TEDOM Service GmbH
Alte Celler Heerstraße 1, 31637 Rodewald, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Josef Nguyen seit 24.1.2025 | Prokura |
Jochen Riedel seit 28.6.2024 | Prokura |
Tomáš Sameš seit 15.9.2023 | Geschäftsführer |
Uwe Sperlbaum seit 15.9.2023 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
TEDOM a.s. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TEDOM Service GmbH (vormals: TEDOM SCHNELL GmbH)Rodewald (vormals: Wangen im Allgäu)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell Im Zuge der in 2022 begonnenen Restrukturierung der TEDOM SCHNELL GmbH wurde durch die Gesellschafterversammlung vom 27.04.2023 die Sitzverlegung von Wangen im Allgäu (bisher Amtsgericht Ulm HRB 734778) nach Rodewald (Amtsgericht Walsrode HRB 211360) sowie die Änderung des Firmennamens in TEDOM Service GmbH beschlossen. Der bisherige Stammsitz in Wangen im Allgäu wurde im März 2023 veräußert. Die TEDOM Service GmbH - nachfolgend auch "die Gesellschaft" oder "das Unternehmen" genannt - fokussiert sich auf Service-Dienstleistungen an Blockheizkraftwerken (nachfolgend als "BHKW" oder "KWK-Anlagen" bezeichnet) die mit Biogas, Erdgas (auch mit anteiligem Wasserstoff), Deponiegas und Klärgas zur Strom- und Wärmerzeugung betrieben werden, sowie auf den kompletten Biogasanlagen-Service. KWK-Anlagen zeichnen sich durch sehr hohe Gesamtwirkungsgrade und eine maximale Flexibilität in der Erzeugung und Bereitstellung von elektrischer Energie und Wärme aus. Die mit Blockheizkraftwerken erzeugte Energie wird entweder in öffentliche Strom- und Fernwärmenetze eingespeist, oder sie werden zur Eigenversorgung von kleinen und großen Betrieben mit Wärme und Strom in vielen Bereichen der Wirtschaft eingesetzt. KWK-Anlagen haben sich inzwischen in vielen Ländern zu einem wichtigen Baustein im Energie-Mix der Energieversorgung etabliert. Dabei kommt Blockheizkraftwerken insbesondere dort eine wachsende Rolle in der Energieversorgung zu, wo der Anteil des volatil erzeugten regenerativen Stroms zunimmt (Netzstabilisierung), und wo der Bedarf an Prozesswärme/-kälte besonders hoch ist oder wo für die Wärmeversorgung von Gebäuden die entsprechende Infrastruktur vorhanden ist bzw. geschaffen wird (Nah-/Fernwärme). Biogasanlagen dienen als Grundlage zur Erzeugung des im Biogas-BHKW verbrannten Treibgases (Biogas). Diese Biogasanlagen und die dazu gehörigen BHKWs sind ein wichtiger Baustein des Energiemixes hin zur CO 2 -Neutralität bei der Energiegewinnung. Die Muttergesellschaft ist das tschechische Unternehmen TEDOM a.s., eine im Handelsregister Brno in der Tschechischen Republik eingetragene Aktiengesellschaft, die seit mehr als 30 Jahren im BHKW-Geschäft tätig ist. TEDOM a.s. setzt im Unterschied zur TEDOM Service GmbH den Schwerpunkt auf Anwendungen im Erdgasbereich und ist auch in internationalen Märkten sehr erfolgreich. In Osteuropa gehört TEDOM a.s. zu den Marktführern der Branche. Seit der Restrukturierung des Unternehmens im Jahr 2022 werden die meisten im Markt verkauften Produkte in drei Standorten der TEDOM a.s. in Tschechien gefertigt. Seit Gründung der Vorgängergesellschaft SCHNELL Motoren AG im Jahre 1992 wurden insgesamt weit über 4.000 BHKWs gefertigt und an Kunden vor allem in Deutschland, aber auch im angrenzenden Ausland, geliefert. Die installierte elektrische Leistung dieser Anlagen beträgt mehr als 1,1 Gigawatt und kommt überwiegend aus BHKWs, die mit Bio- und Deponiegas betrieben werden. Die Gesellschaft gehört damit insbesondere im Inland aber auch international zu den Marktführern von Biogas-BHKWs. Die installierte Flotte besteht zum größten Teil aus Modulen im Leistungsbereich von 100 bis 530 kW elektrischer Leistung, wobei seit dem Zusammenschluss mit TEDOM a.s. ein Leistungsbereich von ca. 20 kW bis 4,5 MW pro BHKW abgedeckt werden kann. Diese zu einem großen Teil nach wie vor aktiven Anlagen bilden die Grundlage des Geschäftsbereichs der TEDOM Service GmbH. Die wachsende Population der in den vergangenen 30 Jahren entweder direkt an die Endbetreiber oder über Servicepartner vertriebenen und installierten BHKWs, die zum überwiegenden Teil im Dauerbetrieb im Einsatz sind, zog den Aufbau einer starken Serviceorganisation im Unternehmen nach sich. Dieser Servicebereich wird seit der Übernahme durch TEDOM a.s. konsequent weiterentwickelt und bildete das wirtschaftliche und strategische Fundament von TEDOM Service in Deutschland. Das direkte Export-Geschäft der Gesellschaft ist weitestgehend auf den Markt in Frankreich beschränkt, wo eigene Mitarbeiter im Vertrieb und im Service beschäftigt sind. Aktivitäten in anderen Auslandsmärkten werden über das internationale Vertriebs- und Service-Netz von TEDOM a.s. abgewickelt. 2. Forschung und Entwicklung Die Unternehmensgruppe TEDOM investiert weiterhin in die Technologieführerschaft bei der Wirtschaftlichkeit von BHKWs sowie in die Erweiterung des Produktportfolios im Neugeschäft und im After-Sales-Bereich mit Leistungen, die einen direkten Mehrwert für die Betreiber von BHKWs darstellen. Die Entwicklungsabteilung wurde zwischenzeitlich als zentrale Funktion direkt an den CEO der TEDOM Gruppe angegliedert. Entwicklungs- und Forschungsprojekte werden zukünftig über einen gruppenweiten Produktmanagement-Prozess an die Entwicklungsteams vergeben. Durch diesen Schritt konnten Teile der Entwicklungsressourcen des Unternehmens reduziert werden. Damit wurden die Voraussetzungen für eine kostenoptimierte und effiziente Entwicklung sowie für die gruppenweite Konsolidierung des Produktportfolios geschaffen. Die Schwerpunkte der Entwicklung sind im Berichtszeitraum: - Erdgas: Erneuerung und Optimierung des Portfolios im gesamten Leistungsbereich (darunter Start der Einführung des bestehenden Cento- und Quanto-Produktportfolios in Deutschland) - Biogas: Optimierung und Weiterentwicklung des Bestandsportfolios im gesamten Leistungsbereich - Service: After-Sales-Produkte (z.B. Retrofits, kontinuierliche NOx-Messung, Abgasnachbehandlung) B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen a) Gesamtwirtschaftliche Situation Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen während des Berichtszeitraums waren erneut herausfordernd: Zwar klangen die Auswirkungen der globalen Lieferkettenprobleme, der inflationären Preissteigerungen sowie der durch die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine strukturell