C+R Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Oliver Beer seit 14.4.2026 | Geschäftsführer |
Claus Gebhardt seit 17.4.2020 | Prokura |
Christian Winkler seit 13.1.2020 | Prokura |
Thomas Maier seit 10.7.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Van Leeuwen Buizen Europa B.V. | 41.66% |
Amtsgericht München | 5.00% |
HRB 245556 | 1.67% |
P. Van Leeuwen JR's Buizenhandel B.V. | 0.01% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
C+R HYDRAULICS GmbHFeldkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023der C+R HYDRAULICS GmbHGrundlagen des Unternehmens Unternehmensgegenstand der C+R HYDRAULICS GmbH ist der Großhandel mit hydraulischen Stahlhalbzeugen, insbesondere mit Stahl- und Zylinderrohren sowie Kolbenstangen. Seit dem Gründungsjahr 1984 in München hat sich die C+R HYDRAULICS GmbH als moderner, lagerhaltender Spezialist im Hydraulikbereich etabliert - mittlerweile zählt das Unternehmen zu einer festen Größe auf dem deutschen und europäischen Markt. Durch das stetige Wachstum und um den Ansprüchen unserer Kunden aus Industrie und Handel gerecht zu werden, war es notwendig, das Unternehmen über die Jahre hinweg einige Male umzusiedeln: Von München-Pasing wurde der Firmensitz zunächst nach Aubing und Poing und schließlich nach Feldkirchen verlegt. Zum Ausbau der überregionalen Präsenz und der Nähe zu den Kunden, wurden in der Vergangenheit neben dem Hauptsitz in Feldkirchen bei München weitere Niederlassungen in Stuttgart (Februar 2015) und Wuppertal (Februar 2017) eröffnet. Außerdem wurde im Januar 2018 die C+R Hydraulics Netherlands B.V. als Tochtergesellschaft der C+R HYDRAULICS GmbH gegründet. Im Laufe des Geschäftsjahres 2020 wurden dann Vertriebskooperationen in Großbritannien, Polen und der Slowakei eingerichtet. Die Waren des Unternehmens sind grundsätzlich in einem Hauptlager und mehreren Außenlägern eingelagert. Der Standort des Hauptlagers ist seit 2021 Moosburg a. d. Isar. Außenläger befinden sich gegenwärtig in Regensburg, Duisburg, Stuttgart, Augsburg und Hergarten. Die fünf Außenläger stellen Pufferläger dar und werden nicht von unserem Unternehmen selbst betrieben. Insgesamt bevorratet die C+R HYDRAULICS GmbH auf rund 7.000 m 2 Lagerfläche über 5.000 t Hydraulikkomponenten. Das umfangreiche Lieferprogramm, welches über 1.500 Artikel in den verschiedensten Abmessungen und Güteklassen in den Bereichen Kolbenstangen, Kolbenrohre, Zylinderrohre, HPZ-Rohre und weitere Stahlrohre umfasst, ist besonders auf die Bedürfnisse der Hydraulik abgestimmt. Maßgeschneiderte Hydraulikkomponenten auf Kundenanforderung runden die Angebotspalette perfekt ab. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach der Rezession 2020 im Zuge der weltweiten Corona-Pandemie und den Folgen des Ukraine-Kriegs steigerte sich das globale Wirtschaftswachstum in den letzten Jahren. Aktuelle Schätzungen gehen von einer Zunahme der weltweiten Wirtschaftsleistung von 3,1% für das Jahr 2023 aus. Das Wachstum der deutschen Wirtschaft lag allerdings unterhalb des weltweiten Durchschnitts. Für Deutschland verzeichnete das statistische Bundesamt im zurückliegenden Jahr einen preisbereinigten Rückgang der Wirtschaftsleistung um ca. 0,3%. Die Entwicklung der Inflationsrate hatte ebenfalls negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Nach teilweise historisch hohen Werten lag die Teuerungsrate im Durchschnitt des Jahres 2023 bei 5,9%. Der Markt, auf