Knoblauch Mietpark GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Clemens Knoblauch seit 19.12.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Knoblauch GmbHImmendingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten VI. Bericht über Zweigniederlassungen I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Als familiengeführtes Traditionsunternehmen sind wir im Vertrieb von Kommunalfahrzeugen und Fahrzeugen der Marke Mercedes-Benz (Unimog) samt Anbaugeräten tätig. Daneben betreiben wir eine Reparatur- und Servicewerkstatt. 2. Forschung und Entwicklung Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden von unserem Unternehmen nicht vorgenommen. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin von den Folgen des Ukrainekriegs geprägt, wie beispielsweise den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, generell hohe Preise, beispielsweise für Nahrungsmittel sowie Fachkräftemangel. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung sank im Jahr 2023 insgesamt um 0,3 % gegenüber dem Jahr 2022 (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15.01.2024). Gemäß statistischem Bundesamt ist der Umsatz im Kfz-Gewerbe trotz schwieriger wirtschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen gegenüber 2022 um fast 12% auf rund 207,3 Milliarden Euro angestiegen. Der Anstieg betrifft alle drei Geschäftsbereiche (Neuwagen, Gebrauchtwagen, Service) und ist nur teilweise auf die gestiegenen Fahrzeugpreise zurückzuführen. Die Neuzulassungen von Landmaschinen stiegen gegenüber dem Vorjahr leicht. 2. Geschäftsverlauf Wir können auf ein gutes Geschäftsjahr 2023 zurückblicken . Die Auftragslage war das ganze Geschäftsjahr über gut. Der Bereich Landtechnik wurde Ende des Jahres 2022 in die Knoblauch Landtechnik GmbH, Immendingen unter Veräußerung der Landmaschinen sowie entgeltlicher Überlassung der Kundenbeziehungen ausgegliedert, sodass die Gesellschaft fortan nur noch im Bereich Unimog und Kommunal tätig ist. Die kommunale Vertriebstätigkeit mit unserem Hauptprodukt dem Unimog entwickelt sich weiterhin zufriedenstellend.Das Rohergebnis ist, bedingt durch die Ausgliederung des Bereichs Landtechnik in die Knoblauch Landtechnik GmbH, gegenüber dem Vorjahr um 6% auf TEUR 5.922 zurückgegangen. Der Personalaufwand reduzierte sich leicht um TEUR 71 bzw. 2 %, die sonstigen Aufwendungen um 14 % auf TEUR 1.402. Mit dem Geschäftsverlauf unseres Unternehmens sind wir zufrieden. 3. Lage Die Wirtschaftslage des Unternehmens ist nach wie vor gut. a) Ertragslage Unsere Betriebsleistung erzielen wir im Wesentlichen durch Handelsumsätze mit UNIMOG und Kommunalfahrzeugen. Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 6% auf TEUR 5.922 zurückgegangen. Ursächlich hierfür sind die, aufgrund der Ausgliederung des Landtechnikvertriebs, weggefallenen Handelsumsätze mit der Knoblauch Landtechnik GmbH. Die Materialaufwandsquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von 86 % auf 80 % verbessert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr durch das "Durchhandeln" von John Deere - Produkten an die Knoblauch Landtechnik GmbH, Umsatzerlöse und gleichzeitig Materialaufwand im selben Volumen enthalten waren. Der Personalaufwand hat sich absolut um TEUR 71 verringert während Personalaufwandsquote gegenüber 2022 um 3,7 %-Punkte auf 11,3% angestiegen ist. Der Anstieg der Personalaufwandsquote ist durch den Wegfall der Handelsumsätze mit der Knoblauch Landtechnik GmbH ("Durchhandeln" von John-Deere Produkten) bedingt. Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 66 Mitarbeiter (2022: 69) beschäftigt. Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um TEUR 226 um 14 % gegenüber 2022 auf TEUR 1.402, insbesondere aufgrund der im Jahr 2022 angefallenen Kosten für Dienstleistungen im Zuge der Umstrukturierung der Knoblauch Gruppe. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen das Geschäftsjahr 2023. Das Jahresergebnis betrug TEUR 825 nach TEUR 882 im Vorjahr. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist nach wie vor zufriedenstellend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen mit Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kontokorrentkreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen. Zum 31. Dezember 2023 beliefen sich die liquiden Mittel unserer Gesellschaft auf TEUR 1.558 (im Vorjahr TEUR 2.519). Darüber hinaus standen uns zum Bilanzstichtag freie Kreditlinien bei den Hausbanken in Höhe von 0,6 Mio. EUR zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf 5,0 Mio. EUR (im Vorjahr 2,0 Mio. EUR). Die aufgenommenen Darlehen wurden teils an die Gruppenunternehmen weitergereicht. Die Mittelbindung im working-capital (Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mio. EUR erhöht und beträgt zum Stichtag 31.12.2023 5,6 Mio. EUR. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Durch unsere Hauptlieferanten werden längerfristige Zahlungsziele gewährt. Wesentliche Investitionen oder Veränderungen außerbilanzieller Verpflichtungen ergaben sich im laufenden Jahr nicht. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Mio. EUR auf 21,2 Mio. EUR angestiegen. Zum 31. Dezember 2023 hat sich der Vorratsbestand um TEUR 198 bzw. 6 % auf TEUR 3.411 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Der Anstieg ist durch eine erhöhte Lagerhaltung infolge von Lieferverzögerungen bedingt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um TEUR 4.123 bzw. 35% auf TEUR 15.972 angestiegen, was im Wesentlichen aus der Zunahme der Forderungen gegenüber Gruppenunternehmen resultiert. Die liquiden Mittel betragen zum Stichtag TEUR 1.558 (Vj. TEUR 2.156). Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 konnte gegenüber dem Vorjahr um 9 % bzw. TEUR 825 auf TEUR 9.637 gesteigert werden. Die Eigenkapitalquote geht, bedingt durch die gestiegene Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr von 50,6 % auf 45,5 % um 5,1 %-Punkte zurück. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um TEUR 942 bzw. 23% auf TEUR 5.050 angestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten liegen bei TEUR 629 und damit TEUR 1.448 über dem Vorjahr. Enthalten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuervoranmeldungen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung unsere monatliche betriebswirtschaftliche Auswertung heran. Maßgebend sind dabei Monats-Ist-Vergleiche und year-to-date-Vergleiche sowie Analysen der wesentlichen Abweichungen in Umsatz und Kosten. Das Verhältnis von Jahresüberschuss zum Rohergebnis (Gesamtleistung zzgl. sonstige Erträge abzgl. Materialaufwand) betrug im Geschäftsjahr, wie auch im Vorjahr, ca. 14 %. Der vereinfacht ermittelte Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss + Abschreibungen) beträgt 0,9 Mio. EUR (im Vorjahr 0,9 Mio. EUR). Aus Investitionstätigkeiten flossen TEUR 97 an Liquidität ab. Es erfolgten Darlehensaufnahmen in Höhe von 3,0 Mio. EUR. Der kurzfristige Finanzmittelbestand verminderte sich auf TEUR 1.558. Unsere wirtschaftliche Lage kann aber insgesamt wie in den Vorjahren als stabil bezeichnet werden. III. PrognoseberichtUm die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise und die Verbesserung unseres Servicebereichs forcieren. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Trotz der zu erwartenden Einflüsse des Ukraine-Kriegs beurteilen wir die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens weiterhin positiv. Unsere Planung für das Jahr 2023 war zunächst von einem Umsatzrückgang in Höhe von ca. 50% bei einem Jahresüberschuss von ca. TEUR 500 ausgegangen. Die Planwerte entstanden unter Berücksichtigung von Lieferengpässen, kommunaler Zurückhaltung bei den Investitionen sowie die Ausgliederung des Landtechnikbereichs in die Knoblauch Landtechnik GmbH. Tatsächlich sind die Umsatzerlöse nur um 34% zurück gegangen, während das Jahresergebnis um TEUR 24 auf TEUR 922 angestiegen ist. Für das Jahr 2024 erwarten wir einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse von rd. 5 % sowie ein Jahresergebnis in Höhe von ca. 0,8 Mio. EUR. Den Planwerten liegt die Annahme von gegenüber 2023 unveränderten politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie eine zunehmende kommunale Zurückhaltung bei den Investitionen zugrunde. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Aufgrund der zu erwartenden rückläufigen Finanzsituation der Kommunen sehen wir im Bereich der Kommunaltechnik Risiken in den kommenden Jahren als möglich an. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Investitionsbereitschaft trotz Investitionsbedarf entwickeln wird. Erhebliche Risiken, die sich aufgrund gesamtwirtschaftlicher und branchenspezifischer Risiken ergeben, sehen wir aktuell nicht in dem Maße, dass diese uns erheblich schwächen würden. Mit unseren Hauptlieferanten haben wir starke Partner. Ertragsorientierte Risiken: Durch eine Vielzahl von Kunden werden Abhängigkeiten vermieden. Im Personalbereich war die Suche nach Mechatronikern in der Vergangenheit schwierig. Deshalb bilden wir verstärkt selbst aus. Entwicklungen, die bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Ertrags- oder Finanzlage nachhaltig und wesentlich zu beeinflussen, sind derzeit nicht ersichtlich. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist gut, es sind keine Engpässe zu erwarten. Zum Bilanzstichtag bestanden über die liquiden Mittel hinaus freie Kontokorrentlinien bei unseren Banken in einem Volumen von 1,1 Mio. EUR. Auch unter Berücksichtigung der Wirkungen des Ukraine Krieges gehen wir von einer künftig weiterhin stabilen Liquiditätssituation aus. 2. Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Dabei haben wir mit Mercedes-Benz UNIMOG einen starken Partner an unserer Seite. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Auch unter Berücksichtigung der Risiken der aktuellen Liefersituation sehen wir uns aufgrund unserer finanziellen Stabilität für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Kreditlinien bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft teilweise mittels Lieferantenkrediten. Kreditlinien verschiedener Banken bestehen, werden unterjährig üblicherweise jedoch nicht beansprucht. Für Forderungen und Verbindlichkeiten werden Fälligkeitslisten laufend überwacht. Verbindlichkeiten werden unter Berücksichtigung der vereinbarten Zahlungsziele fristgerecht beglichen. Es stehen ausreichende freie finanzielle Mittel sowie ergänzend freie Kreditlinien hierfür zur Verfügung. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VI. Bericht über ZweigniederlassungenZweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Immendingen, den 25. Juli 2024 gez. Clemens Knoblauch BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN Die Knoblauch GmbH hat ihren Sitz in Immendingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 450467 eingetragen. B. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen mittelgroße (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. In Ergänzung zur Gliederung lt. § 275 HGB weist die GuV die Position "Gesamtleistung" als Summe der Umsatzerlöse und der Bestandsveränderung aus. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden zum Teil in Anspruch genommen. C. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN ANLAGEVERMÖGEN Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre zu Grunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen über Nutzungsdauern zwischen drei und 15 Jahren vermindert. Gewährte Zuschüsse für Investitionen wurden anschaffungskostenmindernd berücksichtigt. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet, bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen. UMLAUFVERMÖGEN Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Neben Einzelwertberichtigungen zu Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zum Nominalbetrag angesetzt. Für bereits vor dem Bilanzstichtag geleistete Zahlungen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. RÜCKSTELLUNGEN Die Rückstellung für Pensionszahlungen an einen ehemaligen Geschäftsführer werden unter Berücksichtigung der statistisch erwarteten verbleibenden Lebensdauer sowie dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ermittelt. Die übrigen Rückstellungen (Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen) werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Künftige Preis- und Kostensteigerungen im Zeitpunkt der Erfüllung werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Für bereits vor dem Bilanzstichtag erhaltene Zahlungen, die Ertrag für die eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, wurden passive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZANLAGEVERMÖGENDie Entwicklung des Anlagevermögens zeigt der als Anlage zum Anhang beigefügte Anlagespiegel. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vj.: Euro 0,00). RÜCKSTELLUNGENDie sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 4.500 durch Sicherungsübereignung von Waren sowie Abtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. HAFTUNGSVERHÄLTNISSEZum Bilanzstichtag bestehen selbstschuldnerische Bürgschaften für Verbindlichkeiten von Gruppenunternehmen in Höhe von TEUR 3.999. Zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung ergeben sich keine Hinweise auf eine potenzielle Inanspruchnahme. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGENNeben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von rd. 900 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pacht- und Leasingverträgen. Durch die abgeschlossenen Verträge erfolgen keine Ausweitung der Fremdfinanzierung und kein Liquiditätsentzug zum Investitionszeitpunkt, allerdings erfolgt ein Liquiditätsabfluss kontinuierlich über die Laufzeit der Verträge. E. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGPERSONALAUFWAND Die Aufwendungen für Altersvorsorge betragen im Berichtsjahr TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2). BEZÜGE EHEMALIGER ORGANMITGLIEDER Die Bezüge ehemaliger Geschäftsführer betrugen im Gj. TEUR 9. Zugunsten eines ehemaligen Geschäftsführers sind Pensionszahlungen in Höhe von TEUR 30 zurückgestellt. F. SONSTIGE ANGABEN MITARBEITER Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter betrug 65. Es handelt sich um 29 Angestellte und 36 gewerbliche Arbeitnehmer. GESCHÄFTSFÜHRUNG Mitglieder der Geschäftsführung sind: Herr Clemens Knoblauch, Immendingen Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. NACHTARGSBERICHT Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. ERGEBNISVERWENDUNG Die Geschäftsführung schlägt vor, den gesamten Jahresüberschuss in Höhe von T€ 825 auf neue Rechnung vorzutragen.
Immendingen, den 25. Juli 2024 gez. Clemens Knoblauch Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden verkürzten Jahresabschluss haben wir die größenabhängigen Erleichterungen bei der Offenlegung nach §327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht hat unser Abschlussprüfer den nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Knoblauch GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Knoblauch GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Knoblauch GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Villingen-Schwenningen, den 25. Juli 2024 LFK
WPG mbH
Klaus Huber, Wirtschaftsprüfer Lars Holle, Wirtschaftsprüfer |
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