gestiegenen Energiepreise innerhalb des Berichtzeitraums nach und nach ab, dennoch war das Geschäftsjahr geprägt durch politische Verunsicherung und negativ beeinträchtigter Investitionsbereitschaft. Vor allem die Diskussionen über die teilweise fehlerhaften Gesetzesvorlagen zum Gebäudeenergiegesetz, dessen Auswirkungen auf die BHKW-Branche bis zum heutigen Tage unklar sind, zur kommunalen Wärmeplanung, die Investitionen auf spätere Jahre verschiebt, sowie über die Kraftwerksstrategie, welche die KWK aktuell nicht berücksichtigt, führen zu einem gedämpften Marktverhalten. Grundsätzlich verbleibt die Profitabilität von KWK-Anlagen erhalten, auch wenn die Erträge unter den aktuellen Vergütungsgrundlagen nach EEG und KWKG bei gleichzeitig gestiegenen Gestehungskosten rückläufig sind. Positiv ist nach wie vor zu konstatieren, dass die Notwendigkeit nach dezentraler, flexibler, hocheffizienter und klimafreundlicher Energieerzeugung maßgeblich im deutschen Kern-Markt kontinuierlich weiterwachsen wird. Dies liegt unter anderem an ehrgeizigen Ausbauplänen von regenerativen Energien wie Wind und Photovoltaik, welche vor allem durch die neue deutsche Bundesregierung nochmals neuen Antrieb erhalten. Ebenso führt gerade der Trend zu Elektromobilität und elektrischem Heizen (Wärmepumpen) zu wachsenden dezentralen Strombedarfen. In allen Fällen zeigen sich BHKWs als adäquate Lösungsansätze, da sie in ihrer systemdienlichen Funktion volatile, regenerative Energien in eine regelbare Kapazität integrieren können, um so eine wirtschaftliche, klimafreundliche und sichere Versorgung der Verbraucher gewährleisten zu können. b) Marktsegment Biogas Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr war das Marktsegment Biogas in Deutschland und im benachbarten Ausland für die TEDOM Service GmbH der wichtigste Markt. Auch im Jahr 2023 hielt der generelle Trend bei neu installierten BHKWs zu sogenannten Flex-Aggregaten bei den Kunden speziell auch im Biogas Segment an. Die Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) zum 01.01.2023 verschaffte der Branche ein kurzes Aufatmen. Bis dahin profitierte das Unternehmen von der moderaten Investitionsbereitschaft im Bereich Erhalt und Erneuerung der Bestandsanlagen. Generell zeigte sich bei neuen KWK-Anlagen ein klarer Trend hin zu größeren Leistungsklassen, um der Anforderung nach flexibilisierten Biogas-Anlagen Rechnung zu tragen. Der vermehrte Einsatz von flexibilisierten BHKWs ist ursächlich durch die komplett andere Betriebsweise eine neue Herausforderung an alle Servicedienstleiter und bedingt neue Service-Konzepte. Die Nachfrage im sogenannten Retrofit Business setzt sich stetig fort: Das zunehmende Alter von Bestandsanlagen in Kombination mit dem Wechsel vom Dauer- zum Flex-Betrieb zwingt immer mehr Betreiber, Anlagenteile oder komplette BHKWs gegen neue Technik auszutauschen. Für dieses Segment wurden in der Entwicklung spezielle Umrüstkits entwickelt und optimiert, um den Kunden zuverlässige Lösungen anbieten zu können, die in kürzester Zeit eine Umrüstung möglich machen. c) Marktsegment Erdgas Auch wenn vor allem die politischen Rahmenbedingungen im Berichtzeitraum dazu beitragen, dass sich das Neuanlagengeschäft im Marktsegment Erdgas derzeit als stark gedämpft darstellt, zeichnet sich das Service-Geschäft des Unternehmens als relativ stabil aus. Bereits bestehende Baureihen des Mutterkonzerns TEDOM a.s. (Cento und Quanto) sollen für den deutschen Markt vorbereitet werden und dort durch Verkauf und Service der Module den Unternehmensverfolg steigern. Ein Kernthema für den deutschen Erdgasmarkt ist zudem das Thema "Wasserstoff"; dies in zwei Ausprägungen. Zum einen wird sukzessive immer mehr Wasserstoff lokal in das bestehende Erdgasnetz bis zu einem Anteil von 20% beigemischt, zum anderen werden 100% Wasserstoff-Lösungen diskutiert bzw. H2-Ready Lösungen, d.h. Umbaulösungen von Erdgas auf Wasserstoff. 2. Geschäftsverlauf a) Restrukturierung auf Gruppen- und Unternehmensebene Die bereits im Jahr 2020 begonnene Neuaufstellung der TEDOM Gruppe wurde erfolgreich fortgesetzt. In Deutschland wurde im vergangenen Jahr 2022 der Grundstein gelegt, um die Gesellschaft zukunftsfähig aufzustellen: So wurde in enger Abstimmung und nach eingehender Beratung mit der Muttergesellschaft und dem Eigentümer die Freigabe zur grundlegenden Restrukturierung des Unternehmens erteilt, welche in 2023 erfolgreich fortgesetzt und abgeschlossen wurde. Ziel dieser Restrukturierung war es, sich als ungebundener Anbieter von Energiesystemen und -lösungen zu positionieren und damit das Portfolio im Neuanlagengeschäft rund um die Blockheizkraftwerke zu erweitern. In diesem Zuge wurde die BHKW-Produktion und damit verbundene Funktionen, wie z.B. Teile der Entwicklungsabteilung, in den tschechischen Standorten der TEDOM a.s. konzentriert und der ursprüngliche Stammsitz in Wangen im Allgäu veräußert. Durch die Restrukturierung konnte das Unternehmen auf eine solidere und wettbewerbsfähigere Kostenbasis gestellt werden. Teil dieser Veränderungen war auch die Etablierung einer neuen Unternehmensstruktur für TEDOM in Deutschland: So wurden zwei Schwesterunternehmen, die "TEDOM Energy Systems and Solutions GmbH" mit Unternehmenssitz in Landsberg am Lech sowie die "TEDOM Deutschland GmbH" mit Unternehmenssitz in Wangen im Allgäu gegründet. Das Neuanlagengeschäft, welches nicht in direktem Zusammenhang mit den Serviceaktivitäten des Unternehmens steht, wurde dadurch aus der TEDOM Service GmbH ausgegliedert und in der TEDOM Energy Systems and Solutions GmbH verankert. Administrative Bereiche, wie z.B. HR, Finanzen und zentrale Dienste wurden in die TEDOM Deutschland GmbH verlagert, welche die Funktion einer Holding einnimmt und Dienstleistungen für alle deutschen Gesellschaften erbringt. Der operative Betrieb der Schwestergesellschaften wurde Anfang 2023 aufgenommen. b) Neues ERP-System Das Projekt und die damit verbundenen Aktivitäten zur Vorbereitung der gruppenweiten Einführung des neuen ERP-Systems namens "IFS" (Industrial and Financial Systems) wurde im Berichtszeitraum fortgeführt und soll im Geschäftsjahr 2024 mit der Ablösung des bisherigen ESO9 ERP-Systems abgeschlossen werden. 