25 889.216,00 2.155.530,50 3.277.337,75
D.II. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 906.720,48 0,00 0,00 906.720,48
D.III. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 172.538,66 0,00 0,00 172.538,66
D.IV. Sonstige Verbindlichkeiten 873.722,31 0,00 0,00 873.722,31
Summe : 2.185.572,70 889.216,00 2.155.530,50 5.230.319,20
2023 Restlaufzeit < 1 Jahr Restlaufzeit 1 Jahr bis 5 Jahre Restlaufzeit > 5 Jahre Summe
- € - -€- -€- - € -
D.I. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 284.878,59 1.096.288,00 2.697.077,00 4.078.243,59
D.II. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.148.769,96 0,00 0,00 1.148.769,96
D.III. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt 44.710,25 0,00 0,00 44.710,25
D.IV. Sonstige Verbindlichkeiten 1.526.868,61 0,00 0,00 1.526.868,61
Summe : 3.005.227,41 1.096.288,00 2.697.077,00 6.798.592,41

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. Im Geschäftsjahr war eine Darlehensaufnahme von 1.253 T€ (im Vorjahr 1.314 T€) zu verzeichnen. Die Tilgungen betrugen 452 T€ (im Vorjahr 189 T€). Die Zinsabgrenzung ist mit 7 T€ (im Vorjahr 8 T€) enthalten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten im Wesentlichen die Netznutzung des vorgelagerten Netzes, den Strombezug für den Vertrieb, EEG-Abrechnungssalden gegenüber dem Übertragungsnetzbetreiber sowie Bau- und Unterhaltsleistungen für die Verteilungsanlagen.

Besondere Sicherheiten wurden für die bilanzierten Verbindlichkeiten nicht gewährt.

Mitzugehörigkeiten

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten auch der Höhe nach untergeordnete Forderungen aus Strom- und Wasserabrechnung von Verbrauchstellen der Stadt, die dem Bilanzposten B.II.2. zuzurechnen sind.

Die Verbindlichkeit aus Umsatzsteuer von 161 T€ (im Vorjahr 141 T€) - Passivposten D.IV. - ist wegen der gemeinsamen Veranlagung auch den Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt - Passivposten D.III. - zuzurechnen.

D.) ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

Den Erlösen aus Stromlieferungen (inkl. Innenlieferungen, aber ohne Stromsteuer und EEG- bzw. KWKG-Verrechnung an Vorlieferanten) von 6.392 T€ (im Vorjahr 4.861 T€) steht eine verrechnete Mengenabgabe von 32.486 MWh (im Vorjahr 31.681 MWh) gegenüber. Die Abgabemengen nahmen damit um 805 MWh (2,54 %) zu, die entsprechenden Umsatzerlöse stiegen um 1.531 T€ (im Vorjahr 321 T€) bzw. 31,5 % (im Vorjahr 7,07 %) an.

Weitere Umsatzerlöse der Stromversorgung betreffen mit 1.376 T€ (im Vorjahr 1.454 T€) EEG-Verrechnungen und mit 7 T€ (im Vorjahr 7 T€) KWK-Verrechnungen an vorgelagerte Netzbetreiber und 100 T€ (im Vorjahr 80 T€) Installationsleistungen.

Den Erlösen aus Wasserlieferungen (inkl. Innenlieferungen) von 1.199 T€ (im Vorjahr 1.220 T€) steht somit bei fast gleichbleibender Wasserabgabe von rd. 468 Tm3 (im Vorjahr 484 Tm3 ) Mindererlöse von ca. 21 T€ gegenüber. Darüber hinaus sind bei der Wasserversorgung Umsatzerlöse aus Nebengeschäften in Höhe von 76 T€ (im Vorjahr 106 T€) enthalten.

Aus der Versorgung mit Fernwärme wurden Umsatzerlöse von 341 T€ (im Vorjahr 273 T€) erzielt. Die zugrundeliegende Mengenabgabe 2023 war 2.589 MWh (im Vorjahr 2.737 MWh).

Aus 55.302 (im Vorjahr 43.841) Besuchern beim Hallenbad wurden 303 T€ (im Vorjahr 249 T€) Umsatzerlöse erzielt. Weitere Umsatzerlöse der Bäder betreffen das Solarium und den Verkauf von Zubehör.

Auf die Sauna entfielen 2023 bei 22.791 (im Vorjahr 17.495) Eintritten Umsatzerlöse in Höhe von 310 T€ (im Vorjahr 248 T€). Diesem Umsatz stehen Materialaufwendungen aus Umsatzbeteiligung von 185 T€ (im Vorjahr 149 T€) gegenüber. Weiterhin wurden aus Kostenverrechnungen für die Sauna 3 T€ (im Vorjahr 6 T€) erzielt.

Durch die Normalisierung nach den Jahren der Corona-Beschränkungen konnten im gesamten Freizeitbereich gesteigerte Besucherzahlen und in der Folge erkennbar höhere Umsätze erzielt werden.

Weitere Umsatzerlöse betreffen Mieten und Pachten von 10 T€ (Vorjahr 7 T€) und die anteilige Verrechnung der Zählerkosten an die Stadt von 53 T€ (Vorjahr 60 T€).

Wesentliche Posten des Materialaufwands sind der Strombezug für den Vertrieb mit 2.185 T€ (im Vorjahr 1.199 T€), der Strombezug aus der Einspeisung im Netzgebiet von 1.289 T€ (im Vorjahr 1.367 T€), die Netznutzung von 982 T€ (im Vorjahr 802 T€) sowie der Wärmebezug von 269 T€ (im Vorjahr 263 T€). Der Wegfall der EEG- und Abschaltbare Lasten-Umlage führt zu einer Verminderung der diversen Umlagen für Stromnetz- und -vertriebsmengen auf 399 T€ (im Vorjahr 643 T€).

Die planmäßigen Abschreibungen betrugen 922 T€ (im Vorjahr 879 T€). Im Bereich der Fernwärme waren nach außerplanmäßigen Abschreibungen in Vorjahren nunmehr wieder planmäßige Abschreibungen auf Anlagen von 5 T€ (im Vorjahr 4 T€) enthalten.

Seit 2003 werden die empfangenen Ertragszuschüsse nicht mehr passiviert, sondern aktivisch und direkt von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt. Die Summe der empfangenen Ertragszuschüsse, die für 2023 bei den Verteilungsanlagen gekürzt wurden, beträgt 82 T€ (im Vorjahr 127 T€).

Wesentlicher Posten der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist die Konzessionsabgabe der Stromverteilung von 198 T€ (Vorjahr 207 T€) und der Wasserversorgung von 109 T€ (Vorjahr 112 T€). Darüber hinaus sind noch EDV-Kosten von 201 T€ (im Vorjahr 192 T€) sowie Beratungs- und Gutachterhonorare von 75 T€ (im Vorjahr 171 T€) von Bedeutung.

E.) SONSTIGE ANGABEN

1. Allgemeines

Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind und nicht in der Bilanz erscheinen oder nach § 251 HGB anzugeben sind, bestehen nicht. Die Stadtwerke sind vertraglich langfristig verpflichtet, zwei Drittel der aus dem Saunabetrieb erzielten Umsatzerlöse an einen Investor abzuführen. Für das Geschäftsjahr 2023 waren dies 185 T€ (im Vorjahr 149 T€).

Der Eigenbetrieb ist Mitglied der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden (ZVK). Versichert sind bei dieser Kasse alle Beschäftigten, die unter den Geltungsbereich des TVöD fallen, da dieser den Beschäftigten einen Anspruch auf Verschaffung einer Zusatzversorgung einräumt. Bei der ZVK der bayerischen Gemeinden werden sowohl Umlagen als auch Beiträge erhoben. Die Erhebung von Umlagen ist erforderlich, um die Anwartschaften und laufenden Rentenverpflichtungen aus der Zeit vor der Umstellung zu finanzieren. Der Umlagesatz betrug im Jahr 2023 3,75 % der Bemessungsgrundlage. Der Zusatzbeitrag (4 % der Bemessungsgrundlage) dient dem Aufbau einer Kapitaldeckung für Anwartschaften, die seit der Umstellung entstehen.

Für die bei der Zusatzversorgungskasse angemeldeten Beschäftigten sind 2023 Aufwendungen von 124 T€ (im Vorjahr 123 T€) im GuV-Posten 5b enthalten.

2. Mitarbeiter

Die Anzahl der durchschnittlichen monatlichen Mitarbeiter stellt sich folgendermaßen dar:

31.12.2022 Anzahl 31.12.2023 Anzahl
Kaufmännischer Bereich, Verwaltung
- Vollbeschäftigte 10 10
- Teilzeit- bzw. vorübergehend Beschäftigte 4 5
- Auszubildende 0 0
Technischer Bereich
- Vollbeschäftigte 15 16
- Teilzeit- bzw. vorübergehend Beschäftigte 1 1
Reinigungskräfte und Kassenpersonal 12 10
Aushilfen (Bad, Skilift, Ableser) 0 3
42 45
davon weiblich 21 20

3. Angaben zu wesentlichen Ereignissen nach dem Bilanzstichtag

Im Strombereich ist im ersten Halbjahr 2024 deutlich weniger Umsatz im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen, da ein Großkunde aus dem Vertragsverhältnis ausgeschieden ist.

Die Situation der steigenden Einkaufspreise im Energiesektor Gas, Wärme und Strom entspannte sich in 2024. Jedoch stiegen die Netzentgelte im Stromsektor überproportional an, was die Entlastung der Materialaufwendungen relativierte.

Um eine kosteneffizientere Wärmeversorgung für das ZEB zu gewährleisten, wurde strategisch von der Eigenproduktion des BHKW über Gas abgesehen und auf den günstigeren Fernwärmebezug umgestiegen. Diese Maßnahme führte zu einer Verringerung des Gasbezugs.

4. Entflechtung gemäß § 6b Abs. 3 EnWG

Für die Entflechtung gem. § 6b Abs. 3 EnWG haben wir Aktiva, Passiva, Aufwendungen und Erträge grundsätzlich direkt auf die Betriebszweige zugeordnet. Für nicht direkt zuordenbare Größen kam ein fixer Verteilungsschlüssel (48 % Stromversorgung, 24 % Wasserversorgung, 25 % Erholungsbad und 3 % Fernwärme) zur Anwendung.

