Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 6322
Vorher
reFUEL GmbH
Eingetragen
26.7.2005
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für Fachplanung von sonstigen technischen Anlagen
Gegenstand
Dienstleistungen, Forschung und Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Ausführung von Projekten im Bereich Sonderprüfstandsbau und eine mögliche Generalunternehmerschaft bei entsprechenden Bauprojekten; Förderung ökologischer Projekte sowie Forschung und Entwicklung, Herstellung, Beratung und Handel im Bereich biogener Rohstoffe

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lukas Braun
seit 26.5.2025
Prokura
Stefan Innerhofer
seit 27.4.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Stefan Innerhofer
85131 Pollenfeld
30.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

regineering GmbH

Pollenfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT 2023

DER REGINEERING GMBH

I. Grundlage und Geschäftsmodell des Unternehmens

Die regineering GmbH ist ein mittelständisches, eigentümergeführtes Unternehmen, das vor rund 20 Jahren gegründet wurde. Der Firmensitz und die Produktionsstätte befinden sich seit 2018 am Standort in Pollenfeld. regineering verbindet research und engineering und ist Spezialist bei der Realisierung von Lösungen für komplexe Aufgaben im Bereich der Entwicklung von Umweltsimulationssystemen und nachhaltigen Energieprojekten, dem Bau von maßgeschneiderten Laboratorien sowie als Generalunternehmer für Hightech-Bauten. Das Team besteht aktuell aus rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Die Handwerker, Ingenieure, Techniker, Projektleiter und Büromitarbeiter zeichnen sich durch ihre vielseitigen Fähigkeiten und Interessen aus. Zum Kundenstamm zählen privatwirtschaftliche Unternehmen vorwiegend im Forschungsumfeld im In- und Ausland sowie staatliche Einrichtungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamt- und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von globalen Krisen. Trotz der Rückgänge blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und schwächten so die Konjunktur. Zusätzlich reduzierte sich aufgrund der steigenden Zinsen die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 um 0,3 % zurück, preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. Damit bestätigt das Statistische Bundesamt seine erste Schätzung vom 15. Januar 2024 (siehe Pressemitteilung Nr. 19/2024)

Branchenspezifisch im Bereich der Forschungsförderung konnte im Jahr 2023 in Deutschland ein signifikanter Anstieg der Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) verzeichnet werden. Laut Statistischem Bundesamt wurden insgesamt 129,7 Milliarden Euro investiert, was einer Steigerung von 7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Verteilung der FuE-Ausgaben:

• Wirtschaft: Unternehmen trugen mit 88,7 Milliarden Euro mehr als zwei Drittel zu den Gesamtausgaben bei, was einem Anstieg von 8 % entspricht.

• Hochschulen: Die Ausgaben stiegen um 1,8 % auf 22,4 Milliarden Euro.

• Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen: Diese investierten 18,6 Milliarden Euro, ein Plus von 6 % gegenüber dem Vorjahr.

Besonders hervorzuheben ist die Rolle der gemeinsam von Bund und Ländern geförderten Einrichtungen, wie die Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Helmholtz-Gemeinschaft. Diese erhöhten ihre Ausgaben um 8 % auf 13,8 Milliarden Euro.

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr war geprägt vom Anlauf neuer Aufträge für einen öffentlichen Auftraggeber. Projekte konnten planmäßig fertiggestellt werden. Der Jahresüberschuss liegt mit TEUR 1.708 im Erwartungsbereich. Der Geschäftsverlauf 2023 kann damit als gut beurteilt werden.

Ertragslage

Das Rohergebnis stieg im Berichtsjahr durch die Fertigstellung größerer Projekte und trotz einer höheren Materialaufwandsquote um TEUR 1.804 auf TEUR 7.990. Die Personalkosten erhöhten sich um 13,6 % auf TEUR 3.679. Dabei stiegen die Mitarbeiterzahlen im Vergleich zum Vorjahr um 13 auf 89 Mitarbeiter. Die Abschreibungen reduzierten sich um TEUR 195, was insbesondere auf geringere Investitionen in sofort abschreibbare geringwertige Anlagengüter zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 817. Dabei stiegen v.a. Mieten und Pachten. Aufgrund der gestiegenen Zinssätze konnten durch die Anlage von liquiden Mittel Zinserträge von TEUR 161 erzielt werden. Nach Abzug der Steuern schließt das Jahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.708, der damit um TEUR 646 über dem Vorjahresergebnis liegt.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr investitionsbedingt um TEUR 190. Dabei stehen den Investitionen in Höhe von TEUR 378 Abschreibungen und Abgänge in Höhe von TEUR 188 gegenüber. Die Vorräte liegen - vor Verrechnung mit erhaltenen Anzahlungen - mit TEUR 12.645 um TEUR 3.186 über dem Vorjahr. Im Geschäftsjahr wurden die Vorräte mit erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 12.586 (Vorjahr: TEUR 9.227) verrechnet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich stichtagsbezogen auf TEUR 1.080. Wertberichtigungen waren in Höhe von TEUR 121 veranlasst. Die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.088 und enthalten im Wesentlichen ausgereichte Darlehen mit TEUR 2.921. Der Bestand an liquiden Mitteln stieg zum Stichtag um TEUR 12.899 auf TEUR 18.217. Die Rückstellungen liegen um TEUR 179 über dem Vorjahreswert, was v.a. auf höhere Steuerrückstellungen zurückzuführen ist. Bei den Verbindlichkeiten stiegen v.a. die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um TEUR 12.813. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten eine Verbindlichkeit gegenüber der Besitzgesellschaft aus der umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von TEUR 1.577.

