Signalhorn AG Zweigniederlassung Deutschland
Selbe AdresseWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
John Haden Harris seit 30.11.2020 | Geschäftsführer |
Katinka Heppekausen seit 3.5.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Signalhorn S.à r.l | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Signalhorn Trusted Networks GmbHBacknangJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017(Bruttodarstellung)
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 20171. Allgemeine Angaben Die Signalhorn Trusted Networks GmbH hat ihren Sitz in Backnang und ist im Handelsregister (Amtsgericht Stuttgart) unter HRB 271960 eingetragen. Der Jahresabschluss der Signalhorn Trusted Networks GmbH ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Signalhorn Trusted Networks GmbH erfüllt die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft. In der Bilanz ist unter A. II. 1. zusätzlich der Posten Vermietvermögen ausgewiesen. Beim Vermietvermögen handelt es sich um Vermögensgegenstände, welche an Kunden vermietet werden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Bilanzierung erfolgt zu Fortführungswerten; hierzu sei auf weitergehende Angaben zum Going-concern im Lagebericht verwiesen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und um planmäßige Abschreibungen entsprechend ihrer geschätzten Nutzungsdauer pro-rata-temporis abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Herstellungskosten bewertet und um planmäßige Abschreibungen entsprechend ihrer geschätzten Nutzungsdauer pro rata temporis abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibung auf Zugänge des Geschäftsjahres erfolgt grundsätzlich pro-rata-temporis. Das Vermietvermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um lineare planmäßige sowie außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt über eine Nutzungsdauer von drei Jahren und entspricht der mit Kunden vereinbarten Vertragslaufzeit. Das sogenannte Vermietvermögen (Hardware) wird, um die Voraussetzungen zur Erbringung der Network-Management-Dienstleistung zu schaffen, bei den Kunden des Unternehmens installiert. Da jedoch kein expliziter Leasingvertrag über die Hardware abgeschlossen wird, sondern diese gewissermaßen eine Nebenleistung der Servicevereinbarung mit den Kunden darstellt, wird das Vermietvermögen bei der Signalhorn Trusted Networks GmbH bilanziert. Unter Finanzanlagen werden die Ausleihungen zum Nennwert ausgewiesen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. Die Vorräte sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, verminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für Risiken in Bezug auf die Einbringlichkeit wurden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bewertet. Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen beruhen auf versicherungsmathematischen Berechnungen. Die Bewertung erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Method). Der Ermittlung der handelsrechtlichen Werte liegen die Richttafeln Prof. Dr. Klaus Heubeck 2005G zu Grunde. Die Diskontierung erfolgt mit einem 10-Jahres-Durchschnitts-Zinssatz von 3,68% (VJ 4,01%), wesentliche weitere Parameter sind ein Gehaltstrend von 3,0% (VJ 3,0%) sowie ein Rententrend von 2,0% (VJ 2,0%). Der ermittelte Betrag wird pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der von der Deutschen Bundesbank für den 31. Dezember 2017 veröffentlicht wurde und sich bei einer pauschalen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Jahresabschluss 2017 wurde nach Inkrafttreten der neuen Richttafeln Prof. Dr. Klaus Heubeck 2018G mit insbesondere längeren Lebenserwartungen aufgestellt. Um die als Folge ansteigenden Pensionsrückstellungen zu berücksichtigen werden gemäß Empfehlung des IDW die Rückstellungen laut Gutachten um 1,5% erhöht. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit Restlaufzeiten von über einem Jahr werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips bei Aktiva und des Höchstwertprinzips bei Passiva mit den Kursen zum Entstehungszeitpunkt oder dem Devisenkassenmittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Da die Intercompany-Forderungen und -Verbindlichkeiten insgesamt nicht als kurzfristig angesehen werden, erfolgt die Fremdwährungsbewertung pro Gesellschaft und pro Währung getrennt, wobei nur Abwertungen und keine Aufwertungen durchgeführt werden. Andere Forderungen bzw. Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Passive latente Steuern werden nur im Falle einer sich insgesamt ergebenden Steuerbelastung ausgewiesen. Im Falle einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung (Überhang von aktiven latenten Steuern über passive latente Steuern) werden keine latenten Steuern ausgewiesen. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist der Anlage zu diesem Anhang zu entnehmen. Im Geschäftsjahr 2017 sind insgesamt TEUR 51.037 an Forschungs- und Entwicklungsleistungen angefallen, die in voller Höhe als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert wurden. Weiterhin wurden 2017 TEUR 42.600 aus den Vorjahren (Sachanlagen) in diese Bilanzposition umgegliedert. 