DIREKTE Service Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralph Greiner seit 4.8.2008 | Prokura |
Rainer Schlegel seit 6.12.2006 | Prokura |
Martin Kübler seit 24.5.2006 | Vorstandsmitglied |
Ralf Bernhard Krasselt seit 16.8.2005 | Prokura |
Horst Armbrüster seit 16.8.2005 | Prokura |
Manfred Schmidt seit 16.8.2005 | Vorstandsmitglied |
Hanspeter Mangold seit 16.8.2005 | Prokura |
Jürgen Bürkle seit 16.8.2005 | Prokura |
Ralf Richard Fritz Berndt seit 16.8.2005 | Vorstandsmitglied |
Norbert Bildmann seit 16.8.2005 | Prokura |
Franz Häußler seit 16.8.2005 | Prokura |
Wolfgang Peter Fischer seit 16.8.2005 | Vorstandsmitglied |
Rainer Schönle seit 16.8.2005 | Prokura |
Heribert Mackert seit 16.8.2005 | Prokura |
Roland Schäfer seit 16.8.2005 | Prokura |
Barbara Bauersachs seit 16.8.2005 | Prokura |
Roland Kaufmann seit 16.8.2005 | Prokura |
Thomas Sawatzki seit 16.8.2005 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Familienschutz Versicherung AktiengesellschaftStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Bericht über das 31. Geschäftsjahr 2007vorgelegt in der ordentlichen Hauptversammlung am 27. Juni 2008 Familienschutz Versicherung AG auf einen Blick
Aufsichtsrat, VorstandAufsichtsrat Von der Hauptversammlung gewählte Mitglieder:
Von den Arbeitnehmern gewählte Mitglieder:
Vorstand
LAGEBERICHT DES VORSTANDSSituation der deutschen Versicherungswirtschaft im Bereich Schaden/UnfallIn der Schaden- und Unfallversicherung hat sich die Beitragsentwicklung, insbesondere im Bereich der Kraftfahrtversicherung, leicht rückläufig gezeigt. Die gesamten Beitragseinnahmen sind um 0,4 % auf 54,8 Milliarden € zurückgegangen. Die Beiträge in der Allgemeinen Haftpflicht- und in der Allgemeinen Unfallversicherung erhöhten sich dagegen um 1,0 % auf 6,9 Milliarden € bzw. 6,3 Milliarden €. Die Schaden-Kostenquote nach Abwicklung verschlechterte sich in der Schaden- und Unfallversicherung insgesamt deutlich von 91 % auf 97 %. Der Bereich Allgemeine Haftpflicht- und Allgemeine Unfallversicherung zeigte sich dabei nahezu unverändert bei 86 % bzw. 85%. Insbesondere in der Kraftfahrtversicherung ergab sich jedoch eine Verschlechterung der Schaden-Kostenquote von 95 % auf 100 %. Die Aufwendungen für Versicherungsleistungen für Geschäftsjahresschäden im gesamten Schaden- und Unfallbereich stiegen deutlich um 7,0 % auf 42,7 Milliarden € an. Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft im ÜberblickDie Entwicklung des Neugeschäftes gestaltete sich im Bereich der Unfallversicherung leicht positiv. Ursache hierfür waren besondere Marketingmaßnahmen eines Generalagenten und Einmaleffekte aufgrund Änderungen interner betriebstechnischer Prozesse. In der Haftpflichtversicherung sowie den übrigen Sach-Sparten entwickelte sich das Neugeschäft rückläufig. Die Abschlusskostenquote erhöhte sich leicht, die Verwaltungskostenquote verbesserte sich deutlich. Die bilanzielle Schadenquote reduzierte sich um 7,9 Prozentpunkte. Die Schaden-Kostenquote - brutto - verbesserte sich von 91,7 % im Vorjahr auf 82,9 % und liegt damit leicht unter dem Branchendurchschnitt. Die Erträge aus Kapitalanlagen konnten gesteigert werden. Die Gesamtbeiträge für eigene Rechnung sind auf 60,9 Millionen € nach 60,0 Millionen € im Vorjahr angestiegen. Dies ist ein Anstieg um 1,4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung nahmen von 16,8 Millionen € im Vorjahr auf 12,8 Millionen € ab. Dies bedeutet einen Rückgang um 23,9 %. Die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb blieben mit 38,0 Millionen € nahezu konstant. Die gesamten versicherungstechnischen Rückstellungen verringerten sich um 3,2 %. Bezogen auf die verdienten Beiträge für eigene Rechnung ist die Quote von 73,1 % im Vorjahr auf nunmehr 69,8 % gefallen. Der Gewinn in der versicherungstechnischen Rechnung ist von 4,3 Millionen € auf 9,8 Millionen € angestiegen. In der gesamten nichtversicherungstechnischen Rechnung ergab sich dieses Jahr ein Gewinn von 2,6 Millionen € (Vorjahr 2,3 Millionen €). Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen betrug 4,3 Millionen € (Vorjahr 3,1 Millionen €). Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr ein Ergebnis von 12,4 Millionen € (Vorjahr 6,6 Millionen €). Es ergab sich hauptsächlich aus dem versicherungstechnischen Ergebnis der Unfallversicherung und der Haftpflichtversicherung sowie dem Ergebnis aus Kapitalanlagen. Die von uns betriebenen Versicherungszweige betrafen:Allgemeine Unfallversicherung - Einzel-Unfallversicherung - Familienschutz-Unfallversicherung Allgemeine Haftpflichtversicherung - Privathaftpflichtversicherung einschließlich Tierhalter-Haftpflichtversicherung Glasversicherung - Haushalt-Glasversicherung Verbundene Hausratversicherung Beistandsleistungsversicherung Sonstige Schadenversicherung - Beitragsbefreiung bei Arbeitslosigkeit als Zusatzleistung zur Lebensversicherung Entwicklung der KapitalanlagenDie Kapitalanlagen verringerten sich um 1,6 Millionen € bzw. 2,1 % auf 78,0 Millionen €. Die strategische Aufteilung der Kapitalanlagen wurde nicht verändert. Den operativen Erfordernissen entsprechend ist ein Teil der Kapitalanlagen wiederum in kurzlaufenden festverzinslichen Wertpapieren und Einlagen bei Kreditinstituten angelegt. Zur Entwicklung der Kapitalanlagen verweisen wir auf Seite 27. Die Gliederung der Kapitalanlagen zum 31.12.2007 zeigt die nachstehende Übersicht.
Die Bewertungsreserven der zu Anschaffungskosten bewerteten Kapitalanlagen verbesserten sich weiter auf 12,1 Millionen € (Vorjahr 11,3 Mio. €) bzw. 15,6% (Vorjahr 14,2%) der gesamten Kapitalanlagen. Die Nettoerträge aus Kapitalanlagen betrugen 4,3 Millionen € (Vorjahr 3,1 Mio. €). Die Nettoverzinsung lag bei 5,4% (Vorjahr 3,9%). BestandsentwicklungEnde des Jahres 2007 verwalteten wir 389.246 Verträge. Davon entfielen 294.459 Verträge auf die Unfallversicherung, 88.984 Verträge auf die Sach-/Haftpflichtversicherung, 2.201 Verträge auf die Beistandsleistungsversicherung und 3.602 Verträge auf die Sonstige Schadenversicherung. Geschäftsverlauf in den von uns betriebenen VersicherungszweigenUnfallversicherung Die Brutto-Beitragseinnahme belief sich auf 53,0 Millionen € (Vorjahr 51,9 Millionen €). Die Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung sind im Geschäftsjahr um 22,9 % bzw. 3,2 Millionen € auf 10,9 Millionen € gesunken. Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb erhöhten sich um 0,5 Millionen €. Das versicherungstechnische Ergebnis konnte somit von 2,4 Millionen € auf 6,3 Millionen € gesteigert werden. Haftpflichtversicherung In der Haftpflichtversicherung betrug die Bruttobeitragseinnahme 4,5 Millionen € (Vorjahr 4,8 Millionen €). Die Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung verringerten sich im Geschäftsjahr um 0,7 Millionen € auf 0,9 Millionen €. Dies entspricht einem Rückgang von 44,7 %. Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb verringerten sich um 0,3 Millionen € auf 2,1 Millionen €. Da im Geschäftsjahr auch eine Auflösung der Schwankungsrückstellung in Höhe von 1,1 Millionen € (Vorjahr 0,4 Millionen €) möglich war, erhöhte sich das versicherungstechnische Ergebnis deutlich auf 2,5 Millionen € (Vorjahr 0,9 Millionen €). Glasversicherung Hier verminderte sich die Brutto-Beitragseinnahme um 0,1 Millionen € auf 0,5 Millionen €. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle mit 0,1 Millionen € und die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb mit 0,2 Millionen € blieben nahezu konstant. Das versicherungstechnische Ergebnis verringerte sich damit um 4,7 % auf 0,2 Millionen €. Hausratversicherung In der Hausratversicherung verringerte sich die Brutto-Beitragseinnahme leicht um 0,2 Millionen € auf 3,5 Millionen €. Da die Aufwendungen für Versicherungsfälle und die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb aber ebenfalls geringfügig abnahmen blieb das versicherungstechnischen Ergebnis mit 0,8 Millionen € nahezu konstant. Beistandsleistungsversicherung Die Beistandsleistungsversicherung wurde im Laufe des Geschäftsjahres 2006 neu eingeführt. Im