Des Weiteren haben wir im Bereich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nach den Restbuchwerten bzw. Anschaffungswerten des Anlagevermögens der Betriebszweige zugeordnet. Als weitere Bezugsgrößen kamen beim gemeinsamen Anlagevermögen sowie einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung die Umsatzerlöse (vorrangig) sowie ausnahmsweise der Personalaufwand der Betriebszweige oder die negativen Betriebsergebnisse zur Anwendung.

Der Aufteilungsschlüssel innerhalb der Aktivitäten der Stromversorgung wurde 2023 entsprechend der Entwicklung der Umsatzerlöse festgesetzt. Der Multiplikator der Stromverteilung beträgt 51,88 % (im Vorjahr 61,21 %). Für die übrigen Aktivitäten beträgt dieser 47,78 % (im Vorjahr 38,51%) und für den Messstellenbetrieb von 0,34 % (im Vorjahr 0,28 %).

5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen (§ 285 Nr. 21 HGB)

Wesentliche nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen lagen nicht vor (§ 285 Nr. 21 HGB).

6. Angabe des Abschlussprüferhonorars (§ 285 Nr. 17 HGB)

Das Abschlussprüferhonorar geben wir gemäß § 285 Nr. 17 HGB wie folgt an:

2022 2023
T€ T€
Abschlussprüfungsleistungen 23 17
andere Bestätigungsleistungen 0 0
Steuerberatungsleistungen 0 0
sonstige Leistungen 0 0

Angegeben sind die Aufwendungen bzw. die Zuführungen zu den Rückstellungen für die Geschäftsjahre 2021 (Erhöhung), 2022 und 2023.

7. Werkleitung und Werkausschuss

Die Werkleitung oblag Herrn Andreas Schuster. Von der Ausnahmevorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird bezüglich der Werkleitung Gebrauch gemacht.

Der Werkausschuss setzte sich 2023 aus den folgenden Personen zusammen:

Nachname Vorname Beruf
Vorsitzender:
Eppinger Karl-Heinz 1. Bürgermeister
Pfeffer Elisabeth 2. Bürgermeisterin
Schlüter Jens 3. Bürgermeister
Ausschussmitglied(er):
Hannes Alexander Dipl.-Rechtspfleger (FH)
Pfeffer Elisabeth Dipl.-Kauffrau (Univ.)
Stellvertreter:
Leher Josef Selbstständiger Schreinermeister
Dr. Mertens Jörg Arzt
Dr. Zettner Elisabeth Rechtsanwältin
Ausschussmitglied:
Kollmaier Markus Technischer Leiter
Stellvertreter:
Ehrenthaler Josef Geschäftsleiter i. R.
Lobenz Andreas Bankbetriebswirt
Ausschussmitglied:
Lippl Martin Industrie-Informatiker
Stellvertreter:
Keilhauer Susanne Dipl.-Religionspädagogin
Schlüter Jens Dipl.-Ing. (FH), Förster
Ausschussmitglied:
Süß Josef Elektrohandwerksmeister
Stellvertreter:
Marx Hans Peter Gasfachberater
Stadler Georg Dipl.-Finanzwirt (FH), Landesbeamter
Ausschussmitglied:
Kagerbauer Thomas Förderlehrer
Stellvertreter:
Fuggenthaler Alois Rechtsanwalt
Metz Janos Selbstständiger Kaufmann

Für Sitzungsgelder wurden 1.330,00 € (im Vorjahr 1.255,00 €) aufgewendet; es wurden keine weiteren Entschädigungen oder Entgelte aufgewendet.

 

Zwiesel, den 17.10.2024

Probst, Werkleiter

Zusammengefasster Anlagennachweis 2022

Bezeichnung Anschaffungswerte
Anfangsstand Zugang Umbuchung Absetzung Abgang Endstand
I I I I I I
A. Immaterielle Vermögensgegenstände 410.286,95 73.612,13 0,00 0,00 0,00 483.899,08
B. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 10.939.635,96 228.572,17 109.228,09 0,00 0,00 11.277.436,22
Wert nach finalerkorrekter Abschlussdatei 10.939.635,96 228.572,17 3.245.148,70 0,00 0,00 14.413.356,83
2 Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 261.174,81 0,00 0,00 0,00 0,00 261.174,81
Wert nach finalerkorrekter Abschlussdatei 261.174,81 0,00 1.909,82 0,00 0,00 263.084,63
3 Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen, Bäderanlagen 7.493.574,88 0,00 0,00 0,00 17.372,73 7.476.202,15
Wert nach finalerkorrekter Abschlussdatei 7.493.574,88 0,00 -3.181.678,05 0,00 17.372,73 4.294.524,10
4. Verneilungsanlagen 31.035.435,87 1.180.394,61 775.466,38 0,00 341.325,77 32.649.971,09
Wert nach finalerkorrekter Abschlussdatei 31.034.892,27 1.180.394,61 783.314,29 0,00 341.325,77 32.657.275,40
5. Steckenausrüstung 301.024,95 0,00 0,00 0,00 0,00 301.024,95
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.603.110,18 73.096,68 86.447,48 0,00 379.240,25 2.383.404,09
Wert nach finalerkorrekter Abschlussdatei 2.603.653,78 73.086,68 122.447,19 0,00 379.240,25 2.419.947,40
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.159.868,97 167.619,13 -971.141,95 0,00 15.780,00 340.566,15
53.793.825,62 1.649.672,59 0,00 0,00 753.718,75 54.689.779,46
53.793.825,62 1.649.672,59 0,00 0,00 753.718,75 54.689.779,46
C. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.556,46 0,00 0,00 0,00 0,00 2.556,46
54.206.669,03 1.723.284,72 0,00 0,00 753.718,75 55.176.235,00
54.206.669,03 1.723.284,72 0,00 0,00 753.718,75 55.176.235,00
Bezeichnung Abschreibungen Wertberichtigungen
Anfangsstand Zugang Absetzung Umbuchung Abgang Endstand
I I I I I I
A. Immaterielle Vermögensgegenstände 309.807,81 58.520,44 0,00 0,00 0,00 368.328,25
B. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 7.544.539,92 217.485,23 0,00 -2.136,41 0,00 7.759.888,74
Wert nach finalerkorrekter Abschlussdatei 7.544.539,92 219.409,43 0,00 3.107.582,75 0,00 10.871.532,10
2 Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 7,81 0,00 0,00 0,00 0,00 7,81
Wert nach finalerkorrekter Abschlussdatei 7,81 212.20 0,00 17,68 0,00 237,69
3 Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen, Bäderanlagen 6.630.539,56 88.139,74 0,00 4.847,91 17.372,73 6.706.154,48
Wert nach finalerkorrekter Abschlussdatei 6.630.539,56 86.484,76 0,00 -3.147.246,90 17.372,73 3.552.404,69
4. Verneilungsanlagen 25.735.832,12 391.116,38 127.246,73 -1.416,00 317.785,95 25.934.993,28
Wert nach finalerkorrekter Abschlussdatei 25.662.076,15 390.785,46 127.246,73 84.705,98 317.785,95 25.947.028,37
5. Steckenausrüstung 298.248,28 793,33 0,00 0,00 0,00 299.041,61
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.275.088,87 99.752.44 0,00 -1.295,04 379.240,25 1.994.306,02
Wert nach finalerkorrekter Abschlussdatei 2.348.844,84 99.601,94 0,00 -45.059,05 379.240,25 2.024.147,48
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 112.393,52 0,00 0,00 -0.46 0,00 112.393,06
42.596.650,08 797.287,12 127.246,73 0,00 714.398,93 42.806.785.00
42.595.650,08 797.287,12 127.246,73 0,00 714.398,93 42.806.785,00
C. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,46 0,00 0,00 0,00 0,00 0,45
42.906.458,35 655.807,56 127.246,73 0,00 714.398,93 43.175.113,71
42.906.458,35 855.807,56 127.246,73 0,00 714.398,93 43.175.113,71
Bezeichnung durchschnittlicher
Restbuchwert Restbuchwert Vorjahr Abschreibungssatz v.H. Restbuchwert v.H.
I I
A. Immaterielle Vermögensgegenstände 115.570,83 100.479,14 12,09 23,88
B. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 3.517.547,48 3.395.096,04 1,93 31,19
Wert nach finalerkorrekter Abschlussdatei 3.541.824,73 3.395.096,04 1,52 24,57
2 Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 261.167,00 261.167,00 0,00 100,00
Wert nach finalerkorrekter Abschlussdatei 262.846,94 261.167,00 0,08 99,91
3 Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen, Bäderanlagen 770.047,67 863.035,32 1,18 10,30
Wert nach finalerkorrekter Abschlussdatei 742.119,41 863.035,32 2,01 17,28
4. Verneilungsanlagen 6.714.977,81 5.299.603,75 1,20 20,57
Wert nach finalerkorrekter Abschlussdatei 6.710.247,03 5.372.816,12 1,20 20,55
5. Steckenausrüstung 1.983,34 2.776,67 0,26 0,66
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 389.098,07 328.021,31 4,19 16,33
Wert nach finalerkorrekter Abschlussdatei 395.799,92 254.808.94 4,12 16,36
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 228.173,09 1.047.475,45 0,00 67,00
11.882.994.46 11.197.175,54 1,46 21,73
11.882.994,46 11.197.175,54 1,46 21,73
C. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.556,00 2.556,00 0,00 99,98
12.001.121,29 11.300.210,68 1,55 21,75
12.001.121,29 11.300.210,68 1,55 21,75