3. Lage 3.1 Ertragslage Die TEDOM Service GmbH erreichte im Geschäftsjahr 2023 (nachfolgend auch: GJ2023) eine gestiegene, betriebliche Gesamtleistung in Höhe von TEUR 71.330 (Vorjahreswert: TEUR 59.403). Diese wurde durch den Service (Wartungen und Reparaturen), einschließlich des Verkaufs von Ersatzteilen, Ersatzmotoren und Retrofits sowie der Abarbeitung bestehender Verträge im Neugeschäft generiert, welche zukünftig über die Schwestergesellschaft TEDOM Energy Systems and Solutions GmbH abgewickelt werden. Ebenso sind in der Gesamtleistung die seit Jahresbeginn realisierten Sondererlöse (steuerfreie ig. Lieferungen § 4 Nr. 1b UstG) i.H.v. TEUR 6.511 enthalten, welche u.a. durch den Verkauf der Lagerbestände und Produktionsmittel an die Muttergesellschaft TEDOM a.s. im Rahmen der Restrukturierung erzielt wurden. Stand Ende Juni 2024 liegen die seit Jahresanfang kumulierten erreichten Erlöse im Unternehmen bei TEUR 25.395 und damit auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr (Januar bis Juni 2023: TEUR 25.531). Dazu zu rechnen sind außerdem die im GJ2023 realisierten sonstigen betrieblichen Erträge i.H.v. TEUR 4.616, welche u.a. durch den Verkauf der Immobilie in Wangen sowie die Auflösung von Rückstellungen, welche hauptsächlich im Zusammenhang mit der Restrukturierung standen, bedingt sind. Die Materialaufwandsquote, d.h. das Verhältnis von Materialaufwand zur Gesamtleistung hat sich leicht erhöht und betrug 62,9% (Vorjahreswert: 59,5%). Der Personalaufwand im GJ2023 in Höhe von TEUR 14.339 (Vorjahreswert: TEUR 19.119) konnte durch die Restrukturierung sowie der Verlagerung von Aufgaben in die Schwestergesellschaften signifikant reduziert werden. Dies führte auch zu einer Senkung des prozentualen Verhältnisses zur betrieblichen Gesamtleistung (20,1% im GJ2023 versus 32,2% im GJ2022). Der Block der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erreichte im GJ2023 einen Wert in Höhe von TEUR 10.412 (Vorjahreswert: TEUR 11.570). Diese Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Fremdleistungen und Fremdarbeiten i.H.v. TEUR 3.332 (Vorjahreswert TEUR 163), Kosten des Fuhrparks des Servicebereichs (Leasing, Reparatur, Treibstoff) i.H.v. TEUR 2.117 (Vorjahreswert TEUR 2.091), aus Frachtkosten i.H.v. TEUR 887 (Vorjahreswert TEUR 819), und aus Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i.H.v. EUR 89 (Vorjahreswert TEUR 703). Der Zinsaufwand betrug TEUR 1.244 (Vorjahreswert: TEUR 1.066) und ist zu fast 100% einem Darlehen der Muttergesellschaft TEDOM geschuldet. Bei diesem erfolgte ab 01.07.2023 eine Anpassung des Darlehenszinses von 4,5% auf 5,5%. Der operative Ertrag der Gesellschaft erreicht nicht ganz den für das abgelaufene Geschäftsjahr geplanten Wert. Der Jahresüberschuss im abgelaufenen Berichtszeitraum belief sich auf TEUR 3.902 (Vorjahreswert: Jahresfehlbetrag von TEUR -7.888, welcher deutlich durch die gebildete Rückstellung i.H.v. TEUR 3.991 für beschlossenen Restrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen beeinflusst wurde). Die Auftragslage zeigt sich nach wie vor stabil: Der Service-Auftragsbestand bei Erstellung des Lageberichts beträgt TEUR 10.113 und entspricht damit einer Reichweite von ca. 2-2,5 Monaten bei einem mittleren Monatsumsatz von TEUR 4.000-4.500. 3.2 Finanzlage Grundsätzlich ist die TEDOM Service GmbH durch die Patronatserklärung der Muttergesellschaft TEDOM a.s., die selbst eine ausgezeichnete Bonität besitzt, vor unvorhersehbaren finanziellen Risiken oder Liquiditätsengpässen geschützt. Durch das positive Betriebsergebnis im GJ2023 weist die Gesellschaft zum Ende des GJ2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag i.H.v. TEUR -2.424 aus (Vorjahr: TEUR -6.326). Der Plan der Gesellschaft, den Fehlbetrag durch den Verkauf der Immobilie in Wangen, den Verkauf eines Teils ihres Lagerbestands an die Muttergesellschaft im Rahmen der Verlagerung der Produktion nach Tschechien sowie durch die Reduzierung der laufenden Personalkosten abzubauen, ist damit zu großen Teilen aufgegangen. Damit einhergehend wurde die Liquidität der Gesellschaft stabilisiert und verbessert. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft TEDOM a.s. reduzierten sich deutlich - unter Berücksichtigung der Währungsumrechnung - auf insgesamt TEUR 26.854 (Vorjahreswert: TEUR 37.188). Die Summe der Verbindlichkeiten insgesamt belaufen sich auf TEUR 37.107 (Vorjahreswert: TEUR 44.688). Zum Ende des GJ2023 wurden TEUR 4.372 (Vorjahreswert: TEUR 7.632, davon TEUR 3.991 für Restrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen) Rückstellungen für Gewährleistungsansprüche, Urlaubs- und Überstundenansprüche, Bonusansprüche der Mitarbeiter, die Aufbewahrungspflicht von Geschäftsunterlagen, Prüfungs- und Abschlusskosten sowie für ausstehende Aufwendungen und Rechnungen gebildet. 3.3 Vermögenslage Die selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aus aktivierten Entwicklungsaufwendungen belaufen sich im GJ2023 auf TEUR 304 (Vorjahr: TEUR 394). Das Sachanlagevermögen hat sich im Vergleich zur Bilanz 2022 in Höhe von TEUR 5.303 mit jetzt TEUR 1.659 reduziert. Hintergrund ist u.a. der Verkauf der Immobilie in Wangen. Das Umlaufvermögen am Ende des GJ2023 belief sich auf TEUR 36.413 (Vorjahreswert: TEUR 40.198). Dabei ergibt sich die Änderung im Vergleich zum Vorjahr vor allem aus der Reduzierung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe von TEUR 22.181 im GJ2022 auf TEUR 16.280 im GJ2023. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beliefen sich auf TEUR 14.557 (Vorjahreswert: TEUR 11.153). Die Umwandlung von Beständen und Forderungen in Cashflow stehen wie in der Vergangenheit auch im laufenden Geschäftsjahr wieder im Fokus. 