Geschäftsjahr 2007 konnte eine Brutto-Beitragseinnahme in Höhe von 0,1 Millionen € erzielt werden. Das gute Neugeschäft und die damit verbundenen hohen Abschlusskosten führten zu einem leichten versicherungstechnischen Verlust. Sonstige Schadenversicherung (Selbständige Beitragsbefreiungbei-Arbeitslosigkeit-Versicherung) Hier blieb die Bruttobeitragseinnahme mit 0,1 Millionen € nahezu unverändert. Da die Aufwendungen für Versicherungsfälle um 60,4 % und die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb um 37,4 % zurückgingen, konnte das versicherungstechnisches Ergebnis im Geschäftsjahr 45,7 % gesteigert werden. Die bilanzielle Schadenquote - brutto - finden Sie auf Seite 4. UnternehmensverbundDie Familienschutz Versicherung AG gehört als 100%-ige Tochter der Stuttgarter Versicherung Holding AG zur Stuttgarter Versicherungsgruppe. Im Vorstand und Aufsichtsrat besteht teilweise Personalunion. Mit unserer Muttergesellschaft, der Stuttgarter Versicherung Holding AG, wurde im Geschäftsjahr 2002 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Wir haben mit der Stuttgarter Lebensversicherung a.G., der Familienschutz Lebensversicherung AG, der Stuttgarter Versicherung AG und der Stuttgarter Versicherung Holding AG Verträge über die Ausgliederung von Funktionen bzw. Übernahme von Dienstleistungen abgeschlossen. Diese regeln die gegenseitigen Leistungsbeziehungen und die Vergütungen, die dem Grundsatz der Vollkostenverrechnung entsprechen.Die Stuttgarter Lebensversicherung a.G. erstellt einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht nach den Grundsätzen des HGB, in welchen wir einbezogen sind. Darüber hinaus sind wir mit folgenden für uns bedeutenden Unternehmen der Stuttgarter Versicherungsgruppe verbunden: - Stuttgarter Versicherung Holding AG, Stuttgart - Stuttgarter Versicherung AG, Stuttgart - Familienschutz Lebensversicherung AG, Stuttgart - DIREKTE LEBEN Versicherung AG, Frankfurt/Main - PLUS Lebensversicherungs AG, Frankfurt/Main Risikomanagement und Risiken der zukünftigen EntwicklungDie Familienschutz Versicherung AG verfügt im Rahmen der Unternehmenssteuerung über ein umfassendes Risikomanagementsystem. Mit effektiven Analyse- und Controllinginstrumenten begegnen wir den Anforderungen an die Erkennung, Analyse und Verminderung von unternehmensspezifischen Risiken und Marktrisiken. Ziel ist, diese durch eine aktive Risikosteuerung beherrschbar zu machen, die Finanzkraft zu sichern und den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Versicherungstechnische Risiken Das Prämien- und Schadenrisiko stellt ein wesentliches Risiko der künftigen Entwicklung dar. Es besteht darin, dass aus den im Voraus festgesetzten Beiträgen in der Zukunft Entschädigungen geleistet werden müssen, deren Umfang zum Zeitpunkt der Prämienfestsetzung nicht sicher bekannt ist. Diesem Risiko wird durch eine vorsichtige Tarifkalkulation und durch angemessene Rückversicherungsverträge Rechnung getragen. Für eingetretene, aber noch nicht abschließend regulierte Versicherungsfälle bilden wir Rückstellungen. Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft Unsere Forderungen gegenüber Rückversicherern, Generalagenturen und Kunden unterliegen einem Ausfallrisiko. Im Bereich der Rückversicherung kann das Ausfallrisiko als sehr niedrig eingestuft werden, da es sich hierbei um Unternehmen mit entsprechend hohen Rating-Einstufungen handelt. Des Weiteren wird ein möglicher Forderungsausfall bei Generalagenturen und Kunden durch laufende Überwachung sowie angemessene Wertberichtigung berücksichtigt. Risiken aus Kapitalanlagen Risiken im Bereich der Kapitalanlage durch unvorhersehbare Entwicklungen am Kapitalmarkt tragen wir durch eine ausgewogene Kapitalanlagepolitik Rechnung, die durch Diversifikation über die aufsichtsrechtlichen Vorschriften (Mischung und Streuung) hinaus die Zins- und Kursrisiken möglichst gering hält. Dem Bonitätsrisiko, das im Ausfall eines Emittenten besteht, begegnen wir mit einer sorgfältigen Auswahl der Kontrahenten. Durch die