dem sich die C+R HYDRAULICS GmbH bewegt, ist ein Nischenmarkt, der eine hohe Spezialisierung benötigt. Deshalb kann man hier auch von einem Angebotsoligopol sprechen, in dem sich das Unternehmen befindet. Die Preisentwicklung auf dem Stahlmarkt, und speziell auch im Nischenmarkt der hydraulischen Stahlhalbzeuge, verlief tendenziell analog zur generellen Inflationsdynamik. Im Laufe des Jahres 2023 fielen die Beschaffungspreise unserer Produkte nach und nach. Im Gegensatz zur leichten Zunahme der Inflationsrate in Deutschland haben wir am Stahlmarkt keine korrespondierende Erhöhung der Preise zum Jahresende hin verzeichnen können. Im Gegenteil, die Entwicklung fallender Preise setzte sich auch über den Jahreswechsel 2023/24 hin fort. Geschäftsverlauf Da der Handel mit hydraulischen Stahlhalbzeugen ein Nischenmarkt ist, ist auch die Anzahl der Hersteller dieser Produkte dementsprechend gering. Zu allen europäischen Lieferanten pflegt das Unternehmen gute, teils sehr lange partnerschaftliche Beziehungen. Dadurch ist gewährleistet, dass die Lieferketten gut und zuverlässig funktionieren und vereinbarte Liefertermine eingehalten werden. Im Bereich Absatz ist unser Geschäft sehr abhängig von der globalen Wirtschaftsentwicklung. Zwar sind unsere Abnehmer überwiegend in Deutschland und der weiteren Europäischen Union ansässig, aber sie sind dennoch oftmals global tätig. Der Umsatz wird dabei vor allem in Deutschland generiert, die Exportquote liegt bei ca. 37,0%. Diese Kennzahl veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig (2022: 35,5%). Die C+R HYDRAULICS GmbH bediente im Jahr 2022 nahezu 1.200 Kunden. Diese hohe Zahl konnte im Vergleich zum Vorjahr gehalten werden. Die Abnehmer unserer Produkte sind dabei überwiegend in den Branchen Maschinen-, Zylinder- und Anlagenbau tätig. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung im Heimatmarkt Deutschland hat der Export jedoch an Bedeutung gewonnen und wird weiter steigen. Im Jahr 2024 können wir eine weitere Steigerung der Exportquote beobachten. Nach dem ersten Halbjahr 2024 liegt diese Kennzahl bei ca. 40,0%. Im Jahr 2022 war die Nachfrage der Marktteilnehmer nach hydraulischen Stahlhalbzeugen extrem hoch und gekennzeichnet von Nachholeffekten aufgrund der globalen Problemstellungen der Jahre zuvor mit Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg und damit verbundenen gestörten Lieferketten. Dieses hohe Nachfrageniveau konnte im vergangenen Jahr nicht gehalten werden. Der Warenausgang in Tonnen sank im vergangenen Geschäftsjahr um rund 11,0% im Vergleich zum Vorjahr 2022 und erreichte etwa die gleiche Zahl wie in 2021. Mit dem größeren Lager in Moosburg und der Betriebs- und Geschäftsausstattung, die im Zusammenhang mit diesem Lager im Geschäftsjahr 2022 angeschafft worden ist, sowie der zusätzlichen Einstellung von gewerblichen Mitarbeitern ist es gelungen, die Kommissions- und Bearbeitungsprozesse zu beschleunigen und zu optimieren. Außerdem wurden infrastrukturelle Voraussetzungen für ein automatisiertes Hochregallager geschaffen, das allerdings bisher noch nicht realisiert wurde. Im Juli 2023 wurden die Herren Dominik Feldmann und Ludwig Boche zu Handlungsbevollmächtigten ernannt. Dabei verantwortet Dominik Feldmann die administrative Leitung, während Ludwig Boche die kaufmännische Leitung innehat. Lage Ertragslage Insgesamt betrug der Umsatz der C+R HYDRAULICS GmbH im Jahr 2023 TEUR 52.628,2. Das