Mecum 50 GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dieter Josef Ludwig seit 26.3.2021 | Geschäftsführer |
Mike Wolfs seit 26.3.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Privatärztliche Verrechnungs-Stelle Rhein-Ruhr/Berlin-Brandenburg e. V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PVS holding GmbHMülheim an der RuhrKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des Unternehmens Die PVS holding-Gruppe besteht aus acht Gesellschaften mit mehr als 700 Mitarbeitern. Die PVS holding GmbH, Mülheim an der Ruhr (nachfolgend auch "PVS holding" genannt) als oberstes Mutterunternehmen der PVS holding-Gruppe, ist eine hundertprozentige Tochter des eingetragenen Vereins Privatärztliche VerrechnungsStelle Rhein-Ruhr/Berlin-Brandenburg e. V., Mülheim an der Ruhr, der als berufsständische Organisation bereits im Jahre 1927 von Ärzten gegründet wurde und bis heute von Ärzten geleitet wird. Neben Leistungen, die die Unternehmen der PVS holding-Gruppe seit ihrer Entstehung für Ärzte erbringen, sind im Rahmen eines kontinuierlichen Wachstumsprozesses weitere Dienstleistungen getreten, die das Geschäftsmodell (Abrechnungsdienstleistungen und weitere damit im Zusammenhang stehende Serviceleistungen) der wirtschaftlichen Einheit PVS holding-Gruppe sowohl geografisch als auch strukturell ergänzen. Seit 2008 werden in diesem Zusammenhang z. B. auch Dienstleistungen für Angehörige der rechtsberatenden Berufe, die für ihre Tätigkeit zugelassen sind, sowie Vereinigungen solcher Personen unter Wahrung der Schweigepflicht und Beachtung der jeweiligen Berufsordnung erbracht, um diese von den mit ihrer Tätigkeit verbundenen Büro- und Verwaltungsarbeiten sowie organisatorischen Belangen jeder Art zu entlasten. Die PVS holding-Gruppe konzentriert sich mit ihren zugehörigen Konzerngesellschaften auf folgende Geschäftsfelder: • PVS rhein-ruhr GmbH, PVS berlin-brandenburg-hamburg GmbH und Co. KG und PVS bayern GmbH • Rechnungserstellung, Geltendmachung und Einziehung der Honorare im Rahmen der Privatpraxis der Ärzte unter Beachtung der Gebührenordnung, • Beratung und Vertretung der Ärzte in Honorarfragen und im Liquiditätsmanagement, • Berechnung, Dokumentation und Abwicklung von Drittbeteiligungen aller Art, insbesondere im Segment der Chefarzt- und Krankenhausabrechnung. • PVS pria GmbH • Rechnungserstellung, Geltendmachung und Einziehung von Honoraren nichtärztlicher Leistungserbringer im Gesundheitswesen, insbesondere Abrechnung von Krankenhausleistungen im Bereich Notfallscheine, ambulante Operationen und DRG, • Abrechnung neuer Versorgungsformen, die gesetzliche Krankenkassen außerhalb der budgetierten Leistungen ihren Versicherten zur Verfügung stellen. • PVS ra GmbH Zweck dieser Gesellschaft mit Sitz in Mülheim an der Ruhr ist die Übernahme und Durchführung der Honorarabrechnung für rechtsberatende Berufe, analog den Leistungen und Angeboten, die bereits seit Jahrzehnten durch die Muttergesellschaft für die medizinischen Berufe erbracht werden. Darüber hinaus betreibt die Gesellschaft das Vorfinanzierungs- und Forderungseinzugsgeschäft mit gesundheitsorientierten Fitnessbetrieben. Die unternehmerische Zielsetzung besteht nicht in der Gewinnmaximierung, sondern in der Erreichung angemessener Überschüsse zur Finanzierung des weiteren Wachstums und zur langfristigen Sicherung des Unternehmens. Die Geschäftsbeziehungen zu unseren Kunden sind in der Regel langfristig und beinhalten die unbefristete und umfängliche Beauftragung zur Durchführung des Abrechnungs- und Forderungsmanagements. Optional zu den Leistungen des Kerngeschäfts (Durchführung des Abrechnungs- und Forderungsmanagements) wird die sogenannte Sofortauszahlung angeboten. Diese Serviceleistung ("unechtes Factoring") qualifiziert einzelne Gesellschaften der PVS holding-Gruppe als Finanzdienstleistungsunternehmen im Sinne des Kreditwesengesetzes (KWG). II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenpolitische Rahmenbedingungen Von besonderer Bedeutung für die Entwicklung des Gesundheitsmarkts im Allgemeinen und der für den PVS holding-Konzern vorstehend beschriebenen relevanten Teilmärkte im Speziellen waren auch in 2022 die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die nur zum Teil von marktwirtschaftlichen Prozessen geprägt werden. Insgesamt hat sich der Gesundheitsmarkt in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2022 weiterhin positiv entwickelt. Die Gesundheitsbranche war auch in 2022 ein Wachstumsmarkt. Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2022 war darüber hinaus durch die anhaltend hohe Wettbewerbsintensität im Bereich der Privatabrechnungsdienstleister und einem daraus resultierenden wachsenden Preisdruck gekennzeichnet. Diese Entwicklung geht weiterhin einher mit einer tendenziell sinkenden Anzahl von klassischen Einzelpraxen unter den Existenzgründungen. Der Trend geht insoweit zu größeren Einheiten, insbesondere durch Zusammenschlüsse in Gemeinschaftspraxen oder medizinischen Versorgungszentren. Da für Privatabrechnungsdienstleister die Einzelpraxis die relevante Zielgruppe darstellt, verringert sich somit die Anzahl der als Zielgruppe relevanten potenziellen Kunden bei gleichzeitiger Steigerung der Durchschnittsumsätze je Praxis. Dies wiederum intensiviert ebenfalls den Wettbewerb unter den Dienstleistungsanbietern. Die PVS holding-Gruppe hat sich diesen sich ständig verändernden Marktbedingungen auch im Geschäftsjahr 2022 durch ein Angebot mit attraktivem Preis-Leistungsverhältnis bei einem weiterhin hohen Qualitätsniveau gestellt. Gleichzeitig wurden modifizierte Angebote entwickelt, um den geänderten Marktstrukturen gerecht zu werden und nachfragegerechte individuelle Angebotspakete zu im Markt akzeptierten Preisen zu platzieren. Die starke Positionierung im Wettbewerbsumfeld und die sowohl personelle als auch in ihren Sachmitteln ausgezeichnete Infrastruktur sorgen für die Qualitätsführerschaft im Markt und damit für die gute Entwicklung des Konzerns in den zurückliegenden Jahren. Sie sind bei permanenter Weiterentwicklung auch die Basis für eine auch zukünftig erfolgreiche Unternehmensentwicklung. 2. Geschäftsverlauf Die PVS holding-Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2022 ein zufriedenstellendes Umsatzwachstum (+5,7 %) erzielen. Durch die auch in 2022 erfolgreiche Neuakquisition von Arztpraxen, Krankenhäusern sowie anderen Kunden erhöhte sich die gesamte Rechnungsanzahl um rund 6,1 % auf. 8,1 Mio. Stück. Damit wurde für die Kunden insgesamt ein Honorarvolumen in Höhe von rd. € 1,63 Mrd. (+ 6,8 % im Vergleich zum Vorjahr) bearbeitet. 3. Lage a) Umsatzentwicklung und Ertragslage Einen Überblick über die Ertragslage des Konzerns zeigt die folgende Ergebnisrechnung.
Die Umsatzerlöse betreffen mit € 49,2 Mio. (Vorjahr: € 46,6 Mio.) das Kerngeschäft des Konzerns, die Be- und Verarbeitung von Rechnungen. Die Umsatzausweitung um 5,7 % konnte den überproportionalen Anstieg der Betriebskosten - insbesondere der Personalaufwendungen um 7,8 % und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 7,2 % - im Vergleich zum Vorjahr nicht kompensieren. Unter Berücksichtigung des um 15,3 % gestiegenen Finanzergebnisses führte dies zu einer Verminderung des Konzernjahresüberschuss um 23,1 % gegenüber dem Vorjahr. Aus Sicht der Geschäftsführung kann die originäre Umsatz- und Ertragsentwicklung im Geschäftsjahr 2022 vor dem Hintergrund der erhöhten Wettbewerbsintensität und der inflationsgetriebenen Kostensteigerungen, von denen unsere Gesellschaften insbesondere durch den hohen Anstieg bei den Druck- und Versandkosten sowie Energiekosten betroffen sind, als zufriedenstellend beurteilt werden. Die Verminderung des Konzernjahresergebnisses gegenüber dem Vorjahr um rund 23 % ist insbesondere auf Umsatzsteuererstattungen für Vorjahre nach Klageverfahren im Geschäftsjahr 2021 zurückzuführen. Unter Berücksichtigung der hierauf zu entrichtenden Ertragsteuern lag der Sondereffekt im Geschäftsjahr 2021 bei rund € 1,2 Mio. b) Finanzlage Die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit betragen im Geschäftsjahr 2022 T€ 242. Unter Berücksichtigung des Mittelabflusses aus der Investitionstätigkeit (T€ -1.375) hat sich für das Geschäftsjahr 2022 eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands von T€ -1.133 ergeben. Der Finanzmittelfonds - bestehend aus Kassenbeständen und täglich fälligen Bankguthaben - beträgt zum 31. Dezember 2022 T€ 35.374 (Vorjahr: T€ 36.507). Die Liquiditätsvorsorge ist insgesamt ausreichend und angemessen. Die Konzerngesellschaften verfügten im Geschäftsjahr 2022 jederzeit über ausreichende liquide Mittel. Zur Bedienung ihrer kurzfristigen Verbindlichkeiten, insbesondere gegenüber Ärzten und sonstigen Kunden, benötigen sie keine Bankkredite. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2022 um T€ 2.405 auf T€ 96.110 gestiegen. Aufgrund des positiven Jahresergebnisses 2022 konnte der Konzern sein Eigenkapital auf T€ 51.799 steigern. Hiervon entfallen T€ 246 auf die Anteile von Minderheitsgesellschaftern. Die Eigenkapitalquote hat sich trotz der gestiegenen Bilanzsumme auf 54,0 % (Vorjahr: 51,0 %) verbessert. Die Vermögenslage der PVS holding-Gruppe im Geschäftsjahr 2022 sowie zum 31. Dezember 2022 ist aus Sicht der Geschäftsführung als gut zu bezeichnen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Geschäftsführung berücksichtigt unterschiedliche Perspektiven im Vorfeld unternehmerischer Entscheidungen. Zu diesem Zweck werden zumindest einmal im Monat in einem Bericht Kennzahlen für die für relevant erachteten