Konzentration auf Investment-Grade-Titel bestehen darüber hinaus keine besonderen Emittentenrisiken. Neben der Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften, überprüfen wir unsere Risikoposition regelmäßig durch Hochrechnungen, Szenarioanalysen und Stresstests. Unter der Bedingung, dass zum Jahresende 2008 Börsenkurse und Zinsniveau unverändert bleiben, ergäbe sich im Jahr 2008 ein Nettoergebnis der Kapitalanlagen von ca. 3,7 Millionen €. Bei einem Rückgang der Aktienkurse um 20% und der Rentenkurse um 5% ergäbe sich ohne gegensteuernde Maßnahmen ein Nettoergebnis aus Kapitalanlagen von ca. 2,7 Millionen €. Dabei wird jedoch vernachlässigt, dass aus den auch bei den unterstellten Szenarien unverändert vorhandenen stillen Reserven die Ergebnisse durch Realisierung von Kursgewinnen aktiv gestaltet werden können. Selbst bei weiteren Kursrückgängen bei Aktien und einem gleichzeitigen Zinsanstieg sind wir daher in der Lage, unsere gegenwärtigen und zukünftigen Verpflichtungen aus den bestehenden Vertragsverhältnissen zu erfüllen. Operationale Risiken Unter operationalen Risiken werden bei der Familienschutz Versicherung AG Risiken verstanden, die im Zusammenhang mit der internen Organisation, Menschen, Technik und externen Faktoren stehen. Um diese Risiken zu minimieren, verfügen wir über ein ausgeprägtes internes Kontrollsystem. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und Plausibilitätsprüfungen reduzieren wir das Risiko schädigender Handlungen und vermeiden Fehler. Zudem erfolgt bei den Arbeitsabläufen mit den Generalagenturen, auf Basis einer umfangreichen Analyse, eine Optimierung der Prozesse. Möglichen Risiken im Bereich Datenverarbeitung wenden wir besondere Aufmerksamkeit zu. Im Fokus liegen dabei insbesondere Betriebsstörungen, Datenverluste sowie externe Angriffe auf unsere Systeme. Diesen Risiken begegen wir durch umfassende Schutzvorkehrungen wie Berechtigungskonzepte, Firewalls und Antivirenmaßnahmen, die laufend aktualisiert und weiterentwickelt werden. Sonstige Risiken Ein besonderes Risiko sehen wir in Folge der Reform des Gesetzes über den Versicherungsvertrag (VVG), die auch die Generalagenten des Familienschutzes vor besondere Herausforderungen stellt. Insbesondere durch die Reduzierung der Vertragsdauer auf maximal drei Jahre können sich negative Auswirkungen auf die Kalkulation und die Provisionsgestaltung ergeben. Zudem bleibt der Markt der Komposit-Versicherung auch weiterhin durch geringe Wachstumsraten und einen starken Preiskampf gekennzeichnet. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage Insgesamt sind wir davon überzeugt, dass die Familienschutz Versicherung AG über effektive Risikomanagementinstrumente verfügt, die kontinuierlich - auch im Hinblick auf Solvency II - weiterentwickelt werden. Wir verfügen über ausreichend freie unbelastete Eigenmittel im Sinne der Solvabilität, um die dauernde Erfüllbarkeit der Vertragsverhältnisse sicher zu stellen. Das gilt bei gleichbleibendem Kapitalmarkt- und Zinsniveau auch für die Folgejahre. Zusammengefasst sind aus heutiger Sicht keine Entwicklungen erkennbar, aus denen sich eine nachhaltige Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ableiten lässt. Unsere Mitarbeiter und PartnerZum Jahresende beschäftigten wir in der Hauptverwaltung Stuttgart 72 Mitarbeiter. Für diesen Personenkreis bestehen Pensionszusagen in Form eines Bausteinmodells. Darüber hinaus haben wir die Leistungen unserer Mitarbeiter wie bisher durch freiwillige Zuwendungen und soziale Vergünstigungen anerkannt. Die Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern im Innendienst, sowie unserer Muttergesellschaft, vor allem aber auch mit unseren Geschäftspartnern, den Firmen des werbenden Buch- und Zeitschriftenhandels, der Organisation Kelch, den Generalagenturen und Verlagen war von hohem gegenseitigen Vertrauen gekennzeichnet. Für den tatkräftigen und erfolgreichen Einsatz danken wir ihnen. Unser Dank gilt auch dem Betriebsrat für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Sonstige Angaben und AusblickDie Gesellschaft ist Mitglied des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V., des Arbeitgeberverbandes der Versicherungsunternehmen in Deutschland und des Vereins "Versicherungsombudsmann e.V.". Der bisherige Geschäftsverlauf des Jahres 2008 zeigt aufgrund der Auswirkungen der EU-Vermittlerrichtlinie und der Reform des Gesetzes über den Versicherungsvertrag (VVG) ein zurückgehendes Neugeschäft. Wir rechnen für das Gesamtjahr mit rückläufigen Beitragseinnahmen wie im Vorjahr und einer planmäßigen Weiterentwicklung der Gesellschaft.