Unternehmen hatte damit einen Rückgang von TEUR 7.661,1 bzw. 12,7% im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr zu verzeichnen. Im Jahr 2023 betrug der Materialaufwand insgesamt TEUR 42.184,8, was einer Reduzierung von TEUR 3.414,3 bzw. 7,5% entspricht. Damit sank auch der Rohertrag: Nach TEUR 14.690,2 im Jahr 2022 belief sich dieser im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 10.443,4. Der Personalaufwand hat trotz einer erneuten Steigerung der Mitarbeiterzahl nur moderat um TEUR 253,0 (6,9%) zugenommen; der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrug TEUR 477,3 (10,4%). Das Finanzergebnis hat sich insbesondere infolge einer Erhöhung der Zinsaufwendungen um TEUR 201,9 (194,9%) auf TEUR - 304,1 verschlechtert (Vorjahr: TEUR - 100,8). Das Geschäftsjahr 2023 schloss die C+R HYDRAULICS GmbH mit einem Jahresüberschuss von TEUR 807,9 ab (Vorjahr: TEUR 4.477,8). Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen der C+R HYDRAULICS hat sich vor allem durch Investitionen in eine neue Warenwirtschaftssoftware im vergangenen Geschäftsjahr 2023 erneut erhöht. Die Steigerung betrug TEUR 190,0 bzw. 19,4%. Die Reduzierung des Vorratsvermögens stellt den größten Unterschied in der Bilanz der C+R HYDRAULICS GmbH im Vergleich zum Vorjahr dar. Der Warenbestand lag zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bei TEUR 12.576,4 (Vorjahr: TEUR 16.261,2). Die Bestände wurden folglich um 22,6% bzw. TEUR 3.684,8 abgebaut. Dieser Rückgang ist auf gezieltes Vorratsmanagement sowie auf die fallenden Einkaufspreise der hydraulischen Stahlhalbzeuge zurückzuführen. Zur Finanzierung des Vorratsbestandes wurden neben Eigenmitteln auch Bankkredite in Anspruch genommen, wobei die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 1.483,4 abgenommen haben. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten jedoch von TEUR 5.988,2 zum Ende des Geschäftsjahres 2022 auf nun TEUR 4.683,9 abgebaut werden. Dies ist Resultat der Reduzierung des Vorratsvermögens im vergangenen Jahr 2023. Die Finanzstruktur hat sich infolge des erneut positiven Jahresergebnisses weiter verbessert. Das Eigenkapital lag zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bei TEUR 8.539,0 (Vorjahr: TEUR 7.981,1). Dadurch nahm auch die Eigenkapitalquote der C+R HYDRAULICS GmbH weiter zu und beträgt 52,6% (Vorjahr: 41,6%). Finanzielle Leistungsindikatoren Das operative Ergebnis der C+R HYDRAULICS GmbH, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), belief sich auf TEUR 1.497,7 (Vorjahr: TEUR 6.447,5). Damit wurde eine EBIT-Marge von 2,9% (Vorjahr: 10,8%) erreicht und es ergibt sich aus diesen Zahlen eine Umsatzrentabilität von 1,6% (Vorjahr: 7,4%). Die Materialaufwandsquote ist maßgeblich verantwortlich für die Verringerung des operativen Ergebnisses Der Materialeinsatz betrug im Geschäftsjahr 2023 80,2% (Vorjahr: 75,6%). Die Erhöhung ist begründet durch die bereits zuvor beschriebene Preisentwicklung. Im Folgenden haben wir wichtige Geschäftszahlen in einer Mehrjahresübersicht zusammengestellt:
Prognose, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht In den vergangenen Jahren traten die Themen Umwelt- bzw. Klimaschutz vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit. Bei der Stahlerzeugung entstehen hohe CO 2 -Emmissionen durch die Hochofenprozesse. Durch Verbesserungen der Verfahren konnten diese Werte zuletzt auch schon deutlich reduziert werden. Diverse Produzenten, wie zum Beispiel thyssenkrupp Steel oder die Salzgitter AG, arbeiten an weiteren klimaeffizienteren Methoden oder Umstellungen auf andere Brennstoffe, wie etwa Wasserstoff. Aber zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht abzuschätzen, wie und in welchem Ausmaß diese Einflüsse die Stahlbranche und damit einhergehend auch die C+R HYDRAULICS GmbH beeinflussen werden. Einer Umfrage des Bundes deutscher Stahlhandel aus April 2023 zufolge hat dieses Thema auf dem Stahlmarkt bislang aber keine oder nachrangige Bedeutung. Zum einen sind die Hersteller von grünem Stahl noch nicht so weit und auf der anderen Seite gibt es vom Markt her bislang keine oder wenig Nachfrage nach solchen Produkten. Wir werden diese Entwicklungen jedoch in den kommenden Jahren genauestens verfolgen und sehen in einer raschen Anpassung an die Markterfordernisse Chancen uns von Mitbewerbern positiv abzuheben. Durch erhöhte Marketing-Aktivitäten möchte die C+R HYDRAULICS GmbH weiterhin neue Kunden gewinnen oder deren Projekte mitbegleiten. Außerdem sollen die Verbindungen zu Bestandskunden gestärkt und vertieft werden. Beispielsweise hat die Gesellschaft im April 2024 einen eigenen Stand auf der Messe "Tube & Wire" in Düsseldorf betrieben. Zusätzlich ist geplant, dass die Vertriebsmitarbeiter und -mitarbeiterinnen ihre Außendienst-Aktivitäten noch stärker ausweiten. Der Jahresumsatz für das Geschäftsjahr 2024 wird voraussichtlich mit geplanten TEUR 45.117,6 unter dem Umsatz des erfolgreichen Berichtsjahres (TEUR 52.628,2) liegen. Die Prognose für den Jahresüberschuss 2024 liegt bei rund TEUR 94,4. Chancen- und Risikobericht Da ein Großteil des Umsatzes mit einer überschaubaren Anzahl von Großkunden generiert wird, kann dies zu einer gewissen Abhängigkeit von diesen Großkunden führen und ein Risiko darstellen. Dennoch ist das Unternehmen breit aufgestellt und kann den Wegfall einzelner Großkunden verkraften, wie Beispiele aus der Vergangenheit zeigen. Durch die anhaltende Zunahme der Kundenzahlen zeigt sich, dass die C+R HYDRAULICS GmbH teils sehr langfristige und intensive Beziehungen zu seinen Kunden pflegt und aufrechterhält. Die Nische der hydraulischen Stahlhalbzeuge, welche die C+R HYDRAULICS GmbH bedient, hat hohe Eintrittsbarrieren. Für den Vertrieb und das Verständnis dieser Produkte, wie etwa Kolbenstangen, und die damit verbundene optimale Kundenbetreuung ist ein hohes technisches Know-How erforderlich. So kommt es, dass es kaum Anbieter in diesem Bereich der Stahlbranche gibt. Auch Spezialisierungen herkömmlicher Stahlhändler gestalten sich schwierig. Deshalb sehen wir hier Chancen unsere gute Positionierung im Markt auch weiterhin zu behaupten. Die Produktion der Kolbenstangen, Zylinderrohre und Kolbenrohre konzentriert sich in Europa auf wenige Werke. Sollte es zum Ausfall eines Werkes kommen, dann sind Engpässe bei der Beschaffung denkbar. Dabei ist es von Vorteil, dass das Unternehmen zu allen europäischen Lieferanten gute Partnerschaften unterhält. Allerdings wird sich der Fokus bei der Beschaffung in den kommenden Monaten und Jahren möglicherweise verändern. Es wird in Zukunft erforderlich sein, den Blick auszuweiten und Material künftig auch in Asien einzukaufen. Die C+R HYDRAULICS GmbH hat deshalb bereits Ende des Jahres 2023 bzw. Anfang 2024 erste Probelieferungen von asiatischen Lieferanten bezogen. Durch die Transparenz der Rohstoffpreise