2012 wurde ein Teilbetrag der Forderungen gegen die Signalhorn AG von TEUR 3.667 in ein langfristiges Darlehen umgewandelt, das mit 4 % p.a. verzinst wird und dessen Laufzeit zehn Jahre beträgt. Für einen Teilbetrag von TEUR 812 (1 Mio. CHF) hat die Signalhorn Trusted Networks GmbH am 31. Dezember 2012 den Rangrücktritt erklärt, da die Signalhorn AG zum 31. Dezember 2012 bilanziell überschuldet war. Der Rangrücktritt hat eine unbefristete Gültigkeit. Die Forderung aus dem Darlehen beträgt zum Stichtag TEUR 4.665 (VJ TEUR 4.426). Bis zum Geschäftsjahr 2016 wurde dieses Darlehen unter Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen, jedoch aufgrund der Erkenntnisse im Geschäftsjahr 2017 in die Finanzanlagen umgegliedert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren hauptsächlich aus Kostenweiterbelastungen auf Grund des Omnibus Service Level Agreements und stellen daher im Wesentlichen Lieferungs- und Leistungsforderungen dar. Die Forderungen gegen die Gesellschafterin Signalhorn S.à.r.l., Luxembourg, betragen zum Stichtag TEUR 21.222 (VJ TEUR 15.182). Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrugen zum Stichtag TEUR 11.101 (VJ TEUR 9.144), mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Darüber hinaus besteht am Jahresende wie bereits im Vorjahr eine Kaution gegenüber dem Vermieter in Höhe von TEUR 518, welche unter Bankguthaben bei Kreditinstituten enthalten ist. Abweichend zum Vorjahr sind in 2017 die Forderungen gegen verbundene Unternehmen zu historischen Werten im Entstehungszeitpunkt umgerechnet. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind insgesamt Abwertungen aus der Fremdwährungsbewertung in Höhe von TEUR 640 (VJ TEUR 51) enthalten. Im Vorjahr wurde unter Forderungen gegen verbundene Unternehmen noch das Darlehen an die Signalhorn AG (TEUR 4.426 am 31.12.2016) ausgewiesen, welches ab 2017 im Anlagevermögen enthalten ist. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt EUR 25.100,00 und ist voll eingezahlt. Die Geschäftsanteile werden zum Bilanzstichtag zu 100% von der Signalhorn S.à.r.l., Luxembourg, gehalten. In der Gesellschafterversammlung am 23. August 2019 wurde beschlossen, den Jahresfehlbetrag für 2016 in Höhe von EUR 420.502,20 auf neue Rechnung vorzutragen. Für den Jahresfehlbetrag 2017 in Höhe von EUR 2.147.815,86 wurde vorgeschlagen, ihn auf neue Rechnung vorzutragen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.586 (VJ TEUR 1.717) betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen und personalbezogene Verpflichtungen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr und sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 20.992 (VJ TEUR 15.370) resultieren im Wesentlichen aus Kostenweiterbelastungen auf Grund des Omnibus Service Level Agreements. Von diesen Verbindlichkeiten, die aus Liefer- und Leistungsbeziehungen resultieren, entfallen TEUR 10.775 (VJ TEUR 7.923) auf die Gesellschafterin Signalhorn S.à.r.l., Luxembourg. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind insgesamt Abwertungen aus der Fremdwährungsbewertung in Höhe von TEUR 186 (VJ TEUR 171) enthalten. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 18.731 (VJ TEUR 20.209) resultieren im Wesentlichen aus der Erbringung von Leistungen im Bereich der Satellitentelekommunikation in Europa. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.412 (VJ TEUR 251) beinhalten Erträge aus Fremdwährungsumrechnung von TEUR 1.202 (VJ TEUR 175) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. TEUR 193 (VJ TEUR 0). Der Materialaufwand von TEUR 10.723 (VJ TEUR 9.822) beinhaltet insbesondere Aufwand für die Satellitennutzung und den Betrieb der Antennenanlagen in Höhe von TEUR 6.488 (VJ TEUR 5.783) und TEUR 2.436 (VJ TEUR 2.689) an Intercompany Weiterbelastungen. Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 4.893 (VJ TEUR 5.451) enthält TEUR 1.068 (VJ TEUR 883) an Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen i.H.v. TEUR 5.454 (VJ TEUR 4.759) sind Verluste aus Fremdwährungsumrechnung von TEUR 1.329 (VJ TEUR 754) enthalten. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten TEUR 232 (VJ TEUR 211) Aufwendungen aus Aufzinsung langfristiger Rückstellungen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag liegen bei TEUR 4. In Vorjahr wurde dagegen ein Steuerertrag von TEUR 475 ausgewiesen, der sich durch die Reduktion von in 2015 zu hoch angesetzten Steuerrückstellungen ergeben hat. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen i.H.v. TEUR 8.270 (VJ TEUR 9.700) beinhalten Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen für Satellitenbenutzung über TEUR 7.127 (VJ TEUR 5.629) und aus der Gebäudeanmietung in Höhe von TEUR 1.142 (VJ TEUR 4.071). Davon sind TEUR 4.863 innerhalb eines Jahres fällig. Die Mietverträge für die Satellitennutzung haben Laufzeiten zwischen einem und fünf Jahren. Gemäß Forderungsverpfändungsvereinbarung vom 2. September 2014 sind die Forderungen der Signalhorn Trusted Networks GmbH als Sicherheit für das Darlehen der MCP PRIVATE CAPITAL S.A.R.L. an die eigene Muttergesellschaft Signalhorn S.à.r.l. an den Darlehensgeber verpfändet. 