Stuttgart, 2. April 2008 Familienschutz Versicherung AG M. Schmidt R. Bernd Dr. W. Fischer M. Kübler Der Vorstand BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2007AKTIVA
Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den Posten E. II. und E. III. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung von § 341 f und § 341 g HGB
Stuttgart, 20. Februar 2008 Der Verantwortliche Aktuar Franz Häußler GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2007
ANHANGBilanzierungs-, Bewertungs- und ErmittlungsmethodenAktiva Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, sowie Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind mit den Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Börsenkursen bzw. mit den niedrigeren Tageswerten am Jahresende nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Es wurden keine Kapitalanlagen dem Anlagevermögen zugeordnet. Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen sind mit den Nennbeträgen abzüglich Tilgungen bilanziert. Die Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an Versicherungsnehmer sowie Versicherungsvermittler werden zu Nominalwerten bilanziert. Die Forderungen an Versicherungsvermittler sind vermindert um die aufgrund von Einzelerhebungen und nach Erfahrungswerten der Vorjahre ermittelten Pauschalwertberichtigungen ausgewiesen. Die Bewertung der Sachanlagen und der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, ausschließlich lineare Abschreibungen. Vorräte werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Geringwertige Anlagegüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die nicht einzeln erwähnten Aktivwerte sind mit den Nominalbeträgen angesetzt und, soweit erforderlich, um angemessene Wertberichtigungen gekürzt. Passiva Die Brutto-Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle des selbst abgeschlossenen und des hieraus in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäfts wird für jeden bis zum Abschlussstichtag eingetretenen und bis zum Zeitpunkt der inventurmäßigen Feststellung der Rückstellung bekanntgewordenen, aber im Geschäftsjahr nicht mehr abgewickelten Versicherungsfall einzeln ermittelt. Für Versicherungsfälle, die bis zum Abschlussstichtag eingetreten, aber noch nicht bekannt geworden sind, wird eine Spätschadenrückstellung in angemessener Höhe gebildet, die die bisherigen Erfahrungen berücksichtigt. Die Rückstellung enthält auch die zu erwartenden Regulierungsaufwendungen im Rahmen des BMF-Erlasses vom 2.2.1973. Die Deckungsrückstellung und die Renten-Deckungsrückstellung sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen für den Gesamtbestand mit einem Rechnungszins von 2,25 % berechnet worden. Im Vorjahr erfolgte die Bewertung mit einem Rechnungszins in Höhe von 2,75 % für alle Versicherungsfälle. Die Absenkung des Rechnungszinses führte im Geschäftsjahr zu einem zusätzlichen Aufwand von ca. 0,9 Millionen €. Für die Renten-Deckungsrückstellung wurde die von einer Arbeitsgruppe des HUK-Ausschusses der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) entwickelte Rentner-Sterbetafel DAV 2006 HUR (mit Altersverschiebung) verwendet. Die Schwankungsrückstellung ist gemäß der Anlage zu § 29 RechVersV gebildet. Die Stornorückstellung wurde aufgrund der im Geschäftsjahr geleisteten Rückzahlungen für Vorjahre gebildet. Der Berechnung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen liegt die Teilwertmethode nach § 6a EStG, unter Berücksichtigung