Zusammengefasster Anlagennachweis 2023

Bezeichnung Anschaffungswerte
Anfangsstand Zugang Umbuchung Absetzung Abgang Endstand
A. Immaterielle Vermögensgegenstände 483.899,00 371.220 0,00 0,00 0,00 487.611,28
B. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 14.413.356,83 2.719,07 0,00 0,00 0,00 14.416.075,90
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 263.084,63 0,00 0,00 0,00 0,00 263.084,53
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen, Bäderanlagen 4.294.524,10 21.268,00 56.701,85 0,00 0,00 4.372.493,95
4. Verteilungsanlagen 32.657.275,40 720.348,90 364.431,58 82.169,89 273.776,67 33.386.109,32
5. Streckenausrüstung 301.024,95 0,00 0,00 0,00 0,00 301.024,95
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.419.947,40 105.465,83 -6.701,85 0,00 37.112,56 2.481.598,82
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 340.566,15 417.096,78 -414.431,58 0,00 775,79 342.455,56
54.689.779,46 1.266.898,58 0,00 82.169,89 311.665,02 55.562.843,13
C. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.556,46 0,00 0,00 0,00 0,00 2.556,46
55.176.235,00 1.270.610,78 0,00 82.169,89 311.665,02 56.053.010,87
Bezeichnung Abschreibungen/Wertberichtigungen
Anfangsstand Zugang Absetzung Umbuchung Abgang Endstand
A. Immaterielle Vermögensgegenstände 368.328,25 58.660,58 0,00 0,00 0,00 426.988,93
B. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 10.871.532,10 228.019,23 0,00 0,00 0,00 11.099.551,33
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 237,69 212,20 0,00 0,00 0,00 449,89
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen, Bäderanlagen 3.552.404,69 89.834,10 0,00 0,00 0,00 3.642.238,79
4. Verteilungsanlagen 25.947.028,37 440.081,09 0,00 0,00 273.776,67 26.113.332,79
5. Streckenausrüstung 299.041,61 793,34 0,00 0,00 0,00 299.834,95
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.024.147,48 104.163,03 0,00 0,00 37.112,56 2.091.197,95
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 112.393,06 0,00 0,00 0,00 0,00 112.393,06
42.806.785,00 863.102,99 0,00 0,00 310.889,23 43.358.998,76
C. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,46 0,00 0,00 0,00 0,00 0,46
43.175.113,71 921.763,67 0,00 0,00 310.889,23 43.785.988,15
Bezeichnung
Restbuchwert Restbuchwert Vorjahr
A. Immaterielle Vermögensgegenstände 60.622,35 115.570,83
B. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 3.316.524,57 3.541.824,73
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 262.634,74 262.846,94
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen, Bäderanlagen 730.255,16 742.119,41
4. Verteilungsanlagen 7.272.776,53 6.710.247,03
5. Streckenausrüstung 1.190,00 1.983,34
6. Betriebs- und Geschäftsausstattung 390.400,87 395.799,92
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 230.062,50 228.173,09
12.203.844,37 11.882.994,46
C. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.556,00 2.556,00
12.267.022,72 12.001.121,29

Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung bzw. die Belieferung mit Strom, Wasser und Fernwärme.

Die Stadtwerke Zwiesel sind ein Eigenbetrieb nach Art. 88 GO. Rechtsgrundlage ist das Eigenbetriebsrecht und die Betriebssatzung vom 09.03.2007. Das Tätigkeitsfeld der Stadtwerke umfasst folgende Sparten:

Stromversorgung

Wasserversorgung

Fernwärme

Zwieseler Erholungsbad (ZEB) und Sauna

Skilift Glasberg

Reisemobilstellplätze (RMP)

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 noch immer von den Folgen geopolitischer Spannungen, schwächelnder Konjunktur und den enormen Energiepreiserhöhungen geprägt. Das preis- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im 4. Quartal 2023 um 0,2 % geringer als im 4. Quartal 2022. In der deutschen Wirtschaft gingen die preisbereinigten Investitionen um 1,1 % zurück. Die Bauinvestitionen sanken sogar um 2,2 %, vor allem aufgrund der schlechten Witterung in den letzten beiden Monaten. In der Baubranche nahm der Preisdruck jedoch weiter ab. Die Investitionen in Ausrüstungen sanken um 0,4 %.1

Die hohe Inflationsrate, die um 5,9 % gegenüber 2022 anstieg, hatte negativen Einfluss auf die Entwicklung der Konjunktur. Auch der private Konsum leidet weiterhin unter hohen Teuerungsraten. Insbesondere sind die Preise für Nahrungsmittel und Dienstleistungen, besonders im Bereich Gaststätte und Beherbergung, immer noch auf einem sehr hohen Niveau.2

Auch die staatlichen Konsumausgaben sanken im Vergleich zum Vorjahr teilweise deutlich.3

1 Vgl. Pressemitteilung Nr. 066 vom 23. Februar 2024, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24 066_811.html, Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024.
2 Vgl. Pressemitteilung Nr. 020 vom 16. Januar 2024, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24 020_611.html#:~: text=WIESBADEN%20%E2%80%93%20Die%20Verbraucherpreise%20in%20Deutschland%20haben%20sich,im%20Jahr%202022%20noch%20bei%20%2B6%2C9%20%25%20gelegen, Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024.
3 Vgl. Pressemitteilung Nr. 066 vom 23. Februar 2024, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24 066_811.html, Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024.

Branchensituation

In der Energiebranche stieg die Inflation im Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 % an. Auch die Teuerungsrate erhöhte sich in demselben Zeitraum um 4,1 %. Im Jahresvergleich lag die Fernwärme in 2023 um 58,4 % höher.4 Dies spiegelt sich auch im Wärmepreisindex wider, der 2023 nach der Erhöhung um 30,7 % in 2022 erneut um 31,7 % anstieg.5

In Deutschland wurden im April 2023 die letzten drei Atomkraftwerke abgeschaltet. Dies führte dazu, dass die Stromeinspeisung nicht mehr überwiegend durch konventionelle, sondern durch erneuerbare Energien erfolgte. Ebenso nahm die importierte Strommenge 2023 in Höhe von 69,3 Mrd. kWh um 40,6 % im Vergleich zum Vorjahr zu. Die exportierte Menge nahm hingegen um 21,5 % auf 60,1 Mrd. kWh ab.6

Trotz der Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung sind die Belastungen der Haushalte im Strombereich in 2023 erneut stark gestiegen. Im Vergleich zur zweiten Jahreshälfte 2022 stieg der Strompreis im ersten Halbjahr 2023 um 21 % an. Erst im zweiten Halbjahr 2023 konnte ein minimaler Rückgang in Höhe von 1,3 % verzeichnet werden. Bei den Nicht-Haushaltskunden sind die Strompreise hingegen kontinuierlich gesunken. Ein Rückgang von 0,1 % konnte in der ersten Jahreshälfte 2023 im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2022 verzeichnet werden, ab Juli 2023 konnte man eine weitere Preissenkung von 1,7 % feststellen.7

Die Industrie produzierte aufgrund der schwächelnden Konjunktur weniger als im Vorjahr, was zu einem geringeren Energieverbrauch um 7,8 % führte. In der besonders energieintensiven Branche sank die Produktion um 11,2 %. Die chemische Industrie ist hierbei mit 26,5 % des Gesamtenergieverbrauchs der größte Energieabnehmer, dahinter reiht sich die Metallerzeugung und -bearbeitung mit 23,9 % ein.8

2. Geschäftsverlauf

Die mengenmäßige Entwicklung der Versorgungsleistung der Stadtwerke Zwiesel wird zusammenfassend für alle Geschäftsbereiche in der folgenden Tabelle dargestellt:

Versorgungsleistung 2022 2023 (Veränderung gegenüber Vj.)
Strom in MWh 31.714 32.029 0,99 %
Wasser in m3 548.059 531.570 - 2,83 %
Fernwärme in MWh 2.737 2.586 - 5,52 %
Besucher ZEB 43.841 55.302 26,14 %
Besucher Bayerwaldsauna 17.495 22.791 30,27 %

4 Vgl. Pressemitteilung Nr. 020 vom 16. Januar 2024, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html# :~: text=WIESBADEN%20%E2%80%93%20Die%20Verbraucherpreise%20in%20Deutschland%20haben%20sich,im%20Jahr%202022%20noch%20bei%20%2B6%2C9%20%25%20gelegen, Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024.
5 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisindex/Tabellen/ Waermepreisindex.html#242162, Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024.
6 Vgl. Pressemitteilung Nr. 087 vom 07. März 2024, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/03/PD24_087_43312.html, Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024.
7 Vgl. Pressemitteilung Nr. 388 vom 29. September 2023, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/03/PD24_128_61243.html, Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024.
8 Vgl. Pressemitteilung Nr. 413 vom 04. November 2024, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/11/PD24_413_435.html; Vgl. www.destatis.de, Pressemitteilung Nr. 128 vom 28. März 2024, https://www.destatis.de/DE/Presse/ Pressemitteilungen/2024/03/PD24_128_61243.html, Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024.

Die Stromliefermenge stieg im Netzgebiet um ca. 1 % auf 32.029 MWh an. Die Zahl der im Stadtgebiet mit Strom durch die Stadtwerke versorgten Kunden sank um 0,15 % auf 7.735. Die Zahl der in Zwiesel versorgten Kunden durch Fremdlieferanten erhöhte sich um 1,8 % auf 1.561. Der Marktanteil der Stadtwerke beträgt bei Stromhaushaltskunden etwa 88 % im Netzgebiet.

Die Versorgungsleistung im Bereich Wasser ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Die Wasserabgabemenge ging um 2,83 % auf 473.374 m3 zurück.

Die Wärmeliefermenge 2023 im Fernwärmenetz betrug 2.586 MWh. Im Verhältnis zum Vorjahr sank die Wärmeliefermenge somit um 5,52 %, obwohl ein neuer Fernwärmekunde hinzukam. Die reduzierte Versorgungsleistung liegt an der Fertigstellung einer Baustelle im Stadtgebiet Zwiesel. Der Umbau führte im Vorjahr zu einem erheblichen Anstieg der Fernwärmemenge.

Die Besucherzahlen im Bad erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr 2022 um ca. 26 % auf 55.302 Gäste. Im Vergleich zum letzten Vor-Corona-Jahr 2019 (54.853 Gäste) sind die Besucherzahlen um ca. 500 Gäste gestiegen.

In der Sauna stiegen die Besucherzahlen gegenüber dem Vorjahr um etwa 30 % auf 22.791 Gäste an. Das Niveau vom letzten Vor-Corona-Jahr 2019 (26.158 Gäste) konnte jedoch noch nicht wieder erreicht werden.