6. Geschäftsführung und ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführung Robert Kubbernus, Zürich, Schweiz, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO), bis 27. Februar 2020 Alexander Müller-Gastell, Waiblingen, Geschäftsführer (COO), bis 11. August 2017 Phil Dougall, London, Vereinigtes Königreich, Geschäftsführer, 27. Februar bis 30. November 2020 John Harris, Fulking, Henfield, Vereinigtes Königreich, Geschäftsführer, ab 30. November 2020 Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung für die Tätigkeit im Geschäftsjahr werden auf Grund der Befreiungsvorschrift des § 286 Absatz 4 HGB nicht angegeben. Ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen belaufen sich zum 31. Dezember 2017 auf TEUR 1.423 (VJ TEUR 1.348). Die Pensionsbezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung werden auf Grund der Befreiungsvorschrift des § 286 Absatz 4 HGB nicht angegeben. 7. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
8. Angaben zur Konzernzugehörigkeit Die Signalhorn Trusted Networks GmbH mit Sitz in Backnang ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Signalhorn S.à.r.l., Luxembourg, deren Anteile zu 100% von der Signalhorn Holding S.A., Luxembourg (Teilkonzernmutter) gehalten werden. Die Anteile der Signalhorn Holding S.A. wiederum liegen zu 80% bei der Spadina House AG, Schweiz, welche damit die oberste Spitze des Gesamtkonzerns darstellt. 9. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2017 gab es die nachfolgend aufgeführten Vorgänge von besonderer Bedeutung:
Backnang, 12. April 2021 Signalhorn Trusted Networks GmbH Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20171. ALLGEMEIN Die Signalhorn Trusted Networks GmbH mit Sitz in Backnang ist - wie die Schwestergesellschaft Signalhorn AG, Schweiz - eine 100%ige Tochtergesellschaft der Signalhorn S.à.r.l., Luxembourg, deren Anteile wiederum zu 100% von der Signalhorn Holding S.A., Luxembourg, gehalten werden. Über deren gemeinsame Muttergesellschaft Spadina House AG, Schweiz, ist die Signalhorn Gruppe mit SkyVision Global Networks Ltd, Bermuda, samt Tochtergesellschaften verbunden. Das Unternehmen ist ein Anbieter von Managed Networks-Dienstleistungen mittels Satelliten-, terrestrischer und drahtloser Breitband-Kommunikation weltweit. Es entwirft, baut und betreibt Kommunikationsnetze für Unternehmen, Regierungs- sowie Nichtregierungsorganisationen, mit dem Fokus auf komplexen, hybriden Netzen. 2. GESCHÄFTSTÄTIGKEIT UND MARKTENTWICKLUNG Der Markt, in dem die Signalhorn Trusted Networks GmbH agiert, umfasst insbesondere Europa aber auch die Regionen Afrika, Nordamerika sowie Naher Osten. Die vier Kerngeschäftsbereiche bzw. Kundensegmente sind: Öffentliche Organisationen, Energie, Enterprise und Maritime, in denen jeweils unterschiedliche technische Applikationen angewendet werden. Zu den Kunden im Enterprise-Segment zählen multinationale Organisationen, Einzelhandel und Logistik-Unternehmen, Betreiber von Telekommunikationsdiensten und Medienunternehmen. Innerhalb des Bereichs "Öffentliche Organisationen" erbringt die Gesellschaft im Wesentlichen Dienstleistungen für Botschaften, Ministerien und das Militär. Signalhorn unterstützt auch NGOs (Non Governmental Organizations) weltweit. Des Weiteren erbringt Signalhorn Dienstleistungen für den Energie-, Öl- und Gassektor, mit denen die Kunden bei Offshore- und Onshore-Förderungen unterstützt und Tankstellen an Kommunikationsnetze angebunden werden. Der Markt, in dem Signalhorn agiert ist global. Das bestätigen auch externe Agenturen wie SIA (Satellite Industry Association), NSR (Northern Sky Research) und Comsys. Der Gesamtmarkt der Satellitenindustrie hatte im Jahr 2018 ein Umsatzvolumen von Mrd. USD 277 (VJ Mrd. USD 269). Gemäß den Analysten der Agentur SIA verzeichnete in den letzten fünf Jahren ein Wachstum von durchschnittlich 2,4% p.a.. Der größte Sektor der Satellitenindustrie sind die Satellitenkommunikation Services. Das Volumen in diesem Marktbereich lag gemäß den o.g. Agenturen für das Geschäftsjahr 2018 weltweit bei Mrd. USD 126,5, wovon Mrd. USD 94,2 auf die Verbreitung von Fernsehprogrammen entfällt. Von 2017 auf 2018 ist der Umsatz der Satellitenindustrie um insgesamt 3% gewachsen. Signalhorn trifft im Markt auf ganz unterschiedliche Wettbewerber, deren Fokus sehr differenziert ausgerichtet sein kann bzw. deren Kerngeschäft teilweise nicht die Satellitenkommunikation ist. Während sich einige Wettbewerber auf bestimmte Regionen fokussieren, bieten andere ihre Services, ähnlich Signalhorn, weltweit an. Aufgrund der verfügbaren technischen Anwendungen spezialisieren sich einige Wettbewerber auf die Bereitstellung von Lösungen basierend auf einer Technologie oder einem einzigen Technologieprovider. Einige Wettbewerber haben wie Signalhorn eine eigene Infrastruktur (z.B. technische Zentren, Teleport), beziehen Leistungen von Partnern bzw. potenziellen Wettbewerbern und agieren in der Regel auf dem Markt in ihrem Heimatland oder in Ausnahmefällen in einer bestimmten Region. Die größten Konkurrenten im Markt sind die nationalen Telekom- und Satellitenbetreiber, welche Dienstleistungen in diesen Bereichen anbieten. Neben der Erbringung von Leistungen für externe Kunden wird die Signalhorn Trusted Networks GmbH auch als Dienstleister für verbundene Unternehmen tätig. Dabei entstehende Aufwände und Kosten für die Leistungserbringung werden gemäß Omnibus Service Level Agreement bzw. dessen Ergänzung mit einer Zusatzvergütung von 5% bzw. 10% im Konzern weiterbelastet. 