sind die Preise für einen Händler nicht beliebig bestimmbar. Ein aus dem Rohstoffmarkt entstehender Preisdruck ist nicht auszuschließen und könnte zu geringeren Gewinnmargen führen. Trotz sinkender Preise besteht für die C+R HYDRAULICS GmbH allerdings die Chance, durch eine Steigerung der Absatzzahlen weiterhin rentabel am Markt agieren zu können und sich gegenüber schwächeren Marktteilnehmern zu behaupten. Die Preisentwicklung ist ein Risikofaktor für jeden Händler, so auch für die C+R HYDRAULICS GmbH. Durch Rohstoffverknappung, Lieferkettenstörungen und zunehmende Energiepreise erhöhten sich in der Vergangenheit die Preise für hydraulische Stahlhalbzeuge massiv. Seit Ende des Jahres 2022 ist eine Umkehrung der Preisentwicklung zu beobachten und die Beschaffungspreise begannen, teils sehr deutlich, zu sinken. Deshalb ist von großer Bedeutung, die Lagerhaltung des Unternehmens genau zu steuern und sinnvoll zu managen. Der Vorratsbestand sollte dabei keine schwer verkäuflichen Artikel beinhalten und die Umschlagshäufigkeit des Warenbestands sollte möglichst geringgehalten werden. Nahezu alle Geschäfte der C+R HYDRAULICS GmbH werden in der Währung Euro abgewickelt. Einzig die Aufträge von Kunden aus Großbritannien werden in britischen Pfund berechnet. Der Wechselkurs zwischen Euro und Pfund ist jedoch in den vergangenen Jahren keinen großen Schwankungen unterworfen gewesen. Daher rechnet das Unternehmen auch künftig nur mit geringen Risiken aus Wechselkursschwankungen. Für das Geschäftsjahr 2024 ist außerdem die Inbetriebnahme der neuen Warenwirtschaftssoftware geplant, deren Projektstart im zweiten Halbjahr 2021 war. Diese Software soll Verbesserungen hinsichtlich Geschwindigkeit, Effizienz und Transparenz in den Arbeitsprozessen bringen. Die Investitionssumme beläuft sich in etwa auf TEUR 650,0 und wird aus eigenen Finanzmitteln finanziert. Die Investition in das neues ERP-System soll der C+R HYDRAULICS GmbH auch helfen dem Fachkräftemangel in der Zukunft zu begegnen, indem die zunehmende Digitalisierung in Teilbereichen auch den künftigen Personalbedarf verringert.
Feldkirchen, 26. Juli 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die C+R HYDRAULICS GmbH mit Sitz in Feldkirchen ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 73470 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. 3. Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung bzw. Bewertungsmethoden Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert angewendet worden. 4. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB aufgestellt. Die Gliederung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln bewertet. Die Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Das Realisationsprinzip bzw. das Imparitätsprinzip sowie der Grundsatz der Vorsicht (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) werden beachtet. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet werden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen entgeltlich erworbenen Konzessionen und ähnlichen Rechte sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die unter den Sachanlagen ausgewiesenen Bauten auf fremden Grundstücken (Außenanlagen), die technischen Anlagen und Maschinen sowie die anderen Anlagen und die Betriebs- und Geschäftsausstattung sind jeweils zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare oder degressive planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.
