Endavo Heat GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexandra Maulhardt seit 12.1.2026 | Geschäftsführer |
Tobias Schneider seit 12.1.2026 | Prokura |
Franz Athenstaedt seit 21.2.2024 | Geschäftsführer |
Benjamin Paul Klemm seit 10.12.2015 | Prokura |
Ilin Zlatkow Dobrew seit 10.7.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Enloc Energy GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Amtsgericht Dresden, HRB 28059Verkürzte Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Verkürzter Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Enloc Energy GmbH wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften und nach dem GmbH-Gesetz aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert zum Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Bewertung Rechnung. Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 € und 1.000,00 € wird ein Sammelposten gebildet, der gleichmäßig über 5 Jahre abgeschrieben wird. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Aufgrund des Anlagehorizontes wurden Darlehensforderungen in Höhe von 227,9 T€ aus dem Umlaufvermögen ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung in das Anlagevermögen umgegliedert. Bei Wertpapieren des Anlagevermögens wurden stichtagsbedingte Wertminderungen als vorübergehend eingeschätzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Wertberichtigungen abgesetzt. Die Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ausreichend Rechnung tragen. Die Bewertung erfolgt mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens des Geschäftsjahres 2023 wird im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Bei Wertpapieren des Anlagevermögens liegen bei einzelnen Wertpapieren die Buchwerte über den beizulegenden Zeitwerten. Nachfolgend sind diese nach wertpapiergruppen dargestellt.
Auf außerplanmäßige Abschreibungen auf die beizulegenden Zeitwerte wurde verzichtet, da aufgrund der Wertschwankungen der betreffenden Wertpapiere davon ausgegangen wird, dass die Wertminderungen nur vorrübergehend sind. Die Forderungen sowie sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betreffen in Höhe von 905,3 T€ (Vorjahr: 628,1 T€) Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Diese Forderungen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 905,3 T€ (Vorjahr: 404,6 T€) und Darlehensforderungen in Höhe von 0,0 T€ (Vorjahr: 223,5 T€). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 4,0 T€ (Vorjahr: 16,7 T€) enthalten. Der Bilanzgewinn ergibt sich wie folgt:
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten beinhalten in Höhe von 268,2 T€ (Vorjahr: 0,0 T€) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und in Höhe von 294,2 T€ (Vorjahr: 64,3 T€) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen. IV. Sonstige Angaben
Für ein Bankdarlehen der Enloc Construct GmbH (Stand 31. Dezember 2023: 475,0 T€) hat die Gesellschaft eine Bürgschaft erklärt. Aus abgeschlossenen Energiebestellungen resultieren Abnahmeverpflichtungen in folgender Höhe:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in betriebsgewöhnlichem Umfang. Die Gesellschaft beschäftigt im Geschäftsjahr 2023 einschließlich Geschäftsführung im Durchschnitt 27 Mitarbeiter, davon 12 weiblich und 15 männlich. Zum Geschäftsführer sind, bestellt:
Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Der Aufsichtsrat bestand im Geschäftsjahr 2023 aus folgenden Mitgliedern:
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 Vergütungen in Höhe von 16,0 T€ erhalten. Zum 31. Dezember 2023 wurden die Aufsichtsratsmitglieder abberufen ferner wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 7. Februar 2024 der Gesellschaftsvertrag dahingehend geändert, dass kein Aufsichtsrat mehr besteht. V. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von 2.561.299,16 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Dresden, 21. Juni 2024 Ilin Dobrew, Geschäftsführer Franz Athenstaedt, Geschäftsführer Anlagenspiegel