Die Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche der Stadtwerke Zwiesel hinsichtlich der Umsatzerlöse wird in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

Umsatzerlöse 2022 2023 (Veränderung gegen- über Vj.)
Strom (inkl. MSB) 6.316.669 7.932.548 25,58 %
Wasser 1.283.266 1.225.616 -4,49 %
Fernwärme 262.547 327.727 24,83 %
ZEB 251.321 301.324 19,90 %
Bayerwaldsauna 258.604 322.085 24,55 %
Skilift Glasberg 10.776 210 - 98,05 %
Reisemobilstellplätze 394 15.305 3.884,51 %

2.1. Stromversorgung

Die Stadtwerke Zwiesel sind Netzbetreiber und Grundversorger in der Gemarkung Zwiesel mit Ausnahme des Betriebsgeländes der Zwiesel Kristallglas AG und der Glashütte Theresienthal. Die übrigen Teile der Gemarkungen Bärnzell, Klautzenbach und Rabenstein befinden sich im Versorgungsgebiet der Bayernwerk AG.

Der Strombedarf wird überwiegend durch Zukauf von der Kooperationsgesellschaft Ostbayerischer Versorgungsunternehmen mbH (KOV) gedeckt, der Restbedarf durch Eigenerzeugung im Wasserkraftwerk im Zwieseler Stadtgebiet sowie durch Einspeisung von drei externen Wasserkraftwerken. Weitere Einspeiser sind das Blockheizkraftwerk (BHKW) im Zwieseler Erholungsbad sowie diverse eigene und fremde Photovoltaikanlagen.

Stromversorgung 2022 2023
Einwohnerzahl d. Stadt 9.115 9.017
- davon von den StW versorgt 7.747 7.735
Beanspruchte Höchstleistung E.ON Bayern AG kW 6.192 6.432
Installierte Leistung d. Eigenerzeugungsanlagen kVa 818 818
Bereitgestellte Bezugsleistung kW 10.000 10.000
Bestellte Bezugsleistung kW 7.500 7.500
Bezugs-Messspannung kV 20 20
Netz galvanisch getrennt vom Netz der Lieferer ja ja
Bezugsstationen Anzahl 1 1
Umspannstationen, eigene Anzahl 57 57
Umspannstationen, fremde Anzahl 15 16
Installierte Trafoleistung, eigene kVA 22.195 23.625
Installierte Trafoleistung, fremde kVA 12.015 12.615
Leistung EEG-Einspeisung kW 7.045 8.515
Verteilungsnetz 2022 2023
Mittelspannungskabel km 46,816 47,116
Mittelspannungsfreileitung km - -
Niederspannungskabel km 152,415 153,040
Niederspannungsfreileitungen km - -
Summe: 199,231 200,156
Hausanschlüsse Anzahl 2.468 2.468
eingebaute Zähler Anzahl 5.702 5.748
Hausanschlüsse je km Verteilungsnetz Anzahl 12,39 12,33

2.2. Wasserversorgung

Das Versorgungsgebiet der Stadtwerke Zwiesel entspricht dem Gemeindegebiet. In Außenbereichen werden zudem Privatbrunnen unterhalten. Es gibt die drei Quellgebiete Rabenstein, Falkenstein und Rotau. Daraus werden die beiden Verteilnetzanlagen aus Zwiesel (Quellgebiet Falkenstein und Rotau) und Rabenstein (Quellgebiet Rabenstein) unterhalten.

Daraus ergibt sich die nachfolgende Wasserförderung aus Eigenerzeugung in Höhe von insgesamt 540.971 m3 im Jahr 2023:

Tiefbrunnen 298 m3
Rotkot 75.027 m3
Rabenstein 32.735 m3
Rotwald 432.911 m3

Der Eigenverbrauch für Aufbereitung und Speicherung liegt bei ca. 16.000 m3. Die verbleibende Wasseranlieferung liegt somit bei etwa 524.971 m3 , es erfolgt kein Fremdbezug.

Verbleibende Wasseranlieferung in 2023 m3 524.971
Verrechnete Wasserabgabe (ohne Großabnehmer) m3 453.718
abzgl. Verbrauchsabgrenzung Vorjahr m3 26.124
zzgl. Verbrauchsabgrenzung laufendes Jahr m3 25.139
abzgl. Lieferung an öffentliche Abnahmestellen (Löschwasser etc.; geschätzt) m3 4.950
abzgl. öffentliche Brunnen m3 4.500
abzgl. ZEB, Sauna m3 15.156
Wasserabgabe m3 477.339
Rechnerischer Wasserverlust (9,4% v. verbleibender Wasseranlieferung) m3 47.632

Weitere Daten zur Wasserversorgung werden in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

Wasserversorgung 2022 2023
Einwohnerzahl d. Stadt 9.115 9.017
- davon von den StW versorgt 9.023 8.931
Versorgungsanlagen Anzahl 2 2
Brunnen Anzahl 1 1
Installierte Pumpenleistung m3 /Tag 1.296 1.296
Größte Tagesabgabe ins Netz m3 /Tag 1.780 1.822
Kleinste Tagesabgabe ins Netz m3 /Tag 1.138 1.305
Quellen m3 /Tag 57 57
Schüttung minimal m3 /Tag 5.569 3.461
Schüttung maximal m3 /Tag 10.661 12.796
Hochbehälter Anzahl 6 6
Speicherraum insgesamt m3 4.700 4.700
Pumpwerke und Druckerhöhungsanlagen nach Aufbereitung Anzahl 3 3
Betriebsdruck im Netz von/bis bar 2-10 2-10
Rohrnetz 2022 2023
Zubringerleitungen km 28,01 28,01
Verteilungsleitungen km 111,155 111,345
Hausanschlussleitungen km 59,530 60,015
Summe: 198,695 199,370
Hausanschlüsse bzw. eingebaute Zähler Anzahl 2.775 2.795
Hausanschlüsse je km Verteilungsnetz Anzahl 16,26 16,31

Das Rohrnetz misst insgesamt ca. 198,8 km bei einem Durchschnittsalter von etwa 20,6 Jahren.

Sonstige Angaben zum Rohrnetz 2023
Länge des Rohrnetzes (Verteilungsleitungen und HAS), ca.
Alter in Jahre 0-10 km 80,4
11-20 km 46,7
21-40 km 40,6
41-60 km 21,3
über 60 km 9,8
Länge des Verteilungsnetzes einschl. HAS-Leitungen gesamt km 198,8
Restabgabe in m3 je km Verteilungsnetz m3 /km 2.401
Verlust in m3 je km Verteilungsnetz m3 /km 240
Verlust nach DVGW-Regelwerk m3 *(h x km)-1 0,039

2.3 Fernwärme

Die Wärmeerzeugung erfolgt im Zwieseler Erholungsbad (ZEB) durch das Blockheizkraftwerk (BHKW) und den Gaskessel. Die Badeanlagen inkl. Sauna werden durch die dort erzeugte Fernwärme beheizt. Des Weiteren werden dadurch Anwesen in der näheren Umgebung des Zwieseler Erholungsbades versorgt. Diese Belieferung an Wärmekunden begann im April 2012. Über einen Contracting-Vertrag mit einem externen Lieferanten wird zusätzlich benötigte Wärme bezogen, sollte das Wärmeerzeugungskontingent des BHKWs nicht ausreichen.

Fernwärme 2022 2023
Angeschlossene Wärmekunden 25 26
Wärmebezug vom BHKW MWh 920 933
Wärmelieferung an Kunden MWh 2.737 2.586
Wärmeverlust MWh 867 793
in % % 24 % 22 %
Länge Wärmeleitungen (Hauptleitungen) lfd. M 2.750 2.780
Verlust je lfd. Meter Wärmeleitung MWh/m 0,32 0,285

2.4 Zwieseler Erholungsbad

Das Zwieseler Erholungsbad besitzt ein 25-m-Schwimmbecken, ein Warmbecken, ein Kinderbecken, eine Kräuterinhalation, ein Dampfbad, ein Kneiptretbecken und ein Außenbecken. Im Sommer werden im Außenbereich ein Gondelteich, ein Kinderbecken, ein Grillplatz und Beachvolleyball- bzw. Beachfußballfelder angeboten. Zusammen mit der DORENA Freizeitanlagen GmbH & Co. KG wird die Bayerwald-Sauna betrieben.

2.5 Skilift Glasberg

Unterhalb des Weilers Glasberg unterhalten die Stadtwerke Zwiesel den Skilift Glasberg, einen ortsnahen Kinder- und Anfängerlift. Im Jahr 2023 war die Liftanlage 27 Tage in Betrieb, 7 Tage länger als in 2022.

3. Personalbereich

Nachfolgend wird die Statistik über die zahlenmäßige Entwicklung der Belegschaft unter Angabe der Gesamtsummen der Löhne und Gehälter dargestellt.

Personalstatistik (Stichtag 31.12.) 2022 2023
Kfm. Bereich / Verwaltung 15 16
Stromversorgung 7 8
Wasserversorgung 5 5
Bäderbetrieb 15 16
Σ 42 45
Personalkosten (T€) 1.947 2.039

Angegeben sind alle Stellen, inkl. aller Teilzeitbeschäftigten und geringfügig Beschäftigten zum Stichtag 31. Dezember. Die gesamten Personalkosten steigen im Jahr 2023 um 92 T€ von 1.947 T€ auf 2.039 T€ an. Hierbei ist auch die Inflationsausgleichsprämie berücksichtigt, die tariflich bedingt, in 2023 ausgezahlt wurde.

III. Ertragslage

Die nachstehenden Werte ergeben sich aus dem Erfolgsplan:

Ergebnis nach Geschäftsbereichen Strom Wasser Fernwärme Bad Sauna RMP Skilift Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Aufwendungen 2023 8.904 1.429 377 1.499 503 26 71 12.907
Aufwendungen 2022 7.493 1.422 339 1.396 418 8 79 11.240
Erträge 2023 10.043 1.287 362 641 325 16 4 12.768
Erträge 2022 7.784 1.343 342 578 262 0 11 10.320
Betriebsergebnis 2023 1.139 -143 -15 -857 -178 -10 -66 -139
Betriebsergebnis 2022 291 -79 3 -818 -- 156 -8 -68 -835
Unternehmens-ergebnis 2023 1.140 -142 -15 -857 -178 -10 -66 -130
Unternehmens-ergebnis 2022 292 -79 3 -818 -156 -8 -68 -834

IV. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Stadtwerke im Jahr 2023 beträgt 17.269 T€ und liegt um 2.066 T€ über der Bilanzsumme von 15.203 T€ im Jahr 2022.

Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 31.12.2023 10.060 T€ (58,26 % der Bilanzsumme) gegenüber 9.461 T€ im Vorjahr.

A. Eigenkapital 2023 2022
I. Stammkapital 1.022.583,76 1.022.583,76
II. Rücklagen
1. Allgemeine Rücklagen 42.684,57 42.684,57
2. Zweckgebundene Rücklagen 12.657.026,08 11.927.426,08
12.699.710,65 11.970.110,65
III. Gewinne und Verluste
Gewinne und Verluste aus Vorjahren -3.532.106,00 -2.697.871,00
Verrechnung mit allgemeiner Rücklage 0 0
-3.532.106,00 -2.697.871,00
Jahresergebnis -129.690,32 -3.661.796,32 -834.235,00 -3.532.106,00
10.060.498,09 9.460.588,41

Das Eigenkapital gemäß § 24 der Eigenbetriebsverordnung Bayern, hat sich im Wirtschaftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:

Stand zum 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand zum 31.12.2023
Eigenkapital
Stammkapital 1.022.583,76 0,00 0,00 1.022.583,76
Allgemeine Rücklagen 11.970.110,65 729.600,00 0,00 12.699.710,65
Verlustvortrag -2.697.871,00 -834.235,00 0,00 -3.532.106,00
Jahresergebnis -834.235,00 -129.690,32 -834.235,00 -129.690,32
9.460.588,41 -234.325,32 -834.235,00 10.060.498,09

Die Rückstellungen gemäß § 24 der Eigenbetriebsverordnung Bayern, haben sich im Wirtschaftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:

Stand zum 01.01.2023 Zuführungen Verbrauch und Auflösungen Auf- (+) und Abzinsung (-) Stand zum 31.12.2023
Rückstellungen
Steuerrückstellungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige 512.010,00 315.062,00 -416.716,00 -617,00 409.739,00
512.010,00 315.062,00 -416.716,00 -617,00 409.739,00

V. Chancen- / Risikobericht

Chancen

Die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen wurde auch im Jahr 2023 in enger Zusammenarbeit mit anderen kommunalen Energieversorgern und über Dienstleister weiter vorangetrieben. Der Reisemobilstellplatz, die Elektromobilität mit Ladeinfrastruktur sowie die Hinzugewinnung neuer Kunden, vor allem in der Sparte Strom Handel, stellen weiterhin wichtige Themenfelder dar. Aufgrund der Energiewende wird die Sparte Fernwärme immer mehr an Bedeutung gewinnen. Die kontinuierliche Optimierung von Betriebsabläufen trägt zur Realisierung von Kostensenkungen bei.

Marktrisiken

Die Industrie- und Gewerbekunden der Stadtwerke Zwiesel sind von konjunkturellen Entwicklungen, Marktschwankungen, Kriseneinflüssen und Fachkräftemangel beeinflusst. Insbesondere dauert die Erholung von der Corona-Krise weiterhin an. Auch Privatkunden sind von den Schwierigkeiten betroffen, sodass bei vielen Abnehmern ein Insolvenzrisiko besteht.

Mengenrisiken

Die Energiebeschaffung von Strom auf Termin basiert auf dem prognostizierten physischen Bedarf. Dies kann zu Mengenrisiken führen, die am Spotmarkt durch unseren Dienstleister KOV (Kooperationsgesellschaft Ostbayerischer Versorgungsunternehmen mbH) ge- oder verkauft werden müssen.

Preisrisiken

Der kontinuierlich starke Preisanstieg an der Strombörse hat sich etwas abgemildert. Durch die außenpolitischen Spannungen, die Stilllegung der verbliebenden deutschen Atomkraftwerke sowie der moderate Umstieg auf regenerative Erzeugungsanlagen kommt es zu schwankenden Preisen am Spotmarktpreis.

Zinsrisiken

Zur Finanzierung der geplanten Anlageinvestitionen werden langfristige Bankdarlehen eingesetzt. Darlehen werden mit Festzinssätzen vereinbart und damit gegen das allgemeine Zinserhöhungsrisiko im Rahmen der langfristigen Zinsbindungsfristen abgesichert. Die Leitzinsen der Europäischen Zentralbank stiegen auch in 2023 an.

Personalrisiken

Die Stadtwerke Zwiesel sind im öffentlichen Dienst ein attraktiver Arbeitgeber. Dies zeigt die hohe Bewerberzahl bei Stellenausschreibungen. Aufgrund des breiten und komplexen Aufgabenbereiches steigen die Anforderungsprofile an die beschäftigten Mitarbeitenden stetig an. Höhere Personalentwicklungskosten fallen insbesondere im Bereich Strom an.

Sonstige Risiken

Nach wie vor wird das Jahresergebnis durch die defizitäre Situation in den Bereichen Bad, Sauna und Skilift beeinflusst. Diese kann nur durch den Verlustausgleich, gemäß dem Stadtratbeschluss vom 24.09.1998 der Stadt Zwiesel, entschärft werden.

Sollte der Ausgleich der Fehlbeträge nicht gewährleistet sein, ist der Fortbestand der Unternehmenstätigkeit des Eigenbetriebs gefährdet.

Prognose 2024

Unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2023 ist wie geplant eingetreten. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von ca. 130 T€ ist geringer als im Jahr 2022 mit 250 T€ von uns prognostiziert wurde.

Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einer Fortsetzung der wirtschaftlichen Unsicherheiten und steigenden Kosten in verschiedenen Bereichen. Die spartenübergreifenden Herausforderungen, wie Materialkostensteigerungen, höhere Netzentgelte, zunehmende Tiefbaupreise und anhaltend hohe Dienstleistungskosten, prägen weiterhin das operative Geschäft. Insbesondere die Transformation des Energiesystems, steigende Anforderungen an IT-Systeme, eine zunehmende Bürokratie in der Regulierung der Netzentgelte und Mikromanagement in der Gesetzgebung belasten den Eigenbetrieb.

Die Ertragslage wird im Jahr 2024 maßgeblich von steigenden Betriebskosten und höheren Investitionen geprägt sein. Aufgrund der Kostenentwicklung in den Bereichen Energie, Personal und Instandhaltung ist mit einer geringeren Marge in mehreren Geschäftsfeldern zu rechnen. Gleichzeitig bieten neue Geschäftsfelder wie der Reisemobilstellplatz Potenzial zur Stabilisierung der Einnahmen. Dennoch wird ein Jahresfehlbetrag von ca. 150 T€ erwartet.

Die Finanzierung der geplanten Investitionen erfolgt teilweise durch Fremdmittel, was angesichts steigender Zinsen zu höheren Zinsaufwendungen führt. Die Eigenfinanzierungsquote bleibt stabil, jedoch wird die Liquiditätslage durch verstärkte Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen beansprucht. Die Stadtwerke setzen auf Fördermittel und Effizienzprogramme, um den Kapitalbedarf zu begrenzen. Die steigenden Zinsen auf Investitionsdarlehen und die hohen Baukosten führen zu einer weiteren Erhöhung des Kapitalbedarfs.

Die Vermögenslage wird sich durch Investitionen in die Netzinfrastruktur (Strom, Wasser, Wärme) und Freizeitanlagen weiter stärken. Die Anlagenbuchwerte steigen, während sich die Abnutzung insbesondere in den Freizeitanlagen (Erholungsbad, Sauna) mittelfristig in höheren Instandhaltungsaufwendungen niederschlägt. Ein Werterhalt wird durch kontinuierliche Investitionen sichergestellt.

Die Investitionskosten für den Ausbau und die Instandhaltung des Stromnetzes steigen aufgrund höherer Material- und Tiefbaukosten signifikant an. Zudem erfordert die Energiewende weitere Investitionen in intelligente Netze und Speicherkapazitäten. Im Stromvertrieb setzen wir weiterhin auf Preisstabilität und Kundenrückgewinnung. Die Einkaufspreise bleiben volatil, jedoch rechnen wir mit einer mäßigen Erholung im zweiten Halbjahr 2024. Durch die Mitgliedschaft in der KOV können die Unsicherheiten abgemildert werden. Ebenso ist die Marktstellung der Stadtwerke Zwiesel als Grundversorger zur Kundengewinnung von Vorteil.

Die EU-Trinkwasserrichtlinie/Trinkwasserverordnung erfordert zusätzliche Investitionen in die Modernisierung der Infrastruktur und die Einführung neuer Technologien im Bereich des Wassernetzes. Die Beschaffungskosten für Betriebsmittel und Leitungen sind weiterhin hoch. Der Wasserpreis wurde 2023 neu kalkuliert. Dies führt dazu, dass der aktuelle Wasserpreis von 2,32 €/m3 in 2024 auf 2,98 €/m3 erhöht wird. Dennoch rechnen wir mit stabilen Absatzmengen und einer anhaltenden Sensibilisierung der Bevölkerung für die Trinkwasserqualität.

Im Bereich der Fernwärme ist eine weitere Preisanpassung erforderlich, um die gestiegenen Energiebeschaffungskosten zu kompensieren. Für das erste Quartal 2024 ist eine Preiserhöhung geplant. Parallel dazu wird die Ausweitung des Wärmenetzes zur Dekarbonisierung weiter vorangetrieben.

Durch die Erneuerung des Blockheizkraftwerkes ist eine Realisierung der gesetzlich vorgegebenen Direktvermarktung möglich. Dies eröffnet den Stadtwerken Zwiesel eine neue Einnahmequelle in diesem Bereich. Zudem wird ein KGW-Zuschlag für 30.000 Betriebsstunden beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt. Dies generiert bei einem positiven Bescheid zusätzliche Einnahmen.

Die Besucherzahlen in den Freizeitanlagen zeigen weiterhin Erholungstendenzen, jedoch bleibt das Niveau unter dem Vorkrisenstand von 2019. Zusätzliche Marketingmaßnahmen und gezielte Veranstaltungen sollen zur Steigerung der Attraktivität beitragen. Dennoch ist mit einem anhaltend moderaten Besucheraufkommen zu rechnen. Der Abnutzungsgrad der Anlagen im Bad und in der Sauna erhöht sich und führt mittelfristig zu einem erhöhten Instandhaltungsaufwand.

