PeOs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulf Schwichtenberg seit 18.8.2005 | Geschäftsführer |
Peter Walter Josef Oster seit 18.8.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
M****** O**** | 20.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Wajos GmbHEigenbeteiligung | 80.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wajos GmbHDohrJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Wajos GmbH hat ihren Sitz in Dohr. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Koblenz unter HR B 7112 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden. Von bestehenden Ansatzwahlrechten wird nur Gebrauch gemacht, soweit aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften eine Aktivierungs- bzw. Passivierungspflicht besteht. Die Bilanz nach § 266 Abs. 2 und 3 HGB wurde um die Positionen "Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" erweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt zum Nennwert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden zu stichtagsnahen Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag lagen. Fertigerzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Dabei wurden die Herstellungskosten durch Kalkulation auf Basis der innerbetrieblichen Kostenrechnung der Gesellschaft ermittelt. Es wurde beachtet, dass die kalkulierten Herstellungskosten nicht über den tatsächlichen Herstellungskosten liegen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Die Bildung der Rückstellungen erfolgt, unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen. Die Verbindlichkeiten werden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt. II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind im Anschluss an den Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in Höhe von TEUR 45 (i. Vj.: TEUR 45) enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25). Die Geschäftsführung beabsichtigt, nach Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Verbindlichkeiten
Die Besicherung der Bankverbindlichkeiten erfolgt durch Grundschuldeintragungen, Bürgschaften, Sicherungsübereignungen und Lebensversicherungen. Rohergebnis Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus Fertigerzeugnissen und Handelswaren. III. ERGÄNZENDE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 81 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 87). Organmitglieder Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer:
Bezüge der Mitglieder der Unternehmensorgane (Geschäftsführer): Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB.
Dohr, den 31. März 2024 / 28. August 2024 Wajos GmbH gez. Peter Oster gez. Ulf Schwichtenberg B. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem folgenden Anlagespiegel:
Wir weisen darauf hin, dass sich der von der ETL-Heimfarth & Kollegen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Koblenz, am 28. August 2024 erteilte uneingeschränkte Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (vor Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen) bezieht. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Wajos GmbH, Dohr Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wajos GmbH, Dohr, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wajos GmbH, Dohr, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 28. August 2024 ETL-Heimfarth
& Kollegen GmbH
Sandro Minafra, Wirtschaftsprüfer Helmut Heimfarth, Wirtschaftsprüfer Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Tätigkeit der Gesellschaft erstreckt sich auf die Herstellung, Import und den Vertrieb hochwertiger Liköre, Spirituosen, Essige, Öle, Senfe, Kräutermischungen und weiterer Feinkostprodukte sowie passenden Sortimentsergänzungen. Die Umsätze werden im In- und Ausland getätigt. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Verfahrensentwicklung zur Herstellung unserer Produkte. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Auch bei leicht abnehmender Inflation sowie besserer Warenverfügbarkeit bewegen wir uns weiterhin in einem herausfordernden marktwirtschaftlichen Umfeld. Wir begegnen dieser Entwicklung indem wir unser Angebot stetig weiterentwickeln und optimieren sowie unsere Warenbeschaffungsmaßnahmen daran anpassen. 2. Geschäftsverlauf Wir können wieder auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr in einem sehr schwierigen Marktumfeld zurückblicken. Bei den Umsatzerlösen konnten wir eine leichte Steigerung um 0,2% verzeichnen und somit die überdurchschnittliche Umsatzsteigerung aus den Vorjahren festigen und konsolidieren. Um die Lieferfähigkeit trotz weiterhin angespannten Lieferketten zu gewährleisten, wurde der Warenbestand der kritischen Rohstoffe geplant und systematisch angepasst. Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 0,7% gesunken und die Personalkosten sind marktüblich um 7,8% gestiegen. Die variablen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,7% gestiegen. Die Abschreibungen sind um 12,3% gestiegen im Vergleich zum Vorjahr. Neben dem Hallenneubau wurden folgende größere Anschaffungen getätigt:
Die Investitionen dienen der Optimierung der betrieblichen Abläufe und ermöglichen eine Ausweitung des Geschäftes. Obwohl das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 16,6% gesunken ist bleibt das Betriebsergebnis weiterhin positiv. Die Veränderung resultiert aus dem erhöhten Betriebsaufwand sowie den erheblich gestiegenen Zinsaufwendungen aufgrund der Finanzierung des Hallenneubaus. Weiterhin trägt das neutrale Betriebsergebnis aufgrund der Auflösung einer Drohverlustrückstellung einen Anteil an dem positiven Jahresergebnis. 3. Lage Unsere Gesellschaft weist unverändert eine sehr solide Vermögens- und Finanzlage auf. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich wiederum gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil. Unsere Finanzlage ist nach wie vor als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur hat sich weiter verbessert. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen. Aufgrund des Neubaus einer Lager- und Produktionshalle sind entsprechende Darlehen zur Finanzierung in Anspruch genommen worden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 32,7 % (Vorjahr: 23,78%) des Gesamtkapitals, Grund für den Anstieg sind die Investitionen in die neue Lager- und Produktionshalle. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 2,7% (Vorjahr: 3,2%) der Bilanzsumme, sämtliche Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen. Die Investitionstätigkeiten bewegen sich im geplanten Rahmen. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten. Die Liquiditätslage ist stabil. Der Materialaufwand ist im Verhältnis zum Umsatz gleichgeblieben. Der Personalaufwand steigert sich marktüblich, die Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. IV. Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Um die weitere positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin ständig innovative Produkte entwickeln und das hohe Maß an Qualität und Verlässlichkeit forcieren. Den Risiken von Lieferengpässen im Beschaffungsbereich begegnen wir weiterhin durch den Abschluss von Rahmenverträgen mit vielen kapitalstarken Lieferanten sowie langfristiger Deckung mit Produktionsmitteln und Rohstoffen. Durch die allgemeinen politischen sowie weltwirtschaftlichen Lage bestehen weiterhin Unsicherheiten zur wirtschaftlichen Entwicklung. Die Auswirkungen das Jahresergebnis und auf die wirtschaftliche Entwicklung sind gegenwärtig nicht konkret abzuschätzen. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Sollte sich die Konjunktur in Deutschland und Europa nachhaltig abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Ertragsorientierte Risiken: Den Wettbewerbsrisiken am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Möglicherweise sind jedoch im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen Zusatzkosten damit verbunden. Finanzwirtschaftliche Risiken: Die sehr gute Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens konnte nochmals verbessert werden. Obwohl sich das Eigenkapital erhöht hat ist die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken, ursächlich für diese Veränderung sind die hohen Investitionen in die neue Lager- und Produktionshalle. Potentielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, existieren nicht. 2. Chancenbericht Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten als auch durch externe Analysen durch akkreditierte Labore durch. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage Mit Ausnahme der allgemeinen Konjunktur- und Wettbewerbsrisiken sehen wir zurzeit keine potentiellen Risiken. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung eventueller Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus eigenen liquiden Mitteln. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos erfolgen intensive Bonitätsprüfungen sowie die laufende Bonitätsüberwachung. Währungsrisiken bestehen nur in geringem Umfang. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Dohr, 25.03.2024 Wajos GmbH Peter Oster, Dipl. Kaufmann (FH) Ulf Schwichtenberg, Dipl.-Ing. Lebensmitteltechnologie Angaben gem. § 328 HGB Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 HGB Der Jahresabschluss der Wajos GmbH, Dohr für das Geschäftsjahr 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 13. November 2024 festgestellt worden. |
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