Link GmbH Garten- und Landschaftsbau
Senefelderstraße 3, 70736 Fellbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc-Philipp Link seit 19.10.2022 | Prokura |
Matthias Jux seit 30.12.2019 | Prokura |
Gina Riley seit 30.12.2019 | Prokura |
Thomas Link seit 25.9.2006 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Link GmbH Garten- und LandschaftsbauFellbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtLink GmbH, FellbachJahresabschluss 01.01.2023 bis 31.12.20231. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das Bruttoinlandsprodukt lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 (preisbereinigt) um 0,3 Prozent unter dem Jahr 2022. Die konjunkturelle Entwicklung war im Berichtsjahr von globalen Krisen sowie von allgemeiner Unsicherheit geprägt. Die schwierigen Bedingungen hatten zur Folge, dass sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 insgesamt weniger gut behaupten konnte. 1.2 Branche Die Zinslandschaft und Kostensteigerungen im Baugewerbe belasteten auf breiter Front und sorgten im Geschäftsjahr 2023 für eine angespannte Lage. Aufgrund der Gegebenheiten rutschte vor allem der Wohnungsbau in eine Krise. Das Preisniveau für die Beschaffung lag weiterhin über den historischen Niveaus da sich die Folgen der globalen Krisen potenzierten. Betrachtet man speziell den Garten- und Landschaftsbau sowie den Sportplatzbau als auch weitere Subsegmente des Gewerbes, so setzt sich voraussichtlich der seit 2008 bestehende Trend von Marktwachstum bei recht geringer Konjunkturabhängigkeit fort. Der Gesamtumsatz der Branche stieg im Berichtszeitraum um 2,8 % in Deutschland. Die Insolvenzen in der grünen Branche stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum minimal auf eine Quote von 0,58% an. 1.3 Geschäftsentwicklung Die Preise waren im Berichtszeitraum auf einem guten Niveau, der Markt jedoch etwas umkämpfter. Die Entwicklung ist vermutlich auf die Krise im Wohnungsbau zurückzuführen. Wie in den Vorjahren hatten wir bereits im ersten Quartal eine sehr gute Auftragslage, die einem Großteil unseres Jahresumsatzes entsprach. Die Lage war bis zum Ende des Berichtsjahres konstant gut. Im historischen Vergleich zählt auch der Berichtszeitraum 2023 zu den guten Jahren des Unternehmens. 1.4 Ertragslage Die gute Auftragslage und die gute Auftragsstruktur sowie der engagierte Einsatz unserer Mitarbeiter führten zu einem Ergebnis, auf das wir stolz sind. Aufgrund des Abschlusses mehrerer langfristiger Projekte wurde die Gesamtleistung erhöht. Ebenso konnten Rückstellungen aufgelöst werden, was zu weiteren positiven Ergebnisbeiträgen führte, so dass trotz Kostensteigerungen das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr mit einem Jahresüberschuss von T€ 952 um T€ 504 verbessert werden konnte. Die Ertragslage über alle Segmente bleibt gut, wenn auch die Gesamtentwicklungen der Baubranche belasten. 1.5 Vermögenslage Die flüssigen Mittel sind vergleichbar mit dem Niveau des Vorjahres. Die guten finanziellen Verhältnisse spiegeln sich in Guthaben bei den Kreditinstituten wider (32,8 % der Bilanzsumme). Es wurden verschiedene Investitionen in Groß- und Kleingeräte getätigt, zum überwiegenden Teil wurde aus freiem Cashflow finanziert. 1.6 Finanzlage Die Eigenmittelquote wurde im Berichtsjahr vermindert und liegt zum 31.12.2023 bei immer noch guten 38,3 % (im Vorjahr: 54,7 %); die Verbindlichkeiten gegenüber Banken werden planmäßig getilgt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war in 2023 trotz des gestiegenen Jahresüberschusses aufgrund der strukturellen Veränderungen in der Bilanz rückläufig. Der Finanzmittelfonds ist leicht angestiegen. Die Liquidität war stets gut. 1.7 Mitarbeiter Zum Stichtag 31.12.2023 wurden 104 Mitarbeiter beschäftigt, davon 80 gewerblich und wiederum davon 12 Auszubildende. Der Rest setzt sich aus 10 kaufmännischen und 3 geringfügig beschäftigten Mitarbeitern, 10 technischen 1 kaufmännischem Auszubildendem und dem Geschäftsführer zusammen. Durch regelmäßige inner- und außerbetriebliche Weiterbildung sowie die kritische Überprüfung der Zielvorgaben aufgrund von Soll-Ist-Vergleichen wird der Qualitätsstandard der Mitarbeiter auf dem gewohnt hohen Link-Niveau gehalten. 1.8 Beschaffung Neben den wichtigsten Hauptlieferanten haben wir ein breitgefächertes Spektrum an Zulieferern und Nachunternehmern. Eine einseitige Abhängigkeit ist wie in den vergangenen Jahren zu keiner Zeit gegeben, sodass wir auch bei Liefer- bzw. wirtschaftlichen Schwierigkeiten von Lieferanten breit aufgestellt sind und auf Mitbewerber zurückgreifen können. Eine fristgerechte Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen war stets möglich. Durch die zügige Bezahlung unserer Lieferantenrechnungen und der ausgezeichneten Bonität bei der Creditreform und anderen Kreditversicherern sind wir ein gern gesehener Kunde. Die stetigen Preissteigerungen für Baustoffe, Schüttgüter und Nachunternehmerleistungen konnten weiterhin zum Großteil an die Auftraggeber weitergegeben werden. Die durch den Krieg in der Ukraine von einem sehr hohen Niveau ausgehenden Energiekosten jeder Art, kamen etwas zurück, verharren jedoch bisher auf einem hohen Niveau. Die Beschaffung von neu gekauften Maschinen hat sich bezüglich Kosten und Lieferzeiten verbessert. Im Rahmen von Gerätebeschaffungsmaßnahmen wurden im Berichtszeitraum T€ 262 investiert. Ebenso konnten wir, wie schon in den Vorjahren, einen weiteren Anstieg der Auffüllgebühren bei Deponien wahrnehmen. Die Entsorgung von Böden und Steinen wird stetig teurer und im Gesamten schwieriger. 