Perspektiven zusammengefasst. Die Berichte werden mit den verantwortlichen Mitarbeitern und im Geschäftsführerkreis besprochen und den weiteren operativen, taktischen und strategischen Entscheidungen zugrunde gelegt. In der Finanzperspektive sind Kennzahlen definiert worden, anhand derer die Erreichung der finanziellen Ziele gemessen wird. Maßgebliche Kennzahlen für den erfolgswirtschaftlichen Bereich sind die Umsatz-, Ergebnis- und Kundenentwicklung in den verschiedenen Produkt- und Leistungssegmenten. Darüber hinaus wird über die wesentlichen Ergebnisse der kundenindividuellen Deckungsbeitragsrechnung berichtet. Für den finanzwirtschaftlichen Bereich werden der durchschnittliche Bestand der liquiden Mittel und der Minimalbestand an liquiden Mitteln dargestellt. Darüber hinaus wird über das Ergebnis der kurzfristigen Liquiditätsplanung berichtet. III. Prognosebericht Unter den derzeit bekannten Rahmenbedingungen kann für das laufende Geschäftsjahr 2023 sowie auch für die nächsten Jahre von weiterhin guten Geschäftsergebnissen der PVS holding GmbH als Management- und Beteiligungs-Holding ausgegangen werden. In Zeiten der Corona-Pandemie wurde seitens der Geschäftsführung ein deutlicher Ergebnisrückgang befürchtet, welcher jedoch bedingt durch mehrere Gegensteuerungsmaßnahmen nicht nur verhindert, sondern erfreulicherweise ins Gegenteil gedreht werden konnte. Die hohe Inflation und insbesondere die stark gestiegenen Energiepreise spüren wir wie wohl fast alle anderen Unternehmen auch, bislang sind allerdings unsere Gehaltsaufwendungen unter Berücksichtigung der Erhöhung der Mitarbeiterzahl noch nicht überproportional gestiegen (+7,2 %), da die Laufzeit unserer letzten Vereinbarung zur Erhöhung der Tarifgehälter noch bis zum 31.12.2023 festgeschrieben ist. Spätestens dann erwarten wir auch für uns eine deutliche Steigerung der Personalkosten, die den Löwenanteil unserer Aufwendungen ausmachen. Die Geschäftsführung wird auch im Jahr 2023 alle notwendigen organisatorischen Maßnahmen treffen, um die Auswirkungen der weltweiten Krisen und der in der Folge hohen Kostensteigerungen durch den Anstieg der Inflationsraten so gering wie möglich zu halten sowie schnell und effektiv handeln. Ziel für das Geschäftsjahr 2023 ist wieder ein Zuwachs oberhalb des Wachstums im Gesamtmarkt und ein operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die unternehmerische Aufgabe der PVS holding GmbH besteht darin, die langfristigen Zielsetzungen der Unternehmensgruppe in dem durch Gesellschaftsvertrag und -beschlüsse vorgegebenen Rahmen festzulegen, hieraus die kurz-, mittel- und langfristigen Strategien zu entwickeln und diese sodann umzusetzen. Durch ein funktionierendes Risikomanagementsystem sollen entwicklungsbeeinträchtigende und bestandsgefährdende Risiken für die PVS holding-Gruppe frühzeitig erkannt und abgewendet werden. Ferner dient das eingerichtete Risikomanagementsystem der Sicherung des der PVS holding-Gruppe anvertrauten Vermögens sowie der qualitativ hochwertigen Erbringung der angebotenen Dienstleistungen. Die Richtlinien und Maßnahmen des Risikomanagements sind vor dem Hintergrund der Größe der PVS holding-Gruppe sowie nach Art, Umfang, Komplexität und Risikogehalt der Geschäftsaktivitäten festgelegt worden. Den Rahmen der Risikosteuerung bildet die Geschäfts- und Risikostrategie, in der für alle Risikoarten Risikoleitlinien definiert sind. Um auch in Zukunft mit dem Ziel der langfristigen Existenzsicherung die Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft steuern zu können, wird kontinuierlich an der Weiterentwicklung und Verfeinerung der Risikoprozesse und -methoden gearbeitet. Basis des Risikomanagementsystems der Gesellschaft ist die kontinuierliche Identifizierung, Messung und Überwachung aller wesentlichen Risiken. Diese Analysen münden in der Risikotragfähigkeitsrechnung, die eine Belastbarkeit der Gesellschaft aus differenzierten Blickwinkeln ermöglicht. Auf der Grundlage des vorstehenden Gesamtrisikoprofils ist die Risikostrategie der PVS holding-Gruppe auf • die Vermeidung von Risiken durch einen gezielten Auswahlprozess im Hinblick auf risikobehaftete Geschäfte, • das frühzeitige Erkennen von wesentlichen nicht vermiedenen Risiken durch ein effizientes Berichtswesen und • Maßnahmen zur Begrenzung der Risiken (Versicherungen etc.) ausgerichtet. Diese Festlegung der Risikostrategie findet ihren Niederschlag in den Regelungen zum internen Kontrollsystem, insbesondere in den internen Richtlinien zum Umgang mit risikobehafteten Geschäften. Vor dem Hintergrund der niedrigen Komplexität der zu erbringenden Dienstleistungen und der Einschätzung zu den Risiken des Geschäftsmodells ergibt sich aus dem Gesamtrisikoprofil ein dem Grunde nach niedriges Risikoniveau für den Konzern. Insgesamt