der Richttafel 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, zugrunde. Für diese Rückstellung und für die Rückstellungen für Todesfallleistungen für Mitarbeiter ist der Zinssatz mit 6 % bemessen. Die Barwerte für die Verpflichtungen im Rahmen der Altersteilzeit wurden unter Verwendung der Richttafel 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und einem Zinssatz von 5,5 % ermittelt. Die Rückstellung für Jubiläumszuwendungen wurde unter Zugrundelegung eines angemessenen Fluktuationsabschlags berechnet, wobei der steuerlich zulässige Zinssatz von 5,5 % angewandt wurde. Der Umfang der sonstigen Rückstellungen richtet sich nach dem voraussichtlichen Bedarf. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet. Die Familienschutz Versicherung AG und die Stuttgarter Versicherung AG haften gem. § 133 UmwG nach der Abspaltung eines Teilbetriebs im Jahr 2000 gesamtschuldnerisch. Entwicklung der Aktivposten B, C I bis III im Geschäftsjahr 2007
Angaben zur BilanzAktiva C. Kapitalanlagen Die Entwicklung und die Gliederung der Kapitalanlagen sind im Einzelnen auf Seite 25 dargestellt. Zum Jahresende 2007 betrug der Zeitwert der zu Anschaffungswerten bilanzierten Kapitalanlagen (Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere sowie Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere) 48,0 Millionen €. Diesem Wert steht in der Bilanz ein Buchwert von 35,9 Millionen € gegenüber. Der Zeitwert der zum Nennwert bilanzierten Wertpapiere betrug am Bilanzstichtag 42,1 Millionen €, dem steht ein Buchwert in Höhe von 42,2 Millionen € gegenüber. Bei der Ermittlung der Zeitwerte wird für Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere sowie bei Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren der Börsenjahresschlusskurs zur Bewertung herangezogen. Für Spezialfonds wird der von der Kapitalanlagegesellschaft mitgeteilte Wert verwendet. Die Zeitwerte der zu Nominalwerten bilanzierten Kapitalanlagen werden auf Grundlage der Barwertmethode in einem internen Modell ermittelt, basierend auf aktuellen Zinsstrukturkurven und Spreads unter Berücksichtigung der Restlaufzeit. In der nachstehenden Tabelle sind die Bilanzwerte und die Zeitwerte der gesamten Kapitalanlagen je Bilanzposition auf der Aktivseite aufgeführt. Ebenso sind die bestehenden Bewertungsreserven bzw. stillen Lasten zum Stichtag 31.12.2007 als Saldo dargestellt.
III. 4.d) übrige Ausleihungen Die übrigen Ausleihungen enthalten im Wesentlichen Darlehen an Geschäftspartner. E. Forderungen I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an: Versicherungsvermittler Hier handelt es sich um Provisionsvorschüsse und um Beiträge, die aufgrund der Abrechnungsvereinbarungen in den ersten Monaten im Jahr 2008 eingegangen sind. Passiva A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital wurde mit Beschluss der Hauptversammlung vom 8.12.2006 auf Euro umgestellt und beträgt 12.271.005,15 €. Danach wurde in dieser Hauptversammlung eine Kaptialherabsetzung in Höhe von 8.271.005,15 € beschlossen. Im Geschäftsjahr 2007 wurden davon 4.271.005,15 € an die Stuttgarter Versicherung Holding AG, Stuttgart zurückgezahlt und 4.000.000 € in die Kapitalrücklage eingestellt. Diese beträgt zum Bilanzstichtag 9.517.038,80 €. Das gezeichnete Kapital von 4.000.000 € ist eingeteilt in 4.000 Namensaktien zu je 1000 €. Die Stuttgarter Versicherung Holding AG, Stuttgart, ist unsere alleinige Aktionärin. E. Versicherungstechnische Rückstellungen
III. 1. Bruttorückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
IV. 1. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung
Von der Rückstellung Ende des Jahres 2007 sind 1,5 Millionen € (Vorjahr 1,5 Millionen €) festgelegt, aber noch nicht zugeteilt. Die für das Jahr 2008 festgesetzten Überschussanteile sind auf Seite 41 angegeben. V. Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen
VI. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen - brutto - Hier ist die Stornorückstellung für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft ausgewiesen. G. Andere Rückstellungen III. Sonstige Rückstellungen
Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungI. Versicherungstechnische Rechnung 1. a) Gebuchte Bruttobeiträge und verdiente Bruttobeiträge
Die gebuchten Bruttobeiträge entsprechen den verdienten Bruttobeiträgen. Verdiente Nettobeiträge
b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge
2. Technischer Zinsertrag f. e. R. Die technischen Zinsen auf die Beitrags-Deckungsrückstellung in der Allgemeinen Unfallversicherung sind in Höhe der tatsächlich erzielten Erträge aus den Kapitalanlagen des für die Beitrags-Deckungsrückstellung gebildeten Sicherungsvermögens abzüglich der unmittelbaren Aufwendungen für diese Kapitalanlagen ermittelt worden. Bei der Berechnung der Zinszuführung zur Renten-Deckungsrückstellung in der Allgemeinen Unfallversicherung wurde von dem arithmetischen Mittel des Anfangsbestandes und des diskontierten Endbestandes der Renten-Deckungsrückstellung ausgegangen. Der Anfangsbestand wurde mit dem Rechnungszins von 2,75 % und der diskontierte Endbestand mit dem Rechnungszins von 2,25 % bewertet. 4. Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle
Schadenquote für Geschäftsjahresschäden
Ergebnis aus der Abwicklung der aus dem vorhergehenden Geschäftsjahr übernommenen Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - brutto -
7. a) Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb
hiervon entfallen auf:
Rückversicherungssalden gem. § 51 Abs. 4 Ziff. 1 f RechVersV
11. Versicherungstechnisches Ergebnis f. e. R.
II. Nichtversicherungstechnische Rechnung 1. d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurde nicht durch Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belastet, da ein Organschaftsverhältnis mit der Stuttgarter Versicherung Holding AG besteht und das Ergebnis aufgrund eines Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrages an diese abgeführt wurde. Eine Rückbelastung durch die Stuttgarter Versicherung Holding AG ist in diesem Zusammenhang nicht erfolgt. 13. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne Auf Grund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wurde der Gewinn in Höhe von 12.356.138,14 € (Vorjahr 6.565.120.98 €) an unsere Muttergesellschaft, die Stuttgarter Versicherung Holding AG, abgeführt. Anzahl der mindestens einjährigen Versicherungsverträge
Sonstige AngabenProvisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personal-Aufwendungen:
Anzahl der Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt (ohne Vorstandsmitglieder und Auszubildende):
Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie diesen Personengruppen gewährte Kredite: Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder beliefen sich im Berichtsjahr auf 379.574,98 €. An frühere Vorstandsmitglieder wurden 372.994 € als Pensionen gezahlt. Für laufende Pensionen für frühere Mitglieder des Vorstands ist eine Rückstellung in Höhe von 1.526.430 € bei der Stuttgarter Lebensversicherung a.G. gebildet. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen für das Geschäftsjahr 112.103 €. Kredite und Vorschüsse an Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder sind nicht gewährt. Haftungsverhältnisse zugunsten dieser Personengruppe bestehen nicht. Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind auf Seite 5 und Seite 6 genannt. Konzernabschluss Die Stuttgarter Versicherung Holding AG, Stuttgart, ist als Mutterunternehmen für ihre Tochter Familienschutz Versicherung AG konzernrechnungslegungspflichtig. Die Stuttgarter Versicherung Holding AG ihrerseits ist jedoch nach § 291 Abs. 1 Satz 1 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit, weil sie Tochterunternehmen der Stuttgarter Lebensversicherung a.G. ist und diese einen Konzernabschluss und -lagebericht unter Einbeziehung der Familienschutz Versicherung AG erstellt. Der Konzernabschluss und -lagebericht werden nach der Abgeordnetenversammlung der Stuttgarter Lebensversicherung a.G. beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht.