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens - Geschäftsmodell Die Enloc Energy GmbH (kurz: Enloc) ist ein mittelständisches Unternehmen der Energiewirtschaft mit Sitz in Dresden. Das Produktportfolio der Enloc einschließlich ihrer Tochterunternehmen umfasst die Vorbereitung und Durchführung von Energiesparmaßnahmen in Gebäuden, Energiespar-Contracting, die Lieferung und Herstellung von Wärme und Warmwasser, die Installation von technischen Anlagen zur Erneuerung und Erweiterung an der technischen Gebäudeausrüstung bzw. an baulichen Anlagen und sowie auch die Umsetzung von allen damit verbundenen Leistungen tätig. Dieses Leistungsspektrum beinhaltet die Abrechnung von Energiekosten (betriebskostenumlagefähig und -nichtumlagefähig). Ferner liefern wir Energieträger, wie z. B. Strom und Gas und stellen Produkte und Dienstleistungen im Energiebereich für unsere Kunden bereit. Unser Markt umfasst im Wesentlichen Deutschland, wobei wir sowohl mit gewerblichen Kunden wie Stadtwerken, Wohnungsgesellschaften und institutionellen Immobilieninvestoren zusammenarbeiten. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Verwerfungen infolge des andauernden Ukraine-Krieges und der allgemeinen Inflation haben das Wirtschaftswachstum 2023 in Deutschland negativ beeinflusst. Nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,3 %. Die Inflation (Verbraucherpreise) lag mit 5,9 % zwar unter dem Vorjahreswert von 7,9 %, verbleibt jedoch auf hohem Niveau. Staatliche Entlastungsmaßnahmen milderten die Auswirkungen der Verteuerung von Energieprodukten für die Verbraucher in 2023 teilweise ab. Laut statistischem Bundesamt verteuerten sich Energieprodukte für die Endverbraucher im Jahr 2023 um durchschnittlich 5,3 %. Die Branche Energiewirtschaft hat sich im Jahr 2023 turbulent entwickelt. 2023 verzeichnete der Primär-Energieverbrauch ein Rekordtief, welches insbesondere durch die schwache Konjunktur und das Sparverhalten der Verbraucher infolge hoher Energiepreise zurückzuführen war. Gleichzeitig wurde 2023 erstmals in fast allen Monaten mehr Energie aus erneuerbaren Energien in das Netz eingespeist als aus konventionellen Energieträgern. Geschäftsverlauf Die Enloc ist rückblickend betrachtet sehr gut vorbereitet in das Jahr 2023 gestartet. Mit dem bereits vorab gesicherten Energieeinkauf waren wir vertraglich jederzeit in der Lage zu liefern. Durch den Preisindex "Grundversorger" konnten wir bei einem stabilen Einkaufspreis unseren Verkaufspreis regelmäßig anpassen und so unsere Marge sichern. So konnte in 2023 ein stabiles Liefergeschäft erreicht werden, dass uns den Rücken für das Onboarding unseres neuen nunmehr größten BPO-Kunden (> 70.000 Zählpunkte in Belieferung) freihalten konnte. Das Jahr war ab Q2/2023 zu großen Teilen vom Onboarding und dem Betrieb dieses Kunden geprägt. Der Vertrag mit einem kleineren Kunden (< 5.000 Zählpunkte in Belieferung) wurde zum Ende des Jahres beendet. Insgesamt konnte der Umsatz 2023 wesentlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden, wobei sich neben Preisanstiegen auch eine Ausweitung des Absatzes auswirkte. Infolge der gleichzeitig erheblich gestiegenen Beschaffungspreise ist der Jahresüberschuss mit 1.714,3 T€ unter Vorjahresniveau (2.617,0 T€), jedoch weiterhin deutlich positiv. Damit haben wir unser gesetztes Ziel für 2023 erreicht. Lage des Unternehmens Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr 3.680,0 T€ auf 13.400,0 T€ gestiegen. Dabei ist das Bilanzbild von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (nach Abzug der hierfür erhaltenen Anzahlungen) mit 7.396,6 T€ bzw. 55,2 % der Bilanzsumme geprägt. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2023 19,5 %. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Enloc einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 2.296,6 T€ erwirtschaftet. Wir konnten unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit pünktlich nachkommen. Insgesamt verfügt die Enloc zum 31. Dezember 2023 über liquide Mittel in Höhe von 2.453,7 T€. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 9.891,8 T€ bzw. 55,3 % auf 27.788,3 T€ gestiegen. Die Erhöhung erstreckt sich dabei auf eine Vielzahl von Leistungen wie z. B. Strom- und Gaslieferungen (sowohl SLP als auch RLM) ebenso wie Dienstleistungen. Infolge der wesentlichen Preissteigerungen im Jahr 2023 sind die Aufwendungen, insbesondere für den Bezug von Strom und Gas, im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen (Strom: +112 %; Gas: +68 %). Für 2023 haben wir einen Jahresüberschuss von 1.714,3 T€ erzielen können, welcher insbesondere aufgrund der Kostensteigerung unter Vorjahresniveau (2.617,0 T€) ausgefallen ist. III. Prognosebericht Für das Jahr 2024 planen wir primär die Sicherstellung unseres operativen Betriebs vor dem Hintergrund der Betreuung von aktuell knapp 100.000 Zählpunkten. Die Enloc wird als Teil der Enloc Gruppe in eine neue organisatorische Struktur überführt. Das Mitarbeiterwachstum soll eine Stärke von 85 Personen in der Gruppe erreichen. Vor dem Hintergrund planen wir einen Umsatzrückgang mit dem Ziel, den Gewinn inkl. der Aufwände für die neuen Mitarbeiter auf Vorjahresniveau zu halten. Ermöglichen soll dies der Bereich der BPO-Dienstleistungen, in dem der Umsatz aus Dienstleistungen eine höhere Marge liefert als das reine Handelsgeschäft. IV. Chancen- und Risikobericht Das Kernrisiko für die Energiewirtschaft liegt in der volatilen und schwer prognostizierbaren Entwicklung der Beschaffungspreise für Strom und Gas. Zwar hat die Bundesregierungen in der Vergangenheit Maßnahmen ergriffen, die Folgen der Energiepreissteigerungen für die Endkunden abzumildern, dennoch haben sich in der Vergangenheit bereits deutliche Effekte im Verbrauchsverhalten und bei der Konjunktur gezeigt. Die Auswirkungen dieser Entwicklungen für die Enloc sind - neben dem Verbrauchsverhalten der Kunden und der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung - auch davon abhängig, wie schnell und in welchem Umfang auftretende Preissteigerungen an die Kunden weitergegeben werden können. Diese Risiken bringen jedoch auch die Chance mit sich, unseren Kunden ein auf aktuellen Herausforderungen zugeschnittenes Leistungsportfolio anzubieten und uns so gegenüber der Konkurrenz durchzusetzen. Der branchenübergreifende Fachkräftemangel betrifft auch die Energiewirtschaft. Es ist zunehmend schwer, im Rahmen des Wachstums der Enloc neue Fachkräfte zu gewinnen und bestehende Fachkräfte zu vertretbaren Kosten zu halten. Durch die umfassende Digitalisierung unserer Arbeitsabläufe, welche ortunabhängiges Arbeiten ermöglichen, wie auch durch die im Übrigen attraktiven Angebote für bestehende und neue Mitarbeiter, sehen wir uns jedoch gut vorbreitet, die Herausforderungen des Fachkräftemangels zu meistern. Ferner sind die zukünftigen Auswirkungen des Ukraine-Krieges sowie anderer weltweiter Krisen und Konflikte auf den Energiemarkt schwer abzuschätzen. Ebenso sind die Folgen der anstehenden Wahlen sowohl in Deutschland als auch in Europa sowie in den USA auf die Energiepolitik unklar. Mit unseren agilen Geschäftsprozessen sind wir bereit, kurzfristig auf Änderungen im Markt und der Politik zu reagieren, die Auswirkungen auf die Enloc zu beherrschen und sich ergebende Chancen schnell für unsere Geschäftsentwicklung zu nutzen. V. Gesamtaussage Die Enloc hat sich 2023 insgesamt sehr positiv entwickelt. Wir konnten den Umsatz gegen- über dem Vorjahr steigern. Letztendlich haben wir einen Jahresüberschuss von rund 1,7 Mio. € erzielen können. Für 2024 sind wir optimistisch, die Entwicklung der Enloc weiter voranzutreiben und unsere Geschäftsbereiche gezielt auszubauen.
Dresden, 21. Juni 2024 Ilin Dobrew, Geschäftsführer Franz Athenstaedt, Geschäftsführer BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Enloc Energy GmbH, Dresden, wurde in Anwendung des § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht hat die Schell & Block GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers an die Enloc Energy GmbH, DresdenPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Enloc Energy GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Enloc Energy GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 16. Juli 2024 Schell
& Block GmbH
Schell, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023Die Gesellschafterversammlung vom 27. Juni 2024 hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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