ist die PVS holding-Gruppe mit den üblichen Risiken konfrontiert, die sich aus der Erbringung von Abrechnungsdienstleistungen ergeben. Die als Nebengeschäft zur Hauptleistung angebotene Finanzierungsfunktion im Rahmen des sogenannten "unechten" Factorings ist auf Konzernebene für die Einschätzung des Risikoniveaus von untergeordneter Bedeutung. Unmittelbare oder mittelbare bestandsgefährdende Risiken haben sich auch trotz des Auftretens der Corona-Krise im März 2022 nicht ergeben. Durch Maßnahmen wie die befristete Kurzarbeit sowie etliche Kosteneinsparungen (insbesondere bei den Aufwendungen für Dienstreisen, Messeauftritte und Werbung) wurde auch für das Geschäftsjahr 2022 ein überaus gutes Ergebnis erzielt. Sofern die pandemiebedingten Einschränkungen durch die Impfungen bis zum Ende des Sommers weitestgehend aufgehoben werden können, sollte auch das Geschäftsjahr 2022 mit einem positiven Ergebnis abschließen, auch wenn sich das zunächst erwartete Wachstum im Gesundheitswesen im Hinblick auf die mit der Krise einhergehenden Beschränkungen aller Marktteilnehmer voraussichtlich nicht mehr realisieren lässt. Wir erkennen zurzeit jedoch für unsere Gesellschaft im Markt- und Wettbewerbsumfeld kurz- bis mittelfristig noch keine bestandsgefährdenden Auswirkungen. Aufgrund der aktuellen Entwicklung ist damit zu rechnen, dass Patienten im Vergleich zu den Vorjahren in geringerem Umfang hochwertige Leistungen in Anspruch nehmen. Dies könnte sich negativ auf das Abrechnungsvolumen unserer im Wesentlichen für Medizinpartner tätigen Tochtergesellschaften auswirken. Dahingehende Entwicklungen mit Auswirkungen auf die operativen Erlöse unserer Tochterunternehmen werden in den nächsten Monaten erwartet, soweit die Beschränkungen des öffentlichen Lebens noch weitere Monate Bestand haben. Ebenfalls kann es durch krisenbedingte Arbeitsplatzverluste und damit einhergehender Verringerung der verfügbaren Haushaltseinkommen bei unseren Tochtergesellschaften zur Erhöhung von Forderungsausfällen kommen. Aufgrund der schnell erfolgten Kurzarbeiterregelungen und der tendenziell stabilen Beschäftigungsquote wird dieses Risiko bei dem momentan vorherrschenden Fachkräftemangel in der unmittelbaren Zukunft als handhabbar eingeschätzt. Aufgrund der sehr guten Arbeit und Kommunikation unseres "COVID-Planungsteams" sind bisher nur sehr wenige Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen mit dem Virus infiziert worden und lediglich zeitlich begrenzt ausgefallen. Hinsichtlich der erwarteten Ausweitung der Kontaktsperre wurden zahlreichen Mitarbeitern Homeoffice-Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt, um das Risiko einer infektionsbedingten Arbeitsunfähigkeit deutlich zu reduzieren. 2. Chancenbericht Wir sehen uns als Qualitätsanbieter und gleichzeitig in unserer Heimatregion als Marktführer für privatärztliche Abrechnung. Auf Basis der analysierten parteipolitischen Programme zur Gesundheitspolitik gehen wir davon aus, dass es mittel- bis langfristig zu strukturellen Änderungen im Gesundheitsmarkt kommen wird. Insbesondere wird es unseres Erachtens zu einer Modifikation des bewährten 2-Säulenmodells aus PKV und GKV kommen. In dieser Entwicklung, d. h. der Schaffung einer sogenannten Grundsicherung, die durch vielfältige - private - Zusatzabsicherungen ergänzt werden kann, sehen wir erhebliche Wachstumsmöglichkeiten für die PVS holding-Gruppe. Die Konsequenzen einer solchen strukturellenMarktänderung und die insoweit notwendigen Reaktionen der PVS holding-Gruppe auf eine solche Entwicklung werden bereits heute simuliert. Unter Beachtung der vorstehenden Annahmen geht die Geschäftsführung davon aus, dass kurz-, mittel- und langfristig erhebliche Wachstumschancen in den für die Gesellschaft relevanten Märkten bestehen. V. Gesamtaussage Die Unternehmensentwicklung der Gesellschaften der PVS holding-Gruppe sowie deren Beteiligungsunternehmen bestätigt die starke Stellung der Unternehmen der PVS holding-Gruppe im Markt- und Wettbewerbsumfeld. Die Chancen und Risiken in dem für die PVS holding-Gruppe bedeutenden Marktsegment Gesundheit sind zum einen durch politische Entscheidungen, zum anderen durch die allgemeine konjunkturelle Entwicklung (Arbeitslosenquote, verfügbares Einkommen) geprägt. Das allgemeine ordnungspolitische Umfeld, die Entwicklung auf dem Gesundheitsmarkt sowie die kurz- und mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragsplanung lassen keine erheblichen Risiken für die Unternehmen der PVS holding-Gruppe erkennen.
Mülheim an der Ruhr, 30. Mai 2023 Gerd Oelsner Dieter Ludwig Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäft vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022
