JS Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kristina Kessler seit 29.9.2023 | Prokura |
Regis Gross seit 5.7.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
J.S. Logistik GmbHKirkelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Die J.S. Logistik GmbH bietet ihren Kunden maßgeschneiderte Full-Service Logistiklösungen für den deutschen und europäischen Markt. Unsere Kompetenz beweisen wir mit Logistik-Full-Service unter der Devise: Alles aus einer Hand. Unser Leistungspaket umfasst: Speditions- und Transportdienstleistungen, Lager- und Umschlagsleistungen, Traileryardbewirtschaftungen, Im- und Export bzw. Zollabfertigung, See- und Luftfracht sowie Value Added Services. Unsere Kundenstruktur setzt sich hauptsächlich aus Unternehmen der Automobil- und Chemiebranche, der sonstigen Industrie und dem Handel zusammen. Dazu zählen namhafte deutsche Unternehmen und Zulieferer aus diesen Bereichen. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Kirkel sowie eine Niederlassung für Luft- und Seefracht in Pirmasens. Da wir als Dienstleistungsunternehmen keine Forschung und Entwicklung im engeren Sinn betreiben, ist über nennenswerte Angaben nicht zu berichten. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Quellenangabe: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Branche steht 2023 noch immer unter dem Einfluss der Energiekrise. Insbesondere die gestiegenen Preise für Kraftstoffe haben die Kosten für Beförderungsleistungen auf einem sehr hohen Niveau gehalten. Infolgedessen konnten sowohl die Güterbeförderung im Straßenverkehr (+2,1%) als auch die Speditionen (+2,6%) ihr Umsatzvolumen 2023 erneut anheben. Auf der anderen Seite ist aber die Beförderungsleistung gegenüber dem Vorjahr gesunken (5,4%). Das Preisgefüge treibt weiterhin einen Keil zwischen die transportierte Menge und die erzielten Umsätze. Das Transportleistung und Umsätze auseinanderdriften, ist nicht nur eine momentane Erscheinung. Schon seit Jahren geht die Transportmenge/-leistung von deutschen Fahrzeugen zurück. Im Gegensatz dazu haben sich die Umsätze der Güter transportierenden Unternehmen seit 2018 positiv entwickelt. Hiervon ausgenommen war das Krisenjahr 2020. Das Thema Umweltschutz rückt vermehrt in den Fokus, auch weil der öffentliche Druck wächst und die Klimaziele im Verkehr noch unerreicht sind. Gleichzeitig sind die Unternehmen durch die Maut oder die Elektrifizierung der Lkw-Flotte in den letzten Jahren stärker belastet. Ein weiteres Problem ist der Fachkräftemangel, der sich durch den Krieg in der Ukraine zugespitzt hat. Helfen könnte hier die Digitalisierung mit optimierten Prozessen. Der Güterumschlag der deutschen Seehäfen ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden insgesamt 267,8 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Die schwierige geopolitische Lage und die schwache Dynamik des Welthandels im Jahr 2023 gingen somit nicht spurlos an den deutschen Seehäfen vorbei. So verzeichnete der deutsche Außenhandel im Jahr 2023 gegenüber dem Jahr 2022 einen Rückgang der Warenexporte (-2,0 Prozent) und der Warenimporte (-10,1 Prozent) Der umschlagstärkste deutsche Seehafen war wie im Vorjahr Hamburg mit einem Umschlag von 99,6 Millionen Tonnen (-3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr), gefolgt von Bremerhaven (39,2 Millionen Tonnen, -8,4 Prozent), Wilhelmshaven (29,8 Millionen Tonnen, -6,1 Prozent) und Rostock (23,9 Millionen Tonnen, +11,9 Prozent). Rostock profitierte dabei insbesondere vom stark gestiegenen Umschlag mit Erdöl (von 1,3 Millionen Tonnen in 2022 auf 5,2 Millionen Tonnen 2023, +300 Prozent). China bleibt wichtigster Partner der deutschen Seehäfen im Containerverkehr Der Containerumschlag der deutschen Seehäfen lag im Jahr 2023 mit 12,7 Millionen TEU (Twenty-foot-Equivalent-Unit) um 