Geleistete Anzahlungen werden mit ihrem Nominalwert bilanziert. Der Bilanzansatz der Anlagen im Bau erfolgt zu Anschaffung- bzw. Herstellungskosten. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Waren erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips grundsätzlich mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nominalwerten bzw. Anschaffungskosten aktiviert. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich. Die Gesellschaft macht von dem Bilanzierungswahlrecht aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch, wonach aktive und passive latente Steuern verrechnet werden und der Saldo als Vermögensgegenstand oder Verbindlichkeit ausgewiesen wird. Das gezeichnete Kapital ist in der in der Satzung und im Handelsregister verankerten Höhe bilanziert. Die Rückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen mit dem Erfüllungsbetrag dotiert. Die Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank herausgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen (Pensionsverpflichtungen) aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und im Falle sonstiger Rückstellungen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt. Der Berechnung der Pensionsverpflichtungen sind die in § 253 HGB enthaltenen Bestimmungen und die anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik zugrunde gelegt. Als Bewertungsverfahren wird das Barwertverfahren angewendet. Für die Bewertung wurde ein Rententrend von 0,0% p.a. unterstellt. Als Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck unter Ansatz einer monatlich vorschüssigen Zahlungsweise und mit einem Zinsfuß von 1,82% verwendet. Die Berechnung der Anwartschaften auf Ehegattenrenten erfolgte durch eine individuelle Hinterbliebenenbewertung. Die Berechnungen wurden auf der Basis eines rechnerischen Endalters von 65 Jahren durchgeführt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt EUR 810,00. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 5. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der Abschreibungen ist im Anlagespiegel dargestellt. Anlagespiegel
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Der im Posten Bilanzgewinn enthaltene Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beträgt EUR 7.668.559,16. Es besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB aufgrund der Aktivierung latenter Steuern in Höhe von EUR 39.463,00 und eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von EUR 810,00. Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende Positionen:
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in Höhe von EUR 40.807,42 zugleich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Laufzeit und Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel
Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handels- und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerentlastungen werden als aktive latente Steuern ausgewiesen. Die aktiven latenten Steuern errechnen sich wie folgt:
Der zur Berechnung der Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 28,94%; hierbei handelt es sich um einen kombinierten Ertragsteuersatz, der Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag (15,825%) sowie Gewerbesteuer (13,113%) umfasst. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestanden aus diversen Mietverträgen mit befristeter Laufzeit Verpflichtungen in Höhe von EUR 11.870.309,28, die in den folgenden Jahren und Monaten bis zum 3. Dezember 2040 insgesamt zu bezahlen sind. Aus einem weiteren Mietvertrag mit unbefristeter Laufzeit bestanden zusätzlich Verpflichtungen in Höhe von jährlich EUR 25.958,40. Außerdem bestanden zum 31. Dezember 2023 Verpflichtungen aus diversen Leasingverträgen in Höhe von EUR 836.022,41, die in den folgenden Jahren und Monaten bis zum 30. September 2027 insgesamt zu bezahlen sind. Aus sonstigen Verträgen mit befristeter Laufzeit bestanden zum 31. Dezember 2023 Verpflichtungen in Höhe von EUR 33.962,00. 6. Sonstige Angaben Anteilsbesitz Die Gesellschaft war zum 31. Dezember 2023 am Kapital folgender Unternehmen mit einem Anteil von mindestens 20% beteiligt:
Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren insgesamt durchschnittlich 13 gewerbliche Arbeitnehmer und 31 Angestellte (insgesamt durchschnittlich 44 Arbeitnehmer) im Unternehmen beschäftigt. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Die Gesellschaft wurde im Berichtsjahr durch folgende Geschäftsführer vertreten: Herrn Hans Raab, Stahlkaufmann, Aschheim, Herrn André Schröder, Stahlkaufmann, Otterfing. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr 2023 vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt:
Ergebnisverwendung Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beträgt EUR 7.668.559,16; im Berichtsjahr wurden hiervon EUR 250.000,00 an die Gesellschafter ausgeschüttet. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den verbleibenden Gewinnvortrag zusammen mit dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 807.879,60 als Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstiges Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Feldkirchen, 26. Juli 2024 C+R HYDRAULICS GmbH gez. Hans Raab, Geschäftsführer gez. André Schröder, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkHinweis Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der C+R HYDRAULICS GmbH, Feldkirchen, wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der nachfolgend aufgeführte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der C+R HYDRAULICS GmbH, Feldkirchen: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die C+R HYDRAULICS GmbH, Feldkirchen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der C+R HYDRAULICS GmbH, Feldkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der C+R HYDRAULICS GmbH, Feldkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 26. Juli 2024 Ring-Treuhand
GmbH & Co. KG
gez. RENKL, Wirtschaftsprüfer gez. MÜLLER, Wirtschaftsprüfer |
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