Finanzlage / Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die Unternehmenssteuerung werden Kennzahlen und der Cash-Flow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) herangezogen. Die Eigenkapitalausstattung ist gut, die Liquidität des Unternehmens ist durch ausreichende Kreditlinien und Finanzmittel gesichert. Durch den erwirtschafteten Jahresüberschuss stieg das Eigenkapital um TEUR 1.458 auf TEUR 4.812. Aus dem Gewinnvortrag erfolgte eine Ausschüttung an den Gesellschafter. Die Eigenkapitalquote beträgt bei einer um TEUR 15.724 gestiegenen Bilanzsumme rund 20 %. Finanzielle Verpflichtungen wurden fristgerecht erfüllt. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus dem laufenden Cash-Flow.

Lage des Unternehmens

Zusammenfassend ist die Lage des Unternehmens gut. Die neuen Projekte vor allem im Bereich Laborbau und Generalunternehmertätigkeiten geben dem Unternehmen eine gute Auslastung und sichern die Auftragslage der kommenden Jahre.

III. Chancen- und Risikobericht sowie Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zukunftsgerichtete Aussagen über Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung beruhen auf heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen, was dazu führen kann, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen wesentlich - sowohl positiv als auch negativ - von denen abweichen, wie sie hier als erwartet angesehen werden. Solche Ungewissheiten ergeben sich insbesondere aufgrund der Änderung der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage.

Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

In der Branche gibt es verschiedenen Risiken, die wie folgt unterteilt werden können:

- Wettbewerber: Der Markt im Bereich Großgeräte für F&E ist begrenzt bzw. nicht unendlich groß. Das schützt zunächst davor, dass es eine hohe Anzahl an Mitanbietern gibt, allerdings ist die Auswirkung auf den Markt beim Zuwachs von neuen Mitanbietern dann auch entsprechend umso größer. Im firmeninternen Risikomanagement wird deshalb ein permanentes Marktscreening betrieben um frühzeitig auf neue Mitanbieter reagieren zu können.

- Baukosten: Da einige Projekte sich planmäßig oft über mehrere Jahre strecken, stellt die Steigerung von Warenbezugskosten oder/und Baukosten ein zusätzliches Risiko dar. Dieses Risiko wird, wenn möglich, in den Verträgen mit Preisgleitklauseln vorweggenommen, allerdings ist dies nicht bei jedem Vertrag möglich. Um das Risiko in diesen Fällen dennoch zu kompensieren wird versucht die für das Projekt erforderliche Ware frühzeitig zu sichern, ggf. auch schon in den eigenen Lagerhallen einzulagern.

- Engpass Teilebeschaffung: Die Verfügbarkeit von Teilen und Waren stellt ein weiteres Risiko dar. Vor allem in und nach der Coronapandemie war dies ein allgegenwertiges Problem, weil insbesondere elektronische Komponenten auf den Märkten nicht verfügbar waren. Dem wird mit einem frühzeitigen Einkauf der Komponenten entgegengewirkt.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Gesellschaft ist derzeit keinen wesentlichen Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen können, ausgesetzt.

Chancenbericht

Durch die sehr agile und innovative Firmenstruktur ist regineering in der Lage Spezialprojekte anzubieten im Bereich Forschung und Entwicklung. So kann das Unternehmen sehr schnell auf neue Marktanforderungen reagieren, die beispielweise durch neue globale Herausforderungen entstehen können. Durch diese Schnelligkeit und Agilität besteht eine große Chance renditestarke Projekte zu realisieren.

Verwendung von Finanzinstrumenten

Als Finanzinstrumente stehen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie der laufende Cash-Flow zur Verfügung. Die Kunden sind solvent und weisen derzeit keine Zahlungsschwierigkeiten auf. Wertberichtigungen sind nur in geringem Maße veranlasst. Es besteht ein funktionierendes Forderungsmanagement. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen getilgt.