Stuttgart, 2. April 2008 Familienschutz Versicherung AG M. Schmidt R. Berndt Dr. W. Fischer M. Kübler Der Vorstand Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Familienschutz Versicherung AG, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Familienschutz Versicherung AG, Stuttgart, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 6. Mai 2008 Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Bögle, Wirtschaftsprüfer Traub, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat sich während des Berichtsjahres regelmäßig, zeitnah und umfassend über die Geschäftsentwicklung, die Lage der Gesellschaft und die Unternehmensplanungen unterrichten lassen und die Geschäftsführung des Vorstandes überwacht. Der Vorstand informierte insbesondere in den fünf regelmäßigen Sitzungen am 23. März 2007, 04. Mai 2007, 28. Juni 2007, 26. Oktober 2007 und 14. Dezember 2007 sowie der Strategiesitzung am 22. November 2007, in denen die Gegebenheiten und Perspektiven der einzelnen Geschäftsfelder und die Lage des Unternehmens eingehend abgehandelt wurden. In Entscheidungen von grundlegender Bedeutung war der Aufsichtsrat eingebunden. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats stand während des gesamten Geschäftsjahres mit dem Vorstand in engem Kontakt. Zu allen Geschäften, die nach Gesetz oder Satzung der Zustimmung des Aufsichtsrates bedürfen, gab der Aufsichtsrat nach ausführlicher Erörterung mit dem Vorstand sein Einverständnis. Die Zustimmung zu einzelnen Punkten von untergeordneter Bedeutung erfolgte im schriftlichen Umlaufverfahren, wurde aber im Rahmen der nächsten Sitzung bestätigt. Die wesentlichen Ergebnisse der Tätigkeit des Aufsichtsrats sind in den Niederschriften festgehalten. Der Aufsichtsrat beschäftigte sich intensiv mit der strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Er befasste sich unter anderem mit der Kapitalanlagepolitik, dem Risikomanagement und den gesetzlichen Veränderungen im Rahmen der EU-Vermittlerrichtlinie und der Reform des Gesetzes über den Versicherungsvertrag (VVG). Den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss und Lagebericht sowie den Bericht der Abschlussprüfer hat der Aufsichtsrat eingehend geprüft. An den Verhandlungen über diese Vorlagen sowie über den Prüfungsbericht mit Bestätigungsvermerk haben der Vorstand und die Abschlussprüfer teilgenommen; die Prüfung dieser Vorlagen und die Prüfung des Jahresabschlusses durch die Abschlussprüfer haben keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben. Der Verantwortliche Aktuar hat an der Sitzung über die Feststellung des Jahresabschlusses teilgenommen und den Aufsichtsrat über die wesentlichen Ergebnisse seines Erläuterungsberichts unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat den Erläuterungsbericht des Verantwortlichen Aktuars zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat erklärt, dass nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung Einwendungen nicht zu erheben sind und dass er den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss samt dem Lagebericht (§ 171 AktG) billigt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007 ist damit gemäß § 172 AktG festgestellt. Den Mitgliedern des Vorstandes sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken wir für den tatkräftigen Einsatz.
Stuttgart, 6. Mai 2008 Konrad Weber, Vorsitzender Für den Aufsichtsrat Überschussanteile im Jahr 2008Für das Jahr 2008 werden die nachstehenden Überschussanteile festgesetzt: 1. Einzel-, Familien- und Kinder-Unfallversicherungen Im Jahr 2008 (2007) erhalten die überschussberechtigten Verträge der Tarife 156 -158 und 172 einen laufenden Überschussanteil in Höhe von einem Zwölftel des jeweils zu entrichtenden jährlichen Fälligkeitsbeitrags. 2. Kinderversicherungen im Rahmen der Familien-Unfall- und Sterbegeldversicherung; Volksunfallversicherung Die bedingungsgemäße Versicherungsleistung erhöht sich für überschussberechtigte Versicherungen bei im Jahre 2008 (2007) eingetretenen Unfall-Todesfällen um 50 (50) %. Bei im Jahre 2007 (2006) eingetretenen Unfall-Invaliditätsfällen erhöht sich für überschussberechtigte Versicherungen die bedingungsgemäße Versicherungsleistung nachträglich um 50 (50) %. 3. Familienschutz-Unfallversicherungen, die mit einer Lebensversicherung verbunden sind Bei Versicherungen, die mit einer Lebensversicherung verbunden sind, erfolgt die Überschussbeteiligung im Jahr 2008 (2007) in Form von Summenerhöhungen der bei der Familienschutz Lebensversicherung AG geführten Lebensversicherungen. Die Versicherungen der Tarifgruppen FU erhalten 2008 (2007) für Beginnjahre bis einschließlich 1964 18 (18) % der gezahlten Unfallbeiträge. 5. Ansammlungszinssatz Der Zinssatz bei verzinslicher Ansammlung der Überschussanteile beträgt 2008 (2007) 4 (4) %. |
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