8,5 Prozent unter dem Vorjahreswert (13,9 Millionen TEU). Dies war der zweite Rückgang des Containerumschlags in Folge. Raketenangriffe zwingen zu Umleitungen in diesem Segment. Ein Grund für die erhöhten Preise sind längere Transportwege. Seit Dezember 2023 letzten Jahres wählen immer mehr Reedereien den Weg um Afrika herum statt durch das Rote Meer und den Suezkanal, da im Roten Meer Frachtschiffe wiederholt von Huthi-Rebellen aus dem Jemen angegriffen werden. Dadurch erhöht sich die Fahrzeit um bis zu 14 Tage und damit auch die Kosten. Auf der Route durch das Rote Meer und den Suezkanal sank die Transportmenge seit Dezember deutlich (Stand September 2024). Quellenangaben: -Dok.-Nr.: 2201061 Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V. Analyse vom 31.05.2024 -https://transport-online.de/news/seeverkehr-2023-gueterumschlag-4-1-prozent-geringer-als-im-vorjahr-152050.html -https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1452855/umfrage/container-frachtraten-weltweit/ Geschäftsverlauf Wie bereits in den Vorjahren, spiegelt sich die vorherrschende im Markt gegebene Situation, auch im eigenen Verlauf des Jahres 2023 der J.S. Logistik GmbH wider. Wir sind mit dem positiven wirtschaftlichen Ergebnis des Jahres 2023, insbesondere angesichts des schwierigen Marktumfelds zufrieden. Wir konnten das Geschäftsjahr 2023 mit einem Umsatz von rund 35,1 Mio. EUR und einem Ergebnis vor Steuern von 3.925 TEUR abschließen. Der erzielte Umsatz liegt somit leicht unter der im Vorjahreslagebericht prognostizierten Spanne (36 bis 41 Mio. EUR). Im Gegensatz dazu befindet sich das Ergebnis im oberen Bereich der prognostizierten Spanne (3,5 bis 4,0 Mio. EUR) Der mit dem eigenen Fuhrpark, sprich Selbsteintritt erzielte Umsatz, ist zum Vorjahr nahezu gleichgeblieben; erfreulicherweise konnten wir im Berichtsjahr den Margenbereich steigern und wieder einen Profit in diesem Bereich einfahren. Dies resultiert im Wesentlichen aber durch die Nivellierung im Treibstoffpreissegment. Der Geschäftsbereich Landverkehr mit Frachtführern ist im Vergleich zum Vorjahr beim Umsatz leicht gestiegen und konnte durch einen günstigeren Einkauf im Rohertrag wachsen. Im Bereich Luft- und Seefracht haben sich die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr deutlich rückläufig entwickelt. Dies beruht im Wesentlichen auf den weiterhin gesunkenen Seefrachtraten sowie auf einigen Sonderaufträgen, die im laufenden Geschäftsjahr weggefallen sind. Man sieht deutlich, dass die Containeranzahl im Vergleich zur pandemiebedingten Beschaffung niedriger war als noch im Jahr 2021/2022. Investitionen 2023 wurden in Höhe von 0,2 Mio. EUR im Wesentlichen in dem Bereich Fuhrpark, sprich Ersatzinvestitionen Trailer und PKWs, sowie verschiedenen Betriebs - und Geschäftsausstattung getätigt. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche sich maßgeblich am Erfolg der J.S. Logistik GmbH beteiligen, sind im aktuellen Wirtschaftsjahr von 53 am Jahresanfang, auf 50 am Jahresende gesunken. Die Reduzierung resultiert aus der Administration, sprich kaufmännischen Bereich mit einer Person weniger und aus dem gewerblichen Bereich, in welchem, eine Reduzierung von zwei Personen zu verzeichnen war. Beim Lkw-Fahrermangel übersteigt die Nachfrage nach Fahrern das Angebot. Der Fahrermangel wird auf eine Reihe von Faktoren zurückgeführt, darunter das gestiegene Frachtaufkommen und die demografische Entwicklung der Fahrer. Noch können wir unser Fahrpersonal bereitstellen. Heute sind junge Menschen zunehmend nicht mehr bereit, so viel Zeit fern von zu Hause und der Familie zu verbringen und viele Lehrstellen bleiben leider unbesetzt. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Entwicklung der Ertragslage sowie verschiedener Ertragskennzahlen einschließlich wichtiger finanzieller Leistungsindikatoren:
Die für die Steuerung des Unternehmens wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern. Die J.S. Logistik GmbH erzielte im Jahr 2023 rund 9,8 Mio. EUR weniger Umsatz und konnte somit nicht das Niveau von 2022 halten. Dieser Umsatzrückgang resultiert aus dem Bereich See- und Luftfracht. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) von 3.925 TEUR liegt 365 TEUR (+10%) über dem Vorjahreswert von 3.560 TEUR. Die Umsatzrendite ist von 5,5 % auf 7,5 % gestiegen. Nach Abzug des Steueraufwands schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 2.629 TEUR (im Vorjahr: 2.455 TEUR) und somit, mit einer Steigerung um 7% ab. Die auf Basis des Jahresüberschusses und des Eigenkapitals am Bilanzstichtag ermittelte Eigenkapitalrentabilität beträgt nun 51,9% (im Vorjahr: 83,5%). Die Ertragslage ist insgesamt als sehr solide und zufriedenstellen anzusehen. Vermögens- und Finanzlage Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage:
Die Bilanzsumme verringerte sich im Berichtsjahr um 3.433 TEUR auf 10.442 TEUR. Die Investitionen in Sachanlagen und entgeltlich erworbenen immaterielle Vermögensgegenstände lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr unter dem Vorjahresniveau und betrugen 198 TEUR (Vorjahr: 620 TEUR). Die getätigten Investitionen in Sachanlagen wurden aus dem Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert. Die Vorräte erhöhten sich auf 221 TEUR und betreffen im Wesentlichen Leistungen im Seefrachtbereich, bei denen die Leistungen durch die Schiffslaufzeit noch nicht abgeschlossen waren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 1.094 TEUR auf 5.164 TEUR verringert, was überwiegend auf den verminderten Umsatz und der daraus resultierenden niedrigeren Forderung zurückzuführen ist. Die Bank- und Kassenbestände betrugen am Bilanzstichtag 313 TEUR und sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.521 TEUR gesunken. Die Liquidität war jederzeit gesichert und Zahlungen konnten stets im ersten Ziel erfolgen. Das Eigenkapital ist zum Vorjahr um 2.129 TEUR auf 5.070 TEUR gestiegen, was auf im Wesentlichen auf Gewinnthesaurierungen zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote beträgt nun 48,6 % (im Vorjahr: 21,2 %). Die Rückstellungen haben sich um insgesamt 177 TEUR auf 856 TEUR erhöht. Hier erhöhten sich insbesondere die Steuerrückstellungen sowie die Rückstellungen für Personalkosten und Gruppenumlage. Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr um 5.724 TEUR auf 4.510 TEUR gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich aufgrund der laufenden Cashflow-Finanzierung für Investitionen und Tilgungen von 2.074 TEUR um 1.305 TEUR auf 769 TEUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 986 TEUR auf 3.020 TEUR gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen reduzieren sich deutlich um 1.905 TEUR auf 209 TEUR. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um 1.440 TEUR auf 407 TEUR gesunken. Zusammenfassend betrachten wir unsere Vermögens- und Finanzlage als geordnet und solide. Sie bildet eine gute Grundlage für die weitere Geschäftsentwicklung. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Wir sind den typischen Geschäftsrisiken der Logistikwelt ausgesetzt, welche wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage haben können. Dazu gehören insbesondere Nachfragerückgänge und die allgemeinen und unternehmensspezifische Risiken. Die Risikolage hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Bei der J.S. Logistik GmbH ist die Branchenmischung sehr wichtig, um Schwankungen in den einzelnen Bereichen solide abfedern zu können. Dies versuchen wir auch auf Managementebene zu beachten. Ein erhöhtes Risiko für die Spedition und die Güterbeförderung stellt aber nach wie vor der aktuelle