Der Geschäftsbereich Reisemobilstellplatz verzeichnet weiterhin eine erfreuliche Entwicklung im Hinblick auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Reisemobilurlauben. Die zunehmende Beliebtheit dieser Urlaubsform spiegelt sich in einer stabilen Auslastung und positiven Resonanz der Nutzer wider. Trotz dieser positiven Tendenzen ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht anzumerken, dass für einen nachhaltigen Betrieb innerhalb der Gesamtstruktur der Stadtwerke künftig Gemeinkostenumlagen berücksichtigt und verrechnet werden müssen. Dies betrifft insbesondere anteilige Verwaltungs-, Infrastruktur- und Betriebskosten, die dem Stellplatz sachgerecht zugeordnet werden sollten. Darüber hinaus ist steuerlich sicherzustellen, dass eine Gewinnerzielungsabsicht klar erkennbar und nachweisbar ist. Dies ist erforderlich, um die steuerliche Anerkennung des Betriebs als wirtschaftlich eigenständige Einheit zu gewährleisten und etwaige Risiken im Rahmen der steuerlichen Betriebsprüfung zu minimieren.

Die Wintersaison beim Skiliftbetrieb bleibt stark von den Wetterbedingungen abhängig. Die künstliche Beschneiung soll die Attraktivität erhöhen, diese ist jedoch sehr kostenintensiv. Ein Pächterbetrieb ist mit Unsicherheiten verbunden, jedoch wären hierdurch moderate Umsatzsteigerungen möglich. Ein Betrieb in Eigenregie mit eigenem Personal und mit Unterstützung von Aushilfspersonal ist nur eingeschränkt möglich.

Der Generationswechsel im Personalbereich stellt eine zentrale Herausforderung dar. Die Einarbeitung und Schulung neuer Mitarbeiter erfordert zusätzliche personelle und finanzielle Ressourcen. Doppelbesetzungen zur Wissensweitergabe sind notwendig und führen vorübergehend zu erhöhten Personalkosten. Gleichzeitig wird durch gezielte Schulungsmaßnahmen die langfristige Sicherstellung des Fachwissens gewährleistet.

Die Stadtwerke Zwiesel setzen auf Effizienzsteigerung, Digitalisierung und die Nutzung von Fördermitteln, um die wirtschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen und die nachhaltige Entwicklung der einzelnen Sparten sicherzustellen.

Rechnungslegung gem. § 6b EnWG

Aktivseite

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.288,90 43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 665.030,66 736
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 0
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 0,00 0
4. Verteilungsanlagen 3.494.097,38 2.937
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 116.287,20 120
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.399,83 4.297.815,07 84
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0
4.314.103,97 3.920
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 302.310,94 275
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.622.865,46 1.921
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 EUR im Vorjahr 0,00 EUR
2. Forderungen an die Stadt 36.130,99 35
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 EUR im Vorjahr 0,00 EUR
3. Sonstige Vermögensgegenstände 99.844,91 659
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 EUR im Vorjahr 0,00 EUR 1.758.841,36
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.178.075,65 329
C. Rechnungsabgrenzungsposten 417,55 1
7.553.749,47 7.140

Passivseite

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 349.723,65 348
II. Zugeordnetes Eigenkapital
Kapitalausgleichsposten 3.142.518,65 3.564
III. Gewinne und Verluste
Gewinne und Verluste aus Vorjahren 655.382,00 648
Verrechnung mit allgemeiner Rücklage 0,00 0
655.382,00
Jahresergebnis 182.668,86 838.050,86 -115
4.330.293,16 4.445
B. Empfangene Ertragszuschüsse 0,00 0
C. Rückstellungen
I. Steuerrückstellungen 0,00 0
II. Sonstige Rückstellungen 147.291,90 147.291,90 277
D. Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten gegen- über Kreditinstituten 1.801.962,72 1.188
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 130.566,29 € im Vorjahr 88.697,08 €
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.671.396,44 € im Vorjahr 1.099.291,63 €
II. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 671.289,72 398
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 671.289,72 € im Vorjahr 397.626,86 €
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - € im Vorjahr - €
III. Verbindlichkeiten gegen- über der Stadt 1.314,74 4
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.314,74 € im Vorjahr 4.481,89 €
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - € im Vorjahr - €
IV. Sonstige Verbindlichkeiten 601.597,23 828
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 601.597,23 € im Vorjahr 827.634,73 € 3.076.164,41
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - € im Vorjahr - €
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit - € im Vorjahr 3.224,32 €
davon aus Steuern - € im Vorjahr 65.821,58 €
7.553.749,47 7.140
Vorjahr
EUR EUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse
a) aus Stromlieferungen 4.049.192,15 3.860
b) aus Nebengeschäften 208.065,39 168
c) Auflösung Ertragszuschüsse 0,00 0
4.257.257,54 4.028
2. Aktivierte Eigenleistungen 38.126,50 49
3. Sonstige betriebliche Erträge 24.200,64 7
4.319.584,68 4.084
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, bezogene Waren 2.875.215,98 2.837
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 102.184,32 155
2.977.400,30 2.992
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 365.820,07 408
b) Soziale Aufwendungen und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 104.972,54 120
davon für Altersversorgung: 29946,13 EUR
davon für Altersversorgung VJ: 33594,06 EUR 470.792,61 528
6. Abschreibungen 299.300,66 247
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 373.539,33 421
198.551,78 -104
8. Zinsen und ähnliche Erträge 2.285,57 0
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.612,33 8
davon aus Aufzinsung: 0,00 EUR im Vorjahr: 0,00 EUR
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 0
11. Ergebnis nach Steuern 185.225,02 -111
12. Sonstige Steuern 2.556,16 4
13. Jahresergebnis 182.668,86 -115

Stromverteilung Stadtwerke Zwiesel 2023

Bezeichnung Anschaffungswerte
Anfangsstand Schlüsseländerung Zugang
A. Immaterielle Vermögensgegenstände 183.116,32 -15.066,00 3.617,50
B. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 1.644.193,04 -77.532,48 0,00
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 0,00 0,00
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 2.163,16 -329,72 0,00
4. Verteilungsanlagen 15.924.455,04 -209.715,26 606.826,42
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 928.676,88 -21.271,30 32.006,95
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 84.123,98 0,00 146.602,36
18.583.612,10 -308.848,76 785.435,73
Bezeichnung Anschaffungswerte
Umbuchung Absetzung Abgang Endstand
A. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 171.667,82
B. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 0,00 0,00 0,00 1.566.660,56
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 0,00 0,00 0,00 1.833,44
4. Verteilungsanlagen 207.550,22 47.919,52 0,00 16.481.196,90
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 13.919,73 925.492,80
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -207.550,22 0,00 775,79 22.400,33
0,00 47.919,52 14.695,52 18.997.584,03
Bezeichnung Abschreibungen/Wertberichtigungen
Anfangsstand Schlüsseländerung Zugang Umbuchung Abgang
A. Immaterielle Vermögensgegenstände 139.742,30 -13.043,57 28.680,19 0,00 0,00
B. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 908.018,67 -35.013,90 28.625,13 0,00 0,00
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 2.163,16 -329,72 0,00 0,00 0,00
4. Verteilungsanlagen 12.988.040,93 -209.171,66 208.230,25 0,00 0,00
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 808.772,55 -19.412,31 33.765,09 0,00 13.919,73
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,50 0,00 0,00 0,00 0,00
14.706.995,81 -263.927,59 270.620,47 0,00 13.919,73
Bezeichnung Abschreibungen/Wertberichtigungen Restbuchwert Restbuchwert
Endstand Vorjahr
A. Immaterielle Vermögensgegenstände 155.378,92 16.288,90 43.374,02
B. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 901.629,90 665.030,66 736.174,37
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 0,00 0,00
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 1.833,44 0,00 0,00
4. Verteilungsanlagen 12.987.099,52 3.494.097,38 2.936.414,11
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 809.205,60 116.287,20 119.904,33
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,50 22.399,83 84.123,48
14.699.768,96 4.297.815,07 3.876.616,29
Bezeichnung durchschnittlicher
Abschreibungssatz Restbuchert
V.H. v.H.
A. Immaterielle Vermögensgegenstände 16,71 9,49
B. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 1,83 42,45
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten -
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 0,00 0,00
4. Verteilungsanlagen 1,26 21,20
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3,65 12,56
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 100,00
1,42 22,62

Rechnungslegung gem. § 6b EnWG

Aktivseite

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38,29 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 1.520,25 1
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 0
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 0,00 0
4. Verteilungsanlagen 99.644,17 75
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 94,99 0
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 101.259,41 0
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0
101.297,70 76
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 27.775,42 18
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 EUR im Vorjahr 0,00 EUR
2. Forderungen an die Stadt 2,28 0
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 EUR im Vorjahr 0,00 EUR
3. Sonstige Vermögensgegenstände 16,73 4
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 EUR im Vorjahr 0,00 EUR
27.794,43
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 8.669,15 2
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1,95 0
137.763,23 100

Passivseite

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 2.249,68 2
II. Zugeordnetes Eigenkapital
Kapitalausgleichsposten 143.723,86 126
III. Gewinne und Verluste
Gewinne und Verluste aus Vorjahren -57.747,00 -45
Verrechnung mit allgemeiner Rücklage 0,00 0
-57.747,00
Jahresergebnis -8.341,56 -66.088,56 -13
79.884,98 70
B. Empfangene Ertragszuschüsse 0,00 0
C. Rückstellungen
I. Steuerrückstellungen 0,00 0
II. Sonstige Rückstellungen 389,78 1
389,78
D. Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten gegen- über Kreditinstituten 47.113,96 14
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.827,59 € im Vorjahr 1.322,94 €
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 43.286,37 € im Vorjahr 12.869,78 €
II. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.305,72 11
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.305,72 € im Vorjahr 10.551,82 €
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - € im Vorjahr - €
III. Verbindlichkeiten gegen- über der Stadt 8,62 0
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8,62 € im Vorjahr 2,22 €
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - € im Vorjahr - €
IV. Sonstige Verbindlichkeiten 7.060,17 4
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.060,17 € im Vorjahr 4.202,79 € 57.488,47
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - € im Vorjahr - €
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit - € im Vorjahr - €
davon aus Steuern - € im Vorjahr 295,61 €
137.763,23 100
Vorjahr
EUR EUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse
a) aus Stromlieferungen 28.541,50 18
b) aus Nebengeschäften 0,00 0
c) Auflösung Ertragszuschüsse 0,00 0
28.541,50 18
2. Aktivierte Eigenleistungen 0,00 0
3. Sonstige betriebliche Erträge 41,67 0
28.583,17 18
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, bezogene Waren 5.093,87 1
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.678,98 17
9.772,85 18
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 14.271,38 2
b) Soziale Aufwendungen und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.166,39 1
davon für Altersversorgung: 333,06 EUR
davon für Altersversorgung VJ: 176,00 EUR 15.437,77 3
6. Abschreibungen 7.837,30 5
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.941,56 5
-7.406,31 -13
8. Zinsen und ähnliche Erträge 24,37 0
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 953,68 0
davon aus Aufzinsung: 0,00 EUR im Vorjahr: 0,00 EUR
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 0
11. Ergebnis nach Steuern -8.335,62 -13
12. Sonstige Steuern 5,94 0
13. Jahresergebnis -8.341,56 -13