3. DARSTELLUNG DER LAGE DER GESELLSCHAFT Vermögenslage Die Bilanzsumme der Signalhorn Trusted Networks GmbH zum 31. Dezember 2017 beträgt TEUR 40.718 (VJ TEUR 34.414). Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2017 weiter in zukünftiges Wachstum investiert und die Ausrichtung auf neue Märkte und Geschäftsfelder fortgesetzt. Im Wesentlichen wurden neue technische Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung im Wert von TEUR 423 (VJ TEUR 139) angeschafft. Weiterhin wurden TEUR 206 (VJ TEUR 479) in Sende- und Empfangsanlagen investiert, welche im Rahmen der Serviceerbringung für Kunden eingesetzt werden. Die Anlagen im Bau betrugen TEUR 72 (VJ TEUR 6) und betreffen noch nicht fertig gestellte Sende- und Empfangsanlagen. Im Geschäftsjahr 2017 wurde das bislang unter Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesene Darlehen an die Signalhorn AG in die Finanzanlagen umgegliedert. Das Darlehen valutiert zum 31. Dezember 2017 auf TEUR. 4.665, was zu einer signifikaten Erhöhung des Anlagenvermögens gegenüber dem Vorjahr geführt hat. Nach Abzug der planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen und unter Berücksichtigung der Darlehensumgliederung erhöhte sich das Anlagevermögen zum Bilanzstichtag per Saldo um TEUR. 4.201 auf TEUR. 5.858. Die Erhöhung der Vorräte von TEUR 493 im Vorjahr auf TEUR 662 ist im Wesentlichen auf Handelswaren im Zusammenhang mit unfertigen und fertigen Kundenaufträgen zurückzuführen. Im Zusammenhang mit dem Umsatzrückgang um 7,3% sind auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR. 1.893 im Vorjahr um TEUR. 1.264 auf TEUR. 629 deutlich gesunken. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich durch die Zahlungsstockungen innerhalb der Signalhorn-Gruppe auf TEUR. 32.323 (VJ TEUR. 28.751). In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die in 2017 vorgenommene Umgliederung des Darlehens. Die Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 115 auf TEUR 660 resultiert aus zusätzlichen Finanzmitteln, die bei Lieferanten zur Verbesserung der Einkaufssituation hinterlegt wurden. Auf der Passivseite resultiert die um TEUR 6.304 gestiegene Bilanzsumme vor allem aus den um TEUR 5.622 auf TEUR 20.992 (VJ TEUR 15.370) gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und im Vergleich zu 2016 höheren, insbesondere überfälligen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR +2.991). Der Jahresfehlbetrag im Vorjahr betrug TEUR 421. Auch im abgelaufenden Geschäftsjahr 2017 ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 2.148. Aufgrund der Verlustsituation und den signifikant gestiegenen Verbindlichkeiten ist die Eigenkapitalquote von 19,5% auf 11,2% gesunken. Die Erhöhung der Pensionsrückstellungen um TEUR 736 resultiert aus den in 2017 erdienten zusätzlichen Ansprüchen der Berechtigten sowie aus der zugehörigen Verzinsung. Dies beruht vor allem auf den im Anhang erläuterten geänderten Bewertungsparametern. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.586 (VJ TEUR 1.717) betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen und personalbezogene Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund der Zahlungsstockungen von TEUR 3.454 im Vorjahr auf TEUR 6.445 deutlich gestiegen. Nähere Angaben dazu finden sich in den Ausführungen zum Going-concern am Ende des Kapitels. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen konzernintern. Die Gesellschaft verfügte zum 31. Dezember 2017 über Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände i.H.v. TEUR 584 (VJ TEUR 1.017). Davon waren TEUR 518 als Kautionen zur Auszahlung gesperrt. Den Bankguthaben stehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten in Höhe von TEUR 6.445 (VJ TEUR 3.454) gegenüber, für die zum Teil Stundungsvereinbarungen getroffen wurden. Nähere Angaben dazu finden sich in den Ausführungen zum Going-concern am Ende des Kapitels. Ertragslage Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2017 TEUR 18.731 und liegen damit rund TEUR 1.477 unter dem Vorjahr. Während die Umsätze mit Drittkunden gegenüber 2016 um TEUR 3.591 (-28,3%) deutlich gesunken sind, haben sich die Umsätze mit verbundenen Unternehmen um TEUR 2.113 (28,1%) erhöht. Relativ gesehen hat sich der Anteil der Umsätze mit Drittkunden am Gesamtumsatz gegenüber den Vorjahr von 63% auf 49% reduziert. Analog ist der Anteil der Umsätze mit verbundenen Unternehmen von 37% auf 51 % gestiegen. Trotz rückläufigem Umsatz hat sich der Materialaufwand in 2017 um TEUR 900 (+9,2%) auf TEUR 10.723 (VJ TEUR 9.822) erhöht. Gegenüber dem Vorjahr sind vor allem die Aufwendungen für bezogene Leistungen gestiegen (TEUR +1.051). Die Aufwendungen für bezogene Waren liegen dagegen um TEUR 150 unter dem Vorjahr. Der Rohertrag (definiert als Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) verringert sich absolut gesehen im Geschäftsjahr 2017 um TEUR 2.378 gegenüber 2016 auf TEUR 8.009. Dadurch hat sich auch die Rohertragsquote von 51,4% auf 42,8% verschlechtert. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich um TEUR 1.161 auf TEUR 1.412 stark erhöht. Dies ist insbesondere auf im Vergleich zum Vorjahr deutlich höhere Erträge aus Kursgewinnen (EUR +1.027) zurückzuführen. Der Personalaufwand des Geschäftsjahres 2017 verringerte sich insgesamt um TEUR 558 auf TEUR 4.893 (-10,2%). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf deutlich geringere Gehaltsaufwendungen und Sozialabgaben zurückzuführen, die sich als Folge des verminderten Personalstands ergeben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen insgesamt TEUR 5.454 (VJ TEUR 4.759), was einer Erhöhung um TEUR 694 entspricht. Ursächlich hierfür waren insbesondere deutlich höhere Wertberichtigungsbedarfe und gegenüber 2016 um TEUR 576 gestiegenen Kursverluste. Gegenläufig wirkten geringere Restrukturierungskosten (TEUR -576), Einsparungen bei Fremdleistungen (TEUR -438) und im Vergleich zum Vorjahr geringere Reisekosten (TEUR -296). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge haben sich von TEUR 260 im Vorjahr auf TEUR 273 leicht erhöht. Auch Zinsen und ähnliche Aufwendungen fallen mit TEUR 251 (VJ TEUR 217) leicht höher aus und beinhalten vorrangig Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 232. Insgesamt ergibt sich für das Geschäftsjahr 2017 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 2.148 (VJ Jahresfehlbetrag TEUR 421). Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung sind insbesondere die Kennzahlen Umsatzentwicklung und Liquidität von Bedeutung. Die Liquidität der Gesellschaft wird täglich überwacht und geplant, um Liquiditätsengpässe zu minimieren und den zu erwartetenden Liquiditätsbedarf durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen. Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft und zum Going-concern Es wird erneut ein Jahresfehlbetrag ausgewiesen, der sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.727 deutlich erhöht hat. Zu den Ursachen wird auf die Ausführungen zur Ertragslage verwiesen. Nicht zuletzt mit Blick auf die begrenzten frei verfügbaren Mittel und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten ist die Finanzlage der Gesellschaft bis zur Erstellung dieses Lageberichts und für die nahe Zukunft als kritisch zu bewerten. Vor diesem Hintergrund gilt es insbesondere die Going-concern Annahme zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses und für die nächsten 12 Monate zu beleuchten. Ein Risiko für den Fortbestand des Unternehmens besteht hierbei auch durch die Verflechtung mit anderen Konzerngesellschaften. So erbringt die Signalhorn Trusted Networks Dienstleistungen (Einkauf von Satellitenkapazitäten und Services) für andere Konzerngesellschaften, die zwar in Rechnung gestellt, jedoch von den Leistungsempfängern kurzfristig nicht beglichen werden können. Dadurch verbleibt das Zahlungsrisiko zunächst bei der Signalhorn Trusted Networks GmbH. In diesem Zusammenhang wurden 2019 mit Eutelsat und SES, den größten Lieferanten der Gesellschaft für Satellitenkapazitäten, Lieferantenkreditvereinbarungen über mehrere Jahre für die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.471 und TUSD 633 geschlossen, welche den größten Teil der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausmachen. Im Laufe des Jahres 2020 wurden mit zahlreichen weiteren Lieferanten Zahlungspläne vereinbart, um die Verbindlichkeiten sukzessive zurückzuführen. Zum 31. Dezember 2019 bestanden Verbindlichkeiten der Gruppe in Höhe von TEUR 14.397 zzgl. TEUR 9.447 Zinsen gegenüber MCP PRIVATE CAPITAL S.A.R.L. Die Rückzahlung dieser Beträge wurde durch diverse schriftliche Vereinbarungen mit MCP PRIVATE CAPITAL in den vergangenen Jahren mehrfach aufgeschoben. Als die Rückzahlung nicht wie vereinbart am 31. Januar 2020 erfolgte, hat MCP PRIVATE CAPITAL gemäß Darlehensvereinbarung von ihrem Recht Gebrauch gemacht und am 27. Febraur 2020 die Stimmrechtsmehrheit an der Signalhorn Trusted Networks GmbH, der Signalhorn AG und der Signalhorn Sarl übernommen. Mit Übernahme der vollständigen Kontrolle an diesen Gesellschaften wurde von MCP PRIVATE CAPITAL die Rückzahlung von Darlehen und Zinsen erneut bis auf Weiteres ausgesetzt. Im Laufe des Jahres 2020 wurde auf Konzernebene eine Businessplanung (Bilanz, GuV, Cash-flow) für 2020/21 erstellt, um zu ermitteln, ob ein Turnaround der Gruppe möglich ist und welcher Kapitalbedarf dabei besteht. Die Planung zeigt im Ergebnis für 2020 ein negatives EBITDA von 1,6 Mio. EUR, während 2021 ein positives EBITDA von 0,8 Mio. EUR erwartet wird. Bezüglich Cashflow besteht im diesem Zeitraum eine Lücke von rund 1,0 Mio. EUR. MCP PRIVATE CAPITAL hat sich zur Finanzierung dieser Summe bereit erklärt und im Dezember 2020 die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt. Die wesentlichen Maßnahmen, um die Unternehmensgruppe wieder in die Gewinnzone zu führen sind: Zur Steigerung der Umsätze stehen vertrieblich vor allem die Bereiche Satellitenkommunikation und Maritime wie auch der Ausbau des Data Center Business im Fokus. Weiterhin werden die Satellitenanlagen in Backnang größtenteils deaktiviert und technisch auf den Standort in Leuk migriert. In diesem Zusammenhang können