Entwicklung des Konzerneigenkapitals für die Geschäftsjahre vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022A. Allgemeine Angaben zum KonzernabschlussI. Aufstellungsgrundsätze, KonsolidierungskreisDer Konzernabschluss der PVS holding GmbH ist nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Anteile nichtbeherrschender Gesellschafter stellen den Anteil des Ergebnisses und des Nettovermögens dar, der nicht dem Konzern zuzurechnen ist. Anteile nichtbeherrschender Gesellschafter werden in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung und in der Konzernbilanz separat ausgewiesen. Der Ausweis in der Konzernbilanz erfolgt innerhalb des Eigenkapitals, getrennt vom auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallenden Eigenkapital. Abweichend vom Gliederungsschema des § 266 Absatz 2 HGB werden zur besseren Klarheit und Übersichtlichkeit unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen die Posten Forderungen gegen Ärzte und sonstige Kunden sowie Forderungen gegen Gesellschafter ausgewiesen. Korrespondierend hierzu wird unter den Verbindlichkeiten der Posten Verbindlichkeiten gegenüber Ärzten und sonstigen Kunden ausgewiesen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. In entsprechender Anwendung von Artikel 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB erfolgte die Vollkonsolidierung für Erwerbsvorgänge bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Nr. 1 bzw. Abs. 2 Satz 1 HGB a. F.), für Erwerbsvorgänge nach dem 31. Dezember 2009 nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Firma lautet: "PVS holding GmbH". Sitz der Gesellschaft ist Mülheim an der Ruhr. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg unter der Geschäftsnummer HRB 14649 eingetragen. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss der PVS holding GmbH sind grundsätzlich alle Unternehmen einbezogen, bei denen die PVS holding GmbH mittelbar oder unmittelbar die Möglichkeit hat, deren Finanz- und Geschäftspolitik zu bestimmen und damit aus der Tätigkeit dieser Unternehmen den wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. Einen Überblick über den Konsolidierungskreis der PVS holding GmbH liefert die folgende Tabelle:
Grundlage für die Einbeziehung der Konzernunternehmen in den Konzernabschluss waren die geprüften Jahresabschlüsse der Gesellschaften für das Geschäftsjahr 2022. Die Einbeziehung der vorstehend genannten Gesellschaften nach dem Konzept der Vollkonsolidierung erfolgte auf Basis der auf den Konzernabschlussstichtag aufgestellten sogenannten Handelsbilanzen II. Auf den Ansatz der Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: - Versandzentrum der Privatärztlichen Verrechnungsstellen eG, Mülheim an der Ruhr (48,43 %), - PVS dental GmbH, Limburg an der Lahn, (26,67 %) sowie - Padline GmbH, Lüneburg (10,99 %) nach der Equity-Methode wurde wegen untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns oder wegen des fehlenden maßgeblichen Einflusses gemäß § 311 HGB verzichtet. Die Beteiligungen werden im Konzernabschluss zu den fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die Beteiligung an der m4you Gesellschaft für Forderungsmanagement GmbH, Mülheim an der Ruhr (25,0 %) wurde nach der Equity-Methode bilanziert. Der passivische Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung, der beginnend mit dem Geschäftsjahr 2019 über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren sukzessive aufgelöst wird, beträgt zum 31. Dezember 2022 € 4.913,54. II. KonsolidierungsmethodenWegen des Wegfalls der größenabhängigen Befreiung nach § 293 HGB erfolgte die erstmalige Aufstellung des Konzernabschlusses der PVS holding GmbH für das Geschäftsjahr 2002. Der jeweilige Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ist aus der vorstehenden Tabelle ersichtlich. In entsprechender Anwendung von Artikel 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB erfolgte die Vollkonsolidierung für Erwerbsvorgänge bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Nr. 1 bzw. Abs. 2 Satz 1 HGB a. F.), für Erwerbsvorgänge nach dem 31. Dezember 2009 nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die aus der Kapitalkonsolidierung abgeleiteten aktivischen Unterschiedsbeträge bei der PVS berlin-brandenburg-hamburg GmbH & Co. KG, der PVS berlin-brandenburg verwaltungs GmbH und der PVS bayern GmbH wurden als Firmenwerte aktiviert. Der aus der Kapitalkonsolidierung abgeleitete passivische Unterschiedsbetrag bei der PVS pria GmbH wurde als passivischer Ausgleichsposten im Eigenkapital passiviert. Im Rahmen der Aufstockung der Beteiligung an der PVS pria GmbH im Jahr 2007 ergab sich ein positiver Unterschiedsbetrag, der den zuvor bestehenden passivischen Ausgleichsposten verminderte. Darüber hinaus wurden eine Schuldenkonsolidierung sowie eine Aufwands- und Ertragskonsolidierung durchgeführt. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Transaktionen wurden im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung neutralisiert. B. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungDie Vermögenswerte und Schulden der PVS holding GmbH und der im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen Tochterunternehmen werden nach den für die PVS holding-Gruppe einheitlich geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angesetzt. Die Bilanzierung- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. I. Angaben zur Konzernbilanz bezüglich Bilanzierung, Bewertung und AusweisDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Der vorliegende Konzernabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (Software) werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die aus der Kapitalkonsolidierung abgeleiteten Unterschiedsbeträge in Höhe von € 901.523,13 wurden als Firmenwerte aktiviert und über erwartete Nutzungsdauern von vier bis zehn Jahren abgeschrieben. Eine über fünf Jahre liegende Nutzungsdauer war in der Nutzbarkeit der Ertragspotenziale in dem maßgeblichen Zeitraum begründet. Die Firmenwerte werden am 31. Dezember 2022 zum Erinnerungsbuchwert von € 1,00 ausgewiesen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Zugänge beweglicher Anlagegüter des Geschäftsjahres werden analog § 7 Abs. 1 S. 4 und Abs. 2. S. 3 EStG zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 250,00 sind im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst worden. Bewegliche Anlagengegenstände mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 netto wurden aktiviert und gem. § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen bei Gebäuden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 33 Jahren und 4 Monaten. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens werden linear abgeschrieben, dabei liegen Nutzungsdauern von 3 bis 13 Jahren zugrunde. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist der Anlage zum Anhang zu entnehmen. Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Eine detaillierte Aufstellung ist unter "C.II. Beteiligungen" dargestellt. Ein assoziiertes Unternehmen wird unter Zugrundelegung der Equitymethode zum anteiligen Eigenkapital bilanziert. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird das Verbrauchsfolgeverfahren nach der Fifo-Methode angewendet. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Erkennbare Ausfallrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Von den Forderungen an Kunden haben T€ 149 (Vorjahr: T€ 215), von den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, T€ 2.916 (Vorjahr: T€ 2.916) sowie von den sonstigen Vermögensgegenständen T€ 426 (Vorjahr: T€ 437) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen im Voraus bezahlte Kosten für Versicherungsbeiträge und Wartungsgebühren. Das gezeichnete Kapital beträgt € 550.000,00. Der aus der Kapitalkonsolidierung der PVS pria GmbH entstandene Unterschiedsbetrag wird als passivischer Ausgleichsposten aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Die Anteile der Minderheitsgesellschafter der PVS pria GmbH verminderten sich aufgrund des negativen Ergebnisanteils für das Jahr 2022 um T€ 27 auf T€ 246. Der Konzernjahresüberschuss setzt sich wie folgt zusammen:
Die ausgewiesenen Rückstellungen sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise über deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz bzw. mit dem Abzinsungszinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB bei einer Restlaufzeit von fünfzehn Jahren abgezinst. Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinssatz von 1,78 % (Vorjahr: 1,87 %) und einem Rententrend von 2 % nach dem Teilwertverfahren berechnet. Die Rückstellung wurde in Höhe des versicherungsmathematischen Deckungskapitals gebildet. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB (neue Fassung) stellt sich wie folgt dar:
Die Steuerrückstellungen betreffen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie Zinsen für die Geschäftsjahre 2016 bis 2022. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Sie setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Die Zusammensetzung und die Fristigkeit ergeben sich aus der nachfolgenden Tabelle:
Im Posten Sonstige Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von T€ 1.043 (Vorjahr: T€ 1.170) enthalten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Ärzten sind T€ 451 (Vorjahr: T€ 450) durch Verpfändung von Guthabenforderungen gesichert, die auf fünf Treuhandkonten bei der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG, Düsseldorf, geführt werden. Die Treuhandkonten valutieren am 31. Dezember 2022 mit T€ 619 (Vorjahr: T€ 660). II. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Bearbeitungsgebühren aus der Einbringung von Abrechnungsdienstleistungen für Ärzte, Krankenhäuser, Pflegedienste und sonstige Kunden in Höhe von T€ 49.181 (Vorjahr: T€ 46.613). Die Umsatzerlöse wurden fast ausschließlich im Inland erzielt. Im Posten Zinsaufwendungen sind T€ 482 (Vorjahr: T€ 1.277) aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen enthalten. Für Leistungen, die der Abschlussprüfer für das Mutterunternehmen und die konsolidierten Tochterunternehmen erbracht hat, wurden im Geschäftsjahr 2022 T€ 233 als Aufwand erfasst; davon entfallen T€ 144 auf Abschlussprüfungsleistungen, T€ 63 auf Steuerberatungsleistungen und T€ 26 auf sonstige Leistungen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen mit T€ 1.007 (Vorjahr: T€ 1.454) auf Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie mit T€ 1.082 (Vorjahr: T€ 1.621) auf Gewerbesteuer für das laufende Geschäftsjahr und mit T€ -189 (Vorjahr: T€ 456) auf Ertragsteuern für Vorjahre. Die Sonstigen Steuern enthalten im Wesentlichen mit T€ 82 (Vorjahr: T€ 50) Grundsteuern. Der Vorjahreswert enthielt Umsatzsteuererstattungen für die Jahre 2012 bis 2017 in Höhe von T€ 1.852 nach Prozessführung. C. Ergänzende AngabenI. HaftungsverhältnisseAm 31. Dezember 2022 besteht folgendes Haftungsverhältnis: Nachschusspflicht gemäß §§ 105, 115e GenG: Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG, Düsseldorf: T€ 327. Mit einer Inanspruchnahme ist derzeit nicht zu rechnen. II. Beteiligungen
III. ArbeitnehmerDie Anzahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer einschließlich der Teilzeitkräfte beläuft sich auf 738 (Vorjahr: 728) und teilt sich wie folgt auf:
IV. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Mietverträgen für Geschäftsräume. Daraus ergeben sich Zahlungsverpflichtungen in Höhe von T€ 2.433 (Vorjahr: T€ 3.205). Die Mietverträge enden im Zeitraum von Dezember 2023 bis März 2028. V. NachtragsberichtIm Februar 2022 wurde die Ukraine von Truppen der Russischen Föderation angegriffen. Infolge der weltweit verhängten Wirtschafts- und Finanzsanktionen ist das allgemeine Preisniveau stark angestiegen. Der Preisanstieg wirkte sich in unserer Unternehmensgruppe insbesondere im Bereich der Materialkosten (Drucksachen, Papier) und der Energiekosten aus. Aufgrund der inflationsgetriebenen Erhöhung des Gehaltsniveaus in Deutschland werden sich auch die Personalkosten unserer Konzerngesellschaften im Geschäftsjahr 2023 weiter erhöhen. Die weitere Kostenentwicklung wird fortlaufend überwacht. Aufgrund der volatilen Entwicklung bleibt eine Prognose für 2023 schwierig. Trotz des Abflauens der COVID-19 Pandemie kann die weitere Entwicklung - insbesondere hinsichtlich des Infektionsgeschehens bei Auftritt neuer Virusvarianten - im Geschäftsjahr 2023 nicht prognostiziert werden. Die der Geschäftsführung bekannten Abschätzungen und Annahmen für das Geschäftsjahr 2023 sind im Lagebericht berücksichtigt und beschrieben. Darüber hinaus sind zum jetzigen Zeitpunkt keine wesentlichen weiteren Belastungen bekannt oder abschätzbar. VI. GeschäftsführungDer Geschäftsführung der PVS holding GmbH gehörten im Geschäftsjahr 2022 an: - Herr Gerd Oelsner, Kaufmann, Mülheim an der Ruhr und - Herr Dieter Ludwig, Dipl.-Betriebswirt (FH), Wuppertal. Unter Inanspruchnahme der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB erfolgen keine weiteren Angaben zu den aktiven Mitgliedern der Geschäftsleitung. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der ehemaligen Geschäftsführung und deren Hinterbliebene wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. VII. AufsichtsratDem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2022 an: • Dr. Mathias Höschel, Facharzt für Kieferorthopädie, Meerbusch, 1. Vorsitzender, • Dr. Rudolf Groß, Chefarzt, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Mülheim an der Ruhr, 2. Vorsitzender, • Dr. Katja Staade, Chefärztin, Fachärztin für Chirurgie und Viszeralchirurgie, Gelsenkirchen, • Dr. Axel Kottmann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bergisch Gladbach, • Dr. Roger Schmid, Facharzt für Anästhesiologie, Bonn, und • Dr. Veit Stelte, Facharzt für Kieferorthopädie, Meerbusch. Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr Bezüge in Höhe von insgesamt T€ 260 (Vorjahr: T€ 146) von der Gesellschaft erhalten. VIII. Befreiende Wirkung des KonzernabschlussesDer Konzernabschluss hat befreiende Wirkung gemäß § 264 Abs. 3 HGB i. V. m. § 340a Abs. 2 Satz 4 HGB für folgende Unternehmen: • PVS rhein-ruhr GmbH, Mülheim an der Ruhr, • PVS ra GmbH, Mülheim an der Ruhr, • PVS bayern GmbH, Mülheim an der Ruhr und • PVS plus GmbH, Mülheim an der Ruhr. Der Konzernabschluss hat befreiende Wirkung gemäß § 264b HGB i. V. m. § 340a Abs. 2 Satz 4 HGB für folgende Unternehmen: • PVS berlin-brandenburg-hamburg GmbH & Co. KG, Berlin.