Strom-Messstellenbetrieb Stadtwerke Zwiesel 2023

Bezeichnung Anschaffungswerte
Anfangsstand Schlüsseländerung Zugang
A. Immaterielle Vermögensgegenstände 452,16 96,86 0,00
B. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 2.326,82 498,59 0,00
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 0,00 0,00
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 9,90 2,12 0,00
4. Verteilungsanlagen 84.845,86 0,00 32.921,81
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 638,39 136,76 29,88
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
87.820,97 637,47 32.951,69
Bezeichnung Anschaffungswerte
Umbuchung Absetzung Abgang Endstand
A. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 549,02
B. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 0,00 0,00 0,00 2.825,41
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 0,00 0,00 0,00 12,02
4. Verteilungsanlagen 0,00 0,00 0,00 117.767,67
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 805,03
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 121.410,13
Bezeichnung Abschreibungen/Wertberichtigungen
Anfangsstand Schlüsseländerung Zugang
A. Immaterielle Vermögensgegenstände 391,42 83,91 35,40
B. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 1.050,77 225,20 29,19
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 0,00 0,00
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 9,90 2,12 0,00
4. Verteilungsanlagen 10.373,22 0,00 7.750,28
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 566,64 120,97 22,43
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
12.000,53 348,29 7.801,90
Bezeichnung Abschreibungen/Wertberichtigungen
Umbuchung Abgang Endstand
A. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 510,73
B. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 0,00 0,00 1.305,16
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 0,00 0,00
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 0,00 0,00 12,02
4. Verteilungsanlagen 0,00 0,00 18.123,50
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 710,04
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 20.150,72
Bezeichnung Restbuchwert Restbuchwert durchschnittlicher
Vorjahr Abschreibungssatz Restbuchert
v.H. v.H.
A. Immaterielle Vermögensgegenstände 38,29 60,74 6,45 6,97
B. Sachanlagevermögen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 1.520,25 1.276,05 1,03 53,81
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 0,00 - -
3. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Verteilungsanlagen 99.644,17 74.472,64 6,58 84,61
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 94,99 71,75 2,79 11,80
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 - -
101.259,41 75.820,44 6,43 83,40

Erstellungsbericht zur Rechnungslegung gemäß § 6b EnWG für den Aktivitätenabschluss 2023

Die Geschäftstätigkeit der Stadtwerke Zwiesel erstreckt sich auf die folgenden Tätigkeiten:

allgemeiner Schlüssel Umsatzschlüssel
• Stromversorgung allgemein 48% 77,18%
• Wassergewinnung mit Wasserverteilung 24% 11,27%
• Wärmeerzeugung mit Wärmeverteilung 3% 3,20%
• dem Betrieb eines Erlebnisbades 25% 8,21%
• dem Betrieb eines Skiliftes 0% 0,00%
• dem Betrieb eines Reisemobilstellplatzes 0% 0,14%
• Stromverteilung inklusive untergeordnete Nebengeschäfte 51,88%
(im Vorjahr) (61,20%)
• Messstellenbetrieb 00,34%
(im Vorjahr) (00,28%)
• übrige Stromwirtschaft (Stromhandel und Stromerzeugung) 47,78%
(im Vorjahr) (38,52%)

Direkt zuordenbare Salden und Geschäftsvorfälle wurden auch direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Ansonsten kamen geeignete Schlüssel zur Anwendung. Der allgemeine Schlüssel wurde zuletzt 2021 angepasst und wurde seitdem konstant gehalten. Die Tätigkeiten beim Skilift und dem Reisemobilstellplatz (Aufnahme der Geschäftstätigkeit im vierten Quartal 2022) sind so untergeordnet, dass eine Gewichtung mit Null begründet ist.

Der Umsatzschlüssel innerhalb der Stromversorgung veränderte sich in 2023 markant, und zwar mindernd bei der Stromverteilung zu einer stärkeren Gewichtung des Stromhandels. Die Gewichtung des Messstellenbetriebs nahm geringfügig zu. Ursache für diese Verschiebung war die Preisentwicklung, die bei den Vertriebspreisen eine Steigerung des Arbeitspreises von über 50 % aufwies, während der Arbeitspreis beim Netzentgelt um lediglich 11 % zunahm.

1. Bilanz Aktiva

1.1 Anlagevermögen

Die Anlagenbuchhaltung wurde über die ERP Systemlandschaft geführt und die Enddaten wurden daraus entsprechend übernommen.

Die direkt zuordenbaren Vermögensgegenstände wurden direkt auf die Aktivitäten zugeordnet. Dies war vor allem bei den Bezugs- und Verteilungsanlagen (Verteilnetz) und den Erzeugungsanlagen (Erzeugung = übrige Aktivitäten) möglich.

Gemeinsame Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit dem allgemeinen Schlüssel von 48 % der Stromversorgung zugeordnet. Innerhalb der Stromversorgung erfolgte die Zuordnung nach dem angepassten Umsatzschlüssel - und zwar in Abweichung zum Vorjahr mit 51,88 % (im Vorjahr 61,20 %) auf die Stromverteilung, mit 0,34 % (im Vorjahr 0,28 %) auf den Messstellenbetrieb und mit 47,78 % (im Vorjahr 38,52 %) auf die übrigen Aktivitäten. Zur Wahrung der Bilanzkontinuität wurden in den Anlagennachweisen Spalten eingefügt, die die schlüsselbedingten Änderungen der historischen Anschaffungswerte und der bisherigen Abschreibungen gesondert ausweisen.

Im zusammengefassten Anlagennachweis wurde der Ausweis der empfangenen Ertragszuschüsse des Netzbereichs (Baukostenzuschüsse der Anschlussnehmer) geändert. In den Vorjahren wurden die erhaltenen Baukostenzuschüsse als Wertminderung entsprechend den Abschreibungen gezeigt. Ab 2023 werden die erhaltenen Baukostenzuschüsse von 48 T€ als Minderung der Anschaffungs- und Herstellungskosten gezeigt. Eine Auswirkung auf die Bewertung ergab sich hierdurch nicht.

1.2 Umlaufvermögen

Die Vorräte (Bau- und Installationsstoffe) wurden direkt auf die betreffenden Betriebszweige gebucht.

Die direkt zuordenbaren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen an die Gemeinde wurden den jeweiligen Betriebszweigen und des Weiteren den Aktivitäten der Stromversorgung grundsätzlich direkt zugeordnet. Dies war vor allem für Salden der Stromeinspeisung und Weiterverrechnung nach dem EEG im Netzgebiet und für Salden der Mehr- und Mindermengenabrechnung (Netz) möglich.

Die Forderungen aus der Jahresverbrauchsabrechnung (Strom/Wasser/Abwasser/Wärme) wurden exakt nach den dort hinterlegten Geschäftsbereichskennungen auf die Betriebszweige Stromversorgung, Wasserversorgung (inklusive Abwassergebühren) und Wärmeversorgung sowie auf der zweiten Stufe auf die Stromverteilung, die Messstellen und die sonstigen Stromaktivitäten zugeordnet. Nicht zuordenbar war ein untergeordneter Betrag, den wir nach den Salden der Jahresverbrauchsabrechnung geschlüsselt haben.

Für weitere Forderungen kommt grundsätzlich das Verhältnis der Umsätze der Betriebszweige und Tätigkeiten als Schlüsselgrundlage zur Anwendung.

Salden aus der sogenannten Stromreisbremse wurden der Vertriebsaktivität der Stromversorgung (sonstige Aktivitäten) direkt zugeordnet.

Innerhalb der Stromversorgung kam zur Zuordnung auf die Aktivitäten der Umsatzschlüssel zur Anwendung.

Der Netzbetrieb weist innerhalb der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einen unternehmensinternen Betrag von 1,387 Mio. € (im Vorjahr 1,113 Mio. €) gegenüber der Vertriebsaktivität aus.

Die gegenüber der Stadt bestehenden Forderungen waren weitgehend auf die Betriebsbereiche direkt zuordenbar. Für untergeordnete Beträge wurde der Umsatzschlüssel herangezogen.

Die gegenüber dem Finanzamt noch abzugsfähigen Vorsteuerbeträge wurden - soweit nicht direkt zuordenbar - zunächst nach dem Verhältnis der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen geschlüsselt. Innerhalb der Stromversorgung kam der Schlüssel nach Umsatzerlösen zur Anwendung.

Ein Erstattungsanspruch aus Ertragsteuern wurde nach dem allgemeinen Umsatzschlüssel den Betriebszweigen und Tätigkeiten gutgeschrieben.

Bankguthaben und Kassenbestand wurde im Verhältnis der Umsatzerlöse auf die Aktivitäten verteilt.

1.3 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Soweit nicht direkt zuordenbar kommt für allgemeine Posten auch hier der Umsatzschlüssel zur Anwendung.

2. Bilanz Passiva

2.1 Eigenkapital

Das Stammkapital wurde nach den Anschaffungswerten des Anlagevermögens auf die Betriebszweige und Aktivitäten aufgeteilt. Damit entfielen auf die Stromversorgung 39,38 % (im Vorjahr 38,96 %), von denen wiederum 86,85 % (im Vorjahr 87,30 %) die Stromverteilung und 0,56 % (im Vorjahr 0,40 %) die Messstellen betreffen.