insbesondere die Miete und Nebenkosten in Backnang signifikat gesenkt werden. Mit der Reorganisation des Projektmanagements, dem Outsouring verschiedener Unternehmensbereiche und einem strikten Kostenmanagement werden weitere Einsparungen erzielt, um die Ergebnissituation zu verbessern. Aufgrund der Ergebnisse der oben erläuterten Businessplanung sowie der Stimmrechtsübernahme durch MCP PRIVATE CAPITAL und dem damit verbundenen Commitment die Signalhorn Trusted Networks GmbH durch weiteres Kapital bzw. einem Aufschub der Rückzahlung von Darlehen und Zinsen auf dem Weg zu einem profitablen Unternehmen zu unterstüzen, geht die Geschäfsführung von einer positiven Fortbestehensprognose für das Unternehmen aus. 4. RISIKOBERICHT, CHANCEN UND RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Die Signalhorn-Gruppe erbringt Kommunikationsdienstleistungen auf der ganzen Welt mittels Satellitentechnologie. Die von der Signalhorn Trusted Networks GmbH angebotenen Netzlösungen sind somit von der Verfügbarkeit freier Satellitenkapazitäten abhängig. Sofern aus technischen Gründen Satellitenkapazitäten nicht verfügbar sein sollten oder infolge von Krisensituationen eine Verknappung oder Verteuerung der Kapazitäten eintritt, könnte dies zu erhöhten Kosten auf der Beschaffungsseite führen sowie negative Auswirkungen auf die Absatzseite der Signalhorn Trusted Networks GmbH haben, falls steigende Kosten nicht über Preisanpassungsklauseln an die Kunden weitergegeben werden können. Die langfristigen vertraglichen Kundenbeziehungen und eine breit aufgestellte Kundenbasis macht die Signalhorn-Gruppe weniger anfällig für Marktrückgänge und Schwächephasen. Die Kundenbeziehungen basieren in der Regel auf langfristigen Verträgen, die oft Bestandteil der Kommunikationsstrategie der Kunden sind. Nach der Implementierung einer kundenspezifischen Lösung betreut die Signalhorn Trusted Networks GmbH in der Regel auch den laufenden Betrieb. Ist ein Vertrag geschlossen, entscheiden sich Kunden oft für eine automatische Vertragsverlängerung nach der Initiallaufzeit. Forderungsausfallrisiken begrenzt die Signalhorn Trusted Networks GmbH durch ein effektives Debitorenmanagement und Mahnwesen wie auch eine bei Neukunden vor Vertragsabschuss durchgeführte Bonitätsprüfung. Das internationale Geschäft der Gesellschaft wird teilweise in Fremdwährung abgewickelt - im Wesentlichen in USD, GBP und CHF. Es werden keine Kurssicherungsgeschäfte getätigt. Diese Risiken werden dadurch minimiert, dass bei beschaffungsseitig in Fremdwährung abgeschlossene Geschäfte auch die Faktura an Kunden in der entsprechenden Fremdwährung erfolgt (Währungskongruenz bzw. "natural hedge"). Zudem tritt ab dem Geschäftsjahr 2019 eine Verrechnungsvereinbarung in Kraft, in deren Rahmen die gegenseitigen, nicht beglichenen Vorgänge aus Lieferungen und Leistungen in Fremdwährung zwischen den Gruppenunternehmen zum Bilanzstichtag in Euro umgerechet werden, um Wechselkursrisiken zu minimieren. Das Unternehmen verfügt über eine komplexe Technologie-Infrastruktur, welche die organisatorische und technische Plattform zur Ausübung der Geschäftstätigkeit bildet. Zur Infrastruktur gehören Kommunikationsnetze, Hardware und Software, die zur Informationsverarbeitung bereitstehen. Extern wie intern induzierte Ausfälle der technischen Infrastruktur sind nicht vollständig auszuschließen. Sollte es dazu kommen, könnte dies zu Umsatzausfall oder Kostensteigerungen führen. Chancen werden insbesondere in der weiteren Globalisierung und der damit einhergehenden Notwendigkeit von zuverlässiger und stabiler Kommunikation bei Unternehmen gesehen. Für weitere Ausführungen zu den Chancen wird auf den Prognosebericht in Kapitel 5 verwiesen. Die Geschäftsjahre 2017 bis 2019 waren geprägt von hoher Personalfluktuation, vor allem im kaufmännischen Bereich und damit verbundener massiver innerbetrieblicher Turbulenzen. Im Rechnungswesen spiegelt sich diese Entwicklung in nicht rechtzeitig fertiggstellten Jahresabschlüssen, verspäteten Abschlussprüfungen und Steuererklärungen sowie noch nicht veröffentlichten Geschäftszahlen der Jahre 2017 und 2018 wieder. Es sei erwähnt, dass die den Abschlüssen 2017 und 2018 zugrunde liegende Buchhaltung und das dazu gehörende IKS Schwächen aufweist. Im Zweifel wurden in 2017 und 2018 unklare oder unsichere Teile von Bilanzposten ausgebucht. Im 2. Quartal 2019 hat die Geschäftsführung daher Sofortmaßnahmen eingeleitet, um die Versäumnisse der Vergangenheit aufzuarbeiten, Rückstände in der Rechnungslegung zu beseitigen und in den innerbetrieblichen kaufmännischen Prozessen wieder Struktur zu schaffen. Wir sind der Auffassung, dass wir ab 2020 in der Rechnungslegung wieder ein angemessenes Qualitätsniveau erreicht haben. Durch die kurzfristige Hinzunahme von zusätzlichem, qualifiziertem Personal, sieht sich das Unternehmen zusehends besser aufgestellt. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen konzernintern sowie durch folgendes Darlehen: Am 19. August 2014 hat die Gesellschafterin Signalhorn S.à.r.l. durch einen Vertrag mit der Signalhorn Holding S.A., der MCP PRIVATE CAPITAL FUND II SCSp vertreten durch ihre persönlich haftende Gesellschafterin MCP PRIVATE CAPITAL S.A.R.L. (im Folgenden "MCP PRIVATE CAPITAL") als Darlehensgeber sowie Metric Capital Partners LLP (im Folgenden "Metric") als Agenten und Transaktionstreuhänder, ein Darlehen in Höhe von Euro 16.050.000 aufgenommen. Wie bereits zum Jahresende 2017 valutiert dieses Darlehen am 31. Dezember 2019 auf Euro 14.397.484,34 zzgl. aufgelaufener Zinsen von Euro 9.447.204,50. Als wesentliche Sicherheiten dienen:
Am 2. September 2014 hat MCP PRIVATE CAPITAL zudem einen Anteil in Höhe von 12,5% an der Signalhorn Holding S.A. erworben. Am 4. Februar 2016 wurde MCP PRIVATE CAPITAL eine zusätzliche Beteiligung in Höhe von 7,5% am Stammkapital der Signalhorn Holding S.A. gewährt. Die Beteiligung wurde somit auf insgesamt 20% erhöht. Die Darlehensrückzahlung nebst Zinsen und Auslagen durch die Signalhorn S.ä.r.l. wurde aufgrund fehlender Mittel seitens der Gesellschaft bereits durch diverse schriftliche Vereinbarungen mit MCP PRIVATE CAPITAL mehrfach verschoben. Die positive Fortführungsprognose der Signalhorn S.a.r.l. sowie der Signalhorn Holding S.A., Signalhorn AG und der Signalhorn Trusted Networks GmbH ist abhängig davon, dass MCP PRIVATE CAPITAL mit Metric als Agent keinen Gebrauch von ihrem Recht macht, das Darlehen sowie Zinsen fällig zu stellen. Weitere Risiken besteht darin, dass die Stundungsvereinbarungen nicht eingehalten werden können oder seitens der Lieferanten gekündigt werden und dass die dem Businessplan zugrunde liegenden Annahmen nicht oder verspätet eintreffen. Dadurch könnte weiterer Kapitalbedarf entsteht. Derzeit sieht die Geschäftsführung jedoch keine Anzeichen dafür, dass diese bestandsgefährdenden Risiken eintreten. 5. PROGNOSEBERICHT Während das Geschäftsjahr 2017 weniger erfolgreich verlaufen ist, konnte die Signalhorn Trusted Networks GmbH ab 2018 die Geschäfte jenseits verbundener Unternehmen ausbauen. Aufgrund des gezielten Ausbaus des Geschäfts mit Drittkunden wird die Signalhorn Trusted Networks GmbH zusehends unabhängiger von Umsätzen mit verbundenen Unternehmen. Auch für die Folgejahre ist es das Ziel der Gesellschaft, durch zusätzliche Umsätze mit Dritten und geringere Kosten die Profitabilität und damit die Liquiditätszuflüsse zu verbessern. Die Wachstumsprognose für den Gesamtmarkt der Satellitenindustrie liegt gemäß SIA Report "State of the Satellite Industry" von Mai 2019 wie in den vergangenen Jahren bei durchschnittlich 3% p.a., wobei für den Teilbereich Kommunikationsdienstleistungen via Satellit nach dem Rückgang in 2018 wieder mit einem leichten Wachstum gerechnet wird. Da der Markt einem starken Wettbewerb unterliegt, stehen die Satellitenbetreibern unter Preisdruck, da die Kunden oft nicht mehr bereit sind, die hohen Preise der vergangenen Jahre zu bezahlen. Ähnlich wie auf dem Mobilfunkmarkt ist der Preis ein maßgebendes Entscheidungskriterium. Neue preisgünstige, terrestrische Technologien sorgen für weiteren Preisdruck im Markt und führen zu einer Verschiebung innerhalb der Technologiesegmente. Generell erscheint der Markt stabil. Es ist aber auch zu beobachten, dass unterschiedliche Einflussfaktoren, wie z.B. ein Preisverfall des Ölpreises, potentielle Neuprojekte verzögern können. Durch die IP-Strategie der Telekommunikationsanbieter können weiterhin neue Wachstumsmärkte für die Kommunktionsdienstleister entstehen, sofern diese es schaffen, mit maßgeschneiderten Lösungen die Schwächen der Anbieter zu kompensieren. In den letzten Geschäftsjahren konnten einige wichtige Vertragsverlängerungen erzielt und damit Bestandskunden weiterhin an das Unternehmen gebunden werden. Das große Engagement und Know-How war ausschlaggebend für die Verlängerung von Verträgen in den unterschiedlichen Dienstleistungsbereichen. Darüber hinaus hat die Gesellschaft Ende 2018 eine Auschreibung mit einem Gesamtvolumen von mehreren Millionen Euro der Firma Shell gewonnen, einem der weltweit größten Mineralöl- und Erdgas-Unternehmen. Signalhorn implementiert und betreibt dabei im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Kunden die Kommunikationsinfrastrutur (terrestrisch und via Satellit) für rund 3.700 Tankstellen. Durch die positiven Entwicklungen wie die Vertragsverlängerungen, dem Großauftrag von Shell, einem den Marktbedürfnissen entsprechenden Dienstleistungsportfolio und den eingeleiteten Turnaround-Maßnahmen, ist die Geschäftsführung davon überzeugt, nach schwierigen Jahren zukünftig nachhaltig positive Ergebnisse zu erwirtschaften. Das bereits erwähnte Shell-Projekt hat durch Übernahme neuer Dienstleistungen und einem Rollout in weiteren Ländern das Potenzial mit diesem Kunden deutlich zu wachsen. Zudem ergeben sich durch dieses Projekt zusätzliche Möglichkeiten "Smart-Retail"-Dienstleistungen dieser Art bei weiteren Unternehmen zu betreiben. Entenstprechende Analyse wurde bereits durchgeführt und erste Gespräche mit potenziellen neuen Kunden sind angelaufen. Wichtigster Fokus der zukünftigen Vertriebsarbeit und Treiber des Umsatzwachstums sind jedoch die Kommunikationsdienstleistungen via Satellit, dem angestammten Kernbereich des Unternehmens, wobei hier ein Schwerpunkt auf dem Maritime-Sektor liegt. Hier kann das Unternehmen auf jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen, um attraktive Angebote zu entwickeln. Ein weiterer Baustein der Wachstumsstrategie besteht darin, die bereits vereinzelt angebotenen Data Centre Services auszubauen. Diesbezüglich gibt es bereits Kontakte mit Kunden die Bedarf an Backup-, Cloud- und redundanten Lösungen haben. Da die entsprechende Infrastruktur am Schweizer Standort Leuk vorhanden ist, wird die Signalhorn AG kurzfristig von diesem Potenzial profitieren. Derzeit laufen auch Gespräche mit einem Interessenten, der das Gebäude in Backnang als Data Center nutzen und Signalhorn mit dessen operativen Betrieb beauftragen möchte. Dadurch könnte sich auch für die Signalhorn Trusted Networks GmbH Geschäftspotenzial in diesem Bereich ergeben, wobei die Gespräche erst am Anfang stehen und die Erfolgsaussichten noch nicht abgeschätzt werden können. Mit den Abschlussarbeiten 2019 bei der Signalhorn Trusted Networks GmbH wird derzeit begonnen. Bereits jetzt ist festzuhalten, dass der GmbH- und Konzern-Umsatz 2019 deutlich über dem Vorjahresniveau liegen wird. Dies ist im Wesentlichen auf Einmaleffekte in der Roll-out Phase des Shell-Projekts zurückzuführen. Da die Verrechnung von Kosten an verbundene Unternehmen noch nicht durchgeführt werden kann, ist derzeit keine verlässliche Umsatzprognose für die GmbH möglich. Dementsprechend sind auch noch keine konkreten Ergebniszahlen zu ermitteln. Allerdings ist damit zu rechnen, dass die Signalhorn Trusted Networks GmbH das Geschäfstjahr 2019 mit einem Verlust abschließen wird. Auf Konzernebene ist für das Jahr 2020 ein Umsatz von 18,5 Mio. EUR. geplant, der durch die eben geschilderten vertrieblichen Maßnahmen in 2021 auf 23,7 Mio. EUR. wachsen soll. Ergebnisseitig wird in 2020 konsolidiert ein EBITDA von -1,6 Mio. EUR. erwartet, das sich 2021 auf 0,8 Mio. EUR. verbessern soll. Neben der Steigerung des Umsatzes ergibt sich die Verbesserung des EBITDA auch durch die bereits in Kapitel 3 geschilderten Turnaround-Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung wobei die technische Verlagerung der Teleport-Aktivitäten von Backnang in die Schweiz hierbei den größten monetären Effekt hat. Die Geschäftsleitung ist überzeugt, dass die getroffenen Maßnahmen zur strategische und operative Neuausrichtung der Unternehmensgruppe der richtige Weg sind, um nachhaltig profitabel zu werden
Backnang, 12. April 2021 Signalhorn Trusted Networks GmbH Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk Den versagten Bestätigungsvermerk erteilen wir wie folgt: Versagungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Signalhorn Trusted Networks GmbH, Backnang Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen Wir waren beauftragt, den Jahresabschluss der Signalhorn Trusted Networks GmbH, Backnang, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - zu prüfen. Darüber hinaus waren wir beauftragt, den Lagebericht der Signalhorn Trusted Networks GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 zu prüfen. Wir geben keine Prüfungsurteile zu dem beigefügten Jahresabschluss und dem beigefügten Lagebericht ab. Aufgrund der Bedeutung des im Abschnitt "Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen" beschriebenen Sachverhalts sind wir nicht in der Lage gewesen, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu erlangen, und versagen daher den Bestätigungsvermerk. Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen Die Gesellschaft befindet sich einer angespannten Liquiditätssituation. Die gesetzlichen Vertreter haben den Jahresabschluss unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Sie berufen sich hierbei auf eine Gruppenplanungsrechnung und eine finanzielle Unterstützung durch den seit Anfang 2020 die Unternehmensgruppe beherrschenden Investor und Gesellschafter. Wir haben jedoch keine ausreichenden geeigneten Prüfungsnachweise dafür erlangen können, dass die Going-concern-Prämisse zu Recht in Jahresabschluss und Lagebericht zu Grunde gelegt wird. Wir können zudem die Werthaltigkeit der Intercompanyforderungen/-ausleihungen in Höhe von bis zu € 13 Mio. nicht sicher beurteilen. Vergleichbares gilt auch für nicht bilanzierte Haftungsrisiken für Schulden der Firmengruppe gegenüber den die Unternehmensgruppe beherrschenden Investor und Gesellschafter von bis zu € 24 Mio. Diese drei Sachverhalte haben umfassende Bedeutung auch für die Beurteilbarkeit der im Lagebericht erfolgten Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens sowie der Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Es liegt in unserer Verantwortung, eine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung bzw. Lageberichtsprüfung durchzuführen. Des Weiteren liegt es in unserer Verantwortung, einen Bestätigungsvermerk zu erteilen. Aufgrund des im Abschnitt "Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen" beschriebenen Sachverhalts sind wir nicht in der Lage gewesen, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und diesem Lagebericht zu erlangen. Wir sind von Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Hamburg, den 14. April 2021 Mazars
GmbH & Co. KG
Jessen, Wirtschaftsprüfer Kirch, Wirtschaftsprüfer |
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