4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 4.1 Mitarbeiter Qualifikation und Motivation aller Mitarbeitenden sind grundlegende Voraussetzungen für das Handeln der TEDOM Service GmbH als kunden- und leistungsorientiertes Unternehmen in der Region. Sie auf hohem Niveau zu halten und auszubauen, ist die zentrale Aufgabe des Personalmanagements. Das Unternehmen ist bestrebt, zukunftsorientierte Qualifikationsmaßnahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärkt anzubieten. Neben Qualifikationsmaßnahmen, die kontinuierlich vom hausinternen Competence Center erstellt und durchgeführt werden, wurden beispielsweise auch externe kollektive und individuelle Weiterbildungsmaßnahmen angeboten, welche teilweise über das Geschäftsjahr hinaus fortgesetzt werden. Das bewährte Bonussystem für die Servicetechniker wurde über das gesamte Geschäftsjahr zur Anwendung gebracht. Die Kriterien zur Erreichung des Bonus für die Mitarbeiter wurden mit der Zielsetzung der Steigerung der Leistungsbereitschaft und vor allem der Arbeitsqualität verbunden. Mit Ende des GJ2023 wurde die Weiterentwicklung des Bonussystems zu einer Leistungszulage nach Vorbild der IG Metall beschlossen, dessen Umsetzung im GJ2024 zu erwarten ist. 4.2 Umweltschutz Die TEDOM Service GmbH versteht sich als ein Unternehmen, welches mit und von den Ressourcen lebt und darum eine Verantwortung für den jeweiligen Standort trägt. Verlässlichkeit, Kompetenz und Nachhaltigkeit sind tragende Prinzipien der Geschäftstätigkeit. Daraus abgeleitet verfolgt das Unternehmen auf dem Gebiet des Umweltschutzes folgende strategische Ziele: Wir wollen einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcenschonung und zur Entlastung der Umwelt durch Emissionsminderung leisten. Ressourcen setzen wir dabei gleichermaßen wirtschaftlich und umweltgerecht ein. Im Umgang mit ökologischen Themen demonstrieren wir Kompetenz und kooperieren mit den jeweiligen regionalen Behörden. Unsere Aktivitäten und unser Image im Bereich Umweltschutz stützen das Kerngeschäft und neue Produkte. Zur Umsetzung dieser Strategie setzen wir ein breites Spektrum service- und kundenorientierter Maßnahmen ein, deren konkrete Ausgestaltung zu einem wesentlichen Teil in der Verantwortung des Unternehmens liegt. 4.3 Code of Conduct Der etablierte Verhaltenskodex des Unternehmens versteht Eigenverantwortung, Aufrichtigkeit, Loyalität sowie der Respekt gegenüber Mitmenschen und Umwelt als Grundlage des Handelns der Mitarbeitenden sowie allen voran der Führungskräfte. Allgemeine Zielsetzung des Code of Conducts ist es, Situationen vorzubeugen, welche die Redlichkeit des Verhaltens der Mitarbeitenden und Führungskräfte sowie das Vertrauen in die Leistungen des Unternehmens in Frage stellen könnten. Der Verhaltenskodex formuliert hierfür verbindliche Anforderungen für alle Mitarbeitenden. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Der Prognose-, Chancen- und Risikobericht enthält zum Teil zukunftsgerichtete Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts beruhen. Solche Aussagen beziehen sich auf Zeiträume in der Zukunft oder sind durch Formulierungen im Konjunktiv und Begriffe wie "erwarten", "vorhersagen", "beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen" oder "rechnen mit" gekennzeichnet. Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit Risiken und Unsicherheiten verbunden, von denen eine Vielzahl von Faktoren bestimmt werden, die nicht dem Einflussbereich der TEDOM Service GmbH unterliegen. 1. Prognosebericht Geprägt war der Berichtszeitraum durch latente Unsicherheiten, welche durch die strukturell gestiegenen Energiepreise - initial als Folge der immer noch anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine - sowie durch unklare Signale der Wirtschafts- und Klimapolitik der aktuellen Bundesregierung verursacht wurden. Als Beispiele hierzu sind Diskussionen über die Gesetzesvorlagen zum Gebäudeenergiegesetz, der kommunalen Wärmeplanung sowie die Kraftwerksstrategie zu nennen, die grundsätzlich zu einer gedämpften Investitionsbereitschaft auf dem Markt führten. Verstärkt wurde dies durch nach wie vor steigende Preise (Inflation), bei einer gesetzlich verankerten Vergütungssituation (EEG im Biogas- und KWKG im Erdgasbereich) sowie durch einen spürbaren Mangel an Fachkräften. Unabhängig von diesen hauptsächlich politischen Einflussfaktoren wird das Wartungsaufkommen im Servicebereich auch in den kommenden Jahren weiter stagnieren. Neben einem gedämpften Zubau von Neuanlagen, ist dies ist vor allem begründet durch den allgemeinen Trend zur Flexibilisierung von Biogas-Anlagen, welcher unmittelbar zu BHKWs mit größeren Leistungen und weniger Betriebsstunden (= geringerer Wartungsbedarf) führt. Diesem Trend entgegnet das Unternehmen mit einer klaren Strategie, verlorene Marktanteile über qualitativ-hochwertige und kundenorientierte Serviceleistungen zurückzugewinnen, den Biogas-Anlagenservice als weiteres Marktsegment weiter auszubauen, sowie über die Fortsetzung der Digitalisierungsbemühungen - auch unter Einbeziehung des in der Einführung befindlichen neuen ERP-Systems - möglichst effiziente Arbeitsabläufe (Lean Management) zu etablieren. Darüber hinaus soll ein breites Angebot an After-Sales-Lösungen, die sowohl auf das eigene TEDOM Portfolio als auch auf Wettbewerbsanlagen zielen, den rückläufigen Wartungsbedarfen entgegenwirken. Als Beispiel sind hier die Retrofit-Lösungen, Software-Updates und effizienz-steigernde Umbauten zu nennen. Insgesamt wird auch für die Jahre 2024 und 2025 ein vom Neugeschäft bereinigter Service-Umsatz des Unternehmens in der Größenordnung von 50-60 Mio.€ angestrebt. Einfluss des Neuanlagengeschäftes auf den Servicebereich Im Gegenzug zum Marktsegment Erdgas scheint das Marktsegment Biogas nicht so stark von politischen Entscheidungen und den gestiegenen Energiekosten beeinflusst zu sein: Biogas zeigt sich als sicherer, Import-unabhängiger Energieträger und erfüllt die Anforderungen der Netzdienlichkeit durch die Flexibilisierung der Biogas-Anlagen. Dennoch kann aktuell vor allem aufgrund der angespannten Kosten-/Ertragssituation bei Biogasanlagen nicht vermutet werden, dass ein beschleunigter Zubau von Biogas-Kapazitäten erfolgen wird und sich dadurch positive Sondereffekte u.a. im Service ergeben. Eine für das GJ2024 diskutierte Anpassung des Flexzuschlags könnte hierbei neue Impulse setzen. Inwieweit ein Trend zur Biomethanisierung zur direkten Substitution von Erdgas in den Wettbewerb zu konventionellen Biogas-BHKWs treten wird, ist derzeit nicht abschätzbar. Mit Blick auf die Ergebnisentwicklung ist für das Unternehmen mit dem gelegten Schwerpunkt auf den Service Bereich im Geschäftsjahr 2024 - als Folge der Restrukturierung in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 - mit einer Stabilisierung des Ergebnisses auf einem im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegenen Wert zu rechnen. 