Ukraine-Krieg und seine vielschichtigen und weitreichenden Folgen dar. Seine Auswirkungen waren und sind deutlich spürbar, auch über das Wirtschaftsjahr 2022 hinaus. Denn hier ergeben sich zwangsläufig Zusammenhänge mit der Erbringung von Transportdienstleistungen und die permanente Veränderung der Treibstoffpreise. Auch wenn wir weitgehend diesen Schwankungen mit Preisklauseln begegnen und entgegenwirken können, besteht das Risiko, nicht zeitgerecht und im vollen Umfang diese Mehrkosten an die Kunden weiter geben zu können. Erhöhungen der Mautsätze gerade im Hinblick auf die LNG-Flotte, lassen hier eine Auswirkung auf unsere Ertragslage unter Umständen nicht ausbleiben. Die Branche und auch die J.S. Logistik GmbH haben nach wie vor ein großes Problem geeignetes Fachpersonal zu finden. Nach dem Peak bei den Treibstoff- und Energiekosten im Jahr 2022 folgte 2023 eine deutliche Entspannung. Auch für 2024 wird in der Logistik ein ähnliches Niveau und damit wenig Veränderung erwartet. Strom- und Dieselpreise bzw. Energiekosten belasten die Branche, wie bereits erwähnt und auch sichtbar in den letzten zwei Wirtschaftsjahren. Diesen Risiken entgegnen wir durch ständige Beobachtung sowohl des gesamtwirtschaftlichen Umfelds als auch des logistischen Umfeldes unserer direkten Geschäftspartner. Kurze Wege der Entscheidungen bringen uns hier oftmals einen Vorteil. Für mittelgroße Unternehmen wie wir es sind, liegen die Chancen tendenziell eher in Spezialisierung und Nischenstrategien - beispielsweise in der Spezialisierung auf bestimmte Branchen oder auch zum Beispiel Luft- und Seefrachten. Genau dies versuchen wir im täglichen operativen Geschäft umzusetzen. Verantwortlich für das Chancen- und Risikomanagementsystem ist die Geschäftsführung der J.S. Logistik GmbH. Die Geschäftsführung und ihr Team überwacht und prüft das System auf Angemessenheit und Wirksamkeit. Hierbei werden verschiedene Ebenen sowie Organisationseinheiten bzw. Abteilungen der Gesellschaft eingebunden. Damit wir unsere Zielsetzungen, beispielsweise gemessen am Ergebnis vor Ertragsteuern, erreichen, erfordert das vielfältige Spektrum unserer logistischen Leistungsprozesse eine frühzeitige Identifikation von Chancen und Gefährdungspotenzialen. Unser Ziel ist es, Risiken nur dann einzugehen, wenn durch die damit verbundenen Chancen ein angemessener Beitrag zum Unternehmenswert erwartet und eine Bestandsgefährdung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann. Die Liquidität der J.S. Logistik GmbH wird durch das zentrale Cash-Management auf Ebene der JS Holding GmbH sichergestellt. In das Cash-Management sind alle wesentlichen Schwesterunternehmen einbezogen. Unser Eigenkapital sowie unser Vermögen sind solider Natur und werden voraussichtlich auch in Zukunft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen, um unsere finanziellen Verpflichtungen erfüllen zu können. Liquiditätsrisiken und die Risiken aus Zahlungsstromschwankungen stufen wir als gering ein. Wie in den Vorjahren, versuchen wir uns am Markt zu behaupten und dem Verdrängungswettbewerb und dem Preiskampf, insbesondere bei Großkunden und Kunden mit hohem Auftragsvolumen, entgegenzuwirken. Die wesentlichen zur Finanzierung der Gruppe verwendeten Finanzinstrumente umfassen langfristige Darlehen, welche aus festen Zinsvereinbarungen bis zum Ende der Finanzierungslaufzeit bestehen. Allerdings hat sich hier die Strategie seit einiger Zeit dahingehend verändert, Investitionen im Wesentlichen nun aus dem eigenen Cashflow zu finanzieren, was dem momentan recht hohen Zins geschuldet ist. Nach aktuellem Stand werden wir dies bis Ende 2024 so forcieren. Wir rechnen mit einem Anstieg des Forderungsausfallrisikos. Da wir aber vornehmlich mit soliden Großunternehmen zusammenarbeiten, sollte das Risiko beherrschbar