Gesamtaussage

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass derzeit keine Risiken erkennbar sind, die der planmäßigen Entwicklung des Unternehmens entgegenstehen. Die Risikolage gegenüber dem Vorjahr hat sich nicht verändert.

IV. Prognosebericht

Die Auftragslage im Geschäftsjahr 2024 ist gut. Die Projekte entwickeln sich, trotz vereinzelter Verzögerungen, planmäßig.

Aufgrund der langfristigen Bauprojekte hängt das Geschäftsergebnis in den Folgejahren davon ab, wann die Projekte abgeschlossen und an den Auftraggeber übergeben werden können. Erst zum Zeitpunkt der Abnahme findet nach den deutschen Rechnungslegungsstandards eine Gewinnrealisierung statt. Da mehrere Großprojekte erst im Geschäftsjahr 2025 abgeschlossen werden, wird sich der Umsatz im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr verringern, dagegen im Geschäftsjahr 2025 erhöhen. Das Jahresergebnis 2024 passt sich entsprechend an, wird aber weiterhin deutlich positiv bleiben. Das Ergebnis im Jahr 2025 wird erwartungsgemäß über dem Ergebnis des Jahres 2023 liegen.

 

Pollenfeld, den 28.02.2025

Stefan Innerhofer, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.008.566,00 818.843,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 123.359,00 6.665,00
II. Sachanlagen 885.207,00 812.178,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 510.545,00 586.322,00
2. technische Anlagen und Maschinen 187.725,00 128.773,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 186.937,00 97.083,00
B. Umlaufvermögen 22.686.644,03 6.800.540,16
I. Vorräte 431.266,24 231.589,77
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 12.213.565,00 9.227.152,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.038.227,80 1.250.814,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 18.217.149,99 5.318.135,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 77.904,05 57.005,67
Summe Aktiva 23.773.114,08 7.676.388,83

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.811.691,30 3.353.346,03
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Bilanzgewinn 4.781.691,30 3.323.346,03
davon Gewinnvortrag 3.073.346,54 2.260.868,49
B. Rückstellungen 869.059,01 689.576,00
C. Verbindlichkeiten 18.047.638,58 3.627.566,80
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10,92
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 10,92
2. sonstige Verbindlichkeiten 18.047.627,66 3.627.566,80
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 18.047.627,66 3.627.566,80
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.425,19
E. Passive latente Steuern 43.300,00 5.900,00
Summe Passiva 23.773.114,08 7.676.388,83

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.525.298,31 6.666.668,02
2. Personalaufwand 3.678.923,64 3.237.937,75
a) Löhne und Gehälter 3.041.021,57 2.708.868,77
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 637.902,07 529.068,98
davon für Altersversorgung 741,44
3. Abschreibungen 235.434,19 382.861,37
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 187.934,19 382.861,37
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 47.500,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.434.013,38 1.663.205,06
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 160.920,77 980,40
davon Erträge aus Abzinsung 103,40
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 48,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 612.641,13 320.815,32
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 37.400,00 500,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.725.158,74 1.062.828,92
9. sonstige Steuern 16.813,98 351,38
10. Jahresüberschuss 1.708.344,76 1.062.477,54
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.073.346,54 2.260.868,49
12. Bilanzgewinn 4.781.691,30 3.323.346,03

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGBauf.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Zusatzangaben grundsätzlich im Anhang aufgeführt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma laut Registergericht: regineering GmbH
Sitz laut Registergericht: Pollenfeld
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ingolstadt
Register-Nr.: HRB 6322

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung wird nach den allgemeinen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften, sowie des GmbH-Gesetzes vorgenommen.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt auf eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibung erfolgt linear. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 50 Jahren.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten werden mit den nach handelsrechtlichen Grundsätzen mindestens anzusetzenden Herstellungskosten zuzüglich angemessener Verwaltungsgemeinkosten und unter Beachtung des Niederstwertprinizps angesetzt. Von den Vorräten werden erhaltene Anzahlungen bis zur Höhe der fertigen und halbfertigen Arbeiten offen abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert nach Abzug von Einzelwertberichtigungen angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Der Rechnungsabgrenzungsposten auf der Passivseite enthält Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden saldiert. Der sich ergebende Überhang an passiven latenten Steuern wird unter dem Posten "Passive latente Steuern" ausgewiesen.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu sehen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enhalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 2.800.641,66 (Vj. EUR 514.857,66).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 2.780.298,06 (Vj. EUR 0,00) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