2. Risikobericht 2.1 Risikomanagementsystem Monatlich erstellte Baustellenauswertungen aller Bauprojekte sowie das Screening von neu ausgeschriebenen Projekten sind für die Geschäftsleitung geeignete Instrumente, um Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen und darauf reagieren zu können. 2.2 Branchenrisiken und Chancen Neben Veränderungen der Zinslandschaft und staatlichen Maßnahmen ist die größte Gefahr für die Baukonjunktur aktuell die gesunkene Investitionsbereitschaft der öffentlichen Hand. Sinkende Gewerbesteuereinnahmen und hohe Ausgaben in anderen Bereichen sorgen für Zurückhaltung bei Investitionen. Darüber hinaus entwickelt sich der Fachkräftemangel zunehmend negativ. Chancen sehen wir weiterhin im wachsenden Bewusstsein von Mensch und Politik in Bezug auf grüne und lebenswerte urbane Räume. Die Ausgestaltung und Nutzbarkeit von Außenflächen gewinnen weiterhin an Bedeutung. Darüber hinaus kann man gewisse Bereiche, in denen wir tätig sind als systemrelevant bezeichnen. Hierzu zählen die Instandhaltung der Gesundheits- Bildungs- und Wasser- bzw. Abwasserinfrastruktur. 2.3 Risiken aus betrieblichen Aufgabenbereichen Risiken aus den betrieblichen Aufgabenbereichen sehen wir nicht, da aufgrund der überschaubaren Betriebsgröße und der eingesetzten Kontrollinstrumente (Auftragsplanung und Kostenstellenrechnung) eine umfassende Überwachung gewährleistet werden kann. 2.4 Risiken der Finanzierung Risiken aus der Finanzierung sehen wir wegen der vornehmlichen Eigenfinanzierung und ausreichender liquider Mittel nicht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden Verbindlichkeiten erneut weiter abgebaut. 2.5 Rechtliche Risiken Produkt-, Haftungs- und Umweltrisiken begrenzen wir mit Hilfe unserer Qualitätssicherung auf den Baustellen. Zusätzlich reduzieren Versicherungen die finanziellen Folgen eventueller Schäden. Für mögliche Schadensersatz- oder Gewährleistungsschäden haben wir ausreichende Rücklagen gebildet. Um mögliche Risiken aus arbeits- und steuerrechtlichen sowie sonstigen Regelungen und Gesetzen zu begrenzen, stützen wir uns auf den Rat externer Berater. Zurzeit bestehen keine Rechtsstreitigkeiten, welche das Unternehmen in existenzielle Not versetzen könnten. Für bekannte Risiken wurde ausreichende bilanzielle Vorsorge getroffen. 3. Ausblick Wir rechnen im Jahr 2024 mit einem leicht steigenden Ergebnis bei Umsatz und Gewinn. Dies ist zum maßgeblichen Teil in den sich abschwächenden Auswirkungen und der hoffentlich abnehmenden Unsicherheit aufgrund der globalen Krisen zu begründen. Damit einhergehend gehen wir von wachsender Investitionsbereitschaft der öffentlichen Hand sowie der Industrie aus.
Fellbach, 05.08.2025 Thomas Link BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Link GmbH Garten- und Landschaftsbau hat ihren Sitz in Fellbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 262550 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Link GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 339.519,86 Euro. Der ausschüttungsgesperrte Betrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt 4.725 Euro. Die Steuerrückstellungen beinhalten die für das Jahr 2022 betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die nach den gesetztlichen Vorschriften in Euro umgerechnet wurden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenständen haben in Höhe von 100,0 TEuro (Vj. 450,0 TEuro) eine Restlaufzeit von über 1 Jahr. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Aus Bürgschaften 963 TEuro. Diese wurden nicht bilanziert, da mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen und das Risiko als gering eingeschätzt wird. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 270,7 TEuro sonstige finanzielle Verpflichtungen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: Veräußerung/Zuschreibung Finanzanlagen 181 TEuro. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Thomas Link, Garten- und Landschaftsbauer. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung von untergeordneter Bedeutung ist. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 951.589,82 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortag ergibt sich ein Betrag von 2.032.346,87 Euro, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 2.983.936,69 Euro vorgetragen. sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Fellbach, 05.08.2025 Thomas Link Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 12.08.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkE. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Dem nicht in Anwednung der Vorschriften zur Erleichterung bei Offenlegung gekürzten Jahresabschluss haben wir den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt. "Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Link GmbH Garten- und Landschaftsbau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Link GmbH Garten- und Landschaftsbau - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Link GmbH Garten- und Landschaftsbau für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlagen für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschäden oder Irrtümern) ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 12.08.2025 " Andreas Welte, Wirtschaftsprüfer Cornelia Link, Wirtschaftsprüfer |
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