sein. Um eine genaue Beobachtung der Forderungsbestände sowie des Zahlungsverhaltens zu ermöglichen, findet ein pro aktives Forderungsmanagement statt. Mit geringfügigen Ausnahmen operiert die Gesellschaft in der Eurozone, fakturiert wird aber nicht mehr ausschließlich in Euro. Seit dem Geschäftsjahr 2020 mussten auch wir gerade im Hinblick auf Währungsschwankungen bei einigen Kunden und Lieferanten die Fakturierung auch in USD ausführen. Insofern haben wir beim Einkauf von Lieferungen und Leistungen ein gewisses Währungsrisiko inne stehen. Dieses Risiko ist sehr überschaubar, da wir seit dem 3.Quartal 2022 wieder weniger in USD abrechnen. Die Zielsetzung soll, aber wenn möglich beibehalten werden, so gut als möglich die in Fremdwährungen zu zahlenden Lieferanten, auch durch in Fremdwährung erhaltene Beträge zu bedienen. Ein wichtiger Erfolgsfaktor für unsere Logistikprozesse ist die Informationstechnologie. Die Systeme müssen jederzeit erreichbar und einsatzfähig sein. Ein unberechtigter Datenzugriff und Datenmanipulationen müssen auch in Zukunft durch geeignete Maßnahmen verhindert werden. Fehlende Standards, ein sich verschärfender Fachkräftemangel sowie hohe Investitionskosten hemmen die flächendeckende Einführung digitaler Prozesse in der Logistik. Hier besteht die Gefahr, dass einzelne Unternehmen den Anschluss in Sachen Digitalisierung verpassen und damit auch deren wirtschaftliche Entwicklung ausgebremst wird Unsere Dienstleistungen erfordern den Einsatz dieser ständig aktualisierter oder sogar neu entwickelter Software. Risiken aus dieser Sparte begegnet die J.S. Logistik GmbH, in Zusammenarbeit mit den einzelnen Fachabteilungen und einem externen Anbieter für IT-Dienstleistungen. Schulungen vermitteln den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowohl ein grundsätzliches Bewusstsein über IT-Risiken als auch konkrete Vorgaben für die praktische Handhabung dieser Risiken. Auch wenn wir merken, dass die Angriffe und Risiken in diesem Bereich ständig steigen, erwarten wir diesbezüglich nur geringe Auswirkungen auf einzelne Geschäftsfelder und werden aber in Zukunft diesen Bereich stark weiterentwickeln. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Wir sehen uns als agilen kundenorientierten Logistikanbieter und sind bestrebt Möglichkeiten zu finden und die Chance zu ergreifen, neue Geschäftsfelder für uns zu erschließen. Gerade im Luft- und Seefrachtbereich sehen wir auch in Zukunft die Chance ein weiteres Stück des Kuchens im internationalen Verkehr abzubekommen. Aber auch in den vielfältigen anderen Bereichen der Logistikdienstleistung, wie zum Beispiel der Gebietsspedition für besondere Branchen, möchten wir wachsen und uns optimieren. Quellenangabe: Sparkasse Finanzgruppe Branchenreport 2023 und auch teilweise noch 2022 Logistik Prognosebericht Die Frachtraten im Straßengüterverkehr dürften sich 2024 aufgrund hoher verfügbarer Transportkapazitäten nicht spürbar erhöhen. Zugleich verschärft sich der Wettbewerbsdruck. Auch deutliche Anstiege im Transportaufkommen sind 2024 unwahrscheinlich, sodass die Umsätze stagnieren dürften. 2025 scheint wieder ein leichtes Wachstum möglich. 2024 bleibt der Kostendruck hoch. 2025 ist ebenfalls überwiegend keine spürbare Verbesserung bei der Ertragssituation zu erwarten. Die Bundesregierung hat im März 2024 eine Nationale Hafenstrategie vorgestellt. Die Umsetzung dieser Strategie soll See- und Binnenhäfen wettbewerbsfähiger und zukunftssicherer machen. Unter anderem sollen die Kapazitäten zum Import von Energieträgern der Zukunft gestärkt und Digitalisierungsvorhaben vorangetrieben werden. Insbesondere auf Hochseehäfen könnte der Frachtumschlag 2024 zulegen, da seit dem ersten Quartal 2024 eine Belebung beim Außenhandelsvolumen zu beobachten ist. Daneben haben sich