2. Risiko- und Chancenbericht 2.1 Risiko- und Chancenmanagementprozess Mit dem implementierten Controlling und Berichtswesen in der Verantwortung des TEDOM Gruppen-CFOs hat die Gesellschaft ein Frühwarnsystem etabliert, das zeitnah Abweichungen und Ausschläge bei den Unternehmenskennzahlen aufzeigt. Diese Mechanismen werden seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert. Kurze Entscheidungswege innerhalb des Unternehmens wie auch innerhalb der TEDOM Gruppe ermöglichen sofortige Reaktionen und Anpassung von Maßnahmen zur Gegensteuerung bei ungünstigen Entwicklungen oder Vorkommnissen. Die vorhandenen Strukturen und Prozesse des Unternehmens haben bisher ein stabiles Fundament für das Unternehmen gebildet und werden für die zukünftigen Herausforderungen des Unternehmens kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Diese Weiterentwicklung von Organisation und Prozessen sollen auch der fortschreitenden Integration der deutschen TEDOM Gesellschaften in ihre Muttergesellschaft in Tschechien dienlich sein: Die dadurch wachsenden Chancen zur Nutzung von Synergien verleihen der Gesellschaft eine Stärke, mit der sie insgesamt ganz hervorragend für die Herausforderungen der nächsten Jahre gerüstet ist, und jederzeit auf unvorhergesehene Risiken und Chancen reagieren kann. 2.2 Branchenrisiken b) Marktrisiken Die Gesellschaft hat innerhalb der TEDOM Gruppe nach wie vor eine klare Ausrichtung und Konzentration auf den deutschen Markt, so dass bedeutende Marktveränderungen im Ausland kaum Auswirkungen auf die Entwicklung der TEDOM Service GmbH haben. Beide Marktsegmente - Biogas und Erdgas - bieten grundsätzlich die besten Chancen, vom Megatrend des langfristig weiterwachsenden Energiebedarfs zu profitieren und über den Vorteil der maximalen Flexibilität auch in Zukunft einen veritablen Anteil am Energiemix in Deutschland abzudecken. Aus diesen Trends kann ebenso direkt auf die Chancen im Bereich des Service der KWK-Anlagen geschlossen werden. Die Zukunft beider Marktsegmente hängt maßgeblich von kommenden politischen Entscheidungen ab, vor allem in Bezug auf die Vergütungsmodelle sowie die Konstanz der Entscheidungen an sich, um die Investitionsbereitschaft der Kunden zu erhöhen. Die TEDOM Gruppe investiert kontinuierlich in die Weiterentwicklung der eingesetzten Verbrennungsmotoren, um deren Emissionswerte weiter zu optimieren. Auch die schrittweise Substitution von Erdgas durch Wasserstoff über dessen Beimischung ins Erdgas (bis zu 20%) ist seit dem Betrachtungszeitraum im Erdgas-Portfolio verfügbar. Zukünftig sollen auch BHKWs, die mit 100% Wasserstoff betrieben werden, Teil des Produkt-Portfolios werden. Für den Betrieb dieser BHKWs ergeben sich langfristig weitere Wachstumschancen im Service Bereich. Neben dem etablierten Energieerzeugungssystem BHKW setzt die TEDOM Deutschland nach der Umstrukturierung auf Energielösungen anstelle eines einzigen Systems (BHKW). Dies folgt direkt den Anforderungen der Kunden, die nicht mehr nur ein einziges Energieerzeugungssystem verlangen, sondern diversifizierte Energieerzeugungslösungen nachfragen, um optimierte Anlagen wirtschaftlich betreiben zu können. Aus den diversifizierten Energielösungen ergeben sich unmittelbar neue Chancen im Bereich Service (z.B. iKWK, Biomethan, Digitalisierung), die unmittelbar auch eine Senkung der politisch verursachten Marktrisiken zur Folge hat. b) Technische und qualitative Risiken Die TEDOM Service GmbH, ist am Markt als innovatives Unternehmen bekannt, das seine führende Position in der Biogas-Branche vor allem dem sehr hohen Wirkungsgrad der Anlagen und der Stabilität der Produkte verdankt. Analoges gilt für die gesamte TEDOM Gruppe mit Blick auf den Erdgasbereich. Dieser Wettbewerbsvorteil gründet sich auf einer über Jahre kontinuierlichen Entwicklungsarbeit im Bereich Verbrennung der eingesetzten Motoren, die von TEDOM in Deutschland und auch von der Muttergesellschaft in Tschechien konsequent fortgesetzt wird. Die Einführung neuer Technik in den hochkomplexen Blockheizkraftwerken sind naturgemäß immer mit gewissen Risiken hinsichtlich Standfestigkeit im realen Betrieb verbunden, welche wiederum erhöhte Gewährleistungsrisiken nach sich ziehen können. Vor diesem Hintergrund setzt die Produktentwicklung in der TEDOM Gruppe verstärkt auf die langfristige Erprobung aller Neuentwicklungen auf den hauseigenen Prüfständen und als Prototypen auf ausgewählten Kundenanlagen, bevor eine flächendeckende Markteinführung erfolgt. Konkrete technische Risiken, die im Betrachtungszeitraum erkannt wurden, wurden mit adäquaten Gewährleistungsrückstellungen bewertet. Neben einer ausgereiften Spitzentechnologie, einem angemessenen und marktfähigen Kosten- und Preisniveau sowie der Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit spielt vor allem die Produkt- und Dienstleistungsqualität im Servicebereich eine herausragende Rolle in der Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Auf Grundlage der bereits etablierten, stark qualitäts-orientierten Prozesslandschaft in allen Bereichen, wie der Beschaffung, der Produktion, der Projektabwicklung und im Service, wurde auf TEDOM Gruppen-Ebene das etablierte Leitprojekt "QIP" kontinuierlich fortgesetzt. Mit diesem Projekt wird die kontinuierliche Weiterentwicklung der bereits hohen Qualitätsstandards unserer Produkte und Prozesse fortgesetzt. 2.3 Finanzwirtschaftliche und sonstige Risiken a) Lieferengpässe und steigende Preise Auf der Beschaffungsseite ergeben sich Risiken durch eventuell steigende Rohstoffpreise und deren grundsätzliche Verfügbarkeit. Dies kann wiederum Konsequenzen in der Verfügbarkeit und der Preisgestaltung von Vorprodukten bis hin zu Ausfällen von Lieferanten haben. Das vorrangige Ziel unserer Supply Chain bleibt daher Abhängigkeiten zu vermeiden sowie durch Lagermengenanpassungen die Teileverfügbarkeiten sicherzustellen. Beide Risiken - steigende Materialpreise und eingeschränkte Verfügbarkeit - nahmen im Verlauf des GJ2023 ab, auch wenn sie bereits zu einer Steigerung der Materialaufwandsquote geführt haben. Durch die Verlagerung der Produktion nach Tschechien wurde TEDOM a.s. zum Hauptlieferanten der deutschen TEDOM Gesellschaften. Grundsätzlich ist eine erneute Verschärfung der Liefersituation zukünftig nicht auszuschließen: Dies vor dem Hintergrund der potentiellen Gefahr unterbrochener Lieferketten durch die Eskalation globaler Krisenherde (z.B. Jemen, Taiwan). Als Konsequenz von Engpässen bei der Teileverfügbarkeit kann es zu Situationen kommen in denen KWK-Anlagen nicht serviciert, repariert oder umgebaut werden können. b) Rechtliche Risiken Die TEDOM Service GmbH ist grundsätzlich Risiken aus Rechtstreitigkeiten ausgesetzt. Dazu können insbesondere Risiken mit