Die allgemeine Rücklage und der Gewinnvortrag wurden - soweit (kumulierte) Vorjahresergebnisse der Betriebszweige und Aktivitäten nachgewiesen sind, direkt dorthin verteilt. Der darüber hinaus gehende Betrag der allgemeinen Rücklage wird als Resdiduum (zugeordnetes Eigenkapital) auf Betriebszweige und Aktivitäten zugerechnet.

2.2 Empfangene Ertragszuschüsse

Die empfangenen Ertragszuschüsse - wie auch deren Auflösung innerhalb der Umsatzerlöse - wurden vollständig auf die Aktivitäten Stromverteilung und Wasserverteilung gebucht.

2.3 Rückstellungen

Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden gemäß dem Personaleinsatz der Stromverteilung und der Wasserversorgung direkt zugeordnet. Weiterhin waren die Rückstellungen für Urlaubs- und Überstundenüberträge auf Grundlage der Einsatzanteile der Beschäftigten direkt den Betriebszweigen zuzuordnen. Auf der zweiten Stufe innerhalb der Stromversorgung kam die Schlüsselung nach dem Umsatzschlüssel zur Anwendung.

Bei den sonstigen Rückstellungen wurden wesentliche Beträge direkt auf Betriebszweige und Aktivitäten zugeordnet. Dies gilt insbesondere für die gegenüber den vorgelagerten Netzbetreibern erwarteten Salden aus Umlagen im Netzgebiet und das Regulierungskonto der Netzentgelte, die der Stromverteilung direkt zuzurechnen sind.

Die darüber hinaus gehenden Rückstellungen für Jahresabschluss und Verwaltung wurden nach dem konstanten allgemeinen Umlageschlüssel verteilt. Für diese kam auf der zweiten Stufe der Stromaktivitäten wiederum der Umsatzschlüssel zur Anwendung.

2.4 Verbindlichkeiten

Der Altbestand der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten werden nach den Anschaffungswerten des Anlagevermögens zugeordnet.

Das im Vorjahr zugegangene Darlehen (Restwert 1,117 Mio. €) und ein neu zugegangenes Darlehen (Restwert 1,190 Mio. €) haben wir zu zwei Drittel nach den Anlagenzugängen des Jahres und zu einem Drittel nach den historischen Anschaffungswerten des Anlagevermögens auf die Betriebszweige und Aktivitäten verteilt.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt und die sonstigen Verbindlichkeiten gilt:

Die Erfassung beim Betriebszweig bzw. der Aktivität erfolgte grundsätzlich direkt. Dies war vor allem für Salden der Stromeinspeisung im Grundversorgungsgebiet (Stromverteilung), der Stromhändler (Stromverteilung), der vorgelagerten Netznutzung (Stromverteilung), des Stromeinkaufs (Vertrieb), der Stromsteuer (Vertrieb) sowie der Bau- und Unterhaltsmaßnahmen (Stromverteilung) möglich. Auch die Überzahlungen der Kunden aus der Jahresverbrauchsabrechnung konnten fast vollständig direkt den Betriebszweigen und Aktivitäten zugeordnet werden.

Nicht direkt zuordenbare Verbindlichkeiten wurden anhand des eingangs dargestellten allgemeinen Schlüssels auf die Betriebszweige und darüber hinaus innerhalb der Stromversorgung nach dem allgemeinen Umsatzschlüssel verteilt. Davon abweichend kam für Salden aus der Umsatzsteuer die Schlüsselung nach den Umsätzen der Betriebszweige und für einen geringen Betrag der Überzahlungen das Verhältnis der Salden aus der Jahresverbrauchsabrechnung zur Anwendung.

Die Vertriebsaktivität weist innerhalb der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen einen unternehmensinternen Betrag von 1.387 Mio. € (im Vorjahr 1.113 Mio. €) gegenüber der Aktivität Stromverteilung aus.

3. Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Umsatzerlöse, andere aktivierte Eigenleistungen, sonstige betriebliche Erträge

Die direkt zuordenbaren Umsatzerlöse, aktivierten Eigenleistungen und sonstigen Erträge wurden direkt auf den betreffenden Betriebszweig und auf der zweiten Stufe auf die Aktivitäten der Stromversorgung zugerechnet. Die Umsatzerlöse der Stromversorgung wurden dabei exakt nach EDV-Auswertungen auf die Stromverteilung, den Messstellenbetrieb und den Vertrieb mit Sonstigem zugerechnet; Schlüsselungen waren insofern nicht erforderlich.

Vollständig und direkt dem Netz zugeordnet wurden Umsatzerlöse aus dem Nebengeschäft für Installationsleistungen und aus der Auflösung der Ertragszuschüsse für Netzanlagen.

Die anderen aktivierten Eigenleistungen waren direkt auf Betriebszweige und innerhalb der Betriebszweige auf den Netzbetrieb zuordenbar.

Die sonstigen betrieblichen Erträge waren weit überwiegend direkt auf die Betriebszweige bezogen. Für geringe Beträge kam der allgemeine Verteilungsschlüssel zur Anwendung. Die Zuordnung auf die Aktivitäten der Stromversorgung erfolgte soweit erforderlich nach dem Umsatzschlüssel.

3.2 Materialaufwand

Die direkt zuordenbaren Materialaufwendungen und Fremdleistungen wurden direkt auf die betreffenden Betriebszweige und Aktivitäten der Stromversorgung zugeordnet. Dies war vor allem für Aufwendungen für Strombezug von Erzeugern im Grundversorgungsgebiet (Stromverteilung), für Strombezug von Lieferanten (Vertrieb), für Netznutzungsentgelte vorgelagerter Netzbetreiber (Stromverteilung), für Netznutzung eigener Vertriebskunden (Vertrieb), für den Belastungsausgleich nach dem EEG (Vertrieb) und dem KWKG (Stromverteilung) sowie für Unterhaltsmaßnahmen der Verteilungsanlagen (Stromverteilung) möglich.

Fremdleistungen für EDV Verwaltung durch die Stadt und Gutachtertätigkeit sowie geringe Materialkosten waren nach dem allgemeinen Verteilungsschlüssel auf Betriebszweige bzw. innerhalb der Stromversorgung gemäß dem Umsatzschlüssel auf die Aktivitäten zu verrechnen. Dies gilt auch für den internen Energie- und Wasserbezug der Stadtwerkeverwaltung.

Innerhalb der Materialaufwendungen der Verteilung werden auch die Kosten des stadtwerkeinternen EEG-Bezugs (113 T€ bzw. 114 T€ im Vorjahr), des internen KWK-Strombezugs (103 T€ bzw. 180 T€ im Vorjahr) und die mit den bezugsseitig anfallenden Vertriebspreisen bewerteten Mengenverluste im Verteilnetz (172 T€ bzw. 64 T€ im Vorjahr) ausgewiesen.

3.3 Personalaufwendungen

Die Personalaufwendungen wurden fast vollständig direkt auf die betreffenden Betriebszweige gebucht; dies gilt insbesondere für den Unterhalt der Verteilungsanlagen. Die übrigen Personalaufwendungen wurden nach den allgemeinen Schlüsselgrößen auf die Betriebszweige bzw. auf der zweiten Stufe nach dem Umsatzschlüssel auf die Aktivitäten zugerechnet.

3.4 Abschreibungen

Die Abschreibungen waren auf Betriebszweige und Aktivitäten weitgehend direkt zuordenbar.

Die Abschreibungen auf gemeinsame Vermögensgegenstände wurden mit dem allgemeinen Schlüssel von 48 % auf die Stromversorgung zugerechnet. Innerhalb der Stromversorgung erfolgte die Zuordnung der Abschreibungsbeträge auf die Aktivitäten gemäß dem genannten Umsatzschlüssel. Die Änderung der Gewichtung führte innerhalb des Anlagennachweises dazu, dass in Zusatzspalten die Änderung der historischen Anschaffungskosten und bisher vorgenommenen Abschreibungen für die Aktivitäten gesondert dargestellt wird.

3.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren weitgehend direkt auf Betriebszweige und Aktivitäten zuordenbar. Dies gilt insbesondere für die Konzessionsabgabe (Stromverteilung) und Versicherungsbeiträge für Anlagen.

Die übrigen Aufwandsposten des gemeinsamen Bereichs wurden mit den allgemeinen Schlüsselbeträgen auf die Betriebszweige und mit dem Umsatzschlüssel auf die nachgeordneten Aktivitäten zugerechnet.

3.6 Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen wurden entsprechend den ihnen zugrundeliegenden Darlehen direkt zugeordnet. Die Darlehenszinsen für gemeinsame Darlehen - hierunter fallen auch die Neuaufnahmen 2022 und 2023 - wurden gemäß den Investitionen des Vermögensplans und auf der zweiten Stufe innerhalb der Tätigkeiten der Stromversorgung gemäß dem Umsatzschlüssel aufgeteilt.

3.7 Sonstige Steuern

Von den sonstigen Steuern waren die überwiegenden Teile der KFZ-Steuer und der Stromsteuer direkt auf die Betriebszweige zuordenbar; etwa 58 % (hauptsächlich die Grundsteuer) wurden gemäß dem allgemeinen Verteilungsschlüssel den Betriebszweigen und danach gemäß dem Umsatzschlüssel den Aktivitäten zugerechnet.

 

Zwiesel, den 13.11.2024

Werkleiter

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Stadtwerke Zwiesel, Zwiesel

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Zwiesel, Zwiesel - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke Zwiesel, Zwiesel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften/ Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften/ Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DER EINHALTUNG DER RECHNUNGSLEGUNGSPFLICHTEN NACH § 6B ABS. 3 ENWG UND § 3 ABS. 4 SATZ 2 MSBG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob der Eigenbetrieb seine Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und Messstellenbetrieb nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Betriebsausschusses für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt „Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Betriebsausschusses für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Der Betriebsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten des Eigenbetriebs nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Viechtach, den 16.09.2025

BFMT Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Martin Trost, Wirtschaftsprüfer

Beschluss über die Prüfung und Feststellung des Jahresabschlusses 2023 am 11.12.2025

(Protokollauszug)

Der Jahresabschluss 2023 wurde festgestellt.

Der Jahresgewinn von -129.690,32 EUR ist auf neue Rechnung vorzutragen.

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