zuletzt auch die Exporterwartungen der im Rahmen der ifo Konjunkturumfragen befragten Unternehmen aufgehellt. Auch bei Post-, Kurier- und Expressdiensten ist aufgrund eines steigenden Sendungsvolumens 2024 ein Umsatzanstieg zu erwarten. Für die meisten Sparten im Bereich Güterverkehr und Logistik zeichnen sich für 2025 aufgrund mittelfristig guter Perspektiven für ein steigendes Transportaufkommen stagnierende bis leicht wachsende Umsätze ab. Mit Fortschritten bei der Digitalisierung und der Adaption von Anwendungen künstlicher Intelligenz verbessern sich mittelfristig zudem die Möglichkeiten, die Wertschöpfungstiefe im Angebot von Transport- und Logistikdienstleistungen zu erhöhen. Quellenangaben: VR Branchen Spezial 2024 Die Entwicklung des Jahres 2024 im Wettbewerb um Fach-, Führungs- und Nachwuchskräfte auswirken wird, gilt es in Summe abzuwarten. Laut IFO-Institut meldeten rund 43 Prozent der befragten Firmen aus dem Sektor Verkehr und Lagerei Anfang 2024 einen Mangel an Fachkräften. Die Statistiken zeichnen branchenweit ein düsteres Bild. Und die Prognosen zeigen auch in Zukunft keine Entspannung - im Gegenteil, der Engpass an Arbeitskräften verstärkt sich laut aktuellen Umfragewerten drastisch weiter. So sagt beispielsweise die Organisationsberatung Korn Ferry bis zum Jahr 2030 einen globalen Fachkräftemangel von 85,3 Prozent für die Lieferketten der Logistikbranche voraus. Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind in aller Munde. Die Erreichung der vereinbarten Klimaziele ist jedoch nur mit stark einschneidenden Umweltschutzauflagen realisierbar. Eine umfangreiche technologische Transformation der Branche ist unumgänglich und macht hohe Investitionsvolumina erforderlich (bspw. zur Elektrifizierung der Flotte, Umstellung auf LNG [siehe Problematik im Bericht] usw.). Außerdem kommen infolge der stärkeren Internalisierung externer Kosten des Güterverkehrs, wie etwa der Luftverschmutzung oder von Lärm, höhere Kosten auf die Unternehmen zu. Die Mautsätze wurden zuletzt im Dezember 2023 angepasst, weitere Anpassungen folgen. Die Ertragslage der Transportunternehmen wird zudem weiterhin durch die hohen Kosten für Diesel und LNG infolge des Ukraine-Krieges belastet. Die Digitalisierung der Logistik bietet nach wie vor sehr gute Chancen, z.B. mit dem zunehmenden Einsatz intelligenter Verkehrssysteme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, Steigerung der Verkehrseffizienz und Verringerung von negativen Umweltauswirkungen. Die transparente Digitalisierung der Logistik entlang der gesamten Supply Chain ist das Ziel: sprich Logistik 4.0. Stillstand wäre hier ein Rückschritt, daher werden wir hier Investitionen tätigen und versuchen mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Wir passen unsere Investitionsvorhaben den sich stetig ändernden Marktgegebenheiten an. Wesentliche Erweiterungs-, Prozessoptimierungs- und Ersatzinvestitionen sind im kommenden Jahr für den permanenten Austausch von älteren LKW/PKW/Trailer und Flurförderfahrzeugen vorgesehen. Wir werden aber hier in der nahen Zukunft, wie auch in den Vorjahren, eher solide und vorsichtig agieren. Ab dem Jahr 2024 sind mit Gas betriebene Fahrzeuge von der Lkw-Maut nicht mehr befreit sein. Wir als J.S. Logistik GmbH konnten diesem Risiko entgegentreten, da wir uns schon beim Kauf einen vertraglich bindenden Rückkaufswert mit dem Hersteller vereinbart hatten und werden auch nach dem heutigen Stand, keine LNG-Fahrzeuge nach der Rückgabe vorerst einsetzen. Wir vertrauen ab Februar 2025 wieder einer Flotte, mit ausschließlich Dieselfahrzeugen der neuesten Generation. Im Bereich Landverkehr schauen wir wieder etwas positiver gestimmt in die Zukunft, aber es gilt nach wie vor den Kostendruck zu beherrschen. Im Bereich See- und Luftfracht möchten wir eine weitere Verfestigung der Kundenstruktur und ein Umsatzwachstum generieren. Seit November 2023 werden die See- und Luftfracht-Geschicke von einem neuen und modernen Standort in Pirmasens geleitet. Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr 2024 ein zufriedenstellendes Ergebnis, gerade im Hinblick auf das vorherrschende schwierige Marktumfeld und den geopolitischen Problemen des laufenden Jahres. Jedoch wird es nicht auf dem Niveau des Jahres 2023 sein, da sich im Bereich Automotive ein eher schwieriges Jahr 2024 abzeichnet. Aus heutiger Sicht, aufbauend auf dem uns vorliegenden Zahlenmaterial, rechnen wir für 2024 mit einem Umsatz von rund 37 bis 38 Mio. EUR sowie mit einem Ergebnis vor Steuern innerhalb einer Spanne von rund 3,0 bis 3,3 Mio. EUR. Die weitere Entwicklung der Geschäftszahlen über das Jahr 2024 hinaus, ist im Hinblick auf die Einflüsse - Zinspolitik der Notenbanken, - globale Nachfrage der Überseetransporte mit Hauptrisiko Weltwirtschaft "China" aber auch die USA, - der Invasionskrieg gegen die Ukraine durch Russland, - Energiekrise und deren weitere Entwicklung schwierig einzuschätzen. Allerdings werden wir versuchen unser Bestes zu geben, um weiterhin am Markt gut etabliert zu sein. Für den Lagebericht:
Kirkel, den 29. November 2024 Regis Gross, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftjahr 2023Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die J.S. Logistik GmbH hat ihren Sitz in 66459 Kirkel und ist eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Saarbrücken unter der Nummer HRB 19595. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB-Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Wertansätze in der Bilanz zum 31. Dezember 2022 wurden unverändert übernommen. Die Bilanz ist unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die für einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung geforderten Zusatzangaben in den Anhang übernommen. Die Gliederung der Bilanz wurde um die Posten Ansprüche aus Rentenversicherungsverträgen sowie Sonderposten für Investitionszuschüsse ergänzt. Daneben wurden die Bezeichnungen einzelner Posten geändert bzw. ergänzt. Zur Verbesserung der Aussagekraft wurde die Gewinn- und Verlustrechnung um die Zwischensummen "Rohergebnis", "Betriebsergebnis", "Finanzergebnis" und "Ergebnis vor Steuern" ergänzt. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Von der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde abgesehen. Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, abzüglich Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Gebäude werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften mit 2% bzw. 3% p. a. abgeschrieben. Lastkraftwagen werden über 5 Jahre und Auflieger über 6 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungswerten bis zu 250,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 EUR bis zu 1.000,00 EUR werden entsprechend der steuerlichen Regelung in einen jahresbezogenen Sammelposten eingestellt und über die Laufzeit von fünf Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Bewertung der im Vorratsvermögen ausgewiesenen Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten. Am Bilanzstichtag vorhandene und noch nicht abgeschlossene Aufträge werden als unfertige Leistungen ausgewiesen. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten zzgl. anteiliger Gemeinkosten) bewertet. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalkosten sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nominalwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen vermindert. Der Bestand an liquiden Mitteln ist mit dem Nominalwert angesetzt. Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, soweit wesentlich, künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit vom mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Angaben zur Bilanz Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen und der Abschreibungen des Geschäftsjahres wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben allesamt eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von 47.706,04 EUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (im Vorjahr: 166.516,27 EUR). Der Posten beinhaltet Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 1.025,38 EUR (im Vorjahr: 31.027,02 EUR). Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von 341.113,09 EUR (im Vorjahr:485.906,47 EUR) enthalten. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wurde für zugewiesene Fördermittel gebildet und wird jährlich mit 15.850,00 EUR erfolgswirksam aufgelöst. Im Jahr 2024 wird der Rest des Sonderpostens vollständig aufgelöst. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern sowie Rückstellungen für ausstehende Transportrechnungen und für die Konzernumlage. Daneben wurden weitere Rückstellungen für sonstige ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundpfandrechte und durch die Sicherungsübereignung von Fahrzeugen besichert. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte und ähnliche Rechte besichert sind, beträgt 768.962,27 EUR (im Vorjahr: 2.074.226,78 EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von 119.372,23 EUR Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (im Vorjahr: 366.240,43 EUR) und Verbindlichkeiten an Gesellschafter in Höhe von 209.374,07 EUR (im Vorjahr: 2.114.364,18 EUR) Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Für Kunden vorgelegte Auslagen in Form von Zöllen und Einfuhrumsatzsteuer wurden ohne Erfassung in der Gewinn- und Verlustrechnung als durchlaufende Posten behandelt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 25.207,75 EUR (im Vorjahr: 314.200,32 EUR). Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 10.113,32 EUR (im Vorjahr: 11.718,28 EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 28.765,69 EUR (im Vorjahr: 234.563,89 EUR). Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 572,63 EUR (im Vorjahr: 2.569,30 EUR). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 9.368,70 EUR (im Vorjahr 4.330,12 EUR). Sonstige Angaben Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind lediglich von untergeordneter Bedeutung. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 52 Mitarbeiter (im Vorjahr: 58); davon 27 Angestellte in der Verwaltung und 25 angestellte Fahrer und gewerbliche Mitarbeiter. Der Jahresabschluss der J.S. Logistik GmbH wird in den Konzernabschluss der JS Holding GmbH, Kirkel, eingezogen. Die JS Holding erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis der Unternehmen. Die Bekanntmachung des Konzernabschlusses wird im Unternehmensregister erfolgen. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans: Geschäftsführer: Herr Regis Gross, Woelfling les Saarguemines Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans verzichtet. Für den Jahresabschluss:
Kirkel, den 29. November 2024 Regis Gross, Geschäftsführer Ergänzende Angaben nach § 327 HGB: Forderungen gegen verbundene Unternehmen: 48.113,06 EUR (Vorjahr: 166.516,27 EUR) Entwicklung des Anlagevermögens 2023 (Anlagenspiegel):
FeststellungsbeschlussDer Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer nachfolgende Wortlaut des Bestätigungsvermerkes bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die J.S. Logistik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der J.S. Logistik GmbH, Kirkel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der J.S. Logistik GmbH, Kirkel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
St. Wendel, den 29. November 2024 mns
Treuhand GmbH
Markus Niklas, Wirtschaftsprüfer |
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