Bezug auf die Produkthaftung, Vertragsrecht, Arbeitsrecht, Wettbewerbsrecht sowie Steuerrecht zählen. Das Unternehmen stützt sich zur Mitigation dieser Risiken auf ein etabliertes Netzwerk aus Partnern, wie Wirtschaftsprüfern und Fachanwälten, die in ihrer Arbeit die Unternehmensbelange berücksichtigen. d) Finanzrisiken Die finanzielle Lage war zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 insbesondere durch die Effekte der Restrukturierung der Gesellschaft deutlich entspannter als noch im GJ2022. Der im GJ2022 nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag i.H.v. TEUR -6.326 konnte im Laufe des Jahres 2023 hauptsächlich durch den Verkauf der Immobilie in Wangen sowie durch die Reduzierung der laufenden Personalkosten auf TEUR -2.424 abgebaut werden. Damit einhergehend soll die Liquidität der Gesellschaft stabilisiert und verbessert werden. Unabhängig von diesen Maßnahmen bietet die Integration des Unternehmens in die TEDOM Gruppe einen starken Rückhalt und Sicherheit, wenn es dennoch zu einem vorübergehenden Liquiditätsengpass kommen sollte. Komfortable und sehr flexible Zahlungskonditionen für Lieferungen und Leistungen aus der TEDOM Gruppe sind ein probates Mittel im Rahmen dieser Absicherung. Zur Sicherstellung der Finanzierung der Gesellschaft hat das Mutterunternehmen eine harte Patronatserklärung abgegeben. Die Ausstattungsverpflichtung des Mutterunternehmens ist zum Stichtag 31. Dezember 2023 auf einen Höchstbetrag von EUR 12 Mio. begrenzt und hat eine feste Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025. Diese Patronatserklärung wird durch eine weitere, die Restrukturierung der Gesellschaft finanzierende Patronatserklärung ergänzt. Die Restrukturierungs-Patronatserklärung ist auf einen Höchstbetrag von EUR 3,0 Mio. begrenzt und hat eine feste Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024. Zum 3. Juli 2024 - nach erfolgreicher Durchführung der Restrukturierungsmaßnahmen - wurden die beiden bestehenden Patronatserklärungen durch eine einzige, harte Patronatserklärung ersetzt und auf die Schwestergesellschaften TEDOM Deutschland GmbH und TEDOM Energy Systems and Solutions GmbH ausgeweitet: In diesem Zuge wurde deren Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026 verlängert und - der solideren finanziellen Lage geschuldet - die Ausstattungsverpflichtung des Mutterunternehmens auf einen Höchstbetrag von Euro 8 Mio. begrenzt. Die gesetzlichen Vertreter erwarten auf Basis der Planungsrechnung der Gesellschaften für die Geschäftsjahre 2024 bis 2025, dass die zur Verfügung stehenden Ausstattungsverpflichtungen des Mutterunternehmens die Finanzierung der Gesellschaften sicherstellt. Sofern die der Unternehmensplanung zugrundeliegenden Prämissen der Gesellschaften nicht wie vorgesehen eintreten und damit die auf den Höchstbetrag von EUR 8 Mio. begrenzte Patronatserklärung des Mutterunternehmens nicht ausreichen sollte, wäre der Fortbestand der Gesellschaften von einer weiteren Finanzierung durch Gesellschafter oder Fremdkapitalgeber abhängig. Eine weitere Herausforderung für die Gesellschaft ist nach wie vor das Forderungsmanagement. Aufgrund der Kundenstruktur in der Biogasbranche und der hohen Anzahl relativ niedriger Einzelaufträge im After Market, dem anteilsmäßig größten Geschäftsbereich, hat es das Unternehmen mit einer hohen Anzahl an Rechnungen mit teilweise sehr geringen Beträgen zu tun. Viele der Endkunden sind kleine landwirtschaftliche Familienbetriebe, ohne eigenständige Verwaltung und Management der Biogasanlage. Auch ist die allgemeine Ertragslage der kleineren Betreiber oft sehr volatil, was bei solchen Kunden immer wieder zu Liquiditätsengpässen führt. Ein neuer Prozess im Forderungsmanagement hat das Risiko im Betrachtungszeitraum und darüber hinaus nachhaltig gesenkt. d) Personelle und Organisationsrisiken Durch die Restrukturierung des Unternehmens in Deutschland sind strukturelle Risiken nicht zu vermeiden. Vor allem am ehemaligen Firmensitz in Wangen im Allgäu machte sich dies erwartungsgemäß durch eine überdurchschnittlich hohe Fluktuationsrate der Mitarbeiter bemerkbar, welche in managebarem Maße zu einem temporären Verlust an Know-How führte. Darüber hinaus entwickelte sich der Fachkräftemangel am deutschen Arbeitsmarkt zu einem ernst zu nehmenden Risiko: So nimmt die Suche nach gut ausgebildeten Arbeitskräften zwischenzeitlich einen sehr hohen Stellenwert ein. Vor allem die Verfügbarkeit an gut ausgebildeten Service-Technikern in manchen Regionen Deutschlands entwickelt sich zum Inhibitor eines möglichen Wachstums. D. Sonstige Angaben 1. Tochter- und Beteiligungsunternehmen Die TEDOM Gruppe sowie das Private Equity Unternehmen Jet Investment a.s. aus Brno in Tschechien als Hauptgesellschafter verfolgen weiterhin eine langfristige Wachstumsstrategie. Dabei bleibt das Ziel, die Gruppe durch Investition in die bestehenden Gesellschaften einerseits, aber auch durch Zukauf von Kapazitäten in den Kernsegmenten auszubauen und damit das Engagement der Investoren abzusichern. 2. Zweigniederlassungen Zum aktuellen Zeitpunkt werden unter folgenden Adressen unselbständige Niederlassungen unterhalten:
Im Berichtszeitraum erfolgte der Umzug unserer Niederlassung West vom bisherigen Stützpunkt in der Von-Ardenne-Straße 31, 48703 Stadtlohn, in die deutlich größeren Geschäfts- und Lagergebäude im Rottweg 71, 48683 Ahaus. 3. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wurde im Berichtszeitraum von folgenden Personen ausgeübt:
Rodewald, den 5. August 2024 gez. Klaus Badstieber, Geschäftsführer gez. Tomás Sames, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der TEDOM Service GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die finanzielle Lage war zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 insbesondere aufgrund der Sondereffekte durch die Restrukturierung der Gesellschaft in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 als noch angespannt zu bezeichnen. Durch den zum 31. Dezember 2022 bestehenden Verlustvortrag weist die Gesellschaft zum Ende des GJ2023 trotz des sehr guten Jahresergebnisses in Höhe von TEuro 3.902 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag i. H. v. TEuro -2.424 aus. Die Gesellschaft plant im Laufe des Jahres 2024 diesen verbleibenden Fehlbetrag weiter abzubauen. Damit einhergehend soll die Liquidität der Gesellschaft stabilisiert und verbessert werden. Unabhängig dieser Maßnahmen bietet die Integration von TEDOM Service in die TEDOM Gruppe einen starken Rückhalt und Sicherheit, wenn es dennoch zu einem vorübergehenden Liquiditätsengpass kommen sollte. Komfortable und sehr flexible Zahlungskonditionen für Lieferungen und Leistungen aus der TEDOM Gruppe sind ein probates Mittel im Rahmen dieser Absicherung durch TEDOM. Zur Sicherstellung der Finanzierung der Gesellschaft hat das Mutterunternehmen für die TEDOM Service GmbH sowie für die Schwestergesellschaften TEDOM Deutschland GmbH und TEDOM Energy Systems and Solutions GmbH eine harte Patronatserklärung abgegeben. Die Ausstattungsverpflichtung des Mutterunternehmens ist auf einen Höchstbetrag von Euro 8 Mio. begrenzt und hat eine feste Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026. Die gesetzlichen Vertreter erwarten auf Basis der Planungsrechnung der Gesellschaften für die Geschäftsjahre 2024 bis 2025, dass die zur Verfügung stehenden Ausstattungsverpflichtungen des Mutterunternehmens die Finanzierung der Gesellschaften sicherstellt. Sofern die der Unternehmensplanung zugrundeliegenden Prämissen der Gesellschaften nicht wie vorgesehen eintreten und damit die auf den Höchstbetrag von Euro 8 Mio. begrenzte Patronatserklärung des Mutterunternehmens nicht ausreichen sollte, wäre der Fortbestand der Gesellschaften von einer weiteren Finanzierung durch Gesellschafter oder Fremdkapitalgeber abhängig. Unter Berücksichtigung des derzeitigen Kenntnisstands geht die Geschäftsführung der Gesellschaft davon aus, dass die Annahme der Unternehmensfortführung aufrecht gehalten werden kann. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist deshalb unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie die in der Entwicklung befindlichen immateriellen Vermögensgegenstände werden einzeln zu Herstellungskosten und, sofern sie einer Abnutzung unterliegen, abzüglich planmäßiger Abschreibungen nach der linearen Methode und unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bilanziert. Die Herstellungskosten umfassen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen nach der linearen Methode wurde von der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der betrieblichen Nutzungsverhältnisse ausgegangen. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zum Nennwert angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu den tatsächlichen Anschaffungskosten nach § 255 Abs. 1 HGB oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Als niedrigerer beizulegender Wert gilt der Beschaffungspreis zum Bilanzstichtag. Soweit notwendig, wurden angemessene Gängigkeitsabschläge vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den angefallenen Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Diese umfassen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Vom Wahlrecht der Einbeziehung von Verwaltungsgemeinkosten in die Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Die Vorräte wurden verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für Einzelrisiken werden, soweit erforderlich, angemessene Abschläge vorgenommen. Daneben werden die allgemeinen Kreditrisiken durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Voraussichtliche, erst in der Zukunft sich bis zur Erfüllung der Verpflichtung auswirkende Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Die Rückstellungen für Gewährleistungen berücksichtigen neben individuellen Risiken auch das pauschale Gewährleistungsrisiko auf der Grundlage von vergangenheitsorientierten Erfahrungswerten. Die Rückstellungen für Urlaubs- und Überstundenansprüche wurden auf der Grundlage individueller Tagessätze je Mitarbeiter ermittelt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern sich bei der Ermittlung der Steuerauswirkungen von temporären und quasi permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, ein passiver Steuerabgrenzungsposten ergibt, ist dieser als passive latente Steuer auszuweisen. Falls sich bei der Ermittlung der Steuerauswirkungen von temporären und quasi permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, ein aktiver Steuerabgrenzungsposten ergibt, wird von dem Wahlrecht der Aktivierung dieser Steuerentlastung (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB) kein Gebrauch gemacht. Die Bewertung latenter Steuern erfolgt grundsätzlich mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz (zum 31.12.2023: rd. 30 %). Die Bewertung der aktiven latenten Steuern auf die gewerbesteuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem durchschnittlichen Gewerbesteuersatz der Gesellschaft (zum 31.12.2023: rd. 13 %). Die Bewertung der aktiven latenten Steuern auf die körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem allgemeinen Körperschaftsteuersatz (zum 31.12.2023: 15 %). Die latenten Steuerabgrenzungen betreffen aktive latente Steuern aus sonstigen Rückstellungen, einem steuerrechtlichen Geschäfts-oder Firmenwert sowie aktive latente Steuern auf gewerbe- und körperschaftsteuerliche Verlustvorträge, die - den Planungserwartungen der Gesellschaft folgend - innerhalb von fünf Jahren genutzt werden können. Passive latente Steuern resultieren aus der Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögenswerte. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gegebenenfalls mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Gewinne/Verluste aus Kursänderungen werden bei kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten entsprechend § 256a HGB durch Neubewertung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag berücksichtigt. Bei langfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wird am Abschlussstichtag das Vorsichts- und Imparitätsprinzip beachtet. 3. Angaben zu Bilanz Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