In Höhe von EUR 19.849,04 (Vj. EUR 4.321,12) sind Posten ausgewiesen, die rechtlich erst im Folgejahr entstehen.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten mit EUR 252.415,00 (Vj. EUR 220.855,00) Rückstellungen für Personalverpflichtungen, mit EUR 319.500,00 (Vj. EUR 301.250,00) Gewährleistungsrückstellungen und mit EUR 54.870,01 (Vj. EUR 9.608,00) sonstige Rückstellungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.577.322,64 (Vj. EUR 0,00).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten in EUR stellen sich wie folgt dar:

gesamt davon mit einer Restlaufzeit nachrichtlich
Vorjahr bis 1 Jahr Vorjahr über 1 Jahr Vorjahr mehr als 5 Jahre Vorjahr
Verbindlichkeiten gegenüber 10,92 10,92 0,00 0,00
Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
erhaltene Anzahlungen 15.292.170,53 15.292.170,53 0,00 0,00
2.478.577,30 2.478.577,30 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen 481.487,61 481.487,61 0,00 0,00
und Leistungen 1.011.932,56 1.011.932,56 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 1.901.969,52 1.901.969,52 0,00 0,00
137.056,94 137.056,94 0,00 0,00
Gesamtverbindlichkeiten 17.675.638,58 17.675.638,58 0,00 0,00
3.627.566,80 3.627.566,80 0,00 0,00

Von den erhaltenen Anzahlungen sind 1,6 Mio EUR über Bürgschaften abgesichert.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind EUR 276.783,77 (Vj. EUR 135.610,05) aus Steuern und EUR 0,00 (Vj. EUR 320,08) im Rahmen der sozialen Sicherheit ausgewiesen. Die erhaltenen Anzahlungen wurden bis zur Höhe der fertigen und halbfertigen Arbeiten von dem Posten "Vorräte" in der Bilanz offen abgesetzt.

Anlagenspiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.164,36 137.835,95
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 42.164,36 137.835,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 653.893,89 1.715,85
2. technische Anlagen und Maschinen 145.341,51 67.673,43
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 511.927,13 170.431,96 274.110,12
Summe Sachanlagen 1.311.162,53 239.821,24 274.110,12
Summe Anlagevermögen 1.353.326,89 377.657,19 274.110,12
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 180.000,31 35.499,36
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 180.000,31 35.499,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 655.609,74 67.571,89
2. technische Anlagen und Maschinen 213.014,94 16.568,51
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 408.248,97 414.844,13
Summe Sachanlagen 1.276.873,65 498.984,53
Summe Anlagevermögen 1.456.873,96 534.483,89
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.141,95 56.641,31 123.359,00 6.665,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 21.141,95 56.641,31 123.359,00 6.665,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 77.492,85 145.064,74 510.545,00 586.322,00
2. technische Anlagen und Maschinen 8.721,43 25.289,94 187.725,00 128.773,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 80.577,96 274.110,12 221.311,97 186.937,00 97.083,00
Summe Sachanlagen 166.792,24 274.110,12 391.666,65 885.207,00 812.178,00
Summe Anlagevermögen 187.934,19 274.110,12 448.307,96 1.008.566,00 818.843,00

Entwicklung der passiven latenten Steuern in EUR:

Stand 01.01.2023 Veränderung Stand 31.12.2023
passive latente Steuern 5.900,00 37.400,00 43.300,00

Der Bewertung liegt ein Steuersatz von 26,3% zugrunde.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Aufwendungen aus der Auflösung von latenten Steuern in Höhe von EUR 37.400,00 (Vj. EUR 500,00) enthalten.

In den sonstigen Erträgen sind Zuschüsse i. H. v. TEUR 382 (Vj. TEUR 334) enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:

- aus Mietverträgen für Geschäftsbauten am Sitz der Gesellschaft mit dem GmbH-Gesellschafter in Höhe von jährlich TEUR 394. Die Restlaufzeiten am Bilanzstichtag betragen 1 Jahr.

- aus einem projektbezogenen Mietvertrag in Höhe von jährlich TEUR 590. Die Restlaufzeit am Bilanzstichtag beträgt 74 Monate.

- aus einem Mietvertrag in Höhe von jährlich ca. TEUR 16. Die Restlaufzeit am Bilanzstichtag beträgt 16 Monate.

Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 89 (Vj. 76) Arbeitnehmer beschäftigt.

Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch Herrn Stefan Innerhofer, Diplom-Ingenieur, in Einzelvertretung.

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können, haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.708.344,76 erwirtschaftet. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Pollenfeld, den 28.02.2025

Stefan Innerhofer, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 15.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die regineering GmbH, Pollenfeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der regineering GmbH, Pollenfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der regineering GmbH, Pollenfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ingolstadt, 24. März 2025

KT Kastl & Teschke GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kffr. Tanja Teschke, Wirtschaftsprüferin

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