Mülheim an der Ruhr, 30. Mai 2023 Gerd Oelsner Dieter Ludwig Konzernanlagenspiegel zum 31. Dezember 2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PVS holding GmbH, Mülheim an der Ruhr Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der PVS holding GmbH, Mülheim an der Ruhr, und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der PVS holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 31. Mai 2023 MÄRKISCHE
REVISION GMBH
Markus Keller, Wirtschaftsprüfer Dirk Herrmann, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsratesder PVS holding GmbH, Mülheim an der Ruhr, für das Geschäftsjahr 2022 gemäß § 171 Abs. 2 AktG i. V. m. § 52 GmbHGDer Aufsichtsrat hat in Erfüllung der ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag obliegenden Aufgaben im Geschäftsjahr 2022 sechs (6) plan- und außerplanmäßige Sitzungen abgehalten. Die Sitzungen fanden an folgenden Terminen statt: 16.02.2022 06.04.2022 01.06.2022 21.10.2022 22.10.2022 14.12.2022 Der Aufsichtsrat nahm im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegende Aufgabe wahr, die Geschäftsführung bei der Leitung bzw. Führung des Unternehmens regelmäßig zu beraten und zu überwachen. In allen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Die Geschäftsführung unterrichtete den Aufsichtsrat sowohl in schriftlichen als auch in mündlichen Berichten zeitnah und umfassend über alle relevanten Fragen der Unternehmensplanung und strategischen Weiterentwicklung, über die Lage der Gesellschaft einschließlich Risikolage sowie über das Risikomanagement. Alle für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge sind anhand der Berichte der Geschäftsführung im Aufsichtsrat ausführlich erläutert und im Plenum diskutiert worden. Der Aufsichtsrat hat am 01. Juni 2022 den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021 und den Lagebericht festgestellt. Es wurde beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2021 in Höhe von T€ 4.198 auf neue Rechnung vorzutragen. Der von der Geschäftsführung aufgestellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2021 wurde vom Aufsichtsrat gebilligt. Die Gesellschafterversammlung hat mit Datum vom 01. Juni 2022 dem vom Aufsichtsrat festgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021 und dem Lagebericht sowie der Ergebnisverwendung zugestimmt und dem Aufsichtsrat und der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2021 Entlastung erteilt. Der Jahresabschluss, der Lagebericht, der Konzernabschluss sowie der Konzernlagebericht der PVS holding GmbH für das Geschäftsjahr 2022 wurden durch die Märkische Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Essen, geprüft. Die Prüfungsberichte haben dem Aufsichtsrat vorgelegen. Die Märkische Revision GmbH hat festgestellt, dass die Prüfungen zu keinen Einwendungen geführt haben. Der Jahres- und der Konzernabschluss vermitteln unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Nach dem Ergebnis der Prüfung und den dabei gewonnenen Erkenntnissen ist die Lagebeurteilung im Lagebericht und Konzernlagebericht dem Umfang nach angemessen und inhaltlich zutreffend und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Märkische Revision GmbH hat zum Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2022 sowie zum Konzernlagebericht 2022 jeweils einen nicht modifizierten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Abschlussprüfer hat dem Aufsichtsrat über die Jahres- und Konzernabschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2022 berichtet. Der Aufsichtsrat hat die Prüfungsberichte zum Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2022 sowie zum Lagebericht und Konzernlagebericht 2022 nach seiner eigenen Prüfung zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 wurde in der Sitzung am 14. Juni 2023 durch einstimmigen Beschluss festgestellt. Dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung wurde zugestimmt und der Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2022 und der Konzernlagebericht wurden am 14. Juni 2023 vom Aufsichtsrat einstimmig gebilligt.
Mülheim an der Ruhr, 14. Juni 2023 Dr. med. dent. Mathias Höschel, 1. Vorsitzender des Aufsichtsrats Dr. med. Rudolf Groß, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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