(1) Im Geschäftsjahr 2023 wurden Entwicklungskosten i. H. v. Euro 7.329,00 unter den in der Entwicklung befindlichen immateriellen Vermögensgegenstände aktiviert. Forschungskosten fielen im Geschäftsjahr 2023 nicht an. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Euro 1.271.326,59 den Gesellschafter. Ausschüttungsgesperrte Beträge Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge im Umfang der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Euro 304.480,00. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich, nachlaufende Aufwendungen sowie Gewährleistungsverpflichtungen, ausstehende Rechnungen und andere Risiken im Zusammenhang mit dem laufenden Geschäft. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Darlehen mit TEuro 21.059 (Vorjahr: TEuro 22.626) und aus Lieferungen und Leistungen mit TEuro 5.795 (Vorjahr: TEuro 14.562). Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren. Haftungsverhältnisse Die Muttergesellschaft TEDOM a.s. hat im Geschäftsjahr 2020 die Finanzierung der TEDOM-Gruppe neu strukturiert und hierfür Bankdarlehen im Umfang von bis zu CZK 1,9 Milliarden aufgenommen. Die TEDOM Service GmbH ist der Kreditsicherung der Muttergesellschaft beigetreten. Neben der Verpfändung der Bankkonten der TEDOM Service GmbH an den Kreditgeber haftet die Gesellschaft mittels eines Sicherungsabtretungsvertrages mit ihren Forderungen sowie mittels eines Sicherungsübereignungsvertrages mit ihrem Warenbestand. Des Weiteren hat die TEDOM Service GmbH alle künftigen Ansprüche aus Versicherungsverträgen an die kreditgewährende Bank abgetreten. Das Risiko der Inanspruchnahme schätzt die Gesellschaft aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung sowie der positiven Planungserwartungen der TEDOM-Unternehmensgruppe als äußerst gering ein. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren mit insgesamt TEuro 3.970 aus Miet- und Leasingverträgen. Hiervon ist ein Betrag von TEuro 1.635 innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. Innerhalb eines Zeitraums von zwei bis fünf Jahren sind TEuro 2.335 zur Zahlung fällig. Bei den außerbilanziellen Dauerschuldverhältnissen aus Miet- und Leasingverträgen handelt es sich im Wesentlichen um Gebäudemieten und um Fahrzeug-Leasingverträge. Diese Verträge stellen eine Finanzierungsalternative dar, durch die im Wesentlichen eine Liquiditäts- und Eigenkapitalbindung sowie die Übernahme wesentlicher wirtschaftlicher Risiken vermieden werden. Weiterhin besteht Planungs- und Kalkulationssicherheit im Hinblick auf die für die Laufzeit fest vereinbarten Leasingkonditionen. Eventuelle Risiken können sich aus den innerhalb der zeitraumbezogenen Vertragsbindung feststehenden künftigen Zahlungsabflüssen ergeben sowie daraus, dass über die übernommenen Gegenstände insbesondere im Falle mangelnder Auslastung nicht frei verfügt werden kann. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Sonstige betriebliche Erträge Der Posten beinhaltet außergewöhnliche Erträge aus der Währungsumrechnung i. H. v. TEuro 541, Erträge aus dem Verkauf des Standorts Wangen i. H. v. TEuro 1.997, Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen i. H. v. TEuro 450 sowie Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen i. H. v. TEuro 1.161. Abschreibungen Der Posten Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten, enthält Abwertungen auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe i. H. v. TEuro 530. 5. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Die Geschäftsführung wurde durch die folgenden Personen ausgeübt. - Herr Tomás Sames, Litomerice/Tschechien, Kaufmann - Herr Klaus Badstieber, Hohenpeißenberg, Ingenieur (bis 27. April 2023 sowie ab 7. Dezember 2023) - Herr Andreas Neumann, Reinheim, Dipl.-Ing. (FH) (ab 27. April 2023 bis 7. Dezember 2023) Honorare des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEuro 31, für Steuerberatungsleistungen TEuro 9 und für sonstige Leistungen TEuro 3. Konzernzugehörigkeit Die TEDOM Service GmbH wurde in den Konzernabschluss der TEDOM a.s., Výčapy, Tschechische Republik, einbezogen. Dieser ist beim Handelsregister der Muttergesellschaft erhältlich. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, den Bilanzverlust i. H. v. Euro -2.449.189,09, der sich aus dem Jahresüberschuss von Euro 3.901.623,15 und dem Verlustvortrag von Euro -6.350.812,24 zusammensetzt, auf neue Rechnung vorzutragen.
Rodewald, den 5. August 2024 gez. Klaus Badstieber, Geschäftsführer gez. Tomás Sames, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die TEDOM Service GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TEDOM Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TEDOM Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Ausführungen in Abschnitt "Allgemeine Angaben" des Anhangs sowie auf die Angaben in Abschnitt C.2 "Risiko- und Chancenbericht" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass bei der Gesellschaft die finanzielle Lage zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 insbesondere aufgrund der Sondereffekte durch die Restrukturierung der Gesellschaft in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 als noch angespannt zu bezeichnen war. Durch den zum 31. Dezember 2022 bestehenden Verlustvortrag weist die Gesellschaft zum Ende des GJ2023 trotz des sehr guten Jahresergebnisses i. H. v. TEuro 3.902 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag i. H. v. TEuro -2.424 aus. Die Gesellschaft plant im Laufe des Jahres 2024 diesen verbleibenden Fehlbetrag weiter abzubauen. Damit einhergehend soll die Liquidität der Gesellschaft stabilisiert und verbessert werden. Zur Sicherstellung der Finanzierung der Gesellschaft hat das Mutterunternehmen für die TEDOM Service GmbH sowie für die Schwestergesellschaften TEDOM Deutschland GmbH und TEDOM Energy Systems and Solutions GmbH eine harte Patronatserklärung abgegeben. Die Ausstattungsverpflichtung des Mutterunternehmens ist auf einen Höchstbetrag von Euro 8 Mio. begrenzt und hat eine feste Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026. Die gesetzlichen Vertreter erwarten auf Basis der Planungsrechnung der Gesellschaften für die Geschäftsjahre 2024 bis 2025, dass die zur Verfügung stehenden Ausstattungsverpflichtungen des Mutterunternehmens die Finanzierung der Gesellschaften sicherstellt. Sofern die der Unternehmensplanung zugrundeliegenden Prämissen der Gesellschaften nicht wie vorgesehen eintreten und damit die auf den Höchstbetrag von Euro 8 Mio. begrenzte Patronatserklärung des Mutterunternehmens nicht ausreichen sollte, wäre der Fortbestand der Gesellschaften von einer weiteren Finanzierung durch Gesellschafter oder Fremdkapitalgeber abhängig. Wie in Abschnitt "Allgemeine Angaben" des Anhangs sowie in Abschnitt C.2 "Risiko- und Chancenbericht" des Lageberichts dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Weingarten, 5. August 2024 SPK
Audit GmbH
Jürgen Schattmaier, Wirtschaftsprüfer Andreas Maucher, Wirtschaftsprüfer |
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